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Halt dich fern von «Netflix und Chill» – das sind die 6 Teufels-Pillen an der Street Parade

bild: shutterstock

Am Wochenende werden in Zürich Pillen geworfen. Doch wie sehen Ecstasy, MDMA, Amphi und Co. eigentlich genau aus? Und vor welchen Sujets sollte man sich am meisten in Acht nehmen?

11.08.17, 13:42 12.08.17, 10:48


Am Samstag verwandelt sich Zürich wiedermal in einen menschlichen Zoo. Zum 26. Mal wird die Street Parade entlang des Zürcher Seebeckens ausgetragen. Bei der inzwischen zur grössten Technoparty der Welt gewordenen Veranstaltung wird schon seit ihrer Erstaustragung nicht nur bloss der basslastigen Musik, sondern auch den synthetischen Muntermachern gefrönt. 

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Pillen, so bunt und schrill wie die Outfits der Partygänger, verwandeln grosse Teile des Publikums in übereuphorische Spasszombies. Aber aufgepasst! Nicht alles, was bunt ist, bereichert das Gemüt. Laut Christian Kobel, Leiter der Zürcher Jugendberatung «Streetwork» seien im Moment gefährliche Berauschungstrends en Vogue. Dazu gehören nebst verunreinigtem Kokain, auch sehr hoch dosierte Ecstasy-Pillen, die teilweise mehr als 200 Milligramm MDMA enthalten. Dabei können bereits 120 Milligramm schon zu viel für den menschlichen Körper sein.

Vom risikohaften Inhalt einer Pille lenken das Verlangen nach dem Konsum, gepaart mit dem ansprechenden Äusseren der Tablette meistens erfolgreich ab. Denn Ecstasy, Speed und MDMA langweilen dieser Tage nicht in witzlosem Aspirin-Design, sondern erinnern mit trashigem Popkult-Sujets an harmlose Traubenzucker-Zältli. 

Diese sechs Pillen-Arten vertuschen mit ihrem spassigen Design ihre gefährliche Wirkung und sind momentan auch in der Schweiz, und somit vermutlich auch kommenden Samstag, im Umlauf.

Netflix & Chill

bild: eve-rave/ watson

Was heutzutage als Code für gemütliches TV-Glotzen mit optionalem Liebemachen gilt, führt in Pillenform eher zu Kieferkrämpfen, Augen- und Nervenzucken, bis hin zu Krampfanfällen.

Im April dieses Jahres nahm sich die Zürcher «Drug-Checking»-Stelle die rot-violette Pille zum ersten Mal unter die Lupe und stellte fest, dass sie 157,4 Milligramm MDMA enthält. Einen Monat später gesellte sich zusätzlich eine weitere, gelbliche Variante im selben Design ins Register der Drogenaufklärer. Diese trägt gar 222,1 Milligramm der muntermachenden Chemikalien in sich.

Die Flitzer-Pillen

bild: eve-rave/ watson

Auch die Logos berühmter Automarken werden von den Drogenköchen zweckentfremdet. Diesen Sommer wurden bereits rote «Mitsubishi»-Pillen in Zürich vertickt. Ihr 123,7-Milligramm-MDMA-Gehalt kann bei Überdosen zu Halluzinationen führen. Am Folgetag nach der Einnahme müssen bei diesen Flitzer-Pillen mit Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen und Appetitlosigkeit gerechnet werden.

MDMA & Ecstasy

MDMA steht kurz für 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin. Dabei handelt es sich um einen psychoaktiven Stoff, der meistens antriebssteigernd wirkt, weshalb er oft verwendet wird um eine Nacht lang durchtanzen zu können. Viele Leute setzten die Begriffe Ecstasy und MDMA gleich, obwohl es sich bei ersterem eher um einen Oberbegriff aller Pillenförmiger Partydrogen handelt.

Bereits im letzen Sommer fielen Ecstasy-Gemische, die in die Form der Luxusschlitten-Logos gestampft wurden, auf. Im nachgeahmten orangen «T» der sportlichen Elektroflitzer aus dem Hause Tesla wies man im September letzten Jahres 245,6 Milligramm MDMA nach. Eine himmelblaue Version des Bentley-Bs schaffte es im selben Monat auf 180,6 Milligramm.

Branded Trips

bild: eve-rave/ watson

Angedockt an die Freude bringenden Konsumgüter, die hinter Marken wie Coca-Cola, Apple, Nespresso und Co. stecken, dienen deren Warenzeichen auch als Gussform für «Happypillen». Ob die magentafarbene The North Face-Pille mit ihren 152 Milligramm MDMA das selbe nachhaltige Outdoor-Erlebnis wie die Sportausrüstung bieten kann, ist schwer zu bezweifeln. Auch die stark überdosierte Coca-Cola-Pille (223,1 Milligramm) wird dem zweckentfremdeten Markennamen alles andere als gerecht. Denn während eines starken MDMA-Trips steigt die Körpertemperatur teilweise massivst an. Dehydrierung und Hitzschläge sind, statt süsser Erfrischung, die Folge einer Konsumation.

Wer's nicht lassen kann …

… soll laut Streetwork immer wieder alkoholfreie Getränke (drei Deziliter pro Stunde) trinken, auf den Mischkonsum (psychoaktive Drogen/ Alkohol) verzichten und sich jeweils gut überlegen, ob ein Nachlegen wirklich nötig ist.

SIM-Karten-Glücklichmacher

bild: eve-rave/ watson

Bei den Mobilfunkanbietern bringt «Vodafone» am meisten Stoff auf die Waage. Bei einem Drogencheck im Februar 2017 in Zürich wurden in der olivgrünen Pille 218 Milligramm MDMA nachgewiesen. Bei der etwas rudimentäreren SIM-Karten-Pille, auf der in rostroter Farbe «PIN» drauf steht, wurde im letzten Mai in Bern 191,5 Milligramm desselben Stoffes festgestellt.

Social-Media-Drogen

bild: eve-rave/ watson

Soziale-Medien als Drogen zu verkaufen, ist wohl der am wenigsten weit hergeholte Vergleich in dieser Zusammenstellung. Die Instagram-Pille tauchte letzten Sommer in Zürich auf. Mit ihrer Überdosis von 221,6 Milligramm MDMA kann sie schon mal zu heftigen Halluzinationen führen. Eine Anspielung auf die inszenierten Selfies und Foodporns auf der beliebten Fotoplattform?

Facebook wirkt dagegen wie Nasenwasser– im Drogenkontext, versteht sich. Den 100,6 Milligramm MDMA wurden in der hellblauen Tablette zusätzlich eine grosse Menge Koffein zugegeben. Die Kombination dieser beiden Substanzen verstärke den stimulierenden Effekt und die Wirkung soll somit eine nervöse Komponente erhalten. Auch hier sehen wir gewisse Parallelen zwischen dem namensgebenden Netzwerk und der Droge. 🤔 

Polito-Tablette

bild: eve-rave/ watson

Besonders befremdend sind die Pillen, welche sich mit politischen Ideologien vermarkten. Da wäre zum einen die SS-Rune welche in den letzten Tagen sowohl in Genf, wie auch in Zürich in den Farben grün und lila getestet wurde. Sie enthält bis zu 220,1 Milligramm der betörenden Chemikalien. Das «All Cops are Bastards»-Psychozältli trägt zwar 20mg weniger MDMA in sich, wird in dieser Dosis aber auch mehr Probleme als Liebe verstreuen. Was Schade ist; denn eigentlich sind ja sowohl Street Parade, wie auch Ecstasy-Pillen dafür bekannt, der Liebe zu frönen.

Alkohol bleibt der Favorit

Die Street Parade ist schliesslich aber doch anständiger als der Ruf, der ihr nachhängt. «Nur der kleinste Teil konsumiert illegale Drogen», sagt Kobel gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er schätzt die Anzahl auf etwa fünf Prozent: «Die grössten Probleme haben wir an der Street Parade wegen des Alkohols.»

Da aber jeweils Hunderttausende Menschen am Event teilnehmen, steigt der Drogenkonsum an einem solchen Wochenende anzahlmässig dennoch deutlich an. Bei einer Teilnehmerzahl von einer Million (wie im Jahr 2015) entsprechen fünf Prozent 50'000 Personen, die illegale Substanzen konsumieren.

Zudem sei die Street Parade ein Anlass, an dem viele zum ersten Mal Drogen probieren wollen, erklärt Kobel. Der Anlass sei dabei denkbar schlecht gewählt. Denn wenn jemand einen schlechten Trip erlebe, sei dies wegen der Menschenmenge und der August-Hitze oft besonders problematisch.

«Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.»

Paracelsus

Die Jugendberater von Streetwork raten in jeder Situation zwar davon ab, synthetische Drogen zu konsumieren, sind sich jedoch bewusst, dass dieser lieb gemeinte Tipp längst nicht in allen Ohren auf Zustimmung trifft. «In diesem Fall helfen wir, die Risiken zu minimieren», erklärt Kobel die Arbeit seines Teams. Deshalb bieten sie auch dieses Jahr während der Parade ein kostenloses und anonymes «Drug-Checking» an. Zudem legt man allen Konsumentinnen und Konsumenten nahe die Safer-Use Regeln (siehe Infobox, oben) zu befolgen.

Chronologie der Schweizer Drogenpolitik

(Mit Material der Nachrichtenagentur SDA)

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Brikne, 20.7.2017
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33
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • eulach 12.08.2017 11:18
    Highlight Wieder ein MDMA-Artikel, wieder ungenügend aufbereitet. Steckt eure Zeit doch lieber in einen sauber recherchierten (!) Grundlagenartikel, der Funktionsweise, Dosierung sowie Risiken und Nebenwirkungen präzise und verständlich dokumentiert.

    Dieses tendenziöse Geschreibe mit der unscharfen Sprache (alles ist mal gefährlich; eine klare Differenzierung liegt nicht vor) ist bestenfalls verwirrend.
    120mg wären bspw. für ein 80kg-Männchen astrein dosiert, während 220mg ein klein gewachsenes 45kg-Weibchen ziemlich zerpflücken dürften.

    Kurzum: Es geht um die Gesundheit. Reisst euch zusammen.
    51 3 Melden
  • Lexxus0025 12.08.2017 09:18
    Highlight Sowas passiert halt wenn man Drogen verbietet.
    Als alkohol verboten war (USA) sind auch viele an dessen Konsum erblindet oder gestorben.
    MDMA in anständigen Dosen (40-70mg) ist nicht gefährlicher als THC. Solange alkohol legal ist, versteh ich diese Verbote anderer Drogen also nicht (Mit ausnahme von wahren "Killerdrogen" wie Meth, Heroin etc)
    24 10 Melden
    • elmono 12.08.2017 10:05
      Highlight 40 bis 70mg? Pro Kilogramm Körpergewicht 1.5mg ist ne normale Dosis. Bei 40mg wird ein 70kg Mann "nichts" merken.
      15 11 Melden
  • α Virginis 12.08.2017 00:25
    Highlight Generell finde ich es ja gut, dass vor eventuell gefährlichen Drogen oder deren Dosierung gewarnt wird, sowohl wie die "Drogenprüfung", die es ja an der Streetparade gibt (soviel ich weiss). Persönlich kann ich es aber einfach nicht verstehen, dass sich die Leute solche Chemie renpfeiffen. Naja, ich wünsche allen Ravern viel Spass an der Streetparade, und macht Euch mal nicht allzuviel Sorgen, wird schon wieder einmal gut gehen und hoffentlich allen viel Spass machen. (Ich würde trotzdem die Pillen prüfen lassen ;P)
    23 2 Melden
  • Sensenmaa 11.08.2017 22:02
    Highlight Alkohol ist übrigens auch eine Droge Herr Kobel. Nur mal so am Rande 🙂
    44 9 Melden
  • Toerpe Zwerg 11.08.2017 20:01
    Highlight 120 mg mdma ist keine Überdosierung. Ich halte 80mg pillen für gefährlicher, weil bach 1h die Zweite, nach 3h die Dritte und nach 5h die 4. Eingeworfen wird.
    42 4 Melden
    • Thanatos 11.08.2017 21:19
      Highlight Auf jeden Fall. Lieber für eine Stunde hart verpeilt, als 6h dauerdruff. Jedes Nachlegen steigert die neurotoxischen enorm. Ist leider so :/
      39 2 Melden
  • pun 11.08.2017 19:27
    Highlight Dachte erst, der Artikel ginge tatsächlich um Aufklärung, aber je mehr Pillen, die vor Monaten oder mehr mal getestet wurden, im Artikel erschienen, desto mehr verstand ich, dass es mal wieder nur um eine lustige Bildchen-Parade geht... Wurde mal wieder geklickbaitet. Hrmpf.
    89 6 Melden
    • Butschina 12.08.2017 02:00
      Highlight Ich fand es gut, erschien ein Artikel mit Mengenangaben der E-Pillen. Selbst konsumiere ich nichts illegales. Falls jemand die Pillen schlucken will, ist es ratsam zu wissen wo, wieviel drin ist. Ein Bild dazu ist bestimmt besser als eine Beschreibung.
      10 5 Melden
    • pun 12.08.2017 08:33
      Highlight Butschina: Aber dafür gibt es Safer-Use Seiten (wo der Autor die Bilder auch her hat), die genauer und aktueller sind. Der Titel des Artikels verspricht aber, sechs aktuell sich im Umlauf befindliche gefährliche Pillen zu beschreiben.

      Ausserdem halte ich die Erklärung von Extasy und MDMA für nicht präzise genug. Reines MDMA wird häufig in Pulverform zum "dippen" angeboten, Extasy ist meistens eine Mischung von MDMA mit Amphetaminen, Koffein und je nachdem dreckige Streckmittel in Pillenform.
      14 2 Melden
  • Echo der Zeit 11.08.2017 17:33
    Highlight  «Nur der kleinste Teil konsumiert illegale Drogen», sagt Kobel gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er schätzt die Anzahl auf etwa fünf Prozent: «Die grössten Probleme haben wir an der Streetparade wegen des Alkohols.» - Aber ne Riesen Pillen Show machen - Mein Typ : Alles ausser Alkohol.
    45 19 Melden
  • Luesae 11.08.2017 16:08
    Highlight Was ist mit den Trumps?
    16 4 Melden
    • The fine Laird 12.08.2017 01:34
      Highlight Man munkelt man wird nach einer Trump ganz Donald. Also Finger davon!
      25 1 Melden
  • Darkside 11.08.2017 15:52
    Highlight Was heißt grosse Teile des Publikums? Gerade gestern konnte man Einschätzungen von Drogen-Experten lesen wonach nicht mehr als 5% der Besucher synthetische Drogen konsumieren und Alk mit Abstand das Meistkonsumierte sei mit den entsprechenden negativen Auswirkungen.
    10 37 Melden
    • Picker 11.08.2017 16:56
      Highlight @Darkside: Fürs nächste Mal:
      1. Zuerst den ganzen Artikel lesen, nicht nur bis zum ersten Absatz.
      2. Feststellen, dass der Kommentar gar nicht nötig gewesen wäre, da genau dies schon im Artikel steht.
      68 3 Melden
    • Mia_san_mia 12.08.2017 02:58
      Highlight Lies doch bitte zuerst den Artikel...
      6 0 Melden
  • DerRabe 11.08.2017 15:02
    Highlight super werbung. da hol ich mir doch einfach 1 n&c pille und teile sie. party machen und sparen...
    61 5 Melden
  • Robi14 11.08.2017 15:02
    Highlight www.saferparty.ch/warnungen.html
    28 3 Melden
  • j0nas 11.08.2017 14:28
    Highlight Verstehe ich nicht. Wieso werden die Pillen so hoch dosiert? Das bringt ja weder dem Konsumenten noch dem Produzenten was. Und dem Konsument kann es bei dem MDMA Preis ja relativ egal sein. Zwei Bier an der Street-Parade kosten mehr.
    57 4 Melden
    • sheshe 11.08.2017 14:45
      Highlight Weil vernünftige Konsumenten erst mal einen Viertel oder eine Halbe nehmen, die Wirkung abwarten und dann nochmals nachlegen. Wer heutzutage eine ganze aufs Mal wirft, ist einfach nur dumm.

      Ausserdem kriegt man mehr fürs Geld... Also statt zwei zu kaufen, reicht eine für das ganze Fest.
      59 5 Melden
  • fw_80 11.08.2017 14:17
    Highlight Also ist es heuer das 25. oder das 26. Mal?
    9 10 Melden
    • Jovin Barrer 11.08.2017 14:38
      Highlight Am Samstag ist die 26. Streetparade. Deshalb wurde der Event erst 25 Mal dokumentiert.
      22 3 Melden
    • fw_80 11.08.2017 17:24
      Highlight Sorry Blitzer, aber ich meine diesen Text:
      24 4 Melden
  • Luzi Fair 11.08.2017 14:12
    Highlight bleibt anzumerken, dass sich die Situation für den mündigen Konsumenten im vergleich zu früher massiv verbessert hat.

    klar sind seit einigen Jahren Pillen mit massiv zu hohen MDMA Gehalten im Umlauf. Da man sich aber heute bzgl. Inhalt informieren kann, weiss man wie diese zu dosieren sind.

    Früher wurden anstelle MDMA diverse andere Stoffe in die Pillen gepackt und die Infos diesbezüglich waren nicht vorhanden
    42 2 Melden
  • sanmiguel 11.08.2017 13:51
    Highlight Was übrigens auch ganz gut hilft, ist sich von der Street Parade komplett fern halten...
    150 35 Melden
    • Mia_san_mia 11.08.2017 14:32
      Highlight Das werde ich auch machen 😉
      37 3 Melden
    • Snus116 11.08.2017 16:48
      Highlight Im Sommer mit Freunden am See wirkt MDMA sowieso besser 😊
      35 8 Melden
    • Mia_san_mia 11.08.2017 19:35
      Highlight @Snus: Genau so ist es 😀
      8 5 Melden
  • Mia_san_mia 11.08.2017 13:50
    Highlight Eolche Sachen sollte man nur von jemandem holen, den man kennt und vertrauen kann. Ich würde nie einfach auf der Strasse etwas kaufen.
    47 5 Melden
    • one0one 11.08.2017 14:14
      Highlight Am besten mehrere bei jemandem kaufen dem Mann traut, dann testen lassen...

      Wenn man sich damit auskennt kann man es zur "Not" auch mal auf der Gasse kaufen... Dann wuerde ich aber erst mal eine halbe werfen.

      Die oben beschriebenen Pillen wuerde ich eher als Gluecksfall bezeichnen wenn man nicht gerade ein 50Kg Mensch ist und eine Ganze wirft... Viel gefaehrlicher sind die Pillen die nicht MDMA sondern irgendwelchen anderen Scheiss wie MDA enthaelt... Oder schlimmeres...

      Stay safe... Stay togheter!!
      64 3 Melden
    • Darth Unicorn 11.08.2017 14:14
      Highlight Viele Touristen, welche keine Kontakt Person haben, kaufen dies auf der Strasse, vermute ich mal
      34 1 Melden

Wann ist es okay geworden, sein Wort nicht mehr zu halten?

«Ich komm dann später. Vielleicht.»

Letztens auf Instagram hab ich sie wieder gesehen: die grafisch einwandfreie Aufforderung, freitagabends doch einfach zuhause zu bleiben nach einer anstrengenden Woche. «Selfcare first» lautet die ungeschriebene Regel des Instaversums.

Hauptsache, man tut sich selbst etwas Gutes, während man ein Klatschheft im Schaumbad liest. Hinter mir die Schaum, äh, Sinnflut! Und was die anderen wollen: auch egal.  

So sehr ich diese Einstellung auch begrüsse – langsam hat sie spürbar negative …

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