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Nach homophoben Äusserungen: Kevin Hart wird Oscars doch nicht moderieren



Der US-Comedian Kevin Hart (bekannt aus Filmen wie «Jumanji» oder «Ride Along») wird die Oscar-Verleihung im Frühjahr 2019 nun doch nicht moderieren. Das teilte der Komiker am Freitag auf Twitter mit.

Das Klatsch-Portal TMZ hat die Äusserungen des Comedians so zusammengestellt:

Bild

Auf Twitter schrieb der Comedian:

«Ich habe die Entscheidung getroffen, als Gastgeber der diesjährigen Oscars zurückzutreten ... Das liegt daran, dass ich keine Ablenkung an einem Abend sein will, der von so vielen erstaunlichen talentierten Künstlern gefeiert werden sollte. Ich entschuldige mich aufrichtig bei der LGBTQ-Community für meine unsensiblen Worte aus meiner Vergangenheit.»

Und weiter:

«Es tut mir leid, dass ich Menschen verletzt habe ... Ich entwickle mich weiter und möchte dies auch weiterhin tun. Mein Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen – und nicht, uns auseinanderzureissen. Viel Liebe und Wertschätzung für die Akademie. Ich hoffe, wir können uns wiedersehen.»

Erst am Mittwoch war bekanntgegeben worden, dass Hart die prestigereiche Preisverleihung in Los Angeles moderieren soll. Wer ihn ersetzen soll, ist nicht bekannt. (pb/watson.de)

Zeit für ein neues Hollywood

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Miicha 07.12.2018 09:26
    Highlight Highlight Das Internet vergisst nicht.
  • Herr Kules 07.12.2018 08:45
    Highlight Highlight Ich hoffe für ihn, dass er sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, bezüglich LGBT
  • Weiterdenker 07.12.2018 08:22
    Highlight Highlight Wenn ich so etwas lese, bin ich erstaunt, wie viele Parallelen die heutige Entwicklung der Gesellschaft mit dem Buch "1984" hat. Es ist erschreckend, wie ideologisch heute agiert wird. Dabei sollte jedem klar sein, aus welchem Millieu Kevin Hart kommt.

    Ich verteidige hier keine homophoben Aussagen, sondern appelliere hier viel mehr darauf, dass sich die Menschen mal wieder ein bisschen beruhigen und nicht alles beim Wort nehmen. Solange Herr Hart sich nicht direkt vor einem homosexuellen Menschen wegen dessen Sexualität abwertend verhält, kann er doch davon halten, was er will.
    • Ritiker K. 07.12.2018 08:47
      Highlight Highlight Sie müssen homophobe Aussagen nicht verteidigen.

      Es sagt auch niemand, dass Kevin Hart nicht von homosexuellen Menschen halten darf was er will.

      Er ist mit dieser Haltung einfach nur nicht geeignet der Host der Oscar-Verleihung zu sein.
    • Weiterdenker 07.12.2018 09:12
      Highlight Highlight Ich frage mich einfach, wo das hinführt, wenn die Gesellschaft durch private Haltungen beginnt, Menschen von Berufen oder Positionen auszuschliessen. Und ich spreche nicht davon, dass Pädophile Täter ein Lehrerverbot kriegen. Seine Einstellung gegenüber homosexuellen Menschen hat überhaupt nichts mit der Oscar-Verleihung zu tun.
    • Maek. 07.12.2018 10:08
      Highlight Highlight @ Ritiker Wieso soll er wegen dieser Haltung nicht geeignet sein als Host?
      Weiss nicht wie seine Haltung mit den Oscars in Verbindung gebracht werden kann.

      Zudem finde ich wäre er eine sehr gute Wahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenf 07.12.2018 08:17
    Highlight Highlight Im (ach so verpönten) Beichteinmaleins gibt es die 5 B:
    B esinnen: Ich erkenne, dass ich etwas falsch gemacht habe.
    B ereuen: Der Fehler tut mir leid.
    B ekennen: in der Beichte (etwa auch dem Leidtragenden gegenüber) bekenne ich meine Schuld.
    B itte um Verzeihung: Ich bitte um Verzeihung.
    B essern: Ich werde mich bessern und mit dem Guten neu anfangen.

    Man kann ja immer über Aufrichtigkeit diskutieren, aber mir fehlt inzwischen in der heutigen Debatte, dass das Opfer ebenfalls hinsteht und sagt: "ich nehme die Entschuldigung an". Irgendwie schaffen wir es nicht über die Verurteilung hinaus...
    • Mutzli 07.12.2018 23:45
      Highlight Highlight Dafür hätte er sich allerdings ert mal entschuldigen müssen. Gemäss ihm selbst (auf seinem Twitter-Acc) hat in die Oscar-Academy nämlich vor die Wahl gestellt entweder sich zu entschuldigen, oder zurückzutreten.... und er hat sich für Option 2 entschieden.

      Mal abgesehen davon, dass ich es reichlich verkehrt finde, Opfer zum Verzeihen verpflichten zu wollen. Das muss, wenn überhaupt, verdient werden und nicht nur Lippenbekenntnis sein.
  • The Destiny // Team Telegram 07.12.2018 08:04
    Highlight Highlight @watson, wurde die Echtheit der Tweets überprüft?
  • Tenno 07.12.2018 08:02
    Highlight Highlight Es macht sich langsam eine 4. gesetzliche Kraft breit in unseren Systemen. Das Social Media Judgment wird immer stärkere egal zu welchem Thema. Es wird immer öfter erst reagiert oder Entscheidungen revidiert wenn die Social Media Community reagiert. Dies verleiht der Social Media Community eine enorm grosse Macht, welche eher zu einer Diktatur führt als zu einer Gewaltentrennung.
    Diese Entwicklung macht mir langsam aber sicher Angst.
    Das soll in keinster Weise Kevin Harts Tweets rechtfertigen oder verharmlosen, mir fällt einfach immer mehr auf, dass hier eine extrem starke 4. Gewalt wächst.
    • JC Rappe 07.12.2018 10:39
      Highlight Highlight 1. geiler Name :)
      2. Du hast vollkommen Recht.
      Die Entwicklung ist besorgniserregend und es scheinen keine geltenden Gesetze zu geben sondern reine Mob-Lynch-Justiz.
      War ja schon immer so im Internet aber durch das, dass Medien heutzutage auch melden was auf Twitter und co läuft, schwappt das Internet ins Reallife über und der Mob erhält Macht ohne Verantwortung
  • Bruno S.1988 07.12.2018 07:51
    Highlight Highlight Aber wenn andere Witze über seine Körpergrösse machen, ist es völlig in Ordnung? Wer zieht eigentlich diese roten linien und definiert was oke ist und was nicht? Sollte nicht jeder ein Recht auf Diskriminierung haben?!
    • Bav 07.12.2018 08:55
      Highlight Highlight Auf ein Recht auf Diskriminierung kann ich verzichten. 🙄
    • Bruno S.1988 07.12.2018 09:10
      Highlight Highlight Ich bin auch eher für ein Recht auf NICHTdiskriminierung!
    • Mutzli 07.12.2018 23:46
      Highlight Highlight @Bruno

      ...dann sollten Sie aber in diesem Fall ja froh sein, dass ein Homophober nicht noch mit einem Schoggijob belohnt wird?
  • Pointer 07.12.2018 07:40
    Highlight Highlight Scheint mir so, als hätten ein paar Schneeflocken etwas überreagiert.
    • wädenswiler 07.12.2018 07:51
      Highlight Highlight Würdest du dasselbe bei offenem Rassismus auch sagen? Ich vermute mal nicht, aber bei uns LGBT darf man ja alles, gell!
    • Pointer 07.12.2018 08:03
      Highlight Highlight Eine negative Äusserung, die das Wort schwul enthält, setzt du also mit Rassismus gleich?
    • wädenswiler 07.12.2018 08:13
      Highlight Highlight @Pointer: Er hat geschrieben: Dein Profilbild sieht aus wie eine schwule Werbetafel für AIDS. Das ist in etwa wie wenn ich schreiben würde: Dein N***r-Profilbild sieht aus wie eine Werbetafel für Schwarzafrika. Ja, ich setze das gleich, ausser du meinst natürlich, dass LGBT ihre Orientierung/Identität selber wählen, was ich mir bei dir gut vorstellen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phteven Phtiz 07.12.2018 07:21
    Highlight Highlight Es drängt sich hier wieder einmal
    die Frage auf, warum solche Dinge immer erst im Nachhinein bekannt werden... ist ja nicht so, dass er diese Tweets erst gerade verfasst hätte.
    • walsi 07.12.2018 07:58
      Highlight Highlight @Phteven: Weil sich damals niemand daran gestört hat. Z.B. das wort gay wurde vor 60 Jahren ganz anders verwendet als heute und nicht mit schwul verbunden.

      Das ist immer das Problem wenn Taten und Aussagen die schon länger zurückliegen an heutigen Standards gemessen werden.
    • jive 07.12.2018 08:12
      Highlight Highlight Genau, Kevin Harts Tweets stammen halt aus den 1960ern. Aber die Tweets über die erste Mondlandung 1969 sind alle fake!
    • lucasm 07.12.2018 08:14
      Highlight Highlight Er wird seine tweets jedoch unmöglich schon vor 60 jahren verfasst haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ehringer 07.12.2018 07:20
    Highlight Highlight Also ausser dem vierten Tweet (unten rechts) sind das Aussagen, wie sie 2011 völlig normal waren. Nicht, dass dies die Aussagen weniger schlimm macht, aber homophobe Äusserungen wie "that's gay" waren damals nun mal im Sprachgebrauch. Ich finde wir sollten aufhören damit, alte Äusserungen aus einer anderen Zeit (und ja, 2011 war eine andere Zeit) nach heutigen Standards auseinanderzunehmen. Das hat überhaupt keinen Mehrwert für gar niemanden.
    • stalker 07.12.2018 08:18
      Highlight Highlight Ja genau. Gaaanz normal für eine Person die in der Öffentlichkeit steht. 2011 wars eigentlich noch Gang und Gäbe das mal als Komiker mal eben Homophobe-Stammtisch-Schenkelklopfer auspackt. Das Bewusstsein, das Schwule ja eigentlich ganz normale Menschen sind, elangte die Menschheit erst so ca. 2014-2015.

      Vielleicht mache ich ab und zu in meinem Umfeld auch mal eine solche Aussage, die wissen aber alle das ich alles andere als schwulenfeindlich bin und können es einordnen.
    • #fuckhate 07.12.2018 08:31
      Highlight Highlight 2011 war es definitiv auch nicht okay, den Leuten seine rigiden Erziehungsmethoden zu kommunizieren. Dem Sohn, das Puppenhaus auf den Kopf zu hauen? Das ist einfach nur Radau eines Unverbesserlichen. Diese "Stars" sind öffentliche Personen und sollten nicht einfach Hass säen. Checksch?
    • Ritiker K. 07.12.2018 08:52
      Highlight Highlight Aussagen wie diese waren auch im 2011 nicht 'normal' - ich hätte sie nicht gemacht.

      Ist ja nicht so, dass in den letzten 7 Jahren ein neues Zeitalter der allgemeinen Besinnung ausgebrochen ist und die Menschheit erst kürzlich herausgefunden hat, dass homosexuelle Menschen die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • offspring 07.12.2018 07:10
    Highlight Highlight Ich bin überrascht, dass es offensichtlich noch nicht zum Standart gehört die Socialmediaprofile der gewünschten Person kurz zu überprüfen. Es ist ja nicht so, dass man auf Twitter befreundet sein muss um zu sehen was jemand postet...
  • Snowy 07.12.2018 07:08
    Highlight Highlight Schwierig sich zu entschuldigen, dass man ein A******** ist.
    • Raembe 07.12.2018 07:35
      Highlight Highlight Die Tweets stammen von vor 7 - 9 Jahren. Das ist keine Entschuldigung, aber ich habe früher auch Dinge gesagt und getan die ich heute nicht mehr tun würde.
    • Snowy 07.12.2018 08:00
      Highlight Highlight Ja, das relativiert die Dinge etwas - in den letzten 10 Jahren ist (zum Glück) einiges gegangen.
    • 45rpm 07.12.2018 09:25
      Highlight Highlight @Raembe, ist ein Unterschied, wenn man was sagt, das auch Jahre später öffentlich einsehbar ist oder was mündliches sagt, das nicht irgendwie aufgezeichnet ist. Wie gesagt, das Internet vergisst nie.
      Ausserdem steht er im wahrsten Sinne des Wortes im Rampenlicht und wird entsprechend auch genauer unter die Lupe genommen.
    Weitere Antworten anzeigen

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«Once Upon a Time ... in Hollywood» mit Brad Pitt und Leonardo DiCaprio ist ein Film, an dem nichts stimmt ausser seinem Erfolg. Ein (selbstkritischer) Verriss.

Okay Leute, hört nicht auf mich. Lasst euch nicht davon abhalten, ins Kino zu gehen, falls ihr dies eh tun wolltet. Gehet hin, kommet zurück und berichtet, wie ihr diesen Film gesehen habt. Ich kann hier – und das ist die Krux des kritischen Geschäfts – nur für mich selbst sprechen. Also gegen Tarantino. Und dies, obwohl ich die meisten seiner Filme verehre, und selbst den schwächsten («Death Proof» ...) noch etwas Winziges abgewinnen kann.

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