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Der norwegische Felsvorsprung Trolltunga ist wahrlich ein beliebtes Fotosujet. Für das perfekte Foto stehen Touristen auch gerne an. Bild: Instagram/SebastianHofbauer

«Wie eine Zombie-Apokalypse» – 5 Orte, die Instagram-Touristen zum Opfer fielen

24.08.18, 06:07 24.08.18, 20:15


«Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.»

Die Worte des deutschen Schriftstellers Hans Magnus Enzensberger treffen auf folgende fünf Orte zu.

Denn alle fünf sind wunderschön. Alle fünf stehen in der Gunst von Instagrammern. Alle fünf leiden darunter. 

#Aescher

Wow.

Der Anblick des Schweizer Bergrestaurants Aescher fährt ein – ja lädt förmlich dazu ein, ihn auf einem Foto zu verewigen und mit der Welt zu teilen. Es gibt sogar solche – die nur aus diesem Grund zum Restaurant wandern. Auf der Suche nach dem perfekten Bild, auf der Suche nach Fame auf Instagram.

Spätestens seit das Magazin «National Geographic» dem Schweizer Bergrestaurant den Platz auf der Titelseite zugestand, strömen die Instagrammer «zum schönsten Ort der Welt». Viele Touristen = alles in Butter?

Denkste. Instagram-Touristen können auch eine grosse Last sein. Dies erzählt das bisherige Wirtepaar im Gespräch mit dem Tagblatt

Bernhard Knechtle:

«In diesem Sommer ist es verrückt, wie oft wir schon am morgen früh von Drohnen geweckt werden. Stellen Sie sich vor; wir schlafen hier oben mit offenem Fenster und draussen surrt bei Sonnenaufgang die erste Drohne vorbei.»

Das ist noch nicht alles:

«Und dann kommen all die Fotografen. Einer fragte uns, ob wir nicht das Licht in den Zimmern einschalten könnten, obwohl unsere Kinder schliefen.»

Der Ansturm ist derart gross, dass die Wirte eine Tourismus-Regulierung gar nicht so abwegig finden.

«Wir haben schon oft gesagt, es bräuchte ein Tor und die Leute müssen wie bei der Poststelle eine Nummer ziehen.»

Die vielen Touristen sind mit ein Grund, dass das Ehepaar das Bergrestaurant nächste Saison nicht mehr führt. Jetzt werden neue Pächter gesucht. 

Weitere Bilder auf Instagram:

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Swiss Sundays ☁️♥️#appenzell #aescher

Ein Beitrag geteilt von Christiane (@christiane1402) am

#Jamaicabeach

Wer auf Instagram den Hashtag jamaicabeach eingibt, findet mehr Bilder vom Gardasee als von den Stränden Jamaikas. Dies gibt einen guten Eindruck davon, wie beliebt der italienische Ort  Sirmione mittlerweile bei Reisenden ist.

1,36 Millionen Übernachtungen verbuchte die Ortschaft mit rund 8200 Einwohnern 2017. 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders beliebt für Fotos ist die Altstadt von Sirmione. 

Die meisten Besucher sind dabei zu Fuss im Zentrum unterwegs. «Wenn da noch zahlreiche Autos und Fahrräder rumfahren, herrscht das totale Chaos, besonders zur Hochsaison», sagt Alessandro Mattinzoli, Gemeinderat für Entwicklung und Wirtschaft, zur Nachrichtenagentur DPA. An manchen Tagen braucht es gar die Polizei, um die Fussgängerströme über die Brücke zu regeln.

Weitere Bilder auf Instagram:

#BogleSeeds

«Zombie-Apokalypse»

Dies ist das Wort, das der kanadische Landwirt Brad Bogle in den Mund nimmt, wenn er erzählt, wie Hobby-Fotografen sein Sonnenblumenfeld enterten. 

Alles begann mit einem Instagram-Post der Künstlerin Fruitypoppin, die auf Instagram 1,3 Millionen Abonnenten zählt. Am Freitag, 27. Juli, teilte sie ein Bild von sich, das sie auf dem Sonnenblumenfeld geknipst hatte.

Und «dann kam ganz Toronto», sagt der Landwirt gegenüber der kanadischen Zeitung «The Globe and Mail».

Einen Tag nach der Aufnahme standen die ersten Hobbyfotografen bereits um 05.45 Uhr auf dem Feld. Und schon bald reichten die 300 Parkplätze der Farm nicht mehr aus und die Instagrammer parkierten noch einen Kilometer von der Farm entfernt. Am frühen Samstagnachmittag schätzten die Polizeibeamten das Verkehrsaufkommen auf 7000 Autos.

Letztendlich sah Bogle nur noch einen Ausweg. Er schloss die Farm für Besucher und erliess ein absolutes Fotoverbot. Willkommen ist jetzt nur noch, wer Saatgut oder Vogelfutter kaufen will.

Weitere Bilder auf Instagram:

Und so sah es tatsächlich aus:

Bild: Yelp/Wei C.

#Trolltunga

Der Felsvorsprung Trolltunga in Norwegen ist eindrücklich – und eignet sich prima als Fotosujet. Dies ist längstens kein Geheimtipp mehr.

2011 wurden noch 1000 Besucher gezählt, 2016 waren es bereits 100'000. So ist es ganz normal, dass man sich in einer Schlange anstellen muss, bevor man ein Foto auf dem Felsen machen darf.

Ein Foto auf dem Felsvorsprung ist zudem nicht ganz ungefährlich. 2015 stürzte ein australischer Student in den Tod, woraufhin eine Tourismusagentur die Aktion #BeSafie ins Leben rief.

Die Botschaft

«Ein Selfie ist es nicht wert zu sterben.»

Weitere Bilder auf Instagram:

Und so sieht das tatsächlich aus:

#rainbowmountain

«Ich hätte nie gedacht, dass ich auf einem Regenbogen laufen würde»,

schreibt ein User auf Instagram und postet ein Selfie von sich und dem peruanischen Berg Vinicunca. 

Der bunte Hügel galt lange als absoluter Geheimtipp. Lediglich 300 bis 500 Wanderer bestiegen ihn pro Jahr. Seit Instagram ihn berühmt gemacht hat, sind es allerdings bis zu 700 pro Tag. Mit Folgen.

Der Weg hinauf ist gepflastert mit Fäkalien der Trekker, schreibt das Wander-Magazin «Alpin». Zudem würden Händler und Kommunen das schnelle Geld wittern und sich darum streiten, wer abkassieren darf.

Bergführer Daniel Bustamante mahnt gegenüber dem Magazin: «Für all diese Probleme muss dringend eine Lösung her, damit die Einmaligkeit dieses Ortes nicht zerstört wird.»

Weitere Bilder auf Instagram:

Kennst du weitere solche Orte, die Instagram zum Opfer gefallen sind? Dann schreibe sie in die Kommentare!

So inszenierst du den perfekten #Sommer auf Instagram:

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

Langweilige Touristenbilder mal anders

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150Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sommersprosse 24.08.2018 20:55
    Highlight Einverstanden, das nervt! Aber Rasta, den tollsten Schäferhund da mit reinzuziehen, geht zu weit...
    6 11 Melden
  • Janis Joplin 24.08.2018 18:35
    Highlight Ganze Innenstadt von Prag, aber vor allem die Karlsbrücke und das Goldene Gässchen, in dem Kafka wohnte. Zu meinen Tourizeiten konnte man da noch ohne Eintritt entrichten zu müssen hin.
    Ich liebe Prag keine Stadt ist wie sie, aber so will ich nicht mehr hin.
    4 2 Melden
  • mrmikech 24.08.2018 15:21
    Highlight Sheeple
    3 0 Melden
  • Helvetia 24.08.2018 14:22
    Highlight Im Valley of Fire (Nähe Las Vegas, USA) gibt es auch viele bunte Felsen. Der hier war zu dem Zeitpunkt meiner «Besteigung» praktisch unbekannt. Ist auch nicht gleich von der Hauptstrasse aus erreichbar. Idealerweise geht man auch nicht bei 50 Grad im Sommer dahin, sondern Herbst/Winter (Foto entstand Ende Dezember!)
    8 12 Melden
  • Rhabarber 24.08.2018 14:18
    Highlight Zuerst machen unzählige Plattformen - inklusive Watson - Artikel über tolle Orte und da müsse man mal hin. Dann gehen alle hin. Und dieselben Plattformen - inklusive Watson - wundern sich plötzlich über die vielen Touristen.

    Vergessen die Werbung, die sie selbst in Form kostenloser Artikel für diese Orte gemacht haben. Jetzt kommt der aktuell grad voll schicke Vorwurf an die blöden Instagramer.

    Instagramer sind die neuen Hipster sind die neuen Yuppies, etc. etc. ... Es gibt wohl zuviele, die nicht leben können ohne Ziele für Spott.

    Nein, ich bin kein Instagramer. Wär mir zu anstrengend.
    66 0 Melden
  • BilboBeutlin 24.08.2018 13:09
    Highlight Am Giant‘s Causeway (Nordirland)... wie die Pinguine 🙈
    16 0 Melden
  • Matthias Rem 24.08.2018 13:02
    Highlight Nutze selber Instagram. Versuche aber gerne auch unbekannte Orte zu finden. Region aussuchen, Google Maps öffnen, See oder ähnliches suchen und dann Wanderweg dahin. Vorher auf Insta prüfen, ob es viele Fotos vom Ort hat. Falls ja, weitersuchen...
    8 23 Melden
  • Resistance 24.08.2018 12:35
    Highlight Warum stehen da immer so tatoowierte fitnesstrainerinnen im bild?
    68 0 Melden
  • dun_briste 24.08.2018 12:04
    Highlight Old Man Of Storr, Isle Of Skye in Schottland
    Mit hunderten anderen Touris den steilen Weg den Berg zum „Google-View“ Hügel rauf und schauen, dass die hundert Anderen Touris einem das Bild nicht versauen... Zum Glück gibt es trotzdem noch einsame Ecken in Schottland
    23 0 Melden
    • Qui-Gon 24.08.2018 15:12
      Highlight Krass. Beim Old Man war ich im Juni 1999. Wir waren allein.
      11 0 Melden
  • LaGrischa 24.08.2018 11:55
    Highlight Der Caumasee...
    29 1 Melden
  • gghi 24.08.2018 11:30
    Highlight Die Ponte dei Salti im Verzascatal, bestes Beispiel....
    21 0 Melden
    • mukeleven 24.08.2018 14:47
      Highlight genau / die norditaliener haben ein lauschiges flecklein in vogorno gefunden um ihren müllsack zu entsorgen, welchen sie 200km angekarrt haben.
      9 1 Melden
  • Waldorf 24.08.2018 11:22
    Highlight Immer ein Grund auf Tinder links zu wischen wenn man zum einen diese Art von Fotos sieht und zum anderen sowas wie "Reisefüdli" in der Bio steht.
    54 2 Melden
    • Qui-Gon 24.08.2018 15:14
      Highlight Das sind die, welche auf Reisen nur immer ihr Füdli fotografieren, richtig? ;-)
      30 0 Melden
  • OSB1 24.08.2018 11:22
    Highlight Solche Instagram Hotspots werden von mir gemieden wie die Pest und schon bei der Reiseplanung rot durchstichen. Leider muss man in Zeiten von Googles Bilderkennung höllisch aufpassen, dass man mit den eigenen Fotos von einem schönen und bisher umbekannten Ort, diesen unabsichtlich nicht selbst zu einem Insta Mob Treffpunkt macht. Schöne neue (digitale) Welt. 😣
    32 0 Melden
  • Nick Name 24.08.2018 11:20
    Highlight Praktisch ganz Island.

    (Etwas zugespitzt... :-) )
    46 2 Melden
  • Saulus->Paulus 24.08.2018 10:46
    Highlight Leben und leben lassen.

    Profitieren diese Orte/Länder nicht genau von diesem Tourismus welche mit immer weniger Marketingaufwand, Social Media sei Dank, erreicht werden kann?
    5 55 Melden
    • Baruch de Spinoza 24.08.2018 11:45
      Highlight Eine Antwort aus dem Interview der ehemaligen Pächter des Aescher-Wildkirchli scheint mir da sehr nachvollziehbar: Dank Instagram meiden Einheimische das Berggasthaus, dafür ihats jetzt ganz viele Chinesen die sich zu fünft eine Rösti teilen. Dieser von Ihnen gepreisene Influencertourismus ist kaum nachhaltig, profitieren tun nur die, die sich nach dem "rush" schnell verziehen können und nicht auf dem langfristigen Schaden sitzen bleiben.
      58 1 Melden
    • rodolofo 24.08.2018 14:27
      Highlight Kommt wohl darauf an, wie viel Stress zu dieser Art von "Profitieren" dazu gehört...
      Es gibt halt nebst dem Geld verdienen noch andere Dinge, die eine hohe Lebensqualität ausmachen!
      Paradoxerweise sind es gerade die Dinge, welche der Tourismus so zwanghaft sucht, aber nur selten wirklich findet...
      18 0 Melden
    • Cläudi (1) 25.08.2018 16:54
      Highlight klar profitiert der Tourismus von den Social Media- Beiträgen,aber Stammgäste und das sind zum Glück auch nicht wenige kommen um Qualität und Heimatgefühl zu finden.Übrigens auch Schweizer, sogar Eingeborene teilen sich die Rösti und verziehen sich danach.Die mangelnde Infrastruktur existiert im Aescher schon seit 35 Jahren.Normalerweise muss ein Besitzer laufend investieren um Steuern zu sparen.Prüfen Sie Alles bevor Sie urteilen.
      0 0 Melden
  • Escopat 24.08.2018 10:45
    Highlight !!!!!!!!!!Trevi Brunnen in Rom!!!!!!!!!!
    44 1 Melden
    • Baba 24.08.2018 16:36
      Highlight Ist der nicht schon seit Anita Eckbergs Badeszene überlaufen?
      8 0 Melden
  • Dsign 24.08.2018 10:35
    Highlight Es gibt da so einen kleinen Ort auf dem Bözberg, der an manchen Tagen auch von Massen geflutet wird. Allerdings haben die den Hype im Netz selbst angestossen, ist also gewollt.
    Ich habe den Ort mehrmals im Auftrag fotografiert und war jeweils am Morgen nach 5 Uhr dort um das schönste Licht einzufangen – alleine. Ansonsten versuche ich die Hotspots zu vermeiden und suche meine Sujets abseits der Massen. Ich mag keine Menschen auf meinen Fotos ...
    79 2 Melden
    • Baba 24.08.2018 16:37
      Highlight Wunderschönes Bild - ich kenne den Ort 😍
      8 0 Melden
    • Dsign 24.08.2018 21:15
      Highlight Vielen lieben Dank Baba 🙇🏻‍♂️
      1 0 Melden
    • Be3 25.08.2018 00:40
      Highlight Ich nehme an Du warst hier😉
      So gut wie Du hab ich‘s leider nicht hingekriegt.
      War aber erst um 8 Uhr da - im Winter geht die Sonne halt ein bisschen später auf...
      4 1 Melden
    • Dsign 25.08.2018 10:23
      Highlight Danke! Finde deine Version sehr schön! Ich wäre auch mehr für später, da ich nicht so gerne so früh aufstehe 😖
      1 0 Melden
  • Hosesack 24.08.2018 10:31
    Highlight Die Hölle, das sind immer die anderen.
    Mal war es der Lonley Planet, dann TripAdvisor oder Instagram.
    Transa war früher ein kleiner sympathischer Laden, wo einem die Verkäufer Geheimtipps ins Ohr geflüstert haben.

    39 0 Melden
  • willi22 24.08.2018 10:20
    Highlight Das wichtigste an solchen hot-spot's ist früh zu sein. Wenn du um 7:00 dort bist hat es keine Leute. Wenn du am Nachmittag gehst, dann kannst du dich nicht retten vor Familiendramen.
    12 31 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.08.2018 10:14
    Highlight Letztes Jahrtausend hatten wir die Pest.
    Dieses Jahrtausend haben wir Instagram und Influencer.
    97 6 Melden
    • Alterssturheit 24.08.2018 11:39
      Highlight ...und die Follower hast du noch vergessen -:))
      26 0 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.08.2018 11:57
      Highlight @Alterssturheit: Oh ja, ohne Follower gäb's gar keine Influencer.
      14 0 Melden
    • djangobits 24.08.2018 13:23
      Highlight Deshalb heissen sie ja Influenza.
      15 2 Melden
  • efrain 24.08.2018 10:04
    Highlight In europäischen Städten ist dies schon länger so, insbesondere in Venedig, Rom und Paris. Ich mein, der Trevibrunnen, das Manneken Pis oder Kopenhagens Meerjungfrau waren schon vor Jahren zu klein für all die Touristen, die sich diese Sehenswürdigkeiten ansehen wollen.

    Ist überigens lustig, das Thema scheint im Zeitgeist zu sein: ich habe mich in der letzten Woche schon zweimal darüber unterhalten. :)
    15 3 Melden
    • Hoppla! 24.08.2018 10:41
      Highlight Wer seinen Aufenthalt in Kopenhagen bei der Meerjungfrau verbringt, hat in der Planung aber grandios versagt. ;-)
      32 3 Melden
    • Dan Rifter 24.08.2018 18:59
      Highlight Die kleine Meerjungfrau war ein Highlight!

      Wir fandens unfassbar spannend wie 200 Leute um so ein winziges Ding rumstehen können.

      Tuborg trinken und amüsieren
      9 0 Melden
  • Snowy 24.08.2018 10:02
    Highlight Machu Pichu
    Eiffel Turm

    Die Liste liesse sich ewig erweitern. Alle Ort, die schön sind und einfach zu erreichen, ereilt dieses Schicksal.

    Der Hauptgrund warum ich in den letzten Jahren in vermeintlich unsexy Länder wie Iran, Irak, Libyen, Kasachstan, Tadschikistan, Westafrika gereist bin.

    Wohlwissend, dass ich damit selber einen Grundstein für zukünftige touristische Probleme lege... :

    «Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.»

    Es ist beim Reisen wie überall: Hinterlasse kein Abfall, respektiere andere Menschen/Kulturen und plaine and simple: Sei kein A**********!
    69 7 Melden
  • efrain 24.08.2018 09:58
    Highlight Ich denke, das hat andere Grundursachen: Einerseits können sich heute viel mehr Leute Ferienreisen leisten, andererseits gibt's heute viel mehr leicht zugängliche Informationen, insbesondere Bildmaterial, über alle möglichen Orte, die man besuchen könnte. Die Konsequenz daraus ist primär, dass es ganz einfach mehr Touristen hat.

    Dass dank Smartphones heute jeder ein Amateurfotograf ist, und sich Leute gerne auf Social Media inszenieren, unterstützt das natürlich. Aber letztendlich stört uns ja eigentlich primär die Masse der Touristen.
    34 2 Melden
  • rodolofo 24.08.2018 09:55
    Highlight Dass heutige Invasoren als Touristen verkleidet unberührte Paradiese auskundschaften und infiltrieren, um sie dann später in Massen heimzusuchen und plattzuwalzen, ist ja nichts Neues.
    Diese Instagram-Flashmobs sind vergleichbar mit dem Ablassen von Wasser aus einem Stausee und der darauf folgenden Springflut weiter unten im Bachbett.
    Anscheinend übersehen wir in der emotional aufgeheizten Flüchtlings-Debatte das ANDERE Flüchtlings-Problem mit "Gefangenen der Konsumgesellschaft"! Die wollen endlich mal ausbrechen aus ihrem Produktionsmaschinerie-Alltag und werden dabei zur Plage...
    19 9 Melden
    • Schlafwandler 24.08.2018 11:01
      Highlight ...und reproduzieren dabei ihren Produktionsmaschinerie-Alltag, anstatt wirklich daraus auszubrechen und mal auf eigene Faust etwas zu erkunden. Mal in eine "langweilige" Stadt reisen. Mal einfach drauflos fahren oder am Bahnhof das nächste Gleis auswürfeln und schauen wo man landet. Das wär doch das ausbrechen, oder?
      9 2 Melden
  • Bjoern Aeschlimann 24.08.2018 09:49
    Highlight Der Baum im See von Wanaka Neuseeland
    14 3 Melden
    • pinex 24.08.2018 14:07
      Highlight War im neuseeländischen herbst dort und muss sagen, dort war einer der wenigen plätze wo wir allein waren 🤔 tongariro crossing ist da übler ;)
      2 0 Melden
  • Pasch 24.08.2018 09:28
    Highlight .
    72 0 Melden
  • jjjj 24.08.2018 09:27
    Highlight Im kleinen Rahmen auch in Zürich mit dem Gummiböötlen auf der Limmat zu beobachten...
    45 2 Melden
    • Snowy 24.08.2018 10:03
      Highlight Letzhin beim Gummiböötlen folgender Kommentar bemerkt:

      "Lass uns hier anhalten und kurz instgramen"
      33 2 Melden
  • Stichelei 24.08.2018 09:21
    Highlight Was ich nicht verstehe ist dieser unbändige Drang der Leute, sich selbst überall und vor jeder Sehenswürdigkeit ablichten zu müssen. Die Fotos sind dann in der Regel von sehr bescheidener Qualität und nur dazu dazu da, der Umwelt bewiesen zu können, dass man „da“ war. Ich fotografiere im Urlaub Motive, die in der jeweiligen Situation gerade speziell sind und so einen Bezug zu meiner Reise haben. Sehenswürdigkeiten wurden von Profi-Fotografen schon tausendfach besser abgelichtet als ich das kann. Mich fotografiere ich selten, da ich ja weiss, wo ich überall gewesen bin.
    123 2 Melden
    • B-Arche 24.08.2018 15:53
      Highlight Dieser ständige Drang sich überall und ständig vermarkten und verkaufen zu müssen.
      Die Lebensweise der USA und Asiens werden so quasi auf Europa gestülpt und die Leute machen auch dort mit. Seufz.
      8 2 Melden
    • Cläudi (1) 25.08.2018 17:20
      Highlight Kennt jemand noch Dia-Abende mit Freunden,welche die Welt nachhause brachten aber auch stinklangweilig abgesessen werden müssten, heute Tinder links wisch und weg
      1 0 Melden
  • Abraham Colombo 24.08.2018 09:17
    Highlight Diese Entwicklung ist schockierend, diese Fotos triefen vor Narzissmus. Jeder wil schöner sein als der andere, was interessiert es mich wo eine bikini bridge tragende ihre Fotos schiesst. Das dies Leute begeistert ist für mich unverständlich, immer schön fröhlich auf Instagram und dann zuhause schön Xanax hinter die Binde kippen und sich fragen wiso sein Umfeld so Oberflächlich ist. Das traurigste ist das die damit noch Geld verdienen, aus Scheisse Gold machen nenne ich das.
    60 3 Melden
    • B-Arche 24.08.2018 18:25
      Highlight In China war das schon immer so - man musste immer alles daran setzen aus 1 Milliarde Menschen herauszustehen um den Job, Studienplatz, Karriere zu bekommen und damit Wohnung und Ehefrau.
      Zweite Plätze gibt es nicht, das heisst du hast verloren.
      Daher dieser Kasernenhoftondrill überall um immer der Beste zu sein. Spass / Leisure wird als nicht wichtig erachtet.

      In den USA entstand dasselbe seit geschätzt der 1990er, als jeder sah dass man entweder vom Gehalt leben kann (oben) und ansonsten ganz unten ankommt. Da tritt derselbe Kampf um den Platz weiter oben an.

      Und das ist social Media.
      5 1 Melden
  • Imfall 24.08.2018 09:13
    Highlight Lustig wieviele User sich über die Touris aufregen, obwohl sie offenbar selbst Teil des Problems sind 😉

    ICH gehöre ja zu den guten!

    #BrauchekeinInsta
    76 10 Melden
    • MoistVonLipwig 24.08.2018 09:38
      Highlight Bestreite nicht auch Teil des Problems zu sein.
      Versuche trotzdem diesen Massenströmen etwas aus dem Weg zu gehen aber am ende sind wir alle gerne an schönen orten in den Ferien ;-)
      12 8 Melden
    • Snowy 24.08.2018 14:34
      Highlight Und in dem Du den „Massen“ aus dem Weg gehst bereitest Du den Weg für den nächsten Insta-Hype.

      Kein Vorwurf - bin genau gleich!
      4 0 Melden
  • Darth Unicorn 24.08.2018 09:03
    Highlight Die Reisfelder in Bali 😅 so viele touris. Jedoch gibt es noch kleinere Reisfelder die touristenfrei sind falls man einfach nur die Aussicht geniessen möchte. Sind aber gut behütete Geheimtipps
    22 7 Melden
    • rodolofo 24.08.2018 10:29
      Highlight Und was meinen die Reisbauern dazu?
      10 1 Melden
    • Darth Unicorn 24.08.2018 11:17
      Highlight Keine Ahnung, frag sie mal
      4 3 Melden
    • Stichelei 24.08.2018 11:32
      Highlight @rodolofo: DIE Reisterrassen in Bali sind mittlerweile nur mit Eintritt zu besichtigen. Ich hoffe doch, das gefällt den Bauern. Und wenn ich bei anderen Terrassen von der Hauptstrasse aus ein paar Fotos schiesse, dann ist das dem Bauern wahrscheinlich ziemlich egal.
      10 0 Melden
    • jimknopf 24.08.2018 13:32
      Highlight Uluwatu in Bali wäre auch so ein Spot. Ein ehrbarer Tempel überlaufen von Touristen. Immerhin haben die Affen ihren Spass mit denen.
      6 0 Melden
    • Darth Unicorn 24.08.2018 16:00
      Highlight @Jimknopf Oder die kleinen Insel, z.b Nusa Lembongan, da bei Devils Tears, kein einziges Foto ohne Chinesischer Touristengruppe :D

      Hier noch ein super Beispiel von einer Vulkan Wanderung
      8 1 Melden
  • Dr no 24.08.2018 09:03
    Highlight Es gibt einfach zu viele Menschen auf der Welt. Wir müssten uns vielleicht grundlegende Gedanken dazu machen. Lustig sind dann auch so Reportagen a la "Geheimtipps, die noch nicht von Touristen überrannt sind" die zur Folge haben, dass die Geheimtipps nicht mehr geheim sind. Den ganzen Instagram, influencer etc. Müll habe ich noch nie begriffen und bin auch nicht teil davon. Mein Leben findet nicht im Internet statt
    71 7 Melden
    • Nick Name 24.08.2018 12:50
      Highlight Nein, es gibt nicht einfach zu viele Menschen:
      Reisen ist einfach extrem viel zu billig...
      13 4 Melden
  • Gubbe 24.08.2018 09:02
    Highlight Bei 3 Wochen irgendwo, mache ich vielleicht 10 Fotos. Die schönsten Bilder sind im Kopf.
    57 8 Melden
  • frl_tschuessikowski 24.08.2018 08:45
    Highlight Das ist das Schöne an individuellen Camperferien! Stehen tonnenweise Autos oder gar Reisecars da, fahren wir einfach weiter und halten an einem Spot an wo niemand steht. So haben wir auch schon sehr viele tolle Orte entdeckt, die den meisten Insta-Touris verwehrt bleiben. :)
    36 5 Melden
  • Alterssturheit 24.08.2018 08:39
    Highlight Ich werde mich hüten, meine "schönsten Orte" irgendwo online zu stellen !
    Mächte ja nächstes Jahr wieder hin, ohne anstehen zu müssen.
    77 1 Melden
    • Snowy 24.08.2018 10:04
      Highlight Du gehst jedes Jahr an dieselben Orte?
      6 20 Melden
  • coltfish 24.08.2018 08:29
    Highlight Der Caumasee. Klar hatte es immer schon viele Leute, das ist grundsätzlich auch nicht schlecht für das Dorf. Aber seit Medien wie ihr Watson und 20min etc. den Hype gestartet haben, hat es dermassen viele Leute im Sommer, dass man als Einheimischer den Ort tunlichs meidet. Mittlerweile fühlt man sich dort wie am Letten...
    98 2 Melden
    • unkretkau 24.08.2018 09:31
      Highlight Stimme ich dir voll und ganz zu. Ich als Einheimischer gehe lieber an den Crestasee.
      22 4 Melden
    • Snowy 24.08.2018 10:04
      Highlight Also ich mag den Letten!
      9 11 Melden
    • rodolofo 24.08.2018 10:31
      Highlight Leute, habt Ihr das gehört?
      Auf zum Crestasee!
      52 2 Melden
    • Wonderboy 24.08.2018 10:38
      Highlight pssssst... @unkretkau

      Verhunz den jetzt nicht auch noch D:
      11 1 Melden
    • unkretkau 24.08.2018 11:57
      Highlight Ups 🙊
      10 1 Melden
  • Triumvir 24.08.2018 08:26
    Highlight Sehr viele Menschen sind reine Lemminge und komplette Herdentiere. Das liegt in ihrer - und ja auch deiner und meiner - Natur. Wir sind eben doch nicht die Krönung der Schöpfung...
    63 4 Melden
    • rodolofo 24.08.2018 10:32
      Highlight Warum sollte "die Krönung" ein Einzelgänger sein?
      8 8 Melden
  • Amadeus 24.08.2018 08:26
    Highlight Finde ich ein verzwicktes Thema und es ist leider auch nicht neu. Bis vor ein paar Jahren kaufte sich jeder den Lonely Planet und ging dahin wo es vom Reiseführer empfohlen wurde. In Mittelamerika nannten sie das den "Gringo Trail".
    Einerseits ist es verständlich, dass Touristen dorthin gehen, wo es etwas zu sehen gibt. Andererseits stellt das dann die Leute vor Ort vor Probleme. Man kann den Leuten das Fotografieren ja nicht verbieten, aber vielleicht hilft dieser Bericht ein wenig, uns zu sensibilisieren.
    46 1 Melden
  • Raphael Stein 24.08.2018 08:23
    Highlight Nana, war schon seit 30 Jahren so. Je nach Reiseführer sind die Touris links oder rechts um die Insel gepilgert.

    Das hat mit Insta nicht viel am Hut. Sondern generell mit der Geschwindigkeit der elektronischen Medien. Im
    Fall.
    38 6 Melden
  • _Marc_ 24.08.2018 08:17
    Highlight Das Gleiche ist beim Caumasee in Flims zu beobachten. Seit diverse Medien ihn zu einem der schönsten Bergseen Europas gekürt haben, ist der Ansturm gewaltig.
    Schade um so ein schönes Flecklein Erde (Oder Wasser)
    38 0 Melden
    • efrain 24.08.2018 08:50
      Highlight Naja, der Caumasee IST halt einer der schönsten Bergseen Europas. Und Touristen wollen fast immer den Superlativ, wenn sie die Wahl haben.

      Im Gegensatz zu früher ist heute die Antwort auf die Frage "wo gibt's einen schönen Bergsee?" innert Sekunden (online) gefunden.
      10 7 Melden
    • lily.mcbean 24.08.2018 09:08
      Highlight Es wurde schon Alarm geschlagen weil die Wasserqualität massiv gelitten hat in den letzten 2 Jahren... hoffentlich machen sie es nicht noch total zur Sau.
      22 0 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 24.08.2018 09:56
      Highlight ich kenne einen schöneren bergsee, sag ich aber nicht ;)
      22 2 Melden
    • rodolofo 24.08.2018 10:35
      Highlight @ grünezecke
      Du meinst sicher den Grünsee!
      Ober-Cool ist es auch, den Aufstieg zum sehr hoch gelegenen See mit einem Lama-Trecking zu verbinden und oben zu zelten.
      In der Nacht wird es ziemlich cool!
      Beim Abstieg fehlen die Lamas dann schmerzlich...
      5 1 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 24.08.2018 12:04
      Highlight nee den mein ich nicht, es gibt noch einen viel schöneren...Tipp: im Puschlav
      9 2 Melden
    • LaGrischa 24.08.2018 13:49
      Highlight Lago Saoseo?
      5 2 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 24.08.2018 15:44
      Highlight jaa wahnsinn nicht? vorallem der abartig kalte schwumm aufs felsinselchen ist herrlich
      3 1 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 24.08.2018 15:45
      Highlight oder ist der mittlerweile ähnlich beliebt? ist ja nicht so einfach zum hinkommen...
      2 0 Melden
  • manhunt 24.08.2018 08:15
    Highlight instagram? zum fremdschämen.
    33 16 Melden
  • Hattori_Hanzo 24.08.2018 08:13
    Highlight Vom „Rainbow Mountain“ hätte ich auch noch ein zwei Massentourismusbilder. Lustiges Phänomen dort: Man kann Ponys mieten um nicht hochwandern zu müssen, jedoch schaffen die die letzten etwa 50 Höhenmeter nicht. Nun ist man allerdings schon auf knapp 5100 m.ü.M. Zuzusehen wie die halbe Instagram Community auf diesen letzten Metern beinahe zusammenbricht war köstlich.

    Kleiner Tip: Den Sattel überqueren und noch 20min/30min weiter Wandern und man landet in traumhaft schöner Umgebung mit etwa 1/10 so vielen Leuten.
    37 6 Melden
    • Chip 24.08.2018 08:56
      Highlight Genau das ist das Problem. Jeder macht mit, geht an die gleichen Orte und denkt dabei aber, er sei anders und individueller und er würde darum nicht zum Massentourismus gehören.
      57 1 Melden
    • Hattori_Hanzo 24.08.2018 10:17
      Highlight Zweiter versuch: Ah mir ist klar das ich somit zum Massentourismus gehöre. Allerdings bleibt der Ort auch trotz den vielen Leuten wunderschön. Soll ich nur, um tatsächlich unglaublich individuell zu sein, darauf verzichten? Ich geniese genauso die bekannten Hotspots (und stelle mich auf die vielen Leute ein) wie auch unbekanntes, z.B. eine Zugfahrt von Uyuni nach Oruro inkl. Flamingos im Morgengrauen.

      P.S.: Ich hab zwar viele Bilder gemacht allerdings wanderten diese nur in ein Fotobuch und nicht auf Insta (wird auch schwierig ohne Account)
      14 3 Melden
  • zsalizäme 24.08.2018 08:12
    Highlight Der Preikestolen in Norwegen geht auch in diese Kategorie. Oder auch die Reisterrassen in Ubud, Bali. Grundsätzlich wunderschöne Orte, aber leider vollgestopft mit Menschen. Die Wanderung zum Preikestolen dauert nur etwa zwei Stunden. Eine richtige Völkerwanderung ist es.
    23 1 Melden
    • Nate Summer-Cook 24.08.2018 08:46
      Highlight Spektakuläre und weniger Touristische Variante: Kjerag mit dem Kjeragbolten 👍🏼
      Also jedenfalls als ich da war, warens wenige Leute 😅
      3 4 Melden
    • Lagom4 24.08.2018 09:15
      Highlight Kleiner Tipp zum Preikestolen: Geht nicht über den Tag dort hin, sondern startet die Wanderung am Abend. Fast keine Leute und Licht hats im Sommer ja genug lange😉 Plus gibts die fantastische Abenddämmerung gratis dazu😎
      10 0 Melden
  • Jein 24.08.2018 08:09
    Highlight Es gab also keinen Massentourismus bevor Instagram? Sind also doch wieder diese elenden Millenials Schuld?
    32 18 Melden
    • stef2014 24.08.2018 08:32
      Highlight Aber klar doch Jein! Und es ist eben auch so, dass nur Instagramer und Influencer den National Geographic gelesen haben bevor sie zum "schönsten Ort der Welt" gereist sind...

      14 3 Melden
    • Fly Baby 24.08.2018 08:38
      Highlight Vergleich doch einfach die Zahlen vor 30 Jahren und heute. In Luzern, Venedig, Rom oder Barcelona.
      24 3 Melden
    • Tikvaw 24.08.2018 10:13
      Highlight @Fly Baby
      Das liegt doch einfach daran, dass heute viel mehr Menschen es sich leisten können, zu reisen.
      21 0 Melden
    • Fly Baby 24.08.2018 12:12
      Highlight @Tikvaw genau so ist es.
      7 1 Melden
  • Lutz Pfannenstiel 24.08.2018 08:08
    Highlight Die Welt ist aus den Fugen, Maloney.
    81 4 Melden
  • Xiakit 24.08.2018 08:03
    Highlight Erinnerungen produzieren ist eine harte Arbeit. Weil dein Urlaub kann unmöglich besser gewesen sein als Fotos davon :P

    Ich hoffe die Leute können Ihre Ferien doch irgendwie geniessen.
    38 3 Melden
  • whatthepuck 24.08.2018 08:02
    Highlight Nutzerzahlen Instagram:
    2011 - ca. 10 MIo.
    2018 - >1 Mrd.

    Wohlstand, Geltungssucht, und die Möglichkeit, mit dem Wohlstand seine Geltungssucht auf sozialen Netzwerken wie Instagram zu befriedigen, machen viele dieser Orte kaputt.

    Machu Picchu ist definitiv auch ein kaputter Ort. Und kommt man auf diesem Brücklein in Zermatt mit Blick auf's Horu überhaupt noch durch?
    49 4 Melden
  • Z&Z 24.08.2018 07:56
    Highlight Jetzt mal ehrlich. Es ist wirklich schön im Aescher, war vor dem Hype schon ein paar mal da. Aber hier in der Schweiz gibt es sehr viele Plätze (einfach nur Plätze aber auch Bergrestaurants), mit viel schönerer Aussicht. Wahre Seelenplätze, wenn man so will. Ich hab deshalb dieses Getue nie so richtig verstanden. Aber ist oke, dann sind die anderen Plätze nicht überlaufen.
    281 4 Melden
    • lohessmile 24.08.2018 10:24
      Highlight Was wäre denn einer dieser Seelenplätze? :) (Don't worry, ich mach sicher keinen Insta-Trend daraus, dazu hätt ich eh viel zu wenige Follower.. 😅)
      1 3 Melden
    • Z&Z 24.08.2018 10:47
      Highlight @lohessmile Ein Plätzchen entfaltet erst die volle Schönheit, wenn man es selbst entdeckt hat ;) Tut mir leid, ich als Egoist teile diese Geheimnisse nicht. Aber ein Tipp, schnapp Dir eine CH-Karte suche ein paar Punkte, von denen aus man schöne Aussichten haben könnte, schau vielleicht noch, ob es SAC Hütten hat, Rucksack packen und los.
      11 0 Melden
    • Qui-Gon 24.08.2018 14:56
      Highlight Es geht ja gar nicht um den Aescher, sondern um den "fame" des berühmten Ortes. Die ganzen oberflächlichen Lemminge rennen einfach überall hin, um sich gleich selbst zu inszenieren, wie irgend ein sog. influencer. Anstehen für ein Selfie, gehts noch?
      3 0 Melden
  • Kluane 24.08.2018 07:54
    Highlight Wenn schon trolltunga erwähnt wird... beim Preikestolen und Kjeragbolten 🇳🇴 ist‘s nicht besser 😨😩
    19 1 Melden
    • brn_cgn 24.08.2018 08:37
      Highlight War diesen Sommer auf der Trolltunga - war die reinste "Autobahn-Wanderung"! Ich musste mich, oben angekommen, echt mal ein paar Minuten von der grossen Meute absetzen, um die Aussicht, die Weite geniessen zu können. Die meisten machen ein paar - mehr oder weniger waghalsige - Fotos auf dem Vorsprung nachdem sie ca. 30 Minuten angestanden sind. 6-8 Stunden wandern ohne zu geniessen, bloss um ein Foto zu machen, das dann überall geteilt wird. Echt jetzt? Würde mich nicht wundern, wenn auch dort bald eine Seilbahn oder ein Helikopter Leute raufbringt...Schade schade, traurige Entwicklung!
      24 3 Melden
    • Pitlane 24.08.2018 09:04
      Highlight Genung früh loslaufen, das ist hier das Geheimnis. Dann ist man für gewisse Zeit so gut wie alleine auf dem Preikestolen resp. Kjeragbolten.
      9 0 Melden
    • brn_cgn 24.08.2018 09:46
      Highlight Du sagst es! Zum Glück sind wir bei Zeiten los - so war der Hinweg noch mehr oder weniger staufrei. Am besten wandert man bei guten Wetterprognose wohl am Abend los, übernachtet oben im Zelt und nimmt am nächsten Morgen in der Frühe in aller Ruhe und Einsamkeit den Abstieg in Angriff.
      8 0 Melden
    • buhuch 24.08.2018 11:29
      Highlight Habe gerade im Archiv nachgeschaut. War 2011 auf der Trolltunga. Alleine. :p
      2 0 Melden
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 24.08.2018 07:50
    Highlight Rainbow village in Taichung, Taiwan
    Ist regelrecht von fotografierende Teenagern überrant.
    Hier noch ein bild davon
    13 7 Melden
  • Scaros_2 24.08.2018 07:49
    Highlight Das sind eben die Schattenseiten von allem Teilen. Diese Influencer zerstören mit ihrem Handeln so viel. Ein Grund mehr für mich überhaupt nicht Teil davon zu sein.
    35 8 Melden
  • fleischer 24.08.2018 07:46
    Highlight Der hier bringts auf den Punkt:
    https://www.instagram.com/insta_repeat
    18 4 Melden
    • Bash 24.08.2018 08:33
      Highlight Gab es nicht auch einer, der alle sich gleichenden Fotos übereinander legte und dann ein Zeitraffer-Clip davon gemacht hat?
      6 0 Melden
  • bokl 24.08.2018 07:41
    Highlight Einen Artikel über die negativen Folgen von Instagram-Post, bestehend hauptsächlich aus Instagram-Posts und der Bitte, weitere Orte zu posten, damit diese dann auch überrannt werden ...

    #ohnehashtagdenichhabekeintwitter
    345 6 Melden
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 24.08.2018 10:29
      Highlight #instapostception
      5 1 Melden
  • MoistVonLipwig 24.08.2018 07:40
    Highlight Irgendwie ist mir das Konzept Ferienplanung mit Instagram komplett fremd. Geht das nur mir so?
    Ich habe selbst ja auch einen Instagramaccount , trotzdem käme es mir nicht in den Sinn meine Ferien aufgrund eines einzelnen Fotos zu planen.
    Allerdings muss ich mich wohl langsam damit auseinander setzten um dem ganzen aus dem Weg gehen zu können.
    Meine Erfahrung mit dem Trend: Isle of Skye -> quiraing und Old man of Storr.
    machte den Fehler letzten Juli dort zu sein. 2 Monate mit meinem Bus. 5 wochen herrliches Einsiedlerleben mit tollen Wanderungen und dann BAMM der "Kulturschock" dank Touristen.
    23 3 Melden
    • rodolofo 24.08.2018 10:44
      Highlight Früher gingen die gläubigen Reisenden an Wallfahrtsorte.
      Heute wallfahren die ungläubigen Reisenden an Instagram-Highlights.
      Irgendwie muss sich die breite Masse ja entscheiden, wohin sie will.
      Wir Exoten und Exzentriker wissen dann wenigstens, wo wir ganz bestimmt NICHT hin wollen:
      Zum Beispiel an Ostern durch den Gotthard ins Tessin.
      14 1 Melden
  • Tilia 24.08.2018 07:32
    Highlight Mich langweilen diese Instabilder zu Tode. Jeder stellt sie gleich nach. Null Kreativität. Früher war Insta mal was für Fotokünstler....und ich wundere mich immer noch dass dieses Influencerding funktioniert.
    458 7 Melden
    • stef2014 24.08.2018 09:20
      Highlight Na ja, du hast ja die Wahl wem du folgen willst. Die Kreativen sind ja nicht verschwunden, gehen höchstens in der Masse unter. Und manchmal spielt auch die persönliche Übersättigung eine wichtige Rolle. Also ich führe eine überschaubar grosse Followerliste mit vielen coolen Fotos.
      13 2 Melden
    • Else 24.08.2018 09:27
      Highlight es gibt einen coolen Instagramaccout der sich mit diesem "Nachmachen" auseiandersetzt:
      https://www.instagram.com/insta_repeat/?hl=de
      2 1 Melden
    • Xargs 24.08.2018 10:08
      Highlight Für richtig kreative Fotos und Künstler gibt es Flickr (so als Geheimtipp). Insta ist wie fast jedes andere soziale Netzwerk, halt nur mit Bildern und Videos.

      Ich habe auch eine Kameraausrüstung mit dabei beim Reisen ABER die Fotos mache ich für mich selber.. Verstehe diesen "Instafame" auch nicht so.
      6 0 Melden
    • Resistance 24.08.2018 12:21
      Highlight Insta ist tod.... wie facebook!
      2 0 Melden
    • Nick Name 24.08.2018 12:59
      Highlight @Resistance: *Tot mit 1 Mrd User?
      Jetzt bitte nicht sagen, dass ALLE von denen null kreativ sind. Das ist Bullshit.
      Eher ist es wohl so, dass die ersten User von was Neuem, das Zukunft hat, meistens von der kreativeren Sorte sind. Der Anteil wird dann deutlich kleiner, wenn die grosse Masse aufspringt.
      Ist glaubs einfach überall so...
      3 1 Melden
  • x4253 24.08.2018 07:20
    Highlight Wie schonmal bei einem Artikel geschrieben: Die Menschen führen sich inzwischen überall so auf als wären sie in Disney Land.

    Hat etwas von Safaris während den frühen 20. Jahrhundert. Man reist an einen fernen Ort und erledigt die Beute (Löwe/Foto vom Selfie Spot bei dem alle anderen ebenfalls ein Foto gemacht haben), dannach reist mab wieder nachhause.
    30 1 Melden
  • antivik 24.08.2018 07:20
    Highlight Ich finde es wirklich schade, dass (zumindest einige) Menschen nicht mehr Reisen, um neue Orte zu entdecken, um etwas zu lernen oder um eine gute Zeit zu haben, sondern nur um zu zeigen, dass sie dort waren wo alle anderen auch schon waren.
    Es gäbe doch so viele schöne andere Orte die man bereisen könnte. Und wenn man will kann man auch dort schöne Bilder knipsen. Anscheinend gibt es für diese Bilder aber wohl weniger Likes von den 150 Followern...
    50 3 Melden
    • MacB 24.08.2018 08:20
      Highlight gut gebrüllt...trifft es recht gut finde ich!
      13 1 Melden
    • stef2014 24.08.2018 09:23
      Highlight Ja stimmt. Aber das war doch schon immer so. Ich habe schon vor 30 Jahren Carladungen von Touris beobachtet, die einfach mal nen Fotostopp machen und dann wieder weiterfahren. Orte, die komplett überrannt waren von Touris (zu denen ich mich ja auch zähle). Also eben na ja, nur wieder mal auf den Neuen Medien rumhacken erklärt dieses Phänomen auch nicht.
      4 3 Melden
  • hansfritzwurst 24.08.2018 07:18
    Highlight Zombie-Apokalypse...hmmm trifft es ziemlich gut.

    Ich finds extrem traurig wie man solchen Hypes nachrennen kann. Leute tut was euch gefällt und nicht was andern gefällt. Schlussendlich ist es egal wie viel Likes oder Follower ihr hattet, es landen alle mal unter der Erde.
    32 2 Melden
    • B. Scheuert 24.08.2018 10:27
      Highlight Ich habe gehört, dass man die Likes und Followerzahlen mitnehmen kann...
      12 0 Melden
    • Cläudi (1) 25.08.2018 17:29
      Highlight Das letzte Hemd mit Likes und Followers Tasche...
      1 0 Melden
  • Sophon 24.08.2018 07:16
    Highlight Und die fotografieren sich alle an den gleichen Orten? Mega kreativ, muss schon sagen!

    Ich als Bauer oder Wirt hätte die voll abgezockt, die wollens nicht anders 😉
    45 2 Melden
  • Olmabrotwurst 24.08.2018 07:15
    Highlight Ich war diesen Sommer in Tschechien zum Glück im Lande selbst, als wir nach Prag kamen für ein Tag war es vorbei, denn entweder waren die Sehenswürdigkeiten vollgestopft mit Chinesen ( was ja normal ist) aber dann noch solche Instafuzis die einem anschreien wir sollen ihr Bild nicht versauen, obwohl man nur vorbei lief und nicht auf jeden Fotografen achten kann. Nach 3-4 Absinth war es bei mir auch vorbei und der Brave Schweizer wurde auch laut, Gopfedammi nochemol.
    59 4 Melden
    • lily.mcbean 24.08.2018 09:38
      Highlight Prag war ich mit der Jungmannschaft, als wir auf den Platz mit der astronomischen Uhr gelaufen sind ist mir glatt die Kinnlade runtergeklappt! Wir haben rechtsumkehrt gemacht und sind wieder gegangen weil sich die Leute aufgeführt haben wie aufgebrachte Affen im Zoo. Völlig Gaga!
      12 0 Melden
  • Dunning Krüger Effekt 24.08.2018 07:12
    Highlight Pisa, Venedig und Cinqueterre. Es geht nicht ums Erlebnis, sondern um die Erinnerung.
    10 8 Melden
    • Triumvir 24.08.2018 08:31
      Highlight Venedig kann selbst in Hochsommer - abseits der klass. Touristenströme - echt magisch sein...es genügt, wenn man nicht den Hotspots folgt...das ist übrigens bei jedem Hotspot so...
      17 1 Melden
    • Hoppla! 24.08.2018 10:50
      Highlight Und meist hat der Hotspot weder mit dem realen Leben etwas zu tun noch ist er besonders attraktiv. Zwei Strassen weiter und man wird glücklich.
      7 1 Melden
    • Dunning Krüger Effekt 24.08.2018 11:16
      Highlight @Trimvir & Hoppla: Definitiv richtig. Trotzdem eindrücklich, wie "Hotspots" ziehen.
      2 0 Melden
  • walsi 24.08.2018 07:11
    Highlight Ich würde den "Opfern" empfehlen radikal die Preise zu erhöhen und so viel Geld wie möglich verdienen, bis es sich wieder normalisiert.
    37 4 Melden
  • salamandre 24.08.2018 07:08
    Highlight Die meisten Touristen sind auf der Suche nach dem perfekten Detail und übersehen dabei das ganze Bild.
    29 2 Melden
  • Surf & Turf 24.08.2018 07:03
    Highlight Lake Louise und Lake Moraine, Alberta, Kanada, im Juli und August. Horror.
    16 1 Melden
    • Baccara 24.08.2018 08:15
      Highlight Hahaha..ich war am Lake Louise im Juli und habe wunderschöne einsame Fotos, weil es wunderschön einsam war. Vor 5 Jahren.
      10 2 Melden
    • Licorne 24.08.2018 09:13
      Highlight Ist mittlerweile bereits im Juni der Horror..
      1 0 Melden
    • rokat 24.08.2018 10:14
      Highlight Das war aber auch vor Jahren schon überrannt, auch ohne Instagram, weil dort die Reisebusse halten, und dann Massen an Touristen ausladen. Allerdings war es ganz einfach: Morgens um 7 dorthin gehen, und wir waren ganz allein bei einem wunderschönen, spiegelglatt daliegenden See ohne Boote drauf.
      2 0 Melden
    • Surf & Turf 24.08.2018 15:00
      Highlight @rokat, die Zeiten sind vorbei, leider. War vor 2 Wochen nach 15 Jahren zum ersten Mal wieder am Lake Moraine. Halb sechs Uhr morgens. Die Menschen haben da schon zwei km vor dem Parking Lot neben den Parkverbotschildern am Strassenrand geparkt, weil oben bereits überfüllt war.
      1 0 Melden
  • skofmel79 24.08.2018 06:56
    Highlight Tja...traurig. Instagram sei dank... Die Drohnen würde ich auf jeden Fall abschiessen. Bei Beschwerden: Notwehr da sie mich gefährdet.
    Und so oder so: Die Natur wird sich irgendwann 'befreien' von unserer Belastung
    16 10 Melden
  • Junges Blut 24.08.2018 06:37
    Highlight Antelope Canyon, USA
    13 0 Melden
  • NichtswissenderBesserwisser 24.08.2018 06:36
    Highlight Zur Verteidigung der Hobbyfotografen muss man sagen, dass die Fotos schon ziemlich gut aussehen. Ob mit oder ohne Filter - von dem habe ich keinen Plan.
    Das die Bilder nicht immer das vermitteln, was sie zeigen ist ja nichts Neues.
    @watson: als überzeugter Nicht-Insta-User gefallen mir eure Insta-Bashing Beiträge sehr. 😄
    18 6 Melden
  • saugoof 24.08.2018 06:26
    Highlight Other people are just the worst...

    Aber mal im Ernst, ich kann diese Photos mit einem Model das denn Rücken zur Kamera hat und vor einem Sujet steht/sitzt nicht mehr sehen. Lasst euch mal was orginelles einfallen!
    59 0 Melden
    • rburri38 24.08.2018 09:30
      Highlight Schrecklich, und dann oft noch irgend eine bescheuerte "freiheits"-Pose.
      9 0 Melden

Warum mir beim Dokfilm «Expedition Happiness» leider ein bisschen schlecht wurde

Meine Kollegin und ich haben gestern einen gravierenden Fehler begangen. Nein, wir waren nicht bis vier Uhr saufen, obwohl wir um sieben aufstehen und raus mit dem Hund müssen – sondern brav zuhause. Auf der Couch, wo wir die Doku «Expedition Happiness» auf Netflix angefangen haben – und aus dem Staunen über den deutschen Durchschnittstraum gar nicht mehr rausgekommen sind.  

Schon die ersten fünf Minuten brachten uns in Wallungen. Da sitzen zwei privilegierte Anfang-Zwanziger – Felix …

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