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Die Schweiz ist ein Kokain-Paradies – 17 Fakten zum globalen Drogenkonsum

bild: shuttertsock
Die Drogis gaben Auskunft. Die weltweit grösste Online-Umfrage zum Thema Drogenkonsum enthüllt, wie sich die Menschheit abschiesst. Das sind die Resultate, dargestellt in graphischer Form.
01.06.2017, 12:3102.06.2017, 05:16

Wer Drogen nimmt, hat seine Gründe. Die wenigsten davon sind verwerflich. Und trotzdem wäre es töricht zu behaupten, dass es so etwas wie einen sicheren oder gar gesunden Konsum von Drogen geben soll. Für keinen Stoff. Der beste Rat wäre es, komplett die Finger von Drogen zu halten. Doch die meisten Menschen entscheiden anders.

Der Global Drug Survey (GDS) vertritt die Haltung, dass Aufklärung die beste Präventionsstrategie darstellt. Deshalb veranstaltet sie jährlich die weltweit grösste Online-Umfrage zum Thema Drogenkonsum. Dieses Jahr nehmen 115'523 Personen daran teil. Davon sind …

Was die Umfrage sonst noch hergibt, zeigen die folgenden Grafiken:

Da sich der GDS als aufklärerische Stimme sieht, richtet sich ihre Umfrage primär an Leute, die sich in Kontexten bewegen, in denen Drogenkonsum Usus ist. Folgende Grafik zeigt, wie viele von ihnen (in Prozent) zu welchen Drogen greifen.

 

29% der befragten Schweizer wollen nächstes Jahr weniger Trinken.

Cannabis

Starten wir mit der beliebtesten aller illegalen Drogen, dem Cannabis.

Kokain

Die Schweiz ist eine Kokain-Hochburg. Dennoch verpasst sie das Podest um Haaresbreite.  

MDMA

Wie die globalen Werte der Umfrage zeigen, greifen Drogen-Liebhaber nach dem Gras am liebsten zu MDMA. Die Substanz wird meistens in Pillenform (Ecstasy) konsumiert. Sie kann aber auch als Pulver, Kristall oder als flüssige Lösung daherkommen. In der Schweiz wird jede zweite MDMA-Konsumation in Pillenform getätigt. MDMA macht meist unendlich glücklich, hemmt die Scham und verändert die Wahrnehmung. Dennoch sind die bunten Happy-Pillen in der Schweiz viel weniger beliebt als der weisse Stoff. 

Würdest du Drogen von einer offiziellen Prüfstelle testen lassen, bevor du sie konsumierst?
Drug Checking
In der Schweiz dürfte die Zahlen der Drogenprüfungen etwas höher liegen. Das liegt daran, dass es hier, genauso wie in Österreich, die fortschrittlichsten Drogenprüfungsprojekte geben soll.
>> Hier entlang für mehr Infos.

LSD & Magic Mushrooms

Über ein Fünftel der Befragten gaben an, sich mit psychedelischen Drogen wie LSD oder Magic Mushrooms bereits in andere Sphären geschossen zu haben.  

  •   8% Alleine zu Hause
  • 44% Mit engen Freunden zu Hause 
  • 14% In einem Klub oder an einer Party
  • 11% An einem Festival
  • 23% In der Natur
Unter welchen Umständen würdest du bei deinem ersten Drogenkonsum am liebsten stehen?
  • 92% aus Neugierde
  • 87% zur Bewusstseinserweiterung
  • 84% um sich selbst besser kennen zu lernen
  • 76% um die Welt besser zu verstehen
  • 72% um etwas Ungewöhnliches zu erleben
  • 68% um Spass zu haben
  • 60% um das Verständnis von Spiritualität zu verbessern
  • 36% als Hilfe für emotionale Probleme 
  • 27% wegen Stress
  • 22% um besseren Sex zu haben
  • 20% um dem Leben zu entfliehen
Aus welchen Gründen würdest du psychedelische Substanzen einwerfen?

In Grossbritannien und Australien ergeben die Umfragewerte, dass jeder vierte, der schon Drogen konsumiert hat, von einem Drogenhund aufgespürt und von der Polizei zu Rechenschaft gezogen wurde. In Italien trat dieser Fall sogar nahezu schon bei einem Drittel der Drogenkonsumenten ein.

Und zum Schluss:

Welches ist die ungefährlichste Droge?
Surprise

Nur eine von 500 Personen, die psychedelische Pilze verspeist hat, nahm danach ärztliche Betreuung, sei es medizinischer oder psychologischer Art, in Anspruch. Die zweite Überraschung erbringt uns LSD. Nur einer von 100 LSD-Konsumenten musste wegen der Droge schon mal den Notruf wählen. Am meisten haben Ärztinnen und Ärzte mit Menschen zu tun, die Crack rauchten. Jede zehnte Crackerin und jeder 25. Cracker musste dieser Droge wegen schon ins Spital.

Die Chronologie der Schweizer Drogenpolitik

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Chronologie der Schweizer Drogenpolitik (17.8.2016)
quelle: keystone / michele limina
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Alle Zahlen wurden aus dem Global Drug Survey 2017 entnommen und auf ganze Zahlen gerundet. Die Grafiken wurden von der Redaktion erstellt, das Bildmaterial stammt von shutterstock.



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43 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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KING FELIX
01.06.2017 16:08registriert Februar 2017
Das schlimmste am Kokain-Konsum ist die indirekte mitschuld an enthauptungen, beamtenmorden und massengräbern in mexico und andern ländern südamerikas.
Kokain ist ganz lustig, was es alles mit sich bringt überhaupt nicht
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Barracuda
01.06.2017 13:45registriert April 2016
Ein unglaublicher Zahlensalat, der trotz den vielen Statistiken keine seriösen Schlüsse zulässt. Wenn man zum Beispiel sagt, dass 10% der Drogenkonsumenten schwarz sind, müsste man auch wissen, wieviele der befragten Personen schwarz sind, um das Ganze überhaupt einordnen zu können. Wenn sich der Schweizer Kokser im Schnitt mehr reinzieht als der Durchschnittskokser, dann heisst das auch nicht automatisch, dass die Schweiz überdurchschnittlich viel Kokser hat. Bei diesen Zahlenspielchen stehen wahrscheinlich jedem seriösen Statistiker die Haare zu Berge...
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HAL9000
01.06.2017 13:35registriert April 2017
Aaaaalso ganz ehrlich, ein wenig LSD tät vielen Leuten ziemlich gut.
Im Safer Use kann diese Substanz sogar wahre Wunder vollbringen.
Gut das tut sie ja sonst auch.
Es gibt zig Gründe diverse Substanzen anzuwenden.
"... aber äbe."
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Und NUN: Eier raspeln. Nein, dänk nicht ... obwohl, ja doch. Ach, seht selbst
Obacht! Eine neue TikTok-Challenge steht an. Die Geschmackskombi ist hier nicht das Problem … eher die Zubereitungsart.

«For watson?»

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