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Dieses T-Shirt hat die Kommentarspalte des Grauens geöffnet

Wenn ein kleiner Junge ein Feminismus-Shirt trägt, dreht das Internet durch und die Kommentarspalte verrät uns ganz viel darüber, wie unsere Welt gerade tickt.

07.06.18, 19:59 08.06.18, 12:35


Fatal sei es. Eine Zumutung, Manipulation – ja, sogar von Kindesmissbrauch ist die Rede: Ein hellrotes T-Shirt erhitzt seit Tagen die Gemüter der Ü25-Instagram-Community.

«Ihr habt kein Recht, jemandem eure politische  Agenda aufzudrängen, der noch nicht mal aufs Töpfchen geht.»

Ein Kommentar auf Instagram

Ein Beitrag geteilt von J.Crew (@jcrew) am

I am a Feminist too. – zu Deutsch: «Ich bin auch ein Feminist.» Dieser Spruch steht auf dem Leibchen, für das die amerikanische Modemarke J.Crew in den sozialen Medien Werbung machen will. Zu einem grossen Teil tut sie dies mit viel Erfolg. Unter dem Bild bekunden nämlich Dutzende (mutmasslich urbane Kreativschaffende) ihre Freude darüber, dass der kleine Maximilian-Leopold nun auch zum Feminismus-Hype-Accessoire werden kann. Das Shirt war zwischenzeitlich sogar ausverkauft.

Ein grosser Rest der über 10'000 Kommentare hingegen lieferte eine ganz andere Rezeption des T-Shirts, das vom Anbieter übrigens als nur für Jungs gekennzeichnet ist. Feministinnen, so sagt es eine Nutzerin, würden ihren Söhnen schon in solch einem jungen Alter beibringen, sich selbst zu hassen. Ein anderer User findet, dass es übergriffig sei, einem Kind die eigenen politischen Werte aufzudrücken. Er schreibt:

«Dieser Junge sollte im Dreck spielen und die Welt selbst erkunden. Er sollte nicht gezwungen werden, so ein dummes Shirt zu tragen, weil seine Mami oder sein Papi denken, es sei ‹im Trend›. Ihr habt kein Recht, jemandem eure politische (ich nehme an liberale) Agenda aufzudrängen, der noch nicht mal aufs Töpfchen geht. Eine Schande!»

Klar ist: Dieses Leibchen scheint für niemanden einfach nur ein Kleidungsstück zu sein. Viel mehr ist es die Zündschnur für eine existenzielle Frage: Inwiefern können wir uns eine autonome Meinung bilden, unabhängig davon, mit welchen Wertvorstellungen wir aufgewachsen sind?

Bild: Giphy

Schliesslich ist es doch Fakt, dass nicht nur Eltern, sondern das gesamte Umfeld eines Kindes versuchen die zukünftigen Erwachsenen von ganz bestimmten Dingen zu überzeugen. Seien es die Akademiker-Balge, die schon mit zwölf Jahren Kafka-Lektüre aufgebrummt bekommen oder die Kinder von kommunistischen AktivistInnen, welche bei den Roten Falken sozialistische Spielnachmittage verbringen müssen. Und wer kennt sie nicht, die kleinen Miniatur-Trikots der grossen Fussball- und Hockey-Clubs, welche zahlreiche Väter ihren 14 Monate alten «Jungs» überziehen. Wir sind die Menschen, zu denen wir gemacht werden. Sei es durch unsere Eltern, durch die Schule, die Gesellschaft oder all dies zusammen. Stellt sich letztlich also nur die Frage, ob es noch einen Unterschied macht, ob man sein wehrloses Kind zum Rapperswil-Fan oder zum Feministen erzieht?

Diesen Unterschied gibt es durchaus. Denn im Gegensatz zu unglücklichen Playoff-Resultaten von Rappi ist der Ärger, den man über unfaire Geschlechterverhältnisse verspürt, ein politischer Ärger. Wer sich Feministin oder Feminist nennt, tendiert dazu, ebendiesen Ärger täglich mit sich herumzutragen und ihn im besten Fall zu kanalisieren. Indem man etwa einen sexistischen Kommentar vom Arbeitskollegen kritisiert, gegen Abtreibungsgegner demonstrieren geht oder seinen Kindern eine gender-sensible Erziehung erteilt. Das ist zwar anstrengend, aber mittlerweile immer mehr salonfähig.

Doch genau dieser Zustand oder besser gesagt genau diese Möglichkeiten, die Salonfähigkeit des Wortes Feminismus gehen den wütenden Kommentarschreibern des Feminismus-Leibchen-Bubs gegen den Strich. Eine Userin schreibt zum Beispiel:

«Ihr predigt Gleichberechtigung, aber lacht, wenn ich meine christlichen und konservativen Gedanken äussere. Ihr dürft sprechen, aber ich darf es nicht. Instagram löscht sogar meine Kommentare. Gleichberechtigung heisst für mich, dass niemand seine Kinder töten darf.»

Abgesehen vom letzten Satz (als Christin spricht sie natürlich die Abtreibungs-Debatte an) hat sie damit ja nicht ganz unrecht. Würde sie ihrem Kind einen Pulli mit Reichsadler-Motiv überziehen oder ihre Nichte mit Hitler-Merchandise beschenken, wäre die Reaktion auf ein Instagram-Bild wohl um einiges heftiger. Und wiederum anders wären die Reaktionen, wenn auf so einem Shirt der Satz: «Jesus liebt mich, obwohl ich einer Vergewaltigung entsprungen bin.» stehen würde. Die Fundi-Instagrammerin hat auch einen Ärger und der ist ebenfalls politischer Art. Aber ihr Ärger kriegt keine Plattform und keine süssen Kinder-T-Shirts.

Wieso? Weil ihrem politischen Ärger Menschenverachtung, Frauenhass, ja, vielleicht auch Rassismus unterstellt wird. Und mit diesen Unterstellungen will kein Modehaus in Verbindung gebracht werden. Das schädigt den Ruf. Die berühmte Idee des Mainstream-Feminismus (gleiche Rechte für Mann und Frau) ist hingegen so blumig, dass sie bei momentaner politischer Situation das Image eines Modeunternehmens unter dem Strich eher aufpoliert. Ergo am Ende des Tages Geld in die Kasse spült.

Laut einem Statement der Designer des Kinder-Shirts geht es denen jedoch nicht nur um Geld. Auf ihrem Online-Shop schreiben sie:

«Wir glauben, Männer müssen Teil der Genderdebatte sein und man muss Jungs in einem jungen Alter beibringen, wie wichtig Gleichberechtigung und der Respekt gegenüber körperlichen und emotionalen Grenzen von Mädchen ist.»

Diese Absicht wird wohl etwas mehr Arbeit beanspruchen, als die kleinen Knirpse in ein Feministen-Leibchen zu packen. Auf jeden Fall mehr als mit ihnen in der Fankurve lauthals «Go Rappi, go Rappi, go, go, go!» zu rufen.

 

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124
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124Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • williforelle 08.06.2018 20:14
    Highlight Hach, das Internet. Was haben wir gelacht.
    7 0 Melden
  • Stirling 08.06.2018 18:13
    Highlight Ich bin dafür, dass alle exakt geenauu gleich behandelt werden, egal welches Geschlecht oder Rasse oder was auch immer...
    Aber seit doch ehrlich, Feminismus wurde doch nur erschaffen, um krazbürstige Oberzicken in die Gesellschaft einzugliedern.
    Das Wort Feminismus hat an sich doch schon Schlagseite und setzt sich nicht für Gleichberechtigung, sondern nur für die Frau ein und schiesst seit ihrem Bestehen völlig am Ziel vorbei.
    Emanzipation ist das richtige Wort, aber dann nicht nur für die Rechte, sondern auch für die Pflichten.
    19 10 Melden
  • Hardy18 08.06.2018 16:19
    Highlight Früher nannte man solche T-Shirt und Jacken Träger, Punks. 😂
    4 2 Melden
  • stadtzuercher 08.06.2018 08:33
    Highlight "ich unterstütze trump"
    "ich bin waffen-fan"

    kommt wohl einfach auf die politische einstellung an, ob man kinder die solche t-shirts tragen, vertretbar findet.

    was die modekonzerne betrifft: wenn die sich mal engagieren wollen, dann sollen sie schauen, dass ihre t-shirts unter menschenwürdigen zuständen produziert werden. die heuchler.
    89 3 Melden
    • Stirling 08.06.2018 18:19
      Highlight Das ist es! Danke für dein Kommentar!
      T-Shirts mir dem Aufdruck „I‘m fair“ zum Beispiel.
      8 1 Melden
  • 262d 08.06.2018 08:27
    Highlight Der Artikel macht eine gefährliche Verknüpfung zwischen Inhalt und Form.
    Ist Feminismus gut? Ja, logisch. Und notwendig.
    Machen Modehäuser mit allem, was sie können, Geld? Ja, logisch. Sie operieren in einem auf Gewinnmaximierung basierenden System, die können gar nicht anders.
    Hat das eine was mit dem andern zu tun? Nein. Natürlich tragen Leute Ché Guevera-Shirts und sind keine Kommunisten, tragen Intifada-Schals, ohne sich für globale Konflikte zu interessieren; aber das haben sie immer getan, werden es immer tun und schmälert die Relevanz der Kämpfe in keiner Art und Weise.
    29 21 Melden
    • Ballermann6 08.06.2018 09:25
      Highlight Was ist an Feminismus gut? Ist nicht eher die Gleichberechtigung anzustreben?
      40 39 Melden
    • NuraNett 08.06.2018 11:16
      Highlight Fe·mi·nịs·mus
      Substantiv [der]

      eine Ideologie und gesellschaftliche Bewegung, die die GLEICHBERECHTIGUNG der Frau in allen Lebensbereichen und eine Veränderung der gesellschaftlichen Rollen von Frauen anstrebt.
      31 18 Melden
    • 262d 08.06.2018 11:48
      Highlight @Ballermann6
      Beschäftige dich doch mit der Thematik, bevor du rummeckerst (oder -mackerst?). Feminismus IST der Kampf für Gleichberechtigung, du Held.
      27 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • M. Kaufmann 08.06.2018 08:15
    Highlight Der Artikel ist alles andere als sachlich - de Autor bastelt sich aus einer Person mit einem (christlich-)konservativen Einstellung, eine Person mit rechtsradikalen Ansichten. Wo ist hier bitteschön der Zusammenhang?
    Für mich stellt sich durchaus auch die Frage, ob der heutige Feminismus wirklich noch für eine Gleichberechtigung einsteht? Meiner Meinung nach ist der heute Feminismus oft nur noch ein Kampfbegriff von Linksfeministinnen, welche keineswegs die Gleichberechtigung als Ziel haben.
    62 37 Melden
    • 262d 08.06.2018 08:55
      Highlight Lieber Michael, da bist du mit deiner Rezeption des Begriffs Feminismus rund 10 Jahre zu spät. Sicher, es gab eine Zeit, in der Vertreterinnen des Feminismus eine Umkehrung der Geschlechterverhältnisse im Sinn hatten und idiotische Ideologien a la "nach der Männerherrschafft die der Frauen" - aber wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Materie auseinandersetzt, merkt man, dass diese Art von Feminismus passé ist.
      Die heutige Form ist viel Grundlegender, weil sie mit den Ursachen - den gesellschaftlichen Geschlechterrollen - aufräumen will. Obwohl dir vielleicht auch das nicht passt.
      24 14 Melden
    • Menel 08.06.2018 12:06
      Highlight Ich bin ja der Meinung, dass wir zur „Emanzipation“ wechseln sollten, denn die schliesst beide Geschlechter mit ein. Unter den starren Rollenbildern leiden nämlich ALLE!
      Frauen werden immer noch vor die Wahl „Familie ODER Karriere“ gestellt; Väter haben nach einer Scheidung immer noch oft zu kämpfen, wenn es um das Sorgerecht geht...usw. Die Liste ist lang, zu lang in meinen Augen, auf beiden Seiten.
      Darum bin ich für Emanzipation, damit wir GEMEINSAM dafür kämpfen, dass wir das sein können, was wir sind und nicht was wir sein müssten.
      29 0 Melden
    • 262d 08.06.2018 12:23
      Highlight @Menel
      Feminismus, Emanzipation... Worklauberei. Wie wir das nennen, ist ja schlussendlich egal, die Frage ist vielmehr, was wir tun. Und natürlich, der Kampf macht ja naturgemäss bloss dann Sinn, wenn das Ziel die Auflösung der Unterschiede und nicht das Schaffen von Neuen ist. Alles andere kann sich nur in Widersprüche verwickeln...
      6 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 08.06.2018 07:37
    Highlight Statement Shirts sind eh ein Unding. Wie ich immer zu meinen Kids sage; hast du selbst nichts zu sagen, brauchst du ein Statement Shirt 😉
    51 6 Melden
    • Lichtblau550 08.06.2018 19:50
      Highlight Genau so. Und bevor die Kinder lesen können, werden sie mit solchen T-Shirts sogar zum Deppen gemacht.
      2 3 Melden
  • j_foo 08.06.2018 06:50
    Highlight Fotos von Kindern gehören nicht ins Internet. Egal mit welchem Shirt...
    32 5 Melden
  • Matrixx 08.06.2018 06:13
    Highlight "Wir glauben, Männer müssen Teil der Genderdebatte sein und man muss Jungs in einem jungen Alter beibringen, wie wichtig Gleichberechtigung und der Respekt gegenüber körperlichen und emotionalen Grenzen von Mädchen ist."

    Richtig. Respekt muss man im jungen Alter beibringen. Aber nicht so. Das ist der falsche Weg.
    Jemandem die eigene Meinung aufzwingen ist immer falsch, auch wenn es sich um die eigenen Kinder handelt.
    35 26 Melden
    • 262d 08.06.2018 09:00
      Highlight @Matrixx
      Aber Kinder in ein rotweisses Schweiz-T-Shirt zu stecken und sie in den Konfirmationsunterricht zu schicken ist dann OK? Das ist ganz schön heuchlerisch.
      Natürlich ist es nicht OK, einem Kind eine "Meinung aufzuzwingen". Aber mal ehrlich - ein fünfjähriges Kind hat seine eigene Meinung. Das mag nicht die selbe sein, wie es mit 9 oder 13 oder 23 hat und ganz sicher (und hoffentlich!) ist sie stark beeinflusst von den Eltern. Aber es hat eine Meinung und soll die auch vertreten. Und dann viel lieber eine intelligente Aussage als nationalromantischer Müll.
      21 26 Melden
    • Matrixx 08.06.2018 12:30
      Highlight @262d
      Deshalb steht in meinem Kommentar "...ist immer falsch."
      4 0 Melden
    • 262d 08.06.2018 14:57
      Highlight @Matrixx
      OK, man kann darüber streiten, ob so was ins Internet gehört. (Nein, eigentlich nicht: tut's nicht, Punkt.)
      Aber ein Kind kann doch ein T-Shirt tragen, auf dem etwas steht, das es gut findet? Ich bin auch mit einem WWF-Shirts rumgelaufen, weil ich nicht wollte, dass die Pandabären aussterben. Sicher, da wurde ich beeinflusst, aber eine Meinung hat mir doch deswegen niemand aufgezwungen.
      Oder versteh ich dich falsch?
      3 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z&Z 08.06.2018 06:11
    Highlight Wenn das so weiter geht, muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich eine aktive Maskulinismus-Bewegung auftritt. Vor Allem Online bekommt man als Mann das Gefühl vermittelt, man sei an allem Schlechten auf dieser Welt schuld. Irgendwann ist es dann einfach zu viel. Zum Glück ist das im Umfeld im echten Leben (noch?) nicht so. Übrigens, die Aussage der "Christin" (gem. Text) sollte sich jeder mal verinnerlichen.
    34 35 Melden
    • Mutzli 08.06.2018 11:56
      Highlight Ich als Mann habe eher das Gefühl, dass ein Grossteil meiner Geschlechtsgenossen sich dem Jammern verschrieben haben. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso sich kommentarspalten bei artikeln die auch nur im entfertesten mit gleichberechtigung befassen, immer von einem meer von männertränen gefüllt wird, weils wir ja angeblich so viel schlimmer hsben, ohne was dafür zu können...
      29 13 Melden
    • nödganz.klar 08.06.2018 14:14
      Highlight @Mutzli, ich hätte es nicht besser ausdrücken können, danke!
      5 6 Melden
    • Threadripper 08.06.2018 18:08
      Highlight @Mutzli
      Und ich habe das Gefühl, dass die (meisten) modernen Feministen Sexismus sehen wo keiner ist und die Wahrheit verdrehen oder absichtlich Informationen auslassen, damit es wie Diskriminierung aussieht. (Siehe Lohnungleichheit)
      Wenn sich dann aber mal jemand wehrt, wird er als Sexist abgestempelt. Hier im Westen haben wir schon zu 99% Gleichberechtigung, vielleicht sollten Feministen mal in Ländern helfen, in denen Diskriminierung Alltag ist, und nicht Probleme erfinden, dann würden sie auch wieder glaubwürdig werden.
      Gleichberechtigung? Ja! Der aktuelle Feminismus? Nein, danke!
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • magnet1c 08.06.2018 05:32
    Highlight Ein äusserst Intressanter Artikel, bildet er doch eines der brennensten Themen ab. Konkret meine ich die Identifikation und Meinungsbildung. Interessant auch, weil einmal mehr ersichtlich wird, dass in der heutigen Zeit aus trivialen Vorkomnissen eine grosse Geschichte entsteht. Einzig der Vergleich mit dem SCRJ scheint mir deplatziert, da die jüngste Vergangenheit etwas im gegensätzlichen Kontext zum geschriebenen steht... P.S: Auch diese versteckten Botschaften könnten als Instrument zur Meinungsbildung betrachtet werden ;-)
    5 0 Melden
  • Nino F. 08.06.2018 00:51
    Highlight Das Gejammere ist absurd. Es gibt keine neutrale Erziehung. Ab dem ersten Atemzug werden Kindern Werte vermittelt. Von allen Seiten prasseln Vorstellungen von Richtig und Falsch auf die Kleinen ein und das prägt sie fürs Leben. Wer Glück hat, wächst mit feministischen Eltern und Bezugspersonen auf, die sich kritisch mit gesellschaftlicher Ungleichheit auseinandersetzen.
    @Jovin Samstagnachmittage mit den Roten Falken zu verbringen wäre dann noch das Sahnehäubchen obendrauf.
    26 21 Melden
    • 262d 08.06.2018 12:06
      Highlight Danke! Genau mein Gedanke.
      (Ich glaub aber, die Meckerer und -innen stören sich gar nicht so fest, dass Kinder beeinflusst werden, ihnen passt es einfach nicht, wenn ihnen Werte vermittelt werden, die sich nicht mir ihren eigenen decken. Weil eben: in ein CH-Shirt würden sie sie ja dann doch stecken.)
      10 12 Melden
  • Thomas_v_Meier 07.06.2018 23:23
    Highlight Kinder werden immer von den Eltern geformt.
    Das nennt sich erziehung.
    29 4 Melden
  • EvilBetty 07.06.2018 23:09
    Highlight Offtopic:

    Ich habe jetzt lange genug geschwiegen, es reicht. Wir befinden uns hier nicht in der Kommentarspalte. Die Kommentarspalte ist die Spalte in einem Druckerzeugnis, in der ein Journalist einen Kommentar zu einem Thema abgibt. Der Sinn davon ist, dass der Journalist sich subjektiv äussern darf statt objektiv informieren.

    Das hier sind bestenfalls die Leserbriefe.
    21 3 Melden
  • Enzasa 07.06.2018 22:56
    Highlight „witzig”


    Hätte ich meinem Sohn nicht angezogen, aber ich habe ihm öfters mal gesagt „wir sind emanzipiert“.
    Wir lebten damals in einem konservativen Dorf.
    9 4 Melden
  • Gooner1886 07.06.2018 21:47
    Highlight Klarer Fall von erste Welt Problem. Nicht falsch verstehen. Ich bin definitiv für gleiches Recht für alle. Egal ob Mann, Frau, schwarz, weiss, grün, blau oder gelb. Aber wieso kümmern sich Menschen darum was das Kind-x für ein T-Shirt trägt. Nebenbei erwähnt habe ich da schon schlimmere Kinder Kleidung gesehen, sofern ein Feminismus Shirt überhaupt schlimm ist.
    21 4 Melden
  • arni99 07.06.2018 21:35
    Highlight Ich finde es nur schlimm wenn Kinder jeglichen Alters als Werbeträger für Ansichten der Eltern missbraucht werden. Ob für politische Parteien als Ballonträger, oder von Fussball Trikots des Lieblings Verein des Vaters. Beispiel: für mich als Fan der deutschen Nationalmannschaft, war es die Höchststrafe für meinen Sohn ein Trikot der Niederlande zu kaufen, aber natürlich macht man es
    12 1 Melden
  • ThomasHiller 07.06.2018 20:59
    Highlight Das T-Shirt bzw. die Kommentare beweisen, daß wir uns tatsächlich in einer Art Phase spätrömischer Dekadenz befinden: Keiner hat mehr Probleme, deshalb werden einfach künstlich welche erschaffen .....
    13 8 Melden
    • Factfinder 08.06.2018 20:04
      Highlight Also ist es spätrömisch dekadent sich über Neo-Feminismus aufzuregen der genau solche künstlichen Probleme erschafft? Beispiel:
      Künstlich erschaffene "Lohndiskriminierung" durch absichtlich falschverstandene/wiedergegebene Statistiken
      1 1 Melden
  • Maracuja 07.06.2018 20:53
    Highlight Wenn streng gläubige Menschen ihre Kinder mit religiösen Symbolen behängen, damit die Kinder die religiöse Gesinnung der Eltern spazieren führen, wird das heute hinterfragt und belächelt. Geht es aber um politische Statements, soll das cool sein? Immerhin weiss die Kindergärtnerin dann sofort wie die Eltern drauf sind, wenn Shanti-Chantelle für Veganismus Werbung macht, Frank-Maxime für Feminismus, Ueli für die svp, Sina-Mandala für Tantra-Yoga, Cedric-Che für die Juso usw. und vielleicht fällt dann die Aysche mit ihrem Kopftuch unter all diesen kleinen Werbeträgern auch nicht weiter auf.
    31 5 Melden
  • SocialisticCapitalist 07.06.2018 20:53
    Highlight Wir sind uns doch alle einig das man Kindern nicht Religiöses Zeugs eintrichtern sollte
    Warum muss man es denn mit Geschlechter Bullshit ablösen
    Die Kids wissen doch bis zum 16-18 Lebensjahr noch nicht mal die Bedeutung der Wörter eie man immer wieder in den Gender Clips auf Youtube sieht
    Lasst Kinder raus aus dem
    Erwachsene die, die Votschaft verstehen gerne aber bitte nicht die Kinder
    14 15 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 20:50
    Highlight Erinnert mich an die H&M-Aktion mit dem Affenpullover. Als Modekette kannst du dir sichersein, egal was du machst, irgendjemand bekommt es in den falschen Hals.
    Beste Stelle, man zwingen den Kindern seine Ideologie auf. Niemand wird gezwungen, irgendwas zu kaufen und sonst sind es doch gerade diese Kreise die sehr darauf pochen, dass die Eltern ihr Kind und ausschliesslich sie prägen dürfen. Dies muss dann wohl auch für die linksliberalen Lifestylefeministen als auch für die Linksextremen Queerfemnists gelten. Auch die sollen ihre Kinder so erziehen dürfen wie sie es für richtig halten.
    31 50 Melden
    • Threadripper 08.06.2018 07:42
      Highlight Wenn du es ok findest, dass ein Kind linksextrem erzogen wird, fändest du es auch okay wenn ein Kind rechtsextrem erzogen werden würde?
      16 9 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.06.2018 09:54
      Highlight Natürlich, sie können ihrem Kind wahlweise ein Hakenkreuz oder Hammer-Sichel-Mobile über das Bett hängen. Die Gedanken sind frei. Wenn religiöse Fundis ihren Kindern von früh an beibringen, dass alle anderen Ungläubige sind, denen man den Kopfabschlagen darf, weil sie sowieso in die Hölle kommen, oke. Wie soll man das auch verhindern? Eine Überwachungsdrohne im Schlafzimmer, ob Alle meine Entlein oder das Horst Wessel Lied gesungen wird?
      Und weil wir im Internet sind, nur weil ich etwas tolertiere, heisst das nicht, dass ich es gut finde oder unterstütze.
      8 1 Melden
  • w'ever 07.06.2018 20:40
    Highlight «Ihr habt kein Recht, jemandem eure politische Agenda aufzudrängen, der noch nicht mal aufs Töpfchen geht.»

    dann denkt mal schön daran, wenn ihr das nächste mal euer kind an eine politische demo oder sonst einen marsch für irgendwas mitnehmt.
    113 7 Melden
    • wipix 07.06.2018 21:11
      Highlight ... und vergesst mal schön das Taufen vor den 18. Lebenjahr!
      212 13 Melden
    • namib 07.06.2018 21:53
      Highlight Haben wir tatsächlich vergessen...das Resultat sind zwei offene, prächtig gediehene junge Menschen mit ihrer eigenen Meinung (die nicht immer der unseren entspricht...wäre ja auch nicht natürlich). Sehr gute Idee, wipix!
      7 0 Melden
    • EvilBetty 07.06.2018 23:02
      Highlight wipix: das sollte man sowieso...
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Graviton 07.06.2018 20:34
    Highlight „...und die Kommentarspalte verrät uns ganz viel darüber, wie unsere Welt gerade tickt.“

    Falsch. Die Kommentarspalten stellen in praktisch allen Fällen eine nicht repräsentative Auswahl der Menschheit dar. Meistens diejenigen, die eine extreme Meinung in die eine oder andere Richting haben. Folglich darf man NIE von Kommentaren in Kommentarspalten auf die Welt schliessen.

    Ausser es handelt sich um ein len Kommentar von mir. Ist doch klar! 🤪
    224 5 Melden
  • Ueli der Knecht 07.06.2018 20:33
    Highlight Männliche Feministen sind Heuchler; verkappte Paternalisten, die glauben, Frauen seien schwach und brauchen daher ihren männlichen Schutz. Männliche Feministen sind genau das unemanzipierte Gegenteil von dem, was sie vorgaukeln.

    Bei diesem Jungen verstehe ich es als Satire. Es ist offensichtlich, dass vermutlich eine Feministin dem Jungen jedes Recht auf Emanzipation abspricht. Die Leibchenbotschaft ist in diesem Sinne eine doppelte Kontradiktion. Von daher schon fast wieder lustig.

    Ich bin aber auch der Meinung, dass die Werbung eine Missbrauchsituation darstellt (nur Schein, nicht Sein).
    53 141 Melden
    • nödganz.klar 07.06.2018 21:42
      Highlight @u
      Im Umkehrschluss sollten also alle Männer Antifeministen sein, oder wie kann man das verstehen?
      Klar ist - ein Mann kann nie ganz verstehen, wie es ist, in der Haut einer Frau zu stecken. Und gerade deshalb ist es wichtig, die Frauen im Kampf um Gleichberechtigung und gegen Sexismus zu unterstützen. Gerne darf ein Mann auch seinen weinerlichen Kollegen die Stirn bieten, wenn diese sich mal wieder am Stammtisch über die „Feminazis“ auskotzen.
      Und ja - auch ich werde meinen Kindern den Feminismus nahe legen, genau so wie ich sie lernen werde, keinen Müll in die Natur zu entsorgen. logisch.
      20 12 Melden
    • Lavamera 07.06.2018 22:11
      Highlight Schwäche ist es auch keine Hilfe anzunehmen.
      4 2 Melden
    • onlydogcanjudgeme 07.06.2018 22:33
      Highlight ich vermute, dass du dich nicht so gut mit feminismus auskennst. wieso behaupte ich das: weil deine aussage für mich keinen sinn ergibt. im kern setzt sich feminismus für die gleichberechtigung und selbstbestimmung von frauen ein. dieses anliegen kann (und sollte) von allen menschen vertreten werden.

      wie angebracht dieses t-shirt für kinder ist, kann man sich fragen. emanzipation wird dem kind dadurch aber nicht abgesprochen, wüsste nicht wie...? ausserdem stellt jedes logo und jegliche abbildung auf kleidungsstücken werbung für etwas dar...
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  • SithLord 07.06.2018 20:32
    Highlight Oh Mann... Es gibt so viel dämlichere T-Shirt-Aufdrucke für Kinder... Da beschwert sich auch niemand.
    84 18 Melden
  • Miikee 07.06.2018 20:31
    Highlight Maximilian-Leopold ... 😂🙈 Der arme Junge. Der muss richtig miese Eltern haben.
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    • Gustav.s 07.06.2018 21:05
      Highlight Ich kenne da jemanden....die haben ihren Sohn tatsächlich so genannt.
      Zum Glück hat er einen Onkel der ihm auch Sachen beibringt die nicht zum Namen passen. ;)
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    • Fly Baby 08.06.2018 08:19
      Highlight Warum? Maximilian und auch Leopold sind sehr schöne Namen, vor allem Maximilian und sehr alte Namen noch dazu. Was ist daran falsch sein Kind so zu nennen?
      Fragwürdige Namen, bitte:
      Poppy Honey Rosie, Daisy Boo Pamela, Petal Blossom Rainbow und Buddy Bear Maurice.
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  • Asan 07.06.2018 20:31
    Highlight Verstehe nicht wie man sich so über etwas so Harmloses aufregen kann...🤦‍♂️
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  • Kunibert der fiese 07.06.2018 20:15
    Highlight "Unter dem Bild bekunden nämlich dutzende (mutmasslich urbane Kreativschaffende) ihre Freude darüber, dass der kleine Maximilian-Leopold nun auch zum Feminismus-Hype-Accessoire werden kann. "

    Besser kann mans nicht beschreiben 😂
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  • vescovo 07.06.2018 20:14
    Highlight Wenn es bei "Feminismus" um den Kampf für Gleichberechtigung geht, dann bezeichne ich (m) mich auch als Feminist! Und dann werde ich meine Kinder auch als "Feministen" erziehen.
    Wie bei allen Bewegungen und Religionen gibt es Fundamentalisten, deren Meinungen ich nicht teile, aber um die geht es ja nicht.
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    • welefant 07.06.2018 21:18
      Highlight oder ganz normal erziehen?
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    • domimi 07.06.2018 22:33
      Highlight Leider impliziert das Wort Feminismus nur, dass man sich um weibliche Rechte kümmert. Gleichberechtigung bedeutet jedoch, dass die Rechte von allen Menschen gleich wichtig sind.
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    • Factfinder 08.06.2018 00:19
      Highlight Nur blöd geht's beim modernen Feminismus nicht um den Kampf für Gleichberechtigung.
      Feminismus kommt übrigens von feminim, also ist "feminist" doch eine recht ulkige Bezeichnung.
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  • lilie 07.06.2018 20:14
    Highlight Herrje, die Leute haben keinen Funken Humor mehr! Esst mal ein Snickers (oder, falls das nicht eurer politischen Überzeugung entspricht, ein veganer Erdmandel-Açai-Riegel)!

    Der Junge kann nicht mal lesen! Da glaubt doch kein vernünftiger Mensch, dass er deswegen "politisiert" wird! 🙈

    Und gleichzeitig glaubt doch kein Mensch ernsthaft, dass ein Kind NICHT von den Ansichten (ob politisch, religiös oder sonstwas) der Eltern geprägt wird - T-Shirt hin oder her.

    Das T-Shirt ist in erster Linie witzig. Daraus eine politische und weltanschauliche Diskussion zu machen, ist einfach hanebüchen. 👎
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    • Toerpe Zwerg 07.06.2018 20:53
      Highlight Das habe ich andersrum. Das t-shirt entfacht eine politische und weltanschauliche Diskussion. Das ist OK. Es ist die Erregung darüber, die deppert ist.
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    • Maracuja 07.06.2018 21:12
      Highlight @lilie: Der Junge kann nicht mal lesen!

      Wenn das als Argument zählt, darf man dann auch seinem dementen Opa ein Shirt mit irgendwelcher hippen Botschaft überziehen oder der blinden Grosstante? Zudem bewegen sich auch Kinder, die nicht lesen können, gelegentlich in altersgemischten Gruppen, aber Maximilian-Leopold hat sich Freude daran, seinen Gespändli zu erklären, weshalb er Feminist ist. Aufregen tue ich mich deswegen genauso wenig wie über Mütter, die ihre Kinder gerne als coolsten Monkey auf die Piste schicken, frag mich aber ob dieses Shirt von Billigstarbeiterinnen fabriziert wurde.
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    • lilie 07.06.2018 21:15
      Highlight @Toerpe: Quatsch mit Sosse. Das T-Shirt geht in die gleich Kategorie eie "Ich bin auch ein Anarchist", "Ich bin eine Diva, holt mich hier raus" und "Wenn Mami nein sagt, geh ich zu Papi". Das sind Scherz-T-Shirts, es ist witzig, sonst nichts.
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  • Knety 07.06.2018 20:14
    Highlight Ich finde es schön kritisch wenn man seine Kinder politisch instrumentalisiert. Den Vergleich mit dem Sportclub halte ich auch für denkbar schlecht. Beim Sport geht es ja nicht um eine Weltanschauung.
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    • flausch 07.06.2018 22:33
      Highlight Naja was ist mit religiöser Erziehung (da zählt das Patriarchat mit). Was ist mit Moral und Regeln?
      Ein Kind nur nach Naturwissenschaftlichen grundsätzen zu erziehen wäre ja mal was spannendes aber seien wir ehrlich, es gibt kein Neutrales aufwachsen. Alles was möglich ist, ist ein breites Feld an Bildung, Verständniss und Selbstreflektion zu ermöglichen. Politik wird immer ein teil des aufwachsens und erwachsen sein bleiben.
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    • Factfinder 08.06.2018 19:33
      Highlight Der glaube an "das Patriarchat" hat auch ziemlich religiöse Züge, flauschi.
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    • flausch 08.06.2018 20:50
      Highlight Nien denn im Gegensatz zu Göttern betrifft es uns direkt. Im übrigen gibt es auch das Matriarchat.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_(Kirche)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_(Soziologie)
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  • Lord_Mort 07.06.2018 20:12
    Highlight Guter Artikel. 👍 Zu der Userin, die ihre christliche Meinung vertreten will kann man noch folgendes fragen. Erzieht sie ihre Kinder im christlichem Glauben oder lässt sie ihnen Zeit, bis sie eine freie Wahl treffen können?
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    • Factfinder 08.06.2018 19:34
      Highlight Erziehung ist nicht viel anderes als die Weitergabe der eigenen Wertvorstellungen an die eigenen Kinder.
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