Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Bild: niantic/warner/watson

Kommentar

«Harry Potter: Wizards Unite» – Meine Fan-Diagnose: Kacke.

Das Quasi-«Harry Potter GO» hätte cool sein können. Spoiler: Ist es nicht!

Elisabeth Kochan / watson.de



«Harry Potter: Wizards Unite», die Zauberer-Version von «Pokémon GO», ist seit vergangenem Wochenende in allen App Stores zu haben. Die Marke «Harry Potter» ist seit 20 Jahren schon ein echter Goldesel – kein Wunder also, dass sich Niantic und Portkey Games, die Verantwortlichen dahinter, ordentlich Profit davon erhoffen. So unwahrscheinlich klingt das, zumindest in der Theorie, erstmal nicht. Hey, «Harry Potter GO», geil, oder?

Naaaa...ja. Dieser «Potter»-Fan hier hat das Spiel mal ein wenig auf die Probe gestellt, und so viel sei schon mal verraten: Ja, man kann durchaus unterwältigt sein.

Vorweg am Rande: Ich bin seit zwei Jahrzehnten leidenschaftlicher «Potter»-Fan – wenn ich auch mit J.K. Rowling so meine Probleme habe –, und war im Sommer '16 quasi durchgehend auf Pokémon-Jagd. Die Kombi aus beidem sollte für mich also wie ein wahr gewordener Traum klingen. Aber wie so oft war's wohl zu schön, um wahr zu sein...

Let's get this Potter party started, Leute!

Schon der Anfang ist ein kleiner Krampf, denn nach der Installation muss ich das Spiel mehrmals starten. Jedes Mal begrüsst mich ein nicht weichen wollender schwarzer, stummer Bildschirm. Und dann... läääädt es. Und lädt. Und lädt. Bis endlich was passiert, ist mein Handy bereits heiss und ich bekomme eine SMS, die mir freundlich mitteilt, ich hätte 80% meines Datenvolumens für diesen Monat verbraucht. Upsi.

Aber dann geht's los. Ein deutlich gealterter Harry Potter prügelt mit Informationen auf mich ein, die ich versehentlich mit einem Klick überspringe. Naja, der Kontext wird sich schon am Spiel ableiten lassen, oder? (Falsch. Aber dazu komme ich noch.) Erstmal gilt es, sogenannte «Findbare Gegenstände» zu finden.

Der erste davon: Hagrid. Ein... «Gegenstand». Wow, irgendwie respektlos, aber hey, wie dem auch sei: Ich befreie Hagrid, der via AR (Augmented Reality) halb in der Luft, halb über meinem Schreibtisch schwebt, mithilfe eines gekonnten Swipes meines Fingers von Spinnweben (?).

Bild

Hagrid, du Gegenstand, lass mich dir helfen. Bild: Screenshot Niantic

Und nun gehört Hagrid MIR.

Ohne Witz: Ich habe Hagrid gesammelt und packe ihn in meine Tasche. Von ihm brauche ich nur «1/1», insofern: Yay! In meinem «Register», einem digitalen Stickeralbum quasi, nimmt Hagrid Form und Farbe an und sieht darüber nicht ganz so happy aus. Ich auch nicht, übrigens, denn ich habe direkt eine unheilvoll wirkende «5» auf einem Warenkorb-Symbol oben rechts entdeckt. Online-Shopping wollte ich hier eigentlich nicht betreiben, waah.

Bild

Ich lasse mich nicht irritieren und shoppe stattdessen Dateien.

Denn weil ich schlau bin, habe ich mich natürlich im Voraus über das Spiel informiert (oder zumindest bei Twitter nach #WizardsUnite gesucht) und erfahren: Dieses Spiel killt dein mobiles Datenvolumen. Von unfassbaren 200 MB pro halber Stunde ist da die Rede, aber es soll eine Lösung geben: Man kann in den Einstellungen im heimischen (oder beruflichen) WLAN einfach «Alle Ressourcen herunterladen».

Und das sind 3.3 GIGABYTE.

Bild

Was zur Hölle? Bild: Screenshot Niantic

Gefühlt eine halbe Stunde später kann es dann weitergehen.

Denn jetzt wird's erst richtig spannend! Zu «Harry Potter» gehört schliesslich die Einteilung in eines der vier Hogwarts-Häuser. Ich erwarte einen ausführlichen Psychotest, in dem das für mich passende Haus anhand tiefschürfender emotionaler Charakterfragen ermittelt wird.

Aber, äh, nee. Ich suche es mir einfach selbst aus.

Bild

Die Unterwältigung beginnt spätestens... JETZT. Bild: Screenshot Niantic

Ich entscheide mich für Ravenclaw.

Warum auch nicht, schliesslich sind Slytherins gemein, Gryffindors Mainstream und Hufflepuffs... eben Hufflepuffs. Ravenclaws sind intelligent und kreativ, wird mir mitgeteilt. Hell yeah! Ich tu' so, als hätte ich mir diese Hauszugehörigkeit in einem Psychotest wirklich verdient und mache mich dann an die Registrierung meines Zauberstabs. Den ich mir übrigens auch selbst designen kann.

Bild

Danke, Ollivander. Für NICHTS. Selbstbedienung im Zauberstabladen! Bild: Screenshot Niantic

«Ausreichend beweglich». So wie ich.

Und natürlich so lang wie möglich, denn jeder weiss, dass die Länge alles ist, was zählt. Jetzt geht's dann bloss noch um ein schickes Foto für meine Ministeriumsakte, denn ich bin... freiwilliger Auror? Ministeriumspraktikantin? Nein, «Unterstützer des Geheimhaltungsstatuts»! Knackiger Titel, den ich nicht ändern kann. Supi.

Ich schiesse also ein ausgesprochen attraktives Selfie, verpasse mir digital ein paar sexy Accessoires und habe dann eine beeindruckend stylische Akte. AUF IN DIE SCHLACHT GEGEN... ich weiss es nicht. Ich habe nicht genau mitgelesen, als Harry es mir am Anfang erklärt hat.

Bild

Habe mein neues Facebook-Profilbild gefunden. #nofilter Bild: Screenshot Niantic

Also mache ich mich auf in die grosse, weite Welt.

Scheinbar bekommt jeder Häuserblock in der Kartenwelt, die effektiv genauso aussieht wie bei «Pokémon GO» (kein Wunder, beides Niantic), eine Kategorie zugeteilt, anhand der die Künstliche Intelligenz dann entscheidet, welche Gegenstände dort auftauchen. Unsere Redaktion gehört den «Dunklen Künsten» an. (Okaaay...?)

Bild

Hmmm, mysteriös. Bild: Screenshot Niantic

Und dann quatscht mich auf einmal eine Lady an.

Sie heisst Constance Pickering, ist mir völlig unbekannt, aber sehr sympathisch, denn sie liebt komplizierte, verschachtelte Nebensätze mit möglichst vielen Kommata.

Bild

Constance Pickering, ihres Zeichens Aurorin und Grammatik-Pro. Bild: Screenshot Niantic

Constance und Harry sind echte Buddies.

Und sie haben sich so lieb, dass sie komplett vergessen, dass ich existiere – und eeeewig lange Dialoge vor meiner Nase halten.

Bild

DU bist brillant, Constance! Bild: Screenshot Niantic

Constance hat gerade Hermine erwähnt.

Die begegnet mir dann auch schnell. Sie ist zwar nämlich die krasseste Hexe, die die Welt je gesehen hat, verbringt ihre Zeit aber scheinbar damit, reisende Ministeriums-Praktikanten wie mich darüber zu informieren, wo ich was zu futtern bekomme. Danke, Hermine, aber mach lieber was BEEINDRUCKENDES!

Bild

In Gasthäusern wie diesem gibt's Essen, wodurch ich Energie tanke. Die brauche ich für Kämpfe. YEAH! Bild: Screenshot Niantic

Aber genug gelabert. Jetzt wird gekämpft!

Das geht in diesen... Shit. Wie heissen sie? Ich habe es vergessen, aber sie sehen so aus:

Bild

Ein architektonisches Meisterwerk, dieses verzerrte Schlösschen mitten in Berlin-Mitte. Bild: Screenshot Niantic

Let's do it! Jetzt wird gefightet.

Schwierigkeitsgrad: 71. Ich habe nicht den blassesten Schimmer, was das bedeuten soll, aber es klingt erstmal eher schwierig. Puh, na, vielleicht bekomme ich noch Unterstützung von anderen Spielern, die hier sonst so bei 35 Grad durch die Strassen Berlins ziehen! Aber... sie hätten dazu nur 13 Sekunden Zeit. Nee, das wird nichts.

Nicht schlimm, «Ichbinskeptisch» wird das schon rocken. Das bin übrigens ich und aus mir unersichtlichen Gründen musste ich mir einen Namen und einen Spitznamen geben. Das hier ist Letzteres, denn ja, ich bin skeptisch. Und kapiere nicht, warum das Spielersymbol neben meinem Namen nicht a) mein Spielerfoto oder zumindest b) Ravenclaw-blau ist.

Bild

13 SEKUNDEN! Vor lauter Adrenalin falle ich fast in Ohnmacht. Bild: Screenshot Niantic

Aber erstmal wird's noch kompliziert.

Als hätte das Spiel nicht ohnehin schon genug Menüs, Items, Ingame-Währungen und Dialog-Pop-ups, wird mir hier nun noch die Aufgabe aufgedrückt, einen Runenstein für mein bevorstehendes episches Duell auszuwählen. Keine Ahnung, was das heissen soll, aber yeah, Runensteine!!!

Bild

Stufe-2-Runenstein klingt doch erstmal sinnvoller als Stufe 1, oder? Bild: Screenshot Niantic

UND DANN GIBT'S ACTION!

Ich muss gestehen: Diese Kämpfe sind bisher mein persönliches Highlight im Spiel. Es ist nicht so, als würde ich jubelnd und stöhnend vorm Handy hängen, aber immerhin finde ich es ganz... nett. Mithilfe meines Fingers muss ich vorgemalte Formen auf dem Display nachzeichnen, um anzugreifen oder mich zu verteidigen. Also immerhin ein bisschen anspruchsvoller als die «Pokémon GO»-Kämpfe.

Es gibt verschiedene Zauber und damit auch verschiedene Bewegungen, die ausgeführt werden müssen, und das bringt zumindest etwas Abwechslung in den Kampf. Wer hier jetzt aber ein legendäres Kampfsystem mit auswendig zu lernenden Tastenkombis à la «Mortal Kombat» erwartet, wird enttäuscht.

Bild

Nimm das, du «Gewöhnlicher Schwarzer Magier»! Bild: Screenshot Niantic

Bild

Boah, hier ist mir ein extrem cooler Screenshot gelungen. Bild: Screenshot Niantic

Bild

Und weil er ein Loser ist, mache ich ihn natürlich platt.

So, genug gekämpft.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Zumindest vorerst habe ich die magische Community mit meinen überlegenen Kampf-Skills gerettet und kann mich wieder auf die Sache nach «Findbaren Gegenständen» machen. Die übrigens gefühlt nur sehr selten echte Gegenstände sind, sondern irgendwelche Leute. So wie dieser böse aussehende Henker, dessen Beinfessel ich mittels Alohomora lösen muss (hä, warum?), bevor ich ihn mir in meine Sammeltasche stecke. Gotta catch them all!

Bild

Tja, Kumpel, da dachtest du wohl, du wärst jetzt frei, ne? Nix da, ab in mein Stickeralbum mit dir! Bild: Screenshot Niantic

Und dann sammle ich noch... einen Troll?

Seht euch bitte diesen fast perfekten Zauber an. Hermine kann einpacken, ich bin die Queen in Zauberkunst.

Bild

Das, Leute, verdient ein "O" ("Ohnegleichen"). WINGARDIUM LEVI-O-SA! Bild: Screenshot Niantic

Und dann rette ich Hedwig.

Oder versuche es zumindest. Leider stürzt mein Spiel mittendrin ab und ich darf Hedwig hilflos dabei zusehen, wie sie immer und immer und immer wieder ihre Runden in diesem Tornado dreht.

Bild

Taubsi benutzt Flügelschlag. Es ist sehr effektiv! Bild: Screenshot Niantic

Und, ALARM!, dann sammle ich Arthur Weasley.

Der verwandelt sich vor meinen Augen in eine Gummiente, weil... darum. Die Gummiente mache ich aber fertig, Arthur verwandelt sich zurück und auch er findet schliesslich seinen Platz in meinem Stickerheft.

Bild

ALARM! S.O.S.! Arthur mutiert zur Ente. Bild: Screenshot Niantic

Beziehungsweise... ein Viertel von ihm.

Bild

Fragmente... oder HORKRUXE? Bild: Screenshot Niantic

Denn der arme Mann wurde offensichtlich viergeteilt und ich darf die einzelnen Stückchen, oder «Fragmente», nun aufsammeln. Heilige Sch****, ist das brutal hier.

Und dann sind da noch die Pokémon-Eier... äh, Portschlüssel.

Bild

Warum muss ich laufen, um einen Schlüssel zu drehen? Das weiß wohl nur Harry.

Beim ersten Ei/Schlüssel muss ich schon fünf Kilometer laufen?! Was zur Hölle, dafür habe ich jetzt wirklich keine Zeit. Ihr werdet nie erfahren, was aus meinem Portschlüssel schlüpfte, denn für fünf Kilometer ist es heute echt zu heiss.

Darauf erstmal 'nen erfrischenden Trank!

Denn natürlich gibt's NOCH EIN Menü, diesmal für Tränke. Hier haue ich die ganzen Zutaten, die irgendwo auf der Strasse rumliegen, in einen Kessel und kann dann coole Sachen brauen. Die brauchen aber so ihre Zeit. Die ganz Ungeduldigen können den Vorgang mit Münzen beschleunigen, und wenn die mal ausgehen, kann man auch echtes Geld ins Handy stopfen. Das ist doch mal eine sinnvolle Taschengeld-Anlage, Kinder!

Bild

Ich kann vier Tränke gleichzeitig in meinem mobilen Kochstudio brauen. Das nenne ich mal Multitasking. Bild: Screenshot Niantic

Währenddessen sind Constance und Harry immer noch am Flirten.

Und liefern mir Erklärungen, die irgendwie ein bisschen zu spät kommen. Egal, learning by doing!

Bild

Ain't nobody got time for diese beiden. Bild: Screenshot Niantic

Manchmal gibt's aber auch ZU WENIG Text.

Bild

Okay, danke, ich leite es an die IT-Abteilung weiter. Bild: Screenshot Niantic

So, nun aber Spass beiseite. Wie ist das Spiel denn nun?

Fassen wir es kurz: Nicht sehr aufregend. Wer sich gewünscht hatte, hier eine detailreiche Ergänzung der «Potter»-Story zu bekommen, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Zwar bietet «Wizards Unite» durchaus mehr Handlung als «Pokémon GO» – letztlich geht es aber eben doch hauptsächlich darum, durch die Strassen zu ziehen, «Findbare Gegenstände» aufzuspüren, mit diesen sein Sammelalbum zu füllen und zwischendurch ein paar Bösewichte zu bekämpfen.

Und das ist, zumindest für mich, das grösste Problem an «Wizards Unite»: Im Gegensatz zu «Pokémon GO» bietet sich das Ursprungsmaterial hier eben nicht für das Spielkonzept «Rumlaufen und Sammeln» an. In «Harry Potter» wurden höchstens Horkruxe gesammelt; in «Pokémon» hingegen ging es von Anfang an nur um das «Schnapp sie dir alle!».

Ja, auch «Pokémon GO» kassierte anfangs (berechtigte) Kritik – insbesondere bezogen auf die fehlenden Spielerkämpfe, die später nachträglich eingeführt wurden. «Wizards Unite» fühlt sich aber, trotz seines kampflastigeren Gameplays, deutlich leerer an – eben weil man merkt: Hier versucht eine grosse Marke, auf der Erfolgswelle einer anderen per Huckepack mitzutreiben, indem die Story eben auf Teufel komm raus so angepasst wird, dass à la «Pokémon» gesammelt werden kann.

Und, sorry, aber das hat mit «Harry Potter» wenig zu tun.

Bild

So, Arthur muss jetzt Pipi und wir auch. Tschüssi! Bild: Screenshot Niantic

Harry Potter and the Cursed Child

Ist Harry Potter geklaut?

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wyerli 26.06.2019 22:39
    Highlight Highlight Passt ja zum Mimimimittwoch..
    Mal ehrlich ich finde das Spiel ganz OK und solange es mir Freude bereitet werde ich es spielen.
  • Herren 26.06.2019 22:27
    Highlight Highlight Eine typische (?) Kochan-Rezi: "Ich erwartete dies und erhielt ... das!" - "Ich passte nicht auf ... verstehe nun nicht ...", "ich freute mich auf ... und dann war es so!"
    Diese Rezi scheint für einen einzigen Menschen da draußen gemacht worden zu sein: Elisabeth Kochan.
  • lohessmile 26.06.2019 22:10
    Highlight Highlight Bin ich die Einzige, die sich fragt, warum es im Spiel "Ms Granger" heisst und nicht "Mrs"? Was ist mit Ron?
  • Sapere Aude 26.06.2019 22:09
    Highlight Highlight Niemand auf die Idee gekommen, Schockofroschkarten sammeln zu lassen? Die haben wahrscheinlich nur die Filme gesehen.
  • Gritibenzli 26.06.2019 20:35
    Highlight Highlight Für alli wo lieber losed anstatt spiled: Harry Potter und der Schatten der Horkruxe.
    Geniali Fanfiction fu MooEntertainment.
    Ab beste gad abonniere denn gits gli es neus Kapitel ;)
  • Grey 26.06.2019 19:11
    Highlight Highlight Gummiente weil "So, tell me, Harry, what exactly is the function of a rubber duck?" 😊
  • Faceoff 26.06.2019 17:31
    Highlight Highlight Ein Spiel zu einer Buchreihe kritisieren wegen zu viel Text? Also bitte...

    Zum Thema: Die Autorin hat viele Teilaspekte des Spiels nicht vollständig begriffen. Aber das Urteil ist in meinen Augen zutreffend. Das Spiel ist nach zehn Minuten repetitiv und sterbenslangweilig.
  • Tooto 26.06.2019 15:50
    Highlight Highlight Jahr 2019
    Benutzer Bild
  • BullyMcTravish 26.06.2019 14:56
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu den anderen Kommentaren, überrascht es mich schon, dass das Game so schlecht wurde. Sammelwahn im Potter Universum passt nun einfach nicht. Aber der Hersteller hat ja schon Ingress im Petto und das Game hatte echt einen coolen Modus, 2 Teams übernehmen, hacken und beschützten diese Standorte. Warum man nicht sowas in dieser Art aufgezogen hat mit den 4 Häusern versteh ich nicht. Da hätten sich die 4 Häuser gut "bekriegen" können und im grossen und ganzen hätte man Hauspunkte holen können, aber das hier ist einfach nicht gut durchdacht.
  • maljian 26.06.2019 14:55
    Highlight Highlight Ich hab nichts gegen Kritik, aber bei einigen Punkten sollte man etwas genauer sein.
    Das das Datenvolumen so schnell aufgebraucht ist, sollte klar sein, vor allem wenn man schon Pokemon Go gespielt hat. Dass es momentan einen grossen Run auf das Game hat und dadurch etwas Ladeverzögerungen, kann man drüber streiten.

    Nein Hagrid gehört nicht dir, er wird an seinen ursprünglichen Ort zurückbefördert und das trifft auf alle Gegenstände zu. Das man von machen 4 oder mehr sammeln muss ist vielleicht schon etwas unvorteilhaft, vor allem wenn es Personen betrifft. ...
    • maljian 26.06.2019 15:08
      Highlight Highlight ... Warum soll ein Psychotest entscheiden, in welches Haus ich soll, wenn ich als Fan selber entscheiden möchte, welches Haus mir gefällt.
      Bei den Zauberstäben hat man die Erklärungen zu der Länge, zu den Kernen und zu der Holzart, so kann man sich den Stab zusammenstellen, wie es einem passt.

      nein, du sammelst den Troll nicht. Das ist das Megafon, welches vom Troll "bewacht" wird.

      Warum musst du eine Strecke laufen, damit die Pokemon draus schlüpfen? Genauso fraglich.
      Beim Trank kann man auch Zeit sparen, indem man den Löffel rührt, man muss dort nur die richtige Reihenfolge finden. ...
    • maljian 26.06.2019 15:08
      Highlight Highlight Im grossen und ganzen eine sehr schlechte Kritik mit vielen Fehlern.
    • Ehringer 26.06.2019 23:13
      Highlight Highlight Plus: Fürs Haus braucht es keinen Psychotest, gefühlt 90% der Leute haben das schon auf Pottermore gemacht. Dasselbe gilt für den Stab, wo man, zu meiner Freude, GENAU die selben Eigenschaften und Holzarten zur Verfügung hat wie auf Pottermore. Einziges Manko ist, dass man das nicht direkt mit einer Einbindung von Pottermore geregelt hat. hätts noch ein bisschen einfacher gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 26.06.2019 14:48
    Highlight Highlight Um uns Couchpotatoes einen weiteren Sommer nach draussen zu zerren reicht es sehr wohl. Mag sein, dass sich das Spiel so viel Mühe gibt ein gutes Spiel zu sein, wie sich dieses "Review" um Sachlichkeit bemüht ist. Für die Kurzweile reichts allemal.
    Mir kommts eher so vor, als ob das Spiel bei dieser Haar-in-der-Suppe-Suche hier dafür büssen muss, dass die HP-Fans zur Zeit nicht auf andere Inovationen in dem Genre zugreifen können. Erst recht nicht, welche dem erlesenen Geschmack gerecht werden. Der nächste Scamander-Film ist noch weit entfernt und der Lückenbüsser so halt nicht befriedigend.
    • Herr Ole 26.06.2019 15:54
      Highlight Highlight Für die Couchpotatoes gibts sonst immer noch Pokemon Go. Da macht das Spielkonzept wenigstens Sinn.

      Und man muss ja jetzt nicht jeden Sommer irgendein neues halbgares Spiel entwickeln.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 26.06.2019 14:43
    Highlight Highlight Nörgelnörgelnörgel. Die Möglichkeit mit Hagrid Selfies zu machen entschädigt doch für alle anderen Schwächen...

    #househufflepuff
    Benutzer Bild
    • Pafeld 26.06.2019 20:24
      Highlight Highlight Hey, Statist Nr. 27 war auch in Hufflepuff und der hats auch zu etwas gebracht.
  • Lezzelentius 26.06.2019 14:32
    Highlight Highlight Erfrischendes Review. Leider sehr vorhersehbar, dass das Spiel nichts Gutes wird...
  • RhabarBär 26.06.2019 14:19
    Highlight Highlight Ah, wirklich?! Wizards Unite ist Kacke? Nein!? - Doch! - Ohh.

Deutschlands unerziehbare Kinder – die wahren Schicksale hinter dem Film «Systemsprenger»

Benni rennt. Und kämpft und wütet und schreit um ihr Leben. Das Spielfilmdebüt von Nora Fingscheidt über eine Neunjährige, die durch alle sozialen Netze fällt, fährt ein. Und verhilft der Regisseurin nicht nur zu unzähligen Preisen, sondern ihrer Hauptdarstellerin auch gleich noch zu einer Rolle an der Seite von Tom Hanks.

Nora Fingscheidt, erzählen Sie uns bitte vom Anfang.Ich war Ende zwanzig und drehte in Stuttgart einen Dokumentarfilm für die Caritas. In einem Heim für obdachlose Frauen. Eines Tages kommt eine Vierzehnjährige ins Heim, um da zu wohnen. Ich fand das schockierend, aber es hiess: Die ist sonst überall rausgefallen, die will keine andere Institution in der ganzen Bundesrepublik mehr aufnehmen, und wenn ein Kind älter als vierzehn ist, dann kann es in Deutschland auch im Obdachlosenheim wohnen.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel