Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Frieden
Regie: Mike Schaerer
Produktion: Zodiac Pictures
Kamera: Christian Marohl 
Drehbuch: Petra Volpe
2020

Folge 1
Soll die Jugendlichen einteilen: Annina Walt als Klara Leutenegger

Copyright: SRF/Sava Hlavacek

bild: SRF/Sava Hlavacek

Die ersten Reaktionen zum SRF-Sechsteiler «Frieden»



Die neue SRF-Dramaserie «Frieden» feierte gestern Abend ihre Premiere. Es sind gleich zwei von insgesamt sechs Teilen der aufwändig produzierten Miniserie ausgestrahlt worden.

Darum gehts: Die Serie spielt im Frühling 1945. Die Folgen des Zweiten Weltkrieges stellen die Schweiz vor grosse Herausforderungen. Die 23-jährige Klara (Annina Walt) arbeitet in einem Flüchtlingsheim und kümmert sich um KZ-Überlebende. Ihr Schwager Egon, der während des Krieges an der Grenze gedient hatte (Dimitri Stapfer), spürt Nazis auf, welche sich in der Schweiz zu verstecken versuchen.

Die Serie gehört mit einem Budget von 8 Millionen zu den teuersten SRF-Produktionen überhaupt. Die Dreharbeiten fanden zwischen dem 13. Mai und 28. August 2019 statt. Regie führte der ZHdK-Dozent Michael Schaerer («Lina», «Die kleine Hexe»), welcher zahlreiche Studierende für das Grossprojekt an Bord holte. Gedreht wurde unter anderem in Glarus, Zürich, Fribourg, Luzern und Bern.

Die weiteren Teile der Serie werden heute Abend und am kommenden Mittwoch gesendet. Die ersten Reaktionen zeigen: Die SRF-Miniserie kommt sehr gut an, doch es gibt auch negative Stimmen.

Das sind die ersten Reaktionen:

Sendetermine «Frieden»

So, 8.11., 20.05 Uhr, SRF 1: Folgen 1 und 2.
Mo, 9.11., 20.05 Uhr, SRF 1: Folgen 3 und 4.
Mi, 11.11., 20.05 Uhr, SRF 1: Folgen 5 und 6.

Begleitend wird SRF in dieser Woche mehrere Beiträge zur Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen:

Sa, 7.11., 14.05 Uhr, SRF 1: «Die letzte Chance», Spielfilm von Leopold Lindtberg, 1946.
Sa, 7.11., 15.50 Uhr, SRF 1: Making Of von «Frieden».
Sa 7.11., 16.10 Uhr, SRF 1: «Unser Mitbürger Christian Caduff», Dokfilm von Kurt Früh, 1955.
So, 8.11., 11 Uhr, SRF 1: Sternstunde Philosophie «Die Schweiz als Komplizin».
So, 8.11., 22.55 Uhr, SRF 1: SRF DOK «Spur der Schlange – Nazis mit Spuren in der Schweiz».
Mo, 9.11., 22.35 Uhr, SRF 1: SRF DOK «Die Buchenwald-Kinder – Eine Schweizer Hilfsaktion».

Hier kannst du die ersten zwei Teile nochmals nachschauen.

(cst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

21 Schweizer Erfindungen, die allen das Leben erleichtern

Ein Krieg an der Schweizer Grenze sei praktisch undenkbar

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Serien-Sensation «Frieden»: Als die Schweiz Nazis den KZ-Überlebenden vorzog

Michael Schaerer ist der Regisseur des Schweizer TV-Events «Frieden», das am 8. November startet. Mit uns redet er über die Schweiz nach 1945 und die komplexe Kunst des Serienmachens.

Der Zweite Weltkrieg ist aus. In der Schweiz kreuzen sich die Wege von ehemals führenden Nazis mit denen von Knaben und jungen Männern, die das KZ Buchenwald überlebt haben. Klar, wer von der alten Schweizer Polit- und Wirtschaftselite bevorzugt wird. Doch die Generation ihrer Kinder arbeitet an einer neuen Zukunft. Die Textilunternehmertochter Klara (Annina Walt), ihr Verlobter Johann (Max Hubacher) und dessen Bruder Egon (Dimitri Stapfer) versuchen zu retten, was verloren scheint, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel