Leben
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FILE - In this Wednesday, Aug. 9, 2006 file photo, a serving of salt-cured fresh foie gras with herbs is displayed at Chef Didier Durand's Cyrano's Bistrot and Wine Bar in Chicago. Foie gras lovers are rejoicing after a federal judge in Los Angeles blocked California’s ban on the sale of the fatty duck and goose liver. Judge Stephen V. Wilson on Wednesday, Jan. 7, 2015 permanently blocked the state attorney general from enforcing the law, which took effect two years ago.  (AP Photo/M. Spencer Green)

Bild: AP/AP

Keine Stopfleber mehr: New York verbannt Foie Gras



Ein Erfolg für Tierschützer, ein Albtraum für Feinschmecker: Die US-Millionenmetropole New York verbannt die umstrittene Delikatesse Foie Gras. Der Stadtrat stimmte am Mittwoch für ein Gesetz, wonach der Verkauf von Stopfleber ab Oktober 2022 verboten wird.

Bei Zuwiderhandlungen sollen dann Strafen zwischen 500 und 2000 Dollar pro Verstoss drohen. Das Gesetz muss noch von Bürgermeister Bill de Blasio unterzeichnet werden.

«Das ist ein historischer Tag für die Rechte von Tieren in New York City», sagte Matthew Dominguez von der Tierschutzgruppe Wähler für die Rechte von Tieren. Foie-Gras-Produzenten kündigten dagegen juristische Schritte gegen das Verbot an.

«Wir werden ihnen vor Gericht einen kräftigen Tritt in den Hintern geben», sagte die Gründerin des Produzenten Hudson Valley Foie Gras, Izzy Yanay. «Ich habe 400 Leute, die seit 30 Jahren für mich arbeiten. Auf diese Menschen kommt eine Tragödie zu.» Erst im Januar hatte das Oberste Gericht der USA ein Verbot von Stopfleber im Bundesstaat Kalifornien nach einem 15-jährigen Rechtsstreit bestätigt.

Während Foie Gras als Delikatesse gilt, kritisieren Tierschützer, dass Enten und Gänse bei der Mästung leiden müssen: Vor der Schlachtung werden die Tiere über mehrere Wochen mit Getreide zwangsgefüttert, bis ihre Lebern völlig verfettet auf ein Vielfaches angeschwollen sind.

Fois gras producer Robin Arribit force-feeds a duck with corn in La Bastide Clairence, southwestern France, Thursday, Dec.8, 2016. Despite a new outbreak of bird flu in France, foie gras producers are confident sales will remain stable during the festive season. Earlier this week, the French agriculture ministry has raised the risk level of the highly pathogenic H5N8 virus spreading after several cases were spotted across France. (AP Photo/Bob Edme)

Mais im Trichter: So werden die Tiere zwangsgefüttert. Bild: AP/AP

Landwirte weisen die Vorwürfe der Tierschützer als überzogen zurück. In manchen Ländern ist die Herstellung von Stopfleber verboten, unter anderem in Dänemark, Grossbritannien und Australien. (sda/afp)

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herrin Hermine 31.10.2019 23:02
    Highlight Highlight Verbote, Verbote, Verbote. Das ist nicht die Zukunft, die ich mir wünsche! Verzicht aus Überzeugung wäre besser... wer darf sich ernsthaft anmassen zu bestimmen, was sein darf und was nicht?
  • Sharkdiver 31.10.2019 21:09
    Highlight Highlight Krass was für ein Heuchelei hier verbreitet ist. Ja gegen fois gras zu sein ist nicht schwer, da kaum einer davon betroffen ist. Dagegen ist es aber kein Problem qualpoulet oder trouthahn aus horormasten Ungarn oder Polen zu kaufen. Und Schweinefleisch von Tieren die den blanken horor durchlebt haben das ist OK, weil es wäre ja scho no blöd müsste man für das Fleisch faire Preise zahlen die halbwegs akzeptable Tierhaltung ermöglicht. Aber hauptsache oleole alle gegen Foisgras und froschschenkel um vom grösseren Problem abzulenken.
  • johannawolves 31.10.2019 19:08
    Highlight Highlight Die armen Gänse... kaum vorstellbar , was diese armen Tiere alles erdulden müssen bzw. mussten 😢
  • Kaishakunin 31.10.2019 13:59
    Highlight Highlight Ein weiser Entscheid, der zu begrüssen ist. Es bleibt zu hoffen, dass nun bis 2022 (exkl x juristischer Verzögerungen) der Konsum von Foie Gras nicht einen ähnlichen Zulauf erfährt wie der Uluru, nachdem man wusste, dass er bald nicht mehr zu besteigen ist..
  • Herr Ole 31.10.2019 09:07
    Highlight Highlight „Ich habe 400 Leute, die seit 30 Jahren für mich Futter in Gänse stopfen. Es wäre unmenschlich, denen das zu verbieten.“
  • PlayaGua 31.10.2019 08:42
    Highlight Highlight Gut so, ich hoffe die Schweiz wird auch endlich handeln und den Import von Qualprodukten verbieten. Es kann nicht sein, dass Dinge, deren Produktionsweise in der Schweiz verboten ist, importiert werden dürfen.
    • Bündn0r 31.10.2019 11:26
      Highlight Highlight Bei den Arbeitsbedingungen im Aussland müssten wohl 50+% der Importe verboten werden.

      Aber da leiden ja nur die Arbeiter, keine Tiere. Das ist wohl OK.
    • PlayaGua 31.10.2019 12:09
      Highlight Highlight Auf so eine Whataboutism-Antwort habe ich schon gewartet.
    • Sharkdiver 31.10.2019 20:57
      Highlight Highlight Ich liebe stopfleber aber es ist OK es zu verbieten. Nur sollte man mal weiter Denken. Wahrscheinlich ist in der CH 50% des Verkauften Fleisch Qualfleisch. I'm der EU eher 70% dies sollte genau so Verbote. Sein. Auf stopfleber zu verzichten fällt niemand schwer, aber 7ch wette das 80% die das hier gutheissen würden sogleich anfangen zu "brüele" müssten sie für alles Fleisch einen produktgerechtrn Preis zahlen das qualfrei ist. Darum ist hier auch massig an Heuchelei vertreten
  • JaneSodaBorderless 31.10.2019 08:37
    Highlight Highlight Bravo, NY - ein Schritt in die richtige Richtung! Die Herstellung von Foie Gras ist barbarisch.
    Jetzt wünsch ich mir noch selbes für den armen Hummer.
    • MSpeaker 31.10.2019 09:30
      Highlight Highlight Den Hummer kann man völlig human töten und dann kochen. Mehrere Blindtests haben gezeigt dass niemand den Unterschied erschmeckt. Ein lebendig kochen verbot würde also genügen und nicht mal ein Unterschied machen.
      Also für uns... für den Hummer wäre es sicher einer.
    • JaneSodaBorderless 31.10.2019 10:18
      Highlight Highlight Das Töten des Urtiers ist das eine, davon spreche ich nicht. Die Haltung (im Verkauf) und der Transport eines Hummers stellen eine grosse Qual für das Tier dar.
  • Snowy 31.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Exemplarisches Bsp, dass gewisse Dinge verboten werden müssen, weil Aufklärung und Lenkungsabgaben alleine leider nicht reichen.

    Oder wie ist es zu erklären, dass es noch immer Menschen gibt, welche ohne nachzufragen Foie Gras kaufen - in voller Kenntnis der Produktion (von Haltungsbedingungen kann nicht gesprochen werden):
    https://www.peta.de/foie-gras-delikatesse-der-verzweiflung
    Benutzer Bild
    • Michael Heldner 31.10.2019 15:28
      Highlight Highlight Ganz einfach, es ist lecker. Und ganz ehrlich, so lang man in Frankreich Foie Gras kaufen kann bringt selbst ein Importverbot nichts, weil dann wird's einfach für den Privatkonsum am Zoll vorbei geschmuggelt, wie so vieles. MAn bedenke nur die Dunkelziffer der Einkaufstouristen, welche keine Mwst zahlen.
    • Snowy 31.10.2019 15:36
      Highlight Highlight Weils lecker ist...

      Danke für Deinen Anschauungsunterricht, warum wir leider Verbote brauchen (Verbots-Bestrebungen laufen auch auf Ebene EU).
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.10.2019 16:32
      Highlight Highlight Ich bin für drakonische Strafen. Foie Gras Konsumenten sollten öffentlich gestopft werden!

      Ja, auch ich bin Foie Gras Konsument und stelle mich dafür zur Verfügung, sofern ich ausschliesslich mit Foie Gras gestopft werde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünergutmensch 31.10.2019 08:22
    Highlight Highlight Na also geht doch!👍🏽
  • Dogbone 31.10.2019 07:59
    Highlight Highlight Danke, Big Apple! Danke für das Verbot von etwas vom Sinnlosesten und Widerlichsten, was wir Menschen für Essen so tun. Mir ist absolut schleierhaft, wie jemand gestrickt sein muss, dass er so etwas isst und die „Produktion“ damit natürlich unterstützt. Mir wird jedesmal speiübel, wenn ich nur daran denke😝
  • Charlie B. 31.10.2019 07:54
    Highlight Highlight Sehr gut 💪 es kann nicht sein, dass wir Tiere so behandeln!

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