Leben
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«Hörst du den Bär da draussen?» – 9 Situationen, mit denen du beim Zelten zu kämpfen hast



Die Zeltsaison hat begonnen und spätestens mit den ersten Open Airs wird das Schlafen im kleinen Stoffhaus zu einer mehr oder weniger freiwilligen Übernachtungsform. Damit du dich schon seelisch darauf vorbereiten kannst, folgen hier neun Situationen, die du ziemlich sicher erleben wirst.

Aufbau = Verzweiflung

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Spoiler: So wird es garantiert NICHT aussehen! gif: Giphy

Glaubt man der Werbung und der Anleitung, dann ist das Aufstellen eines Zeltes ein Kinderspiel. Doch die Realität sieht anders aus. Die korrekte Anzahl der Stäbe und Heringe ist reines Wunschdenken und der Stoff will sich auch nicht so über das Gerüst legen, wie er sollte. Der Fluchwortgebrauch steigt exponentiell an und es beginnt garantiert plötzlich sintflutartig zu regnen.

Es wird dreckig

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Es spielt keine Rolle, ob du dir vorgenommen hast, dein Zelt sauber zu halten oder nicht. Es ist auch egal, ob du deine Schuhe vor dem Zelt ausziehst oder nicht. Denn das Naturgesetz besagt: Ein Zelt wird ausnahmslos immer dreckig. Immer. Das musst du einfach akzeptieren. Oder du nimmst einen Handstaubsauger mit.

Das «Mätteli» verliert Luft

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Ob Luftmatratze oder aufblasbares «Mätteli» – egal wie viel Luft du hineingepustet hast, am Morgen wachst du auf dem harten Boden der Realität auf. Dein Rücken fühlt sich an, als wäre jemand mit einem Lastwagen darüber gefahren und die Kälte des Bodens hat dich richtig «gstabig» gemacht. 

Mücken!

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Mücken sind deine treusten Begleiter – ob du willst oder nicht. Sie verfolgen dich auf Schritt und Tritt. Und selbst wenn du das Mückennetz immer schliesst und vor dem Zelt irgendwelche Duftkerzen installiert hast: Die Viecher finden ihren Weg in dein Zelt hinein – aber selbstverständlich nie wieder hinaus. Deshalb ein kleiner Tipp: Pack ganz viel Fenistil ein!

Alles ist nass

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Auch wenn draussen eitel Sonnenschein herrscht; irgendwie ist trotzdem immer alles nass und feucht im Zelt. Und falls nicht, dann verschüttest du garantiert den Inhalt deines Camping-Kaffee-Bechers auf das neugekaufte Hightech-«Mätteli».

Unheimliche Geräusche

Draussen ist es dunkel und du hast dich tief in deinen Schlafsack gekuschelt. Als du schon beinahe eingedöst bist, hörst du plötzlich von draussen Geräusche ...

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Auch wenn du eigentlich eine rational denkende Person bist, bildet sich dein Hirn jetzt ein, dass draussen überall Bären, Wölfe und Mörder herumschleichen. Als ob dein Puls nicht sowieso schon auf 200 wäre, bewegen sich dann auch noch seltsame, lange Schatten über die Zeltwand.

Es ist kalt

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Es ist wunderschönes Wetter und du entscheidest dich, die Nacht im Zelt zu verbringen. Was du dabei nicht beachtest: Am Morgen ist es kalt! Und zwar richtig, richtig kalt. Vor allem dann, wenn du um sieben Uhr aufbrechen müsstest, um deine Wanderung rechtzeitig zu beginnen. Was gegen die Kälte hilft? Weiterschlafen! Oder du machst es wie die Person im Gif.

Heringe = Stolperfallen

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Du stolperst über die Heringe und die dazugehörigen Schnüre. Jedes Mal. Und wenn am Abend am Lagerfeuer noch ein bisschen Alkohol getrunken wird, ist die Rückkehr zu deinem Zelt umso gefährlicher. Ausserdem ist es definitiv keine gute Idee, auf dem Zeltplatz Fangen zu spielen. Nicht, dass ich das schon mal gemacht hätte.

Der Reissverschluss geht kaputt

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Und wenn nicht der Reissverschluss des Zelteingangs klemmt, dann geht garantiert etwas anderes kaputt. Am besten nimmst du zehn Rollen Panzerklebeband mit. Damit kannst du fast alles reparieren und den Zelteingang einfach zukleben. Ob du ihn dann wieder aufbringst, ist eine andere Frage.

Was passiert dir beim Zelten immer? 

Weltraumwanderung für den Normalsterblichen

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Video: srf/SDA SRF

So schön kann Camping sein

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15
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    Alle Leser-Kommentare
  • mooi 22.05.2018 14:57
    Highlight Highlight https://gph.is/1sEFqYK
  • Mokka Sofi Scout 22.05.2018 11:07
    Highlight Highlight Ich hab' im Pfadilager immer die Beine angezogen im Schlafsack. Logik einer 9jährigen: Wenn jemand kommt und ein Mädchen entführen will, nimmt der sicher dasjenige, welches am einfachsten und schnellsten zu fassen ist!
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 21.05.2018 18:21
    Highlight Highlight Entweder Biwaksack oder Hotel. Mit allem dazwischen komme ich irgendwie nicht klar...
  • aglio e olio 21.05.2018 15:44
    Highlight Highlight Nicht jeder ist ein Camper. Einfach akzeptieren und Hotel buchen. Und bitte kein Glamping. Das ist schlimmer als Supermegaoutdoorkleidung im Stadtpark. 😉

  • Walter Sahli 21.05.2018 15:36
    Highlight Highlight 10. Im Zelt nebenan schnarcht einer.
    • maxi 22.05.2018 00:19
      Highlight Highlight sorry✌🏼
    • dechloisu 22.05.2018 11:01
      Highlight Highlight 11. Am Openair, Im Zelt nebenan haben zwei sex
  • Löffel Stephan 21.05.2018 15:32
    Highlight Highlight Wir haben Zelten in der Pfadi und im Militär gelernt.
    Im Militär bei Schnee. Und mit Schutzmaske auf.
    Nach den 100 Mal überrascht einem fast nix mehr.
    Ich könnte hier unglaublich viele Dinge aufschreiben, was man tun sollte und was nicht. Aber am einfachsten man testet es Zuhause auf dem Rasen oder in der nahen Zeltstadt, wenn man weiter weg muss.
    Der Mensch selber ist das grösste Problem. Genehmigungen zum zelten... wo mach ich meine Toilette hin. Strom, Und immer einen Hund mitnehmen. Das spart viel Ärger. Einen kleinen Hund. Oh ja: keinen Abfall hinterlassen. Löcher wieder zuschütten.
    • Filzstift 21.05.2018 21:13
      Highlight Highlight Bei allem kann ich unterschreiben. Nur das mit dem Hund habe ich nicht ganz verstanden, kam nämlich bislang ohne Hunde gut aus.
    • lilie 22.05.2018 07:06
      Highlight Highlight @Filzstift: Ist doch klar, der verjagt die Bären! 😉
    • Löffel Stephan 22.05.2018 09:12
      Highlight Highlight ich fühl mich sicherer. Mehr eigentlich nicht.

      Man hat immer einen netten Begleiter.
      Paranoia: In der Nacht verscheucht der Hund eventuelle Tiere, die ins Zelt reinschlüpfen wollen.
      Diebische Menschen werden vom Hund erkannt. Oft haben Leute auch genug Respekt vor dem Hund und nähern sich nicht, obwohl sie das gerne getan hätten. Aus welchen Gründen auch immmer !!
      Sicher vielleicht ein Nachteil. Aber wenn man jahrelang Hundis hatte, ist man sich es gewohnt.

      Aber auf Gomera war ich 3 Wochen wandern und zeltln in Höhlen und Zelt auch ohne Hund und nix ist passiert. Also....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grave 21.05.2018 13:52
    Highlight Highlight Eigentlich sind diese 9 punkte nur bei ungenügender/nicht vorhandener vorbereitung zutreffend.
    Ansonsten sind camping ferien die besten ferien

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