Leben
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Will Körper und Geist vereinen: Werner Kieser. Er hat eine erfolgreiche Kraftstudio-Kette aufgebaut und danach Philosophie studiert.

«Sport kann gesunde Effekte haben, aber das geschieht eher zufällig»

Fitness ist mächtig im Trend. Doch Werner Kieser, der führende Gesundheitspapst in der Schweiz, will weder von Fitness etwas wissen, noch hält er Sport für gesund. 

17.04.18, 11:32 17.04.18, 22:12


Fitnesscenter sind die neuen Golfplätze, hat watson kürzlich vermeldet. Teilen Sie diese Einschätzung?
Für das Kieser-Training trifft dies mit Sicherheit nicht zu. Es gibt zwar gelegentlich Paare, die sich bei uns kennengelernt haben. Aber im Allgemeinen trainiert man bei uns für sich allein – und geht dann wieder.

Die Atmosphäre ist tatsächlich sehr asketisch.
Das stimmt. Wer «socializing» will, wie das heute heisst, ist bei uns an der falschen Adresse. Das war nicht immer so. Als die Fitness-Welle in den 70er Jahren so richtig losbrach, machte ich ebenfalls beim Wohlfühl-Trend mit. Ich habe damals in Sauna und Pools investiert. Es war eine strategische Fehlentscheidung.

«Meine ersten Kunden waren Polizisten, Zuhälter und Prostituierte.»

Was hat Sie zum Umdenken bewogen?
Die Leute sind nur noch herumgelegen und haben nicht mehr trainiert. Da habe ich Sauna und Pools wieder herausgerissen – und einen Drittel der damaligen Kundschaft verloren. Dafür sind dann allmählich die Richtigen gekommen.

Asketisch wie in einer Kirche: Ein Kieser-Kraftstudio.

Wer genau ist die oder der Richtige fürs Kieser-Training?
Wir haben das in Deutschland sehr genau untersuchen lassen und dabei ein eindeutiges Resultat erhalten: Bei uns trainiert die gebildete Mittelschicht. Wir haben auffallend viele Intellektuelle. In Deutschland haben wir deshalb den Übernamen: «Mucki-Bude für Akademiker».

Dabei waren Ihre Anfänge eher proletarischer Natur.
Ich komme vom Land, und mein erstes Trainingsstudio befand sich im Zürcher Arbeiterviertel Kreis 4. Meine ersten Kunden waren Polizisten, Zuhälter und Prostituierte. Dann kamen viele Jugendliche und bald auch Leute vom Zürichberg dazu. So entwickelte sich eine bunt gemischte Kundschaft.

Wie wurden Sie zur akademischen Mucki-Bude?
Es hat sich so ergeben, vor allem in Deutschland. Zu uns kommen Menschen, die wissen, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun müssen, die aber keinen Rummel und keine Musik wollen. Bei uns ist das Training hart. «Kommt zu uns, es ist lustig», wäre kein guter Werbeslogan für uns.

«Mein Vater sagte: du spinnst. Glaubst du tatsächlich, dass die Menschen dich dafür bezahlen, dass sie bei dir ‹chrampfen› müssen?»

Trotz Askese wurden Sie ein erfolgreicher Unternehmer.
Marketing begann mich zu interessieren. Ich bin zwar ein Autodidakt, aber ich habe bald gemerkt, dass ich nicht alle mit meinem Konzept ansprechen kann. Deshalb konzentriere ich mich auf die Gruppe, die man salopp mit Spiegel- oder NZZ-Leser umschreiben kann.

ZUR JOGGING SOMMERSAISON STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, DEM 11. JUNI 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Members of the running club Winterthur during a training session in Winterthur-Seen, Switzerland, on June 3, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Mitglieder des Laufsportverein Winterthur beim Training in Winterthur-Seen, am 03. Juni 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Joggen ist reizvoll – aber ist es auch gesund? Bild: KEYSTONE

Wie sind Sie selbst aufs Krafttraining gekommen?
Als Landbub wollte ich Schwinger werden, ich war aber zu klein. Da hat mir mein Lehrer geraten: Geh doch boxen, dort hat es Gewichtsklassen. Im Training habe ich mich verletzt. Ein spanischer Profi-Boxer, der bei uns trainiert hat, riet mir: Du musst jetzt mit Gewichten arbeiten, dann bist zu schneller wieder gesund. So hat es angefangen. Das war noch in den 50er Jahren, als bei uns Krafttraining noch weitgehend unbekannt war.

Woran haben Sie sich orientiert?
Mein erster Mentor, Werner Hersberger, hat mir einen Stapel amerikanischer Kraftsport-Magazine gegeben. Das hat mit geholfen, meine ersten Maschinen zu bauen. So ist mein Studio entstanden. Nicht alle waren überzeugt. Als ich meinem Vater erklären wollte, was ich in meinen Keller bastle, sagte er: du spinnst. Glaubst du tatsächlich, dass die Menschen dich dafür bezahlen, dass sie bei dir «chrampfen» müssen? Doch dann kam die Fitness-Welle – und ich war bereits da.

In this Aug. 5, 2017 photo Pit Ressler of Kiel's Foerde CrossFit pushes a sled during his third workout session at the fourth edition of the

Vom Militär inspiriert: Crossfit. Physiologisch gesehen sind unsere Infanterie-Kampfbahnen wirkungsvoller. Bild: AP/AP

Wie unterscheiden Sie sich von anderen Fitness-Zentren?
Ich bin streng wissenschaftlich orientiert. Auch die amerikanische Kraftsportszene hat mich inspiriert. So gibt es beispielsweise in meinen Studios keine Musik, weil das ablenkt. Deshalb schmissen die US-Kraftsportler jeden sofort raus, der mit einem Radio angetanzt kam.

Was halten Sie von einer militärisch angehauchten Fitness-Welle wie Crossfit?
Das ist eine Erfindung der Schuhmarke Reebok. Die hatten ein Absatzproblem und haben daher einen neuen Trend geschaffen. Physiologisch gesehen ist das ein Unsinn. Unsere Infanterie-Kampfbahnen waren schon vor 50 Jahren besser.

«Sport kann gesunde Effekte haben, aber das geschieht eher zufällig.»

In der Fitness-Szene ist es wie in der Religion: Jeder ist überzeugt, den richtigen Weg zum Seelenheil gefunden zu haben.
Ich werde gelegentlich auch Guru genannt. Ich mag diesen Vergleich nicht: Ein Guru hat Eingebungen, ich hingegen kann alles empirisch mit Fakten belegen.

Wir seien zu dick und bewegten uns zu wenig, predigen uns die Präventivmediziner. Was das Bewegen betrifft, haben Sie eine eigene Ansicht. Jogging steht bei Ihnen nicht hoch im Kurs.
Es gibt es viele Mythen und Missverständnisse auf diesem Gebiet – auch unter Medizinern. Fitness beispielsweise heisst im Sinne von Darwin: Der Umwelt zufällig angepasst zu sein. Heute ist es gleichbedeutend mit sportlicher Leistung.

Sportliche Leistung ist doch gesund.
Nicht unbedingt. Sport und Gesundheit sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Sport kann gesunde Effekte haben, aber das geschieht eher zufällig. Primär betreibt man Sport jedoch nicht, weil man gesund sein will, sondern weil man Spass daran hat. Ich boxe immer noch gerne, aber ich würde Ihnen doch niemals empfehlen: Gehen Sie boxen, das ist gesund.

Und was ist nun mit der Bewegung?
Bewegung ist nicht das Entscheidende, sondern der Widerstand. Im Weltraum beispielsweise fehlt Ihnen der Widerstand. Deshalb leiden Astronauten im Extremfall an Muskelschwund und porösen Knochen. Die Qualität der Bewegung liegt darin, dass sie den Widerstand der Erdanziehung überwindet.

«Richtige Lauftiere wie etwa das Pferd haben Hufe, und die sind ganz anders aufgebaut als menschliche Füsse.»

Der Mensch sei kein Lauftier, ist ein bekannter Spruch von Ihnen.
Sie wissen nicht, wie oft ich deswegen angefeindet worden bin. Es gibt Jogger, die deswegen richtig wütend werden. Das ist für mich ein Zeichen für ein Suchtverhalten. Joggen kann high machen. Mit diesen Menschen kann man keine wissenschaftliche Diskussion führen.

In der Steinzeit musste der Mensch beim Jagen rennen, lautet die These der Jogging-Befürworter.
Das ist reine Spekulation. Wenn wir die menschlichen Füsse betrachten, stellen wir fest, dass sie eigentlich verkümmerte Hände sind. Anatomisch gesehen ist der menschliche Fuss ein Greiforgan. Richtige Lauftiere wie etwa das Pferd haben Hufe, und die sind ganz anders aufgebaut.

Okay, Joggen ist ungesund. Was aber ist mit Wandern?
Wandern ist sehr gesund, deshalb habe ich auch zwei Hunde, die mich zum regelmässigen Wandern zwingen. Im Unterschied zum Joggen erhalten Sie beim Wandern nicht Schläge mit dem sechsfachen Körpergewicht auf die Gelenke.

Melissa Ciampanelli, front, participates in an outdoor yoga session at a city park in Montreal, Saturday, Feb. 10, 2018. (Graham Hughes/The Canadian Press via AP)

Yoga im Schnee. Schönes Erlebnis, aber ist es auch gesund? Bild: AP/The Canadian Press

«Der Mensch wächst am Widerstand», lautet ein anderer Slogan von Ihnen. Was meinen Sie damit?
Auch das macht mir Probleme. Linke fragen mich oft, ob ich ein heimlicher Rechter sei. Es geht ein bisschen in Richtung des Nazi-Spruchs «Was mich nicht umbringt, macht mich stark».

Was antworten Sie auf diese Kritik?
Tatsache ist nun mal, dass alles, was nicht gebraucht wird, von der Natur eliminiert wird. Das gilt auch für das Gehirn. Diese Einsicht schmeckt nicht allen. Aber ich habe lieber bittere Wahrheiten als süsse Lügen, vor allem, wenn ich Resultate sehe. Wenn ich beispielsweise sehe, wie eine 70-jährige Frau dank meinem Training wieder schmerzfrei eine Tasche tragen kann, dann erfüllt mich das mit Stolz und Genugtuung.

Sie würden einem übertriebenen Körperkult huldigen, wird Ihnen auch vorgeworfen.
Es gibt diesen christlich-abendländischen Dualismus, der Geist und Körper trennt. Die Muskeln werden zum Gegenpol des Geistigen. Zum Glück denken die Menschen heute anders. Darum kommen auch so viele Intellektuelle ins Kieser-Training. Ich halte es auch für normal, dass Menschen gut aussehen wollen, vor allem junge Menschen. Mit 20 will man bekanntlich leben, ab 40 will man überleben.

Wie würden Sie den Sinn und Zweck des Kieser-Trainings umschreiben?
Gesund alt werden. Es geht eigentlich nur darum. Leben bedeutet, den Tod physisch hinauszuzögern. Die Natur hat null Interesse daran, dass wir lange über unsere Reproduktionsfähigkeit hinaus überleben.

Nach 40 sind wir für die Evolution nicht mehr interessant?
Früher, schon ab 25 geht es bergab. Aber wir können die Evolution austricksen, indem wir immer wieder die Situation von Kampf und Flucht simulieren. Krafttraining eignet sich ideal dafür.

Joggen stärkt dafür den Kreislauf.
Zwei hochintensive Krafttrainings-Einheiten pro Woche haben einen vergleichbaren Effekt. Das ist mit umfangreichen Studien nachgewiesen worden. Aber man muss es anstrengend tun – und regelmässig. Wir haben mit unserem Bewegungsapparat Probleme, wenn wir dies nicht tun. Deshalb ist Krafttraining auch für Jogger empfehlenswert. Das Laufen macht schliesslich keinen Spass, wenn Rücken oder Hüften schmerzen.

Werner Kieser will gesund alt werden, aber nicht ewig leben.

Möglichst lange, ja gar ewig zu leben, ist ein neues Ziel, vor allem bei den Milliardären im Silicon Valley.
Aus meiner Sicht ist das Blödsinn. Ich bin jetzt 78, dank Krafttraining gut in Form, aber ich bin doch nicht mehr jung. Natürlich lässt es sich nicht bestreiten, dass heute ältere Menschen viel besser «zwäg» sind als noch vor 50 Jahren. Das haben wir vor allem der Medizin, der Ernährung und der Hygiene zu verdanken.

Und ein bisschen auch dem Krafttraining?
Ich bin überzeugt, dass wir viele Altersgebresten – Rheuma, Gicht, Diabetes, etc. – wirksam bekämpfen könnten, wenn wir schon im Schulturnen zweimal wöchentlich ein Krafttraining einbauen würden.

Geniessen Sie das Krafttraining?
Man gewöhnt sich daran. In Deutschland werde ich immer wieder gefragt: «Was machen Sie gegen den inneren Schweinehund?» Meine Antwort lautet jeweils: «Trainieren Sie ein Jahr hart, dann verstummt er.» Inzwischen fehlt mir das Training, wenn ich es nicht regelmässig ausüben kann.

Sie entwickeln immer noch neue Maschinen. Hat man nicht irgendwann den kleinsten Muskel im menschlichen Körper erforscht?
Sehen Sie: In Japan werden mittlerweile mehr Windeln für Erwachsene verkauft als für Kinder. Dank unserer neuen Beckenbodenmaschine muss das nicht sein. Sie hilft Männern nach einer Prostata-Operation oder Frauen nach der Menopause. Oder wir haben eine neue Beinpresse entwickelt, die vielleicht gegen die Parkinson-Krankheit helfen kann.

Yoga ist heute sehr im Trend. Ist das eine Ergänzung zu Ihrem Krafttraining oder eine Konkurrenz?
Ich war wahrscheinlich einer der Ersten, der in Zürich Yoga praktiziert hat. Das war in den 60er Jahren bei einem jungen Inder. Damals habe ich alles ausprobiert. Mit der Mystik konnte ich mich allerdings nicht wirklich anfreunden, deshalb wechselte ich später ins rationalere autogene Training.

Wie beurteilen Sie Yoga heute?
Yoga hat drei Grundelemente: Dehnung. Da muss man heute ein Fragezeichen dahintersetzen. Stretching wird nicht mehr empfohlen, es führt zu Schlottergelenken. Das Zweite ist die Atemtechnik. Das kann zu schönen Erlebnissen führen, je nachdem, wie man es interpretiert. Das Dritte ist die Metaphorik mit Sonne, Mond und all den Göttern. Da habe ich als bekennender Atheist Mühe. Als Kaufmann sage ich hingegen: In meinem nächsten Leben mache ich eine Yogaschule auf. Da kann ich mir die teuren Maschinen ersparen.

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72
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    Alle Leser-Kommentare
  • achsoooooo 19.04.2018 20:34
    Highlight Gute Denkansätze. Hab aber den Verdacht, dass er ev. dazu neigt, Studien, die seiner Meinung widersprechen, zu ignorieren, und Wissenslücken hat.
    Ein Beispiel: Sein Fussvergleich. Wir haben keine Hufe - aber sind auch keine Fluchttiere, wie Pferde, sondern wir haben Hetzjagd betrieben - dem Joggen recht nah kommt. Ich würd uns von daher wennschon mit Wölfen vergleichen. Man soll auch im Auge behalten, dass sich unsere Umgebung ständig ändert, genauso wie Expertenmeinungen. Es gibt (noch) keine universelle Wahrheit, wir wissen nicht alles... Und haben auch nicht alle die gleichen Bedürfnisse.
    4 0 Melden
  • Pisti 17.04.2018 21:51
    Highlight Naja Krafttraining macht auch keinen Spass wenn Rücken und Schultern schmerzen.
    Es kommt doch bei allen Sportarten auf die richtige Ausführung an. Und jeder sollte doch darauf schauen, was der Körper für Signale sendet. Das joggen generell ungesund ist, glaube ich nicht.
    3 1 Melden
    • ujay 18.04.2018 07:54
      Highlight @Pisti. Richtig ausgeführtes Krafttraining macht keine Schmerzen. Im Gegenteil. Hatte 20 Jahre Rückenproblemen. Durch kompetentes Krafttraining bin ich die seit 12 Jahren los. Joggen ist gut für den Kreislauf und Fitness, aber ist Gift für die Gelenke, wie Kiser richtig sagt und dir auch jeder Arzt bestätigen wird. Jeder hat die Wahl, was für ihn wichtiger ist. In jungen Jahren machen sich die Meisten keine Gedanken über Schlottergelenke und Arthritis, was bei vielen Joggern schon in mittleren Alter vorkommt.
      1 1 Melden
    • Pisti 18.04.2018 12:44
      Highlight Das ist mir durchaus bewusst ich gehe seit über 10 Jahren 4-5x die Woche Eisen stemmen und war noch nie verletzt.
      Joggen tu ich ab und zu und habe früher noch Fussball gespielt. Hatte auch dort nie Probleme. Ausser gerissenen Bändern, aber dad war pech.
      0 0 Melden
  • ZaharztAua 17.04.2018 20:30
    Highlight Joggen:
    Das Gewicht beschleunigter Masse steigt im Quadrat. Kieser beziffert das beim Joggingtempo mit sechsfachem Körpergewicht.
    In der Stadt auf Teerboden joggen ist ... schlecht für die Gelenke. Man kann mit viel Geld fürs Schuhwerk nachhelfen, aber auch nur bedingt.
    Am schlimmsten ist zu lange joggen, d.h. ermüdet. Denn normalerweise fängt die Muskulatur die Schläge ab. Aber wenn diese ermüdet ist, schlägts voll auf die Gelenke. Nicht bis zur Ermüdung joggen!!!
    Ich habe Glück und jogge auf einem Sandweg durchs Wäldchen und dann dem Strand entlang zurück. Schuhe: € 25.-.
    8 1 Melden
  • Jol Bear 17.04.2018 20:05
    Highlight Scheint sich ähnlich zu verhalten, wie beim Grillieren. Wenn z.B. 6 Personen am Grill stehen, gibt es 6 einzig richtige Grilliermethoden, die sich in ihrer Richtigkeit gegenseitig ausschliessen.
    11 1 Melden
  • Watson=Propagandahuren 17.04.2018 19:42
    Highlight Muss immer schmunzeln wenn ich mal Mittags in der Stadt unterwegs bin.
    Im Hochsommer, bei praller Sonne zur Mittagszeit, mitten zwischen Autoabgasen usw. Joggen sie im Profioutfit auf Asphalt, werden weil sie bei rot nicht stehen bleiben "können" beinahe überfahren und glauben sie täten etwas für ihre Gesundheit. :)
    17 6 Melden
    • TheRealSnakePlissken 18.04.2018 00:38
      Highlight Es geht da meines Erachtens um etwas Religiöses: Denn anderen faulen Pausemachern zu demonstrieren, wie schwach sie sind, während sie selbst schon fast ins Nirvana gejoggt sind. Aber eher harmlose Spinnerei.
      8 1 Melden
  • bueggi 17.04.2018 19:37
    Highlight Bin auch schon seit ca. 5 Jahren bei Kieser im Training. Ich mag vor allem die ruhige Atmosphäre sehr und bin auch froh, kann man eine Einheit in 30-40min absolvieren.

    Sportlich ist das Kiesertraining für mich vor allem Grundlage für alle anderen Sportarten (skaten, wandern, schwimmen, velo).
    Joggen hab ich ausprobiert, ist jedoch nichts für mich...
    12 3 Melden
  • Lavamera 17.04.2018 18:59
    Highlight Ich weiss nur, dass mein Hausarzt mir abgeraten hat zu joggen als ich übergewichtig war. Auch er sagte, dass Menschen nicht fürs Laufen geschaffen sind und dass joggen v. A. bei übergewichtigen Menschen Gift für die Gelenke sei. Ich glaube nicht, dass joggen per se bei fitten Menschen ungesund ist, aber ich bin mir auch sicher, dass wir Menschen,, Wanderer'' und keine Läufer sind. Das ist für mich logisch und nachvollziehbar.
    22 0 Melden
  • fcsg 17.04.2018 18:49
    Highlight Warum soll denn Joggen ungesund sein, wenn es nachweislich den Kreislauf verbessert (Todesursache Nr. 1) und effektiv zur Gewichtsreduktion beitragen kann? Diese Effekte sind ja auch alles andere als zufällig... Wenn der Mensch früher nicht gelaufen ist, wie hat er denn gejagt? Ausserdem gibt es längst Studien die nahelegen, dass es bei richtiger Technik keine Schädigung der Kniegelenke gibt... Klar, wenn man Laufsport bis zum Exzess betreibt, ist es schädlich, aber das ist wohl bei jeder Sportart der Fall. Bei Sportarten mit abrupten Richtungswechseln ist die Belastung um einiges höher.
    6 12 Melden
    • ZaharztAua 17.04.2018 20:18
      Highlight Er hat Engpässe gebaut, die in einer Sackgasse münden. Dann wurden die Tiere mit gejohle und gefuchtel in diese Richtung getrieben und landeten dann am Ende der Sackgasse, wo sie runtergespeert wurden. Viel rennen musste man da nicht. Nur Zäune bauen und dann johlen und fuchteln.
      11 1 Melden
  • maricana 17.04.2018 18:01
    Highlight Bin tagtäglich auf irgendeine Art sportlich "outdoor" unterwegs, insbesondere seit meiner Frühpensionierung. Der gesundheitliche Aspekt ist für mich in dieser Konklusion aber bestenfalls nur Beilage. Bewegung und Aktivität jeglicher Art machen ganz einfach Riesenspass.
    22 0 Melden
  • Pitsch K. Matter 17.04.2018 17:43
    Highlight Ich hätte gerne seine Meinung nach Supplements gehört...
    6 0 Melden
  • Cool Beans 17.04.2018 15:39
    Highlight Am besten geht man ins Krafttraining, joggt 10-30min vorher, zwischendurch schwimmt, mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und am Schluss dehnt.

    Und sich natürlich bewusst ernährt.
    10 8 Melden
    • Nominator 17.04.2018 19:24
      Highlight Und da kommt man zwischendurch noch zum Arbeiten? Unglaublich was ihr da so treibt um euren Körper zu ruinieren.
      11 12 Melden
  • Adumdum 17.04.2018 15:33
    Highlight Trainieren hauptsächlich an Maschinen ist totaler Quark - alle modernen Trainingsmethoden arbeiten vor allem erstmal mit dem eigenen Körpergewicht. Man kann gar nicht alle 600-800 Muskeln (ja, genau) sinnvoll mit Maschinen ansprechen, insbesondere nicht die Haltemuskulatur.

    Und wer jemals wirklich Yoga gemacht hat, weiss auch dass das viel mehr um Körperspannung als nur um Dehnung geht - das bildet ganz schön Muskeln, nur halt nicht die grossen unnützen von Gewichten und Maschinen, sondern eben die für die Haltung.
    36 13 Melden
    • El diablo 17.04.2018 15:48
      Highlight Mit Freihanteln kann man sehr gesund fast alle Muskeln ansprechen. Man muss nur auf die Ausführung und das Tempo achten. Übrigens habe ich noch nie jemanden gesehen, der vom Yoga trainiert aussah.
      19 22 Melden
    • phreko 17.04.2018 18:29
      Highlight @diablo, heisst bei dir "trainiert" einfach breit?
      11 4 Melden
  • TurnOver87 17.04.2018 14:34
    Highlight Mir doch Sch...egal was der sagt.. Ich liebe das Joggen und punkt.. Genauso liebe ich das Tennisspielen und das Fussballspielen.. Soll doch jeder das machen, was ihm gut tut.. Mir tut es auf jeden Fall sehr gut und meine Lebensqualität hat sich gesteigert.. Einfach das richtige Mass wie so bei allem im Leben finden und gut ist.. Der möchte hier nur WErbung machen und nix anderes..
    28 12 Melden
    • Philipp Löpfe 17.04.2018 15:03
      Highlight #Dem würde Kieser nicht widersprechen. Sport macht Spass und erhöht die Lebensqualität. Ob es gesund ist, ist eine andere Frage. Aber Wein ist bekanntlich auch nicht gesund, aber trotzdem sehr lecker.
      33 8 Melden
    • phreko 17.04.2018 15:29
      Highlight @Turnover, wart mal noch 30 Jahre ab, oder masst du dir an, in die Zukunft sehen zu können?
      11 2 Melden
    • TurnOver87 17.04.2018 15:49
      Highlight Aber steht das irgendwie nicht in Widerspruch..?

      erhöht die Lebensqualität / ob es gesundt ist, eine andere Frage..

      Warum genau sollte es nicht Gesund sein? Weil ich mich verletzen könnte? Genau so kann ich ja sagen, wenn ich in seinem Club trainiere, ist die Wahrscheinlichkeit dass ein Asteroid auf mich fällt auch da, da ich nicht am Laufen war. man kann Dinge auslegen wie man möchte.

      er sagt hier"Primär betreibt man Sport jedoch nicht, weil man gesund sein will", Sorry aber, ich treibe Sport, weil ich gesund sein will. Da kann er mir sagen was er will. Der Nebeneffekt ist für mich Spass.
      5 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hampe 17.04.2018 13:50
    Highlight Mich hat nicht der Guru überzeugt sondern die Resultate nach 2 Jahren Kiesertraining. Primär bin ich dort gelandet weil ich durch Beruf und Scheuermann einen lädierten Rücken habe.. Das Training in der Physio war auf die Dauer langweilig. Bei einem erneuten Schmerzanfall begab ich mich zu Kieser. Das Training dort sehr professionell und abwechslungsreich. Nach einem Jahr war die lose Kniescheibe plötzlich wieder OK. Erwartet habe ich auch nicht, dass mein Hüftgelenk auch schmerzfrei beim Autofahren wurde. Bin nun 2 Jahre dort und sehr zufrieden. Ob Guru oder nicht ist mir egal!!
    46 2 Melden
  • Snowy 17.04.2018 13:40
    Highlight In meinem Umfeld (Ü30) ist Joggen und Marathonlaufen super angesagt.

    Freue mich schon, den Artikel an ein paar Freunde weiterzuleiten - und aufs Pumpen heute Abend!
    28 15 Melden
  • Walser 17.04.2018 13:31
    Highlight Der Mann gefällt mir. Müssen auch nicht alle dasselbe glauben. Als 78 Jähriger darf er schon auch mal ein glaubhaftes Resümee abgeben.
    28 5 Melden
    • FrancoL 17.04.2018 14:02
      Highlight Nichts gegen ein Resümee ganz und gar nicht. Aber ein Resümee ist eine Zusammenfassung und nicht eine Verherrlichung einer, nämlich seiner Richtung. Man darf Vorteile herausstreichen, aber sollte das wissenschaftliche beiseite lassen, wenn es eh nur auf eine Richtung angesetzt wurde.
      24 16 Melden
  • Sarkasmusdetektor 17.04.2018 13:22
    Highlight Joggen ist sogar mega ungesund, man kann sogar die Hasenpest davon bekommen:
    https://www.watson.ch/Wissen/Gesundheit/297192058-Maeusebussard-attackiert-Aargauer-Joggerin-----die-erkrankt-an-der-Hasenpest
    51 1 Melden
    • Triumvir 17.04.2018 14:21
      Highlight Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass sogar Bussarde aargauer Joggerinnen hassen😂
      30 3 Melden
  • demokrit 17.04.2018 12:46
    Highlight "Fitness .. heisst im Sinne von Darwin: Der Umwelt zufällig angepasst zu sein."

    Ähm, nein: Fitness drückt den relativen Fortpflanzungserfolg eines Lebewesens im Verhältnis zu anderen Lebewesen aufgrund Anpassung aus. Diese Variation zum Vorfahr enthält zufällige aber auch nicht zufällige genetische Elemente. Der Ausdruck stammt von Herbert Spencer und nicht von Darwin.

    Und der Mensch soll bei bipedaler Fortbewegung kein Lauftier sein? Rätselhaft.

    Krafttraining mit Eigengewicht (Vitaparcours) und Laufen (Kreislauf) auf weichem Waldboden sind kompletter als eine trübe Industriehalle.
    85 26 Melden
    • demokrit 17.04.2018 13:16
      Highlight "Nach 40 sind wir für die Evolution nicht mehr interessant? Früher, schon ab 25 geht es bergab. Aber wir können die Evolution austricksen.."

      "Die Natur hat null Interesse daran, dass wir lange über unsere Reproduktionsfähigkeit hinaus überleben."

      Auch diese völlig unwissenschaftlichen Aussagen entlarven Herr Kieser leider als Sozialdarwinisten.
      24 24 Melden
    • FrancoL 17.04.2018 14:05
      Highlight @demokrit; Hallo lange nichts mehr gehört von Dir und nun diese richtigen Klarstellungen, das macht Freude. Bin weitgehend mit Dir einig.
      7 7 Melden
    • Philipp Löpfe 17.04.2018 14:36
      Highlight Ähm, nein: Darwinismus und Sozialdarwinismus sind zwei völlig verschiedene Dinge. Das eine ist Biologie, das andere Quatsch.
      42 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 17.04.2018 12:45
    Highlight Warum muss es immer "entweder - oder" sein? Ich gehe etwa dreimal die Woche ins Fitness und, gerade jetzt wo der Sommer wieder kommt, zusätzlich zweimal pro Woche Klettern. Ich sehe dass nicht als Konkurrenz, sondern als wunderbare Ergänzung. Fitness mache ich, weil ich körperlich fitt bleiben will, ausserdem hilft mir das richtige Training dabei, meine Kletterfähigkeiten zu verbessern. - Klettern widerrum betreibe ich, weils mir eine heiden Gaudi macht, man in der schönen Natur in den Bergen ist und viel unterwegs sein kann.

    "Fitness" und "Sport" bekämpfen sich nicht, sondern ergänzen sich.
    64 4 Melden
    • mein Lieber 17.04.2018 13:26
      Highlight Danke, eigentlich gibts nicht mehr als das zu sagen. Der Typ ist wirklich kein Guru, wenn dann ein Prophet.
      15 6 Melden
    • El diablo 17.04.2018 13:30
      Highlight Ich gehe ebenfalls 5 Mal pro Woche ins Fitness und habe noch 2 Mal Fussballtraining. Ergänzt sich ebenfalls hervorragend. Kleinere Verletzungsgefahr beim Fussball, da die Gelenke gestärkt werden durch Muskulatur und beim Fussball macht man spielerisch Sport.
      9 8 Melden
  • Charlie B. 17.04.2018 12:40
    Highlight "Das Laufen macht schliesslich keinen Spass, wenn Rücken oder Hüften schmerzen."

    Dann rate ich dringend mal den Laufstiel unter die Lupe zu nehmen.
    32 17 Melden
  • Janis Joplin 17.04.2018 12:31
    Highlight Er ist (für mich) kein Guru, sondern eine originale Persönlichkeit. Als ich vor 21 Jahren in der Kieser-Zentrale einen meiner ersten Arbeitseinsätze hatte und ihn kennenlernen durfte, hat mich nicht nur er, sondern auch das Krafttraining überzeugt. Danke Herr Kieser, diese Erfahrung hat mir gutgetan. Sport ist eben doch Mord. Aber das ist nur meine Meinung und nicht die absolute Steinhau-Wahrheit.
    23 7 Melden
  • Masta Ace 17.04.2018 12:19
    Highlight Super Typ, super Interview. Einer der wenigen, dessen Meinung ich wirklich so unterschreiben kann. Die Jogger werden jetzt wütend. Würde ich auch werden, wäre ich Jogger, denn wer meine Leidenschaft angreift, mag ich ja nicht. Cardio ist gut für das Herz-Kreislaufsystem, keine Frage. Doch es zerstört einfach die Gelenke komplett und man verliert Muskulatur. Abnehmen kann man sowieso besser durch Krafttraining (wenn die Ernährung stimmt).
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    • FrancoL 17.04.2018 12:34
      Highlight Ja der Guru wirkt bei Dir, aber Du bist wenigstens ehrlich und sprichst im alles nach. Nicht gerade die Art die Menschen weiter bringt. Bewegung ohne Kraft und Bewegung mit Kraft machen Sinn. Nicht das eine oder das andere, es ist eine Symbiose.
      Auch die Musik kann ihren Anteil haben und motivieren und vor allem auch Rhythmus geben. Viele Komponente die der GURU nun mal kaum in Betracht zieht und leider spielt er die Karte des Wissenschaftlichen viel zu stark, auch so eine Attitüde des Gurus.
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    • mein Lieber 17.04.2018 13:24
      Highlight Ein Prophet konnte mich noch nie persönlich angreifen oder tüpfen...
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    • Masta Ace 17.04.2018 14:15
      Highlight @FrancoL
      1. Nur weil ich seine Meinung diesebzüglich teile, spreche ich diesen Menschen, den ich ehrlichgesagt micht mal richtig kenne, noch nicht gleich alles nach.

      2. Hast du eine "Guruphobie" oder wieso erwähnst du dieses Wort in jedem Kommentar?

      3. Bevor du wieder den nächsten Hate rauslässt: Seh meine Rechtfertigung nicht so ernst, chills;)
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  • Evan 17.04.2018 12:14
    Highlight Richtig unsympathisch wenn man es nötig hat zwischen Akademiker und Proletariat, bzw Richtige und Falsche zu unterscheiden. Nein danke
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    • supremewash 17.04.2018 21:56
      Highlight Ich glaube da sprach der Vermarkter in ihm. Er hat seine Zielgruppe gefunden und sich strategisch darauf ausgerichtet. (Und ja, marketingtechnisch hat er es nötig zu unterscheiden.)
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  • FrancoL 17.04.2018 12:14
    Highlight Er ist und bleibt ein Guru, der kaum einen Grashalm neben sich wachsen lässt.
    Bewegung und Kraft gehören klar zusammen und das alles wissenschaftlich verteufeln zu wollen ist der falsche Weg.
    Es geht auch um eine psychische Komponente die Leistung tragen mag und da gibt es nicht den EINEN richtigen Weg, das Laufen oder das Krafttraining.
    Ebenso ist es mit der Musik, Musik kann bestens als Konzentrationsmittel eingesetzt werden und das ist auch persönlich zu ergründen.
    Wie am Anfang gesagt er will nicht GURU genannt werden, aber seine Darlegungen lassen ihn als GURU erscheinen.
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    • OmegaOregano 17.04.2018 14:19
      Highlight Ich verstehe deine Aufregung nicht.

      Ich nehme ihn jetzt eher als differenziert denkend wahr, mit einem ungewohnten Ansatz. Ist es das was dich stört?
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    • FrancoL 17.04.2018 14:46
      Highlight @OmegaOregon; Ich kenne ihn seit Jahrzehnten, kenne viele seiner Studios in der Schweiz und kenne seine Philosophie.
      Sie lässt wenig Spielraum, sie ist eingleisig und dies in einer Zeit in der gerade im Sport und im Speziellen im Volkssport breitere Wege gegangen werden müssen um Bewegung und auch Kraft ins Leben der Menschen zu bringen.
      Wo Du genau die Differenzierung siehst erkenne ich im Artikel nicht und noch weniger in seien Studios.
      Als Randbemerkung: Auch seine These zur Musik ist so nicht besonders haltbar, oder ist kaum zu stützen.
      Auch die Frage wie sinnvoll ist gelenkte Bewegung?
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  • N. Y. P. D. 17.04.2018 12:00
    Highlight Der «Guru» hat mich nicht überzeugt.

    Er soll mit Joggern und Velofahrern reden, die ihren Sport mit Mass ausüben.
    Sie sind geistig und körperlich gesund. Sie haben ein hervorragendes Herz- und Kreislaufsystem.

    Wenn der «Guru» Joggen, Dehnen und den Sport allgemein als ungesund abmahnt, aber seine Fitnesszentren als gesund einstuft. Naja, dann ist die Strategie des «Guru» dahinter von banaler Natur.

    Gibt doch nichts schöneres, als am Sonntagmorgen früh raus zu gehen um zu Joggen oder Radzufahren.

    Sollte der «Guru» auch mal ausprobieren.
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    • meine senf 17.04.2018 13:01
      Highlight Velofahren und auch Joggen haben vor allem auch den riesengrossen Vorteil, dass man mit der Ausübung des Sports auf den Alltagswegen, die man sowieso zurücklegt, Zeit und Geld sparen und die Umwelt schonen kann. Im Gegensatz zu Fitness-Studios.

      Gross den Schweinehund überwinden muss man auch nicht (zumindest bei Wegen in eher städtischen Gebieten). Fünfzehn Minuten früher aufstehen, um den Weg mit dem ÖV zurücklegen zu können, kostet mehr Überwindung als eine halbe Stunde zügig Velofahren oder Joggen.

      Am allerunsinnigsten ist es jedoch, mit dem Auto zum Fitness zu fahren.
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    • bebby 17.04.2018 13:31
      Highlight Vielleicht geht es ihm eher darum, das beim Joggen oft übertrieben wird. An der Maschine werden die Gelenke eher geschont. Aber Fitnessübungen selbst machen selten Spass. Ich gehe allerdings auch nicht ins Fitness um Spass zu haben, sondern um den Körper zu stärken und zu lockern. Es ist eher eine praktische Alternative zum Kampfsport, der garantiert mehr Spass macht.
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    • N. Y. P. D. 17.04.2018 13:32
      Highlight Ich bin durch den Schulweg (4 x 4,5 km pro Tag) auf den Geschmack gekommen. Habe mir nach der Sek das erste Rennrad für 590.- Franken gekauft.
      Heute habe ich ein Trek Madone 6.9
      Und je mehr Du fährst, desto mehr macht es Spass.
      Ich mag halt die Natur. Aber es ist auch ok, wenn die Leute ins Fitness gehen.
      Jeder, wie er will.
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