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Du bist bewertet worden ... aus der «Black Mirror»-Folge «Nosedive». bild: netflix

Kommentar

Ich hab mir eure Kommentare zum Netflix-Film «Bandersnatch» zu Herzen genommen



Ihr Lieben,

Ein Online-Portal ist nur so gut wie seine Community. Was selbstverständlich heisst: watson ist super. Aus drei Gründen: Weil ihr trotz gelegentlichen Missvergnügens höflich bleibt (den Unhöflichen geben wir hier auch einfach keinen Platz). Weil ihr genauso meinungsstark seid wie wir. Weil ihr Spass am Mitdenken habt. It's good to be yours. Ihr seid interessant. Auch 2019.

Allerdings ist es sehr schwierig abzuschätzen, was ihr denn eigentlich interessant findet. Gut, alles was mit den flotten Bachelors und ihren netten -etten zu tun hat. Das ist euer Unterhaltungsprogramm, das die Anna, die Videos und ich gerne bedienen, und wir wagen zu sagen, dass es für beide Seiten ein amüsanter No-Brainer ist, mit dem sich die Arbeitswoche  nach einem unternehmungslustigen Wochenende easy starten lässt. Überrascht war ich hingegen über die unglaublich hohe Einschaltquote der «Black Mirror»-Review von Anfang Woche. Leute, schaut ihr eigentlich alle Netflix?

Am 2. Januar beim Frühstück tat mein Liebesleben, was es selten tut, es las alle eure Kommentare und sagte: «Das ist interessant, vielleicht solltest du darauf reagieren?» Zum Verständnis: Wir lieben «Black Mirror» seit Jahren. Wir träumen «Black Mirror». Wir reden wochenlang über einzelne Folgen. Wie nichts anderes schafft es «Black Mirror» sich bandwurmartig in unsere Hirn- und Emotionswindungen hineinzufressen und darin weiterzuwirken.

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Szene aus «White Bear», einer totalen «Black Mirror»-Alptraumfolge. Bild: bbc

Wahrscheinlich spielen wir schon längst in einer trügerisch friedlichen «Black Mirror»-Folge mit, irgendwo sitzt ein Publikum und schaut uns dabei zu, wie wir auf dem Sofa sitzen und «Black Mirror» gucken und denkt sich gerade ein apokalyptisches Schauermärchen an Bestrafungen und Katastrophen für uns aus. Aber: Nichts kann einen so sehr enttäuschen wie eine richtig grosse Liebe. So ging es uns mit «Bandersnatch».

Wir sassen auf dem Sofa, der Computer war am TV-Bildschirm angeschlossen, wir begaben uns gut zweieinhalb Stunden in das «Bandersnatch»-Universum und zappten uns danach einzeln in 10-Sekunden-Schritten nochmals vor und zurück, um auch wirklich an alle Weggabelungen der Geschichte zu kommen, allein, der Funke sprang nicht über. Von fünf möglichen Enden haben wir alle fünf gesehen, allerdings nicht restlos alle Wege, die dahin führen.

Die grosse «Bandersnatch»-Grafik, viel Spass beim Zoomen

Bandersnatch

Bild: Black Mirror wiki guide

Uns wurde nicht physisch unwohl wie sonst, wir waren leicht amüsiert, aber niemals beklommen, nur drei Mal – bei einer in Rot getauchten Kindheitserinnerung, bei Stefans plötzlichem Tod in der Praxis der Analytikerin und beim Zerteilen der Leiche des Vaters – packte uns die alte «Black Mirror»-Bedrängnis. Einige von euch sehen das auch so:

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Gut, ein Happy End wollten wir im Gegensatz zu Scaros 2 nicht, das wollen wir eigentlich nur bei «Traumschiff» oder «Rosamunde Pilcher» bzw. ich will das dort, was ich aber auch nur schauen kann, wenn ich allein zuhause bin, sonst ... too much information! 

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Wahrscheinlich die romantischste «Black Mirror»-Folge: «San Junipero». bild: netflix

Sind wir uns also einig: Die Story steckt in einem Korsett mit nicht allzu vielen Ausgängen. Beziehungsweise wir werden in ein Korsett gesteckt. Wir sind nicht frei. Wir werden immer wieder zurückgespickt, bis wir schliesslich irgendwann auf einen der Pfade kommen, auf denen uns «Black Mirror»-Macher Charlie Brooker haben will. Aber wieso beklag' ich mich eigentlich darüber? Ist es in einem Labyrinth etwa anders (okay, ich find' Labyrinthe enorm langweilig)? Viele von euch scheint dies nicht zu stören, ihr erhebt es vielmehr zum Prinzip von «Bandersnatch»:

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Merci, liebe @Launedernatur und @A.C, charming as ever! Und hier etwas Nachhilfe in Sachen «Kritik» und «Reviews»: Sie sind nur im seltensten Fall Fan-Texte. Niemand muss damit einverstanden sein. Sie sind ein Leitfaden, aber nicht im Sinn von «Leadership», sondern von «Guidance». Nach fünf Jahren solltet ihr euch relaxt zurücklehnen und sagen können: «Okay, ich vertrau der Meier.» Oder: «Wenn die Meier was zusammenshittet, kann ich darauf bauen, dass es ein Hit ist.» Klammer zu.

Zurück zu «Bandersnatch»: D'accord, genau darum geht's, um entweder komplett irrelevante Wahlmöglichkeiten wie Frühstücksflocken oder Songs, oder total krasse wie Todesurteile. Beides sind nur scheinbare Wahlmöglichkeiten, denn schliesslich ist der Film über die Entwicklung eines Games zugleich unser Game, und so, wie sich Game-Erfinder Stefan stets darüber beschwert, dass er mit einer seiner Storylines nicht weiterkommt, so bleiben auch wir als Akteure in einem Produkt stecken, dessen Grenzen endlich und noch lange nicht überwunden sind.

black mirror netflix bandersnatch

Die Wahl zwischen Flocke und Flocke ist vielleicht ein Hinweis, wie begrenzt unsere Mitmach-Möglichkeiten bei «Bandersnatch» so sind.  Bild: netflix

Die schlechten Bewertungen, die das Game «Bandersnatch» in einer TV-Show in einigen der Verästelungen erhält, spiegeln uns in grantigem Zustand (also mich) gegenüber dem Film «Bandersnatch». Die begeisterten Bewertungen spiegeln die Enthusiasten unter euch. Beide werden wir selbstverständlich gesteuert. Ins Korsett einer im Kern doch recht linearen Geschichte gesteckt.

Eine Erkenntnis, die ... auf der Hand liegt? Sie ist nicht wirklich umwerfend, oder? Zusammenhangslose Folge für zusammenhangslose Folge zeigt uns «Black Mirror» jetzt schon seit 2011, dass alles, was passiert, einem Schaltplan unterliegt, dass gar nichts, auch nicht die Liebe, autonom funktioniert, dass jedes Individuum an der konstanten Überwachung und Bewertung der andern und am Ende auch sich selbst teilhat.

black mirror white christmas

Nach der «Black Mirror»-Folge «White Christmas» verkauften sich Küchen wie diese plötzlich super. Bild: netflix

Freiheit und alles, was wir damit verbinden – Gefühle, Demokratien, ja selbst etwas so Unwiederbringliches, Einmaliges wie der Tod – existiert nicht. Alles geschieht genau so und geht auch so weiter, wie ein Programm dies will. Der Mensch ist nichts als das Nutztier der Algorithmen. Das Ende ist da. Dafür steht «Black Mirror». «Bandersnatch» ist daher nicht überraschend. Auch nicht auf der Metaebene.

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Zugegeben, was ihr darin gefunden habt, ist nicht ungeschickt gemacht (mein Lieblings-Meta-Joke ist, als sich das Ganze als Filmdreh entpuppt, aber auch dies ist nun wirklich kein neuer Trick, da hat «Black Mirror» beispielsweise in der vollparanoiden Gameshow-Folge «White Bear» schon selbst weit mehr geliefert), doch ein aufregendes Meisterwerk geht anders. 

«Aber vielleicht», wendet mein Liebesleben ein und lässt euch grüssen, «haben wir es eh falsch geschaut? Zusammen und auf dem Sofa? Stell dir vor, ein echter Nerd sitzt allein in seinem dunkeln Zimmer, dicht vor sich den Bildschirm ...», «und es sieht bei ihm genau so aus wie in Stefans Zimmer. Hm. Gut möglich, dass da ein ganz anderer Sog entsteht. Aber vielleicht ist auch dies nur ein Vorurteil?»

black mirror netflix bandersnatch

Prototypisches Nerd-Zimmer in «Bandersnatch». Bild: netflix

Eventuell probier ich's noch einmal. Allein, nach Mitternacht, mit einem grossen Whisky. «Black Mirror» zu Liebe. Diese grossartige Serie, die ja im Lauf dieses Jahres irgendwann wieder eine «normale» Staffel nachliefert (Leute! 2019 gibt's «Game of Thrones», «Black Mirror» und «The Crown»! Ein Jahr lang Serien-Nirvana!). Und diese wird gewiss weniger banal sein als «Bandersnatch». Okay, ich fang schon wieder damit an ...

Wir haben den neuen «Bandersnatch» geschaut

abspielen

Video: watson

Von diesen 10 Serien müssen wir uns 2019 verabschieden

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    Alle Leser-Kommentare
  • Laeddis 05.01.2019 18:41
    Highlight Highlight ich kannte die anderen Black Mirror Folgen nicht. Wollte jedoch nach dem Hype und der Review auf watson den Film anschauen. Jedoch hab ich es nicht lange ausgehalten und wieder aufgehört. Die Handlung ist langweilig ohne gravierende Veränderungen nach den Entscheidungen.
  • Tiny Rick 05.01.2019 15:29
    Highlight Highlight Finde es gut das sie auf die kritik eingehen. Mit meinem Kommentar wollte ich nur herausstechen, was sie meiner Meinung nach nicht ganz verstanden haben (nach meiner ansicht).
    Primär fand ich es schade, das sie die kritik so extrem ausdrückten „very bad job“ „quatsch“.
    Es war sicher nicht die beste folge aber nicht so übel wie sie es dargestellt haben.
  • Zwerg Zwack 05.01.2019 10:27
    Highlight Highlight Liebe watsons: Ich habe Black Mirror nicht gesehen, möchte aber gerne Bandersnatch schauen. Geht das? Oder verstehe ich den Film dann nicht?
    • SeboZh 05.01.2019 12:43
      Highlight Highlight Das ist ja das gute an black mirror. Du kannst theoretisch auch mit Staffel 4 beginnen und mit 1 enden. Verpassen wirst du gar rein nichts. Daher ohne Zweifel den Film schauen. Die Folgen haben keinen Bezug auf vorherergangenes
    • Zwerg Zwack 05.01.2019 17:12
      Highlight Highlight Danke!! Dann weiss ich, was ich heute Abend mache! 😀
    • SeboZh 05.01.2019 23:00
      Highlight Highlight Viel Spass dann
  • Me:ish 05.01.2019 04:36
    Highlight Highlight Ich finde: ganz grosses "Hut ab" wie ihr mit Kritik umgeht! Dass mein Kommentar überhaupt veröffentlicht wurde... War schon ordeli unhöflich von mir, tschuligom, Frau Meier.
    Andere Schweizer Verlagshäuser mit Gratiszeitungen verfügen ja über Zensurbüros, da schnalzt der Kim Jong Un mit der Zunge.
  • LeChef 05.01.2019 00:10
    Highlight Highlight Ein Spoiler-Tag wäre nett gewesen.. :-/
  • butteraufsbrot 04.01.2019 17:03
    Highlight Highlight Dankeschön! Dieser Film ist, entgegen der Behauptungen einiger Mitleser, ganz sicher kein Meisterwerk. Auch stösst er nicht in neue Gefilde vor, was Handlung und Hintergedanken angeht. Das kennt man besser von anderen Episoden der Serie.
    Das ständige Unterbrechen, Zurückspulen und Neu-Machen hat eher noch den Effekt, dass sich der Zuschauer persönlich noch von der Materie entfernt. Ich persönlich war zeitweise an einem Punkt der Gleichgültigkeit angelangt, wo ich mich noch am Meisten über meine gute Msuikwahl gefreut habe.
  • Raffaele Merminod 04.01.2019 16:38
    Highlight Highlight Es ist vielleicht die Frage nach der Erwartung die gestellt werden muss? Ich wusste im Vorfeld nicht viel zum Film und fand ihn schlussendlich wirklich gut.
    Das es am Ende nicht Millionen von Möglichen gibt, war ja logisch und wir kennen doch das Ganze schon aus etlichen Games.
    Waren also die Erwartungen zu hoch?
  • Dein Vater 04.01.2019 16:35
    Highlight Highlight «Wenn die Meier was zusammenshittet, kann ich darauf bauen, dass es ein Hit ist.»

    Das einzige, was ich behalten werde..

    Frau Meier shittet... Bis zum Hit! Whuupwhuup
  • Randy Orton 04.01.2019 16:23
    Highlight Highlight Ich glaube, das einzige Problem an Bandersnatch ist, wie genial und teils perfekt einige der Blackmirror-Folgen waren. Die Latte ist schlicht unerreichbar hoch. Hätte man den Film vor den Blackmirrorstaffeln gesehen, bin ich überzeugt er wäre genial. Aber in einem Film mehrere Themen abhandeln, die mehrere Folgen jeweils in einer Stunde separiert beackern, kann fast unmöglich eine gleiche Tiefe und Dystopie entfalten. Ich fand den Film trotzdem gelungen, an einzelnen Stellen gut und insgesamt doch unterhaltsam - aber nicht ganz auf gewohntem Blackmirror-Niveau
  • ben_fliggo 04.01.2019 16:21
    Highlight Highlight Watson 😍 – Meier 😍😍😍
  • MadPad 04.01.2019 16:13
    Highlight Highlight Sehr stark wie du auf die Kritik eingehst und dir Gedanken dazu machst. Egal wie man zum Film steht, Kritik anzunehmen (sowie natürlich diese auch vorher konstruktiv zu formulieren) braucht Eier(stöcke) und Grösse.

    Danke und noch viel Spass mit vielen Black Mirror Folgen!
    • Dan Ka 04.01.2019 21:48
      Highlight Highlight Obwohl ich nach ein paar Zeilen nur noch quergelesen habe... Der Beitrag von Frau Meier kommt mir eher vor wie eine Mischung aus Rechtfertigung zur eigenen Meinung und Verurteilung/Schubladisierung (banal, Nerds etc.) der Menschen die Bandersnatch gut fanden. Schade.
    • fandustic 05.01.2019 17:21
      Highlight Highlight @Dan Kan: Yep, stimme dir zu. War auch mein Gedanke. Der Titel suggeriert noch was anderes, alles was dann aber kommt ist wie du es bereits gesagt hast;)
  • Kunibert der fiese 04.01.2019 16:12
    Highlight Highlight San junipero ist eine meiner lieblingsfolgen von black mirror. Ich bin wohl ein hoffnungsloser romantiker.
    • Kyle C. 04.01.2019 17:07
      Highlight Highlight Ich fand sie - entgegen vieler positiver Stimmen - eher lahm. Geschmacksache. Mir gefallen die düsteren Folgen mehr. Ich finde aber, dass sich BM mit der Zeit etwas selbst kopiert, wenn auch auf geniale Weise. Mit dem Thema, Gesehenes/Gedachtes mittels Implantaten oder Technik zu kontrollieren/zurückzuspulen etc. war ich nach dem 3. Mal durch. Hoffe die Macher auch. Meine Favorites waren stets die Folgen, wo die Gefahren von Social Media thematisiert wurden.

      Schade ist, dass BM inzwischen in Hollywood angekommen ist, was für zukünftige Staffeln nichts gutes bedeuten könnte...
    • Me:ish 05.01.2019 04:40
      Highlight Highlight Da ich auch Romantiker bin, ist Hang the DJ mein Favorit.
  • Sauäschnörrli 04.01.2019 15:50
    Highlight Highlight Also für mich hat es langsam Tradition dass watson bei einem Hype, einen Artikel veröffentlicht der entgegen hält. GoT, RDR2, Breaking Bad, ... Wenn dann Frau Meier von der hohe Klickquote selbst überrascht ist, fühle ich mich auch im Denken bestätigt, wieso ihr das macht.
    • Findolfin 04.01.2019 18:15
      Highlight Highlight Genau, die machen das bestimmt nur wegen den Klicks. 🙄 <ironie off>
    • Sauäschnörrli 04.01.2019 19:18
      Highlight Highlight Nicht nur, aber ich weiss nicht ob man Büroräume mit einem Pulitzerpreis bezahlen kann
    • Mia_san_mia 04.01.2019 23:23
      Highlight Highlight @Findolfin: Wegen was denn sonst?

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