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Ohne Ton sieht das wie ein sehr zivilisiertes Gespräch aus. Bild: Screenshot SRF

Schawinski, die Prostituierte und das mediale Old-Boys-Network

Salomé Balthus war zu Gast bei «Schawinski». Er versuchte es mit einer Unterstellung. Sie schlug in einer Kolumne zurück. Danach wurde sie entlassen. Ein Lehrstück in strukturellem Sexismus.



Roger Schawinski hatte eine junge Frau in seine Sendung eingeladen und danach wurde sie entlassen. Okay, nicht aus ihrem eigentlichen Beruf, dem der High-Class-Escort-Lady. Aber aus ihrem Nebenjob, dem einer Kolumnistin in der deutschen «Welt».

Schawinski fühlte sich durch ihre Kolumne, die sie über ihre Erfahrung bei ihm geschrieben hatte, blossgestellt. Der Narzisst traf auf eine Narzisstin. Blöd für ihn.

Dabei hatte er versucht, Salomé Balthus – dies das Arbeitspseudonym seines Gastes – vor laufender Kamera blosszustellen. Hatte Alice Schwarzer eingespielt, die sagte, dass «eine überwältigende Mehrheit von Frauen, die freiwillig in der Prostitution sind, noch häufiger als im statistischen Durchschnitt in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren haben».

Alice Schwarzer begegnet jüngeren Frauen zuverlässig mit dem Habitus der maternalistischen Gouvernante und ist im deutschsprachigen Gender-Zirkus das Pendant zum weissen alten Mann.

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Salomé Balthus benennt sich nach der biblischen Salome, die vor ihrem Vater Herodes strippte und dafür mit dem Kopf von Johannes dem Täufer entlöhnt wurde. Und nach dem umstrittenen Maler Balthus. Bild: Screenshot SRF

Gerade deshalb wird sie von alten oder alternden Männern jeder politischen Couleur noch immer als die einzig wahre feministische Instanz wahrgenommen. Egal ob von Roger Köppel oder Roger Schawinski. Weshalb Schawinski nach dem Schwarzer-Statement fragt: «Ist das bei Ihnen auch der Fall gewesen? Oder würden Sie's mir gestehen, wenn es so wäre?»

Salomé Balthus bleibt bewundernswert gelassen. Sagt: «Ich nehme an, wenn ich jetzt Nein sage, was ich tue, dann kommt bestimmt als nächstes jemand, der behauptet, ich hätte es verdrängt. Ich könnte Ihnen dieselbe Frage stellen, Herr Schawinski.» Ein eleganter Konter. Ein Entlarven der Falle, in die Schawinski sie locken will.

Er unterstellt ihr, dass sie auf keinen Fall die Wahrheit sagen wird. Ein rhetorischer Missbrauch.

«Ja? Welche Frage?», fragt Schawinski zurück. «Diese Frage, ob man als Kind missbraucht worden ist, ob man verdrängte Traumata hat.» – «Aha, nee, aber... Sie sagen, Sie können sich nicht daran erinnern?» – «Es ist nicht der Fall.» – «Ah, es ist nicht der Fall!» – «Ich glaube, ich kenne genügend Leute, die mir das auch sagen würden, wenn das der Fall wäre.» Schawinski wechselt das Thema.

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Roger Schawinski hüpft wie immer sehr schnell von Thema zu Thema, doch ab und zu bleibt halt auch etwas sehr unangenehm hängen. Bild: Screenshot SRF

Danach rächt sie sich. Schreibt eine Wutkolumne: «Wie mich der Schweizer Talkmaster in seiner Late-Night-Show in meine Einzelteile zerlegen wollte.» Beschreibt die Verletzung, die sie während der Sendung empfunden hat.

Salomé Balthus paraphrasiert Schawinskis Frage als «Hat Ihr Vater Sie als Kind sexuell missbraucht?».

Das ist nicht falsch. Das ist genau, was Schawinski, der sie vor dem Schwarzer-Einspieler über ihren Vater, einen in der DDR bekannten Künstler, ausfragte, auch meinte. Die emotionale Assoziation ist allen, die zuschauen, klar. Und auch, dass Schawinski hier gerade die Familie seines Studiogasts beleidigt.

Schawinski meldet sich umgehend bei Ulf Poschardt, dem ehemaligen Auto-Kolumnisten der «Weltwoche» und aktuellem Chefredaktor der «Welt». Man dürfte sich kennen. Schliesslich war Schawinski jahrelang Geschäftsführer von Sat 1 und selbst ein Medienboss in Deutschland. Poschardt gegenüber redet er von einer «argen Verunglimpfung meiner Person und meiner Integrität als Journalist».

Im nächsten Augenblick werden sowohl die Kolumne als auch Salomé Balthus aus der «Welt» entfernt.

Hinter diesem Link findet sich nichts mehr

Statt sich hinter die eigene Autorin zu stellen und den aufgebrachten Schweizer abzukühlen, statt das beanstandete Zitat aus der Kolumne dem Wortlaut der Sendung anzupassen, was gerade online kein Problem dargestellt hätte, wird Salomé Balthus gefeuert und die «Welt» entschuldigt sich auch noch schriftlich bei Roger Schawinski. Die Beteiligten: Schawinski (73), Ulf Poschardt (52) und Oliver Michalsky (55), Chefredaktor der «Welt digital».

Drei Männer jenseits der 50 in Chefpositionen. Auf der Verliererseite: die gemassregelte Frau. Ein krasser Klassiker des strukturellen Sexismus. Männer reichen sich die Hand. Ein Schulterschluss der Bros. Eine Mechanik, die so lange greifen wird, bis eine jüngere Generation übernimmt. Gerade auch in der Medienwelt. Da können sich vornerum noch so viele Journalistinnen und Journalisten engagiert den Arsch abschreiben. Dahinter ist viel zu vieles beim Uralten.

Hier die ganze Sendung:

Sexismus in den Medien

So poetisch zerstört diese Inderin sexistische Kackscheisse

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    Alle Leser-Kommentare
  • NarzisstischeGesellschaft 12.04.2019 08:21
    Highlight Highlight "Während solche Menschen – oberflächlich gesehen – stark in sich verliebt scheinen, können sie sich in Wirklichkeit nicht leiden, und ihr Narzißmus ist – genau wie die Selbstsucht – eine Überkompensation des Mangels an Selbstliebe. Freud hat behauptet, der narzißtische Mensch habe seine Liebe von anderen abgezogen, um sie auf die eigene Person zu übertragen. Der erste Teil dieser Behauptung ist richtig, der zweite Teil ist ein Trugschluß. Der Narzißt liebt weder die anderen noch sich selbst."
    - Erich Fromm, Die Furcht vor der Fteiheit, S. 117
  • Boerig 11.04.2019 15:21
    Highlight Highlight '… Eine Mechanik, die so lange greifen wird, bis eine jüngere Generation übernimmt. Gerade auch in der Medienwelt. …' Quatsch, Diese jüngeren Generationen werden, egal ob Männlein oder Weiblein, auch älter und mit menschlicher Wahrscheinlichkeit ebenso ihr Netzwerk pflegen und ausnützen, um vermeintliche Störenfriede loszuwerden, weil sie davon überfordert sind und in ihrem Verständnis und Empfinden in ihrer Generation hangen bleiben werden.
  • Peter Eberhard 11.04.2019 15:12
    Highlight Highlight "Drei Männer jenseits der 50 in Chefpositionen". Hallo, Frau Meier, merken Sie etwas? Und wenn der Welt-Chefredaktor 35 Jahre alt wäre, hätten Sie dann geschrieben "3 Männer jenseits der 30 in Chefpositionen"? Und wenn Frau Balthus nicht von Schaw., sondern von Frau Schwarzer (also einer Frau) so gefragt worden wäre (offensichtlich durchaus realistisch), wie hätten Sie dann Sippenhaft hergestellt? Was haben Alter und Geschlecht mit dem Inhalt dieser Auseinandersetzung zu tun?
  • Philipp55 11.04.2019 12:57
    Highlight Highlight Schawinski sollte sich was schämen! Aber so sind sie halt nun mal, die echten Narzissten ...
    Es ist ja nicht das erste mal, dass Schawinski austeilt und dann beleidigt den Schwanz einzieht, wenn etwas zurück kommt was ihm nicht passt! Schwach, ganz schwach, ich würde sogar sagen, unterste Schublade!
    Und die WELT habe ich von meiner Zeitungsliste gestrichen ...
  • Ali G 11.04.2019 09:42
    Highlight Highlight Freier Markt Watson jetzt könnt ihr gleich eine super Kolumnistin einstellen für Watson DE. Die „Welt“ hat sich soeben ins eigene Fleisch geschnitten, die beste Bestrafung solcher Narzisten ist über Erfolg beim nächsten Arbeitgeber
    • die Freiheit die ich meine 11.04.2019 12:48
      Highlight Highlight Ich befürchte, Schawinski würde da eher ichs Konzept passen.
  • m4in CS 11.04.2019 08:10
    Highlight Highlight Die Dame har Schawi ganz einfach absichtlich falsch zitiert. Man kann vom Roger halten was man will, aber man ändert keine Zitate ab. Das ist ein journalistisches NoGo.
    • Philipp55 11.04.2019 13:03
      Highlight Highlight Das war nicht falsch zitiert, sondern gibt exakt den Kontext des „Gesprächs“ wider!
      Es ist schon beschämend wenn man sein Gegenüber in dieser Art und Weise provoziert und beleidigt, die Reaktion darauf aber nicht erträgt. Wer austeilt muss auch einstecken können!
  • NurEineMeinung 11.04.2019 06:36
    Highlight Highlight Schawi ist zu dem geworden gegen das er mal mit seinem Piratenradio kämpfte.

    Dieser Schulterschluss der Oldboys ist widerlich und so was von daneben!

    Wenn er nicht bald geht, verliert er noch das letzte Bisschen meines Respekts.
  • Stocki 11.04.2019 03:24
    Highlight Highlight SRF = Schawinski Roger Fernsehen?
  • Tolot 10.04.2019 23:23
    Highlight Highlight Dass kennt man ja von Herr Schawinski. Selber provozieren biss zum geht nicht mehr. Aber wehe jemand kontert! Er ist so eine Mimose und extremer Narzisst. Wan wird der endlich in Rente geschickt. Das Fernsehen hätte besser Ihn pensioniert und dafür Aeschbacher behalten!
    • Frausowieso 11.04.2019 09:30
      Highlight Highlight Warum er noch hier ist, kannst du dem Text entnehmen. Das sind halt die alten best friends im Geschäft, die sich gegenseitig die Stange halten. Schawinskli war bei der No-Billag einer der einzigen Gründe, die für mich gegen das SRF gesprochen haben. Diese Strukturen müssen endlich durchbrochen werden.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 10.04.2019 22:32
    Highlight Highlight Es ist unglaublich...aufgrund eines Details wird sie rausgeschmissen! Eigentlich hat sie im Grossen Ganzen das widergegeben, was passiert ist...
    Aber Ulf ist ein gebranntes Kind... mit Tom Kummer...
  • Peter A 10.04.2019 21:25
    Highlight Highlight Passt leider zu Schawinski. Zwar hat der Mann immens viel für die Schweizer Medienlandschaft getan (war selbst noch an der legendären Radio 24-Demo am Bürkliplatz). Aber heute ist es nur mehr sein Weltbild oder keines. Da fällt zwar die Provokation leicht aber inhaltlich ist da kein ausgewogener Journalist mehr zu erkennen.
  • Zeit_Genosse 10.04.2019 21:23
    Highlight Highlight Schawi wird überbewertet, auch wenn er sich als das Wichtigste sieht.

    ...und wer in diese Sendung geht wird persönlich angegriffen und Gäste wissen das.

    SRF sollte überlegen ob sie es nötig haben, so eine Sendung auszustrahlen und die Zuschauer, ob es dann nicht an der Zeit ist auszuschalten.
    • Noschi 11.04.2019 01:34
      Highlight Highlight Schauen wir einfach nicht mehr zu, die Ausschaltung wird schnell erfolgen.
  • doktern 10.04.2019 21:04
    Highlight Highlight Hallo, geht’s noch?! Als Welt-online leser habe ich die Kolumne gelesen: eloquent, mutig und absolut im Rahmen. Geradezu erschütternd wie dieser Sch. reagiert. Sch wie schwach, schwächer, am schwächsten.
  • Follower 10.04.2019 20:20
    Highlight Highlight Das Format bei Roger Schawinski charakterisiert sich, indem die Leute, die dort antraben, mit allen Mitteln der verbalen Kriegsführung in die Zange genommen werden. Darüber ob das gewünscht ist, kann man sich streiten. Bei einer Partei wär’s um Politik gegangen, bei einer Prostituierten um ihr Gewerbe. Dass die Frau nicht damit gerechnet hat, versteh ich nicht. Dass sie sich anschliessend besäuft und es auch noch sagt, zeigt mir, dass die Sache etwas haben muss. Es muss überhaupt nicht die eigene Familie betreffen.
  • katerli 10.04.2019 19:33
    Highlight Highlight Der Schawinski wird mir immer unsympatischer. Ich war mal ein richtiger Fan von ihm. Aber in letzter Zeit (sorry die Ausdrucksweise) spinnt der immer mehr. Wie der diese Frau die ganze Zeit immer wieder beleidigte fand ich unglaublich. Niveaulos die Aktion danach. Was ist nur los mit dem? Ablaufdatum offensichtlich überschritten?
  • Ruffy 10.04.2019 18:19
    Highlight Highlight Nicht die kollumne gehört abgesetzt sondern schawinski
  • Spooky 10.04.2019 18:16
    Highlight Highlight Und die Moral von der Geschicht
    Geh in TV Studios nicht!
  • Raphael Stein 10.04.2019 18:07
    Highlight Highlight ...Integrität als Journalist».


    Schawi, selten so gelacht. Was genau tut der noch vor der Kamera?
  • Nausicaä 10.04.2019 18:01
    Highlight Highlight Warum ist der Typ immer noch auf den Mattscheiben?
  • Thomas B aus W 10.04.2019 17:46
    Highlight Highlight Wie lange müssen wir den Herrn Schawinski beim SRF noch ertragen...?
    • Emanuel Ludi 10.04.2019 19:16
      Highlight Highlight Ich schaue ihn einfach nicht.
    • miggtre 10.04.2019 21:40
      Highlight Highlight @Emanuel Ludi
      Aber bezahlen tun wir ihn dafür trotzdem mit...
  • FrauMirach 10.04.2019 17:12
    Highlight Highlight "Drei Männer jenseits der 50 in Chefpositionen. ... Ein Schulterschluss der Bros. Eine Mechanik, die so lange greifen wird, bis eine jüngere Generation übernimmt." War das nicht schon vor 30, 35 Jahren so? Die "Jenseitigen" waren damals die jüngere Generation.
    • FrancoL 10.04.2019 19:28
      Highlight Highlight Nun ich bin jenseits der 50, Chef bin ich auch, ich war es bereits mit 20.
      Was hat sich geändert in den Firmen mit jüngeren Chefs?
      Nichts! Und in 20 Jahren werden diese heute jüngeren, das gleich sagen wie ich.
      Es können noch x Generationen den Stab übernehmen, das Mecano wird das gleiche bleiben. Es wir gute und weniger gute Chefs geben, solche die ihre Macht ausnutzen und solche die sorgsam damit umgehen. Der Mensch bleibt Mensch mit seinen Stärken und Schwächen.
  • Triple 10.04.2019 17:09
    Highlight Highlight Ja der Schawinski. Zu Zeiten von Radio 24 habe ich ihn geschätzt, als jemanden der Vielfalt in unsere Medienlandschaft gebracht hat. Mittlerweile finde ich die Person nur noch peinlich. Ist Zeit in Rente zu gehe Herr S.
  • Der sich dachte 10.04.2019 17:08
    Highlight Highlight Schawinski: «Meine Frau hat Stil und Klasse. Beides geht mir ab»

    Tagi

    Ist das nur Gedöhns oder echte Selbsterkenntnis. Schawi, geh doch noch mal bei Deiner Frau in Nachhilfe, statt mit Deinen alten Kumpels eine Frau wegzumobben, die Tacheles mit Dir redet.
  • Ohniznachtisbett 10.04.2019 16:51
    Highlight Highlight Das hat nichts mit strukturellem Sexismus zu tun. Das hat damit zu tun das der selbstverliebte Roger es nicht verträgt, dass ihn irgendjemand kritisiert. Gerne macht er dann bei anderen Medienhäusern radau und fordert Konsequenzen. Er kennt ja alle in DE. Er war ja mal "Chef beim zweitgrössten Privat-TV in Zweitgrössten TV-Markt". Hätte dies ein Mann getan wäre alles gleich gelaufen. Für einmal einfach nur ein narzisstischer Anfall eines Radio-Pioniers dessen Interview-Stil völlig aus der Zeit geraten ist und er das nicht wahrhaben will und Kritik nicht verträgt.
  • din Vater 10.04.2019 16:34
    Highlight Highlight Ich gebe Frau Meier in der Analyse des Falls grundsätzlich recht, aber dass sie den Unterschied zwischen einer Paraphrase und einem Zitat nicht zu kennen scheint, ist befremdlich.
    Frau Balthus hat Herrn Schawinski zitiert und eben nicht paraphrasiert. Das ist ein journalistischer Fehler, für den sie aber übermässig hart bestraft wurde.
  • Papa Swappa 10.04.2019 16:32
    Highlight Highlight Balthus: „Ich wurde nicht missbraucht.“ Schawinski: „Sie können sich also nicht erinnern?“ Manipulativ, niederträchtig.
  • Toerpe Zwerg 10.04.2019 16:32
    Highlight Highlight Old Boys und alte weisse Männer verkörpern als Ausdrücke demgegenüber eine moralisch korrekten und demzufolge erstrebenswerten Sexismus?
  • Lörrlee 10.04.2019 16:21
    Highlight Highlight Ich habe immer Mühe damit, wenn ich Schawinski beim Gespräch zusehen muss. Er lenkt das Gespräch immer nur auf seine Ansichten und schnappt sich nur die Schnipsel auf, welche er für sich gebrauchen kann.
    Er nutzt jede Gelegenheit um sein Gegenüber zu unterbrechen, bevor dieses kontern kann, wiederholt nochmals seine These - obwohl das Gegenüber gerade nein sagte und zur Argumentation ausholt-, lässt es somit so darstellen, als ob der Gesprächspartner einverstanden ist und setzt zur nächsten These an.
    Das ist nichts weiter als ein manipulativer Redner, nur wenige können sich gegen sowas wehren.
    • ujay 10.04.2019 18:35
      Highlight Highlight @Lörrlee. Wurde jemals jemand gezwungen, in Schawinskis Sendung zu gehen? Alle, die dahin gehen, machen das aus irgend einem Grund: Sei es Öffentlichkeit, Popularität, die eigene Meinung unters Volk zu bringen, Parteipolitik etc. Und dann erwartet Lörrlee, dass Schawi für alle Hofberichterstattung zu machen hat. Ich hingegen erwarte, dass er diesen, meistens Selbstdarstellerlnnen, auf den Zahn fühlt. Ohne das wäre die Sendung überflüssig.
    • BoomBap 10.04.2019 18:45
      Highlight Highlight Mike Müller hat sich damals recht gut gewhert. War glaub das einzige mal, wo ich das länger als 2-3Minuten ertragen konnte.
    • sowhat 10.04.2019 19:04
      Highlight Highlight Ujay, das ist sie tatsächlich. Der alternde Roger holt nichts Interessantes aus den Leuten. Er spielt nur seine Thesen durch alle Widersprüche
  • Raembe 10.04.2019 16:17
    Highlight Highlight Krasse Story und schwach von Schawinsky und derWelt.

    Sowas sollte einen medialen Aufschrei geben, damit Köpfe rollen.
  • D. L. aus B. 10.04.2019 16:10
    Highlight Highlight Komisch bei Thiel war man damals noch auf Schawinskis Seite ... spannend. Dass er seinen Gästen gegebüber meistens respektlos ist, sollte inzwischen ja klar sein. Oder aber er ist extrem anbiedernd. 50/50.
    • weachauimmo 10.04.2019 17:14
      Highlight Highlight Danke, @D.L. aus B.

      Ging mir genauso durch den Kopf.
    • ujay 10.04.2019 18:38
      Highlight Highlight Ach diese schweizer Wohlfühlsehnsucht. Wer kritisch hinterfragt, ist respektlos und wer das Schawinski in der Sendung mit Thiel unterstellt, sollte seinen Kompass mal wieder ausrichten.
    • sowhat 10.04.2019 19:06
      Highlight Highlight @ujay, Schauinsland hinterfragt leider nicht. Er behauptet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maranothar 10.04.2019 16:05
    Highlight Highlight Austeilen ja, einstecken nein?
    Ein Grund mehr dieses Relikt ins Museum zu befördern.
  • Wörtschesterscheir 10.04.2019 15:57
    Highlight Highlight Ich war einmal ein grosser Fan vom Roger, dem Pionier …
  • MSAgeha 10.04.2019 15:46
    Highlight Highlight Wo/an welcher Stelle kann man sich denn jetzt am besten für Salomé Balthus einsetzen?

    Man kann über den Inhalt des Interviews denken, was man will, aber die Konsequenzen für Frau Balthus finde ich zu einseitig und zu heftig.
    • Peaches 10.04.2019 18:55
      Highlight Highlight Direkt an das medienhaus schreiben?
    • Saraina 11.04.2019 07:11
      Highlight Highlight Einen Abend buchen? Sie dürfte den Hauptteil ihres Einkommens kaum mit der Kolumne machen.
  • Fumia Canenero 10.04.2019 15:43
    Highlight Highlight Wenn ich mich selbst mal in eine Schawinski-Sendung verzappe, bin ich meist einen Augenblick wie paralysiert: ich kann es nicht fassen, dass tatsächlich Gäste dort versuchen, auf seine Fragen einzugehen. Er ist ein Dinosaurier, ein Relikt aus der Vergangenheit - völlig aus der Zeit gefallen. Die Sendung ist höchstens für Krypto-Anthropologen von Interesse. Aber: wenn Schawinski so noch existiert, könnte es durchaus sein, dass auch der Beutelwolf noch irgendwo überlebt hat.
  • #Technium# 10.04.2019 15:37
    Highlight Highlight Und wir Gebührenzahler finanzieren noch Schawinskis Sendung. Ausser billige Polemik hat er nichts zu bieten. Er kann nicht zuhören und das Wort Kritikfähigkeit ist für diesen Dummschwätzer ein Fremdwort.
  • Saraina 10.04.2019 15:34
    Highlight Highlight Schawinski, der war arg daneben....
  • PrivatePyle 10.04.2019 15:24
    Highlight Highlight Paradoxerweise gehört Schawinski als bekennender Linker selbst zu denjenigen, die sich gerne über die Klasse der "alten weissen Männer" echauffieren. Er bezichtigt seine Gegner auch gerne des Narzissmus und schreibt sogar Bücher darüber.

    Wasser predigen und Wein trinken. Wie so oft bei dieser Klientel.
    • sowhat 10.04.2019 19:09
      Highlight Highlight Ist das nicht ein Lehrsatz in der Psychologie? Man erkennt das in Anderen, was man selbst in Sicht trägt.
    • FrancoL 10.04.2019 19:41
      Highlight Highlight @Durrr; Wo genau bekennt sich Roger Schawinski als Linker? Müsste relativ neu sein denn noch vor einigen Jahren gab er sich Mühe eine eigene politische Linie zu fahren und dass er sich immer wieder gegen die SVP-Exponenten wendet macht ihn noch lange nicht zum bekennenden Linken.
    • blueberry muffin 11.04.2019 09:33
      Highlight Highlight Nicht jeder, der kein Nazi ist, ist automatisch Links.

      Wermuth brachte Schawinski ziemlich auf die Palme, er mag keine Linken Ideen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KasparSch 10.04.2019 15:19
    Highlight Highlight Habs zufällig genau den Teil gesehen. Es war recht abstossend. Herr Schawinskis implizierte frage, die er stellte ohne genau formulieren zu müssen, konnte nicht anders verstanden werden als "wurden Sie auch als Kind missbraucht?". Was ich gesehen habe von dem Interview war von Seiten des Interviewers aggressiv, herablassend, chauvinistisch und nur an der Demontage des Gegenübers interessiert um sich selber grossartiger zu fühlen. Ich musste abschalten. So etwas ekliges wollte ich nicht schauen.
    • sowhat 10.04.2019 19:11
      Highlight Highlight Same here, ich musste auch wegschalten, nach dieser Passage...
  • RescueHammer 10.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Er hat die Frage so nie gestellt; dazu fehlen dem Chauvi Schawi halt die ...., die die Salomé durch aus hat. Es ist eine schwache Nummer und es wäre besseres Fernsehen ohne den Rosche.
  • zeusli 10.04.2019 15:04
    Highlight Highlight Ich finde Schawinskis Buch über narzistische Männer sagt alles was man über ihn wissen sollte.
    Erstaunlich finde ich auch wie wir Medienkonsumenten da draussen den Schawinskis dieser Welt immer wieder auf den Leim gehen...
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 10.04.2019 15:04
    Highlight Highlight Ich denke ich kenne kaum einen Mann der so mühe hat mit dem älter werden wie Mimimimiöseli Roger.
  • Robi14 10.04.2019 14:51
    Highlight Highlight Soll er doch wieder Schüler einladen und denen sagen, dass ihre Ideale Utopien seien...
  • Matterhorn 10.04.2019 14:51
    Highlight Highlight Schawi soll in Rente gehen! Unerträglich dieser Interviewstil.
  • Adumdum 10.04.2019 14:40
    Highlight Highlight Und was müssen wir jetzt tun um den Schawinski abzusetzen? Meine Stimme hättet ihr - gibt's ne Petition beim SRF?
    • clint 10.04.2019 15:38
      Highlight Highlight Nicht einschalten hilft
  • Hans -würkli- Nötig 10.04.2019 14:38
    Highlight Highlight "Das ist nicht falsch. Das ist genau, was Schawinski, der sie vor dem Schwarzer-Einspieler über ihren Vater, einen in der DDR bekannten Künstler, ausfragte, auch meinte."

    Doch das ist falsch. Weder Sie Frau Meier noch Frau Balthus weiss, was Schawinski sich dabei gedacht hat, was sein "Ziel" war. Was zählt ist einzig der Wortlaut.
    • Saraina 10.04.2019 15:35
      Highlight Highlight Nöd würkli
    • Hans -würkli- Nötig 10.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Verstehe ich die Blitzer richtig, dass nicht das objektiv gesagte & geschriebene, sondern das subjektiv gefühlte zählt?

      Tolle Idee von "Journalismus" habt ihr da..
    • pun 10.04.2019 15:51
      Highlight Highlight Nein, du verstehst die Blitzer nicht richtig. Es geht um offensichtliche Anspielungen und sich rausreden, wenn jemand Schawis Provokation direkt anspricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • *klippklapp* 10.04.2019 14:26
    Highlight Highlight Was mich am Artikel stört, ist die Aussage über Alice Schwarzer. Befasse mich wenig mit ihr und finde sie ziemlich uninspirierend im Gegensatz zu anderen Feministinnen. Daher soll das keine Diskussion über ihre Person werden.

    Aber die Aussage, die sie entsprechend der Missbrauchsopfer getroffen hat, ist nicht falsch. Gerade bei schweren Traumata kommen solche Wiederholungen von dem Traumaerlebnis oft vor. Daher ist eben die Diskussion um Freiwilligkeit in der Prostitution sehr heikel.

    Die Art und Weise, wie Schawinski den Ausschnitt verwendet hat, ist aber natürlich total daneben.
    • Dong 10.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Ich finde diese Stigmatisierung "Prostituierte --> sicher als Kind missbraucht" absolut schändlich, und es gibt m.E. keine seriöse(!) Studie, die hier einen starken oder gar kausalen Zusammenhang nachweist. Ich verurteile da Schawinski und Alice Schwarzer gleichermassen, und zwar auf's schärfste.
    • waschbär 10.04.2019 15:31
      Highlight Highlight Ich dachte, dazu gäbe es diverse studien, welche belegen, dass sehr viele frauen, welche in die prostitution geraten, missbrauchserfahrungen als kind erleiden mussten. Hat jemand eine? Oder täusche ich mich da?
    • Dong 10.04.2019 16:13
      Highlight Highlight Was ich mich erinnern kann war eine Studie, die mal rumgereicht wurde, die besagte, dass eigentlich alle Prostituierten als Kind Missbrauch erfahren hätten. Diese Studie hatte aber 1. Geld bezahlt für die Aussagen und 2. andern Forschern keine Einsicht in die Datengrundlage gegeben, das ist doch das Gegenteil von Wissenschaft!
      Die selbe Story hab ich auch schon bei Fettleibigkeit gelesen (also die Dicken auch alle als Kind missbraucht worden) - für mich ist das alles der selbe Bullshit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 10.04.2019 14:26
    Highlight Highlight Schawinski sollte sich entschuldigen. Seine manipulativen Verhöre sind echt peinlich. Seine Zeit ist längst vorbei.
  • Pigeldi 10.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Ich mag die Beleidigung „ehemaliger Autokolumnist“👍🏻
  • einmalquer 10.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Bei den sinkenden Einschaltquoten muss Schawinski eben irgendwie sonst ins Gespräch kommen.

    Und da helfen alte Männer gerne untereinander aus.
  • Walter Sahli 10.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Es zeigt sich einmal mehr, dass alt werden ein Prozess ist, den man bewusst und reflektiert gestalten muss. Tut man es nicht, besteht eine erhebliche Gefahr, dass man alterstur, altersböse, rechthaberisch und unzufrieden wird - und von solchen Leuten gibt es bereits mehr als genug.
  • Elmar Kruse 10.04.2019 14:17
    Highlight Highlight Für Schawi-Verhältnisse fand ich die Frage nicht grenz(unter)schreitend. Erstaunlich jedoch, dass sich Frau Balthus bis zum Ende der Sendung nett unterhielt und zum Schluss meinte, sie könnte noch stundenlang weiterplaudern.
    Daraufhin habe sie den Flug verpasst weil sie sich ob Schawinskis Äusserung hätte betrinken müssen. Es folgte besagte Kolumne und Tweets. Eher ein geglückter Versuch noch mehr Publicity aus dem TV-Interview zu schlagen.
  • Don Alejandro 10.04.2019 14:14
    Highlight Highlight Was bezweckte eigentlich Schawi mit dieser Frage? Sein Gegenüber zu entblössen? Seine eigene These zu bestätigen? Sich besser zu fühlen und (s)eine sadistische Ader zu befriedigen? Was hat dies mit Journalismus zu tun?
    • chirschi 10.04.2019 19:15
      Highlight Highlight Spontan würde ich deine Fragen mit 4x "ja" und 1x "nichts" beantworten.
    • sowhat 10.04.2019 19:18
      Highlight Highlight Auf die letzte Frage: nichts.
      Auf alle vorhergehenden: ich unterstelle "ja"
    • chirschi 10.04.2019 19:40
      Highlight Highlight Sowhat: Bruder/Schwester im Geiste 🤝
  • Katzenseekatze 10.04.2019 14:05
    Highlight Highlight Ich finde, Schawi hat zu sehr intime, private Fragen gestellt. Das geht nicht. Interessant sind die Facetten eines Menschen - aber diese ewige Demontage - wie er diese Interviews führt - geht mir auf den Geist. Da lobe ich mir die sauberen ehrlichen und authentischen Gespräche bei Sternstunde Philosophie etc. - das macht Freude zuzuhören.
  • zappeli 10.04.2019 13:59
    Highlight Highlight Ich habe die Sendung gesehen und fand es im Verhältnis zum vielen Wind im Vorfeld nicht sehr dramatisch. Da wurde mal wieder krampfhaft ein Skandal beschworen.

    Die Frau Balthus hat mich mit ihren Augen und Gesten sehr an Fussballtrainer Christoph Daum erinnert, als er beteuerte, er nähme keine Drogen (was er aber tat) ... Weiss nicht wieso, aber der Blick war für mich derselbe.
    • Frausowieso 10.04.2019 14:09
      Highlight Highlight Die Frage nach einem Missbrauch war absolut übergriffig. So etwas fragt man keine fremde Person vor einer laufenden Kamera. Auch wenn es so wäre, hätte sie jedes Recht dies zu verneinen. Und bitte vergleich so etwas nicht mit einem Drögeler, der lügt.
    • zappeli 10.04.2019 14:28
      Highlight Highlight Ja, das war sie. Ich fand Schawi noch nie gut und auch hier waren seine Fragen geschmacklos. Aber trotzdem finde ichs zu viel Lärm um das Ganze. Empörungskultur lässt grüssen.

      Meine Anmerkung zu Daum sollte kein Vergleich sein und hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Mir kam die Frau einfach unnatürlich vor. Als hätte sie etwas "intus".
  • mrmikech 10.04.2019 13:54
    Highlight Highlight Schamwinski
  • derlange 10.04.2019 13:54
    Highlight Highlight Irgendwie mag ich es nicht, dass meine Serafe-Pflichtgebühr alten, eigentlich pensionierten Männer/Frauen eine eigene Plattform bietet.
    • just sayin' 10.04.2019 14:33
      Highlight Highlight tja.
      diese abstimmung hat die mehrheit der schweizre (wieder mal) versemmelt
    • Baba 10.04.2019 15:06
      Highlight Highlight Und mir stinkt's dass mit meiner "Serafe-Pflichtgebühr" Eishockey und Fussball eine Plattform geboten wird. Dafür gibt's Dok, Sternstunden, Kassensturz, 10vor10 und und und...

      Dieses ewige "Pflicht-/Zwangsgebühr-Gezeter" geht mir unendlich auf den Geist und hat mit dem Thema hier EINFACH NIX ZU TUN 🤬🤬🤬!

      Und ja, ich weiss, Grossschrift ist Schreien - ich bin bewusst laut geworden 😠.
    • derlange 10.04.2019 15:46
      Highlight Highlight @Baba
      Das nennt man Meinungsfreiheit. Eine Kommentarspalte ist dazu da, Meinungen auszutauschen. Sie müssen deswegen nicht laut werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 10.04.2019 13:53
    Highlight Highlight Dass man sie deswegen gleich feuert, ist natürlich trotzdem ein Unding und peinlich für die Zeitung.
  • LeChef 10.04.2019 13:52
    Highlight Highlight Hab die Sendung gesehen. Schawi war der typische Schwafli, aber Frau Balthus wirkte sehr souverän auf mich. Die Fragen von Schawi waren aber auch keineswegs übergriffig, sondern einfach gewohnt polemisch. Wer in diese Sendung geht, muss damit umgehen können. Dass sie so hart getroffen wurde, war ihr während der Sendung überhaupt nicht anzumerken. Dass sie sich erst hinterher aufregt, natürlich auch auf Twitter, finde ich ziemlich schwach. Sie hätte ja schon während der Sendung sagen können, was ihr nicht passt, statt hinterher eine beleidigte Kolumne zu schreiben.
    • Walter Sahli 10.04.2019 14:10
      Highlight Highlight Im Nachhinein fallen einem immer die schlagfertigsten Antworten ein. Kennsch, oder?
    • FrancoL 10.04.2019 14:38
      Highlight Highlight Richtig @Le Chef. Ich denke sie hat sich das auch redlich zurecht gelegt und aus einer Sendung einen ganzen Strauss an Werbung gebunden.
      Und was das wichtigste ist: Man kennt Roger Schawinski, man geht ein Risiko ein wenn man bei ihm in die Sendung geladen wird.
    • LeChef 10.04.2019 14:42
      Highlight Highlight Ja klar. Aber manche Dinge sagt man am besten gleich, oder dann halt gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 10.04.2019 13:51
    Highlight Highlight Es ist meine Erfahrung, dass die meisten Journalisten sehr viel besser austeilen als einstecken können. Das ist übrigens geschlechts- und altersunabhängig, und ich sehe keinen Grund, weshalb sich das mit einer «jüngeren Generation» ändern sollte.
    • Sherlock_Holmes 10.04.2019 14:25
      Highlight Highlight Letzteres ist auch meine Ansicht – dies ist nicht eine Frage des Alters, des Geschlechts oder der Bildung – möchte ich hinzufügen – als vielmehr der Persönlichkeit und der Strukturen.
      Egal ob im Journalismus, der Wirtschaft, in der Uni, ETH, in der Medizin oder den Gewerkschaften und der Politik.
      Anschauungsunterricht erhalten wir praktisch täglich.
    • FrancoL 10.04.2019 14:41
      Highlight Highlight Stimme Ihnen vollumfänglich zu. Es wird immer wieder Versucht die Generationen gegeneinander auszuspielen, das macht keinen Sinn. Ähnliche Persönlichkeiten und Strukturen treten in allen Generationen auf.
    • fandustic 10.04.2019 15:59
      Highlight Highlight Glaube ich auch. Es ist illusorisch anzunehmen, dass die jüngere Generation im Alter anders tickt als heute. Es wird immer positive wie negative Beispiele haben...wird auch in 100 Jahren noch so sein. Hat rein gar nichts mit Bildung oder Aufgeklärtheit zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Narzyss 10.04.2019 13:51
    Highlight Highlight Ich wäre beim schauen der Sendung nicht auf die Idee gekommen, dass er spezifisch ihren Vater meint. Ich mag aber seinen ganzen Interviewstil nicht, nicht speziell auf sie bezogen vielmehr allgemein. Ich verstehe eigentlich nicht wieso man sich in so eine Sendung begibt, Schawinski ist unfreundlich und provoziert ununterbrochen. Ihr Zitat war aber wohl trotzdem falsch und hätte korrigiert gehört. Ob eine Entlassung notwendig war können wir wohl alle aus der ferne nur schwer beurteilen, da uns die Informationen fehlen.
  • Billy Meier 10.04.2019 13:51
    Highlight Highlight Dass Schawi ein aggressiver und rücksichtsloser Interviewer ist, sollte jeder und jede wissen, der/die in seine Sendung geht.

    Dass der alte Pirat aufs Alter dünnhäutig und mimosig wird, erstaunt hingegen. Roschee, das Glaskinn bekommt dir nicht gut! Wer hart austeilt, muss auch einstecken können!
    • häxxebäse 10.04.2019 14:26
      Highlight Highlight Konnte er aber noch nie. Er und sonst niemand.
    • Sherlock_Holmes 10.04.2019 14:51
      Highlight Highlight Wunderbar auf den Punkt gebracht. Absolut treffend!

      Roger, was ist seit den Zeiten auf dem Pizzo Groppera aus dir geworden?

      Vom Revolutionär, Avantgardist und Idealist zum Chauvinist im Establishment.

      Eigentlich bedauernswert.
      Leider bist du in guter und zahlreicher Gesellschaft.

      Aber auch dich wird die Zeit einholen. Nutze sie, solange du kannst, um dich damit auseinandersetzen.

      Bescheidenheit und Weisheit sind nicht umsonst ein hohes, rares Gut – und erst recht nicht gratis zu erwerben.
    • Fumia Canenero 10.04.2019 15:25
      Highlight Highlight Was aus ihm geworden ist? Ein Piratenradio-Berlusconi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pilatus 10.04.2019 13:50
    Highlight Highlight Ich erwarte von Roger S. keine Entschuldigung aber dass er ihr den WELT Job wieder zurückorganisiert. Das ist das Mindeste das er machen kann.Wieso Roger schon wieder nach Thiel - Köppel - Sommer ....?
    • Jesses! 10.04.2019 16:27
      Highlight Highlight Somm?
  • Der sich dachte 10.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Schawinski mimt den sterbenden Schwan, nur weil eine junge Frau ihm Paroli bietet und lässt sie gar feuern. Ich mochte Roger lange Zeit gut leiden, aber immer mehr verwandelt er sich in eine Diva. (Siehe auch den Sendeabruch mit Somm). Okay, was ich nicht checke: Warum Balthus am Ende der Sendung sagt, dass sie eigentlich noch gerne weitermachen würde. Verdienter wäre auf jeden Fall gewesen, wenn Sie ihm mit dem Glas Wasser eine kalte Dusche verpasst hätte. Und glaubhafter. Dann hätte der Oldboy wohl wie deppert aus der Wäsche gekuckt. So aber muss man bei Schawi wohl weiterzappen in Zukunft.
  • Couleur 10.04.2019 13:46
    Highlight Highlight Warum tut sich das SRF Schawinski noch an? Seine Interviews zielen nur darauf ab, die andere Person klein zu machen und sich als Moralapostel zu platzieren. Und wehe jemand erdreistet sich ihm den Spiegel vor zu halten. Der Typ ist einfach nur noch peinlich und jemand beim SRF sollte genug Eier haben um ihn abzusägen. Habe besagtes Interview gestern angeschaut und muss den Hut vor dieser Frau ziehen, die sich weder durch abwertende oder primitive Aussagen seitens Schawinski provozieren liess.
  • Sergei Makarov #24 10.04.2019 13:46
    Highlight Highlight "Wie mich der Schweizer Talkmaster in seiner Late-Night-Show in meine Einzelteile zerlegen wollte.» Beschreibt die Verletzung, die sie während der Sendung empfunden hat."

    Das ist alles, was dieser Artikel an Information darüber hergibt, was diese Kolumne beinhaltete. Schwer zu urteilen, ob Schawi nun überreagiert hat und die bösen, alten Männer ihre Macht missbraucht haben....oder ob die Kolumne wirklich daneben war....Schade...
    • Adumdum 10.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Ja, blöd dass der Artikel von der Welt sofort gelöscht wurde, oder? - somit kann man sich dann auch kein eigenes Bild mehr machen...
  • LeserNrX 10.04.2019 13:46
    Highlight Highlight Dass Sie hier Frau Balthus einseitig als Opfer von strukturellem Sexismus darstellen ist eine Ungeheurlichkeit! Die von Alice Schwarzer zitierte Aussage ist Fakt. Das heisst Frau Balthus zieht durch ihre Tätigkeit als Zuhälterin (über ihr Portal) Kapital aus dem sexuellen Missbrauch und sexuellen Taumata, den ein grosser Teil der Frauen auf ihrem Portal erleben mussten. Dass sie selbst nie Opfer von solchem Missbrauch wurde, lässt die Verharmlosung ihrer Tätigkeit (Zuhälterei/Prostitution), umso zynischer erscheinen. Frau Balthus ist Täterin in einem Mass, in dem es Schawinski nie sein wird.
    • LeserNrX 10.04.2019 14:07
      Highlight Highlight "Drei Männer jenseits der 50 in Chefpositionen. Auf der Verliererseite: die gemassregelte Frau."

      Schawinski hat hierzu ein Zitat von Balthus gebracht in dem Sie sagt: "Ich liebe alte weisse Männer!"
      Diese Frau betreibt ein Portal, in dem sich alte weisse Männer für ein paar Hundert Euro junge Frauen kaufen können und macht provokativ bis aggressiv Werbung dafür. Sie ist also viel eher der Steigbügelhalter dieser alten weissen Männer , als deren Opfer. Die wahren Opfer sind die jungen Frauen, die auf ihrem Portal verkauft werden.
    • HabbyHab 10.04.2019 14:10
      Highlight Highlight ..nein?
    • LeserNrX 10.04.2019 14:29
      Highlight Highlight @Jonahl: Nein, ich habe mich einfach mal damit auseinandergesetzt aus welchen Gründen, unter welchen Umständen und mit welchen Folgen sich junge Frauen in Europa prostituieren und finde deshalb die verharmlosende, ignorante und zynische Haltung gegenüber von Prostitution in der Schweiz zum kotzen.
      Neustes Beispiel:
      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/wenn-die-asylsuchende-eine-prostituierte-ist/story/19782952
      Und ja ich weiss, dass es bei Frau Balthus nicht um Zwangsprostitution geht, aber dazu habe ich mich schon mit Bezug auf das Schwarzer-Zitat geäussert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 10.04.2019 13:45
    Highlight Highlight Video schauen. Schawinski ist nicht auf der Höhe. Hätte eine Frau vor sich, die eloquent ist und sagen könnte, wie es aussieht, und er steuert nur auf den Skandal hin.
    Chance vertan.
    Was danach lief (siehe Artikel) ist sowieso beschämend.
  • Fitamine 10.04.2019 13:45
    Highlight Highlight Zum Glück werde ich eine Zeit erleben, in der solche Fossile wie Schwakinsi nicht mehr existieren. Bedeutungslos sind sie schon lange, aber sie können sich durch ihre Position immer noch in der Öffentlichkeit halten. Schade. Ich verstehe nicht, wie man sich Sendungen mit solch einem narzistischen und respektlosen Menschen aunschauen kann.
    • FrancoL 10.04.2019 14:46
      Highlight Highlight Es ist nicht die Frage ob man eine Nach-Schawinski-Zeit erleben wird (alle sind vergänglich), sondern ob eine bessere Zeit nach kommt und das wage ich zu bezweifeln. Es scheint mir nicht dass jüngere Generationen sich da stark von den alten unterschieden. In allen Generationen sind solche Persönlichkeiten und Strukturen zu erkennen. Zudem der Narzissmus ist nicht ausgestorben.
    • Fitamine 10.04.2019 16:15
      Highlight Highlight Natürlich, die Frage ist jedoch, was sich solche Personen leisten können. Ich denke in der heutigen Zeit würde jemand wie Schawinski (der ja vor allem noch bei der Generation 50+ ankommt), auf deutlich mehr Widerstand stossen und hätte mehr Mühe sich zu etablieren. Die Toleranz für Sexismus und Machogehabe ist klar zurückgegangen. Beispiel: Gaddafi wurde auch in der Schweiz von vielen Personen als Star gesehen (durch sein Machogehabe sahen ihn viele als Vorbild), genauso wie Figuren wie Hugh Hefner etc. Alles Fossile einer anderen Zeit, die langsam am aussterben sind. Da bin ich optimistisch.
    • FrancoL 10.04.2019 17:16
      Highlight Highlight @Fitamine; Meine Güte alles aus der Eben des Sexismus und Machogehabe betrachten? Das ist doch nicht das Leben, eher nur ein kleiner Teil davon.
      Wenn ich mir so die Figuren betrachte die heute aufkommen, etwas zu sagen haben, bin ich mir nicht sicher ob deren Betrachtungsweisen viel besser sind, sie sind vielleicht weniger sexistisch oder weniger machohaft, besser gesagt auf andere Art machohaft, aber deren Ansichten und Betrachtungsweisen alles andere als besser zu früheren Zeiten. Sind die Vorbilder heute wirklich besser? Ein Blick in die social media zeigen dass dies nicht der Fall ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich_bin_ich 10.04.2019 13:41
    Highlight Highlight Das einzig skandalöse an dieser Seifenoper ist, dass ich einen Teil davon mit Zwangsabgaben mitfinanzieren muss...
    • peeti 10.04.2019 13:53
      Highlight Highlight Nein, das ist nur eine Randbemerkung wert. Auch bei einem Privaten wäre das Verhalten von Schawi in gleicher Form zu kritisieren.
    • Ich_bin_ich 10.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Nun ja, hier unterstütze ich dieses Verhalten aber direkt mit Geld...
    • FrancoL 10.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Als würden Sie die Privaten nicht unterstützen, die Werbung wird auch durch uns finanziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • öpfeli 10.04.2019 13:41
    Highlight Highlight Von A - Z widerlich.
  • N. Y. P. 10.04.2019 13:39
    Highlight Highlight @Ulf Poschardt

    Wie tief muss man sinken !

    Nur weil Kumpel Roger anruft und sich beschwert, wird Salomé entlassen.

    Obwohl Salomé völlig richtig geschlussfolgert hat, dass ihr Schawinski unterstellt, sie sei in ihrer Kindheit missbraucht worden, wird nicht ihr der Rücken gestärkt, sondern sie wird entlassen !

    @Ulf, einfach erbärmlich, was du da abziehst.
    • Pilatus 10.04.2019 13:55
      Highlight Highlight Danke👍
    • Monica001 10.04.2019 14:33
      Highlight Highlight Lieber N. Y. P. ich hoffe Herr Poschardt liest Ihren Kommentar.
    • N. Y. P. 10.04.2019 15:07
      Highlight Highlight Ja, @Monica001, da dürfen wir uns keine Illusionen machen.

      Weder Schawi noch Poschardt wird sich hierher verirren..

      Leider.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bangarang 10.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Bin nicht sicher ob es besser wird, wenn das Old-Boys-Network vom "Feminist-only-club" ersetzt wird in Zukunft.

    Den Teufel mit dem Belzebub austreiben ...
    • *klippklapp* 10.04.2019 14:19
      Highlight Highlight Und wo in der Realität findet dieses Szenario statt?

      Finde das immer so gut, wenn gegen den Feminismus argumentiert wird, in dem man meint, dass Gegenteil wäre auch nicht besser...
    • Bangarang 10.04.2019 14:35
      Highlight Highlight Feminists: Man Clubs Are Sexist, But Woman Clubs Are Awesome Sauce.

      Gerade in den Medien macht sich ein sehr einseitiger Meinungsmarkt breit.

      Feminismus innerhalb von Pluralismus ist wertvoll und sinnvoll.
  • Marat 10.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Schawinski ist ein Bully. Entweder schleimt er oder dann versucht er seine Interviewgästinnen fertigzumachen. Siehe auch schon sein Gespräch mit Tamara Funiciello. Wie lange müssen wir Fax noch ertragen? Können wir ihn nicht zusammen mit Dieter Bohlen et al auf eine einsame Männerinsel schicken?
    • karl_e 10.04.2019 15:44
      Highlight Highlight als Marat scheinst du nicht zu wissen, dass das grammatische Geschlecht von "Gast" männlich ist, gleichgültig ob der Gast nun ein Weiblein oder ein Männlein ist. Die "Gästin" ist pure Dummheit.
      Uebrigens: "die Wache" ist feminin, ist aber bei den Soldaten i.d.R. ein Mann. Kein solcher stört sich daran.
    • Marat 10.04.2019 16:06
      Highlight Highlight Weiss ich schon, Karl_e, aber das ist mir egal. Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Sprache.
    • karl_e 11.04.2019 15:48
      Highlight Highlight Marat, sehr bedingt. "Gästin" ist und bleibt pure Dummheit.
  • ch2mesro 10.04.2019 13:39
    Highlight Highlight herr schawinski sieht sich als die geistige weltelite an. in bildung, intelligenz, schlauheit, eloquenz, erfahrung und wissen alleine über allem und allen stehend! 🤯
    • Trump's verschwiegener Sohn 10.04.2019 13:58
      Highlight Highlight Dabei ist doch gerade was die Eloquenz im Dialog betrifft, höchst mässig. Echt jetzt. Im Vergleich zu Anderen, welche sich nicht annähernd so in die mediale Öffentlichkeit drängen wie er, geht er in dieser Disziplin unter.
  • AndyMancher 10.04.2019 13:38
    Highlight Highlight Danke Frau Meier für diesen überfälligen Kommentar! Würde es sich beweisen lassen, wäre es Grund genug R.S. auch zu entlassen. Das typische Verhalten eines Narzissten, der es eigentlich besser wissen sollte.

  • Jesses! 10.04.2019 13:38
    Highlight Highlight Ja, Schawinski gehört nun auch zu den alten weissen Männern: Verbitterung, Sturheit, Borniertheit, verzerrte Selbstwahrnehmung. Was noch bleibt, ist die Autorität. Der letzte Strohhalm, an dem er sich festhalten kann. Erbärmlich.
  • TanookiStormtrooper 10.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Ist ja immer so. Austeilen können die selbstverliebten Herren, einstecken aber überhaupt nicht. Da hat Schawinski einiges mit Ueli Maurer und Donald Trump gemein.
    Ich hoffe ja inständig er liest das und fordert euch dazu auf meinen Kommentar zu löschen... 😛
    • drüber Nachgedacht 10.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Sorry Stormtrooper

      Mann kann Ueli Maurer viel anhängen,
      aber einstecken kann er.

      Was man von den beiden Schawinski und Trump nicht wirklich behaupten kann.
    • TanookiStormtrooper 10.04.2019 14:07
      Highlight Highlight Ist er darum neulich aus dem Eco-Studio gelaufen, weil ihm der Ausdruck "Alter Wein in neuen Schläuchen" nicht gepasst hat? Oder als ihn Schawinki einen "Parteipräsident nach Blochers Gnaden" nannte? Hatte er nicht auch "kä luscht" oder nannte eine Journalisten "Aff"? Der Ueli ist auch eine ziemliche Mimose.
  • Volande 10.04.2019 13:31
    Highlight Highlight Für diese Frage sollte man Schawi rauswerfen.
  • eBart! 10.04.2019 13:26
    Highlight Highlight "Salomé Balthus war zu Gast bei «Schawinski». Er versuchte es mit einer Unterstellung."

    Wenn man den Beitrag schaut, hat man nicht den Eindruck dass er ihr eine Unterstellung macht. Es ist eher umgekehrt - sie macht das in ihrer Kolumne.

    Also hier von strukturellem Sexismus zu sprechen finde ich schon etwas daneben. Wenn sie mit heiklen Fragen nicht umgehen kann, ist das nicht das Problem von Schawinski, geschweige denn das der Welt.
    • HabbyHab 10.04.2019 14:12
      Highlight Highlight .. sie kann mit den heiklen Fragen nicht umgehen? Eher er wohl nicht.
    • eBart! 10.04.2019 14:19
      Highlight Highlight Sie fühlt sich ja genötigt was von der Seele schreiben zu müssen - und dann hat das weder Hand noch Fuss...
  • die Freiheit die ich meine 10.04.2019 13:24
    Highlight Highlight Es ist nun an der Zeit!

    Schawinski muss WEG !
    • Herr Hans Müller 10.04.2019 14:57
      Highlight Highlight Jetzt reichts, der muss weg!!
      Play Icon
  • Chili5000 10.04.2019 13:23
    Highlight Highlight Unglaublich. Sexismus auf höchster Ebene... Das es darüber keine grosse Empörung gibt ist der Beweis für den strukturellen Sexismus schlechthin...
  • Laskug 10.04.2019 13:22
    Highlight Highlight Die liebe Frau Balthus wusste genau, wie Schawinskis Konzept aussieht. Angreifen, damit man Gelegenheit bekommt, sich zu rechtfertigen. Im Nachhinein zu jammern war ein ganz übler Charakterzug von ihr. Und die Verfasserin dieses Artikel jammert gerade mit ihr.
  • Pümpernüssler 10.04.2019 13:22
    Highlight Highlight Ich verstehe seine Gäste einfach nicht... Wer tut sich sowas nur freiwillig an.
  • Älü Täme 10.04.2019 13:19
    Highlight Highlight 👏👏👏
  • Gmbhh 10.04.2019 13:18
    Highlight Highlight Stimmt
  • Chriguchris 10.04.2019 13:17
    Highlight Highlight Sympthomatisch Schawinski,
    - er gibt sich weltoffen
    - versucht seinen Gast aus der Reserve zu locken/reinzulegen
    - ist beleidigt weil sein Gegenüber es erkennt und dann so frech ist dies deutlich zu machen
    - sie schreibt die Wahrheit
    - Schawinski zu ihrem Chef so "mimimi"
    - sie wird entlassen
    - Schwachinski fühlt sich gross, stark, männlich, überlegen halt so wie er gerne wäre
    Ende.
  • Scooby doo 10.04.2019 13:16
    Highlight Highlight Habe das interview schon vorab gesehen...wer so,von einem alternden Journalist angegriffen wird , hat das Recht sich zu verteidigen.... Ich mochte schawinski schon vorher nicht so gut ... Jetzt noch weniger!
    • karl_e 10.04.2019 15:46
      Highlight Highlight Schawi ist nicht alternd, sondern alt (so alt wie ich)
  • Mutzli 10.04.2019 13:16
    Highlight Highlight Wirklich eine verdammt schwache Leistung von Seiten der Welt, ganz zu schweigen von Schawinski. Sich selbst als grosser Provokateur aufspielen, aber empfindlichst auf absolut berechtigte Kritik reagieren...

    Hat ihm wohl auch nicht gepasst, dass seine Masche noch während des Interviews dermassen durchschaut und demontiert wurde.
    • Dominik Treier (1) 10.04.2019 13:33
      Highlight Highlight Das ist Schawinski als Lehrstück und war er schon immer... Er war schon immer meister im Provozieren aber wenns zurückkommt die beleidigte Leberwurst. Politisch vielleicht nicht aber sonst würde er gut zu Mörgeli, Ueli und Co. passen...
    • Horatio 10.04.2019 13:34
      Highlight Highlight Schawinski benutzt Leute als Vehikel auf deren Rücken er sich profilieren kann. War doch schon während den Demos um Radio 24 so. Er hat sich nicht geändert und wird es auch nicht tun.
    • just sayin' 10.04.2019 14:30
      Highlight Highlight wurde seine mache "durchschaut" und "demontiert"?

      i finde nicht.

      ein sehr angenehmes und interessantes interview

      umso erstaunlicher ihr post nachher:

      "Wie übergriffig ist es bitte, mir einreden zu wollen ich sei als Kind sexuell missbraucht worden? Nur weil ich Prostituierte bin? #aufschrei #prochoice #sexwork #fighstigma Missbrauch bei Schawinski…"

      da muss man weder männlich noch >50 jährig sein, muss sich davon destanzieren zu wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 10.04.2019 13:15
    Highlight Highlight Die Frage ist wirlich unter aller Sau. Roger geh in Rente..

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Die 34-jährige Philosophin und Theologin spricht mit uns über ihr tragisches Leben hinter Klostermauern. Und darüber, wieso sie jetzt im Schweizer Dokfilm «#Female Pleasure» mitmacht.

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