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Kommt jetzt die lesbische Disney-Prinzessin? 4 Dinge, die du darüber wissen musst



Disneys Animations-Hit «Die Eiskönigin» wird Ende 2019 fortgesetzt. Nun hat ein Blog eine Nachricht über den Film veröffentlicht, der viele Menschen in helle Aufregung versetzt.

Was genau ist passiert?

Schon seit mehreren Monaten hält sich ein Gerücht hartnäckig, wonach Elsa im zweiten Teil von «Die Eiskönigin» einen weiblichen Schwarm bekommen könnte. «Die Eiskönigin» erschien 2013 und gilt bis heute als kommerziell erfolgreichster Animationsfilm.

Elsa ist die Dame links:

Frozen

Bild: Disney

Vor wenigen Tagen nun, hat der Filmblog «Revenge of the fans» einen Artikel veröffentlicht, in welchem behauptet wird, dass Elsa nun tatsächlich homosexuell werden soll. Der Autor bezieht sich dabei auf «sehr verlässliche Quellen». 

So soll für Elsa im zweiten Teil ein Schwarm geplant sein (engl. love interest) und bei diesem soll es sich nicht um einen Mann, sondern um eine Frau handeln. Wie eindeutig Elsa in «Die Eiskönigin 2» allerdings als lesbisch geoutet wird, beantwortet der Artikel nicht.

Wie sind die Reaktionen?

Obwohl man sich beim Artikel nur auf das Wort des Verfassers verlassen kann, war das Echo darauf riesig. Wer auf Twitter nach dem Hashtag #giveelsaagirlfriend sucht, findet unzählige Einträge zu diesem Thema.

Tut es, ihr Feiglinge!

Neu ist dieser Hashtag allerdings nicht. Bereits in der Vergangenheit hatten User unter diesem Hashtag eine lesbische Elsa gefordert.

Zum Beispiel 2016:

Auch die Fantheorie, wonach der bekannte Song von Elsa «Let it go» eigentlich eine Coming-Out-Hymne sei, wird unter den Befürwortern rege diskutiert.

Ihr wisst schon, dieses Lied hier:

abspielen

«Let it go» in 25 Sprachen ist ziemlich cool. Video: YouTube/Disney Deutschland

Was spricht dafür?

Auf die Thematik angesprochen, antwortete Jennifer Lee, Drehbuchautorin und Ko-Regisseurin von «Die Eiskönigin», in einem Interview mit der Huffington Post:

«Ich liebe alles, was die Leute über unseren Film sagen und denken – dass er einen Dialog anregt, dass Elsa so ein wundervoller Charakter ist, der so viele Leute anspricht. Es bedeutet uns unglaublich viel, Teil dieser Konversation zu sein.

Wir hatten unzählige Diskussionen darüber, wohin uns dies nun führt und wir sind sehr gewissenhaft, was dieses Thema angeht. Ich schreibe immer aus der Sicht eines Charakters und wo Elsa ist und wohin sie gehen möchte, erzählt sie mir jeden Tag. Wir werden sehen, wohin uns das führt.»

Dass Lee die Möglichkeit einer lesbischen Elsa nicht eindeutig ausschloss, regt natürlich Vermutungen an. Denkt das Kreativteam tatsächlich darüber nach, dem Fanwunsch nachzugeben?

Auch dass Disney zwei neue Frauen für den Film verpflichtet hat, gibt den Gerüchten Auftrieb. Zum einen wäre da die Drehbuchautorin Allison Schroeder, die mit ihrer Arbeit am Film «Hidden Figures» bewiesen hat, dass sie ein Gespür für starke Frauenrollen und Minderheiten hat.

Hidden Figures

Der Film erzählt die Geschichte von drei Afroamerikanerinnen, die bei der NASA arbeiteten und trotz ihrer Brillanz und einem massgeblichen Anteil am Gelingen des Weltraumprogramms kaum bekannt sind. Bild: 20th Century Fox

Auf der anderen Seite sorgte die Nachricht, dass Evan Rachel Woods den bisherigen Cast ergänzen wird, für Aufregung. Wood hatte sich vor einigen Jahren als bisexuell geoutet und bisher ist noch völlig unklar, welche Rolle sie übernehmen wird.

Eva Rachel Woods
https://de.wikipedia.org/wiki/Evan_Rachel_Wood#/media/File:Evan_Rachel_Wood_July_2017.jpg

Evan Rachel Woods. Bild: Wikipedia

Einige sehen auch die Tatsache, dass Disney bereits erste LGBTQ-Charaktere eingeführt hat, als positives Zeichen für eine lesbische Elsa. Beispielsweise gibt es in der Kinderserie «Doc McStuffins» eine Familie mit zwei Müttern. Auch im Megablockbuster «Die Schöne und das Biest», der 2017 in die Kinos kam, gab es einen LGBTQ-Charakter.

Was spricht dagegen?

Obwohl Disney ein paar wenige LGBTQ-Charaktere eingeführt hat, werden diese in den Filmen meist nicht als solche dargestellt. Beispielsweise wurde von Disney im Vorfeld von «Die Schöne und das Biest» bestätigt, dass der Charakter des LeFou schwul sei. Im Film deutete aber nicht wirklich etwas auf die sexuelle Orientierung von LeFou hin.

LeFou ist er hier:

Le Fou

Bild: Disney

Es macht den Anschein, als würde Disney zwar damit anfangen, den einen oder anderen LGBTQ-Charakter einzubauen, aber auch nur, um die entsprechenden Zuschauer zu besänftigen. Einen LGBTQ-Charakter offensiv zu zeigen, liegt wohl noch nicht im Interesse von Disney. 

Aus einer kommerziellen Sicht ist das durchaus verständlich, da Disney sich als Familienkonzern mit althergebrachten Werten versteht. Die Zielgruppe des Mauskonzerns sind noch immer klassische Familien. Der Zuspruch, der eine lesbische Elsa auf Twitter erfährt ist trügerisch, da die LGBTQ-Community in den USA online äusserst gut organisiert ist.

Ausserhalb dieser Community sieht es aber ganz anders aus. Vor allem in den USA gab es von konservativen Kreisen immer wieder viel Kritik, wenn ein LGBTQ-Charakter in einer Disney-Produktion auftauchte. Doch auch im deutschsprachigen Raum sind viele Menschen anscheinend noch nicht für eine lesbische Elsa bereit:

Bild

Kommentar zur News-Meldung über eine lesbische Elsa bei «TV Spielfilm». Bild: Screenshot Facebook

Ob Disney also wirklich das Risiko eingeht, seine konservativen Zuschauer zu verärgern? Schliesslich hat «Die Eiskönigin» fast 1.3 Milliarden US-Dollar eingespielt und diese Bestmarke will getoppt werden.

Julianne Moore und Ellen Page: Drehverbot an Schule:

LGBTQ-Paar in Disney-Serie – Konservative drohen mit Boykott:

abspielen

Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • blibli 06.09.2018 07:41
    Highlight Highlight unglaublich das heute die geschlechtsauswahl des partners immer noch zu solchen diskussionen führt...
  • Texup 05.09.2018 23:17
    Highlight Highlight Unverständlich warum überhaupt ein solches Tamtam um so ein Thema veranstaltet wird. Ist doch völlig egal wer wen warum liebt und was auch immer. Egal ob animiert oder echt.
  • Asmodeus 05.09.2018 21:07
    Highlight Highlight Ich hab es schon vor einem Jahr gesagt und sage es erneut.

    Die sexuelle Ausrichtung eines Charakters ist mir absolut egal. Aber eine lesbische Beziehung andichten, nur damit man eine hat, ist der Story kaum dienlich.

    Elsa hatte den ganzen ersten Film damit zu tun, mit ihren Kräften zurecht zu kommen. Ihr plötzlich eine/n Partner/in aufzudrücken ist irgendwie meh und passt nicht ganz.

    Das liegt auch daran, dass Disney nicht gerade gute Arbeit leistet, wenn es um Fortsetzungen ihrer eigenen Filme (nicht Pixar) geht. Ich traue es ihnen einfach nicht zu etwas Gutes zu schreiben.
  • Klangtherapie 05.09.2018 21:06
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob ich grinsen oder mich am Kopf kratzen soll...

    Ich versteh immer noch nicht wieso man sich für die Sexualität anderer Menschen interessiert, geschweige denn einer Zeichentrickfigur...??

    Und selbst wenn denn Elsa lesbisch sein sollte kann ich mir nicht vorstellen dass das eines der Kinder interessiert, höchstens die Eltern die sich dann vielleicht mit eventuellen Fragen konfrontiert sehen. War bei meiner 5 Jährigen Tochter aber gar kein Problem... "Mami wieso knutschen denn die 2 Frauen da...?"
    "Na weil die sich lieben."
    "Achso ok..."
    • supremewash 05.09.2018 22:50
      Highlight Highlight Genau! Habe selbst auch Homosexuelle in der Verwandtschaft. Auf die Frage von klein Supremewash, warum denn XY nicht verheiratet ist , wurde mit: "XY hat lieber Männer/Frauen", geantwortet. Die Sache war damit gegessen. Im Gegensatz dazu haben mich manche Disney-Bösewichte wirklich geängtigt bis verstört.
    • Qui-Gon 06.09.2018 10:08
      Highlight Highlight Diese Diskussion geht ja noch weiter:
      "XY hat lieber Männer/Frauen"
      "und warum heiratet er sie/ihn dann nicht?"
      " das ist nicht erlaubt."
      "wieso nicht? Voll gemein."
    • supremewash 06.09.2018 11:55
      Highlight Highlight Stimmt, Qui-Gon. Aber Heiraten war halt Mann und Frau in der Kirche. Wie im Disney-Film;)
  • Freckle 05.09.2018 20:26
    Highlight Highlight Gut, dass Walt Disney das nicht mehr erleben muss... Das hätte sein konservatives Weltbild vollkommen zerstört!
    Ich persönlich finde das wunderbar! 💙
  • ChiliForever 05.09.2018 20:21
    Highlight Highlight In meiner Kindheit kamen die Disney-Charaktere immer irgendwie asexuell rüber, auch Donald und Daisy (die hatten etwa so viel Sexualität wie die eigenen Eltern, also möglichst keine .... 😉).

    Heute scheint die Sexualität ja deutlich wichtiger zu sein. Warum eigentlich?
    • Pana 05.09.2018 20:57
      Highlight Highlight Das ist zum einen ganz gut, waren die Perverslinge doch ständig unten ohne unterwegs.

      Andererseits, wenn die Disney Prinzessin sich in eine andere Prinzessin statt einen Prinzen verliebt, muss das dann sexuell sein? Oder kann es nicht einfach natürlich und unschuldig sein, so wie gewohnt?
    • Grave 05.09.2018 21:00
      Highlight Highlight Danke! Es dreht sich auch so schon immer und überall alles nur noch um sex sex sex... kan man das nicht wenigstens bei kindersendungen seinlassen ?
    • Gurgelhals 05.09.2018 21:08
      Highlight Highlight Weil wir alle Füdlibürger sind. Die Vorstellung, dass es genau die Sexualität ist, die uns als der quasi unveränderliche Kern unseres Selbst definiert, ist eine Füdlibürgervorstellung schlechthin. In dieser Hinsicht haben wir seit den Viktorianern über Freud bis zu modernen Gender-Theorien eigentlich überhaupt keine Fortschritte gemacht.

      Wobei: Betr. Letzteren muss man ja doch noch anmerken, dass diese ja eigentlich genau gegen diese Überhöhung und Essentialisierung der Sexualiät argumentieren; aber in der populären Rezeption wurden sie dann halt auch wieder füdlibürgerisch missverstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stigs 05.09.2018 20:19
    Highlight Highlight Falsch. Die Eiskönigin war der erfolgreiste Animationsfilm. Neu ist Pixar's Die unglaublichen 2 der erfolgreichste und er ist noch nicht mal in Europa gestartet
    • Pascal Scherrer 05.09.2018 21:58
      Highlight Highlight Laut Box Office Mojo ist "Frozen" (1,275 Mia) im Moment noch immer vor "Die Ungalublichen 2" (1,166 Mia) - zumindest nach dem weltweiten Einspielergebnis.

      Aber ja, lange wird's nicht mehr dauern, bis Frozen abgelöst wird.
  • Fredimiller 05.09.2018 20:16
    Highlight Highlight Alles nur das nicht!! Arme Kinder🙃
    • Anam.Cara 06.09.2018 09:43
      Highlight Highlight Wieso das denn, Fredimiller?
      Es kommt doch darauf an, wie Disney diese Beziehung darstellen würde. Es ist ein Kinderfilm, also würden sich die beiden Mädels umarmen und vielleicht mal ein "Müntschi" austauschen.
      Das sehen die Kinder heute (zum Glück) auch auf der Strasse im realen Leben.
      Vermutlich wäre es im Film so, dass ein kleineres Kind das ganze als "enge Freundschaft" (oder moderner gesagt eine "bff"-Beziehung) interpretieren können. Zwei Frauen, die zusammen durch dick und dünn gehen, sich trösten, sich aufbauen, sich respektieren etc.
      Was ist daran verderblich?
    • Uroly 06.09.2018 11:12
      Highlight Highlight Fredimiller meinte das mit ziemlicher Sicherheit ironisch. 🤡
  • DichterLenz 05.09.2018 20:02
    Highlight Highlight In helle Aufregung versetzt? Deswegen? Seriously?
    • Juliet Bravo 05.09.2018 20:30
      Highlight Highlight Viele versetzt Homosexualität in helle Aufregung - auch 2018 noch. 😉

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