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The Irishman

Ja wer ist denn das? Etwa ein junger Robert De Niro? Bild: Netflix

200 Millionen für einen Mafia-Film! Hier ist der Trailer zu Netflix' «The Irishman»



Es ist das wohl ambitionierteste Projekt von Netflix, seit der Streaming-Dienst eigene Filme produziert: «The Irishman» von Kultregisseur Martin Scorsese. Für das Megaprojekt hat Scorsese einen Cast versammelt, der bereits einiges an «Mafia-Erfahrung» mitbringt:

Für Scorsese ist es ein Traumprojekt, das bisher aber kein Studio finanzieren wollte. Gründe dafür dürften die immensen Kosten für den Mafiafilm gewesen sein. Nach Schätzungen benötigte Scorsese ein Budget von rund 160 Millionen Dollar. Laut dem Branchenblatt «Deadline» soll Netflix sogar bis zu 200 Millionen locker gemacht haben. Zum Vergleich: Der beinahe komplett im Computer entstandene «Avatar» kostete 231 Millionen.

Trailer:

abspielen

Video: YouTube/KinoCheck Home

Die Gründe für die hohen Kosten sind die aufwendigen visuellen Effekte, die bei «The Irishman» zum Einsatz kommen. Da die Geschichte in verschiedenen, zeitlichen Epochen spielt, sollen wir De Niro, Al Pacino und Pesci im Alter von 30, 50 und 70 Jahren zu sehen bekommen. Dafür werden die Schauspieler in einem aufwändigen Verfahren per Computer digital verjüngt.

Darum geht es im Film

«Ich höre, du streichst Häuser?» Mit diesem Satz wird in Mafiakreisen die Ermordung von Feinden in Auftrag gegeben. Und genau darin ist Frank «The Irishman» Sheeran der Beste. Über die Jahre steigt Frank trotz seiner Abstammung in der italienischen Mafia immer weiter auf. Dabei entwickelt sich zwischen ihm und dem Mafiakollegen Jimmy Hoffa eine tiefe Freundschaft. Doch dann übermittelt ihm sein Boss den nächsten Auftragsmord: Jimmy Hoffa.

Netflix will endlich den begehrtesten Oscar

Netflix will mit «The Irishman» bei den Oscars so richtig abräumen. Zwar hat der Streaming-Dienst in diesem Jahr mit «Roma» vier Oscars in wichtigen Kategorien gewonnen, doch das Goldmännlein für den besten Film blieb Netflix verwehrt. Das soll Martin Scorsese mit «The Irishman» nun endlich berichtigen.

Damit der Film überhaupt ins Oscar-Rennen gehen darf, muss er in mindestens einem Kino in Los Angeles gezeigt werden. Netflix geht aber noch einen Schritt weiter und plant wohl, den Film weltweit in ausgewählten Städten in die Kinos zu bringen. Es gibt durchaus Chancen, dass auch die Schweiz davon profitiert. Schon der Oscar-Gewinner «Roma» lief hierzulande in einigen Kinos. (pls)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Statler 02.08.2019 15:04
    Highlight Highlight Gott sieht das Bild schlecht aus. Hat mit dem jungen De Niro nicht viel gemeinsam, steckt aber tieeef im Uncanny Valley.

    Sieht irgendwie wie eine abverheite CGI-Version von Tommy Lee Jones und Robert De Niro.

    Wenn das mal gutgeht…
  • Team Insomnia 31.07.2019 18:48
    Highlight Highlight Falls der Film - dann irgendwann mal - in ausgewählten Kinos in der Schweiz gezeigt werden sollte, wäre es lieb von euch wenn ihr uns eine Liste veröffentlichen könntet in welchen Kinos er gezeigt wird.
    • Pascal Scherrer 31.07.2019 21:05
      Highlight Highlight Machen wir. 👍
    • Team Insomnia 31.07.2019 22:27
      Highlight Highlight @Herr Scherrer: 🤝
  • EhrenBratan. Hääää! 31.07.2019 18:17
    Highlight Highlight Da hol ich doch gleich meinen Schuhputzkasten raus! 😉
  • imposselbee 31.07.2019 18:01
    Highlight Highlight Boah, ich mag auf altgemachte Filme derart nicht, das verfälscht die Vergangenheit. Baut doch für das viele Geld einfach eine eigene Zeitmaschine und geht authentisch filmen oder nehmt die Zeitmaschine der Amis.
  • Olf 31.07.2019 17:25
    Highlight Highlight Roma war langweilig und beschissen, keine Ahnung warum dieser Film einen Oskar gewann. Ich hoffe dieser wird besser.
    • Mia_san_mia 31.07.2019 21:58
      Highlight Highlight Der wird ziemlich sicher besser...
  • R10 31.07.2019 17:10
    Highlight Highlight 😱😱😱
  • Oigen 31.07.2019 17:07
    Highlight Highlight
    😎 💪🤗

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