Leben
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Mit diesen 15 Lektüretipps hat dein Sommer tausende von guten Seiten!

Das Beste am Sommer? Wir haben Ferien. Wir wollen in der Badi liegen oder in einem kühlen Zimmer sitzen und allem entfliehen, was uns sonst so an die Erde bindet. Bücher sind der Schlüssel dazu.



Böse wie GoT und «Black Mirror»: Sibylle Berg, «GRM»

Gut, es gibt dazu eigentlich nichts mehr zu sagen, so vieles wurde über «GRM», die grosse Post-Brexit-Dystopie, schon verbreitet. Queen Sibylle hat ein Werk geschaffen, in dem es fast keinen positiven Satz und keinerlei Optimismus gibt, das man aber trotzdem voller Wärme und Zuneigung zu ihren blutjungen Figuren auf ihrem Abenteuer durch eine komplett kaputte Geisterwelt liest. Und zwar so atemlos wie man vor 150 Jahren den Kinderhelden von Charles Dickens durch ein ebenso düsteres, armes, irres England folgte.

Kann gut sein, dass «GRM» der neue «Oliver Twist» ist. Wer befürchtet, ob der Lektüre zu sehr runtergezogen zu werden, kann den Roman auch als Satire lesen, auch das geht, denn «GRM» ist sehr oft irre lustig. Zum Glück für alle ist das Ding mit der Optik eines klassischen Wutwurfobjekts so dick. (sme)

Eine Frau sonnt sich am Montag, 9. August 2004, unter

Eckernfoerde an der Ostsee. Bild: AP

Jung und sexy: Sally Rooney, «Gespräche mit Freunden»

Wer mit Sally Rooneys fettem Megaseller «Normal People» – eine Art Romeo&Julia-Geschichte aus dem heutigen London – begonnen hat, wird von ihrem Erstling «Conversations with Friends» noch mehr begeistert sein, denn dieser ist noch besser.

Zwei literarisch begabte Studentinnen lernen eine etwas ältere Künstlerin und ihren heissen Schauspieler-Boyfriend kennen. Herzen werden vergeben und gebrochen, aus Lust wird Liebe und viel, viel Sehnsucht, das ist sexy, zehrend und unterhaltsam. Rooney schrieb den Roman Anfang zwanzig, entsprechend jung und authentisch ist ihre flirrende Liebesgeschichte, die sich zuweilen liest, als müsste man einen Sommertag lang durchweinen. (sme)

Grosse Unterschiede bei den Roaming-Gebühren in den Ferien (Archivbild)

Irgendwo (Symbolbild für Roaming-Gebühren). Bild: EPA

Die Nymphe und das Meer: Corinna T. Sievers, «Nach der Flut»

Eine nymphomane Dentistin arbeitet auf einer Nordseeinsel. Das Problem: Die Insel wird von einem Eisberg bedroht. Alles bäumt sich gegen die bevorstehende Endzeit auf. Natürlich auch die Triebe. Und dann ist da noch der Gatte, mit dem sie keinen Sex mehr hat, der aber eine Art Mind Control über sie ausübt.

Vögeln gegen die Vergänglichkeit und alles in einem biblisch anmutenden Setting: Ungewöhnlich wäre eine Untertreibung für dieses aussergewöhnliche Buch, das übrigens an den Gestaden des Zürichsees entstanden ist. (sme)

2008-07-25: Fischerboot im Eisfjord von Ilulissat, Grönland. Die im Fjord langsam vorbeiziehenden Eisberge stammen vom Ilulissat-Gletscher, dem aktivsten Gletscher der nördlichsten Hemisphäre. Er bewegt sich mit bis zu einem Meter pro Stunde vorwärts, und durch diese Bewegung brechen an seiner Front täglich 20 Millionen Tonnen Eis ab - das entspricht dem Wasservolumen, das die Metropole New York in einem Jahr verbraucht!

Der Eisfjord von Ilulissat, Grönland. Bild: dpa

Monster Mensch: Anselm Neft, «Die bessere Geschichte»

Ein Junge kommt in den 90er-Jahren in ein alternatives Internat – nicht an der Nord-, sondern an der Ostsee –, wo alles etwas spezieller ist als anderswo, besonders die innige Beziehung zwischen den Betreuerinnen und Betreuern und ihren Zöglingen. Neugierig und geschmeichelt lässt er sich auf die sehr bald sexuellen Experimente ein – und allmählich kippt die Heiterkeit und Unschuld der Geschichte (die atmosphärisch oft ein wenig an «Tschick» erinnert ) ins Monströse.

Wir treffen die Jugendlichen von damals 27 Jahre später wieder – und ein neues Grauen nimmt seinen Lauf. Fesselnd, bedrückend, erhellend – inspiriert durch die wahren Geschichten um Insitutionen wie der berüchtigten Odenwaldschule. (sme)

24.10.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Warnemuende: Sturmtief

Am Ostsee-Strand von Warnemünde. Bild: DPA

Besser als jeder Krimi: John Carreyrou, «Bad Blood»

Wenn ein honorabler Stanford-Professor wie Channing Robertson der Mentor ist. Wenn ein Politiker von Weltformat wie Henry Kissinger im Verwaltungsrat sitzt, und wenn ein Milliardär und Medientycoon wie Robert Murdoch 100 Millionen Dollar ins Start-up einschiesst – dann kann eigentlich nichts schief gehen.

Bei Theranos ging alles schief, und wie. Elizabeth Holmes hat mit ihrer Pseudo-Blutprobe das halbe Silicon Valley vorgeführt. Wie das der jungen Frau gelang, schildert John Carreyrou, ein investigativer Journalist beim «Wall Street Journal», auf gleichzeitig informative wie auch unterhaltsame Art. Theranos ist inzwischen pleite und auf Holmes dürfte eine längere Gefängnisstrafe warten; das iPhone für Bluttests wird wohl eine Phantasmagorie bleiben. Für eine spannende Lektüre am Strand oder in den Bergen ist jedoch auf jeden Fall gesorgt. (pl)

Sonnenschutz ist nicht nur in der Badi oder am Strand angezeigt: Blick auf das Marzili-Bad in Bern. (Themenbild)

Das Berner Marzili-Bad von oben. Bild: KEYSTONE

Naomi Alderman, «Die Gabe»

Barack Obama nennt den SciFi-Roman «The Power», so der Originaltitel, eins seiner Lieblingsbücher. Krass! Frauen entdecken hier nämlich ihre Power. Und zwar wortwörtlich. Plötzlich sind sie fähig, durch ihre Hände Stromstösse auszusenden. Und zu töten.

Zuerst ist dies noch eine geheime, verbotene Gabe, doch immer mehr finden sich, Präsidenten werden von ihren Gattinnen und Väter von ihren Töchtern ins Jenseits spediert, die matriarchale Weltrevolution nimmt ihren Lauf. Das Ergebnis ist allerdings nicht wirklich besser als vorher, bloss anders, denn man kriegt eine gewisse Freude an der Gewalt einfach nicht aus den Menschen. Margaret Atwood («Handmaid's Tale») amtete als Schreibgotte von Alderman, die Seelenverwandtschaft ist unverkennbar, allerdings ist Alderman weit trashiger und lustiger als Atwood. (sme)

Kids jump from a diving platform into the Geneva Lake and enjoy sunny and warm weather, in Villeneuve, Southwestern Switzerland, Saturday, July 9, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Sprungturm von Villeneuve am Genfersee. Bild: KEYSTONE

Düstere Girls: Megan Abbott, «Give Me Your Hand»

Viiiel zu wenig wird von Megan Abbott übersetzt, dabei ist sie in den USA längst die Queen und arbeitet auch als Drehbuchautorin, etwa für die grossartige Serie «The Deuce». Als Schreiberin bedient sie zwei Genres, einerseits den Hardboiled-Krimi, den sie auch ganz klassisch in den 50ern verortet. Andererseits betörende Thriller von heute, in deren Zentrum meist zwei Mädchen oder junge Frauen stehen, die um ein düsteres Geheimnis wissen («The Fever», «Dare Me», «The End of Everything»).

In «Give Me Your Hand» (nur Englisch) sind das Kit und Diane, die sich Jahre nach einer obsessiven Teenie-Freundschaft in einem Pharma-Forschungsprojekt wiederfinden. Und wie das so ist in einem Labor, wo es Konkurrenzkämpfe, allerlei Werkzeuge und Wirkstoffe gibt, entwickeln sich die fürchterlichsten, blutigsten Dinge. (sme)

Junge Menschen geniessen das herrliche Sommerwetter am Sonntag, 12. Juli 2015, an der Aare in Muri bei Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Muri an der Aare. Bild: KEYSTONE

Traue niemandem: Anke Stelling, «Schäfchen im Trockenen»

Im März gewann sie den Preis der Leipziger Buchmesse, und wer jetzt fürchtet, dass deutschsprachige Buchpreise vor allem das Sperrig-Spröde auszeichnen würde, liegt total falsch. Ich habe noch nie so lustige Eltern-Kind-Dialoge gelesen und selten eine so ultraätzende Demontage des kreativen (Berliner) Prekariats wie bei Stelling.

Eine mit etlichen Kindern, aber keinen Mitteln gesegnete Schriftstellerin (wie Stelling) wird aus ihrer Wohnung geschmissen. Und zwar von einem guten Freund. Der selbst mit andern guten Freunden in einem suprigen, schicken neuen Mehrfamilien-Cluster-Gentrifizierungs-Projekt wohnt. Die Zerfleischung eines Freundeskreises nimmt ihren Lauf. Keinem ist zu trauen, am wenigsten der Schriftstellerin. (sme)

epa07515691 Peaople enjoy the weather during the opening of the swimming season at Strandbad beach at Wannsee lake in Berlin, Germany, 19 April 2019. Swimming season officially started on Good Friday, while entrance at the Strandbad Wannsee is free on Easter Holidays.  EPA/ALEXANDER BECHER

Der Wannsee bei Berlin. Bild: EPA/EPA

Besser als jede Analyse: Rick Reilly, «Commander in Cheat»

An Trump hat sich inzwischen alles abgearbeitet, was in den USA Rang und Namen hat. Ob tiefgründige Polit-Analyse oder süffigen Klatsch aus dem Weissen Haus, für jeden Geschmack ist etwas da. Das vielleicht tödlichste Buch über Donald Trump hat jedoch weder Starjournalist Bob Woodward noch Star-Klatschonkel Michael Wolff verfasst.

Die Ehre gebührt Rick Reilly. Er ist einer der bekanntesten Sportjournalisten der Vereinigten Staaten. Mit Politik hat er jedoch bisher nichts am Hut. Trotzdem ist es Reilly, der in «Commander in Cheat» (nur Englisch) den miesen Charakter wohl am trefflichsten herausgearbeitet hat. Er tut dies, indem er Trumps Verhalten beim Golfen schildert. Das funktioniert prächtig. Beim Golfspielen gibt es keinen Schiedsrichter. Deshalb ist Betrügen bei diesem Sport für Gentlemen eine Todsünde. Spoiler Alert: Trump ist kein Gentleman. (pl)

epa01429749 Popular spot...... Haeundae beach, in the southeastern Korean port city of Busan, is filled 3rd August 2008 with people enjoying their summer break or just trying to cool off amid a persisting heat wave. Beach officials estimated about 900,000 people gathered on the beach on Sunday alone.  EPA/YNA

Geschätzte 900'000 Menschen versammeln sich an Sonntagen am südkoreanischen Haeundae Beach. Bild: EPA

Wiener Wärme: Doris Knecht, «Weg»

Ein sehr zärtliches Buch der Wiener Schriftstellerin und Superkolumnistin. Über Menschen, die die Stadt verlassen und versuchen, auf dem Land eine Beiz zu führen. Über ein Kind, das gefährdet ist und nach Asien verschwindet. Über seine getrennten Eltern, die zusammen nach ihm suchen.

Ein Familienroman von heute, mal mit Knechts brillant bissigen Gesellschaftsbeobachtungen gewürzt, mal von einer zerbrechlichen Wärme und Vetrautheit, wie sie zwischen Menschen, die sich schon lange kennen, ein Leben lang halten wird, egal, welche Scheisse man sich unterwegs einmal zugefügt haben mag. Am Ende von «Weg» fühlt man sich aufgehoben in einer allgemeinen Versöhnlichkeit, aus der man nie mehr weg will. (sme)

In this Sunday, June 11, 2017 photo, a woman carrying lifebuoy rubber ties walks past flying kites on Tam Thanh beach during an International Kite Festival in Quang Nam province, Vietnam. Hundreds of flying giant sea creatures, animal shaped and folklore inspired kites from 20 countries were taken to the sky. (AP Photo/Hau Dinh)

Am vietnamesischen Tam Thanh Beach. Bild: AP/AP

Ruth Schweikert «Tage wie Hunde»

Als die Zürcherin Ruth Schweikert ihre dramatische Brustkrebsdiagnose erhält, beschliesst sie, um ihr Leben zu schreiben. Jeder Attacke der Krankheit stellt sie sich mit der ganzen Kraft dessen entgegen, was sie beherrscht, der Literatur. Zeichnet auf, analysiert, wütet und weiss nie, ob das Buch mit dem Titel «Tage wie Hunde», das da entsteht, nicht ihr letztes sein wird. Ihr Vermächtnis.

Sie überwindet den Krebs. Vielleicht nicht zuletzt dank ihres Buches. Und wir sind mit ihr dabei. Unbedingt dank ihres Buches. Das ebenso erschütternd wie ermutigend ist. Und verdammt gute, dem Leben an seiner äussersten Kante abgerungene Literatur. Dass «Tage wie Hunde» 2019 den Schweizer Literaturpreis gewinnt, dürfte keine allzu gewagte Prognose sein. Was für ein kühnes, grosses Buch. (sme)

epa01768435 Casa Blanca residents enjoy a day out near the Hassan II mosque on a hot summer day, in Casa Blanca, Morocco, 21 June 2009. As the hot season temperatures rose to 45 degrees celcius, many of the city residents took to the seaside in search of freshness.  EPA/SELMAOUI-KARIM

Marokko, Casa Blanca. Bild: EPA

Kevin Kwan «Crazy Rich Asians»

Das Buch zum Film! Nein, das Buch, aus dem der gleichnamige Film wurde. Der ganze Irrsinn der Superreichen von Singapur, wo jedes Kind eine Dienerin hat und eine davon nur damit beschäftigt ist, ein iPad so zu halten, dass das Kind beim Essen im Restaurant bequem seinen Film schauen kann.

Angeblich soll Kwan mit seinen Schilderungen noch untertrieben haben, um seine amerikanische Leserschaft nicht allzu sehr zu schockieren. Und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz – zwischen einer jungen Frau, die nicht im geringsten ahnt, wie reich der Mann ihrer Träume wirklich ist. Zum Strandbuch prädestiniert. (sme)

A lifeguard keeps an eye on swimmers at the beach on Coney Island in the Brooklyn borough of New York on Saturday, Aug. 20, 2016. (AP Photo/Mary Altaffer)

Bademeisterspass auf Coney Island, New York. Bild: AP/AP

Martin R. Dean «Warum wir zusammen sind»

Ein Buch wie ein melancholischer Walzer: Ein paar Menschen treffen sich in ihren Zwanzigern, Paare bilden sich, man wird miteinander, nebeneinander, gegeneinander älter – doch alle werden nicht souveräner, nein, das Unglück scheint zuzunehmen. Eine will sich umbringen, eine stirbt, einer betrügt seine Frau mit einer Frau, mit der auch sein Sohn ...

Der Basler Martin R. Dean hat einen Roman im Stil von Schnitzler über die lebenslange Liebesbedürftigkeit und Triebhaftigkeit der Menschen geschrieben. Mühelos durchstreift er dabei mehrere Paare und Jahrzehnte, doch obwohl nicht gerade wenig geschieht, folgt man den diversen Strängen ganz tänzerisch leicht und will viel, viel mehr davon. (sme)

JAHRESRUECKBLICK 2015 - FEATURES - Umbrellas and beach-goers pack a beach in Shirahama town, Wakayama prefecture, western Japan on the Marine Day national holiday Monday, July 20, 2015. (KEYSTONE/AP)

Am Strand von Shirahama, Japan. Bild: AP Kyodo News

Rachel Cusk «Outline» – «In Transit» – «Kudos»

Es wird enorm viel gebadet in Rachel Cusks Trilogie – ausser in «In Transit», da wird eine Wohnung renoviert. Ich habe mal versucht, ein Bild für das Leserlebnis der Lady aus Brighton zu finden: Ihre Romane sind zugleich cool und warm und so ausserordentlich elegant als würde einen Ingrid Bergmann mit einem weissen Satinhandschuh über die Wange streichen.

Darum gehts: Die Schriftstellerin Faye unterrichtet in Griechenland, lernt komische Griechen kennen, erzählt uns ihre Geschichten, hat viel Sonnenbrand («Outline»). Nach ihrer Scheidung kauft sich Faye ein halbes Reihenhaus in London, lässt es renovieren, ist viel auf der Baustelle, erzählt uns die Geschichten der Bauarbeiter und unzähliger kurioser Menschen mehr («In Transit»). Faye ist auf Lesereise, lernt eitle Autoren und komplett unfähige Journalisten kennen, die ihr alle ihr Leben erzählen («Kudos»). Sie selbst ist sowas wie die beste Zuhörerin, die's gibt. Oder eine Spionin in den Leben der anderen. Oder ein Parasit. Die Kritik nennt Faye einen «weiblichen Odysseus des 21. Jahrhundert». Stimmt auch. (sme)

A man relaxes on the beach during the changeable weather, in Brighton, England, Saturday May 25, 2019. (Gareth Fuller/PA via AP)

Brighton Beach, der Klassiker. Bild: AP/PA

Besser als jede Talkrunde: Joschka Fischer, «Der Abstieg des Westens»

Zerbricht der Euro? Fällt die EU auseinander? Gerät Europa zwischen den Hammer USA und den Amboss China? Diese Fragen werden in den verschiedensten Polit-Talkrunden zwischen 22 Uhr und Mitternacht an TV-Talkrunden jeder Art durchdekliniert. Mehr als ein brummender Kopf bleibt der geneigten Zuschauerin in der Regel jedoch nicht.

Daher: TV aus, Buch aufgeschlagen! Joschka Fischer beantwortet diese Fragen in einem Buch von angenehmer Länge und verständlicher Sprache kompetent. Der ehemalige 68-er-Rebell und rotzige deutsche Aussenminister war stets ein blendender Rhetoriker. In «Abstieg des Westens» beweist er, dass er nichts davon verlernt hat. (pl)

The sun rises over the beach in the Mozambique capital of Maputo, Mozambique, Tuesday 30 November 2004. Presidental and parliamentary elections will be held in Mozambique 01-02 December.  EPA/KIM LUDBROOK

Sonnenuntergang am Strand von Maputo, Mosambik. Bild: EPA

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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheManoure 29.06.2019 00:49
    Highlight Highlight Für gute Unterhaltung: The Foundation Trilogy - Isaac Asimov
    Für die politische Weiterbildung: Du sollst nicht töten - Jürgen Todenhöfer
    Für die geistige Weiterentwicklung: Der Zauberberg - Tomas Mann
    Für die Horizonterweiterung: Der Leviathan - Thomas Hobbes
    In der Kategorie "Klein aber fein": The slow regard of silent things - Patrick Rothfuss
    Zeitgenössisches: The way to the Spring - Ben Ehrenreich
    Für etwas Anderes: Ubiquity - Mark Buchanan
    Für alle die zu viel Zeit haben und Fantasy mögen: Die Sturmlicht Chroniken - Brandon Sanderson
    Weil es noch Platz hat: Der Engel schwieg - H.Böll
  • Schlawiner 28.06.2019 10:16
    Highlight Highlight Geil. Kein einziger klassischer Krimi. Schwach.
  • don duende 28.06.2019 06:38
    Highlight Highlight der planetenwanderer von george martin. der kann auch sci-fi! leider fertig gelesen. habt ihr noch vorschläge aus diesem genre?
  • ubu 28.06.2019 06:02
  • maxi 27.06.2019 21:37
    Highlight Highlight Ken follett kingsbridge Trilogie ❤️
  • Waldeslust 27.06.2019 18:48
    Highlight Highlight Anke Stelling und Anselm Neft und Doris Knecht in EINER Liste? Wunderbar!!
    Will ich alle noch lesen und danke für die Erinnerung!
    • Simone M. 28.06.2019 10:32
      Highlight Highlight Was ist daran so erstaunlich? Schliesslich sind alle drei sehr super!
    • Waldeslust 28.06.2019 13:16
      Highlight Highlight Ich freu mich, dass die bisher nur in "meiner" inneren Bibliothek verbundenen Bücher auch in eurer drin stehen :-).
  • honesty_is_the_key 27.06.2019 18:47
    Highlight Highlight Merci vielmals für die Tipps. Das eine oder andere Buch klingt wirklich toll.
    • honesty_is_the_key 27.06.2019 20:39
      Highlight Highlight Ihr Blitzer... sehr nett gesagt - ihr könnt mich mal.
  • Nausicaä 27.06.2019 18:31
    Highlight Highlight Weiss jemand ob Megan Abbott mit Gillian Flynn mithalten kann? Dann wäre ich nämlich interessiert. Oder ist sie eher mit Laura Lippmann zu vergleichen? Mit letzterer kann ich nämlich nichts anfangen, für meinen Geschmack viel zu brav und vorhersehbar...
    • Simone M. 28.06.2019 10:37
      Highlight Highlight Also, als RIESEN Flynn-Fan («Sharp Objects» ist mein Favorit) kann ich sagen: Passt prima. Und wenn du in dem Genre suchst: Ich finde ja auch die sehr weirden Romane, die Jennifer Egan vor «Visit of the Goon Squad» geschrieben hat – etwa «Look at me» (quasi ein Model-Verstümmelungs-Roman) sehr super.
    • Nausicaä 28.06.2019 22:47
      Highlight Highlight Ich liebe Flynn auch ganz heiss und "Sharp Objects" ist ebenfalls mein Liebling! Deswegen bin ich immer auf der Suche nach gleichwertigem, welches ich bisher noch nicht fand. Vielen Dank für die Tipps deshalb, die sind Gold wert! :))
  • Madison Pierce 27.06.2019 18:10
    Highlight Highlight Wer weisse Socken trägt und gut Auto fährt, liest "(K)Reise durch den Aargau" (https://appear.ch/portfolio/kreise-durch-den-aargau-2/). :P
  • Madison Pierce 27.06.2019 18:08
    Highlight Highlight Mir fehlen naturwissenschaftliche Bücher. In den Ferien hat man doch endlich Zeit, sich in ein interessantes Thema einzulesen.

    Kann "Naturwissenschaft" von Natalie Angier sehr empfehlen. Damit bekommt man einen guten Überblick über den Stand des Wissens bei Physik, Chemie, Biologie, Astronomie etc. Grundlagenwissen kann nie schaden, wenn man über AKW, Gentechnik oder den Klimawandel diskutieren will.

    Wer es lieber lustig hat, liest "What if?" von Randall Munroe. Da werden Fragen wie "Wie lange würde es dauern, bis wir merken würden, dass sich der Erdumfang verändert?" beantwortet.
    • Kruk 27.06.2019 21:35
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Tipps. War schon entäuscht, jetzt bin ich froh wenigstens in der Kommentarspalte etwas gefunden zu haben.
  • #fuckhate 27.06.2019 17:55
    Highlight Highlight Hallo! Was hier von Simone Meier selbst nicht fehlen darf sind ihre zwei Bücher. Habe Fleisch als Fan von ihrem Stil gerade gelesen und freue mich jetzt auf Kuss! Geile Beziehungskomödien - 😉👌🏾
    • Simone M. 28.06.2019 10:37
      Highlight Highlight Oooohhhh, you charmer you.
  • Burdleferin 27.06.2019 17:43
    Highlight Highlight Danke 😘
  • Pegi9999 27.06.2019 17:17
    Highlight Highlight Die Reise unserer Gene von Johannes Krause ist sehr spannend und beängstigent.
  • Pachyderm 27.06.2019 17:07
    Highlight Highlight Puh, als wäre meine Leseliste noch nicht lang genug. 🤓
    Zumindest habe ich GRM bereits gelesen (und kann die Empfehlung nur bestätigen).
    • Simone M. 28.06.2019 10:38
      Highlight Highlight Das werde ich Madame Berg so ausrichten!

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