Leben
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bild: watson / shutterstock

Emma Amour

«Trittst du mir einmal in die Hoden? So richtig mit ganzer Kraft?»



Er kam, sie sah, ihr Herz siegte. Weil sie beim Anblick seiner Schönheit auf 185 cm verteilt an Liebe auf den ersten Blick glaubte, wagte sich Emma an den Mann. Nicht ahnend, dass die Geschichte so endet, wie Horrorfilme beginnen.

Es war sein Lachen. Und sein dunkelblaues T-Shirt mit einem 80er-Jahre-Smiley drauf. Und seine Oberarme. Eigentlich war es jede Faser seines Körpers, die mich in Ekstase versetzte. Er, der Fremde, der da an diesem Spätsommerabend am Flussufer an der Bar sass. Und keine Notiz von mir nahm.

Ich tauchte unsere Zukunft in Zuckerwatte, überlegte, welche Band an unserer Vermählung spielen sollte, bevor wir die Party verlassen, um unsere Hochzeitreise quer durch Südamerika zu starten.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Dachte ich. Und irrte mich.

Er raubt mir den Atem, die Worte, die Coolness

Bevor ich nach Hause fuhr, kritzelte ich meine Nummer auf einen Zettel und drückte sie dem Kellner in die Hand. 

Aus sicherer Distanz beobachtete ich die Übergabe. Mein Herz raste. Das Endorphin bescherte mir Chilbi.

1,5 Stunden später: Mein Handy klingelt. Das Display zeigt eine 079-Nummer. Mir stockt der Atem. Ich geh ran. Der Fluss-Traum. Er lobt die Aktion. Bedauert aber, dass ich mich nicht zu erkennen gab. Ob ich das jetzt machen will. Ich will.

Die ersten 15 Minuten sind grässlich. Wegen mir. Devrim (natürlich hiess er nicht wirklich so) raubt mir den Atem, die Worte, die Coolness. Ohne Drinks geht nix. Nach zwei Cocktails kommen wir in Fahrt. Devrim wohnt in einem Luzerner Vorort. Dass er heute in Zürich ist, ist Zufall. Oder eben, Schicksal. Da Liebe.

Er fährt mich nach Hause. Zehn Minuten später ruft er an. Wir telefonieren bis er daheim ist. Schlaf finde ich in dieser Nacht keinen. Ich tanze mit den Schmetterlingen in meinem Bauch durch die Wohnung.

Der Dreck, die Peitschen und die Masken – ich will weg hier!

Devrim und ich treffen uns ein paar weitere Male bei mir, bevor er mich zu sich einlädt. Als ich seine Wohnung betrete, wird mir mulmig. Geputzt wurde hier wahrscheinlich noch nie. Als wäre das nicht schon schlimm genug: Die Wände im Schlafzimmer sind überfüllt mit Sado-Maso-Bildern, Peitschen, Handschellen und Masken. Bei der Leder-Maske mit Reissverschluss übers Gesicht ist bei mir Ende Gelände.

Devrim sagt, die meisten Frauen seien am Anfang verunsichert. Die aber, die sich auf ihn uns seine sexuellen Vorlieben eingelassen haben, wollten nie wieder normalen Sex. Er hingegen, er stehe sehr auf gewöhnliche Nummern. «Das andere», sagt er, «ist nur ein kleiner Teil von mir.»

Während er noch redet, fällt mir auf, wie es hier abgesehen von dem SM-Zeugs auch noch aussieht. Senfgelbe Vorhänge im Wohnzimmer, Buddha-Altar im Büro, ungemachtes Bett im Schlafzimmer, kalter Rauch in der Luft.

Ich will raus. Bevor ich es sagen kann, hat er's schon geschnallt. Das sei kein Problem. Er könne und wolle sowieso auch nicht mit jemandem sein, der sich in seiner Welt unwohl fühlt. Ausserdem hatte er von Anfang an ein mulmiges Gefühl. Er! Ähä!

Bevor er mich an den Bahnhof fahre, habe er nur eine kleine Frage. Ich könne natürlich nein sagen. Ich solle aber rasch in mich gehen. Weil das, was er sich wünsche, ihm maximale Lust verschafft.

Ich halte den Atem an.

«Trittst du mir einmal so richtig in die Hoden? So mit ganzer Kraft?»

Ich schüttle den Kopf.

«Wie sieht's mit easy Abschiedssex in Missionarstellung aus?»

Ich schüttle den Kopf.

Jetzt kann's Devrim nicht schnell genug gehen. 15 Minuten später stehe ich am Provinz-Bahnhof. Obwohl der nächste Zug erst in 34 Minuten fährt. Es ist finster, kalt und sehr verlassen hier.

Mir wird bewusst, dass jeder Horrorfilm genau so anfängt.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich lebend aus dieser Nummer komme. Ich wünsche es mir aber sehr. Wer will schliesslich schon, dass sowas wie «Die vermeintliche Liebe auf den ersten Blick hat sie ins Grab gebracht» auf seiner Ruhestätte geschrieben steht?

Ich schonmal ganz ganz ganz sicher nicht!

Merde und Adieu,

Bild

Und, was hat man dich schon so gefragt?

Und hier eine tolle Slideshow: Rektale Fremdkörper

Wenn man nach dem Sex nicht mehr voneinander loskommt

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Video: watson

Hast du eine Frage?

Dann schick sie per Mail an Emma: emma.amour@watson.ch

Emma Amour ist ...

... Stadtmensch, Single, Anfang 30 – und watsons neue Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch jeden Freitag deinen Fragen annimmt. Und keine Sorge, so wie auch Emma, wirst auch du mit deiner Frage anonym bleiben. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.

Bild

Das bin nicht ich, aber so würde ich als Shutterstock-Illustration aussehen. Öppe. bild: shutterstock/unsplash/watson

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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schnueffelix 31.03.2018 14:46
    Highlight Highlight Liebe Emma
    Obwohl ich deine irritierung nachvollziehen kann und gewisse geschilderte Details seinerseits nicht gerade angebracht waren finde ich die Wertung, die Du seinen Neigungen entgegenbringst, schade. Auch wenn es vielleicht absolut nicht dein Ding sein mag, finde ich die Art, wie Der Artikel geschrieben wurde abwertend und respektlos. Und vor allem schade. Was aber wiederum meine persönliche Sicht der Dinge beschreibt.
    • Emma Amour 01.04.2018 15:41
      Highlight Highlight Werter Schnueffelix,
      danke für deine Kritik. Sollte der Eindruck entstanden sein, dass ich etwas gegen seine Neigung habe, dann revidiere ich: habe ich nicht. Ich hatte viel eher etwas gegen seine Siff-Wohnung, den Dreck, den Gestank. Mit dem Fetisch bin ich okay. Würde man meinen Browserverlauf analysieren, könnte man auch mir den ein oder anderen Fetisch nachweisen.
    • Schnueffelix 02.04.2018 07:59
      Highlight Highlight Werte Emma,
      dass Du mit seiner Hygiene und vor allem mit seinem Verhalten ein Problem hattest, ist für mich völlig verständlich. Allerdings wurde aus meiner Sicht mit dem Satz "als wäre das noch nicht schlimm genug..." eine Brücke zwischen obengenanntem und seinem Fetisch gebaut, die klar die Botschaft projeziert, dass Bdsm "schmuddelig" sei. Das, werte Emma war der Punkt meiner Kritik. Ob Du persönlich ein Problem mit seinem Fetisch hast oder nicht, ist deine Entscheidung, es stünde mir nicht zu, dies zu beurteilen.
  • Spooky 31.03.2018 14:41
    Highlight Highlight Ausser von der Polizei habe ich mich noch nie in Handschellen legen lassen.
  • Gummibär 31.03.2018 00:01
    Highlight Highlight Ach Emma, Du Grausame , hast dem armen Masochisten den Tritt in die "Family Jewels" verweigert.
    Verzweifle nicht, der Richtige wird kommen:
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  • derEchteElch 30.03.2018 21:44
    Highlight Highlight „Ich bin mir nicht sicher, ob ich lebend aus dieser Nummer komme..“

    Und bist du das? 🤨😬 Bist du noch gut nach Hause gekommen oder ist er dir mit der Kettensäge nachgerannt?
    • Emma Amour 01.04.2018 15:41
      Highlight Highlight Bizli viel Splattermovies gesehen, derEchteElch?
    • derEchteElch 01.04.2018 16:55
      Highlight Highlight Ou nein verehrte Dame, so etwas trifft meinen Geschmack nun ganz und gar nicht..
  • Seebär 30.03.2018 21:24
    Highlight Highlight
    Ist mir auch passiert, nur umgekehrt, mit einer Frau. Ich hatte weder vorher und nachher SM Sex. Bereut habe ich es nicht. Die Neugier und die Unvernunft in mir war wieder stärker
  • Still N.1.D.1. 30.03.2018 19:30
    Highlight Highlight Warum nicht mal auf den Traumprinzen warten, anstatt 100 Frösche zu küssen die nicht verzaubert sind und ein fahlen Beigeschmack hinterlassen?

    Das Dir bei all der Grausamkeit seines Geschmackes noch das ungemachte Bett aufgefallen ist, zeugt schon ein bisschen von einer Bünzliader. Hoffe Dein Traumann scheitert nicht an einem Putzplan....
    • DichterLenz 30.03.2018 20:11
      Highlight Highlight Er wird am Putzfimmel scheitern und daran, dass Emma mit den Hormonen aussucht anstatt mit Köpfchen.
    • Emma Amour 30.03.2018 21:12
      Highlight Highlight N1D1: Dieses eine Leben mit Warten auf den Einen verbringen statt zu leben? Das ist nichts für mich.

      Mit der Bünzliader aber hast du mich. Die hab ich. Und weisst du was: Ich habe ganz viele verschiedene Bünzliadern.


      DichterLenz: Was du nicht alles weisst, du.
    • Still N.1.D.1. 31.03.2018 09:50
      Highlight Highlight Über 70 Blitze die direkt in mein Putzplan-Trauma einschlagen.

      Nach 6 Jahren Beziehung wurde nicht etwa dem Staubsauger den Stecker gezogen, nein die Beziehung scheiterte an einem Plan wo aufgeteilt war, wer was zu putzen hat.

      Das Thema "Haushalt" wäre auch mal eine Kolumne wert Emma.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 30.03.2018 17:44
    Highlight Highlight Welche Band sollte denn jetzt an der Hochzeit spielen? Und welche Länder in Südamerika hätten das Glück gehabt ein paar newlyweds zu begrüssen? ;)
    • TanookiStormtrooper 30.03.2018 18:35
      Highlight Highlight Ach da gibt es so viele passende Lieder:

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      Ich sollte Emma ein Mixtape machen 😂🤐
    • Gzuz187ers 30.03.2018 19:45
      Highlight Highlight „Ich tu dir weh“ Rammstein😍
    • Menel 31.03.2018 07:18
      Highlight Highlight @Tanooki: Made my day! 🤣
  • Ruefe 30.03.2018 17:08
    Highlight Highlight Seine Wohnung und BDSM-Sex scheinen nicht zusammen zu passen. Nach Emmas Beschreibung war die Wohnung dreckig und chaotisch, strahlt Unordnung aus.
    Bei BDSM ist die Ordnung in den Szenarien genau gegeben, der eine hat Kontrolle über den anderen. Zuvor werden die Grenzen genau abgesteckt, damit alles unter Kontrolle bleibt.
    Ich würde mich nicht mit so einem Menschen auf BDSM einlassen, die Aktion mit schnell nach einem Tritt in die Eier fragen ist auch daneben. Vielleicht sucht er sich durch diese Sexpraktiken auch Halt in seinem Leben.
    Genug Küchentischpsychologie für heute ^^
    • Emma Amour 30.03.2018 21:14
      Highlight Highlight Ruefe, spricht hier ein Kenner/Praktiker?
    • Ruefe 31.03.2018 16:06
      Highlight Highlight Hoi Emma
      Ich würde mich eher als am Thema Interessierten bezeichnen und habe keine Erfahrung in dem Bereich. Aber es ist natürlich schmeichelhaft wenn meine Gedanken zu deiner Situation mich als Kenner/Praktiker erscheinen lassen =)

      Ich bin generell an den Themen interessiert die du in deinem Blog beschreibst, und freue mich wenn ich einen neuen Artikel lesen kann =D
    • Emma Amour 01.04.2018 15:44
      Highlight Highlight Ich sags dir so: <3
  • RalpH_himself 30.03.2018 17:01
    Highlight Highlight In BDSM-Kreisen nennen wir das, was hier leider ausblieb, "Love at first tie" ;)
    Es grüsst, Ralph H.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 30.03.2018 16:50
    Highlight Highlight Also so ein Tritt zum Abschied hätte doch auch was gehabt.
    • Emma Amour 30.03.2018 21:15
      Highlight Highlight Ich finde dich auch heute ausserordentlich lustig <3!
  • 45rpm 30.03.2018 16:34
    Highlight Highlight Tja, ich wünschte, mir hätte ein Kellner mal eine Nummer von einer Bewunderin übergeben... ;)

    Was ich mich frage ist, wieso hast Du ihm nicht mal eine Chance gegeben? Schliesslich kocht er auch nur mit Wasser und das ganze harte Zeug ist vielleicht nur Show...
    • Emma Amour 30.03.2018 16:57
      Highlight Highlight Seine Wohnung. Der Geruch in dieser. Das Zeugs an der Wand. Der Dreck am Boden. All das, mein Putzfimmel und ich, das ging null. Wäre es "nur" der Fetisch gewesen, hätte er mich - und meine Neugier - zumindest kurzfristig gehabt. Wahrscheinlich.
    • Snake Plissken 01.04.2018 17:33
      Highlight Highlight Habe einem guten Freund mal beim Einzug der Freundin geholfen. Dabei mussten wir in die ehemalige Frauen-WG der Freundin. Ich sage nur: Katzenpisse-Geruch zum Schneiden. Das kann und wird nichts werden, dachte ich damals. Ich war dann noch Trauzeuge. Ein paar Jahre und zwei Kinder später war dann Sense.
  • chnobli1896 30.03.2018 16:33
    Highlight Highlight uff 🙈 immerhin scheints glimpflich ausgegangen zu sein..
  • elmono 30.03.2018 16:25
    Highlight Highlight Luzerner halt. Hetsch es besser wüsse müesse Madame😂😂😂
    • Emma Amour 30.03.2018 17:01
      Highlight Highlight Kantönli- und Örtligeist ist mir zu kleinkariert, elmono. Du musst wissen: einer meiner Lieblingsmänner ist Thurgauer. Ein anderer Basler und der Dritte im Bunde Walliser.
  • Daenerys Targaryen 30.03.2018 16:15
    Highlight Highlight Ich sage nur "wow" mit Owen Wilson's Stimme...

«Ich verheimliche meiner Partnerin, dass ich in meine Kollegin verliebt bin»

Lieber Anton,

wie mir scheint, hast du gerade an mehreren Fronten zu kämpfen. Da ist einerseits die unerwiderte Liebe zur Arbeitskollegin. Anderseits ist da deine Beziehung, die wegen deiner Fremdverliebtheit aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Bevor ich auf deine Kollegin eingehe, lass mich bitte Partei für deine Freundin beziehen: Ich halte es für egoistisch, ihr nicht zu sagen, wie es um dein Herz und dich steht. Du schreibst klar, dass du Angst hast, danach vor dem Nichts zu stehen.

Die …

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