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13 Fakten, mit denen du am Freitag, dem Dreizehnten, mächtig angeben kannst



Die einen sehen in Freitag, dem 13., ein schlechtes Omen. Andere halten das für Mumpitz. Doch alle können vielleicht noch etwas lernen: Wissenswertes rund um den vermeintlichen Unglückstag.

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Im Volksmund wird die 13 auch «das Dutzend des Teufels» genannt. Der Nachfolger der harmonischen 12 hat einen schlechten Ruf – besonders an einem Freitag. 13 Fakten:

Das schlechte Omen stammt schon aus der Bibel: Nach christlicher Überlieferung wurde zum Beispiel Jesus Christus an einem Freitag ans Kreuz geschlagen, nachdem ihn am Vorabend Judas – der 13. Teilnehmer des Abendmahls – verraten hatte. In Spanien und Teilen von Lateinamerika wird allerdings statt Freitag, der Dienstag, der 13., gefürchtet.

Auch in der nordischen Mythologie gibt es den unheilvollen Gast: Nachdem Gott Loki als 13. in Walhalla auftaucht, stirbt Baldur, der Gott der Schönheit. Über die Erde legt sich Dunkelheit.

Vielleicht ist daher der Job des «Quatorzième» entstanden. Im 19. Jahrhundert stand mit dem «Vierzehnten» zuweilen ein professioneller Extra-Gast für Tischgesellschaften bereit. Die einzige Aufgabe: bei der Gästeanzahl die 13 vermeiden. Andernfalls müsse jemand sterben.

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Gegen diesen Aberglauben gründet sich Anfang der 1880er Jahre in New York der mutige «Thirteen Club» – natürlich an einem Freitag, dem 13. Stolz heisst es nach einem Jahr: Alle 13 Dinner-Gäste leben noch.

Entgegen dem Aberglauben sind Unfälle sogar seltener: Freitage seien zwar besonders schadensreich, hat etwa die Zurich Versicherung festgestellt. Doch wenn es sich um einen 13. des Monats handelt, gibt es rund 10 Prozent weniger Meldungen.

Der 13. eines Monats fällt am häufigsten auf einen Freitag. Das hat mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders zu tun. Damals entschied der Papst, dass auf Donnerstag, den 4. Oktober 1582, gleich Freitag, der 15. Oktober, folgte. Wer von da an durchzählt, erkennt die Häufigkeit der vermeintlichen Unglückstage.

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Jahr für Jahr muss man sich auf ihn einstellen. Mindestens einmal ist ein Freitag, der 13., ganz sicher dabei – höchstens jedoch dreimal.

Manche glauben sogar, dass der Freitag, der 13., ihnen Glück bringt. So versuchen an diesem sagenumwobenen Tag besonders viele Gelegenheitsspieler aus der Westschweiz beim Lotto ihr Glück. Bei der Loterie romande steigen die Verkäufe jeweils um etwa 30 Prozent an. In der Deutschschweiz ist dieser Effekt allerdings nicht spürbar.

Auch im Judentum gilt die 13 als Glückszahl. Sie symbolisiert für Gläubige den Namen Gottes. 13 Eigenschaften werden ihm zugerechnet. Der Gelehrte Maimonides formuliert 13 Glaubenssätze. Knaben werden in diesem Alter mit der Bar-Mizwa in die Gemeinde aufgenommen.

Auch Sportler sind abergläubisch: Über viele Jahre startet in der Formel 1 kein Rennfahrer mit der 13. In der Saison 2014 versucht Pastor Maldonado doch mal sein Glück. Das Resultat: null Siege, nur zwei Punkte, Gesamt-16. Im offiziellen Triathlon wird nach dem Reglement keine Startnummer 13 vergeben.

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Wer Angst vor Freitag, dem 13., hat, leidet womöglich an Paraskavedekatriaphobie. Die Bezeichnung ist wohl genauso wenig etwas für Leute, die sich vor Fremdwörtern fürchten. Abgeleitet wird sie von den griechischen Begriffen «paraskeue» (Freitag), «dekatria» (dreizehn) und «phobos» (Angst). Manch einer wird aber auch einfach frei übersetzen: «besser im Bett bleiben».

Als einer dieser Ängstlichen gilt Arnold Schönberg (1874-1951). Der Schöpfer der Zwölftonmusik kennzeichnete zum Beispiel den 13. Takt seines Chorwerks «Dreimal tausend Jahre» mit 12a. Marotte oder Taktik? Richtig nachweisen lässt sich das nicht. Schon in der folgenden Komposition gibt es nämlich einen Takt 13. Vielleicht hat es einfach zur Legendenbildung beigetragen, dass der Komponist an einem 13. geboren wurde und an einem 13. starb. Ironie sells!

UND NUN ZU:

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In Hochhäusern wird die 13. Etage regelmässig zur 14., Hotels verzichten zuweilen auf eine Zimmernummer 13 – alles, um abergläubische Menschen nicht abzuschrecken. In manchem Flugzeug kommt nach Reihe 12 gleich die 14 – etwa bei Lufthansa. Die Airline verzichtet auch auf Reihe 17. Die gilt in Italien als Unglückszahl.

Teile dieses Artikels sind bereits in einem Beitrag aus dem Jahr 2017 publiziert worden. Aus aktuellem Anlass wurden sie wiederverwendet.

(sda/dpa)

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