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Ein ganz normaler Samstag in der IKEA. bild: epa/epa

Nörgler, Witzbolde, notorische «Umtauscher»: 7 Kunden-Typen, die jeden Verkäufer nerven

Na, fühlt ihr euch etwa bei der einen oder anderen Beschreibung ertappt? Dann Schande über euer Haupt!



Immer wieder hört man Horrorgeschichten von Menschen, die im Einzelhandel arbeiten. Für Aussenstehende erscheint es oft so, als wären Ekelszenen und Kunden ohne Manieren dort an der Tagesordnung. Wir haben uns bei Verkäufern umgehört, die bei Ikea, H&M und New Yorker arbeiten oder gearbeitet haben und sie gefragt, welche Arten von Kunden sie am meisten in Rage bringen. Die Ergebnisse haben wir für euch in 7 Kunden-Typen zusammengefasst, die am häufigsten beschrieben wurden:

Kunden, die krampfhaft ein Gespräch suchen

Der Job im Einzelhandel kann ziemlich stressig werden und da bleibt dementsprechend kaum Zeit für ausgiebige Konversationen zwischen Kunden und Händlern. Und auch wenn aufgeschlossene Menschen mit netten oder lustigen Worten den Arbeitsalltag verschönern können, kann es schnell ziemlich störend und gar auch nervig sein, wenn manche Kunden den Verkäufern ein Ohr abknabbern.

«Mich nerven besonders die Kunden, die regelmässig, also jeden Tag mindestens ein bis zwei Mal reinkommen und den Laden eigentlich in- und auswendig kennen und trotzdem ständig nach den gleichen Sachen fragen, nur damit sie Gesprächsstoff haben.»

Katharina, 26, arbeitet bei Rewe und zuvor bei New Yorker

«Ich habe Mitleid mit den Menschen, die aus Einsamkeit in unseren Laden gekommen sind und dort regelmässig Konversationen gesucht haben, die sie woanders wahrscheinlich nicht bekommen hätten. Aber die krampfhaften Versuche, mit mir lange und ausführlich zu reden, während ich mit meiner Arbeit an der Kasse oder auf der Verkaufsfläche beschäftigt war, waren auf Dauer schon sehr störend und anstrengend.»

Sarah, 27, arbeitete zwei Jahre bei H&M

Kunden, die (immer wieder die gleichen) dummen Witze machen

Genauso lieb gemeint, aber auf Dauer nervtötend: Nahezu jeden Tag darf man sich im Einzelhandel die gleichen Witze anhören. Hier ein paar Beispiele, die uns mehrfach genannt wurden:

«Wenn du den Artikel nicht über die Kasse scannen kannst, dann heisst es immer und immer wieder: 'Oh, das ist umsonst, oder?' Ha. Ha. Ha.»

Martina, 24 arbeitet bei Rewe

«Wenn ein Artikel kein Preisschild hat, kommt auch gerne der Satz 'Ich nehms auch so mit!'. Dafür würde ich gerne manchmal extra kassieren.»

Lara, 27, arbeitet bei Douglas

«Besonders nervig sind die, die du fragst, ob sie einen Kassenzettel möchten und dann sagen 'Ne, kann ich eh nicht von der Steuer absetzen'.»

Katharina, 26, arbeitete bei Rewe und New Yorker

Kunden ohne Manieren

Gerade, wenn man in einem Beruf arbeitet, in dem man viel Kontakt zu Mitmenschen hat, sind gute Manieren eine Grundvoraussetzung – allerdings oftmals leider nur bei den Angestellten und nicht zwingend bei den Kunden. Zum grossen Missfallen der Einzelhändler.

«Die schlimmsten Kunden sind für mich, kurz zusammengefasst, die, die ihre Manieren vor der Eingangstüre zurücklassen. Das fängt beim Fehlen von 'Hallo', 'Bitte' und 'Danke' an und hört beim Anschreien von mir oder meinen Kollegen auf. So etwas geht für mich einfach gar nicht.»

Tim, 26, arbeitete neben dem Studium bei Deichmann

«Die Menschen, die das Kleingeld einfach irgendwohin an die Kasse legen, obwohl du deine Hand ausstreckst oder die, die dir das Geld einfach hinwerfen, gehen gar nicht.»

Katharina, 26, arbeitete bei Rewe und New Yorker

Kunden, die Angestellte für fehlende Artikel verantwortlich machen

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man für ein bestimmtes Produkt in den Laden geht und dieses dann dort nicht vorfindet. Allerdings ist es nicht in Ordnung, diesen Ärger anschliessend an den Angestellten des Ladens auszulassen.

«Ich hasse es, wenn sich Kunden bei mir beschweren, dass wir bestimmte Artikel nicht mehr führen, obwohl eine andere, grössere Rewe-Filiale die Artikel noch da hat – eben weil sie dreimal grösser ist als unsere.»

Martina, 24, arbeitet bei Rewe

«Ich habe eine Zeit im Restaurant bei Ikea gearbeitet, bevor ich zur Verkaufsfläche wechselte. Dort habe ich ernsthaft mehrfach von Kunden Vorwürfe zu hören bekommen, dass sie Möbelstücke in der Filiale nicht finden konnten. Da habe ich echt am Verstand mancher Menschen gezweifelt. Im Verkauf war es dann natürlich noch viel schlimmer.»

Marco, 33, hat drei Jahre bei Ikea gejobbt

«Kunden wollten mir so oft keinen Glauben schenken, wenn ich ihnen gesagt habe, dass wir den von ihnen gewünschten Artikel leider nicht mehr in unserem Lager vorrätig haben. Glaubt mir, wenn ich da schon vier Mal heute nachgesehen und einen Überblick über unser Lager habe, muss ich nicht noch einmal nachsehen! Wenn sie dann trotzdem darauf bestanden haben, dass ich nochmal nachsehen soll, bin ich kurz vor die Tür gegangen, habe tief ein- und ausgeatmet und bin dann ohne Lagerbesuch zurückgegangen, um ihnen mitzuteilen, dass der Artikel leider, wie erwähnt, wirklich nicht vorrätig ist.»

Sarah, 27, arbeite zwei Jahre bei H&M

Kunden, die wirklich ALLES umtauschen wollen

Wo eingekauft wird, da wird auch umgetauscht. Das ist ja auch das Recht des Kunden. Allerdings wird es kritisch, wenn eindeutig gebrauchte Ware zurückgehen soll...

«Oh, da gab es ganz kritische Geschichten. Eine Kollegin von mir sollte einmal Bettwäsche mit... sagen wir mal, eindeutigen Spuren zurücknehmen. Der Kunde hatte allen Ernstes behauptet, dass die Wäsche ungebraucht sei. Nach den Festtagen wie Ostern, Weihnachten oder Silvester gab es auch immer besonders viele Rückgaben von Besteck und Geschirr oder Dekoration – ich bezweifle, dass das ein Zufall war.»

Marco, 33, hat drei Jahre bei Ikea gejobbt

«Von gebrauchter Unterwäsche zu kaputten, offensichtlich ausgiebig heruntergetretenen Schuhen war beim Umtausch alles dabei. Die Kunden kennen da keine Scham. Mir wurden 7 Jahre alte Klamotten als neu vorgegaukelt und sogar Produkte aus anderen Läden vorgesetzt. Die Menschen sind da schon sehr dreist und leider auch oft streitbereit.»

Sarah, 27, arbeitete zwei Jahre bei H&M

Kunden, denen die Öffnungszeiten egal sind

In den meisten Läden hat man an sechs Tagen in der Woche zwischen neun und zwölf Stunden die Möglichkeit einzukaufen. Und selbst wenn man das zeitlich nicht schafft, gibt es zusätzlich Online-Shopping. Das ist aber offenbar für einige Kunden immer noch nicht genug...

«Der Kunde ist König und solange der nicht den Laden verlassen hat, können wir auch keinen Feierabend machen. Nach einer 9-stündigen Schicht noch auf die Person warten zu müssen, die nach Ladenschluss mit dem Grosseinkauf langsam zur Kasse schleicht und 40 Minuten nach Ladenschluss dann das Geschäft verlässt... Das war schon manchmal Folter.»

Sarah, 27, arbeitete zwei Jahre bei H&M

«Gerade bei anstehenden Fest- oder Geburtstagen scheint den Kunden die Öffnungszeit egal zu sein. Die, die um 19:59 reinkommen, obwohl wir um 20:00 Uhr schliessen und dann noch eine ausgiebige Beratung für ein Parfüm für Ihre Frau erwarten, deren Geburtstag sie leider verpennt haben und die dann auch noch unfreundlich werden, weil wir sie freundlich auf unsere Öffnungszeiten hingewiesen haben... Die gehen mir besonders auf den Keks. Weil Jahrestage, Geburtstage und Weihnachten ja auch immer so überraschend kommen.»

Lara, 27, arbeitet bei Douglas

Kunden, die bei der Kindererziehung versagt haben

Ja, erwachsene Kunden, die keine Manieren haben, können anstrengend sein. Noch nerviger sind für viele Angestellte im Einzelhandel allerdings unerzogene Kinder, wie sie uns erzählt haben:

«Ich werde nie verstehen, wie Eltern kommentarlos dabei zusehen können, wie ihre Kinder schreiend durch den Laden rennen und eine Ware nach der nächsten auf den Boden schmeissen. Es macht uns nicht nur mehr Arbeit, weil wir den Kindern hinterherräumen müssen, der Lärm strapaziert die zudem eh schon angespannten Nerven.»

Sarah, 27, arbeitete zwei Jahre bei H&M

«Ich habe regelmässig auf dem Stockwerk ausgeholfen, wo wir Kinderschuhe führen. Das war die Hölle. Ich kann gar nicht sagen, ob die Kinder oder die Eltern schlimmer waren. Kinder schrien Eltern an, Eltern ihre Kinder und der Frust wurde meist an den Verkäufern ausgelassen.»

Tim, 26, arbeitete neben dem Studium bei Deichmann

Habt ihr auch mal im Einzelhandel gearbeitet und findet, wir haben einen Kunden-Typ vergessen? Dann raus damit! Wo? Natürlich in den Kommentaren!

(jr)

So sah IKEA-Werbung aus, bevor sie cool sein wollte ...

«Shoppen? Da hau ich mir lieber einen rostigen Nagel ins Auge»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tirs 12.08.2019 07:42
    Highlight Highlight Der: Sie im Kassensturz habe ich gehört Kunde...oder wenn Sie das nicht zurücknehmen(gebrauch/defekt) gehe ich zu meinem Rechtsschutz...
    Ich könnte mittlerweile ein Buch schreiben,jeden Tag eine neue Story..🤦‍♂️
  • Kip_Organa 11.08.2019 23:26
    Highlight Highlight Habe alles schon erlebt... Personen die eine üble Keimphobie haben und nichts (auch Bargeld) anfassen wollen aber selbts offensichtlich nur einmal pro Woche duschen gehen, über freundliche Väter die mir dann plötzlich ihr Hakenkreuztatoo zeigen wollen oder reiche aber schlecht gekleidete Wutbürger die mir klar machen wollten, dass der Holocaust nur eine jüdische Erfindung sei, bis zu Damen die mich 5 Minuten nach Ladenschluss noch ausfragen wie sie dann eine Packung Fertigrisotto genau zubereiten sollen... Naja... man kann Job an der Tankstelle auch als abwechslungsreich betrachten...
  • Caerulea 11.08.2019 18:58
    Highlight Highlight Wenn ich die Schaufenster putze, bleibt jeder 5. Stehen und weist mich darauf hin das ich bei ihnen zuhause weiter machen kann.
    Hahaha... So witzig, nein wirklich.
    Am Ende der Lehre hab ich nur noch trocken gelacht.
  • karies 11.08.2019 16:22
    Highlight Highlight man sollte dann halt nicht den Fehler machen von den paar Problemkunden am Tag auf die gesamte Erdbevölkerung zu schliessen.
    • Caerulea 11.08.2019 18:59
      Highlight Highlight Ein Problemkunde am Tag ist in gut besuchten Läden (in zh) das Minimum.
  • Rosa Vermelha 11.08.2019 13:16
    Highlight Highlight Habe 4 Jahre in einem Hauptbahnhof gearbeitet mit Wochenenddienst. Am liebsten waren mir die Kunden, welche am Sonntag oder an Feiertagen vorbei kamen und sich beraten lassen wollten zu Haarfarben, Make-Up etc. während der Laden voll war. Einfach, weil sie Zeit hatten, wir aber eigentlich nicht.
    Oder wenn man von der Kasse nach vorne ging um was zu holen und von x Kunden angesprochen wurde, ob sie nicht nur schnell das oder das haben können ... nein ... 1. bediene ich schon einen Kunden, 2. muss man in Kauf nehmen anzustehen wie jeder andere auch.
  • Zerschmetterling 11.08.2019 12:54
    Highlight Highlight Ok, alles nachvollziehbar... Aber bei der Nummer 2, wenn ein Kunde versucht etwas höflich und witzig (auch wenns nicht lustig ist) zu sein, was bitteschön ist daran so schlimm? Ich arbeite auch mit Menschen, wenn mich sowas nerven würde hätte ich den Job schon lange geschmissen.
    • SeboZh 11.08.2019 18:12
      Highlight Highlight Die Anzahl machts aus. Wenn ich im Kundendienst einen solchen kunde am tag habe, ist es kein thema. Wenn man sich aber solche "spässe" 100 mal oder mehr anhört, kann man nicht mal mehr zwanghaft lachen... Kommt aber auch auf die eigene tagesform an
  • Dönergott 11.08.2019 12:07
    Highlight Highlight Habe bei Mediamarkt gearbeitet neben dem Studium. Fand es ziemlich grusig wenn einem gewisse ältere Herren anlangen, so am Arm, Schulter usw.

    Ganz schlimm waren auch Kunden, welche offensichtlichen Bullshit erzählen, da man ja dem Kunden schlecht sagen kann: „so en Seich bis ruhig“

    Oder die Verschwörungstheoretiker, die von ominösen Wellen, welche aus 90% aller Computer kommen schwafeln. Die 10% anhand der Seriennummer oder Herstellerfabrik, welche sie jeweils von irgenwelchen Verschwörungsseiten im Internet ausdrucken und auf einem verchrugelten Zettel mitbringen, ist seeehr lustig.
    • Caerulea 11.08.2019 19:03
      Highlight Highlight Hab beim Interdiscount gearbeitet. Wir haben das Namensschild über der Brust. Spannend das es nur die Herren waren die es ausgiebiger und näher brauchten zum lesen, oder gar anfassen mussten.

      Und sonst scheinen wir auch die gleiche Kundschaft gehabt zu haben.
  • sowhat 11.08.2019 09:15
    Highlight Highlight Sorry, wer sich über Punkt 1 und 2 ärgert, hat den Job verfehlt.
    • The Real Deadpool 12.08.2019 00:18
      Highlight Highlight Ah, dich nervt ja bestimmt gar nichts an deinem Job, was?

      Geh mal ein paar Monate in einen Laden arbeiten, dann reden wir wieder drüber.
  • sowhat 11.08.2019 09:11
    Highlight Highlight Richtig unangenehm wirds erst, wenn du gebrauchte Tampons und Ärgeres aus der Kabine holen darfst...
  • Phrosch 11.08.2019 07:57
    Highlight Highlight Überall, wo man mit Menschen zu tun hat, muss man sich doofe Witze - oft die immer wieder gleichen - anhören. Aber sich darüber aufregen oder nicht, ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst trifft. Also, regt euch weiter au, aber beklagt euch nicht. Oder hört auf, euch aufzuregen.
  • So en Ueli 11.08.2019 02:42
    Highlight Highlight Das schlimmste für mich waren nach Schweiss, Frittieröl, Curry und Zigaretten stinkende Kunden. Kinder die im Geschäft herumrennen. Kunden, die weder Anstand noch Respekt zeigen. Wenn ich mich jedoch recht erinnere, waren alle Kunden nervtötend. Sie fragten dumme Fragen und dachten, dass Sie Könige seien.
  • auloniella 11.08.2019 02:23
    Highlight Highlight Alles genauso erlebt während meines Studiums....leider. Was auch nervte: Waren irgenwo versorgen weil man sie nicht mehr will. Wieviel Fleisch wir deswegen wegschmeissen mussten, unglaublich! Gebt es jemanden vom Personal und gut ists.

    Aber das Dümmste war ja wohl der Kaktus hinter der Konfitüre...gefunden von einer älteren Dame. Musste der Armen dann beim Kundendienst die Stacheln aus dem Finger ziehen. 😑
    • Fip 11.08.2019 18:19
      Highlight Highlight Kaktus hinter der Konfitüre? Den muss ich mir merken!
  • Knety 11.08.2019 00:47
    Highlight Highlight In der Schweiz heisst es übrigens Detailhandel und nicht Einzelhandel.
    • Jesses! 11.08.2019 22:57
      Highlight Highlight Das ist ganz entscheidend. Danke für diesen wertvollen Hinweis.
  • Hierundjetzt 10.08.2019 23:54
    Highlight Highlight Off Topic.

    Wer von denen hat eine Berufslehre zum Detailhandelsfachmann EFZ gemacht?

    Keiner.

    99% der Erlebnisse kann mit strukturiert erlernter Berufspraxis perfekt gelöst werden.

    Sorry aber ein no brainer von der Uni im Gastro oder im Detailhandel geht einfach gar nicht.

    -> Das hat aber nichts mit dem kompletten Berufsanfänger zu tun, sondern mit dem Eigentümer der Kosten sparen will (und sich dann wundert, dass die Umsätze in den Keller rutschen weil Wiederkäufe ausbleiben)
    • Howard271 11.08.2019 01:21
      Highlight Highlight Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was der Ausdruck „no brainer“ bedeutet
    • auloniella 11.08.2019 02:28
      Highlight Highlight die meisten der erwöhnten Probleme entstehen durch unhöfliches Verhalten der Kunden. Ausser freundlich und hilfsbereit sein was kann man da tun. Hilf uns armen No Brainern *hüstel*🙄 bitte mit einem Beispiel ja?
    • maljian 11.08.2019 07:50
      Highlight Highlight Ich habe eine Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel (DE) gemacht. Ist vermutlich ähnlich wie die von dir erwähnte Lehre.

      Alle diese Sachen und noch vieles mehr sind mir in dieser Zeit passiert. Mit ungelernten Kräften hat die Freundlichkeit der Kunden nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 10.08.2019 23:00
    Highlight Highlight Ja, Ihr habt einen Kundentyp vergessen: den freundlichen und höflichen Kunden, der nur was einkaufen möchte und sich dabei dem Personal ggü respektvoll verhält und ganz brav sein Geld abdrückt...

    Aber im Moment scheinen ja nur die A******ch-Typen erwähnenswert. Sei's als Kunden im Laden, Restaurantbesucher, Fluggast... Langsam nerven mich diese Artikel 😠 Aber ja, ich muss sie nicht lesen und ja, ich muss sie nicht kommentieren und ja, damit habe ich schon Klicks generiert... 🤬

    Konzentriert Euch doch lieber auf Positives - Trump und Konsorten generieren schon genügend Sch***s Nachrichten.
    • Wenzel der Faule 11.08.2019 08:35
      Highlight Highlight Es interessiert einfach niemanden wenn du von einem anständigen Kunden, der sich völlig korrekt verhalten hat erzählst..
    • Blitzesammler 11.08.2019 09:08
      Highlight Highlight Ich gebe dir 100 Herzen!
  • Aglaya 10.08.2019 22:58
    Highlight Highlight Kunden, die im Kleiderladen in der Umkleidekabine die anprobierten Kleidungsstücke einfach auf den Boden werfen, obwohl vor den Kabinen ein Kleiderständer steht, wo man sie hinhängen könnte, wenn man sie nicht selbst wegräumen will, sind auch ganz toll. Am besten noch darauf rumtrampeln, damit man sie nicht mehr (oder nur zu einem reduzieren Preis) verkaufen kann.
    • Ramy 11.08.2019 07:58
      Highlight Highlight Ich fühle mich nur schon schlecht, wenn ich die Kleider auf den Bügel vor den Garderoben hänge, leider vergesse ich oft, woher ich die Kleider hatte und suche dann eine halbe Ewigkeit, bis ich den richtigen Platz für die Sachen wieder gefunden habe
    • sowhat 11.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Ramy, in den meisten Laden zieht man es vor, wenn Kunden die Sachen am Ständer bei den Kabinen hinhängen. Die Chance, dass du als Kund*e*in die Sachen am richtigen Ort in der richtigen Reihenfolge zurückhängst ist gering. Lass also lieber dort.
  • Goon 10.08.2019 22:17
    Highlight Highlight - Kunden die praktisch jeden Tag kommen, sich beraten lassen aber noch nie was gekauft haben und wohl quch nie werden.

    - Kunden die steif und fest behaupten eine Bestellung oder Reservation telefonisch gemacht zu haben. Nach endlosem suchen und sich Vorwürfe anzuhören findet man raus dass die Kundschaft mit einer anderen Filiale telefoniert hat.

    - Die Kunden, die auf die Warentische sitzt. Am besten noch auf die Ware drauf.

    - Kunden die alles aufreisen und öffnen. Falls das Produkt zusagt wird aber garantiert ein ungeöffnetes mitgenommen.

    So, fast alle Zeichen gebraucht 😁
    • Jesses! 11.08.2019 23:05
      Highlight Highlight Also das mit der anderen Filiale ist meiner Meinung nach nicht das Problem des Kunden, sondern der Organisation des Ladens. Zudem könntest du vor dem endlosen Suchen den Kunden einfach kurz fragen, wann und mit wem er telefoniert hat.
    • Goon 12.08.2019 08:41
      Highlight Highlight Wenn der Kunde telefonisch im Laden A reserviert/bestellt und dann im Laden B auftaucht und behauptet da reserviert zu haben ist es ein Organisationsproblem des Ladens?

      Meistens löst dann nur ein Blick auf die Handytelefonliste des Kunden die Situation dass er doch woanders reserviert hat. Kann dann auch ein ganz anderer Firma sein......
  • TheRealDonald 10.08.2019 22:01
    Highlight Highlight Nr. 3 in umgekehrter Richtung: Dass das Wechselgeld durch die Kassiererin einfach hingelegt wird anstatt in meine extra ausgestreckte Hand, habe ich als Kunde auch schon häufig erlebt. Ich muss es dann umständlich aufklauben. Warum so unaufmerksam?
    • Ludwig.Van 10.08.2019 22:23
      Highlight Highlight Natürlich ist es in beide Richtungen einfach nur respektlos... Aber nur schon als Verkäuferin im 20%-Nebenjob habe ich das sooo oft erlebt.
    • Mimimi_und_wow 10.08.2019 23:45
      Highlight Highlight Es ist nicht unaufmerksam. Im Gegenteil: wenn es auf dem Tisch liegt, hat der Verkäufer und der Käufer volle und uneingeschränkte Sicht auf das Geld. Der Verkäufer kann im Zweifelsfall noch reagieren und der Käufer kann auch noch, wenn das Geld in der "neutralen Zone" ist, auf einen Fehler im Wechselgeld hinweisen.
      Also eher fairer für beide Parteien.
    • atorator 11.08.2019 04:10
      Highlight Highlight Das ist bei mir auch so. Ich habe angefangen, wenn mir jemand das Geld nicht in die Hand gibt, einfach alles zurückzuwickeln. Dann muss die Person den Chef holen, alle warten, und das Zeugs selbst wieder zurückräumen. Gibt ein Riesentheater, aber was solls.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 10.08.2019 21:39
    Highlight Highlight Ok, ich gebe zu, den doofen Spruch mit dem "Ich kanns ja eh nicht von den Steuern abziehen" hab ich auch schon gebracht. Sorry, gälled! 🤷‍♀️

    Und die Eltern, die ihre Kinder rumrennen und rumschreien lassen, strapazieren imfall nicht nur die Nerven der Angestellten, sondern auch die der anderen Kunden. 😣
    • Floboter 10.08.2019 23:46
      Highlight Highlight Und der elternn😬
    • häxxebäse 11.08.2019 06:41
      Highlight Highlight Bei uns gabs öfters mal nem klapps auf den hintern mitten im laden, wenn wir unartig waren...
      Versuch das heute mal... 🤔🧐🤪😜
    • lilie 11.08.2019 08:24
      Highlight Highlight @Floboter: Versteh das überhaupt nicht, wie man sich das als Eltern antun kann. Und die Kinder müssen doch auch lernen, sich in der Öffentlichkeit entsprechend zu benehmen.

      Ich kann nur vermuten, dass die Eltern taub und überhaupt erregungsresistent sind. 🤔🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rotom 10.08.2019 21:34
    Highlight Highlight Arbeite seid 34 Jahren im Verkauf und habe in der Zeit schon alles zu hören bekommen und auch einiges zu sehen.
    Kunden früher hatten noch etwas Anstand und benahmen sich. Heut nur noch wie verzogene Göhren. Von den Detailhändlern derart umworben und verwöhnt, dass sie es nicht mehr merken, wenn sie daneben liegen. Gott sei Dank sind meine Arbeitsjahre bald gezählt.
  • the_dooris 10.08.2019 21:23
    Highlight Highlight Ich arbeite seit 21 Jahren beim orangen Riesen und habe schon so einiges erlebt. Ich arbeite gerne in meinem Job und habe mich an so einiges gewöhnt. Laute Musik aus dem Handy während dem Einkaufen, telefonieren während dem Bezahlen, halbleer getrunkene Getränke wieder ins Gestell stellen, Jugendliche welche aus langeweile unsere mobilen TK-Truhen abschalten, TK-Artikel absichtlich in ungekühlten Gestellen verstecken, lauter Weggli-Stückli von Kleinkindern im Laden verstreut und und und. Aber ich möchte an dieser Stelle auch allen "anständigen" Kunden Danke sagen. Die gibt es zum Glück auch.
  • maljian 10.08.2019 21:16
    Highlight Highlight Ich habe als leitende Angestellte im Kassenbereich bei Kaufland gearbeitet und war am Morgen Chef von Dienst. Es war eine Kasse offen. Ein Kunde bat darum, dass eine weitere Kasse geöffnet werden soll, da er nicht von einer dunkelhäutigen Kassiererin bedient werden wollte.

    Meine Entscheidung eine Kasse zu öffnen, werde ich mein Leben lang bereuen. 😞

    Ich habe mich im Nachhinein bei der Kassiererin entschuldigt und hatte dann von anderen leitenden Kollegen die Zusicherung erhalten, dass ich den Kunden hätte wegschicken können. Mit 20 Jahren war ich damals aber noch unsicher und unerfahren.
    • ingmarbergman 10.08.2019 23:07
      Highlight Highlight Für solche Kunden wurde das Hausverbot erfunden.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.08.2019 23:20
      Highlight Highlight So etwas geht definitiv gar nicht.
      Nicht was du getan hast natürlich. Sondern der Kunde.
      Wie du da reagieren musst, lernt man erst mit der Zeit.
      Das gleiche Problem hatte ich zu Anfang meiner Zeit bei der Feuerwehr. Ich war einfach zu unsicher. Aber als ich erst mal verstanden hatte, dass man unhöflichen Autofahrern nur vorschlagen musste, ob sie denn lieber eine Erklärung der Kollegen in blau hätten, wurde es einfacher.
      😉🤫
    • lilie 11.08.2019 08:31
      Highlight Highlight @maljan: Ich bin total entsetzt, dass es so unverschämte und unverblümt rassistische Menschen gibt. 😳

      Das Unglaublichste aber ist doch, dass die glauben es sei ihr Recht, von einer weissen Angestellten bedient zu werden. Was für eine Arroganz! 😳

      Ich glaube, ich wäre in der Situation auch überfordert und vermutlich ziemlich sprachlos gewesen. 🙈
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