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«Hörst du den Bär da draussen?» – 9 Situationen, mit denen du beim Zelten zu kämpfen hast

21.05.18, 12:49 22.05.18, 08:32


Die Zeltsaison hat begonnen und spätestens mit den ersten Open Airs wird das Schlafen im kleinen Stoffhaus zu einer mehr oder weniger freiwilligen Übernachtungsform. Damit du dich schon seelisch darauf vorbereiten kannst, folgen hier neun Situationen, die du ziemlich sicher erleben wirst.

Aufbau = Verzweiflung

Spoiler: So wird es garantiert NICHT aussehen! gif: Giphy

Glaubt man der Werbung und der Anleitung, dann ist das Aufstellen eines Zeltes ein Kinderspiel. Doch die Realität sieht anders aus. Die korrekte Anzahl der Stäbe und Heringe ist reines Wunschdenken und der Stoff will sich auch nicht so über das Gerüst legen, wie er sollte. Der Fluchwortgebrauch steigt exponentiell an und es beginnt garantiert plötzlich sintflutartig zu regnen.

Es wird dreckig

gif: Giphy

Es spielt keine Rolle, ob du dir vorgenommen hast, dein Zelt sauber zu halten oder nicht. Es ist auch egal, ob du deine Schuhe vor dem Zelt ausziehst oder nicht. Denn das Naturgesetz besagt: Ein Zelt wird ausnahmslos immer dreckig. Immer. Das musst du einfach akzeptieren. Oder du nimmst einen Handstaubsauger mit.

Das «Mätteli» verliert Luft

gif: Giphy

Ob Luftmatratze oder aufblasbares «Mätteli» – egal wie viel Luft du hineingepustet hast, am Morgen wachst du auf dem harten Boden der Realität auf. Dein Rücken fühlt sich an, als wäre jemand mit einem Lastwagen darüber gefahren und die Kälte des Bodens hat dich richtig «gstabig» gemacht. 

Mücken!

gif: Giphy

Mücken sind deine treusten Begleiter – ob du willst oder nicht. Sie verfolgen dich auf Schritt und Tritt. Und selbst wenn du das Mückennetz immer schliesst und vor dem Zelt irgendwelche Duftkerzen installiert hast: Die Viecher finden ihren Weg in dein Zelt hinein – aber selbstverständlich nie wieder hinaus. Deshalb ein kleiner Tipp: Pack ganz viel Fenistil ein!

Alles ist nass

gif: Giphy

Auch wenn draussen eitel Sonnenschein herrscht; irgendwie ist trotzdem immer alles nass und feucht im Zelt. Und falls nicht, dann verschüttest du garantiert den Inhalt deines Camping-Kaffee-Bechers auf das neugekaufte Hightech-«Mätteli».

Unheimliche Geräusche

Draussen ist es dunkel und du hast dich tief in deinen Schlafsack gekuschelt. Als du schon beinahe eingedöst bist, hörst du plötzlich von draussen Geräusche ...

gif: giphy

Auch wenn du eigentlich eine rational denkende Person bist, bildet sich dein Hirn jetzt ein, dass draussen überall Bären, Wölfe und Mörder herumschleichen. Als ob dein Puls nicht sowieso schon auf 200 wäre, bewegen sich dann auch noch seltsame, lange Schatten über die Zeltwand.

Es ist kalt

gif: Giphy

Es ist wunderschönes Wetter und du entscheidest dich, die Nacht im Zelt zu verbringen. Was du dabei nicht beachtest: Am Morgen ist es kalt! Und zwar richtig, richtig kalt. Vor allem dann, wenn du um sieben Uhr aufbrechen müsstest, um deine Wanderung rechtzeitig zu beginnen. Was gegen die Kälte hilft? Weiterschlafen! Oder du machst es wie die Person im Gif.

Heringe = Stolperfallen

gif: Giphy

Du stolperst über die Heringe und die dazugehörigen Schnüre. Jedes Mal. Und wenn am Abend am Lagerfeuer noch ein bisschen Alkohol getrunken wird, ist die Rückkehr zu deinem Zelt umso gefährlicher. Ausserdem ist es definitiv keine gute Idee, auf dem Zeltplatz Fangen zu spielen. Nicht, dass ich das schon mal gemacht hätte.

Der Reissverschluss geht kaputt

gif: Giphy

Und wenn nicht der Reissverschluss des Zelteingangs klemmt, dann geht garantiert etwas anderes kaputt. Am besten nimmst du zehn Rollen Panzerklebeband mit. Damit kannst du fast alles reparieren und den Zelteingang einfach zukleben. Ob du ihn dann wieder aufbringst, ist eine andere Frage.

Was passiert dir beim Zelten immer? 

Weltraumwanderung für den Normalsterblichen

Video: srf/SDA SRF

So schön kann Camping sein

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mooi 22.05.2018 14:57
    Highlight https://gph.is/1sEFqYK
    0 0 Melden
  • Mokka Sofi Scout 22.05.2018 11:07
    Highlight Ich hab' im Pfadilager immer die Beine angezogen im Schlafsack. Logik einer 9jährigen: Wenn jemand kommt und ein Mädchen entführen will, nimmt der sicher dasjenige, welches am einfachsten und schnellsten zu fassen ist!
    5 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 21.05.2018 18:21
    Highlight Entweder Biwaksack oder Hotel. Mit allem dazwischen komme ich irgendwie nicht klar...
    6 5 Melden
  • aglio e olio 21.05.2018 15:44
    Highlight Nicht jeder ist ein Camper. Einfach akzeptieren und Hotel buchen. Und bitte kein Glamping. Das ist schlimmer als Supermegaoutdoorkleidung im Stadtpark. 😉

    25 4 Melden
  • Walter Sahli 21.05.2018 15:36
    Highlight 10. Im Zelt nebenan schnarcht einer.
    37 1 Melden
    • maxi 22.05.2018 00:19
      Highlight sorry✌🏼
      9 0 Melden
    • dechloisu 22.05.2018 11:01
      Highlight 11. Am Openair, Im Zelt nebenan haben zwei sex
      2 0 Melden
  • Löffel Stephan 21.05.2018 15:32
    Highlight Wir haben Zelten in der Pfadi und im Militär gelernt.
    Im Militär bei Schnee. Und mit Schutzmaske auf.
    Nach den 100 Mal überrascht einem fast nix mehr.
    Ich könnte hier unglaublich viele Dinge aufschreiben, was man tun sollte und was nicht. Aber am einfachsten man testet es Zuhause auf dem Rasen oder in der nahen Zeltstadt, wenn man weiter weg muss.
    Der Mensch selber ist das grösste Problem. Genehmigungen zum zelten... wo mach ich meine Toilette hin. Strom, Und immer einen Hund mitnehmen. Das spart viel Ärger. Einen kleinen Hund. Oh ja: keinen Abfall hinterlassen. Löcher wieder zuschütten.
    19 3 Melden
    • Filzstift 21.05.2018 21:13
      Highlight Bei allem kann ich unterschreiben. Nur das mit dem Hund habe ich nicht ganz verstanden, kam nämlich bislang ohne Hunde gut aus.
      18 0 Melden
    • lilie 22.05.2018 07:06
      Highlight @Filzstift: Ist doch klar, der verjagt die Bären! 😉
      7 0 Melden
    • Löffel Stephan 22.05.2018 09:12
      Highlight ich fühl mich sicherer. Mehr eigentlich nicht.

      Man hat immer einen netten Begleiter.
      Paranoia: In der Nacht verscheucht der Hund eventuelle Tiere, die ins Zelt reinschlüpfen wollen.
      Diebische Menschen werden vom Hund erkannt. Oft haben Leute auch genug Respekt vor dem Hund und nähern sich nicht, obwohl sie das gerne getan hätten. Aus welchen Gründen auch immmer !!
      Sicher vielleicht ein Nachteil. Aber wenn man jahrelang Hundis hatte, ist man sich es gewohnt.

      Aber auf Gomera war ich 3 Wochen wandern und zeltln in Höhlen und Zelt auch ohne Hund und nix ist passiert. Also....
      2 0 Melden
    • Löffel Stephan 22.05.2018 09:33
      Highlight Bären verjagen. Ein Hund kann das. Aber er ist keine Garantie.
      Ein Bär kann auch ärgerlich werden, wie Kühe auch. Nur alleine die Anwesenheit kann aber schon ein umdenken beim Bären bewirken. Leider auch das Gegenteil.

      Gesehen Live bei Pferden und Kühen. Revierdenken.

      Man sollte sich auf keinen Fall auf so was verlassen. Aber hoffen.
      Der Hund muss unter Kontrolle sein. Und auch ruhig. Das geht schon.
      Der Bär mag Hundegeruch nicht sehr. Auch auf Distanz nicht.
      Ausser bei Hunger ? Besser nicht mit einem Bären kollidieren ist das Beste.
      0 0 Melden
    • lilie 22.05.2018 10:32
      Highlight @Löffel: Es war nicht so bierernst gemeint. 😉

      Hey, klar, wenn man einen Hund hat, dann kann man ihn auch zum Zelten mitnehmen. Macht dem Hund vielleicht ja auch Spass. ☺
      4 0 Melden
    • Löffel Stephan 22.05.2018 15:03
      Highlight Hundis lieben Abenteuer ! Katzen weniger. Die gehen eher in der Nacht gerne jagen. Aber Hundis lieben es, Tausend Jahre Spaziergänge in der Natur mit dem Herrchen. :D.
      Wenn einer mal trainiert ist (nicht mehr so schnell müde wird), liebt er sogar Wasser und Regen.
      Man hetzt ja auch keinen Hund auf Bären oder Menschen. Im Gegenteil. Man besänftigt und versucht ruhig zu bleiben.

      Der Bär muss wissen, dass er wieder unbehelligt weggehen darf und soll. Und dass er unser Revier betritt, wenn er sich einem Zelt mit Mensch und Hund nähert (Urinmarken). hoffentilch. .

      Nicht füttern, nie.
      0 0 Melden
  • Grave 21.05.2018 13:52
    Highlight Eigentlich sind diese 9 punkte nur bei ungenügender/nicht vorhandener vorbereitung zutreffend.
    Ansonsten sind camping ferien die besten ferien
    77 10 Melden

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(cta)

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