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So rassistisch berichtet das ZDF über das Royal Wedding – aber kein «Sorry» vom Sender

bild: ap/ watson

Ja, wir haben's geschnallt! Meghan ist schwarz. Schwarz, schwarz, schwarz, schwarz! Wann reden wir endlich wieder über die lustigen Hütchen?

22.05.18, 12:51 23.05.18, 09:32

Weil sie ja schliesslich niemals Königin und König werden, «können wir uns auch mal so ein exotisches Paar leisten.» So sagt es Norbert Lehmann, der Moderator der die royale Hochzeit im deutschen Staatsfernsehen kommentiert.

OMG, ja! Die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle hat eine afroamerikanische Mutter. Sie ist damit die erste Person mit einem nicht ausschliesslich weissen Familienhintergrund, die in die britische Königsfamilie hineingeheiratet hat. Und es ist klar, dass man über dieses Faktum sprechen kann, will, muss. Aber sollte man dabei wirklich Dinge sagen, wie ...

« ... als Garanten der zukünftigen Monarchie dürfen sich William und Kate natürlich nicht so viele Extravaganzen erlauben.» 

Julia Melchior, Adelsexpertin

In der Tat ist die kleine Runde aus Monarchiefetischisten, die die Hochzeit von Meghan und Harry im ZDF kommentierten, durch und durch unsensibel, was das Thema Rassismus betrifft. So wurde die Hautfarbe und die Herkunft der Braut zum ausgeschlachteten Dauerthema der Spezialsendung. Und wir fragen uns: Seit wann ist Schwarzsein extravagant? Mehr dazu im Video!



Moderator Norbert Lehmann fragt seine Gäste immer wieder, was sie denn von diesem speziellen Paar halten würden. Und die Gäste, unter denen eine Adelsexpertin, die Unterhaltungschefin der «Gala»-Zeitschrift und ein Journalist der Zeitung «Die Welt» sitzen, machen alles nur noch schlimmer. Auf eine Frage von Lehmann antwortet der Welt-Journalist: «Es ist nicht ungewöhnlich für England, dass die ungewöhnlichen Paarungen passieren. Dies ist schliesslich eine sehr gemischte Gesellschaft inzwischen.»

Die Adelsexpertin fügt an: «Aus Marketinggründen ist so eine Meghan natürlich genial!» Denn, wie sie später anfügt, tritt mit Meghan auch «dieses afroamerikanische Esprit» in die britische Krone mit ein. Das sei sehr wertvoll. Aber eben schon nur weil es ja Harry ist, der sie heiratet. Der, der eh niemals König wird. 

Über 100 Jahre mit den britischen Royals – und jetzt angeblich noch mit «afroamerikanischem Esprit»! Wir Medien-Schaffenden freuen uns ungemein!

Auch bei der Nachbesprechung der Zeremonie zeigt Moderator Lehmann keine Scheu, seine grosse Freude über all diese unglaublich «schwarzen» Vibes während der Festlichkeiten zu teilen. Er sagt: «... also ‹Stand by Me› mit diesem Gospelchor – allein weil er fantastisch schwarz und so toll schwarz gesungen war. Und Allgemein soviel Schwarzes ...»

Eine kleine Auseinandersetzung mit einer über 400 Jahre alten Kolonialgeschichte – mitbestimmt von ebenjener Königsfamilie, die sich gerade einen Gospelchor zur multikulturellen Unterhaltung einer Hochzeit angeheuert hat – findet in keinem Moment statt. 

Auch Sexismus wurde zum Thema gemacht

Dafür aber sind die Kommentare des ZDF-Ründchens nebst dem augenscheinlichen Rassismus auch gespickt mit einer ordentlichen Portion Sexismus. Harry habe sich mit Meghan einen ganz ungewöhnlichen Typ Frau ausgewählt, erläutert beispielsweise die Adelsexpertin: «Sie ist älter als er und hat auch selber irgendwie was geleistet – aus eigener Kraft.» Damit ist wohl gemeint, dass Meghan eine Schauspielkarriere hatte. Oder vielleicht auch schon nur, dass sie als Frau überhaupt eine Karriere hatte? Als arme, afroamerikanische Frau? So genau können wir nicht sagen, was in den Köpfen der vier Talk-Gäste vorgeht.

Schliesslich werden auch am laufenden Band unkritisch und unhinterfragt irgendwelche Leute zitiert, die angeblich Dinge sagten wie: «Frauen sind wie Teebeutel. Sie wissen gar nicht, wie stark sie sind, bevor sie ins heisse Wasser kommen.» Lehmann kann es sich in einem Moment dann auch nicht verkneifen, dem sechs Millionen Publikum mitzuteilen, dass «Irgendjemand mal gesagt» habe, dass – «ich sag jetzt hier nicht Nanny – aber einer sagte, dass man sich eine solche Frau früher als Mätresse gehalten habe.»

Keine Entschuldigung vom ZDF

So richtig bewusst geworden ist dem ZDF seine hochproblematische Berichterstattung wohl bis jetzt noch nicht . Der Ausland-Radiosender Deutsche Welle (der wie das ZDF zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört) hat den Fernsehsender auf die Kritik angesprochen. Das ZDF antwortet daraufhin, dass sie «Fragen sowie Lob und Kritik zu unterschiedlichen Aspekten der Übertragung» erhalten haben und dass all diese Statements gleich ernst nehmen würden. Mehr nicht.

Und wir fragen uns zum Schluss: Können wir nicht wieder mehr über all diese verrückten Hütchen sprechen?

Hier sind sie: Die Hüte der Gäste an der Hochzeit von Harry und Meghan

Übrigens: Statt der «Heiratsstrafe» kommt jetzt die «Konkubinatsstrafe»

Video: srf/SDA SRF

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • why_so_serious 23.05.2018 08:41
    Highlight Staatsfernsehen, dass von einer britischen Hochzeit berichtet. In wie fern können die Gebühren dafür gerechtfertig werden?
    7 5 Melden
  • rodolofo 23.05.2018 07:23
    Highlight Dabei haben sich die Royals so bemüht, diese Blaublütige Veranstaltung NICHT rassistisch erscheinen zu lassen!
    Nebst der schwarzen Mutter der Tochter, auf die sich die Fernsehkameras immer wieder richteten, waren sehr viele Schwarze in die Hochzeits-Veranstaltung integriert:
    - Eine SCHWARZE PRIESTERIN (Bitte wiederholen Sie dieses Wort so lange, bis Sie realisieren, was das für Sie und für die Gesellschaft als Ganzes bedeutet!)
    - Ein schwarzer Gospel-Chor (die haben sich schon so etabliert, dass es gar nicht mehr auffällt.)
    - Ein schwarzer Cello-Spieler
    Eine schwarze Königin? Kommt bald.
    7 4 Melden
  • Yotanke 22.05.2018 22:34
    Highlight dieser artikel illustriert leider trefflich wie abstrus political corectness unterdessen geworden ist. pc wird völlig übertrieben und überall rassismus vermutet. was diese extremen vertreter des pc nicht begreifen: mit ihrer völlig übertriebenen interpretation sind sie bei otto normalbürger die totengräber von pc und bei den gestörten provozieren sie wiederum kranke gegenbewegungen die niemand will. pc ist am ende des tages politische bevormundung von mündigen bürgern.
    91 30 Melden
  • aglio e olio 22.05.2018 17:08
    Highlight Allein die Existenz von "Adelsexperten" zeigt schon wie rückständig unsere Gesellschaft zum Teil noch ist.
    150 37 Melden
    • Cmo 22.05.2018 22:17
      Highlight Wieso? Es gibt doch auch Politexprten, oder Rechtsexperten, etc.
      28 50 Melden
    • MacB 23.05.2018 17:36
      Highlight Solange die Glückspost noch ordentlich gekauft wird, brauchts weiterhin Adels"experten" :)
      4 0 Melden
  • Waedliman 22.05.2018 15:26
    Highlight Es bedarf eines gewissen sprachlichen Feingefühls, diese Tatsache der für den europäischen Adel ungewöhnlichen Herkunft zu erwähnen. Da ist man beim ZDF wahrscheinlich überfordert.
    66 29 Melden
  • Zwerg Zwack 22.05.2018 14:36
    Highlight Ach, bauscht das Ganze doch nicht so auf. Das verlinkte Youtube-Video ist ein 2-minütiger Zusammenschnitt aus einer mehrstündiger Sendung in welcher permanent gestusst werden muss. Dass die Herkunft der Braut ein Thema ist, ist doch klar, und dass sie "halbschwarz" ist, ist halt nunmal etwas, was es bis jetzt in der britischen Königsfamilie noch nicht gegeben hat. Darf man darüber etwa gar nicht reden, weil wir doch im achso aufgeklärten 2018 leben?
    286 40 Melden
  • Ohmann94 22.05.2018 14:22
    Highlight Und wiedermal ein Mimimi-Artikel, der einzig und alleine leistet, dass ich und viele andere Leute extrem genervt sind von dieser ständigen Überkorrektheit, die sich meistens einfach nur komplett sinnbefreit auf irgendwelche Kleinigkeiten stürzt, um dann allen Anderen zu unterstellen, wie unglaublich rückständig sie doch seien - auch wenn meist keinerlei böse Absichten vorhanden sind. Danke.... ohne eure pausenlose Nörgelei wäre die Welt komplett am Ars*** - Und ja, ich glaube, dass sich die aufgeklärten Werte gerade selbst zerfleischen durch solche unhaltbar extreme Umsetzungen.
    170 52 Melden
  • The Origin Gra 22.05.2018 14:13
    Highlight OMG Sie ist Schwarz? Sie ist eine Frau obendrein :O ... -.-

    Was spielt das für eine Rolle was für einen Hintergrund Meghan Makle hatte?

    Bin ich nicht im 21. Jahrhundert gelandet? Falscher Film? Oo
    45 42 Melden
    • lilie 22.05.2018 14:54
      Highlight @The Origin Gra: Haha, wenn sie ein Mann wäre, wäre der Aufschrei noch grösser!

      Da bin ich ja mal gespannt, wann der erste britische Prinz einen Mann heiratet. 😊
      117 1 Melden
    • Majoras Maske 22.05.2018 21:38
      Highlight Einen schwarzen Mann ;-)
      48 0 Melden
    • The Origin Gra 22.05.2018 22:18
      Highlight Der erste Abschnitt wäre eigentlich Sarkastisch gemeint gewesen -.-

      Aber so wie im ZDF berichtet wurde darf eine Frau nicht auf eigenen Füssen stehen -.-
      16 14 Melden
  • HeforShe 22.05.2018 14:00
    Highlight Ich finde es richtig und wichtig, dass ihre Hautfarbe bzw. dass sie ihren Hintergrund einbringt.

    Bis anhin waren Prinzessinnen immer weiss. Queen Charlotte ist umstritten und bei Disney ist Tiana die Ausnahme. Bis auf kleinere europäische Adelshäuser wie Habsburg, sind die Titelträger ebenfalls weiss.

    Aber eine schwarze Herzogin gibt jungen schwarzen Mädchen eine Identifikationsmöglichkeit, von denen viel zu wenige existieren.

    Deshalb ist Diversität auch so wichtig.
    57 35 Melden
    • somethin'witty 22.05.2018 17:38
      Highlight Äh ja, in Europa waren die Prinzessinen meistens weiss und weil Monarchien es halt so an sich haben, herrschende, mehr oder weniger konservative Familien über Jahrhunderte auf dem Tron zu haben, sind sie es auch heute grösstenteils noch.
      Ich bin mir sicher, dass die Prinzessinen Afrikas grösstenteils schwarz sind und waren.
      Aber klar, es ist sicher toll und bedeutet vielen Menschen vielleicht auch etwas, dass diese Meghan jetzt dazugehört, kann ich nicht so einschätzen.
      62 8 Melden
    • HeforShe 23.05.2018 08:09
      Highlight Ja, eben. Du bringst es auf den Punkt: In der Geschichte der weissen, europäischen Elite waren Menschen anderer Hautfarbe immer minderwertig. Bis ins 20. Jahrhundert. Gerade deshalb ist Meghans Hautfarbe so prominent.

      Gleichzeitig lebten und leben aber Menschen unterschiedlicher Herkünfte in Europa, der Durchbruch dieser veralteten Muster ist ein Fortschritt.

      Und nein, Monarchenfamilien hielten sich teilweise kein Jahrhundert auf dem Thron, weil immer aus irgendeinem Ecken ein Cousin zweiten Grades nach Legimität krähte.
      1 1 Melden
  • Duscholux 22.05.2018 14:00
    Highlight Die ist doch blasser als ich.
    39 6 Melden
  • MacB 22.05.2018 13:35
    Highlight Ich habs auf ZDF ebenfalls mitverfolgt und fand das viel unkritischer als hiuer beschrieben. Die Extravaganz bezieht sich ja auch darauf, dass Sie Amerikanerin ist, nicht Anglikanerin ist, Hollywoodschauspielerin ist, aus schwierigen Familienverhältnissen kommt, keine Adlige ist, schon 37 ist (schon ein Risiko, wenn noch Kinder fürs Königshaus hermüssen).

    Für das britische Königshaus ist das nicht ohne, wenn man z. Bsp. Edward den VIII. nimmt, der die Krone aufgeben musste, um eine Nicht-Anglikanerin heiraten zu können. (diese Regel gilt seit 2011 aber nicht mehr).
    333 48 Melden
    • Baba 22.05.2018 15:05
      Highlight @MacB: Edward VIII musste damals (offiziell*) abdanken, weil Wallis Simpson zweimal geschieden war und der König damals als Oberhaupt der Church of England (CoE) keine geschiedene Ehepartnern haben durfte (Charles und Camilla haben 2005 auch keine Trauungszeremonie im der CoE erhalten, da Camilla 1. Mann noch lebt. Das war damals 'nur' ein Segnungsgottesdienst.)

      Bis 2011 hat seinen Platz in der Thronfolge verloren, wer eine Katholikin/Katholiken geheiratet hat.

      *seine offenen Nazi-Sympathien dürften das ihre für die harte Haltung der Regierung beigetragen haben.
      32 1 Melden
    • Rajasu 22.05.2018 15:06
      Highlight Edward VIII musste die Krone abgeben, weil er eine heiraten wollte, die schon zweimal geschieden wurde.
      19 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 22.05.2018 15:32
      Highlight Danke MacB. Wer Rassismus sehen will sieht ihn immer. Sehe es eher so wie du. Immerhin ist es als Harry's Ur-Grossonkel in den 30ern eine geschiedene, nichtanglikanische US-Amerikanerin heiraten wollte, im Königreich zu einer Verfassungskrise gekommen. Er musste abdanken und seinem Bruder Platz machen (Vater der Queen). Extravagant ist wohl tatsächlich nicht unbedingt die Hautfarbe eher, älter als Harry, Schauspielerin, US-Amerikanerin, schwierige Familie und halt so gar nicht vergleichbar mit Kate oder gar Diana. Wenn noch am ehesten mit Fergie...
      39 13 Melden
    • MacB 22.05.2018 17:04
      Highlight @Baba: Aha, war in erster Linie der Zivilstand das Problem... ich dachte immer, das sei eine Begleiterscheinung gewesen und es lag in erster Linie an der Konfession. Danke für die Info, wieder was gelernt :)
      17 0 Melden
    • LupaLouu 22.05.2018 19:55
      Highlight Vielleicht adoptieren sie ja 😊
      4 2 Melden
    • Menel 23.05.2018 07:23
      Highlight @Ohniznachtinsbett, bei ihm war es nicht nur eine rassistische Haltung, er hat direkten Kontakt zu Hitler und Co. gepflegt und sogar Unterstützung zugesagt.
      2 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 23.05.2018 13:21
      Highlight Menel: War vielleicht etwas verwirrend geschrieben. Dies war mehr bezogen auf die Berichterstattung des ZDF. Die Nazi-Sympathien Eduards taten, neben seiner Beziehung zu Frau Simpson wohl das übrige. Interessant ist jedoch, dass sich ausgerechnet Winston Churchill, als einer der wenigen des Britischen Establishments, für den Verbleib Eduards auf dem Thron stark gemacht hat.
      1 0 Melden
  • Sir Konterbier 22.05.2018 13:07
    Highlight Die ist eh weisser als Micheal Jackson in seinen Fünfzigern. Hätte gar niemand gerafft wenn sie es nicht so aufgeblasen hätten😒
    304 19 Melden
    • HeforShe 22.05.2018 13:47
      Highlight 1) Menschen anderer Hautfarbe, die Verhaltensweisen oder Äusserlichkeiten annehmen, die als „weiss“ zugeordnet werden, machen dies in der Regel aus Gründen der Assimilation, um zumindest einen Teil der Diskriminierung abzuschwächen.

      2) Meghab hat schwarze und weisse Wurzeln. Sie wird in ihrem Leben genug Probleme gehabt haben, weder der einen, noch der anderen Gruppe genügend zu entsprechend.

      Ihre Identität aber ist an ihr. Aufgrund der Nähe zu ihrer Mutter ist es logisch, dass sie enge Bezüge zu ihrer Kultur hat.

      Und sie ist genug schwarz, dass sie 2018 mit Rassismus konfrontiert wird.
      24 31 Melden
    • Bene86 22.05.2018 18:40
      Highlight Mir wäre es nie aufgefallen. Und als ich es durch die 100 Artikel dazu erfahren habe, interessierte es mich trotzdem nicht mehr oder weniger als zuvor. Schön, dass die Hochzeit jetzt endlich durch ist.
      29 3 Melden
    • Sir Konterbier 22.05.2018 22:02
      Highlight War ganz einfach ein Joke... Ich hab mir gar nicht viel dabei überlegt. Zu diesem Thema gibt es auch gar nichts zu überlegen. Schwarz oder Weiss ist doch sowas von egal. Alle die dieses Thema hier mit viel Ernst behandeln drängen doch die Schwarzen wieder unnötig zurück in ihre Opferrolle, oder erinnern zumindest wieder alle Menschen (aller Hautfarben) dass sie nicht identisch sind. Mag ja gut gemeint sein aber eben mehr als einen dummen Kommentar wars mir nicht wert, ich respektiere alle und muss hier nicht rumhäucheln...
      19 2 Melden
    • HeforShe 23.05.2018 08:05
      Highlight @Sir Konterbier

      Hautfarben zu ignorieren ist leider immer noch ein Privileg, keine Selbsverständlichkeit. Wenn man im Alltag nach wie vor erinnert wird, dass es eben doch eine Rolle spielt, welche Hautfarbe man hat.

      Deshalb kann man Menschen micht nicht-weisser nicht WIEDER in die Opferrolle drängen - die Oppression hat noch nicht aufgehört.
      4 5 Melden
    • Sir Konterbier 23.05.2018 17:08
      Highlight Ich ignoriere es ja nicht: Für mich ist KEIN UNTERSCHIED DA! Was andere für Probleme und Komplexe haben ist ihre Sache.
      3 1 Melden
    • HeforShe 24.05.2018 09:28
      Highlight 1/2 Das nennt sich colorblind racism. Es IST ein Unterschied da. Wegen der Oppression aufgrund ihrer Hautfarbe, die zu einer anderen Kultur, zu Schmerz und Bedürfnissen führten, die sich deutlich von Menschen mit weisser Hautfarbe unterscheiden.

      Dem gegenüber blind zu sein, weil man der Ideologie unterworfen ist, die Hautfarbe und deren Konsequenzen zu übersehen, ist eine Form von Rassismus. Das hat nichts mit dem individuellen Verhalten zu tun – Anstand gehört sich jedem Menschen gegenüber.
      1 0 Melden
    • HeforShe 24.05.2018 09:28
      Highlight 2/2 Keinen Unterschied oder sogar keine Probleme zu sehen gehört übrigens auch zu den «white privileges». Wer zu einer unterdrückten Gruppierung gehört, hat den Luxus gar nicht, da er jeden Tag erfährt, dass es eben doch Unterschiede gibt.

      Du magst im direkten Umgang zwar das Gefühl haben gegen den Rassismus zu wirken, förderst aber institutionellen Rassismus dadurch. Bis zu einem gewissen Grad tun wir das alle, da wir von unserem «white privilege» profitieren. Aber deshalb ist Akzeptanz, dass es existiert, so wichtig.
      2 0 Melden
  • Matti_St 22.05.2018 13:06
    Highlight 1. Ich bin immer wieder erstaunt, oder naiv, dass man überhaupt über Hautfarbe spricht. Als ob das immer noch relevant ist. Eigentlich müsste die Gesellschaft längst 100 Schritte weiter sein.
    2. Ein Flugzeugabsturz genügt, um eine Familie zu beerdigen. Und nein, ich hoffe nicht das so was passiert. (Sonst kommen sicher wieder Trolle, die mir das unterstellen.)
    20 32 Melden
    • HeforShe 22.05.2018 13:49
      Highlight 1) Es wie mit dem Feminismus. Sieht von aussen ja aus, als wäre alles soweit geregelt, von innen ist es aber nach wie vor hässlich.

      Rassismus hat noch ganz viel Arbeit vor sich.

      2) Die Thronfolger reisen nie gemeinsam in einem Flugzeug, damit eben der Fall nicht Eintritt. Also, die Queen, der Prince of Wales und der Duke of Cambridge.
      30 7 Melden
    • Matti_St 22.05.2018 16:57
      Highlight Das mit der Thronfolge ist so ne Sache.
      Sein Bruder mit seinen Kids werden sicher gemeinsam fliegen oder unterwegs sein. Das der Vater der erste ist, sollte ja klar sein.
      1 9 Melden
  • Enzasa 22.05.2018 13:05
    Highlight Solange es solche Diskussionen darüber gibt, sind wir von vom deutschen Grundgesetz noch meilenweit entfernt.
    Alle Menschen sind gleich unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion.......
    25 30 Melden
    • huck 22.05.2018 15:51
      Highlight "Alle Menschen sind gleich" steht ganz sicher nicht im Grundgesetz.
      24 9 Melden
    • Matti_St 22.05.2018 17:10
      Highlight Doch, in der Bundesverfassung Art. 1.
      8 22 Melden
    • huck 22.05.2018 17:38
      Highlight Nein, da steht:
      Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
      40 2 Melden

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