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rammstein

Bild: jens larsen

Review

Darum ist das neue Album nur zu 80 Prozent Rammstein – eine (kleine) Enttäuschung

Wer hätte das gedacht? Von Rammstein, den Meistern der Provokation, würden wir uns ein bisschen mehr Helene Fischer wünschen ...



Helena Düll / watson.de

Seit dem letzten Album von Rammstein, «Liebe ist für alle da», sind knapp zehn Jahre vergangen. Am Freitag, dem 17. Mai, ist nun das lang erwartete siebte, unbetitelte Album der deutschen Band erschienen. Wir haben vorab schon mal reingehört und festgestellt, dass sich die Platte anfühlt wie ein nicht eingelöstes Versprechen.

Dieses Versprechen hatte uns Rammstein mit «Deutschland» und der erneuten Veröffentlichung des umstrittenen Musik-Videos zu «Stripped» gegeben. Doch sie haben es nicht erfüllt.

Dennoch, das vorneweg: Es ist ein gutes Album, eins, das viele Fans glücklich machen wird.

Aber: Es hätte ein grosses Rammstein-Album werden können.

Aber der Reihe nach ...

Zeitsprung: Was war in den vergangenen zehn Jahren los?

Fast zehn Jahre hat es nun also gedauert. Zehn Jahre, in denen Frontmann Till Lindemann vor allem mit seinem Privatleben, wie etwa durch seine Dauer-on-off-offene-Beziehung zu Sophia Thomalla oder einen Auftritt mit Ex-Dschungelkandidatin und Sex-Podcasterin Leila Lowfire (Anmerkung: Sie war die personifizierte Langeweile aus dem diesjährigen «Dschungelcamp») für Schlagzeilen sorgte. Nicht zu vergessen: Lindemanns grandios trashiger Versuch als Rapper – an der Seite von Haftbefehl.

Zur Erinnerung: «Mathematik»:

abspielen

Video: YouTube/WORLDSTARHIPHOP Germany_

«Fick, fick, fick Mathematik
Fick, fick, fick, fick sie richtig
Fick, fick, fick Mathematik
Algebra ist gar nicht wichtig»

Und sonst so?

Auch Christian Lorenz, besser bekannt als Flake, der Keyboarder von Rammstein, stand in dieser Zeit in der Öffentlichkeit. Er schrieb mit «Der Tastenficker – An was ich mich erinnern kann» (2015) und «Heute hat die Welt Geburtstag» (2017) zwei autobiographische Romane, die einen herrlich-amüsanten Einblick in die DDR-Jugend der Bandmitglieder und das Gesamtkunstwerk Rammstein geben.

Und bei Rammstein selbst?

Seit 2016 sitzen die Fans von Rammstein auf heissen Kohlen. Da spielte die Band live «Ramm4» und damit erstmals neues Material. Auf das neue Album hat es das Lied übrigens nicht geschafft. Aus Fan-Kreisen schlugen der Band damals gemischte Gefühle entgegen. Für die einen war der Song, der eine Aneinanderreihung von bis dato erschienen Zeilen und Songtiteln der Band war, zu stumpf. Für die anderen war er ein Ohrwurm.

«Ramm4»

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Video: YouTube/GG Allin

Doch dann kam «Deutschland»:

Die Single war DER Countdown für das kommende Album. Inhaltlich, optisch und musikalisch eine Mahnung. Ein Song, der unter Kritikern für heftige Debatten sorgte und der «mehr» Rammstein nicht hätte sein können. Doch wer hoch steigt, der kann tief fallen. Und es ist ein Fall, wenn auch ein kleiner.

«Deutschland» ist nicht nur der Opener des Albums und die erste Single-Auskopplung, sondern auch der Song, den sich die Band als Massstab für alle folgenden gefallen lassen muss. Und genau das ist das Problem: Kein anderer der insgesamt elf Titel kann da mithalten.

Rammstein, wo ist die Provokation geblieben?

Inhaltlich trifft der – fast schon auf erschreckende Art und Weise zur Gewohnheit gewordene – Rammstein-Grusel auf Inhalte wie aus «Nachdenkliche Sprüche mit Bilder». «Weit weg» enthält beispielsweise solch pseudo-poetische Zeilen, die wir so auch auf einem mittelmässig erfolgreichen Instagram-Profil eines Millennials unter super-inszenierten Bildern lesen könnten. Genauso gut könnten sie aber auch aus der Feder eines traurigen Jungen mit Gitarre, wie etwa Philipp Poisel, stammen. So, wie wir es eben von Rammstein kennen:

«Wieder ist es Mitternacht /
Ich stehle uns das Licht der Sonne /
Weil es dunkel ist, wenn der Mond die Sterne küsst.»

Ähnlich «tiefgründig» geht es bei «Tattoo» zu.

Zitat 1:

«Zeig mir deins, ich zeig dir meins /
Wenn das Blut die Tinte küsst / Wie der Schmerz das Fleisch umarmt»

Zitat 2:

«Wer schön sein muss, der will auch leiden /
und auch der Tod kann uns nicht scheiden»

Auf lyrischer Ebene retten nur die folgenden Zeilen das Kalenderspruch-Reime-Klischee:

«Deinen Namen stech ich mir / Dann bist du für immer hier / Aber wenn du uns entzweist / Such ich mir eine, die genauso heisst»

Denn hier wird deutlich: Das lyrische Ich ist ein Mensch. Genauer gesagt ein Mann-Mann. Ein in seiner Männlichkeit sehr gekränkter Mann. Ein hässlicher und böser Mann. Ein Rammstein-Mann.

Dieser Rammstein-Mann taucht noch in drei weiteren Songs auf. In «Sex» wird dem lyrischen Ich zwar «schlecht», wenn er das «Geschlecht» erblickt, doch den Sex – den liebt er doch. In Songs wie diesem finden wir sie. Die gewohnte, massentaugliche Fleischeslust von Rammstein gepaart mit Zeilen, die so auch von der einen anderen sehr erfolgreichen deutschen Band, den Toten Hosen, kommen könnten. Auf einer Schunkel-Skala würden beide dieselbe (hohe) Punktzahl erreichen.

«Wir leben nur einmal /
wir lieben das Leben /
wir lieben die Liebe /
wir lieben Sex»

In «Was ich liebe» singt Till Lindemann:

«Ich mag es nicht, wenn ich was mag /
Was ich liebe, das wird verderben /
Was ich liebe, das muss auch sterben.»

Es ist der alte Widerspruch von Liebe und Hass, über den Rammstein seit Beginn ihrer Karriere da singen. Die alte Koexistenz der beiden untrennbaren Gefühle. Das ist zwar immer ein bisschen anders, und doch immer erwartbar gleich. In «Diamant» heisst es:

«Dein feines Licht war mein ganzes Sein /
Denn was man nicht lieben kann, muss man hassen»

Was dem Album fehlt, sind Songs, die Grenzen überschreiten. Songs wie:

«Ich tu dir weh»

abspielen

Video: YouTube/Rammstein Official

Oder «Mein Teil»

abspielen

Video: YouTube/Rammstein Official

Vielleicht wird es im Jahr 2019, in einer Zeit, in der Musiker auf Menschen einprügeln und sich mit Schusswaffen und Drogen auf Instagram zeigen, auch zunehmend schwerer, den Konsumenten von Rockmusik noch mit Sex und SM zu schocken. Vielleicht sind die Musiker von Rammstein –inzwischen sind alle um die 50 Jahre alt – auch einfach ein wenig zu altersmilde für den nächsten grossen Skandal geworden.

Zwei Titel finden sich auf dem neuen Album, die alten Provokationen inhaltlich noch am nächsten kommen. Das sind «Zeig dich», das sich mit dem aktuellen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche beschäftigt. Ein Thema, das wahrlich niemanden mehr hinter dem Ofen hervorholen dürfte, auch wenn es sakral von einem Kirchenchor eingeleitet wird und mit einer Menge finsterer V-Wörter sehr konkret wird:

Und dann ist da noch «Hallomann», das inhaltlich an das grandiose «Jeanny» von Falco erinnert. Auch hier ist das lyrische Ich der Entführer eines Kindes.

Zugegebenermassen. Gleich zu Beginn sorgt das gruselig von Lindemann gehauchte:

«Hallo, kleines Mädchen/
wie geht es dir?»

für ein Schaudern im Nacken und ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ein Song, der erahnen lässt, dass Rammstein das doch noch kann, das mit der Provokation.

Auf einer völlig anderen Ebene interessant ist der Song «Ausländer». Denn darin geht es um ein lyrisches Ich, das deutscher Staatsangehöriger (und nicht der erwartete Ausländer) und unentwegt auf Reisen ist.

«Ich bin kein Mann für eine Nacht /
ich bleibe höchstens ein, zwei Stunden /
bis die Sonne wieder lacht /
bin ich doch schon längst verschwunden.»

Globalität, statt Nationalität – Zeilen, die man als Zeichen gegen rechts deuten könnte, wenn man denn wollte. Ist doch der moderne Weltenbürger ein klares Feindbild ebendieser. Einmal mehr: Man könnte es so deuten, muss es aber nicht, wie diese klischeehaften Zeilen zeigen:

«Mi' amore /
mon chéri /
ciao ragazzi /
take a chance on me.»

Musikalisch das Beste aus 25 Jahren Rammstein:

Was auf textlicher Ebene auf Albumlänge etwas eintönig und langatmig daherkommt, macht «Rammstein» auf musikalischer Ebene wieder wett. Das neue Album kann als ein musikalisches Best-of der gesamten Bandgeschichte gelesen werden.

Fanherzen dürfte diese Tatsache freudig, ja selig zurücklassen. Hinter all dem Sex, der Pädophilie, der Liebe und dem Schmerz liegt ein musikalisch oft harmonisches, melodisches und manches Mal tanzbares, meistens aber eher stampfbares Bett, welches nie an der gewohnten Härte, inszeniert durch wuchtige Drums und fette Elektronik, vermissen lässt.

Hier eine Auswahl der musikalischen Vielfalt auf dem neuen Album von Rammstein:

Fazit:

Das neue Album ist gut, doch für ein grosses Album fehlen ihm, auch nach mehrmaligen Hören, zwei entscheidende Dinge:

Zum einen kommt es ganz ohne grossen Aufreger aus – «Hallomann» kommt Aufreger-Werken wie «Ich tu dir weh» da noch am nächsten.

Zum anderen mangelt es dem Album an der Tiefe, die «Deutschland» durchaus hatte. Denn: Mit dem Album haben «Rammstein» es erneut verpasst, ein Signal zu setzen. Ich hätte mir ein Statement wie «Wir wollen nicht, dass Nazis unsere Musik für sich vereinnahmen» von der sonst so unpolitischen Band gewünscht. Denn das müssen sich Rammstein, die Meister der Vieldeutigkeiten, gefallen lassen: Das haben sie nie getan.

In Zeiten, in denen sich selbst Helene Fischer gegen rechts ausspricht, wäre ein aktiveres Texten, weg von der bewussten Vieldeutigkeit, wünschenswert gewesen. Da ist auch die durchaus amüsante Vorstellung, wie Nazis bei der kommenden Rammstein-Tour «Deutschland! Meine Liebe kann ich dir nicht geben!» oder «Ich bin Ausländer» grölen werden, nur ein schwacher Trost.

Rammstein hat ein Album im (kleinen) Schatten von «Deutschland» geliefert. Ein solides Album. Eins ohne grosse Überraschungen, ohne grosse Enttäuschungen, ohne die grosse Provokation, aber eben mit dem kleinen, aber dennoch vorhandenen faden Beigeschmack, dass mehr möglich gewesen wäre.

«Rammstein» (Vertigo Berlin/Universal) wird am 17. Mai veröffentlicht.

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DasGlow 18.05.2019 19:10
    Highlight Highlight Schlechtes Album ever. Sorry Jungs aber nach 10jahren könnte man schon etwas mehr erwarten. Obwohl “Puppe” schon genial ist ;)
  • Vesparianer 18.05.2019 13:27
    Highlight Highlight typisch Rammstein, aber ausser Deutschland fehlt ein bisschen der nächste Schritt.
  • dieBied 18.05.2019 11:04
    Highlight Highlight Hui also da wird ernsthaft Rammstein mit Metallica verglichen?!
    Rammstein ist allerhöchstens mittelmässige Rockmusik, die nur funktioniert, weil sie provoziert...
    Aber das ist unter so einem Artikel wohl eine unpopuläre Meinung...
  • Gremlinboy 18.05.2019 09:17
    Highlight Highlight bin gar kein Rammstein fan, aberves gefällt mir.. warscheinlich ist die Band mit der Zeit mitgegsngen, das Sie vieleicht mehr Leute ansprechen, aber die langjährigen eher vergraulen...
  • Phillsen 17.05.2019 21:42
    Highlight Highlight Ich hoffe Rammstein positioniert sich nie eindeutig und lässt sich selbst den Spielraum nach links und rechts zu lehnen so wie es ihnen grade gefällt.

    Dieses ganz „gegen Nazis“ Gelaber wie z.B. von Helene Fischer ist doch nur oberflächlicher Mist der euch (Journalisten) auf ein Lobliedchen singen lassen soll. Das ist billige Werbung und sonst nix.
  • DomKi 17.05.2019 21:13
    Highlight Highlight Primitive Texte, primitive Bandmitglieder
  • TheOnlyZeus 17.05.2019 20:21
    Highlight Highlight Achja, das RAMM4-Video das eingebunden ist, ist eine Cover-Version von irgendwem. Tut doch vielleicht besser ein Live-Video rein.
  • TheOnlyZeus 17.05.2019 20:19
    Highlight Highlight Bin doch eher ernüchtert. Finde es zu einem Grossteil belanglos. Und irgendwie klingt vieles von der Produktion her nicht so toll.

    Nun, hat auch gute Sachen dabei und hoffentlich "wächst" es noch etwas nach mehrmaligem hören.

    Es wirkt einfach nicht so "rund". Sondern schon eher so, als ob sie jetzt mit Müh und Not noch ein paar Ideen für die 11 Tracks zusammenkratzen mussten.

    Klingt jetzt wahrscheinlich negativer als ich es meine, ist immer noch besser als vieles anderes.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.05.2019 19:38
    Highlight Highlight Das ganze Virtue signaling ist sowieso ein Witz.
    Jedesmal wenn ein Islamist irgendwo ein Anschlag verübt, sollen sich alle Muslime distanzieren, wenn ein White supramacist einen Anschlag verübt müssen sich alle weissen Männer distanzieren?
    Und wenn er noch ein sub2pew raushaut muss sich pewdipie distanzieren?
    Nazis hören Rammstein, und jetzt soll sich Rammstein distanzieren? Tyler Swift wird von Nazis als Arisch Schönheit angehimmelt und sie muss sich distanzieren?
    Wie kommt man auf die Idee, dass sich Künstler von etwas distanzieren sollen müssen?
  • Grave 17.05.2019 19:34
    Highlight Highlight Die zeile "Zeig mir deins, ich zeig dir meins" aus tattoo. Ist das nicht aus Harry Potter mit den todessern ? 😂
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.05.2019 19:32
    Highlight Highlight "Ich hätte mir ein Statement wie «Wir wollen nicht, dass Nazis unsere Musik für sich vereinnahmen» von der sonst so unpolitischen Band gewünscht."
    Links 2 3 4 scheint der Autorin nicht bekannt zu sein.
    Eine musikalisch deutlichere Absage an jeden übertrieben Nationalstolz und Völkstümelei als "Deutschland" kann man wohl kaum platzieren.
    • dudette 17.05.2019 21:44
      Highlight Highlight Und auch in Deutschland singen sie "meine Liebe kann ich dir nicht geben", was ich durchaus als Statement interpretiere.
    • DasGlow 18.05.2019 19:11
      Highlight Highlight Ach ja, warum nicht?
  • Dan Rifter 17.05.2019 19:17
    Highlight Highlight Rammstein war für mich schon immer nur gewöhnlicher Hardrock mit viel Effekthascherei.
  • sweeneytodd 17.05.2019 19:05
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollte man abgesehen von "Deutschland" und "Radio" nicht der Inhalt der einzelnen Lieder Analysieren. Startet man bei "Zeig dich" und hört alles bis zu "Hallomann" durch wird eine Geschichte erzählt. Eine Geschochte von einem Missbrauchsopfer welches selbst zum Sexualstraftäter wird. Und dann bekommt der Inhalt eine völlig neue Bedeutung und wird sehr tiefgründig. Aber ansonsten eine gute Kritik und ein gutes Album.
    • Grave 17.05.2019 19:33
      Highlight Highlight Wirklich intressante ansicht 🤔
    • Darkwing Duck 17.05.2019 22:06
      Highlight Highlight Wollte gerade das gleiche schreiben.
      Ich denke auch, dass die lieder wie aufeinander abgestummen Klingen.
      Also Rheienfolge und Aussage der Tracks sind schon verdächtig gut gewählt. Für mich zieht sich deine Aussage wie ein roter Faden durchs Album.
      Wenn die Jungs von Rammstein das wirklich erzielen wollten, dann Hut ab.
      Grosses Lob von mir!
    • Harvey Dent 17.05.2019 22:48
      Highlight Highlight Das ist alles nur geklaut - lieber sweeneytodd

      Play Icon
  • James Blond007 17.05.2019 19:00
    Highlight Highlight Krasser Bericht! Jetzt müsst ihr nur noch solchen Journalismus für wichtige Themen verwenden.
  • schuldig 17.05.2019 18:30
    Highlight Highlight Nachdem "Deutschland" raus war, war mir klar, dass das Album nicht mithalten kann.
    "Deutschland" ist für mich der Überflieger-Epos mit Bedeutung weit über die Musik-Szene hinaus...
    Wer soll das toppen?
    • Darkside 17.05.2019 18:37
      Highlight Highlight Ist es das? Oder ist es einfach nur eine mit purer Absicht geschriebene Live-Hymne für die Stadionkonzerte. Wer weiss...
    • azoui 17.05.2019 22:21
      Highlight Highlight Als "Deutscland" erschien, war mein Gedanke: Hoffentlich wird der Rest besser"

      Pech gehabt.
  • WhatZitTooya 17.05.2019 17:43
    Highlight Highlight Toll geschrieben! Hab mir das neue Album nun zweimal durch gehört und kann dir eigentlich nur beipflichten. Trotz allem ein gutes Album und die Vorfreude auf das Konzert in Bern könnte grösser nicht sein! In diesem Sinne: schönes Wochenende!
    • c-bra 17.05.2019 17:51
      Highlight Highlight Das was WhatZitTooya sagt. Komplett einverstanden.


      5. Juni, ich zähl schon die Tage.
  • Finöggeli 17.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt, habe ich so etwas fast erwartet. Mit Deutschland und Radio ist die Latte extrem hoch gelegt worden und langsam sind alle Bereiche "ausprovoziert".

    Aber so wie ich mich kenne werde ich das Album trotzdem 20 mal hören :-)
  • Der_Andere 17.05.2019 17:29
    Highlight Highlight Ist es zu provokant, verurteilt man die billige Aufmerksamkeitsgeilheit durch gezieltes provozieren. Ist es zu wenig provokant, kritisiert man das Werk als zu bieder.

    Rammstein sind schon lange nicht mehr reine Provokation. Spätestens seit Reise, Reise (und damit seit 15 Jahren) waren auf jedem Album Titel wie Amour, Ohne dich, Roter Sand, etc. die eher an musikalische Poesie erinnerten.

    Und nein. Ich bin nicht der Meinung, dass die Band für Neonazis, die zu dämlich sind, um Lieder wie "Mein Land" oder "Deutschland" zu verstehen, Texte auf Kindergartenniveau schreiben sollte.
  • Füdlifingerfritz 17.05.2019 17:25
    Highlight Highlight Bin grosser Fan der ersten drei Alben. "Reise, Reise" war auch noch recht gut. Danach bin ich allerdings abgesprungen. Und auch das neue Album wird mich nicht zurückholen. Jänu, Lindemann und Co. werden das verkraften können. :-D
  • Hubhub 17.05.2019 17:23
    Highlight Highlight "Sex": Beginnt wie Muse-Psycho oder Depeche Mode-Personal Jesus 😂
    Mir persönlich gefällt das neue Album sehr gut, nur gewisse Lieder sind für mich etwas überproduziert, zu sauber.

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