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7 Geheimnisse aus der Kindheit, die wir unseren Eltern nie erzählt haben

bild: shutterstock
Ich weiss etwas, was du nicht weisst ...
20.03.2018, 20:0021.03.2018, 12:41

Vor langer Zeit bestand unsere Kindheit aus scheinbar endlosen Tagen, an denen draussen gespielt wurde. Nachts legten wir uns mit der Taschenlampe im Anschlag unter die Bettdecke und teilten unsere innigsten Geheimnisse mit unseren allerengsten Freunden. Wenn wir uns zurückerinnern, haben wir unseren Eltern bis heute vieles verschwiegen. Mein Umfeld lüftet seine geheimen Kindheitserlebnisse.

Seline* und die bösen Kieselsteine

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«Es war Sommer und die Nachbarskinder und ich hatten Ferien. Früher, als nicht jeder mit fünf Jahren schon sein eigenes iPhone hatte, haben wir uns alle draussen getroffen und Räuber und Polizist gespielt. So auch an diesem schönen Tag. Ich war in der Polizisten-Gruppe und habe fleissig alle Räuber gefangen. Bis auf einen: Jonathan! Der ist auf einen Baum geklettert und nicht mehr runtergekommen. Ich habe kleine Kieselsteine genommen und hochgeworfen, damit er freiwillig runterkommt. Es war nicht mega hoch. Es war mehr so ein kleines Bäumchen. Dennoch habe ich es geschafft, dass Jonathan beim Versuch, die Kieselsteine abzuwehren, tatsächlich das Gleichgewicht verloren und sich den Arm gebrochen hat. Wir hatten beide Angst, dass wir nie mehr Räuber und Polizist spielen dürften, wenn unsere Eltern erfahren würden, was passiert ist! Also haben wir uns geschworen, dass wir nie die Wahrheit sagen werden. Die offizielle Geschichte lautet also seit 20 Jahren so: Jonathan ist nach Hause gerannt, weil er seinen Discman vergessen hatte, ist gestolpert und umgefallen. Und wir haben noch viele weitere Jahre fröhlich Räuber und Polizist gespielt.»
Hättest du mit Seline danach noch Räuber und Polizist gespielt?

Sophie* und das Aktfoto

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«In einer Schublade in der Küche meines Vaters fand ich ein Aktbild seiner damaligen Freundin. Sie hatte sich mit Kappe und Winterschuhen ablichten lassen und verdeckte mit Handschuhen ihre intimsten Stellen. Da ich ihre Pose mega witzig fand und mir der Konsequenzen nicht bewusst war, nahm ich die Aufnahme einfach mit nach Hause und zeigte sie meiner Mutter und all ihren Freundinnen. Immer wenn wir über sie lästerten, imitierten wir ihre Pose. Meinem Papa, der das Bild vermutlich noch heute vermisst, gestand ich meinen Diebstahl natürlich nie.»

Sina* über eine misslungene Überraschung

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«Meine Mama kam mal auf die grandiose Idee, die zwei Discmans, die mein Bruder und ich zu Weihnachten kriegen sollten, auf meinem (!!!) Kleiderschrank zu verstecken. Logisch, wahrscheinlich dachte sie, dass ich – wenn überhaupt – in ihrem Schrank nach Geschenken suchen würde. Aber nicht in oder auf meinem Schrank. Da ich diesen Ort aber gerne selbst ab und zu als Versteck für Dinge benutzt habe, fand ich die Discmans, als ich gerade ein Geschenk, das sie an Weihnachten kriegen sollte, auf meinem Schrank verstecken wollte. Meinem Bruder habe ich natürlich hoch erfreut und ganz aufgeregt von dem tollen Fund erzählt. Unseren Eltern gegenüber gaben wir uns aber ahnungslos, weil wir die Überraschung bei der Bescherung nicht versauen wollten. Ganz so überrascht scheinen wir dann aber an Heiligabend nicht gewirkt zu haben. Ich glaube, sie hat uns durchschaut. Denn danach hat sie meinen Schrank (leider) nie wieder als Geschenkversteck genutzt. Darüber gesprochen haben wir aber bis heute nie. Also Mama, wusstest du, dass ich von den Discmans wusste?»

Dominik* allein und furchtlos im Wald

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«Ich habe meinen Eltern bis heute verschwiegen, dass ich als Kind beinahe fünf Meter tief in ein Bachbett gefallen wäre. Ich bin einen Hang hochgeklettert und abgerutscht, konnte mich aber gerade noch so im Fallen an einer Wurzel festhalten. Ich hatte grosse Angst, dass mich meine Eltern danach nie mehr alleine im Wald spielen lassen würden.»

Lisa* über ihre erste gefährliche Bekanntschaft

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«Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel irgendwo in der Dominikanischen Republik machte ich einen aussergewöhnlichen Fund. Beim Spielen im Wald versuchte ich einen grossen Stein hochzuheben. Ich schmiss ihn aber gleich wieder weg, als ich feststellte, dass sich eine riesengrosse Schlange darunter versteckte. So schnell wie ich konnte, rannte ich zu meinen Eltern und wich ihnen nicht mehr von der Seite. Ich traute mich aber nicht, ihnen davon zu erzählen, da ich Schimpfe vermutete.»
Wie hättest du reagiert?

Manuel*, der vermutlich kleinste und gemeinste Dieb

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«Beim Fussballspielen hatte ich komplett die Zeit vergessen. Ich überlegte mir, wie ich es schaffen könnte, trotzdem noch rechtzeitig zum Znacht daheim zu sein. Es blieb mir nichts anderes übrig als zu rennen, bis ich auf halbem Weg ein unverriegeltes Velo entdeckte. Ich erlaubte mir, es auszuleihen und radelte nach Hause. Natürlich brachte ich es nie mehr zurück. Einen Tag später fragten mich meine Eltern, woher eigentlich das Fahrrad, das vor der Haustür stand, komme. Ich entschied mich dann aber lieber für die Ahnungslosigkeit als für eine Bestrafung. Anschliessend verdächtigten und verhörten sie meinen Bruder.»

Alina* über ihre jahrelangen Schandtaten

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«Sorry Mami, bis heute habe ich dir nie gestanden, dass ich bereits bevor ich das erste Türchen vom Adventskalender öffnen durfte, wusste, was in jedem einzelnen Päckchen drin war. Mitten in der Nacht stand ich jeweils auf, öffnete jedes Geschenk und verpackte es dann wieder – und das Jahr für Jahr. Vermutlich bin ich heute deswegen so gut im Geschenke einpacken».
Gib zu, du hast das auch gemacht!
Und an welche Geheimnisse aus deiner Kindheit erinnerst du dich?

*Die Namen wurden von der Redaktion geändert.

«Isch mir egal, was die andere Chinder dörfed»

Video: watson

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Maya Eldorado
20.03.2018 20:26registriert Januar 2014
Oh, ich habe als Kind ganz vieles heimlich gemacht.
Meine Mutter hat alles verboten was toll war.
Beispiel: Mit 9 Jahren hatte ich genug, dass mir das Velofahren verboten wurde. Als meine Mutter mit ihrem Velo einkaufen ging, habe ich das vom Vater hervorgeholt und habe geübt, natürlich unter der Stange durch. Das habe ich sehr schnell gelernt.
Ein Jahr später kaufte mir meine Mutter ein Velo. Sie machte sich dran mir zu zeigen wie das geht und ich fuhr einfach davon.
Ihr hätter ihr gesicht sehen sollen.
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Madison Pierce
20.03.2018 20:55registriert September 2015
Wir waren regelmässig auf Baustellen in der Umgebung "zu Besuch". Einmal haben wir Metallstangen als Speere benutzt. Einer hat tatsächlich getroffen mit dem Resultat, dass der Kollege ein Loch im Kopf hatte. Den Eltern haben wir erzählt, er sei hingefallen.

Liebe Eltern, die Gabel vom Velo ist nicht wegen Materialermüdung gebrochen, sondern weil wir eine Schanze gebaut haben und darüber gefahren sind.
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QueenNiin
20.03.2018 20:57registriert Juni 2016
Meine Mutter verbot mir (w) einst in den Ausgang zu gehen, da ich mich nicht sehr wohl fühlte. Ich war 17 und ging dann trotzdem mit meinen Freunden aus unserem Kaff nach Bern. Ich schwindelte ihr vor, dass ich mich wieder ganz gut fühlte. Dort wurde ich aber ohnmächtig, kippte um und war etwa 20 Sekunden weg. Das habe ich ihr nie erzählt, sie würde sicher immer noch ausflippen, auch wenn es jetzt etwa 7 Jahre her ist.
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