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bild: shutterstock

Meine Kindheit mit Zucker – ein Liebesbrief

29.07.18, 06:59 29.07.18, 16:16

Gunda Windmüller / watson.de



Neulich im Zug sass ein kleines Mädchen mit seiner Grossmutter hinter mir. Ich schaute gedankenverloren aus dem Fenster, als ich sie fragen hörte: «Du, Oma?! Gibst du mir ein Stück Obst? Denn nur Kekse sind ja auch nicht gesund.»

Was für ein erstaunlich aufgeräumtes Kind. Und so vernünftig!

Wir waren früher ganz anders. Meine Freundinnen und ich haben als Kinder zum Beispiel Pippi Langstrumpf gefeiert. Die marschierte in einer Episode mit ihren Freunden Annika und Tommy in einen Süsswarenladen. Und kaufte ihn leer. Anschließend verteilte sie den Süsskram unter der Dorfjugend, die sich darüber hermachte wie Schiffbrüchige über Wasser.

#lifegoals hätten wir gedacht, hätte es damals schon Hashtags gegeben. Oder lifegoals.

Heute wachsen Kinder anders auf. Das hat mir das Mädchen im Zug gezeigt. Das höre ich aber auch von Freunden, die aus den Kitas ihrer Kinder erzählen. Ein Freund sagte, in der Kita seiner Tochter gebe es eine Hausordnung, die es verbiete, den Kindern Süssigkeiten mitzubringen.

Und neulich half ich einer Freundin, einen Kindergeburtstag zu organisieren, und sie erzählte, andere Eltern hätten sie im Vorfeld angerufen, um zu sagen, dass ihre Kinder keinen Zucker essen sollten. 

Sicher. Nicht alle Eltern sind so streng und nicht alle Kitas sind zuckerfreie Zonen. Aber die Anti-Zucker-Lobby hat dennoch ganze Arbeit geleistet: Zucker ist out. Und ja, aus gutem Grund. Zucker ist schlecht für uns. Ungesund, süchtig machend. Zucker liefert leere Kalorien, macht im Übermass also dick. Ausserdem antriebslos und müde. Wer zuviel Zucker isst, kann Diabetes bekommen, oder Adipositas. Zucker ist nicht gut. Und versteckt in vielen verarbeiteten Lebensmitteln nehmen wir mehr davon zu uns, als wir sollten.

Das wussten wir als Kinder irgendwie auch schon, hat uns aber nicht gestört. Kinder heute allerdings scheinen zu wissen: Zucker ist fast schon moralisch böse.

Zucker ist schwierig. 

Aber Zucker ist auch großartig.

Denke ich an meine Kindheit, denke ich an Zucker. An meinen Geburtstagskuchen, der jedes Jahr der gleiche sein musste: Haselnuss mit Nougatguss und Gummibärchenverzierung. Meine Kollegin Julia bekam einen Schokokuchen mit Marzipandecke. Helena eine Benjamin-Blümchen-Torte. Wir haben fast alle solche Erinnerungen. Süsse Erinnerungen.

Ich denke an die Biskuitrollen, die meine Mutter mit mir machte, wenn sie keine Zeit hatte und mir trotzdem eine schnelle Freude bereiten wollte. Kirschkuchen mit Früchten aus dem Garten und Puderzucker. Viel Puderzucker. Der Süssigkeitenschrank, aus dem ich mir ab und zu mal ein paar Lakritzschnecken rausnehmen durfte. Schokoküsse. Ab und an eine Limo und mit viel Glück spendierte der Spielplatzwärter eine Runde Kratzeis.

Wenn wir konnten, griffen wir zu. Und wenn wir träumten, dachten wir an Betten aus Zuckerwatte und Schokobrunnen.

Diagnose 2018: Was für süchtige kleine Zuckermonster!

Und selbst mein zuckerverpapptes Hirn weiss: Man kann auch eine wundervolle Kindheit ohne Zucker haben. Etwas anderes zu behaupten wäre Quatsch. Aber was eben auch Quatsch ist: Dass Essen nur etwas mit Ernährung zu tun hat.

Denn Essen kann so viel mehr. Essen ist ein sinnliches Erlebnis. Es kann uns wärmen, trösten, befriedigen, anstacheln, Lust verschaffen. Essen kann glücklich machen. Ein bisschen, wirklich wahr!

bild: shutterstock

Aber unsere Beziehung zum Essen, das zeigt das Zucker-Beispiel, ist zunehmend kontrolliert. Das kleine Mädchen im Zug hat es bereits verinnerlicht. Es gibt gutes Essen und böses Essen. Denn beim Essen geht es um Gesundheit und Nährstoffe. 

Ja, stimmt. Aber, ganz ehrlich, wer sich bestmöglich mit Nährstoffen versorgen möchte, wäre sehr wahrscheinlich am besten mit Astronautennahrung beraten. Brrr.

bild: shutterstock

Und trotzdem: Wir Schweizer essen zu viel Zucker

Video: srf/SDA SRF

Diese 33 Bilder zeigen: Glaube nie, was auf der Verpackung steht

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ms. Pond 30.07.2018 10:54
    Highlight Ich wurde schon vor über 30 Jahren möglichst zuckerfrei erzogen. Schliesslich sollten wir keine Löcher in den Zähnen bekommen und nicht dick werden. Süsses gab es bei uns nur zu speziellen Anlässen und Süssigkeiten mussten wir uns immer vom eigenen Sackgeld kaufen.

    Für meinen Partner ist es jedoch normal, dass er nach dem Essen immer ein Dessert bekommt. Er wurde so erzogen. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es bei uns nicht so war. Es macht vieles einfacher.
    4 2 Melden
  • Janis Joplin 30.07.2018 08:20
    Highlight Unsere Kita war auch schon in den frühen 80ern zuckerfrei - allerdings mochten wir alle Süsses trotzdem genauso gern. (unsere Kioskfrauen könnten erzählen)

    Ich für mich sage: lieber (weniger) echter Zucker als irgendein komisch schmeckender und sicher nicht gesünderer Süssstoff. Alles im Mass, so muss man sich nichts verbieten.

    Und Pippi rules forever ♥
    12 1 Melden
  • Zat 30.07.2018 00:23
    Highlight Ich stimme zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass man gesundes Essen ebenso geniessen kann, das schliesst sich ja nicht aus.
    8 0 Melden
  • weachauimmo 29.07.2018 14:26
    Highlight Obst ist nicht einfach nur gesund.. Alles im Maß ist nach wie vor am Besten. Auch Süßes im Maß hat noch keiner/keinem geschadet.

    https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/von-wegen-gesund-obstluege-warum-obst-nicht-besser-ist-als-schokolade-und-alkohol_id_6657563.html
    9 9 Melden
  • kledchen 29.07.2018 12:57
    Highlight denn essen kann so viel mehr...
    das ist der schönste abschnitt im ganzen text und vielen dank dafür.
    es geht vergessen dass essen nicht nur nahrungsaufnahme ist, es nerven mich auch die bodyoptimierer und bei manchen hört es sich schon fast nach einem glaubensersatz an, dabei sollte man doch essen einfach auch geniessen!
    63 3 Melden
    • salamandre 29.07.2018 20:06
      Highlight ...und fängt schon beim Kochen an, so schön
      11 1 Melden
  • c_meier 29.07.2018 12:53
    Highlight ich lebte am Geburtstag früher sehr gesund und habe mir immer eine Rüeblitorte gewünscht... 😂
    63 0 Melden
    • weachauimmo 29.07.2018 14:20
      Highlight Ganz ohne Zucker ;)
      2 0 Melden
    • c_meier 29.07.2018 16:58
      Highlight klar, von der Glasur und den Marzipanrüebli obendrauf sprechen wir heute mal nicht... ;)
      andere Hersteller betonen ja auch immer die "Extraportion Milch" 😉
      12 0 Melden
    • salamandre 29.07.2018 20:07
      Highlight genau oder Zucchetti Cake
      2 0 Melden
  • öpfeli 29.07.2018 12:15
    Highlight In Kitas macht es absolut Sinn. Kommt ein Kind wollen alle. In Kits gibts Zucker, aber die Menge halt kontrolliert, da die Kita auch einen Auftrag zu erfüllen hat und da gehört nunmal gesundes Essen dazu.

    Ich sage in meinem Fall, dass ich quasi süchtig nach Zucker bin. Jeden Tag muss was Zuckriges her. Ein wenig hätten mein Eltern gerne darauf achten dürfen.
    19 29 Melden
  • Anmatipe 29.07.2018 10:47
    Highlight Ich lebe seit etwa 4 Jahren während der Heuschnupfenzeit (6 Monate) komplett ohne Zucker. Die restliche Zeit konsumiere ich sehr reduziert, vor allem in Form von Früchten (1 Portion) und die nicht vor 1600h. Es fühlt sich extrem gut an. Meinen Kindern erkläre ich immer wieder, was der Zucker im Körper macht und es gibt Tage, da verzichten sie freiwillig darauf. Für Kinder mit konzentrationsproblemen ein möglicher Schlüssel zur Lösung, allerdings nicht als Verbot, sondern mit den entsprechenden Erklärungen.
    20 67 Melden
    • tabernac 29.07.2018 12:26
      Highlight ojee... tönt anstrengend...
      54 4 Melden
    • KXXY 29.07.2018 14:35
      Highlight Jedes Stück Brot, jedes Korn Reis, jede Nudel werden in deinem Körper zu Zucker zerlegt. PANIK!

      Sorry wollte deinen Mimimimimimi-Zcuker-Religionstempel mal schleiffen ....
      49 5 Melden
    • kleiner_Schurke 29.07.2018 15:01
      Highlight @Anmatipe natürlich lebst du nicht komplett ohne Zucker, denn auch in deinem Körper läuft die Glycolyse ab. Sämtliche Kohlehydrate (Brot usw.) werden in Glucose umgebaut und dann Gylcolysiert. Selbst wenn du dich nur noch von Fleisch ernährst (Protein-->Aminosäuren) dann fährt dein körper die Gluconegenese hoch, also baut Aminosäuren in Gluccose um und speist die in die Glycolyse ein. Ohne Kohlehydrate kann auch du nicht leben. Ich hoffe das erzählst du deinen Kindern auch...
      28 5 Melden
    • Maunadis 29.07.2018 16:37
      Highlight @tabernac: es ist nicht so anstrengend, wie man wahrscheinlich meint! Ich kaufe den Bio Cottage Cheese anstatt den normalen und halt die Mayonnaise ohne Zucker drin. Dann lässt sich doch sehr normal essen und kochen.

      Die ganz Krassen achten noch auf die Kohlenhydrate etc. Mir ist das aber too much.
      Und ich weiss auch, dass ich im Restaurant und auf Besuch halt eh Zucker kriege.
      Aber das Wegfallen von diesen Blutzucker-Schwankungen mit Müdigkeitsanfällen ist genial. Das hätte ich nicht gedacht!
      10 10 Melden
    • Anmatipe 30.07.2018 15:05
      Highlight - Ich rede von reinem ZUCKER und nicht von Kohlehydraten
      - anstrengend ist es mit Kindern nicht wirklich, aber mit überzuckerten Kindern den Tag zu verbringen sehr wohl, fragt doch mal die Lehrer...
      - Ich kenne Kinder, die strengste Diät halten MÜSSEN, weil sie sonst mit üblen Beschwerden leben müssen - das ist anstrengend. Zuckerverzicht ist nichts dagegen
      - nein, ich schiebe keine PANIK wegen Kohlehydraten - im Gegenteil - ich esse viel davon - „kleiner Schurke“, woher soll denn die Energie sonst kommen?
      - offenbar leidet niemand hier an Heuschnupfen und das gönn ich jedem - echt !
      2 2 Melden
    • kleiner_Schurke 30.07.2018 17:37
      Highlight Was hat denn Heuschnupfen mit Zucker zu Tun?
      1 1 Melden
    • KXXY 30.07.2018 18:49
      Highlight Der Zucker in den Chemtrails verursacht Heuschnupfen. Oder?
      4 1 Melden
  • Maunadis 29.07.2018 09:30
    Highlight Ob es früher auch schon in beinahe jedem Lebensmittel Zucker gehabt hat? Dass es selbst in Cottage Cheese Zucker hat finde ich doch fraglich!
    Ich habe Süsses geliebt und bemühe mich jetzt seit etwa einem Monat auf Zucker zu verzichten. Und ich bin damit viel fitter und es geht mir besser als vorher. Es fühlt sich nicht mal wie ein Verzichten an und kochen tue ich wie vorher.
    Aber wo und wieviel Zucker es in beinahe allen Lebensmitteln hat, ist doch sehr erschreckend!
    Drauf gekommen bin ich, weil der Nachbarjunge es ohne Zucker schafft, seine Hausaufgaben zu machen. Mit Zucker nicht.
    67 16 Melden
    • Eifach öpis 29.07.2018 12:42
      Highlight Früher hatte es eher noch mehr Zucker in den Lebensmitteln. Die Leute waren nicht sensibilisiert und haben deswegen nicht darauf geachtet. Beispielsweise Cola ohne Zucker hätte es früher nie gegeben, weil kein Bedürfnis da war.
      21 6 Melden
    • no-Name 29.07.2018 13:39
      Highlight Dein Nachbarjunge... so was kenn ich!

      Nach dem ersten Chupa-Chup (vorher nie raffinierten Zucker gekriegt) den meine grösste mit 3 jahren gelutscht hat, sass sie 30minuten später weinend auf der Schaukel und riss mit den Armen wie wild am Seil hin und her und schrie: „ig cha nümm aagää! Ig cha nümm aagää“ und die Aufforderung nicht am Seil zu reissen sondern zu wippen wie sonst auch quitierte sie mit „es hört nid uf! Ig cha nid!“. Sie tat mir richtig leid.

      Das Zucker so wirkt war mir bis dahin nicht bewusst. Uns ging es als Hobbygourmets darum sie an natürliche Geschmäcker zu gewöhnen.
      11 44 Melden
    • KXXY 29.07.2018 14:31
      Highlight Böser Zucker ... bla bla bla.

      Ist eine Frage der Menge, und ja, ganz normal, hats Zucker in vielen Dingen und das Seit 10000 Jahren.



      11 7 Melden
    • no-Name 29.07.2018 16:19
      Highlight 16 Blitze und keine Antwort? Gibt mir eine gute Basis um mein geschriebenes zu hinterfragen... 😳🙄
      6 11 Melden
    • Maunadis 29.07.2018 16:31
      Highlight Meine Kinder können nach zu viel Zucker am Abend einfach wirklich nicht mehr einschlafen. Diese Erfahrung musste ich einige Male machen, bis mir dann das Licht aufgegangen ist... (Auf Besuch mit Kuchen und Süssgetränken. Die haben nachts um 23 Uhr 40 Minuten lang im Auto gesungen.)
      Und ich finde die Frage, ob ein Verzicht auf Zucker nicht manchem Kind Ritalin ersparen könnte, durchaus berechtigt.

      21 2 Melden
    • no-Name 29.07.2018 16:50
      Highlight KXXY
      Wer schreibt den so was? Alles was ich sage ist das meine Tochter nach unüblich langer Zuckerabstinenz bei der ersten vollen Zuckerladung offenbar einen Energieüberschuss hatte den sie nicht handeln konnte....

      Das hält mich aber heute nicht davon ab ihr einen Scholo-Marzipankuchen zum Geburtstag zu machen....
      12 4 Melden
    • Zap Brannigan 29.07.2018 19:10
      Highlight Ja ja. Der böse "raffinierte" Zucker. Das ist nichts als gereinigter Zucker aus Zückerrüben oder Zuckerrohr. Auch wenn das Ernährungsesoteriker anders sehen.
      6 7 Melden
    • KXXY 29.07.2018 20:35
      Highlight Zuckerpuppe ohne Namen, mit Scholo-Kuchen: mir ging die Penetranz der Helikoptermom auf den Zuckerbeutel.
      6 6 Melden
    • no-Name 30.07.2018 08:15
      Highlight Zap: Halt einfach hochkonzentriert!
      Schon mal versucht einen kraftigen Schluck Meerwasser oder einen Teelöfel Salz zu dir zu nehmen? Ist ja schon nicht das gleiche wie etwas Fleur-de-Sel auf einer Tomate.

      Dem Kristallzucker wurde jeder Bitterstoff entzogen. Das löst in unseren Geschmacksknospen schon was anderes aus. Kann dazu führen, dass z.B. Süsses ohne Kristallzucker fade schmeckt. Und er wird vom Körper auch anders verdaut....

      das ist simple Chemie und Physik.

      2 2 Melden
    • no-Name 30.07.2018 08:24
      Highlight ‚Hekoptermom‘ - ‚Ernährungsesotheriker‘ - ‚Blabla‘ - ‚Dauervergewaltiger‘ - ‚Zuckerpuppe‘....

      Wenn in einer Debatte über Zuckerkonsum auf diese Weise für Zucker Argumentiert wird, kann schon die Frage aufkommen, ob zu unachtsamer Zuckerkonsum nicht etwas Agressiv machen kann. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen man hätte einen Süchtigen auf seinen Konsum angesprochen.

      Vieleicht sollte ich doch noch mehr auf Zucker verzichten... 🤔🤔😁😉
      5 3 Melden
    • Zap Brannigan 30.07.2018 09:46
      Highlight Aus Erfahrung kann man mit Zuckerphobikern nicht diskutieren. Man greift sofort zu extremen, siehe oben ("Löffelweise reinen Zucker"), behaptet etwas von "anders verdaut", spricht von raffiniertem Zucker, weil es so schön gefährlich "chemisch" tönt, fabuliert vom Zuckerflash und bastelt zuckerinduzierte Horrorstories wegen eines Chuba Chips wie oben. Niemand argumentiert für Zucker, sondern gegen Behauptungen, die weder chemisch noch medizinisch irgendeinen Sinn haben. Weist man darauf hin, wird dann auf irgendwelche Esoterik ausgewichen.
      5 2 Melden
    • no-Name 30.07.2018 10:13
      Highlight Zap:
      Ich habe mehr als genügende Kenntnisse über Diabetologie und Endokrinologie um zu wissen welcher Zucker und welche Enzyme wie zusammenspielen und wie sich die Glucosekonzentration in Blut verhält. Mir war aber nicht bewusst, dass eine solche Anreicherung bei einem komplett toleranzfreien Kind eine solche Reaktion (Überflutung) auslösen kann. Im Nachhinein aber aus neurologischer Sicht komplett nachvollziehbar und logisch...


      Ich kann dir das aber gerne bei einem Stück Schokoladenkuchen und einem Sirup erklären. Das hier auszuführen würde aber den Rahmen sprengen. 😂😁
      3 0 Melden
    • no-Name 30.07.2018 10:16
      Highlight ...raffinierter Zucker hört sich für dich gefährlich an?? Das könnte an mangelndem Wissen liegen!

      Der korrekte Begriff in der Lebensmittelindustrie für Kristallzucker ist „Raffinade“... 😂
      1 1 Melden
    • Zap Brannigan 30.07.2018 18:29
      Highlight Du möchtest dich über Glykostase informieren. Aber eben, Diskussion zwecklos. Qed, wie wir Naturwissenschatler sagen.
      0 1 Melden
    • no-Name 30.07.2018 19:55
      Highlight Hat nicht geklappt! Tja! (wie wir mediziner sagen)

      Meintest du Glucosidasen? 😂😉
      0 1 Melden
    • no-Name 30.07.2018 19:59
      Highlight Btw. Was war den zu beweisen?
      0 1 Melden
    • Zap Brannigan 31.07.2018 19:32
      Highlight Und als Mediziner kommt man nicht von Glykostase (eine Erfindung meines Handys) auf Glykolyse? Und reagiert anstatt mit einer sauberen medizinischen Argumentation mit persönlichen Angriffen? Kennt die Etymologie des Wortes Raffinade (veredelt) nicht? Man staunt.
      0 0 Melden
  • lilie 29.07.2018 07:26
    Highlight Alles wahr.

    Meine Mutter war allerdings schon zu meiner Zeit auf dem Anti-Zucker-Tripp. Süssigkeiten mussten wir von unserem Taschengeld kaufen (und wir lebten so abgelegen, dass wir eh nicht allein einkaufen gehen konnten).

    Dafür hatten wir den ganzen Sommer lang eigene Früchte, frisch ab Baum/Strauch, noch warm von der Sonne. Unschlagbar!

    Glacé machten wir aus Sirup selber.

    Und an die Torte von meinen Geburtstagen kann ich mich nicht mehr erinnern. Dafür daran, was ich mir immer zum Essen wünschte: Maiskolben. Leider sind die nicht mehr Saison an meinem Geburtstag...
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