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Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Bild: Aargauer Zeitung/Chris Iseli

Vielen Aargauern ist das «Schwulewäldli» neben der A1 in Mägenwil ein Begriff. Aber kaum jemand war schon im Wald. Eine Annäherung an einen Ort, über den viel erzählt wird, dessen Geschichte aber kaum jemand kennt.

18.09.18, 08:08 18.09.18, 14:30

Noemi Lea Landolt / az Aargauer Zeitung



Sie werden den Parkplatz erwähnen. Sagen, er sei nie leer. Über den Abfall werden sie sich enervieren. Sie wollen sich gar nicht vorstellen, was alles auf dem Waldboden liegt. Dabei denken sie trotzdem an gebrauchte Kondome und zerknüllte Taschentücher.

Sie wissen schliesslich, was zwischen den Bäumen im «Schwulewäldli» zwischen Mägenwil und dem Birrfeld passiert. Haben es gehört und weitererzählt. Wahrscheinlich mit einem empörten Unterton. Aber wissen sie es wirklich?

Es ist einer der letzten Spätsommerabende. Kandid Jäger setzt den Blinker, verlässt bei der Ausfahrt Mägenwil die Autobahn. Zusammen mit seinem Kollegen Mauro Lopez ist er unterwegs ins Wäldli. Auf dem Parkplatz rechts und links der Strasse stehen 20 Autos und ein Lastwagen. Kandid Jäger biegt rechts in den Wald ein, parkiert auf der Weggabelung. Er ist Sozialarbeiter bei der Fachstelle Sexuelle Gesundheit Aargau.

Wann genau der Wald zum Treffpunkt wurde, weiss niemand. Beim Forstbetrieb Birretholz hatte schon der Vorgänger des Vorgängers Kenntnis. Und letzterer war über 30 Jahre Förster.

Die beiden Männer sind präventiv im Wald unterwegs. Sie verteilen Kondome. Versuchen, mit den Männern im Wald ins Gespräch zu kommen, drängen sich aber nicht auf. Sie legen Gay-Magazine aufs Autodach, Kondome und Informationsflyer auf die Windschutzscheibe.

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Die Autos stehen zu jeder Tageszeit auf dem Parkplatz an der Strasse. Die Behörden bitten auf einer Tafel, den Rastplatz sauber zu halten. Bild: Aargauer Zeitung/Chris Iseli

Auf der Suche nach Sex

Mit grossen, gelben Taschen, gefüllt mit weiteren Kondomen, machen sie sich auf den Weg, notieren, wenn sie zwischen den Bäumen einen Mann sehen, wenn jemand einen Pariser nimmt und auch, wenn ihn jemand ablehnt.

Viele der Männer im Wald seien nicht schwul oder zumindest nicht geoutet, sagt Kandid Jäger. Sehr oft hätten sie Frau und Kinder zu Hause. Im Wald treffen sie andere Männer, die Sex mit Männern suchen. Umso wichtiger sei es, diese Gruppe von Männern über sexuell übertragbare Krankheiten aufzuklären. Sie zu informieren, wo sie sich testen lassen können, damit sie zu Hause nicht ihre Frauen anstecken und natürlich auch ihre eigene Gesundheit nicht aufs Spiel setzen.

Kandid Jäger und Mauro Lopez sind auch offen für «Gesprächsdates», wie sie es nennen. Das Versteckspiel sei für viele Männer belastend. «Es kann eine Erleichterung sein, sich jemandem anzuvertrauen», sagt Kandid Jäger.

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Ein Netz von Trampelpfaden durchzieht das Waldstück. Bild: Aargauer Zeitung/Chris Iseli

An diesem Abend im Wald kreuzt selten ein Mann ihren Weg. Die meisten sind gar nicht auf den Wegen unterwegs, sondern bewegen sich auf den Trampelpfaden. Stolpern sie auf den Kiesweg, dann nur, um auf der anderen Seite wieder im Wald zu verschwinden. Das Wegnetz, das sich durchs Unterholz zieht, fällt sofort auf.

Die Pfade zeugen davon, dass hier schon seit vielen Jahre Menschen die immer gleichen Strecken durch den Wald gehen. Wann genau der Wald zum Treffpunkt wurde, weiss niemand. Beim Forstbetrieb Birretholz hatte schon der Vorgänger des Vorgängers Kenntnis. Und letzterer war über 30 Jahre Förster.

Internationale Ausstrahlung

Einfacher ist die Antwort auf die Frage, warum sich die Männer im Wald treffen. Wer seine Sexualität nur im Versteckten ausleben kann, weil er sich vor Angriffen oder Repressionen fürchten muss, braucht einen anonymen, geschützten Treffpunkt. Ein Waldstück, genug weit weg vom nächsten Dorf und trotzdem gut an den Verkehr angeschlossen, ist da gar nicht so abwegig.

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Die Pfade zeugen davon, dass Menschen schon seit vielen Jahren durch den Wald streichen. Bild: Aargauer Zeitung/Chris Iseli

Magnus Hirschfeld war ein deutscher Arzt, Sexualwissenschafter und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung. In seinem Buch «Die Homosexualität des Mannes und des Weibes», das 1914 erschien, beschrieb er solche Treffpunkte – auch in der Schweiz: «Namentlich an bestimmten Stellen der Quais am Vierwaldstätter-, Zürcher-, Genfer- und Luganersee stösst der fremde Urning (Bezeichnung für Schwule, Anm. d. Red.) stets auf gleich empfindende oder zum Verkehr sich anbietende oder bereite Partner.»

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kreuzt ein Mann in den Fünfzigern den Waldweg. Splitterfasernackt, in der Hand eine Wasserflasche.

Als «Sammelstätte von internationalem Ruf» erwähnt er einen Bahnhof in der Schweiz. «Man kann die Zahl derjenigen, die in seinen Hallen Männerbekanntschaften suchen, gering gerechnet auf 20'000 im Jahr beziffern.»

Was damals die Bahnhofshalle war, sind heute Orte wie der Mägenwiler Wald. Der Treffpunkt wird auf einschlägigen Internetseiten ebenso erwähnt wie im «Spartacus», einem internationalen Reiseführer für schwule Männer aus dem Jahr 2010. Darin findet sich unter dem Stichwort «Country Cruising» eine Wegbeschreibung und die Empfehlung, dass sich ein Besuch zwischen 12 und 24 Uhr am meisten lohne.

«Fast alle im Wald sind deshalb hier»

Im Wald bietet Jäger einem Mann mit Hund ein Kondom an. Er winkt ab. Ist es nicht frech, einfach bei jedem davon auszugehen, er sei auf der Suche nach Sex zwischen den Bäumen? «Fast alle Leute im Wald sind deshalb hier. Spaziergänger mit und ohne Hund, Velofahrerinnen und Reiter meiden das Gebiet schon länger», sagt Kandid Jäger.

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Freiwillige haben überall im Wald Abfallsäcke aufgestellt, um Littering entgegenzuwirken. Bild: Aargauer Zeitung/Chris Iseli

Förster können den Wald nicht meiden, und genauso wenig können sie verstecken, dass das Waldstück nicht ihr liebster Arbeitsort ist. Als Förster Peter Schenkel mit dem Geländewagen vorfährt, stehen auf dem Parkplatz nur wenige Autos und ein paar Lastwagen. In der Nacht hat es geregnet, die Sonne hat den Nebel noch nicht ganz aufgelöst.

Der Abfall sei ein Problem, sagt der Förster. Früher lagen Spritzen von Drogensüchtigen herum, erzählt sein Vorgänger. In den letzten Jahren habe sich das Abfallproblem allerdings verbessert.

Überall entlang der Trampelpfade sind Abfallsäcke aufgestellt. Sie sind gut gefüllt. Die Förster wissen nicht, wer dahintersteckt und die Säcke regelmässig wechselt. Aber sie schätzen es, obwohl immer noch Kondome, Potenzmittel-Verpackungen oder Zigarettenstummel im Gebüsch liegen.

Versuche, Männer zu vertreiben

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kreuzt ein Mann in den Fünfzigern den Waldweg. Splitterfasernackt, in der Hand eine Wasserflasche. Er schaut nicht, sagt nichts, wirkt weder irritiert noch beschämt. Er geht auf einem der Trampelpfade seines Weges, barfuss über den Waldboden, bis ihn die grünen Blätter verschlucken. Was er im Wald sucht und vielleicht findet, bleibt sein Geheimnis.

Die Förster sehen viel im Mägenwiler Wald – ohne eine Wahl zu haben. Müssen sie quer waldein, um Bäume, die gefällt werden sollen, anzuzeichnen, kann es vorkommen, dass ihnen ein Mann folgt und eindeutige Blicke zuwirft.

Es ist überliefert, dass in der Vergangenheit Förster und Behörden versuchten, die Männer aus dem Wald zu vertreiben. Die Förster leerten ein Mittel auf die Trampelpfade, das eigentlich an Bäume gestrichen wird, um Wildtiere davon abzuhalten, sich an der Rinde zu reiben. Kommt es in Kontakt mit Kleidung, entwickelt sich ein bestialischer Gestank. Diese Methode ist genauso gescheitert, wie spätere Versuche, den Parkplatz aufzulösen.

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Die Säcke sind oft gut gefüllt, doch sie werden von Unbekannten auch regelmässig gewechselt. Bild: Aargauer Zeitung/Chris Iseli

Büsche roden, Bäume fällen

Das Vorgehen ist typisch – nicht nur im Mägenwiler Wald. Wenn sich irgendwo ein Treffpunkt etabliert, gibt es Menschen, die sich daran stören.

1999 berichtete das Magazin «Facts» wie der Kanton Zürich «mit hochhygienischen WCs gegen die Schwulenszene auf  Autobahnraststätten» vorging. Auf dem Rastplatz Oberengstringen an der A1 sei das «Geschlechtsverkehrs-Chaos» im Sommer perfekt gewesen. Heterosexuelle sollen sich wegen der Homosexuellen nicht einmal mehr getraut haben, pinkeln zu gehen, und Sonntagsspaziergänger am nahen Limmatufer sahen sich «mit nackten Mannsbildern» konfrontiert.

Das Rezept der Zürcher Behörden: Sie schafften millionenteure neue WC-Anlagen an. «Ihre Bauweise reduziert die Attraktivität für Homosexuelle enorm», liess sich der Tiefbaufachmann zitieren. Die Toilettenabteile seien so bemessen, «dass auch bei konformer Ein-Mann-Nutzung nur wenig Platz zum Drehen oder Wenden bleibt».

Als flankierende Massnahmen wurden Büsche gerodet und Bäume gefällt. «Eigentlich ein Jammer, die Grünflächen waren ökologische Oasen», sagte der Tiefbaufachmann. Dafür müsse nun niemand fürchten, dass sich «in der Flora Schwule verbergen».

Die Zürcher Idee begeisterte auch im Nachbarkanton. Der damalige Aargauer Polizeikommandant sagte, man werde sich bei einer allfälligen Erneuerung der eigenen Anlagen durchaus von Zürich inspirieren lasse. Einzig der Preis für ein einziges solches WC liess ihn leer schlucken. Für 300'000 Franken baue er ja fast ein Einfamilienhaus.

Geduldet, aber nicht geschätzt

Der Treffpunkt im Aargauer Wald ist geblieben. Die Gemeinde Birr duldet ihn, aber spazieren gehen die Birrer beim Kestenberg. Die Regionalpolizei Brugg führt im Wald regelmässig Kontrollen durch, verteilt Bussen, wenn sie Gesetzesverstösse feststellt. Grössere Zwischenfälle seien aber nicht bekannt. Der letzte Hinweis zum Wald war im Frühling eingegangen. Es sollte eine Sex-Party steigen. «Diese wurde schliesslich verhindert», sagt Polizeichef Heiner Hossli. Auch die Kantonspolizei hat keine Hinweise auf Straftaten, insbesondere Gewaltdelikte. Die letzte Medienmitteilung betrifft Vorfälle im Februar und März 2005.

Damals hatten zwei Täter Männer in sexueller Absicht angesprochen, sie in den Wald begleitet und dort zusammengeschlagen, um an ihre Bankkarte samt Pin zu kommen. Drei solche Überfalle wurden angezeigt. Die Täter gaben aber zu, noch weitere Raubüberfälle begangen zu haben. Ob sich die anderen Opfer meldeten, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich nicht.

Die Männer suchen im Wald die Anonymität. Sie wollen nicht in Verbindung gebracht werden mit diesem Ort. Diesem Waldstück neben dem vollen Parkplatz. Mit den Kondomen und zerknüllten Taschentüchern. Mit diesem Ort, über den alle etwas erzählen können und den trotzdem kaum jemand wirklich kennt. (aargauerzeitung.ch)

Warum das Wäldli bei Mägenwil für viele wichtig ist

In einem E-Mail erzählt ein Mann anonym, wovor er sich fürchtet und warum das Wäldli bei Mägenwil für viele wichtig ist.

«Als schwuler Mann besuche ich das Mägenwiler Wäldli seit 25 Jahren. Warum? Weil praktisch überall auf der Welt der freie Ausdruck von heterosexueller Liebe erlaubt ist. Das ist anders für schwule Männer und allgemein Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung. Wir sind so gut wie nirgends frei, unsere Zuneigung öffentlich zu zeigen.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten immer zweimal schauen, bevor Sie Ihren Schatz küssen oder Händchen halten. Stellen Sie sich vor, Angst zu haben, um ihre Sicherheit, um ihren Job, weil sie anders lieben. Stellen Sie sich vor, Angst zu haben, deshalb von Ihrer Familie oder Ihren Kollegen ausgelacht oder verspottet zu werden.

Deshalb ist das Wäldli so wichtig. Es ist ein Refugium für Andersliebende. Vielleicht sind Sie überrascht, zu hören, dass ein grosser Teil der Männer nicht in erster Linie ins Wäldli geht, um Sex zu suchen. Mein Mann und ich laufen mit unseren Hunden gerne durch den Wald. Dass der Wald einen Hauch von ‹gay› hat, gibt uns ein besonderes Gefühl von Freiheit. Wer will nicht einmal unter Gleichgesinnten sein? Für uns ist das selten. Meistens sind wir nur eine Minderheit in einem Ozean von Heterosexualität. Wir sind toleriert – zum Teil auch willkommen und geschätzt. Aber oft haben wir das Gefühl, dass wir in dieser Welt nur Gäste sind.

Klar, die Akzeptanz in der Gesellschaft ist gewachsen, aber unsere sexuellen Neigungen in der Offenheit zu zeigen, wie das Heterosexuelle tun, ist und bleibt ein Tabu.

Die Liebe gefunden

Wir schätzen und pflegen unser Stück Wald. Es ist ein Ort, an dem ich nette Personen, die zufällig auch schwul sind, treffen kann. Ein Ort, an dem ich einfach für mich sein kann für ein paar Minuten. An so einem Ort haben mein Mann und ich vor 25 Jahren zusammengefunden. Jawohl, Liebe ist manchmal auch dort zu finden.

Ich befürchte, dass ein Artikel in der Zeitung dazu führt, dass Gegner Druck ausüben, um dieses letzte Stück Freiheit zu schliessen. Ich befürchte, dass wir zur Zielscheibe für homophobe Personen werden. Wieso? Die Männer im Wäldli tun niemandem weh, bedrohen niemanden. Viele haben, aus welchem Grund auch immer, keine andere Gelegenheit, ihr Schwulsein auszuleben, weil sie in einem Leben gefangen sind, in dem sie nicht schwul sein dürfen.

Es gibt auch viele ältere Herren im Wäldli. Sie sind es, die den Wald sauber halten. Sie treffen sich dort, sitzen in der Sonne und plaudern. Der Wald ist ein wesentlicher Teil ihres Soziallebens. Keinen Wald mehr zu haben, bedeutet für sie Einsamkeit und Isolation.»

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Brikne, 20.7.2017
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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 19.09.2018 09:43
    Highlight Das einzige Problem, dass ich sehe, ist das der Wald für Familien nicht mehr benutzbar ist und Abfall rumliegt. Die Säcke die offenbar geleert werden zeugen aber von Anstand. Da wärensicher auch gewisse Absprachen möglich.

    Um die Förster zu entlasten könnte man ev. ‘No-Go’ Zeiten arrangieren, damit diese ihrer Arbeit nachgehen können?

    Das die wenigsten Bock haben fremde Menschen beim kopulieren zu sehen ist für mich absolut nachvollziehbar. Und wenn auch nicht-Schwule und Familienpapas auf Abenteuersuche sind macht Vertreibung wenig Sinn.
    6 6 Melden
    • Fabio74 19.09.2018 20:31
      Highlight Es gibt Abfallsäcke dort die jemand leert und neue hinhängt.
      Und es gibt einen Haufen Wälder in der Gegend durch die die Familie spazieren kann.
      7 9 Melden
    • no-Name 20.09.2018 11:00
      Highlight Lieber Fabio: ich wusste nichts von dem Wald. Hätte mich in diesem wiederfinden können. Ich möchte meinen Kindern mit 4/6 und 10 jahren nicht erklären was da abgeht wenn der eine vor dem anderen kniet und im Idealfall noch ein dritter nebenansteht und selbst an sich Hand anlegt. Nicht weil es alles Männer sind, das ist mir egal. Ich möchte das auch nicht wenn es Heteros sind erklären müssen. Nicht in dem Alter.

      Und für Förster, Wildhüter usw. kann es auch unangenehm sein.

      Wenn man es offiziell macht, kann man salopp gesagt “betreten ab 16 jahren” schilder vor die trampelpfade stellen.
      12 7 Melden
    • Fabio74 20.09.2018 19:41
      Highlight das ist die Realität auf dieser Welt. Man kommt mal in Situationen wo Kinder Fragen stellen und man diese beantworten muss.
      Nur in dem Alter ist das Interesse an solchen Themen relativ gering.
      Im Übrigen wenn du mit deinen Kids ins Alpamare oder in den Säntispark gehst und in die grossen Becken steigst, wie erkläst du das Rumgefummel und Geknutsche deinen Kindern?
      Das Rumvögeln im Wasser? http://Ü
      5 11 Melden
  • Spooky 19.09.2018 07:12
    Highlight Antizeckenmittel nicht vergessen!
    15 1 Melden
  • MilfLover 18.09.2018 20:00
    Highlight Traurig stimmt es mich, dass sich viele Menschen in der Schweiz sich immer noch nicht outet weil vielleicht die Angst vor Ausgrenzungen und Nachteilen befürchtet. In weniger entwickelten oder stark religiösen Ländern habe ich Verständnis dafür- was aber nicht heissen soll, dass ich das unterstütze. Dort ist die Weltpolitik gefordert dass sie die Weltanschauung dieser Kulturen verändern.
    An alle Schwule, outet euch! An alle Heteros, seid tolerant! Akzeptiert die Vielfalt auf der Welt. Nieman hat das Recht jemanden auszustossen oder anders zu betrachten weil er anders ist als die Anderen.
    31 15 Melden
    • Fabio74 19.09.2018 07:00
      Highlight Danke der Aufruf ist zu unterstützen.
      11 5 Melden
  • Burkis 18.09.2018 17:39
    Highlight Gibt es eigentlich auch so ein Wäldli für Heteros und würde man dies auch so über Jahre dulden?
    Nicht falsch verstehen, ich habe weder gegen Homosexuelle noch gegen das Treiben in diesem Wäldli etwas. Mich nimmt es einfach wunder ob die Akzeptanz oder Toleranz dieselbe wäre.
    33 32 Melden
    • ands 19.09.2018 00:24
      Highlight Ich weiss ja nicht, wo du lebst. Aber ich habe noch nie erlebt, dass ich angefeindet werde, weil ich als heterosexueller Mann mit meiner Freundin Hand in Hand durch den Wald gehe. Ich kenne also aus persönlicher Erfahrung ein gutes Dutzend solcher Wälder.
      17 9 Melden
    • Burkis 19.09.2018 11:54
      Highlight Aber wenn du Hand in Hand durch den Wald spazierst lässt du doch keine benutzten Kondome liegen, oder? Ich verstehe also deinen Vergleich nicht.

      Ich frage auch mich wieso keiner seinen Blitz begründet? 🤔
      11 6 Melden
    • natalie74 19.09.2018 12:27
      Highlight Wir Heteros brauchen ja kein Wäldli. Wir können überall rumknutschen, fast überall fummeln und es in der S-Bahn treiben, ohne dass ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht. Man findet es lustig und schräg, aber nicht belästigend.

      Und dass das heutzutage noch so ist, ist beschämend!
      12 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • JOHNNY SlNS 18.09.2018 15:21
    Highlight Habt Ihr den Text aus der AZ kopiert oder umgekehrt?😂
    6 85 Melden
    • Duscholux 18.09.2018 16:26
      Highlight Steht doch zu oberst dass der Text aus der AZ ist.
      95 1 Melden
    • purzelifyable 18.09.2018 19:42
      Highlight AZ und Watson: Beides aus dem Wanner-Imperium. Da wird ständig gegenseitig ausgetauscht.
      19 2 Melden
    • alana 18.09.2018 20:02
      Highlight Watson gehört zu den az Medien. Dazu gehört auch ein Artikelaustausch. Achte dich mal, du findest im Print hin und wieder einen Artikel von Watson
      15 1 Melden
  • eBart! 18.09.2018 12:54
    Highlight Gibt es sowas wie ein Bordell für Homosexuelle? Wäre eine Marktlücke mit offensichtlich sehr grosser Nachfrage.
    27 61 Melden
    • Ylene 18.09.2018 13:29
      Highlight Cruising, Grindr, etc. kennst du? Das Problem ist doch nicht, dass Schwule keinen Sex finden, sondern dass sie (und auch Lesben oder Bisexuelle in einer homosexuellen Beziehung) immer noch schräg angeschaut oder sogar verbal oder körperlich angegriffen werden, wenn sie nur mal Händchen-haltend durch die Strasse laufen.
      112 13 Melden
    • B-Arche 18.09.2018 17:50
      Highlight In meiner Erfahrung: wenn man eine Beziehung will ist es genauso kompliziert wie bei Heteros - zumindest wenn ich den Stories meiner Freunde Glauben schenken darf - aber wenn es um Sex geht ist es viel unkomplizierter. Da muss man auch kein Adonis sein. Grindr, Manhunt, Adam4Adam (in den USA die Stelle wenn man als Weisser schwule Schwarze und Latinos kennenlernen will und umgekehrt), PlanetRomeo, ...

      Bei Frauen steckt wahrscheinlich doch immer indirekt die mögliche Schwangerschaft im Kopf oder ob es als LTR taugt.

      Schwule Callboys gibt es aber das hat Zielgruppe Greis sucht jung.
      11 3 Melden
    • Fabio74 18.09.2018 21:13
      Highlight nein gibt es nicht und würde kaum funktionieren.
      MEnschen die nicht zu ihrer Sexualität stehen, gehen nicht in ein Puff.
      4 19 Melden
  • quellebelle 18.09.2018 12:32
    Highlight Ich kenne das Wäldli sogar ziemlich gut vom Reiten. Meiden tue ich es eigentlich nur an lauen Sommerabenden, wenn Hochbetrieb ist und auch nur aus dem Grund, weil mein Pferd ständig vom Geraschel erschrickt...
    138 3 Melden
    • nödganz.klar 18.09.2018 13:51
      Highlight gnihihihi... vom Reiten... 😅
      125 9 Melden
    • Lester McAllister 18.09.2018 14:38
      Highlight Und andere erschrecken beim Reiten ab dem Geräusch des Pferdes🤣
      127 7 Melden
    • pachnota 18.09.2018 23:59
      Highlight Vom Pferd aus hast du einen guten Ausblick?
      😅
      9 0 Melden
  • Chey123 18.09.2018 11:57
    Highlight Liebe Andersliebende, als sogenannt normal, ich weiss, ist einfach gesagt aber ich möchte euch ermuntern euch mehr öffentlich zu zeigen, finde es traurig das dies öffentlich immer noch als eher sonderbar gilt. da ich es selten sehe, schaue ich auch mal länger hin, wenn ich z.b. ein schwules päärchen sehe (sorry ich weiss, ist doof🙈) aber ich freue mich halt einfach darübe🤗
    Was ich nicht verstehe, wieso wird hauptsächlich über Schwule oder Lesben gesprochen? Viele von den verh. Männern sind wohl eher Bi, die im Wäldchen sind, es gibt nicht nur entweder oder 😊
    92 23 Melden
    • Garp 18.09.2018 13:17
      Highlight Mit dem ersten Teil bin ich einverstanden.

      Es gibt an solchen Orten, wie dem Wäldchen aber einfach auch viele, die nur an einer schnellen, unverbindlichen Nummer interessiert sind (auch solche die sich geoutet haben) und man weiss halt wo man den findet. In Zürich war das in den 70ern mal der Platzspitz.

      Es gibt mehr Homosexuelle, die verheiratet sind, als man denken würde.
      47 4 Melden
    • Chey123 18.09.2018 14:28
      Highlight Zu deinem 3. Teil, woher weisst du das? Ist es eigentlich nicht Wurscht ob die jetzt Schwul oder Bi sind? Ja, es gibt sicherlich einige Schwule die in einer Hetero-Beziehung stecken und solche Orte gerne nutzen. Aber es gibt auch diejenigen die eben Beides mögen, Mann und Frau und dies auch nicht offen leben können und sich ebenfalls darüber freuen. Es wird aber nur über die Schwulen geredet, dabei gehört viel mehr dazu.
      Schlussendlich wäre es doch für uns alle Wünschenswert, wenn in der Gesellschaft ‚Leben und Leben lassen‘ gelten würde (natürlich nur solange es für alle Beteiligten stimmt!)
      21 7 Melden
    • Garp 18.09.2018 17:19
      Highlight Das sind Errfahrungswerte aus meinem Leben. Sicher nicht repräsentativ.

      Doch für die Sexualität eines Paares ist schon ein Unterschied, ob bi oder homosexuell.

      Sicher gibt es auch Bisexualität, das stell ich auch nicht in Abrede und der eine oder andere mag sich auch in so einem Wäldchen tummeln.

      Für mich ist Offenheit wünschenswert, auch in einer Partnerschaft, leider denkt halt nicht jeder so.

      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst 18.09.2018 11:14
    Highlight Was ist eigentlich mit den Autobahnraststätten? Werden die nicht präventiert weil da es ganz normal ist?
    7 47 Melden
  • happybeast 18.09.2018 10:59
    Highlight Und das nach dem Hitzesommer. Es wurde hinter geparkten Autos gefickt, die Keller wurden zur regelrechten Kopulierungsstette, Böschungen raschelten und in Innenhöfen sammelte sich das Geräusch von verliebten,,, einer nach dem anderen,,, als ob der Funke übersprang.
    Leider geil- meh Sex!

    Zum Wald; es ist bekannt, also geh nicht hin, wenns dich stört. Basta!
    36 76 Melden
  • Ms. Song 18.09.2018 10:57
    Highlight "...Die Männer im Wäldli tun niemandem weh, bedrohen niemanden..." das trifft auf die Männer zu, die verhüten und ihr Tun gegenüber allfälliger Partner kommunizieren. Die Männer, die in (heterosexuellen) Partnerschaften sind und heimlich mit anderen Männern Sex haben, gefährden die Gesundheit ihrer Partnerin und die Gefühle ihrer Familie

    Ich unterstütze die LGBT Rechte aktiv bis hin zum Adoptionsrecht. Mir ist es grundsätzlich egal, in welcher Beziehungsform jemand lebt. Für die Wäldligänger hatte ich jedoch noch nie Verständnis. Dabei ist es egal, ob sie dort Männer oder Frauen treffen.
    48 88 Melden
    • Oigen 18.09.2018 13:07
      Highlight und wo liegt der unterschied ob ich (hetero) meine frau mit einer anderen betrüge oder (schwul/bisexuell) meine frau mit einem anderen mann betrüge?
      52 13 Melden
    • bro heng mal :) 18.09.2018 13:55
      Highlight Warum kann es dir nicht egal sein, wenn in diesem Wäldli etwas passiert oder nicht? Fakt ist, du weisst was dort läuft, also vermeide es doch, wenn es dich stört.
      22 6 Melden
    • Ms. Song 18.09.2018 14:05
      Highlight @Oigen

      "...Dabei ist es egal, ob sie dort Männer oder Frauen treffen....".
      10 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Julian Roechelt 18.09.2018 10:54
    Highlight Naja, schlimmer als das alte Bahnhofsklo in Basel, welches man als hüber junger Mann wie ich lieber nicht betreten hat, ausser es war ganz dringend, kann es auch nicht sein.
    32 74 Melden
    • Snowy 18.09.2018 12:39
      Highlight Ach was.
      Bin in Basel aufgewachsen und ebenfalls hübsch... :-) erzähl keinen scheiss!
      71 13 Melden
    • purzelifyable 18.09.2018 19:47
      Highlight Das ist aber schon seeeeehr lange her!
      2 0 Melden
    • Fabio74 18.09.2018 21:15
      Highlight wars so schlimm damals in Basel? Ging in Zürich auch wenn man musste, lief immer was :-)
      6 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarber 18.09.2018 10:43
    Highlight Das eigentliche Problem ist doch, dass Homos überhaupt in einen Wald ausweichen müssen. Ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Leider nehmen aktuell Anfeindungen und Übergriffe wieder zu, wie mir meine schwulen und lesbischen Freunde erzählen. Das hat sicher mit der allgemeinen Verrohung zu tun, unter der im Moment alle ausser den Tätern leiden.
    119 34 Melden
    • Ms. Song 18.09.2018 11:16
      Highlight Ich glaube nicht, dass sie das müssten. Es betrifft auch eher weniger Homosexuelle, die ihre Sexualtät leben. Man sagt ja, dass an diesen Orten eher Männer verkehren, die in einer hetero Partnerschaft leben. Oft sind die Männer schon älter.

      Man kann in der Schweiz offen homosexuell leben. Natürlich gibt es immer Idioten, denen das nicht passt, aber grundsätzlich ist es akzeptiert. Aber ja,als Gesellschaft müssen wir die Diskriminierer in die Schranken weisen.
      78 11 Melden
    • kupus@kombajn 18.09.2018 11:34
      Highlight Na ja, was heisst schon "in den Wald ausweichen müssen"? Ich glaube, den meisten dort geht es schnellen anonymen Sex. Sollen sie das in offenen Parks oder in der Badi ausleben? Auch Heteros machen solche Dinge versteckt. Es gibt übrigens solche ähnlichen Orte, an welche Paare hingehen.

      Ausserdem müssen sie nicht in den Wald dafür, sie können auch in einen Gay-Sauna-Club, aber der kostet halt eintritt.
      77 4 Melden
    • Rhabarber 18.09.2018 13:59
      Highlight Ms. Song
      Und warum leben diese Männer in Hetero Partnerschaftten? Weil Homo gesellschaftlich so gut verankert ist wie Hetero?

      kupus
      Ich versuch mir grad vorzustellen, was in einem Wald los wäre, in dem Heteros so rummachen. Wie würde damit umgegangen werden?
      15 4 Melden
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  • Pianovilla 18.09.2018 10:37
    Highlight Ich fahre täglich auf meinem Arbeitsweg durch dieses Wäldchen. Mich wundert es immer wieder, wie viele angeschriebene (Geschäfts-)Autos und Autos mit ausserkantonalen und ausländischen Nummern dort stehen... Diesen Sommer war an gewissen Tagen so ein Andrang, dass auf den Parkstreifen und den Waldwegen teilweise ein richtiges Chaos war. Mich beschäftigt der Gedanke, dass viele offen oder versteckt homo-/bisexuelle Männer an einen solch indiskreten und unwirtlichen Ort gehen müssen, um ihre Bedürfnisse ausleben zu können. Für mich persönlich strahlt dieser Ort etwas Entwürdigendes aus.
    89 14 Melden
    • MoFuQueen 18.09.2018 12:37
      Highlight Müssen tun sie ja nicht...sind ja wohl kaum Obdachlose die dort Ihr Vergnügen suchen.
      24 25 Melden
    • Kack Jerouac 18.09.2018 15:25
      Highlight Es kann vorkommen, dass der in der Nähe gelegene P+R Parkplatz besetzt ist und man (ich auch schon) auf den PP im Schwulewäldi ausweichen muss...
      9 1 Melden
    • Fabio74 19.09.2018 13:11
      Highlight @mofu Doch sie müssen weil sie Bedürfnisse haben. Diese aber nur heimlich ausleben können
      0 2 Melden
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  • Tempus Fugit 18.09.2018 10:17
    Highlight In Basel gibt es den Schützenmattpark, der ebenfalls seit vielen Jahren ein beliebter Treffpunkt für Schwule ist. Wenn man den Berichten von Anwohnern glaubt, kann man angeblich an lauen Sommernächten das teils laute Treiben die ganze Nacht hören.
    21 24 Melden
  • Mira Bond 18.09.2018 10:06
    Highlight Und dann heisst es oft, es sei heute doch kein Problem mehr, offen Homosexuell zu leben...
    Stimmt aber nicht. Vieles hat sich verbessert, aber ein öffentliches Coming out ist immer noch eine grosse Herausforderung!
    59 16 Melden
    • pachnota 19.09.2018 00:02
      Highlight Ist ja auch verständlich oder?
      2 2 Melden
    • Fabio74 19.09.2018 13:13
      Highlight @pachnota Was ist verständlich? Dass gewisse Kreise alles tun um Homosexualität zu verteufeln?
      2 2 Melden
    • pachnota 19.09.2018 13:57
      Highlight Fabio

      Na ja... wir sind ja nun etwas bei deinem Kern-{Lebens} Thema.
      Nicht wahr?
      Nein, die einzigen die heute Homo verteufeln, sind doch irgendwelche Mullas in islamischen Ländern.
      Kanns dir ruhig mal bewusst werden, was dies für Leute wie dich bedeutete könnte.
      1 4 Melden
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  • Borki 18.09.2018 10:05
    Highlight Als Förster "stolpert" man in vielen Wäldern vor allem im Sommer in einer gewissen Regelmässigkeit über kopulierende Paare aller Ausrichtungen bzw. leider auch über deren Hinterlassenschaften. In unserer Fachsprache nennt man das die "Erholungsfunktion des Waldes" :-) .

    Bitte beachtet beim fröhlichen Kopulieren einfach zwei Dinge:

    Wer Stil und Anstand hat, macht das so, dass andere Waldbesucher nichts mitbekommen.

    Nehmt verdammt noch mal euren Abfall wieder mit! DAS ist widerlich!
    233 2 Melden
    • honesty_is_the_key 18.09.2018 12:44
      Highlight @Borki
      Bin ganz deiner Meinung, Kondome und benutze Taschentücher etc. gehören entsorgt und nicht im Wald liegen gelassen !

      Abgesehen davon - jedem / jeder das Seine.
      37 1 Melden
  • Garp 18.09.2018 09:42
    Highlight Ich würde mir wünschen, dass sich jeder outen kann, auch gerade wenn man z.B. verheiratet ist und Kinder hat. Als Frau käme ich mir betrogen vor und würde gerne selber entscheiden, ob ich mit einem schwulen Partner zusammen sein möchte. So ein Geheimnis hinterlässt auch immer ungute Spuren in einer Familie.

    Treffpunkte für Homosexuelle sollten selbstverständlich sein. Auch dass man sich problemlos öffentlich küssen und Händchen halten kann.

    Für mich ist es nun auch nicht schlimmer von einer Frau oder einem Mann angemacht zu werden. Ich sag einfach nein, wenn ich nicht will.
    63 5 Melden
    • RandyRant 18.09.2018 19:42
      Highlight Interessant wie viel Zustimmung bekommst, obwohl du deine Hauptmotivation - dein eigenes Empfinden in der hypothetischen Situation - und nicht das Leiden des Partners einleitend nennst.
      2 4 Melden
    • Garp 19.09.2018 17:38
      Highlight In solchen Beziehungen, in denen ein Geheimnis besteht, leiden immer alle. (Kinder und Partner) . Und das kann nur der Geheimnisträger auflösen. Ja es kann schmerzhaft werden. Und erst dann sind neue Wege möglich. Manchmal gibt es keine Lösung, leider, wenn nicht alle fähig sind mit der neuen Situation umzugehen. Ich versteh gut wenn da mancher schweigt, fair ist es halt nicht und da bleib ich dabei.
      0 0 Melden
  • mogad 18.09.2018 09:37
    Highlight Wichtig, sehr wichtig ist das Bereitstellen von Kondomen. Die HIV Ansteckungen steigen wieder, weils mittlerweile wirksame Medis gibt und niemand mehr an AIDS sterben muss wie in den 80ziger und 90zigern. Aber diese Medis haben Neb enwirkungen und sind teuer. Wichtig ist, dass die Schwulen sich gegenseitig zum Safer Sex auffordern. Für sich selber, für die Familie, die Gesellschaft.
    50 3 Melden
    • Fabio74 18.09.2018 21:18
      Highlight ich würde dies noch wie folgt ergänzen:
      Wichtig ist es, dass JEDE und JEDER sich zu safe sex bekennt und entsprechend nicht umgeschützt rummacht. Und dass Leute mit diversen Sexkontakten sich regelmässig testen lassen auf alle möglichen STDs
      Die Schiene ist kein Schwulen-Problem.
      Zudem sind diese Menschen ja per ihrer Definition nicht schwul.
      5 2 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 18.09.2018 08:59
    Highlight Deprimierend und entwürdigend eigene Natur permanent verleugnen zu müssen... Happig in dieser miesen Lage das ganze Leben zu verbringen.
    Wünsche dass es für alle genug Platz&Verständnis in unserer Welt gibt.
    Für alle die niemandem Schäden zufügen weil sie 'anders' sind...
    404 63 Melden
    • Snowy 18.09.2018 09:16
      Highlight Wer blitzt so einen Beitrag... ?!
      59 44 Melden
    • Loeffel 18.09.2018 20:33
      Highlight Hä? Bumsen im Wald ist doch geil
      4 2 Melden
  • eBart! 18.09.2018 08:51
    Highlight Ich frage mich ob man so einen Ort auch dulden würde, wenn sich hetero Pärchen dort für Sex treffen würden? Grundsätzlich ist ja Sex in der Öffentlichkeit "verboten".

    Irgendwie nicht ganz fair gegenüber hetero Pärchen. Ich finde es ok wenn man sich auslebt - aber es gibt doch zahlreiche Stundenhotels und so. Warum muss man einen Wald dafür "missbrauchen"?
    38 104 Melden
    • Sandro Lightwood 18.09.2018 11:11
      Highlight Ähm, wieso ist Sex in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten?

      Sex in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich legal - solange sich niemand gestört fühlt dabei. Es muss sich jemand sexeuell belästigt fühlen - der dann Anzeige machen kann (Antragsdelikt). Exhibitionismus wäre auch noch strafbar - auch da braucht es aber ein direktes Opfer.

      Wieso fühlst du dich benachteiligt? Geh in den Wald und hab Spass.
      80 13 Melden
    • eBart! 18.09.2018 12:52
      Highlight Offensichtlich fühlen sich jede Menge Leute gestört - sonst würde man den Wald nicht meiden.

      Der Beamte sagt ja, dass kaum "normale" Leute im Wald spazieren gehen. Was ich auch nachvollziehen kann.

      Finde man sollte das respektieren dass der Wald allen gehört und nicht nur einer Minderheit - wenn es so weit kommt dass man deswegen nicht in den Wald geht, finde ich sollte die Minderheit ihr Hobby an einen entsprechenden Ort verlegen - Hotel, Stundenzimmer, etc.
      21 36 Melden
    • Sandro Lightwood 18.09.2018 14:19
      Highlight Es reicht nicht, sich wenfach aus der Ferne gestört zu fühlen - rein rechtlich gesehen. Du musst persönlich betroffen sein - also es gesehen haben.

      Dass du das nicht gut findest, kann ich nachvollziehen. Verstehe aber immer noch nicht, inwiefern das nicht fair gegenüber Heteropärchen ist? Die haben ja dieselben Rechte. Oder gehst du davon aus, dass nur Heterosexuelle sich daran stören, weil ja alle Homosexuellen im Wald rumvögeln und kein anderer Homosexueller sich an dem treiben stört?
      12 2 Melden
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  • Snowy 18.09.2018 08:41
    Highlight "Als flankierende Massnahmen wurden Büsche gerodet und Bäume gefällt."
    "Dafür müsse nun niemand fürchten, dass sich «in der Flora Schwule verbergen».

    Genau! Schliesslich weiss jeder, dass Schwule überdurchschnittlich oft vs anderen Menschen gewalttätig werden und diese vergewaltigen.
    .... NOT!!

    WTF!!? Hallo 21. Jahrhundert!!? Unglaublich diese Aussagen der Offiziellen.

    Liebe Mitmänner: Schwule Mitmenschen "verschwulen" euch nicht. Ehrlich! Selbst der Anblick eines nackten, korpulierenden Schwulenpaars lässt einen Hetero bleiben. Versprochen!

    P.S: Berührender Text des anonymen Schwulen.
    668 154 Melden
    • Ironiker 18.09.2018 09:05
      Highlight Ja, aber es ist doch gruusig, wenn ich mir abartigen Schwulensex anschauen muss.

      Anders sieht es natürlich aus, wenn sich zwei heisse Kätzchen miteinander vergnügen. Da zücke ich sofort mein Handy um zu filmen!

      --> Nur um sicher zu sein, dass der Text alle richtig verstanden haben: Das war ein kritischer Beitrag zu einer gewissen Doppelmoral.
      228 39 Melden
    • Baccara 18.09.2018 09:11
      Highlight Und wer blitzt denn da jetzt?
      56 55 Melden
    • Eric Lang 18.09.2018 09:15
      Highlight Und was gibt den Schwulen das Recht, in der Öffentlichkeit und andauernd, mehrere Gesetze zu missachten und auch zu brechen.
      Und von den so harmlosen Schwulen, wurde ich und vermutlich viele andere auch, in der Pubertät öfters bedrängt.
      Meist mit dem Argument, man müsse "ES" doch erst einmal selber ausprobieren, damit man(n) weiss, ob es einem gefällt oder nicht!?
      Also sei so nett und stelle nicht alle Schwulen, als die Typen mit der reinsten Weste und nur den besten Absichten dar.
      64 129 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lauwärmer 18.09.2018 08:38
    Highlight Der letzte Satz trifft es tatsächlich auf den Punkt. Ich bin sicher bereits hunderte Male an diesem Waldstück vorbei und dachte noch bis vorhin, dass das mit dem Treffpunkt nur ein Mythos ist.
    288 14 Melden
  • koks 18.09.2018 08:30
    Highlight Würden sich dort Frauen treffen, hätte man schon lange Infrastruktur gebaut. Nur die schwulen Männer und ihre Bedürfnisse, die will eigentlich niemand.
    35 24 Melden
    • Baccara 18.09.2018 10:44
      Highlight Frauen einander? Natürlich, weil die Männer, die bauen, ja noch so gerne zuschauen, wenn sich zwei Frauen vergnügen.

      Denk mal drüber nach..lesbischen Frauen wird auch allenthalben um die Ohren gehauen, Mann müsse sie nur mal richtig durchnudeln, dann vergehe es ihnen dann schon, das Lesbisch sein.
      51 7 Melden
  • Theor 18.09.2018 08:27
    Highlight Anonym? Versteckspiel?

    Wie kann es ein Versteckspiel sein, wenn man da mit dem Auto mit gut sichtbarer Auto-Kennzeichennummer vordran parkiert? Ich würd mein Auto auch nicht vor dem Puff parkieren und dann verwundert sein, wenn die Frau zuhause mich mit der Bratpfanne erwartet...
    65 75 Melden
    • Snowy 18.09.2018 08:44
      Highlight Denke nicht, dass es allzuviele Ehefrauen gibt, welche regelmässig auf dem Parkplatz in Mägenwil patrouillieren um zu prüfen, ob sich hier der Ehemann gerade verlustiert... und das Autokennzeichen kann mittels einem einzigen Anruf auf dem Strassenverkehrsamt gesperrt werden für Private.
      100 11 Melden
    • Theor 18.09.2018 09:26
      Highlight Dennoch fährt man dort immer vorbei, wenn man Richtung Brugg unterwegs ist. Ich war da zwei Jahre im WK stationiert. Man sieht Männer ständig dort parkieren, rein und wieder rauslaufen. Ich find es nicht sehr anonym, was dort abgeht.

      Und aufgrund meiner beruflichen Erfahrung weiss ich, dass es es erschreckend viele "Sittenwächter" gibt, welche eben Passanten und Kunden von Bordellen auflauern, ihre Autonummern aufschreiben, etc. und diese damit anprangern. Würde mich nicht wundern, wenn es im Mäggenwiler Wald ebenfalls solche Pseudosheriffs gibt.
      35 1 Melden
  • Leckerbissen 18.09.2018 08:27
    Highlight "Müssen sie quer waldein, um Bäume, die gefällt werden sollen, anzuzeichnen, kann es vorkommen, dass ihnen ein Mann folgt und eindeutige Blicke zuwirft."

    Diese Stelle stellt den Homosexuellen Mann als reines Triebgesteuertes Wesen dar, der alles zwitschern will was nicht auf drei auf resp. hinter dem Baum ist :D
    17 28 Melden
    • thzw 18.09.2018 10:39
      Highlight Ich bin selber schwul und angesichts der Verbreitung von "working class fetishes" in der Schwulenszene kann ich mir leider gut vorstellen, dass sich da in der Fantasie gewisser Besucher tatsächlich die Vernunft verabschiedet und Waldarbeiter angebaggert werden xD
      35 3 Melden
    • Yamamoto 18.09.2018 17:24
      Highlight Das hat aber nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, vielmehr mit der fehlenden Erziehung gewisser Männer. So höre ich auch von Frauen immer wieder, dass sie von einigen notgeilen Männern mit ihren Blicken fast ausgezogen oder im Ausgang sogar angefasst werden. Es ist ganz normal, wenn man bei Personen, die man hübsch findet, einen Blick riskiert, aber gewisse Menschen kennen die Grenzen zur Belästigung nicht. ;)
      5 0 Melden
    • Fabio74 18.09.2018 21:24
      Highlight Hab ich nicht so verstanden. Denke eher wer dort ist als verheirateter Mann braucht es schnell und wird wohl jeden anbaggern.
      Dies hat aber kaum was mit den Schwulen (mich eingeschlossen) im Allgemeinen zu tun
      0 1 Melden
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  • MoFuQueen 18.09.2018 08:24
    Highlight Traurig dass es heute noch solcher Aktionen bedarf, man würde meinen wir sind aufgeklärt. Am schlimmsten finden ich ja den Gedanken dass soviele Frauen zu Hause haben, da stellen sich mir alle Haare auf. Man sollte meinen dass man die Frau insofern respektiert dass man Ihr sowas nicht antut. Betrogen zu werden ist eine schmerzhafte Sache, mit einem Mann betrogen zu werden bringt jedoch erst richtigen Brechreiz. Anstatt sein eigenes Leben nur halb zu Leben und das anderer unnütz zu vergeuden, sollte man(n) doch soviel Anstand haben die Beziehung/Ehe zu beenden.
    24 46 Melden
    • Treumerin 18.09.2018 10:41
      Highlight Ich glaube kaum, dass es einen Unterschied macht, ob man den/die PartnerIn mit Männlein oder Weiblein betrügt?! Vermutlich sagt es etwas über unsere Gesellschaft aus, dass es Männer gibt, die Ihre Sexualität nicht offen ausleben.
      41 3 Melden
    • Baccara 18.09.2018 10:45
      Highlight Hahaha..aber wenn mein Mann mich mit einer anderen Frau betrügt, tuts weniger weh? Oder hat der Mann mehr Anstand?

      I don't get it.
      45 5 Melden
    • MoFuQueen 18.09.2018 11:57
      Highlight Baccara sorry aber möchte keinen Dödel in den Mund nehmen der im Hintern gesteckt hat, egal in welchem...Da sich nunmal zum Glück nicht jede Frau von hinten lässt, macht es für mich schon einen Unterschied.
      7 40 Melden
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