Leben
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Wegen dieser 6 Psychotricks sind wir alle so süchtig nach «Game of Thrones»

bild: hbo

Die Mittelalter-/Fantasy-/Massengemetzel-Serie «Game of Thrones» geht in die siebte Staffel. Warum das alle so extrem geil finden, hat seine Gründe. Ein Erklärungsversuch eines transatlantischen Massenphänomens.

14.07.17, 12:57 13.09.17, 12:58


Schwertkämpfe, Eiszombies, schwarze Magie, Ritterspielchen und ganz viel Sex – der Megaerfolg von «Game of Thrones» (GoT) hält seit 2011 nahezu die ganze westliche Welt im Fantasy-Wahn. Doch der Hype um die Machtspielereien auf dem Fantasiekontinent Westeros ist nicht nur mit dem einfachen Wunsch nach Realitätsflucht und durch die Obsession mit Brutalität zu erklären. Das Spektakel aus dem Hause HBO triggert sein Riesenpublikum auf verschiedensten Ebenen:

Jede Episode lehrt uns aufs Neue, dass wir keinen blassen Schimmer haben, was in der Serie eigentlich vor sich geht. Und dennoch lechzen wir seit einem Jahr nach mehr, wollen noch tiefer in eine Welt eintauchen, die wir nicht verstehen.

Der gestorbene und wieder auferstandene Jon Schnee.  Bild: AP/HBO

Wie das das Produzentenpaar David Benioff und Daniel Weiss hinkriegt? – Mit Psycho-Spielchen!

Fakten zum Erfolg von GoT

- GoT wurde in 80 Ländern, auf fünf verschiedenen Kontinenten ausgestrahlt (exkl. illegales Streaming).
- Die Sendung wurde 109 Mal für einen Emmy-Award nominiert und hat dabei 38 Mal einen abgestaubt.

- 2014 gab der Sender «Home Box Office» (HBO) bekannt, dass GoT die erfolgreichste Serie in ihrer Geschichte sei.

- Die fünfte Staffel zählte in den USA 23,3 Millionen Zuschauer, die sich die Serie legal angeschaut haben. Via Torrent haben sich ca. 30 Millionen Menschen die Kultserie illegal heruntergeladen. Über die Zahlen von illegalen Direktstreamings ist nichts bekannt.

- Auf dem grössten Internetportal für Filme und Serien IMDb (Internet Movie Database) erzielt GoT ein Ranking von 9,5 von 10 Punkten bei fast 1,2 Millionen Bewertungen.

Eine Serie für Intelligente

Wenn du's checkst, bist du schlau!

In Narnia oder auf Mittelerde werden Geschichten erzählt, die sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene nachvollziehbar sind. Nicht so in Westeros. Hier wird vergewaltigt, hintergangen und übermässig viel gemordet – das allein ist auf jeden Fall schon kein kindergerechter Inhalt. Doch der springende Punkt ist nicht die Brutalität, sondern die Komplexität: Unzählige Charaktere sind bei GoT in fast zwei Dutzend verschiedene Storylines verwickelt.

GoT richtet sich an ein intelligentes Publikum. Du fühlst dich gut, wenn du mitkommst.

Unaufmerksamkeit ist bei GoT unverzeihlich, wenn nicht fatal. Wer den Überblick nicht verliert, ist angenehm von sich selbst überrascht, fühlt sich clever und bestärkt, dem komplexen Geschehen weiter zu folgen.     

Die weissen Wanderer sind das Böse, das mit dem Winter kommt. Bild: AP/HBO

Plottwists und verworrene Erzählstränge als Ablenkungsmanöver

Spannend ist's vor allem, weil so verdammt viel passiert!

Die vielen Storylines ermöglichen dir nicht bloss ein intellektuelles Erhabenheitsgefühl, sondern eröffnen auch dramaturgische Möglichkeiten für die Autoren.

Abgekoppelt voneinander sind die einzelnen Geschichten nämlich recht einfach gestrickt: Ein reicher Junge soll der magische Nachfolger eines Baumes werden, eine Königsgattin murkst, verzweifelt durch ihre Unterdrückung als Frau, jeden Mitbuhler um den Thron rigoros ab und ein Bastard mit Minderwertigkeitskomplexen will alle Menschen vor bösen Eiskreaturen retten. «Magie, Epos und Intrige, hatten wir alles schon», mögen GoT-Hater nun vor sich hin gähnen. Doch ganz so einfach ist dass dann doch nicht. 

Du hast keinen blassen Schimmer, was als nächstes passieren wird. Das zeigt dir die Serie immer wieder.

Der Aufbau der Serie suggeriert, dass alles miteinander verworren ist. Die Parallelgeschichten kreuzen sich immer wieder und zwingen unsere Synapsen zum Aufspüren von logischen Zusammenhängen; Feinde verbünden sich, Storylines verschmelzen und politische Umstände bringen Charaktere dazu, sich komplett neu zu erfinden. Das macht fast schon ein bisschen paranoid – und super aufmerksam. Wann kommt der nächste Plottwist, wer wird als nächstes erstochen, was bedeutet «Valar Morghulis»?  

Daenerys Targaryen ist die Mutter der Drachen und glaubt, sie sei die rechtmässige Thronfolgerin. Sowie ganz viele weitere Figuren in GoT auch.  Bild: AP/HBO

Nur Stereotypen, aber sehr viele davon

Man hasst jeden einzelnen Charakter, aber lieben tut man sie alle zusammen

Es gibt so viele Charaktere in der Welt von George R. R. Martin, dass man sich denken könnte, der Typ muss Psychotherapeut gewesen sein. Oder Sozialhelfer. Oder Lehrer. Jeder Charakter, der in die Fantasiewelt eintritt, wirkt wie eine Karikatur. Ein reicher Macho, ein tugendhafter Weltverbesserer, eine hinterhältige Neureiche, ein arroganter Intellektueller, ein schmieriger Säufer oder eine intrigante Furie.

«Wie das Schwert den Wetzstein braucht, braucht der Verstand Bücher.»

Tyrion Lannister

Die Figuren reden geschwollen, handeln oft unüberlegt und sterben alle. Alle sterben. Und wenn sie sterben, fühlt man nichts oder nur ein bisschen was. Keine andere Serie kann sich solch ein rigides Gemorde von Hauptfiguren leisten. Doch bei GoT wird auch weiter geguckt, wenn der Lieblingsdarsteller dahinscheidet. Wobei richtige Lieblinge gibt es bei dieser Serie eigentlich keine. Bei GoT kann man sich mit niemandem so richtig, aber mit allen ein bisschen identifizieren.

Niemand ist wirklich sympathisch. Deshalb können alle umgebracht werden.

Warum? Weil eben alle für sich karikierte Persönlichkeiten sind, die eine vollkommene Identifikation gar nicht erst zulassen: Daenerys ist cool, aber zu eigensinnig, Arya tut mutiger als sie ist, Tyrion ist lustig, aber verdammt sexistisch und arrogant. Obwohl das ja irgendwie billig ist, all die schon so oft gesehenen Typen und Typinnen zu rekonstruieren, schaffen es die Regisseure – gerade wegen des enorm grossen Figuren-Fundus' – doch eine Vielfältigkeit abzubilden. 

Eddard Stark hatte das Potential, der Held der Serie zu werden. Aber er wurde schon in der ersten Staffel geköpft.  bild: hbo

Keine Moral ist auch eine Moral

Gut oder böse? – Spielt doch keine Rolle!

Die überforderndste Frage, die man einem GoT-Fan stellen kann: «Ist das jetzt einer von den Guten oder einer von den Bösen?»

Game of Thrones sind knapp 59 Stunden moralisches Schleudertrauma. Es gibt keine Bösen und Guten. Moralische Fragen werden bei GoT so nebensächlich wie die Überlegung, ob es um zwei Uhr morgens schon zu spät ist, um eine weitere Folge zu beginnen. Bei GoT handeln Menschen, es regiert die Macht, das Ringen um die Existenz. Da gibt's keine Ethik, keinen Gott und vor allem keine Helden.   

Moral ist Schein, darum gibt's in Westeros auch keine.

59 Stunden sind viel. Aber bei GoT passiert auch viel. Zu viel. So viel, dass keine Zeit bleibt, das Geschehene reflektieren zu können. Wir (und die Charaktere) sind ständig und immer mit sofortiger Wirkung mit den begangenen Taten konfrontiert. Das Tempo des Formats lässt an fast keiner Stelle zu, die amoralischen Handlungen zu rationalisieren, sodass wir uns schliesslich ganz auf unsere Emotionalität verlassen müssen.

Bei anderen Fantasy-Geschichten identifizieren wir uns mit der Brutalität, weil wir wissen, dass sie für das Gute eingesetzt wird. Bei GoT schleicht sich ein anderes Gefühl in die Brust: Irgendwann zwischen der zweiten und der dritten Staffel schaltet sich unsere Moral-Alarmglocke ganz aus und wir vertreten unbewusst die seltsame Haltung, dass die Gewalt in dieser Welt ihre Berechtigung hat. Oder so. Denn nichts ist böse, weil ja nichts gut ist.

Arya Stark hat alles verloren. Ausser ihren Lebenswillen und – natürlich – Rachegelüste.  bild: hbo

Aktualitätsbezüge im Action-Deckmantel

Leben wir etwa auch im Mittelalter?

Sprich über Politik und die Masse hält sich die Ohren zu. Nicht so bei Game of Thrones. Trotz ihres mittelalterlichen Settings schafft es die Serie zeitgenössische Themen der Geo-Politik aufzugreifen. Isolation und Angst vor dem Fremden, Klimawandel, Wohlstandsschere, und hypokritische Politiker sind nur einige der Themen, bei denen sich die Autoren vermutlich von der Gegenwart inspirieren liessen.

Aktuelle Politik vor den Kulissen einer mittelalterlichen Anarchie.

So werden Fragen nach der Perversion unseres eigenen Zeitgeists aufgeworfen. Gepaart damit, dass wir bei dem unmoralischen Gemetzel nur teilnahmslos zusehen, fragt man sich schnell: Ist unsere – in gut und böse eingeteilte – Welt eigentlich besser als diese Mittelalter-Fiktion? 

Oberyn Martell ist die erste bi-sexuelle Person, die in einer Fantasy-Welt eine Machtposition inne hält. Vom ganzen LGBT-Spektrum sind bi-sexuelle Menschen diejenigen mit der tiefsten Repräsentation im Film-Genre. bild: hbo

Grausamkeit als Lebensrealität 

Politisch korrektes Storytelling vs. unmenschliches Setting

Das Leben in Westeros ist in jeder Phase gemein, böse und ungerecht. Alle töten alle, die Mächtigen sind korrupt, Frauen werden vergewaltigt und über Behinderte wird sich lustig gemacht. Anders als in anderen Fantasy-Geschichten wird aber nicht einfach das Leben der schönen, tapferen Helden und den bösen, hinterhältigen Barbaren erzählt, sondern auch die Geschichte von Minderheiten gezeigt. Es kommen Schwule, Bi-Sexuelle, Prostituierten, Sklaven und Behinderte vor. Die Diversität wird bei GoT alles andere als zelebriert.

Es wird keine pathetische Geschichte vom schwulen Ritter oder vom kleinwüchsigen Weltverbesserer erzählt. Leute, die Minderheiten angehören, sind in der Welt der sieben Königslande die genau gleichen Arschlöcher, wie die Leute, die in der Norm leben. Doch sie werden nicht einfach ignoriert. Und das gibt es im Fantasy-Genre recht selten.

Diversität wird weder zelebriert, noch ignoriert.

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69
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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lucie Müller 18.07.2017 08:49
    Highlight wisst ihr, dass auch swissmade Fantasy-Literatur à la Game of Thrones gibt?

    z.B.
    http://www.kriegssinfonie.ch/kriegssinfonie/buch/

    und viel mehr Schweizer Fantasy gibt es hier:
    http://www.phantastikautoren.ch/buecher/

    es muss nicht immer alles aus Übersee kommen, das gut ist my dear children of summer.
    Cheers
    2 0 Melden
  • Mélisande 15.07.2017 11:20
    Highlight Ein wichtiger Punkt hast du vergessen, Jovin: die starken Frauenfiguren! Deshalb schaue ich die Serie auch gern. Der Autor George R.R. Martin wurde in einem Interview gefragt, warum es in seinen Büchern denn so viele starke Frauenfiguren gebe. Er antwortete: "You know, I've always considered women to be people."
    20 4 Melden
  • Wald Gänger 14.07.2017 19:50
    Highlight Keine Moral und keine Helden?
    Echt jetzt?
    Ich glaube, ich habe ein anderes GoT gesehen als der Verfasser obigen Artikels.
    Evtl. wurde ja die Komplexizität, die dabei erwähnt wird, selber nicht wirklich ganz verstanden?
    16 4 Melden
  • Hugeyun 14.07.2017 16:34
    Highlight Naja..viel, viel Drama, Sex, Gewalt und nur lose Orientierung bis völlige Entfernung an bzw. von der Buchvorlage scheint einfach den Nerv des Mainstreams zu treffen...😒
    (wobei VisualFX, Kostüm und Makeup wahrlich ein dickes Kompliment auszusprechen sind)
    22 39 Melden
    • mueggy 15.07.2017 10:08
      Highlight Die Bücher sind komplizierter und um einiges komplexer, mit über 2000 Figuren darin. Natürlich musste man die Handlung etwas vereinfachen, sonst wäre die Verfilmung unmöglich gewesen.
      Zudem ist die Serie mittlerweile weiter als die bisher veröffentlichten Bücher, was dazu führt, das sich die Serie von den Büchern entfernt.
      19 0 Melden
  • droelfmalbumst 14.07.2017 15:06
    Highlight endlich macht das leben wieder sinn!!!
    46 2 Melden
    • #wiilichschan 15.07.2017 08:18
      Highlight valar morghulis!
      14 3 Melden
    • MBArocsTrucker 19.07.2017 19:03
      Highlight valar dohaeris
      2 0 Melden
  • The Origin Gra 14.07.2017 14:12
    Highlight Nein nein nein will gar nicht hinsehen wer als nächstes Stirbt >.<
    47 4 Melden
    • #wiilichschan 15.07.2017 08:19
      Highlight valar morghulis!!
      Alle Männer müssen sterben!!
      5 5 Melden
  • dommen 14.07.2017 14:03
    Highlight Sonst noch jemand hier, der noch keine einzige Folge gesehen hat?
    58 84 Melden
    • Miss_Anthrope 14.07.2017 14:07
      Highlight Jep, ich. :)
      24 50 Melden
    • Nguruh 14.07.2017 14:30
      Highlight Versteh nicht, wieso man dann Artikel dazu liest...

      Wenn mich z.B. Sex and the City nicht interessiert, interessieren mich auch Artikel darüber nicht... geschweige denn solche zu kommentieren...

      Aber hey, jedem das Seine :)
      90 18 Melden
    • metro 14.07.2017 14:40
      Highlight Ich auch und habs auch nicht vor
      13 33 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Streikende Darth Unicorn 14.07.2017 14:03
    Highlight Game of Thrones macht mich zur masochistin mit Goldfisch hirn.
    Emotional macht es mich langsam aber sicher ziemlich fertig. Habe kürzlich die Staffel 6 geschaut, aber andererseits ist der ganze Emotionale schmerz spätestens bei Staffel 7 Folge 01 vergessen, was sich jede Woche wiederholt.
    31 3 Melden
    • The Origin Gra 14.07.2017 14:18
      Highlight Bitte nicht, das war die Übelste Szene der ganzen Staffel und der Ungerechteste Tod Überhaupt >.< ;(
      57 4 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 14.07.2017 14:18
      Highlight 😒 machsch Mi Grad hässig! Das gibt ne lazertagsperre für dich
      Tzzz
      16 1 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 14.07.2017 14:19
      Highlight Ich hab den Teil extra weg gelassen wegen zu grossem emotionalen Schaden und dann bringst du denn 😭😭😭
      24 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • smartash 14.07.2017 14:02
    Highlight Nur Sterotypen?!?

    Eben genau nicht. Die Charaktere sind sehr differziert und entwickeln sich während der Serie immer weiter. Sie sind also genau das genaue Gegenteil von Stereotypen.

    Und das macht diese Serie so unglaublich gut
    110 0 Melden
    • Yelina 14.07.2017 14:08
      Highlight Paradebeispiel ist Jamie.
      70 0 Melden
    • azoui 14.07.2017 14:44
      Highlight ... oder Tyrion
      57 0 Melden
    • palito 14.07.2017 17:08
      Highlight genau @smartash, hab ich auch gedacht.

      tyrion: nicht lustig sondern witzig und gewitzt (kleiner unterschied). nur weil er rumhurt ist er nicht sexistisch. im gegenteil. nur schon sein respektvoller umgang mit sansa spricht für ihn.

      arya: sie tut nicht mutiger als sie ist. sie ist mutig. dazu entschlossen mit einer klaren mission.

      sansa: als stereotypes naives mädchen, das in den prinzen verliebt ist, gestartet. die wandlung zur selbstbewussten frau ist auch nicht unbedingt stereotypisch.
      usw. usw.
      52 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 14.07.2017 13:45
    Highlight Und noch für alle, die es nicht wissen:
    Ab Montag jeweils 22:35 zeigt RTSun die neuen Folgen auf englisch mit französischen Untertiteln. Dann müsst ihr auch nicht "illegal" streamen, sondern könnt euch die neuen Folgen kurz nach der Premiere auf HBO ganz legal ansehen. #YESBillag
    64 2 Melden
    • Caprice 14.07.2017 14:25
      Highlight Danke, das habe ich gerade hektisch versucht zu googeln :D
      15 1 Melden
    • droelfmalbumst 14.07.2017 14:54
      Highlight franz untertitel...oh nooo
      21 4 Melden
  • satyros 14.07.2017 13:44
    Highlight Valar Morghulis ist valyrisch und heisst: "Jeder Mensch muss sterben."
    70 0 Melden
    • Meraxes Equis 17.07.2017 00:05
      Highlight "all men must die... but we are not men"
      2 0 Melden
  • Hexentanz 14.07.2017 13:42
    Highlight Interessanter Artikel!

    JA, ich freue mich auf die 7. Staffel die am Sonntag beginnt
    JA, ich lasse mich von R.R. Martin Manipulieren
    JA, ich ...[...] Daenerys *lechzst*

    Bin letztens im Kino angesprochen worden "hey, ist das Wappen auf deinem tshirt nicht???!..."

    ich so "...Valar Morghulis!" (Hab ein Targaryen tshirt^^)
    47 2 Melden
    • azoui 14.07.2017 14:46
      Highlight Lannisters nein, mag ich nicht. Tyrion Lannister jedoch schon. Ein bischen Cersey, aber nur weil die geil aussiet :-p
      26 7 Melden
    • satyros 14.07.2017 15:03
      Highlight Ich glaube ja nicht, dass Tyrion ein Lennister ist. Sein Vater erzählt ihm immer wieder, er sei nicht sein Sohn. Er ist von klein (höhöhö) auf von Drachen, Valyria und den Targaryens fasziniert und es gab doch da mal die Andeutung einer Liaison zwischen Aerys und Tyrions Mutter. Der ist doch Daenerys' Bruder und Jons Onkel. Sein Kleinwuchs könnte das Resultat der jahrzehntealten Inzucht sein.
      27 0 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 14.07.2017 15:30
      Highlight Ich mag wie cercei mit Feinden umgeht.. Sollte ich auch machen.😈
      20 0 Melden
  • Theor 14.07.2017 13:18
    Highlight "Da gibt's keine Ethik, keinen Gott und vor allem keine Helden."

    Es gab einen Helden, doch der starb am Ende der ersten Staffel und zeigte dem Zuschauer damit gleich auf brutalster Art und Weise auf, dass diese Serie von nun an nur noch eine perfide Abwärtsspirale ins Verderben sein wird. Ich als Zuschauer fühle mich abgestossen und angezogen zugleich. Muss weiterschauen, obwohl kein Happy End mehr denkbar ist.
    76 6 Melden
    • satyros 14.07.2017 15:05
      Highlight Brienne ist übrigens auch eine klassische Heldenfigur. Sie wird wohl ein tragisches Ende finden.
      35 0 Melden
    • Yelina 14.07.2017 15:40
      Highlight satyros, ich würde sogar sagen, Brienne verkörpert als einzige (Lebende) die "wahre Ritterlichkeit", ohne jemals die Chance zu haben, als Frau ein Ritter zu werden. Irgendwie eine tragische Figur.
      31 0 Melden
    • Theor 17.07.2017 13:27
      Highlight Brienne finde ich durchaus auch als Person Fehlerhaft. Sie ist total an ihre Eide gebunden und hat keinen freien Willen, alleine das Delirium mit Arya und dem Bluthund zeigte das auf. In dieser Hinsicht ist sie wie Eddard Stark. Nur dass sie dafür noch nicht mit ihrem Leben gezahlt hat.
      0 0 Melden
  • niklausb 14.07.2017 13:15
    Highlight Ein Bastard der kein Bastard ist.
    29 6 Melden
    • satyros 14.07.2017 13:42
      Highlight Der ist wohl trotzdem ein Bastard. Könnte mich jedenfalls nicht erinnern, dass es Andeutungen gibt, seine (wahrscheinlichen) Eltern hätten heimlich geheiratet.
      18 3 Melden
    • azoui 14.07.2017 14:50
      Highlight Man munkelt, der Bastard sei ein Tagaryen....
      9 1 Melden
  • Dinolino 14.07.2017 13:14
    Highlight Wiedermal; Mint...wie Meinung?! Ich sollt's echt besser wissen langsam. Item, korrigiere doch bitte noch den Satz hier; "Die Diversität wird bei GoT alles andere als zelebriert." Macht kein Sinn. Du meinst eher; "Diversität wird bei GoT mehr als alles andere zelebriert." Aber auch hier gehen unsere Meinungen auseinander. Hey, gibts bei Euch noch einen anderen ArtikelschreiberIn, für ne Gegendarstellung. Ist ja wohl nicht Dein Ernst.
    18 28 Melden
    • Jovin Barrer 14.07.2017 13:21
      Highlight Nein. Meiner Meinung nach wird die Diversität nicht zelebriert, aber sie wird gezeigt. Es gibt ja keinen schwulen oder behinderten Helden. Und Mitglieder einer Minderheiten werden auch nicht als arme, unschuldige Charaktere dargestellt, die keinen Dreck am Stecken haben. Das ist eine grosse Qualität der Serie.

      Ja, das ist meine Meinung. Aber wir können gerne darüber diskutieren. Liebgruss :)
      33 14 Melden
    • Dinolino 14.07.2017 14:14
      Highlight du schreibst es gibt gar keine Helden...ja was denn nun? Und natürlich wird Diversität zelebriert...
      5 9 Melden
    • Jovin Barrer 14.07.2017 14:29
      Highlight @Dinolino: Es gibt einen Unterschied zwischen zelebrieren und darstellen. Loras Tyrell wird wegen seiner Homosexualität gefoltert und «gebrainwashed». Zelebration wäre es doch eher, wenn Homosexualität enttabuisiert würde. In einer Fantasiewelt ist ja schliesslich alles möglich. ;-)
      16 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sjmj7 14.07.2017 13:05
    Highlight Das 1. Bild ist von der 9. Episode der 6. Staffel "Battle of bastards" und somit nach Jon's Tod.
    19 2 Melden
    • Yelina 14.07.2017 13:27
      Highlight Meine Rede!
      5 1 Melden
    • Jovin Barrer 14.07.2017 13:27
      Highlight @sjmj7: Danke für den Input. Wurde geändert.
      8 5 Melden

«Game of Thrones»-Fans aufgepasst! HBO will jetzt die Vorgeschichte drehen 😱

Gute Nachricht für Fans der Fantasy-Serie «Game of Thrones»: Der US-Sender HBO will in einem Prequel die Vorgeschichte der Kämpfe um den Thron des Kontinents Westeros erzählen.

Der Sender habe nun einen Pilotfilm für die noch titellose geplante Serie bestellt, wie das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter» am Freitag berichtete.

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