Leben
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Die EU schafft das freie Internet ab – warum das auch Schweizer User betrifft

14.09.18, 19:34 16.09.18, 10:01


Der 12. September 2018 war laut Netzaktivisten ein schwarzer Tag für das freie Internet. Grund dafür ist eine verhängnisvolle Abstimmung der EU.

Was genau hat die EU beschlossen?

Das EU-Parlament hat einer Anpassung des EU-Urheberrechts zugestimmt. Damit sollen die Copyright-Richtlinien endlich dem digitalen Zeitalter angepasst werden. Die letzte grosse Reform des EU-Urheberrechts fand 2001 statt.

Angestossen wurde die Reform vor allem von konservativen Medienunternehmen. Beispielsweise soll der deutsche Verlag Axel Springer («Bild», «Die Welt») sehr stark für die Reform lobbyiert haben.

Was ist das Ziel?

Ziel ist es, Rechteinhaber von Erzeugnissen wie Texte, Musik oder Bilder besser zu schützen. So soll es nicht mehr so einfach sein, urheberrechtlich geschütztes Material ohne Weiteres im Internet zu verbreiten.

Obwohl die Reform im ersten Moment eine gute Sache zu sein scheint, warnten Netzaktivisten, IT-Koryphäen und Bürgerrechtsorganisationen ausdrücklich vor der Umsetzung. Insgesamt protestierten fast eine Million Menschen mit ihrer Unterschrift gegen die Reform. Auch der Vater des WWW, Tim Berners-Lee, hat sich in einem offenen Brief ganz klar gegen die Reform ausgesprochen.

Warum machen denn jetzt alle so ein Theater?

Hauptbestandteil dieser Reform ist ein so genannter Upload-Filter. Demnach müssen in Zukunft alle Online-Plattformen, auf denen sich grosse Mengen von nutzergenerierten Inhalten befinden, Massnahmen ergreifen, um mögliche Copyright-Verletzungen zu verhindern. Damit muss jeder einzelne Beitrag, der erstellt wird, darauf überprüft werden, ob er gegen irgendein Urheberrecht verstösst.

Bei der Fülle an Material, das heutzutage hochgeladen wird, können Unternehmen solche Inhalte unmöglich mit menschlichen Ressourcen bewältigen – es läuft also darauf hinaus, dass automatische Filter eingesetzt werden.

Weshalb ist das ein Problem?

Upload-Filter sind technisch noch sehr weit davon entfernt, zuverlässig zu erkennen, ob ein Werk legal verwendet werden darf oder nicht. Somit kann es passieren, dass Bilder, Videos oder Texte gelöscht werden, die eigentlich gegen kein Copyright verstossen.

Zum Beispiel:

Grosse Konzerne wie Youtube oder Facebook setzen bereits jetzt Upload-Filter ein und haben damit gezeigt, wie unzuverlässig diese sind. Beispielsweise hat Youtube 2015 ein Video, das nur Katzenschnurren enthielt, gesperrt. Der Filter interpretierte das Schnurren fälschlicherweise als Bestandteil des Songs «Focus».

Hört sich nicht wie Katzenschnurren an: der Song «Focus»

Video: YouTube/H.E.R.

Warum sollte mich das jetzt interessieren?

Weil ein Upload-Filter grundsätzlich alle betrifft, die das Internet nutzen. Beispielsweise wären Memes damit wohl Geschichte. Genauso Youtube-Videos, die Ausschnitte von Games oder anderen Videos enthalten.

Auch Sportfans könnten in Zukunft Mühe haben, Bilder und Videos von Sportevents ins Netz zu laden. Das neue EU-Recht will den Veranstaltern das alleinige Exklusivrecht an Bild- und Videomaterial einräumen. Damit würde der automatische Upload-Filter alles blockieren, das irgendwie mit einem solchen Sportevent zusammenhängt.

Insgesamt würde ein grosser Teil der Inhalte aus dem Internet verschwinden, was für viele Kritiker einer Meinungseinschränkung gleichkommt.

Ausserdem wird bemängelt, dass es so nur noch ein kleiner Schritt ist, bis solche Filter missbraucht werden, um Usern nur das vorzusetzen, was sie sehen sollen.

Wenn ich keine sozialen Medien benutze, kann mir das doch egal sein?

Nein. Weil die Regelung alle Seiten betrifft, auf denen Inhalte durch Benutzer generiert werden – und das sind nicht nur Social-Media-Seiten. Konkrete Beispiele wären hier Wikipedia, die Open-Source-Plattform Github oder WikiHow. Zwar stellt die EU in Aussicht, dass Wikipedia von der Regelung ausgenommen wird, sicher ist das allerdings noch nicht.

Auch News-Aggregatoren wie Google News wären von der neuen Reform betroffen: Sie dürften nicht mehr ohne Erlaubnis der Urheber (Medien) Bilder und Textanrisse in der Nachrichtenübersicht anzeigen.

Die Schweiz ist doch nicht in der EU, also wo ist das Problem?

Auch wenn die Schweiz nicht in der EU ist: Werden Upload-Filter eingeführt, dürfte das auch uns betreffen. Oftmals unterscheiden Website-Anbieter nicht zwischen der EU und der Schweiz.

Das hat beispielsweise bereits vor einigen Monaten die Einführung der neuen EU-Datenschutzverordnung gezeigt: Viele US-Websites, die keine Lust hatten, die Datenschutzverordnung umzusetzen, haben schlicht den Zugang für Europäer gesperrt – und damit auch für alle Schweizerinnen und Schweizer.

Auch als Schweizer landet man bei USA Today auf der abgespeckten, EU-konformen Seite:

USA today

Bild: Screenshot USA Today

Hinzu kommt noch, dass Schweizer Websites, die ihre Dienstleistungen auch in EU-Ländern anbieten, den Filter ebenfalls einführen müssten und Schweizer User dadurch auch betroffen sein könnten.

Ab wann treten diese Neuerungen in Kraft?

Das steht noch nicht fest. Als nächstes muss nun der endgültige Gesetzestext ausgearbeitet werden. Allerdings soll die Copyright-Reform noch vor den Europawahlen im Mai 2019 beschlossen werden und in Kraft treten.

Als das Internet noch Neuland war: So erklärte das «Time»-Magazin das Internet:

Darum verbietet China den neuen Winnie Puuh Film:

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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92
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    Alle Leser-Kommentare
  • G. 16.09.2018 13:21
    Highlight Da sag ich nur noch Goodbye der Globalisierung.
    6 0 Melden
  • Checkmate 16.09.2018 08:16
    Highlight Und alle so
    3 0 Melden
  • cassio77 16.09.2018 07:48
    Highlight "Ausserdem wird bemängelt, dass es so nur noch ein kleiner Schritt ist, bis solche Filter missbraucht werden, um Usern nur das vorzusetzen, was sie sehen sollen." wenn ich an Axel Springer denke, dann ist diese Kritik wohl nicht ganz von der Hand zu weisen.
    17 0 Melden
  • Dreizehn 15.09.2018 20:58
    Highlight hui, ich geh schon mal das Internet ausdrucken
    27 0 Melden
    • Mirischgliich 16.09.2018 08:14
      Highlight 😂🙈👉👍👈👏
      3 0 Melden
  • koks 15.09.2018 13:04
    Highlight Der Zeitpunkt ist brilliant gewählt: Alle inkl. Medien sprechen nur über die braune Gefahr von rechts, da kann man doch schnell ein lässiges Gesetz zur Gängelung der Bürger durchdrücken.
    63 2 Melden
  • einmalquer 15.09.2018 12:41
    Highlight Der Gesetzestext wird ja erst noch ausgearbeitet.
    Das ist das eine.

    Das andere ist, dass verhindert werden soll, dass gratis verteilt, eigentlich ja geklaut wird, was andere geschaffen haben.

    Zeitungsartikel zB.
    4 48 Melden
    • Rectangular Circle 16.09.2018 13:48
      Highlight Ja, aber ein Uploaf-Filter hilft da ja nicht.
      5 0 Melden
  • Dirk Leinher 15.09.2018 11:51
    Highlight Die EU hat lange neidisch auf China gschaut und öffentlich dieZensur in China kritisiert. Und nun endlich kann man in die gleiche Richtung loslegnund findt es ganz toll.
    74 2 Melden
  • stadtzuercher 15.09.2018 11:26
    Highlight Wenn die Universitäten nicht mehr frei sind, dann muss es das Internet ja auch nicht mehr sein...

    https://www.nzz.ch/feuilleton/diversitaet-zaehlt-mehr-als-wahrheit-wie-sich-die-akademie-ins-intellektuelle-abseits-manoevriert-ld.1419007
    22 2 Melden
  • Sunpix 15.09.2018 10:48
    Highlight Ja dann.... gute Nacht!
    10 3 Melden
  • The Origin Gra 15.09.2018 09:51
    Highlight Ein Gesetz, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden 😕

    Die EU darf bezüglich Zensur China dann nichts mehr Vorwerfen, sie ist dann nämlich kein Deut besser nur halt Kapitalistisch und nicht Ideologisch eingefärbt 🤬
    89 7 Melden
    • koks 15.09.2018 13:05
      Highlight "halt Kapitalistisch und nicht Ideologisch eingefärbt"

      meinst du, der neoliberalismus ist keine ideologie? tsts...
      28 3 Melden
    • The Origin Gra 15.09.2018 20:32
      Highlight "meinst du, der neoliberalismus ist keine ideologie? tsts... " wir wollen mal nicht so sein
      4 4 Melden
  • memelover43 15.09.2018 09:16
    Highlight Möchtet ihr eure Memes trozdem noch posten können. Auf app.krustymeme.com könnt ihr das tun. Wir wollen uns mit technischen Tricks gegen die geplanten Uploadfilter schützen.
    17 21 Melden
  • reich&schön 15.09.2018 07:57
    Highlight "Hinzu kommt noch, dass Schweizer Websites, die ihre Dienstleistungen auch in EU-Ländern anbieten, den Filter ebenfalls einführen müssten und Schweizer User dadurch auch betroffen sein könnten." - Auch Schweizer Websites können zwischen EU- und Non-EU unterscheiden.

    Wer dies nicht tut, gehört boykottiert.
    41 9 Melden
    • cassio77 16.09.2018 07:58
      Highlight Wenn man alle Firmen boykottieren würde, die man wegen einem Fliegenschiss boykottieren sollte, dann könnte man auf jeglichen Konsum verzichten.
      6 3 Melden
  • Armend Shala 15.09.2018 07:28
    Highlight Das ist doch nur Schritt 1, Schritt 2 ist wieder einmal Beschneidung der Meinungsfreiheit. Man kann dann alles mögliche unter irgendwelchen Gründen „rausfiltern“.
    75 8 Melden
    • koks 15.09.2018 13:06
      Highlight ja. man kann zum beispiel alle AfD-Inhalte rausfiltern. ist doch gar nicht übel.
      6 42 Melden
  • Clife 15.09.2018 07:28
    Highlight Heisst das aber nicht, dass auch Webseiten wie burning series getötet werden? Wenn das passiert, dann hätten viele Menschen gerade ein Stück von ihrem Herzen verloren lol...da frag ich mich, wann wohl Anonymous eingreifen wird und die EU hackt
    41 5 Melden
    • Tikvaw 15.09.2018 09:49
      Highlight Burning Series ist in den meisten EU-Mitgliedsländer heute schon illegal. Deshalb sind die Inhalte von denen auch irgendwo in Südamerika gehostet. Es wird sich diesbezüglich also nichts ändern. Falls die Behörden die jeweiligen IP-Adressen/Bereiche sperrt, kommt schnell wieder ein neuer Host der einspringt, ebenfalls wie bisher immer.
      16 0 Melden
    • Tikvaw 15.09.2018 10:18
      Highlight Die wirklich Betroffenen sind "seriöse", "bekannte" oder grosse Dienstleister mit offiziellen Firmensitzen etc., wie eben watson und Co.
      21 0 Melden
  • Mirischgliich 15.09.2018 06:45
    Highlight Noch schnell ein Zitat, bevor es zensuriert wird:



    38 4 Melden
    • Peter Bünzli 15.09.2018 13:20
      Highlight zensiert. Es heisst "zensiert".
      9 2 Melden
    • Mirischgliich 15.09.2018 13:34
      Highlight Ok, "Schule, schweizerisch" nach Duden.
      Vo mir us, mirischgliich, imfall.
      18 0 Melden
  • Evan 15.09.2018 04:31
    Highlight Ist doch jedes mal das Selbe, im Endeffekt entzürnt sich eine kleine Minderheit über die Beschlüsse der Politik und der grossen Masse geht alles am Arsch vorbei. Nach einem halben Jahr allerspätestens ist die Sache gegessen. So kann politisch eigentlich alles durgesetzt werden.
    62 2 Melden
  • Ökonometriker 15.09.2018 00:14
    Highlight Die EU beweist ein weiteres Mal, dass sie sich ohne direkte Demokratie langsam selbst zerstört...
    143 17 Melden
    • Medardus Sen 15.09.2018 05:15
      Highlight Siehe Umgang mit Griechenland. Es ist allerdings nicht einfach die EU, sondern es sind grosse Unternehmen als v.a. auch Finanzinstitute wie z.B. der IWF, welche die Demokratie quasi ausser Kraft setzen. Direkte Demokratie hin oder her.
      35 2 Melden
    • Ökonometriker 15.09.2018 09:10
      Highlight @Medardus: Gerade in Griecheland hätte direktdemokratische Kontrolle wohl verhindert, dass korrupte Politiker das Land derart übel verschulden können.
      Zudem hätte der GREXIT gedroht, wenn die Griechen hätten abstimmen müssen. Es wäre fraglich, ob die Deutsche Bank und andere Finanzfirmen in der Lage gewesen wären, so hohe Zinsen aus dem Land herauszupressen...
      16 8 Melden
    • Medardus Sen 15.09.2018 10:43
      Highlight Korruption und direkte Demokratie schliessen sich nicht wirklich aus. Siehe z.B. Bestechung von ASTRA Mitarbeiter bei der Sanierung der Simplonstrasse, aktueller der beinahe Bundesrat Maudet oder ganz generell die aussergewöhnlich lasche Gesetzgebung, die es Schweizer Unternehmen ermöglicht, straffrei im Ausland zu bestechen (machen ausländische Unternehmen natürlich auch, nur wäre es an den meisten Orten sttafbar). Aber natürlich hast du recht, Griechenland war, und ist, extrem korrupt. Nur spielen auch hierbei Finanzinstitute und europäische Banken eine wichtige Rolle...
      12 0 Melden
    • Medardus Sen 15.09.2018 10:52
      Highlight (2) Diese haben die eigentlich insolventen griechischen Banken weiter mit Geldern versorgt, die das Geld wiederum zu Propagandazwecken in die Medien investierten.
      Ich weiss aber nicht wirklich auf was du im 2. Teil des Posts hinauswillst. Schäuble wollte den Grexit um den anderen Ländern mit Defiziten die Grenzen aufzuzeigen. Aber ja, bei einem Grexit wären die Zinsen (bzw. Schulden) natürlich nicht mehr bezahlt worden. War auch bereits ein (vernünftiger) Plan des geniales Finanzministers Varoufakis ohne angestrebten GREXIT. Mehr hierzu im Buch "Die ganze Geschichte" von Yanis Varoufakis.
      5 0 Melden
  • äti 14.09.2018 23:55
    Highlight 1. Das Internet war mal frei? Da hab ich was verpasst.
    2. Jetzt längst fälliger Re-Design vom Internet machen
    3. Besser noch: Alternatives Netz mit offenen Regeln und mit Müllsperre bauen
    12 37 Melden
  • dommen 14.09.2018 23:53
    Highlight Jetzt mal schön den Ball flach halten. Auf EU-Ebene läuft ein Gesetzgebungsverfahren ähnlich wie in der Schweiz. Da kommen jetzt noch 2., 3. Räte usw, Vernehmlassungen und Differenzbereinigungsverfahren. Sprich: 1. Dauert das ganze noch ein paar Jahre und 2. wird der Braten am Ende nie so heuss gegessen, wie er gekocht wird. Kein Grund für eine derart reisserische Headline, ja?
    15 41 Melden
  • ströfzgi 14.09.2018 23:46
    Highlight Wid stellt sich Watson dazu? Wird euch ja vermutlich auch betreffen?
    20 1 Melden
  • DomKi 14.09.2018 23:39
    Highlight Ach, so laden die Menschen dann weniger Müll hoch und haben diese Zeit dann zu Verfügung für ihre Freunde oder um was anständiges zu lesen.
    12 41 Melden
  • Diagnose: Aluhut 14.09.2018 23:28
    Highlight Tja, das neue Nachrichtendienstgesetz wurde mit überwältigender Mehrheit bei uns in der CH angenommen. Jetzt hier bei diesem Thema bitte auch nicht rumheulen.
    38 7 Melden
  • kafifertig 14.09.2018 23:27
    Highlight Die EU riskiert damit nur, dass die grossen internationalen Social Media Anbieter die EU schlicht und ergreifend nicht mehr bedienen.
    Da hilft den Verlegern dieses Gesetz zum Füllen ihrer Taschen auch nichts mehr. Ihre Publikationen erscheinen dann bei Google, Facebook etc. einfach überhaupt nicht mehr, als hätte es sie nie gegeben. Dann heisst für die Verleger: Adieu liebe Inserenten! Adjeu liebe Abonennten!
    24 3 Melden
    • Tikvaw 15.09.2018 11:22
      Highlight 1. Gerade die Grossen waren die Ersten die die Regeln des EU-Datenschutzgesetz vollständig umgesetzt haben. Sie werden auch hier die Ersten sein, die sich vollständig an die neuen Regeln halten werden und sie werden definitiv nicht aus dem ~500 Mio. Menschen-EU-Markt aussteigen (lol)
      2. Verlage wie AxelSpringer werden natürlich mit Google&Co. Verträge eingehen, so dass ihre Artikel weiterhin bei GoogleAmp und Ähnlichem angezeigt werden.
      9 0 Melden
  • COLD AS ICE 14.09.2018 23:15
    Highlight das zeigt einmal mehr auf das die eu scheisse ist...
    33 16 Melden
  • Bene86 14.09.2018 23:10
    Highlight Wow.. ein weiterer Schritt zur Meinungsdiktatur.

    Ich freue mich schon drauf!
    44 6 Melden
  • Sternendrache 14.09.2018 22:55
    Highlight Wäre es möglich diesen Filter mit VPN zu umgehen?
    26 22 Melden
    • nokom 14.09.2018 23:27
      Highlight Nein, weil es sich hierbei (meistens) um einen Softwarebestandteil von Webapplikationen / Platformen (wie z.B. Youtube) handelt.
      12 2 Melden
    • Donald 15.09.2018 04:38
      Highlight Nein
      22 4 Melden
    • reich&schön 15.09.2018 07:56
      Highlight Kategorisches Ja oder Nein ist falsch.

      Geolocation auf Basis IP-Adresse kann man meist problemlos umgehen, es sei denn, der VPN-Anbieter ist generell gesperrt.
      Wenn man etwas rauflädt, hat/braucht man aber meist ein User-Account mit Standort/Landes-Info, wenn diese verwendet wird nützt VPN natürlich nichts.
      7 1 Melden
    • Black hat (minus hat) 15.09.2018 08:01
      Highlight Wieso nicht? Ist wie DSGVO, es kommt doch darauf an, wie die Seiten den Filter umsetzen. Bei EU-Seiten wird es nicht möglich sein, aber bei US-Seiten die einfach Europäische Nutzer aussperren, sollte das schon gehen.
      7 0 Melden
    • nokom 15.09.2018 11:27
      Highlight @Black hat und reich&schön
      Ja, da geb ich euch beiden recht. Aber leider ist das kein Trost, weil man mit VPN der Sache nicht eifach aus dem Weg gehen kann. VPN klappt als "Work Around" dann nur noch unter den von euch genannten Bedingungen.
      6 0 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 14.09.2018 22:54
    Highlight Dann drucke ich halt die memes aus und versende sie per Post😂
    89 5 Melden
  • Elfranone 14.09.2018 22:46
    Highlight und alle so: ab ins dark net dort hats noch memes!!
    82 2 Melden
  • Musikuss 14.09.2018 22:32
    Highlight Der empörte Aufrei der anonymen, phantasielosen Masse gegen die wenigen Kreativen, (die vielleicht auch leben möchten)....das passt zur heutigen alles-ist- gratis Mentalität.
    19 188 Melden
    • kafifertig 14.09.2018 23:17
      Highlight Keiner hat einen Anspruch darauf, dass sein Gebastel von irgendjemandem gekauft wird.
      Künstler sind im Wesentlich nichts anderes als Strassenmusikanten, die sich mit dem begnügen müssen, was im Hut landet. Sie können auch nicht jedem eine Rechnung schicken, der ihre Musik beim Vorbeigehen hören musste.
      50 9 Melden
    • grumpy_af 15.09.2018 00:20
      Highlight Völlig falsch und aus der Luft gegriffen...das passt zur heutigen ich-muss-kommentieren-auch-wenn-ich-es-nicht-verstanden-habe Mentalität.
      38 9 Melden
    • Midnight 15.09.2018 03:36
      Highlight Prinzip nicht verstanden...🙈
      82 9 Melden
  • Ueli der Knecht 14.09.2018 22:32
    Highlight 1. Das ist kein EU-Problem. Das Internet ist ein grenzenloser, multijurisdiktionaler Raum. Nicht Staaten machen die Gesetze im Internet (die liessen sich mit VPN einfach umgehen), sondern das Geld derjenigen, die uns das Internet gestohlen haben. Die Datenkraken-Multis kooperieren diesbezüglich gerne mit Urheberrechts-Inhaber (TimeWarner, Sony, Walt Disney etc).

    2. Das Internet ist schon lange nicht mehr offen und frei, wie uns der Artikel suggerieren will (vgl. Berners-Lee, "das System versagt": http://bit.ly/2xMXCad).

    3. Die EU ist daran nicht schuld. Sie ist nur Mittel zum Zweck.
    56 26 Melden
    • Midnight 15.09.2018 03:38
      Highlight Eben drum: Ein neues Internet muss her!
      17 5 Melden
    • Sharkdiver 15.09.2018 09:08
      Highlight Nein Ueli dass kann man nicht per VPN umgehen, da ein uploadfilter egal ist wo her es kommt. Es analysiert den Upload und sperrt oder eben auch nicht. VPN hin oder her
      6 2 Melden
    • Ueli der Knecht 15.09.2018 14:35
      Highlight Sharkdiver: Das Gesetz gilt einerseits nur für "Diensteanbieter, die große Mengen der von ihren Nutzern hochgeladenen Werke und sonstigen Schutzgegenstände in Absprache mit den Rechteinhabern speichern", die ihren Sitz in einem EU-Land haben, und anderseits lässt das Gesetz viele Ausnahmemöglichkeiten zu für Mitgliedländer sowie auch für Bildungseinrichtungen. Alles ziemlich gummig.

      Upload-Filter ist ein irreführender Begriff. Es wird nur ein verbessertes Geoblocking werden, "in Absprache mit den Rechteinhabern". Das ist nichts neues, sondern wird bereits heute flächendeckend praktiziert.
      1 1 Melden
  • Weglosen Schaffer 14.09.2018 22:26
    Highlight Ist doch Wurscht. Ich bin eh nur im Darknet über Elite Proxy Server oder mit dem Zwiebel Browser. Je nach dem. Das Internet ist eh Museum reif.
    9 55 Melden
    • Mizzi 15.09.2018 09:07
      Highlight Ist das Darknet nicht ein Ort der tiefsten menschlichen Abgründe?
      4 11 Melden
  • Turbi 14.09.2018 22:22
    Highlight Man sieht wie unwissend (blöde wäre besser) die Politiker sind. Das lässt sich doch alles locker umgehen.

    Turbi ein alter Sys-Admin
    54 10 Melden
  • m. benedetti 14.09.2018 22:17
    Highlight Uhh jetzt habe ich falsch gelesen. Dachte schon die EU schafft sich ab. Aber nein, sie will das freie Internet abschaffen. China lässt grüssen.
    86 4 Melden
  • nickname2000 14.09.2018 21:41
    Highlight 🙈 sie werden das öffentliche internet zensieren und überwachen bis wir alle tor und vpn nutzen.
    75 5 Melden
  • goalfisch 14.09.2018 21:21
    Highlight ich versuche es positiv zu sehen:
    es würde ganz viel unnötiger mist verschwinden.
    13 70 Melden
    • Gähn 15.09.2018 08:44
      Highlight Und dann ganz viel News die dich nicht interessiert, dann noch ein bisschen mehr und irgendwann können wir dankbar sein, wenn wir überhaupt noch irgendetwas an gesicherten Informationen bekommen.
      Weiter denken, über das eigene Gärtchen hinaus. Die Welt endet nicht bei einem selbst.
      17 1 Melden
  • Scrat 14.09.2018 21:20
    Highlight Das kommt dabei heraus, wenn alte Säcke aus der Politik versuchen, etwas zu regulieren, von dem sie null Ahnung haben. 🤬🤬🤬
    369 16 Melden
    • Gringo99 14.09.2018 23:19
      Highlight Dann steig doch mit deinem jugendlichen Wissen in die Politik ein 😉
      15 3 Melden
    • reich&schön 15.09.2018 07:50
      Highlight Genau. Und dann erst noch keine Ahnung, was im eigenen Gesetzesentwurf steht!

      "Der CDU-Politiker Axel Voss ist Berichterstatter des EU-Parlaments für die umstrittene Copyright-Reform, die gestern grünes Licht der Abgeordneten erhielt. Als solcher ist Voss so etwas wie der Vater des neuen Urheberrechtes, gemeinsam mit dem Ex-Digitalkommissar Günther Oettinger, der es damals auf den Weg gebracht hatte. Doch Papa wusste gestern nach der Abstimmung in Straßburg offenkundig nicht so genau Bescheid, was in dem fertigen Text eigentlich alles drin steht."
      https://bit.ly/2QsQ1CI
      13 1 Melden
    • Rainbow Pony 15.09.2018 11:25
      Highlight Ist in Unternehmen oft ähnlich.
      6 1 Melden
  • Skater88 14.09.2018 21:20
    Highlight hahaha ja gut, so kann man digitalen Fortschrott auch verhindern 😂😂😂 Da ke EU. Ich seh schon wie die ersten Grossfirmen auf die Barrikade gehen werden, nicht zu vergessen jede Seite von irgendwelchem offiziellem Amt in der EU 😂😂
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    • Ueli der Knecht 14.09.2018 22:41
      Highlight Die EU ist nur Mittel zum Zweck, ein Instrument der Lobby-Organisationen.

      Kapital ist sehr beweglich. Wenn es dem Geld irgendwo nicht passt, dann ist das Geld schnell weg und irgendwo sonst. Genau gleich geht es mit Urheberrechten, Patenten, usw. Das ist auch nur Kapital. "Patentboxen" sind zB. ein Thema bei der CH-Unternehmensteuerreform. Warum wohl?

      Wenn es ein EU-Problem wäre, dann liesse es sich einfach mit VPN umgehen. Es ist aber nicht ein EU- sondern ein weltweites Problem. Schuld ist nicht die EU, sondern das bewegliche Kapital, bzw. diejenigen, die es verwalten und "beschützen".
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  • crazyfuffi 14.09.2018 21:19
    Highlight Wenn ich per Google News nach einem Thema suche zeigt mir Google dazu passende Zeitungsartikel an und ich klicke die Links an und generiere für die Zeitschrift Clicks und sie können mir Werbung zeigen.

    Zeigt mir Google News diese Artikel nun nicht mehr, werde ich auch die Internetseiten der Zeitung nicht mehr besuchen und die Werbeeinnahlen fallen weg.... Wie sollen denn die Zeitungen davon profitieren??
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    • Majoras Maske 15.09.2018 00:05
      Highlight Mit einem Abo. Oder zumindest musst du ihr Portal besuchen.
      8 5 Melden
  • G-Man 14.09.2018 21:17
    Highlight Jemand Darknet erfahrung? Wäre das nicht eine alternative dass alle dorthin abwandern wenn das so weiter geht oder ist das so nicht brauchbar?
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    • Scrat 14.09.2018 21:34
      Highlight Das Darknet ist dafür denkbar ungeeignet. Die Überwachung hört dort nicht auf, sondern wird für staatliche Stellen erst recht interessant, wenn das normale Internet erst geknechtet ist. Die einzige greifbare Massnahme gegen diese Totalüberwachung ist das verschleiern der eigenen digitalen Identität mittels technischer Hilfsmittel. Aber solange Stimmbürger an der Urne sogar den Protektionismus der Geldspiellobby gutheissen, sehe ich absolut schwarz für ein freies Internet.
      75 3 Melden
    • Skater88 14.09.2018 21:52
      Highlight zu wenig brauchbar wie wir es kennen nach meiner Einschätzung. Aber ames wird sicher jemand auf die Idee eines weiteren Netzwerks kommen.
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    • Ueli der Knecht 14.09.2018 22:16
      Highlight G-Man: Das Darknet setzt auf dem Internet auf. Tor und Mixnete sind daher nicht sicher genug. Der Ansatz ist aber richtig. Über kurz oder lang brauchen wir ein Netz, das die Privatsphäre noch besser schützt, als das heutige Darknet.

      Es gibt auch schon Ideen und auch schon viele Leute, die am neuen Internet arbeiten. Die reaktionären, kommerziellen Kräfte sind aber auch sehr stark.
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  • HPOfficejet3650 14.09.2018 21:07
    Highlight Kann man da nicht irgendwie Einspruch erheben? Sollte tatsächlich ein Filter eingeführt werden, wären die Folgen für das freie Internet fatal😐
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    • Midnight 15.09.2018 03:43
      Highlight Dazu müsste man wohl erst EU-Mitglied sein...
      17 3 Melden
  • MGPC 14.09.2018 21:04
    Highlight Und was passiert dann mit dem Darknet. Das ist doch ein unabhängiges System. Berichtigung wenn ich irre.
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    • Ueli der Knecht 15.09.2018 00:30
      Highlight Darknet ist nicht unabhängig, MGPC.

      Einerseits braucht das Darknet Internet (man kommt nur über das Internet auf das Darknet), und anderseits ist das Darknet relativ einfach korrumpierbar.
      https://netzpolitik.org/2017/geheime-dokumente-der-bnd-hat-das-anonymisierungs-netzwerk-tor-angegriffen-und-warnt-vor-dessen-nutzung/

      Der Darknet-Ansatz wäre schon richtig, aber das derzeitige Darknet (Tor und ähnliche) erfüllen die Sicherheitsanforderungen leider nicht.
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    • keplan 15.09.2018 08:35
      Highlight Das Darknet interessiert das nicht... das hat einen anderen Nutzen...
      2 0 Melden
    • Sharkdiver 15.09.2018 09:14
      Highlight Ich denke viele haben Bonn darknet eine völlig falsche Vorstellung. Als wäre es eigens Netz. Dabei ist das normale Internet und das Darknet ein und das selbe. Einziger Unterschied, eine Darknet Seite wird quasi nicht „veröffentlicht“. Sprich man findet sie nicht durch Googlen, sondern muss die Adresse kennen. Sprich mach eine eigene Homepage und veröfentliche sie nicht für Google und co und schon hast du deine eigene Darknetseite
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  • Der Tom 14.09.2018 20:47
    Highlight Man müsste versuchen die EU zu isolieren. Ein eigenes Netz nur für die EU.
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    • Peter Bünzli 15.09.2018 13:19
      Highlight do you even..?
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  • KarlWeber 14.09.2018 20:27
    Highlight Naja, wenigstens bleiben die Pornos.
    467 16 Melden
    • MGPC 14.09.2018 21:03
      Highlight 😂😂😂 made my day.
      26 4 Melden
    • Scrat 14.09.2018 21:35
      Highlight Was würde Trump bloss ohne diese machen? 😂😂😂
      14 28 Melden
    • cassio77 16.09.2018 07:50
      Highlight ... Und Baupläne für Waffen und Bomben... Und Gewaltaufrufe auf Facebook...
      1 1 Melden
  • franzfifty 14.09.2018 20:24
    Highlight Die EU verdient an allem, was im Internet ZURZEIT rumliegt. Durch den Filter wird der Konsum reduziert und entsprechend gehen Einnahmen bei den Unternehmen verloren. Diese passen das Angebot nach unten an und machen es teurer. Weniger Nachfrage... und die EU reibt sich den Kopf...
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  • Basswow 14.09.2018 20:08
    Highlight Dumm 🙈🤷🏽‍♂️
    62 5 Melden
  • Weglosen Schaffer 14.09.2018 20:01
    Highlight Dringend noch ein Backup des Internets machen bevor die untauglichen Filter (KI 🤓) kommen.
    Onkel Cracker (Nerds) helfen dann weiter. Also immer cool bleiben bei digitaler Technik.
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