Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hat MHD einen Mann niedergestochen?  Französischer Rapper wegen Totschlags in U-Haft



Nach einer tödlichen Schlägerei in Paris ist der aufstrebende französische Rapper MHD in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Richter leitete am Donnerstagabend ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen den 24-Jährigen ein.

Dies teilte dessen Anwältin in der Nacht auf Freitag mit. Auch drei weitere Verdächtige wurden formell beschuldigt.

MHD

MHD muss in U-Haft. Bild: youtube/Mhd Officiel

Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Mohamed Sylla heisst, weist die Vorwürfe zurück: «Er bestreitet jegliche Verwicklung in die Schlägerei», erklärte seine Anwältin. Nicht einmal seine Anwesenheit am Tatort sei erwiesen.

Am 6. Juli war in der Pariser Innenstadt ein 23-Jähriger verprügelt und niedergestochen worden. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Die Polizei geht von einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Gangs zweier Stadtteile aus.

«Afro Trap Part. 3 (Champions League)» – MHDs grösster Hit:

abspielen

Video: YouTube/Mhd Officiel

In der Gegend des Tatorts wurde das Auto von MHD gesehen. Der Rapper bestreitet aber, in dem Fahrzeug gewesen zu sein. Es sei von anderen Beschuldigten gefahren worden.

MHD ist der selbsternannte Erfinder des «Afro-Trap», eines von afrikanischen Einflüssen geprägten Rap. Mit «Afro Trap Part. 3 (Champions League)», einer Hymne auf den Hauptstadt-Fussballverein Paris Saint-Germain, landete er einen grossen Hit. Sein gleichnamiges erstes Album wurde mit Platin ausgezeichnet. MHD hatte 2015 mit dem Rappen begonnen, als er als Pizzabote arbeitete. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Weniger Hospitalisierte im Tessin – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Seismologen verzeichnen weniger Erschütterungen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Sexistischer Rap: «Eine Frau bleibt auf ewig ein Gegenstand»

Mit einem Youtube-Video will Terre des Femmes ein Zeichen gegen Frauenfeindlichkeit im Deutschrap setzen. Frauen seien dort nur Objekte – Schweizer Jugendliche sehen das anders.

«Bring deine Alte mit, sie wird im Backstage zerfetzt. Ganz normal. Danach landet dann das Sextape im Netz», rappt Gzuz in einem seiner Songs. So und schlimmer werden Frauen im Deutschrap degradiert. Gehört wird es trotzdem. Das zeigen die Charts. Allen voran die des Streamingdiensts Spotify. Dort sind die Spitzenreiter überwiegend Deutsch-Rapper. Und gehört werden sie mehrheitlich von jungen Leuten.

Frauenhass alltagstauglich gemacht. Ein Problem, wie der Verein für Frauenrechte «Terre des …

Artikel lesen
Link zum Artikel