Leben
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Dieses T-Shirt hat die Kommentarspalte des Grauens geöffnet

Wenn ein kleiner Junge ein Feminismus-Shirt trägt, dreht das Internet durch und die Kommentarspalte verrät uns ganz viel darüber, wie unsere Welt gerade tickt.

07.06.18, 19:59 08.06.18, 12:35


Fatal sei es. Eine Zumutung, Manipulation – ja, sogar von Kindesmissbrauch ist die Rede: Ein hellrotes T-Shirt erhitzt seit Tagen die Gemüter der Ü25-Instagram-Community.

«Ihr habt kein Recht, jemandem eure politische  Agenda aufzudrängen, der noch nicht mal aufs Töpfchen geht.»

Ein Kommentar auf Instagram

Ein Beitrag geteilt von J.Crew (@jcrew) am

I am a Feminist too. – zu Deutsch: «Ich bin auch ein Feminist.» Dieser Spruch steht auf dem Leibchen, für das die amerikanische Modemarke J.Crew in den sozialen Medien Werbung machen will. Zu einem grossen Teil tut sie dies mit viel Erfolg. Unter dem Bild bekunden nämlich Dutzende (mutmasslich urbane Kreativschaffende) ihre Freude darüber, dass der kleine Maximilian-Leopold nun auch zum Feminismus-Hype-Accessoire werden kann. Das Shirt war zwischenzeitlich sogar ausverkauft.

Ein grosser Rest der über 10'000 Kommentare hingegen lieferte eine ganz andere Rezeption des T-Shirts, das vom Anbieter übrigens als nur für Jungs gekennzeichnet ist. Feministinnen, so sagt es eine Nutzerin, würden ihren Söhnen schon in solch einem jungen Alter beibringen, sich selbst zu hassen. Ein anderer User findet, dass es übergriffig sei, einem Kind die eigenen politischen Werte aufzudrücken. Er schreibt:

«Dieser Junge sollte im Dreck spielen und die Welt selbst erkunden. Er sollte nicht gezwungen werden, so ein dummes Shirt zu tragen, weil seine Mami oder sein Papi denken, es sei ‹im Trend›. Ihr habt kein Recht, jemandem eure politische (ich nehme an liberale) Agenda aufzudrängen, der noch nicht mal aufs Töpfchen geht. Eine Schande!»

Klar ist: Dieses Leibchen scheint für niemanden einfach nur ein Kleidungsstück zu sein. Viel mehr ist es die Zündschnur für eine existenzielle Frage: Inwiefern können wir uns eine autonome Meinung bilden, unabhängig davon, mit welchen Wertvorstellungen wir aufgewachsen sind?

Bild: Giphy

Schliesslich ist es doch Fakt, dass nicht nur Eltern, sondern das gesamte Umfeld eines Kindes versuchen die zukünftigen Erwachsenen von ganz bestimmten Dingen zu überzeugen. Seien es die Akademiker-Balge, die schon mit zwölf Jahren Kafka-Lektüre aufgebrummt bekommen oder die Kinder von kommunistischen AktivistInnen, welche bei den Roten Falken sozialistische Spielnachmittage verbringen müssen. Und wer kennt sie nicht, die kleinen Miniatur-Trikots der grossen Fussball- und Hockey-Clubs, welche zahlreiche Väter ihren 14 Monate alten «Jungs» überziehen. Wir sind die Menschen, zu denen wir gemacht werden. Sei es durch unsere Eltern, durch die Schule, die Gesellschaft oder all dies zusammen. Stellt sich letztlich also nur die Frage, ob es noch einen Unterschied macht, ob man sein wehrloses Kind zum Rapperswil-Fan oder zum Feministen erzieht?

Diesen Unterschied gibt es durchaus. Denn im Gegensatz zu unglücklichen Playoff-Resultaten von Rappi ist der Ärger, den man über unfaire Geschlechterverhältnisse verspürt, ein politischer Ärger. Wer sich Feministin oder Feminist nennt, tendiert dazu, ebendiesen Ärger täglich mit sich herumzutragen und ihn im besten Fall zu kanalisieren. Indem man etwa einen sexistischen Kommentar vom Arbeitskollegen kritisiert, gegen Abtreibungsgegner demonstrieren geht oder seinen Kindern eine gender-sensible Erziehung erteilt. Das ist zwar anstrengend, aber mittlerweile immer mehr salonfähig.

Doch genau dieser Zustand oder besser gesagt genau diese Möglichkeiten, die Salonfähigkeit des Wortes Feminismus gehen den wütenden Kommentarschreibern des Feminismus-Leibchen-Bubs gegen den Strich. Eine Userin schreibt zum Beispiel:

«Ihr predigt Gleichberechtigung, aber lacht, wenn ich meine christlichen und konservativen Gedanken äussere. Ihr dürft sprechen, aber ich darf es nicht. Instagram löscht sogar meine Kommentare. Gleichberechtigung heisst für mich, dass niemand seine Kinder töten darf.»

Abgesehen vom letzten Satz (als Christin spricht sie natürlich die Abtreibungs-Debatte an) hat sie damit ja nicht ganz unrecht. Würde sie ihrem Kind einen Pulli mit Reichsadler-Motiv überziehen oder ihre Nichte mit Hitler-Merchandise beschenken, wäre die Reaktion auf ein Instagram-Bild wohl um einiges heftiger. Und wiederum anders wären die Reaktionen, wenn auf so einem Shirt der Satz: «Jesus liebt mich, obwohl ich einer Vergewaltigung entsprungen bin.» stehen würde. Die Fundi-Instagrammerin hat auch einen Ärger und der ist ebenfalls politischer Art. Aber ihr Ärger kriegt keine Plattform und keine süssen Kinder-T-Shirts.

Wieso? Weil ihrem politischen Ärger Menschenverachtung, Frauenhass, ja, vielleicht auch Rassismus unterstellt wird. Und mit diesen Unterstellungen will kein Modehaus in Verbindung gebracht werden. Das schädigt den Ruf. Die berühmte Idee des Mainstream-Feminismus (gleiche Rechte für Mann und Frau) ist hingegen so blumig, dass sie bei momentaner politischer Situation das Image eines Modeunternehmens unter dem Strich eher aufpoliert. Ergo am Ende des Tages Geld in die Kasse spült.

Laut einem Statement der Designer des Kinder-Shirts geht es denen jedoch nicht nur um Geld. Auf ihrem Online-Shop schreiben sie:

«Wir glauben, Männer müssen Teil der Genderdebatte sein und man muss Jungs in einem jungen Alter beibringen, wie wichtig Gleichberechtigung und der Respekt gegenüber körperlichen und emotionalen Grenzen von Mädchen ist.»

Diese Absicht wird wohl etwas mehr Arbeit beanspruchen, als die kleinen Knirpse in ein Feministen-Leibchen zu packen. Auf jeden Fall mehr als mit ihnen in der Fankurve lauthals «Go Rappi, go Rappi, go, go, go!» zu rufen.

 

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • williforelle 08.06.2018 20:14
    Highlight Hach, das Internet. Was haben wir gelacht.
    6 0 Melden
  • Stirling 08.06.2018 18:13
    Highlight Ich bin dafür, dass alle exakt geenauu gleich behandelt werden, egal welches Geschlecht oder Rasse oder was auch immer...
    Aber seit doch ehrlich, Feminismus wurde doch nur erschaffen, um krazbürstige Oberzicken in die Gesellschaft einzugliedern.
    Das Wort Feminismus hat an sich doch schon Schlagseite und setzt sich nicht für Gleichberechtigung, sondern nur für die Frau ein und schiesst seit ihrem Bestehen völlig am Ziel vorbei.
    Emanzipation ist das richtige Wort, aber dann nicht nur für die Rechte, sondern auch für die Pflichten.
    17 9 Melden
  • Hardy18 08.06.2018 16:19
    Highlight Früher nannte man solche T-Shirt und Jacken Träger, Punks. 😂
    4 1 Melden
  • stadtzuercher 08.06.2018 08:33
    Highlight "ich unterstütze trump"
    "ich bin waffen-fan"

    kommt wohl einfach auf die politische einstellung an, ob man kinder die solche t-shirts tragen, vertretbar findet.

    was die modekonzerne betrifft: wenn die sich mal engagieren wollen, dann sollen sie schauen, dass ihre t-shirts unter menschenwürdigen zuständen produziert werden. die heuchler.
    88 2 Melden
    • Stirling 08.06.2018 18:19
      Highlight Das ist es! Danke für dein Kommentar!
      T-Shirts mir dem Aufdruck „I‘m fair“ zum Beispiel.
      8 0 Melden
  • 262d 08.06.2018 08:27
    Highlight Der Artikel macht eine gefährliche Verknüpfung zwischen Inhalt und Form.
    Ist Feminismus gut? Ja, logisch. Und notwendig.
    Machen Modehäuser mit allem, was sie können, Geld? Ja, logisch. Sie operieren in einem auf Gewinnmaximierung basierenden System, die können gar nicht anders.
    Hat das eine was mit dem andern zu tun? Nein. Natürlich tragen Leute Ché Guevera-Shirts und sind keine Kommunisten, tragen Intifada-Schals, ohne sich für globale Konflikte zu interessieren; aber das haben sie immer getan, werden es immer tun und schmälert die Relevanz der Kämpfe in keiner Art und Weise.
    29 20 Melden
    • Ballermann6 08.06.2018 09:25
      Highlight Was ist an Feminismus gut? Ist nicht eher die Gleichberechtigung anzustreben?
      40 38 Melden
    • NuraNett 08.06.2018 11:16
      Highlight Fe·mi·nịs·mus
      Substantiv [der]

      eine Ideologie und gesellschaftliche Bewegung, die die GLEICHBERECHTIGUNG der Frau in allen Lebensbereichen und eine Veränderung der gesellschaftlichen Rollen von Frauen anstrebt.
      31 17 Melden
    • 262d 08.06.2018 11:48
      Highlight @Ballermann6
      Beschäftige dich doch mit der Thematik, bevor du rummeckerst (oder -mackerst?). Feminismus IST der Kampf für Gleichberechtigung, du Held.
      27 27 Melden
    • Threadripper 08.06.2018 12:06
      Highlight @NuraNett
      Das ist die Definition, aber der moderne Feminismus ist nicht mehr über Gleichberechtigung. Der Sinn eines Wortes verändert sich mit der Zeit.
      35 18 Melden
    • 262d 08.06.2018 12:19
      Highlight @BVB09
      Wo siehst du denn "moderne Feministinnen" die keine Gleichberechtigung wollen?

      Oder, ein bisschen spitzer formuliert: wie wäre es, BVB09 und Ballermann6, wenn ihr statt billiger Polemik ein paar Argumente auftischen und euch effektiv an der Diskussion beteiligen würdet? Sonst hat (gearde bei diesen Namen) plötzlich noch jemand das Gefühl, ihr seit bloss ein paar Macker, die Angst um ihren Status haben...
      10 22 Melden
    • Ballermann6 08.06.2018 13:43
      Highlight @BVB09 Danke, so empfinde ich es auch, deshalb mein Kommentar.

      @262d ich scheine bei dir und NuraNett ziemlich etwas ausgelöst zu haben. Ich befasse mich mit der Thematik und habe mich deshalb dazu geäussert. Wie du mit meinem Kommentar entnehmen kannst, finde ich Gleichberechtigung etwas sehr Gutes und finde es bedenklich, dass das 2018 noch nicht überall Tatsache ist. Ich gebe nur zu bedenken, dass die Türe auch in beide Richtungen schwingt.

      24 5 Melden
    • 262d 08.06.2018 14:17
      Highlight @Ballermann6
      Und ich möchte nur gerne Wissen, wo du sie denn so fest in die andere Richtung schwingen siehst, dass du es für so wichtig hältst, dass du das unbedingt klargestellt haben möchtest.
      9 17 Melden
    • Ballermann6 08.06.2018 15:05
      Highlight @262d schön, dass die Diskussion auch weniger angriffig geführt werden kann. Um ganz schnell einige "simple" Beispiele zu nennen: Rentenalter, Militärpflicht, Scheidungen wenn Kinder involviert sind. Ich habe nicht geschrieben, dass die Türe auf beide Seiten gleich weit aufschwingt, sondern nur, dass sie auf beide Seiten schwingt. Ich verstehe noch nicht, was du an meiner Ansicht, GLEICHberechtigung zu fördern, als falsch betrachtest.
      14 3 Melden
    • Ballermann6 08.06.2018 15:12
      Highlight @262d eine Frage habe ich noch ergänzend. Respektive du bestätigst meine in deinen Augen einfache Ansicht. Obwohl ich mich klar für die Gleichberechtigung ausspreche, wirfst du mir vor, dass ich ein Macker bin, der Angst um seinen Status hat. Kannst du mir erläutern, warum du so denkst?
      14 2 Melden
    • 262d 08.06.2018 16:29
      Highlight @Ballermann6
      Du hast gefragt, was an Feminismus gut sei und damit implementiert, Feminismus sei schlecht. Dem halte ich entgegen. Feminismus IST eben (wie schon erwähnt) der Kampf für GLEICHberechtigung - diese Forderung betrachte ich auch nicht als falsch, wieso auch immer du auf diese Idee kommst.

      Ich kenne keine Feministen, die Wehrplficht und ein hohes Rentenalter gut finden - dass sie nicht dafür kämpfen, selber schlechter behandelt zu werden, ist ja intelligent. (Wenn, macht es ja Sinn gegen die Wehrpflicht und für ein allgemein tiefes Rentenalter zu kämpfen.)

      6 13 Melden
    • 262d 08.06.2018 16:37
      Highlight @Ballermann6
      Und das Ma(e)ckertum bzw. die Anspielung auf deinen Namen (das gemeine Ballermann-Klientel ist ja nun mal wirklich ein paradebeispiel für klassich bürglerliche und überhohlte Geschlechterrollen) war effektiv mehr Witz als Unterstellung. Obwohl ich bei Männdern, die sich in dieser Gesellschaft benachteiligt fühlen, einfach immer ein bisschen den Verdacht habe, dass sie antiquierten Rollenbildern nachhängen. Natürlich sind die herrschenden Geschlechterrollen auch für Männer doof, aber wer nicht sieht, dass die Frauen massiv stärker betroffen sind, sieht einfach nicht sehr weit.
      4 11 Melden
    • Knety 08.06.2018 16:52
      Highlight @Ballermann6
      Du hast es begriffen! Du denkst kritisch und hinterfragst die Dinge. Du hast dich ganz offenbar mit der Thematik auseinandergesetzt und plapperst nicht einfach nur das Narrativ vom „guten“ Feminismus nach.
      Der 3rd Wave Feminismus ist eine der hänebuchensten Verschwörungstheorien die es zur Zeit gibt.
      Merci dir!
      9 5 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 19:30
      Highlight "Geschlechterrollen auch für Männer doof, aber wer nicht sieht, dass die Frauen massiv stärker betroffen sind, sieht einfach nicht sehr weit."
      Ja massiv.
      So massiv dass sie früher in Rente dürfen, keiner Wehrpflicht unterstellt sind, bei Scheidungen und vor Gericht oder bei Landesverweisen bevorzugt behandelt werden...
      7 5 Melden
    • Ballermann6 08.06.2018 19:59
      Highlight @262d Du schreibst, dass Feminismus der Kampf für Gleichberechtigung ist. Einen Absatz weiter schreibst du, "...dass sie nicht dafür kämpfen, selber schlechter behandelt zu werden, ist ja intelligent." Danke, dass du meine Aussagen - vermutlich ungewollt - bestätigst.
      Und du legst mir Aussagen in den Mund, die ich so nie getätigt habe. Ich empfehle dir, einen Schritt zurück zu machen und meine Kommentare nüchtern und sachlich aufzunehmen. Was ist inhaltlich falsch? Ausser mein für dich unpassender Benutzername?
      8 4 Melden
    • Ballermann6 09.06.2018 10:06
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • M. Kaufmann 08.06.2018 08:15
    Highlight Der Artikel ist alles andere als sachlich - de Autor bastelt sich aus einer Person mit einem (christlich-)konservativen Einstellung, eine Person mit rechtsradikalen Ansichten. Wo ist hier bitteschön der Zusammenhang?
    Für mich stellt sich durchaus auch die Frage, ob der heutige Feminismus wirklich noch für eine Gleichberechtigung einsteht? Meiner Meinung nach ist der heute Feminismus oft nur noch ein Kampfbegriff von Linksfeministinnen, welche keineswegs die Gleichberechtigung als Ziel haben.
    62 36 Melden
    • 262d 08.06.2018 08:55
      Highlight Lieber Michael, da bist du mit deiner Rezeption des Begriffs Feminismus rund 10 Jahre zu spät. Sicher, es gab eine Zeit, in der Vertreterinnen des Feminismus eine Umkehrung der Geschlechterverhältnisse im Sinn hatten und idiotische Ideologien a la "nach der Männerherrschafft die der Frauen" - aber wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Materie auseinandersetzt, merkt man, dass diese Art von Feminismus passé ist.
      Die heutige Form ist viel Grundlegender, weil sie mit den Ursachen - den gesellschaftlichen Geschlechterrollen - aufräumen will. Obwohl dir vielleicht auch das nicht passt.
      24 14 Melden
    • Menel 08.06.2018 12:06
      Highlight Ich bin ja der Meinung, dass wir zur „Emanzipation“ wechseln sollten, denn die schliesst beide Geschlechter mit ein. Unter den starren Rollenbildern leiden nämlich ALLE!
      Frauen werden immer noch vor die Wahl „Familie ODER Karriere“ gestellt; Väter haben nach einer Scheidung immer noch oft zu kämpfen, wenn es um das Sorgerecht geht...usw. Die Liste ist lang, zu lang in meinen Augen, auf beiden Seiten.
      Darum bin ich für Emanzipation, damit wir GEMEINSAM dafür kämpfen, dass wir das sein können, was wir sind und nicht was wir sein müssten.
      29 0 Melden
    • 262d 08.06.2018 12:23
      Highlight @Menel
      Feminismus, Emanzipation... Worklauberei. Wie wir das nennen, ist ja schlussendlich egal, die Frage ist vielmehr, was wir tun. Und natürlich, der Kampf macht ja naturgemäss bloss dann Sinn, wenn das Ziel die Auflösung der Unterschiede und nicht das Schaffen von Neuen ist. Alles andere kann sich nur in Widersprüche verwickeln...
      6 13 Melden
    • Menel 08.06.2018 14:12
      Highlight @262d, das ist keine Wortklauberei, oder wie denkst du, hätte man auf das Shirt des JUNGEN reagiert, wenn dort Emanzipation gestanden hätte. Feminismus impliziert, dass es nur um Anliegen der Frauen geht, aber das tut es nicht.
      12 0 Melden
    • 262d 08.06.2018 14:47
      Highlight @Menel
      Dass sich Menschen Empören, wenn ein Junge ein Wort wie Feminismus trägt, zeigt ja gerade, dass es noch viel zu tun gibt. Natürlich hat das Wort eine weibliche Seite - es kommt auch aus einer Gesellschaft, in der Frauen aufgrund der immer noch herrschenden patriarchalen Strukturen klar mehr unterdrückt werden als Männer.

      Und natürlich macht es auch keinen Sinn, gegen die Unterdrückung des Einen Geschlechts zu sein, ohne gleichzeitig auch gegen die Unterdrückung des (oder der) Anderen zu sein. Das ist aber im Feminismus mit drin - auch ohne ihn anders zu nennen.
      6 11 Melden
    • koks 08.06.2018 15:10
      Highlight @262d, der Feminismus setzt sich ausschliesslich für die Gleichstellung der Frauen ein, nicht für die Gleichstellung der Männer.
      11 4 Melden
    • 262d 08.06.2018 16:45
      Highlight @koks
      Deine Aussage macht keinen Sinn. Wenn Eines Gleich wie das Andere ist, ist auch das Andere gleich wie das Eine. Wer für die Gleichstellung kämpft, kämpft für die GLEICHstellung - Ende.
      3 5 Melden
    • Threadripper 08.06.2018 17:45
      Highlight @262d
      Frauen werden nicht klar mehr unterdrückt als Frauen.
      3 1 Melden
  • Menel 08.06.2018 07:37
    Highlight Statement Shirts sind eh ein Unding. Wie ich immer zu meinen Kids sage; hast du selbst nichts zu sagen, brauchst du ein Statement Shirt 😉
    51 5 Melden
    • Lichtblau550 08.06.2018 19:50
      Highlight Genau so. Und bevor die Kinder lesen können, werden sie mit solchen T-Shirts sogar zum Deppen gemacht.
      2 2 Melden
  • j_foo 08.06.2018 06:50
    Highlight Fotos von Kindern gehören nicht ins Internet. Egal mit welchem Shirt...
    31 5 Melden
  • Matrixx 08.06.2018 06:13
    Highlight "Wir glauben, Männer müssen Teil der Genderdebatte sein und man muss Jungs in einem jungen Alter beibringen, wie wichtig Gleichberechtigung und der Respekt gegenüber körperlichen und emotionalen Grenzen von Mädchen ist."

    Richtig. Respekt muss man im jungen Alter beibringen. Aber nicht so. Das ist der falsche Weg.
    Jemandem die eigene Meinung aufzwingen ist immer falsch, auch wenn es sich um die eigenen Kinder handelt.
    35 26 Melden
    • 262d 08.06.2018 09:00
      Highlight @Matrixx
      Aber Kinder in ein rotweisses Schweiz-T-Shirt zu stecken und sie in den Konfirmationsunterricht zu schicken ist dann OK? Das ist ganz schön heuchlerisch.
      Natürlich ist es nicht OK, einem Kind eine "Meinung aufzuzwingen". Aber mal ehrlich - ein fünfjähriges Kind hat seine eigene Meinung. Das mag nicht die selbe sein, wie es mit 9 oder 13 oder 23 hat und ganz sicher (und hoffentlich!) ist sie stark beeinflusst von den Eltern. Aber es hat eine Meinung und soll die auch vertreten. Und dann viel lieber eine intelligente Aussage als nationalromantischer Müll.
      21 26 Melden
    • Matrixx 08.06.2018 12:30
      Highlight @262d
      Deshalb steht in meinem Kommentar "...ist immer falsch."
      4 0 Melden
    • 262d 08.06.2018 14:57
      Highlight @Matrixx
      OK, man kann darüber streiten, ob so was ins Internet gehört. (Nein, eigentlich nicht: tut's nicht, Punkt.)
      Aber ein Kind kann doch ein T-Shirt tragen, auf dem etwas steht, das es gut findet? Ich bin auch mit einem WWF-Shirts rumgelaufen, weil ich nicht wollte, dass die Pandabären aussterben. Sicher, da wurde ich beeinflusst, aber eine Meinung hat mir doch deswegen niemand aufgezwungen.
      Oder versteh ich dich falsch?
      3 6 Melden
    • Matrixx 08.06.2018 18:39
      Highlight Der Unterschied liegt im "ich".
      Du bist damit rumgelaufen, weil du etwas nicht wolltest.
      Ein Kind wird ins T-Shirt gesteckt, weil es z.B. die Eltern wollen.
      Wenn deine Eltern überzogene Freikirchler gewesen wären, und dich in dieses Freikirchen-Shirt gesteckt hätten, fändest du das auch toll?
      2 0 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 20:02
      Highlight "Aber Kinder in ein rotweisses Schweiz-T-Shirt zu stecken" Ja sowas geht gar nicht. Dem Kind ein Tshirt anzuziehen mit etwas was mit seinem Heimatland zu tun hat!!!1!1!
      Das ist schon nah an der Grenze zu Nationalismus!1!!1!
      1 3 Melden
    • 262d 08.06.2018 23:30
      Highlight @Factfinder
      Nö, das ist nicht an der Grenze dazu, das ist Nationalismus. Und Stolz auf etwas zu sein, für das man nichts kann (weil der Staat entscheidet sich für dich, nicht umgekehrt) ist einfach dumm. Und aus der Verherrlichung seiner Nationalität ist einfach beim besten Willen noch selten viel gutes entstanden... aber ja, das ist ein anderes Thema...
      1 2 Melden
    • 262d 08.06.2018 23:35
      Highlight @Matrixx
      Bah, wenn meine Eltern idiotische religiöse Ansichten hätten, fänd ich diese Ansichten doof, nicht die Tatsache, dass sie mir die mitgeben wollen.
      0 1 Melden
  • Z&Z 08.06.2018 06:11
    Highlight Wenn das so weiter geht, muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich eine aktive Maskulinismus-Bewegung auftritt. Vor Allem Online bekommt man als Mann das Gefühl vermittelt, man sei an allem Schlechten auf dieser Welt schuld. Irgendwann ist es dann einfach zu viel. Zum Glück ist das im Umfeld im echten Leben (noch?) nicht so. Übrigens, die Aussage der "Christin" (gem. Text) sollte sich jeder mal verinnerlichen.
    33 35 Melden
    • Mutzli 08.06.2018 11:56
      Highlight Ich als Mann habe eher das Gefühl, dass ein Grossteil meiner Geschlechtsgenossen sich dem Jammern verschrieben haben. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso sich kommentarspalten bei artikeln die auch nur im entfertesten mit gleichberechtigung befassen, immer von einem meer von männertränen gefüllt wird, weils wir ja angeblich so viel schlimmer hsben, ohne was dafür zu können...
      28 12 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 14:14
      Highlight @Mutzli, ich hätte es nicht besser ausdrücken können, danke!
      4 6 Melden
    • Threadripper 08.06.2018 18:08
      Highlight @Mutzli
      Und ich habe das Gefühl, dass die (meisten) modernen Feministen Sexismus sehen wo keiner ist und die Wahrheit verdrehen oder absichtlich Informationen auslassen, damit es wie Diskriminierung aussieht. (Siehe Lohnungleichheit)
      Wenn sich dann aber mal jemand wehrt, wird er als Sexist abgestempelt. Hier im Westen haben wir schon zu 99% Gleichberechtigung, vielleicht sollten Feministen mal in Ländern helfen, in denen Diskriminierung Alltag ist, und nicht Probleme erfinden, dann würden sie auch wieder glaubwürdig werden.
      Gleichberechtigung? Ja! Der aktuelle Feminismus? Nein, danke!
      5 4 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 19:56
      Highlight @BVB

      Ein Meer von Männertränen... ein Meer davon... 🤷🏾‍♀️
      4 3 Melden
  • magnet1c 08.06.2018 05:32
    Highlight Ein äusserst Intressanter Artikel, bildet er doch eines der brennensten Themen ab. Konkret meine ich die Identifikation und Meinungsbildung. Interessant auch, weil einmal mehr ersichtlich wird, dass in der heutigen Zeit aus trivialen Vorkomnissen eine grosse Geschichte entsteht. Einzig der Vergleich mit dem SCRJ scheint mir deplatziert, da die jüngste Vergangenheit etwas im gegensätzlichen Kontext zum geschriebenen steht... P.S: Auch diese versteckten Botschaften könnten als Instrument zur Meinungsbildung betrachtet werden ;-)
    5 0 Melden
  • Nino F. 08.06.2018 00:51
    Highlight Das Gejammere ist absurd. Es gibt keine neutrale Erziehung. Ab dem ersten Atemzug werden Kindern Werte vermittelt. Von allen Seiten prasseln Vorstellungen von Richtig und Falsch auf die Kleinen ein und das prägt sie fürs Leben. Wer Glück hat, wächst mit feministischen Eltern und Bezugspersonen auf, die sich kritisch mit gesellschaftlicher Ungleichheit auseinandersetzen.
    @Jovin Samstagnachmittage mit den Roten Falken zu verbringen wäre dann noch das Sahnehäubchen obendrauf.
    26 20 Melden
    • 262d 08.06.2018 12:06
      Highlight Danke! Genau mein Gedanke.
      (Ich glaub aber, die Meckerer und -innen stören sich gar nicht so fest, dass Kinder beeinflusst werden, ihnen passt es einfach nicht, wenn ihnen Werte vermittelt werden, die sich nicht mir ihren eigenen decken. Weil eben: in ein CH-Shirt würden sie sie ja dann doch stecken.)
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  • Thomas_v_Meier 07.06.2018 23:23
    Highlight Kinder werden immer von den Eltern geformt.
    Das nennt sich erziehung.
    28 4 Melden
  • EvilBetty 07.06.2018 23:09
    Highlight Offtopic:

    Ich habe jetzt lange genug geschwiegen, es reicht. Wir befinden uns hier nicht in der Kommentarspalte. Die Kommentarspalte ist die Spalte in einem Druckerzeugnis, in der ein Journalist einen Kommentar zu einem Thema abgibt. Der Sinn davon ist, dass der Journalist sich subjektiv äussern darf statt objektiv informieren.

    Das hier sind bestenfalls die Leserbriefe.
    21 2 Melden
  • Enzasa 07.06.2018 22:56
    Highlight „witzig”


    Hätte ich meinem Sohn nicht angezogen, aber ich habe ihm öfters mal gesagt „wir sind emanzipiert“.
    Wir lebten damals in einem konservativen Dorf.
    9 3 Melden
  • Gooner1886 07.06.2018 21:47
    Highlight Klarer Fall von erste Welt Problem. Nicht falsch verstehen. Ich bin definitiv für gleiches Recht für alle. Egal ob Mann, Frau, schwarz, weiss, grün, blau oder gelb. Aber wieso kümmern sich Menschen darum was das Kind-x für ein T-Shirt trägt. Nebenbei erwähnt habe ich da schon schlimmere Kinder Kleidung gesehen, sofern ein Feminismus Shirt überhaupt schlimm ist.
    21 4 Melden
  • arni99 07.06.2018 21:35
    Highlight Ich finde es nur schlimm wenn Kinder jeglichen Alters als Werbeträger für Ansichten der Eltern missbraucht werden. Ob für politische Parteien als Ballonträger, oder von Fussball Trikots des Lieblings Verein des Vaters. Beispiel: für mich als Fan der deutschen Nationalmannschaft, war es die Höchststrafe für meinen Sohn ein Trikot der Niederlande zu kaufen, aber natürlich macht man es
    12 1 Melden
  • ThomasHiller 07.06.2018 20:59
    Highlight Das T-Shirt bzw. die Kommentare beweisen, daß wir uns tatsächlich in einer Art Phase spätrömischer Dekadenz befinden: Keiner hat mehr Probleme, deshalb werden einfach künstlich welche erschaffen .....
    13 8 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 20:04
      Highlight Also ist es spätrömisch dekadent sich über Neo-Feminismus aufzuregen der genau solche künstlichen Probleme erschafft? Beispiel:
      Künstlich erschaffene "Lohndiskriminierung" durch absichtlich falschverstandene/wiedergegebene Statistiken
      1 1 Melden
  • Maracuja 07.06.2018 20:53
    Highlight Wenn streng gläubige Menschen ihre Kinder mit religiösen Symbolen behängen, damit die Kinder die religiöse Gesinnung der Eltern spazieren führen, wird das heute hinterfragt und belächelt. Geht es aber um politische Statements, soll das cool sein? Immerhin weiss die Kindergärtnerin dann sofort wie die Eltern drauf sind, wenn Shanti-Chantelle für Veganismus Werbung macht, Frank-Maxime für Feminismus, Ueli für die svp, Sina-Mandala für Tantra-Yoga, Cedric-Che für die Juso usw. und vielleicht fällt dann die Aysche mit ihrem Kopftuch unter all diesen kleinen Werbeträgern auch nicht weiter auf.
    31 5 Melden
  • SocialisticCapitalist 07.06.2018 20:53
    Highlight Wir sind uns doch alle einig das man Kindern nicht Religiöses Zeugs eintrichtern sollte
    Warum muss man es denn mit Geschlechter Bullshit ablösen
    Die Kids wissen doch bis zum 16-18 Lebensjahr noch nicht mal die Bedeutung der Wörter eie man immer wieder in den Gender Clips auf Youtube sieht
    Lasst Kinder raus aus dem
    Erwachsene die, die Votschaft verstehen gerne aber bitte nicht die Kinder
    14 15 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 20:50
    Highlight Erinnert mich an die H&M-Aktion mit dem Affenpullover. Als Modekette kannst du dir sichersein, egal was du machst, irgendjemand bekommt es in den falschen Hals.
    Beste Stelle, man zwingen den Kindern seine Ideologie auf. Niemand wird gezwungen, irgendwas zu kaufen und sonst sind es doch gerade diese Kreise die sehr darauf pochen, dass die Eltern ihr Kind und ausschliesslich sie prägen dürfen. Dies muss dann wohl auch für die linksliberalen Lifestylefeministen als auch für die Linksextremen Queerfemnists gelten. Auch die sollen ihre Kinder so erziehen dürfen wie sie es für richtig halten.
    31 50 Melden
    • Threadripper 08.06.2018 07:42
      Highlight Wenn du es ok findest, dass ein Kind linksextrem erzogen wird, fändest du es auch okay wenn ein Kind rechtsextrem erzogen werden würde?
      16 9 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.06.2018 09:54
      Highlight Natürlich, sie können ihrem Kind wahlweise ein Hakenkreuz oder Hammer-Sichel-Mobile über das Bett hängen. Die Gedanken sind frei. Wenn religiöse Fundis ihren Kindern von früh an beibringen, dass alle anderen Ungläubige sind, denen man den Kopfabschlagen darf, weil sie sowieso in die Hölle kommen, oke. Wie soll man das auch verhindern? Eine Überwachungsdrohne im Schlafzimmer, ob Alle meine Entlein oder das Horst Wessel Lied gesungen wird?
      Und weil wir im Internet sind, nur weil ich etwas tolertiere, heisst das nicht, dass ich es gut finde oder unterstütze.
      8 1 Melden
  • w'ever 07.06.2018 20:40
    Highlight «Ihr habt kein Recht, jemandem eure politische Agenda aufzudrängen, der noch nicht mal aufs Töpfchen geht.»

    dann denkt mal schön daran, wenn ihr das nächste mal euer kind an eine politische demo oder sonst einen marsch für irgendwas mitnehmt.
    113 7 Melden
    • wipix 07.06.2018 21:11
      Highlight ... und vergesst mal schön das Taufen vor den 18. Lebenjahr!
      212 13 Melden
    • namib 07.06.2018 21:53
      Highlight Haben wir tatsächlich vergessen...das Resultat sind zwei offene, prächtig gediehene junge Menschen mit ihrer eigenen Meinung (die nicht immer der unseren entspricht...wäre ja auch nicht natürlich). Sehr gute Idee, wipix!
      7 0 Melden
    • EvilBetty 07.06.2018 23:02
      Highlight wipix: das sollte man sowieso...
      5 4 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 00:17
      Highlight Ja, ist auch beides kein Stück besser.
      0 1 Melden
    • Roterriese 08.06.2018 08:25
      Highlight @wipix das nennt sich "religiöse Agenda". Übrigens: Ab 16 kannst du deine Relgion selber wählen, nicht erst ab 18.
      6 2 Melden
    • kupus@kombajn 08.06.2018 08:29
      Highlight @wipix: nicht unbedingt! Ich habe meine Kinder auch getauft, und das blieb dann für einige Jahre einfach mal so stehen. Nun ist meine Tochter in einem Alter, in dem sie in der Lage ist, so einiges zu verstehen. Also gab es ein Gespräch zur Thematik. Die Kurzfassung: "Hör dir das Ganze an, denk darüber nach und entscheide dann, ob das dein Ding ist oder nicht." Und dieses Prinzip wende ich grundsätzlich bei der Kindererziehung an. Ich gebe meine Ansichten weiter, betone aber, dass sie keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit haben.

      Es geht nicht darum, was man tut, sondern wie man es tut.
      19 1 Melden
    • EvilBetty 08.06.2018 09:50
      Highlight @kupus: ist ein gutes Vorgehen. Wird aber leider von gewissen Lehrern/Lehrerinnen torpediert, wenn den Kindern Religion als Geschichte erzählt wird und diese dann denken, dass die Arche Noah wirklich gebaut wurde etc.

      Ab welchem Alter versteht man den Unterschied zwischen Glauben und Wissen? Das kriegen ja einige Erwachsenen nicht mal hin...
      5 3 Melden
    • kupus@kombajn 08.06.2018 11:18
      Highlight @EvilBetty: deshalb verfolge ich auch ganz genau, was in der Schule abläuft und reagiere entsprechend. Meine Tochter mag es, wenn ich mich am Abend noch neben sie ins Bett lege, und das ist dann immer der Moment der interessanten Gespräche. Sie erzählt mir, was in der Schule war und dann sprechen wir darüber, während wir im halbdunkel an die Deckentäfelung starren. Natürlich nur im Bezug auf die entsprechenden Fächer. Mathematik und Sprache finden in einem anderen Rahmens statt.
      6 0 Melden
  • Graviton 07.06.2018 20:34
    Highlight „...und die Kommentarspalte verrät uns ganz viel darüber, wie unsere Welt gerade tickt.“

    Falsch. Die Kommentarspalten stellen in praktisch allen Fällen eine nicht repräsentative Auswahl der Menschheit dar. Meistens diejenigen, die eine extreme Meinung in die eine oder andere Richting haben. Folglich darf man NIE von Kommentaren in Kommentarspalten auf die Welt schliessen.

    Ausser es handelt sich um ein len Kommentar von mir. Ist doch klar! 🤪
    223 5 Melden
  • Ueli der Knecht 07.06.2018 20:33
    Highlight Männliche Feministen sind Heuchler; verkappte Paternalisten, die glauben, Frauen seien schwach und brauchen daher ihren männlichen Schutz. Männliche Feministen sind genau das unemanzipierte Gegenteil von dem, was sie vorgaukeln.

    Bei diesem Jungen verstehe ich es als Satire. Es ist offensichtlich, dass vermutlich eine Feministin dem Jungen jedes Recht auf Emanzipation abspricht. Die Leibchenbotschaft ist in diesem Sinne eine doppelte Kontradiktion. Von daher schon fast wieder lustig.

    Ich bin aber auch der Meinung, dass die Werbung eine Missbrauchsituation darstellt (nur Schein, nicht Sein).
    53 141 Melden
    • nödganz.klar 07.06.2018 21:42
      Highlight @u
      Im Umkehrschluss sollten also alle Männer Antifeministen sein, oder wie kann man das verstehen?
      Klar ist - ein Mann kann nie ganz verstehen, wie es ist, in der Haut einer Frau zu stecken. Und gerade deshalb ist es wichtig, die Frauen im Kampf um Gleichberechtigung und gegen Sexismus zu unterstützen. Gerne darf ein Mann auch seinen weinerlichen Kollegen die Stirn bieten, wenn diese sich mal wieder am Stammtisch über die „Feminazis“ auskotzen.
      Und ja - auch ich werde meinen Kindern den Feminismus nahe legen, genau so wie ich sie lernen werde, keinen Müll in die Natur zu entsorgen. logisch.
      20 12 Melden
    • Lavamera 07.06.2018 22:11
      Highlight Schwäche ist es auch keine Hilfe anzunehmen.
      4 2 Melden
    • onlydogcanjudgeme 07.06.2018 22:33
      Highlight ich vermute, dass du dich nicht so gut mit feminismus auskennst. wieso behaupte ich das: weil deine aussage für mich keinen sinn ergibt. im kern setzt sich feminismus für die gleichberechtigung und selbstbestimmung von frauen ein. dieses anliegen kann (und sollte) von allen menschen vertreten werden.

      wie angebracht dieses t-shirt für kinder ist, kann man sich fragen. emanzipation wird dem kind dadurch aber nicht abgesprochen, wüsste nicht wie...? ausserdem stellt jedes logo und jegliche abbildung auf kleidungsstücken werbung für etwas dar...
      13 8 Melden
    • Darth Unicorn 08.06.2018 09:49
      Highlight Typen wie du sind die schlimmsten welche andere Männer kritisieren. Es ist mehr als Okay für Männer Gefühle zu zeigen, es ist mehr als Okay für Männer über Missbrauch zu reden und es ist mehr als Okay für Männer Feministen zu sein Da auch Männer genug davon haben in ein Rollenbild gedrückt zu werden !
      11 4 Melden
    • dding 08.06.2018 10:23
      Highlight Ueli der Knecht

      100% einverstanden. Sehe ich genauso.
      Nur gilt genau dasselbe bei Ungläubigen, die sich hiezulande für den Islam stark machen oder auch nur allzu emphatische Gefühle für diese Religion entwickeln.

      Dies ist auch eine ultimative Heuchelei.
      6 6 Melden
    • Ueli der Knecht 08.06.2018 10:49
      Highlight nödganz.klar: Meine "Expertise" kommt zum Schluss, dass Männer gar keine Feministen sein können, bzw. dass diejenigen, die es meinen zu können, vermutlich etwas falsch verstanden haben, weil sie in Wirklichkeit Paternalisten sind, also Unemanzipierte, deren Taten daher nicht ihren Worten entsprechen. Klar? ;)

      Lavamera: Stärke ist, kontraproduktive Hilfe nicht anzunehmen.

      rexonaformen: Paternalismus und Feminismus passen einfach nicht unter die gleiche Bettdecke.

      Darth Unicorn: Ich nehms zur Kenntnis. Natürlich ist alles okay, sogar männliche Feministen, bzw. verkleidete Paternalisten.
      4 7 Melden
    • Ueli der Knecht 08.06.2018 10:58
      Highlight dding: Abgesehen davon, dass es m.E. Ungläubige (gerade im Kontext des Islams) gar nicht gibt, teile ich deine Meinung nicht, dass es dasselbe ist, wenn man sich für den Islam einsetzt, weil nämlich Paternalismus in allen abrahamistischen Religionen ohnehin schon innewohnt (nicht aber im Feminismus), und sich es sich daher nicht widerspricht, wenn sich Paternalisten (zB. auch Christen, Juden oder sogar der Papst persönlich) für den Islam einsetzen.

      Hier vermischt oder verwechselst du offensichtlich irgendwas....
      2 2 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 14:05
      Highlight @Ueli

      Du sagst also, dass ich die Frauen bevormunde, gar über sie herrsche, wenn ich sie in ihrem Kampf gegen Sexismus und das Patriarchat unterstütze?! Also quasi das sägen am paternalistischen Ast, auf dem ich angeblich sitze? Merkst du nicht selber wie unlogisch das ist?
      Ich verstehe dich echt nicht, und weiss auch nicht worauf du hinaus willst. Kurz: deine Expertise ist müll. Sorry.
      2 0 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 14:07
      Highlight @Ueli

      Noch was: Ein Mann kann sich übrigens vom Paternalismus emanzipieren, diese Herrschaftsform ablehnen und alles dafür tun, um das System in seinem Umfeld zu ändern. Aber das scheint für dich eine Utopie zu sein, oder?
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 08.06.2018 14:49
      Highlight nödganz.klar: Ich kann damit Leben, wenn meine "Expertise" Müll ist. Ich finde es lieb von dir, dass du dich für deine "Analyse" sogar noch entschuldigst. ;)

      Vielleicht liegt es nur daran, dass "Feminismus" anders verstehst als ich oder Wikipedia:
      "...für die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen"
      https://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus

      Aus meiner Sicht ist es gegen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen, wenn man sie bevormundet oder beschützt, oder sich für ihre Rechte einsetzt, weil man glaubt, dass sie das nicht selber tun können, und auch sollen.
      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 08.06.2018 14:58
      Highlight "Du sagst also, dass ich die Frauen bevormunde, gar über sie herrsche, wenn ich sie in ihrem Kampf gegen Sexismus und das Patriarchat unterstütze?!"

      Yep, so ungefähr. Aber du übertreibst gewaltig.

      "Ein Mann kann sich übrigens vom Paternalismus emanzipieren, diese Herrschaftsform ablehnen und alles dafür tun, um das System in seinem Umfeld zu ändern."

      Man kann sich schon vom Paternalismus emanzipieren und davon lösen, aber dann ist man gerade deshalb auch kein Feminist, genausowenig wie man Entwicklungshelfer ist, um den "Armen" seine Besserwisserei aufzudrücken (http://bit.ly/2kY2Jea).
      6 0 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 16:46
      Highlight @Ueli

      Danke für die Erklärungen, ich kapiere nun wenigstens, wie du den Sachverhalt betrachtest. Bin trotzdem nicht ganz deiner Meinung, aber ich verstehe was du meinst. ✌🏽
      2 0 Melden
    • dding 08.06.2018 17:56
      Highlight Es ist auch gegen Religiöse, wenn man diese bevormundet indem man glaubt, sich für Ihre Anliegen einsetzen zu müssen.
      Ich bin überzeugt, dass gläubige Mohamedaner ihre westlichen Suporter verachten.
      3 1 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 20:00
      Highlight @dding

      Ähm Ueli und ich haben gerade eine sehr interessante Diskussion. Ich wäre dir dankbar, wenn du deinen rechtspopulistischen und islamfeindlichen Kommentar irgendwo an nem anderen Ort abladen könntest, er vergiftet die Atmosphäre. Zudem schiesst du völlig am Thema vorbei. Ich danke dir.
      2 3 Melden
    • dding 09.06.2018 00:25
      Highlight Nöd klar.
      Seh ich anders. Du scheinst dich in meinen Worten zu erkennen und reagierst typischerweise mit Abwehrreflex in Form von Aggressivität.
      2 1 Melden
    • nödganz.klar 09.06.2018 17:41
      Highlight Ja, ich reagiere engagiert (nicht Aggressiv) gegen User wie dich, welche billigste, islamophobe Propaganda streuen, unter Beiträgen, welche nicht im entferntesten etwas mit dem Thema zu tun haben.
      Streng gesehen, hätte dein Beitrag gar nicht veröffentlicht werden dürfen, da typisch Off-Topic.
      3 2 Melden
    • dding 09.06.2018 19:31
      Highlight Nein du bist nicht im Bilde und deine Anwürfe ein Bild deiner persönlichen Unzufriedenheit.
      UdK hat sich hier wiederholt als Islambegrüsser geoutet. Seine Aussagen zum Thema Feminismus sind richtig aber völlig konträr.
      0 3 Melden
    • Ueli der Knecht 10.06.2018 10:04
      Highlight dding: Meine Aussagen sind nicht konträr. Wenn du das trotzdem so empfindest, dann hat das mit der Enge deines geistigen Horizonts zu tun. Insofern empfehle ich dir die dialektische Philosophie von Hegel.

      Ich habe mich nie als Islambegrüsser geoutet; höchstens gegen die Islamophobie. Ich bin aber wie nödganz.klar auch der Meinung, dass das nicht hierher gehört.

      Es ist sowieso merkwürdig, wie viele Betonköpfe, denen normalerweise Frauen- oder Schwulenrechte Schnurz sind, sich urplötzlich für Frauen, Schwule u.a. einsetzen, nur weil sie damit ihre Islamophobie pflegen und kaschieren können.
      1 0 Melden
    • dding 10.06.2018 17:57
      Highlight Ganz schwache Replik von dir.
      Glaubst du wirklich mich mir Hegel beeindrucken zu müssen? Dies wirft doch nur ein Schlaglicht auf dich als Person.
      Islamophobie ist überigens auch nur ein Kampfbegriff, mit dem Leute wie du, versuchen jegliche berechtigte Kritik zu ersticken.
      Im bin überzeugt, dass diese poröse Haltung, einer rückständigen Religion gegenüber sehr schädlich ist und bereits viel Unheil angerichtet hat.
      Es ist überigens traurig, wie Leute, die sich für Frauen und Schwulenrechte "einsetzen" naiverweise glauben, sich auch für Religion einsetzen zu können.
      Dies ist paradox.
      1 2 Melden
  • SithLord 07.06.2018 20:32
    Highlight Oh Mann... Es gibt so viel dämlichere T-Shirt-Aufdrucke für Kinder... Da beschwert sich auch niemand.
    83 18 Melden
  • Miikee 07.06.2018 20:31
    Highlight Maximilian-Leopold ... 😂🙈 Der arme Junge. Der muss richtig miese Eltern haben.
    87 3 Melden
    • Gustav.s 07.06.2018 21:05
      Highlight Ich kenne da jemanden....die haben ihren Sohn tatsächlich so genannt.
      Zum Glück hat er einen Onkel der ihm auch Sachen beibringt die nicht zum Namen passen. ;)
      70 3 Melden
    • Fly Baby 08.06.2018 08:19
      Highlight Warum? Maximilian und auch Leopold sind sehr schöne Namen, vor allem Maximilian und sehr alte Namen noch dazu. Was ist daran falsch sein Kind so zu nennen?
      Fragwürdige Namen, bitte:
      Poppy Honey Rosie, Daisy Boo Pamela, Petal Blossom Rainbow und Buddy Bear Maurice.
      2 15 Melden
  • Asan 07.06.2018 20:31
    Highlight Verstehe nicht wie man sich so über etwas so Harmloses aufregen kann...🤦‍♂️
    46 53 Melden
  • Kunibert der fiese 07.06.2018 20:15
    Highlight "Unter dem Bild bekunden nämlich dutzende (mutmasslich urbane Kreativschaffende) ihre Freude darüber, dass der kleine Maximilian-Leopold nun auch zum Feminismus-Hype-Accessoire werden kann. "

    Besser kann mans nicht beschreiben 😂
    307 7 Melden
  • vescovo 07.06.2018 20:14
    Highlight Wenn es bei "Feminismus" um den Kampf für Gleichberechtigung geht, dann bezeichne ich (m) mich auch als Feminist! Und dann werde ich meine Kinder auch als "Feministen" erziehen.
    Wie bei allen Bewegungen und Religionen gibt es Fundamentalisten, deren Meinungen ich nicht teile, aber um die geht es ja nicht.
    329 126 Melden
    • welefant 07.06.2018 21:18
      Highlight oder ganz normal erziehen?
      7 4 Melden
    • domimi 07.06.2018 22:33
      Highlight Leider impliziert das Wort Feminismus nur, dass man sich um weibliche Rechte kümmert. Gleichberechtigung bedeutet jedoch, dass die Rechte von allen Menschen gleich wichtig sind.
      12 3 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 00:19
      Highlight Nur blöd geht's beim modernen Feminismus nicht um den Kampf für Gleichberechtigung.
      Feminismus kommt übrigens von feminim, also ist "feminist" doch eine recht ulkige Bezeichnung.
      9 9 Melden
    • Fly Baby 08.06.2018 08:29
      Highlight @Factfinder, Feminismus stammt vom lateinischen Wort femina und nicht von feminim.
      8 7 Melden
    • Chrigi-B 08.06.2018 10:06
      Highlight Soso, Gleichberechtigung. Ab ins Militär und gleich lang arbeiten. Davor habe ich für alle Feministinnen nur ein süffisantes Lächeln übrig. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten! Militär, Rentenalter, Scheidung, Abtreibung etc.. Besprechen wir doch diese Punkte oder wollt ihr lieber Frauenquoten in VR's 😂😂😂.
      10 11 Melden
    • Simon Probst 08.06.2018 14:14
      Highlight feminismus hört da auf wo die RS beginnt :)
      6 2 Melden
    • P. Saulus 08.06.2018 16:23
      Highlight Beim Feminismus geht es nicht um Gleichberechtigung !
      Bei Gleichberechtigung geht es um Gleichberechtigung ! Beim Feminismus handelt es sich um eine Ideologie, die versucht alles und jedes durch die weibliche Brille zu sehen zu beurteilen , und letzlich für das weibliche Geschlecht das Optimale zu erreichen.
      3 3 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 19:25
      Highlight @flybaby: Gut, dann macht es den Ausdruck "Feminist" sogar noch lachhafter ;)
      0 3 Melden
    • Maracuja 08.06.2018 21:11
      Highlight @P.Saulus: beim Feminismus ... und letztlich für das weibliche Geschlecht das Optimale zu erreichen

      Die diversen Feminismen*, die es mittlerweile gibt, dürften unter sich selbst nicht mal einig sein, was das Optimale für das weibliche Geschlecht ist. Zudem finden längst nicht alle Frauen, dass die diversen Feminismen, das Optimale für das weibliche Geschlecht anstreben.
      * hier eine kleine nicht abschliessend Auswahl: https://www.fh-kiel.de/fileadmin/data/sug/pdf-Dokument/Melanie_Gross/carstensen_gross_feminismen.pdf
      0 0 Melden
  • lilie 07.06.2018 20:14
    Highlight Herrje, die Leute haben keinen Funken Humor mehr! Esst mal ein Snickers (oder, falls das nicht eurer politischen Überzeugung entspricht, ein veganer Erdmandel-Açai-Riegel)!

    Der Junge kann nicht mal lesen! Da glaubt doch kein vernünftiger Mensch, dass er deswegen "politisiert" wird! 🙈

    Und gleichzeitig glaubt doch kein Mensch ernsthaft, dass ein Kind NICHT von den Ansichten (ob politisch, religiös oder sonstwas) der Eltern geprägt wird - T-Shirt hin oder her.

    Das T-Shirt ist in erster Linie witzig. Daraus eine politische und weltanschauliche Diskussion zu machen, ist einfach hanebüchen. 👎
    104 60 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.06.2018 20:53
      Highlight Das habe ich andersrum. Das t-shirt entfacht eine politische und weltanschauliche Diskussion. Das ist OK. Es ist die Erregung darüber, die deppert ist.
      47 27 Melden
    • Maracuja 07.06.2018 21:12
      Highlight @lilie: Der Junge kann nicht mal lesen!

      Wenn das als Argument zählt, darf man dann auch seinem dementen Opa ein Shirt mit irgendwelcher hippen Botschaft überziehen oder der blinden Grosstante? Zudem bewegen sich auch Kinder, die nicht lesen können, gelegentlich in altersgemischten Gruppen, aber Maximilian-Leopold hat sich Freude daran, seinen Gespändli zu erklären, weshalb er Feminist ist. Aufregen tue ich mich deswegen genauso wenig wie über Mütter, die ihre Kinder gerne als coolsten Monkey auf die Piste schicken, frag mich aber ob dieses Shirt von Billigstarbeiterinnen fabriziert wurde.
      38 13 Melden
    • lilie 07.06.2018 21:15
      Highlight @Toerpe: Quatsch mit Sosse. Das T-Shirt geht in die gleich Kategorie eie "Ich bin auch ein Anarchist", "Ich bin eine Diva, holt mich hier raus" und "Wenn Mami nein sagt, geh ich zu Papi". Das sind Scherz-T-Shirts, es ist witzig, sonst nichts.
      6 3 Melden
    • lilie 07.06.2018 21:19
      Highlight @Maracuja: Ja, ich glaube, demente und blinde Personen könnten auch hin und wieder einen Lacher vertragen! Die würden sich garantiert freuen!
      6 4 Melden
    • welefant 07.06.2018 21:22
      Highlight maracuja, ich glaubs lilie hats nicht so deep gemeint....
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    • Factfinder 08.06.2018 00:20
      Highlight Wenn der Junge ja noch nicht mal mitbekommt was auf dem Tshirt ist, wäre es ja auch okay wenn da drauf steht "I Fuck all the girls"?
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    • lilie 08.06.2018 09:15
      Highlight @Factfinder: Also, ICH fänds witzig. 🤣

      Aber ist schon klar, was für die einen lustig ist, ist für andere bad taste.
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    • Factfinder 08.06.2018 19:32
      Highlight lilie: Und bei einem Mädchen gleichen alters ein T-Shirt "I like to suck dick?" oder "I love Patriarchy"?
      Das müsstest du dann ja den Brüller finden?
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    • lilie 08.06.2018 21:03
      Highlight @Factfinder: Nee, das würde jetzt meinen Geschmack nicht treffen (abgesehen von den Schreibfehlern).

      Für Jungs fallen mir aber auch mehr lustige Sprüche ein (ich poste jetzt hier nicht alles 🤣) als für Mädchen, aber man kann ja selber googeln. Es gibt alles.
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  • Knety 07.06.2018 20:14
    Highlight Ich finde es schön kritisch wenn man seine Kinder politisch instrumentalisiert. Den Vergleich mit dem Sportclub halte ich auch für denkbar schlecht. Beim Sport geht es ja nicht um eine Weltanschauung.
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    • flausch 07.06.2018 22:33
      Highlight Naja was ist mit religiöser Erziehung (da zählt das Patriarchat mit). Was ist mit Moral und Regeln?
      Ein Kind nur nach Naturwissenschaftlichen grundsätzen zu erziehen wäre ja mal was spannendes aber seien wir ehrlich, es gibt kein Neutrales aufwachsen. Alles was möglich ist, ist ein breites Feld an Bildung, Verständniss und Selbstreflektion zu ermöglichen. Politik wird immer ein teil des aufwachsens und erwachsen sein bleiben.
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    • Factfinder 08.06.2018 19:33
      Highlight Der glaube an "das Patriarchat" hat auch ziemlich religiöse Züge, flauschi.
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    • flausch 08.06.2018 20:50
      Highlight Nien denn im Gegensatz zu Göttern betrifft es uns direkt. Im übrigen gibt es auch das Matriarchat.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_(Kirche)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_(Soziologie)
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  • Lord_Mort 07.06.2018 20:12
    Highlight Guter Artikel. 👍 Zu der Userin, die ihre christliche Meinung vertreten will kann man noch folgendes fragen. Erzieht sie ihre Kinder im christlichem Glauben oder lässt sie ihnen Zeit, bis sie eine freie Wahl treffen können?
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    • Factfinder 08.06.2018 19:34
      Highlight Erziehung ist nicht viel anderes als die Weitergabe der eigenen Wertvorstellungen an die eigenen Kinder.
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