Leben
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Der Schweizer Rapper DAIF. bild: Yung Porno Büsi

Interview

Zu Besuch bei einem Rapper, der kein Geheimnis aus seinem Drogenkonsum macht

Sergio Scagliola

Ein Artikel von

«Wer nur Wasser trinkt, hat vor seinen Mitmenschen etwas zu verbergen.»

Charles Baudelaire, französischer Lyriker und bekennender Drogenkonsument, hat dies einst gesagt. Er starb mit 46 Jahren.

Rausch ist ehrlich, real und intim. Ein von Drogen berauschtes Individuum kann sich gegenüber dem eigenen Selbst, den Vertrauten und dem Vertrauten öffnen, kann aber auch durch den Rausch desillusioniert und wirr werden. Desillusioniert ist auch die Kritik der «alten Garde» des Hip-Hops am Newschool: zu wirr, zu unklar, zu vernebelt von verschiedensten synthetischen Drogen.

Die Kritik innerhalb der Szene besteht im Prinzip nur aus einseitigem Herumhacken auf den «weggetretenen Newschool-Rappern», ohne eine konstruktive Diskussion führen zu wollen.



Deshalb fahre ich nach Frauenfeld, um einen Rapper zu besuchen, der sich im experimentellen Feld des Genres bewegt und offenkundig Drogen konsumiert. Musiker DAIF hat mich mit seiner sphärischen, fast psychedelischen EP «카프리 선데이» ziemlich beeindruckt, von der LYRICS-Leserschaft aber fast keinerlei positives Feedback erhalten.

DAIF – «KETI HILFT GEGE DEPRESSIONE»

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Video: YouTube/DAIF

LYRICS Magazin – Sonderausgabe

Dieser Artikel stammt aus der Sonderausgabe «Hat Rap ein Problem?» des Schweizer Hip-Hop-Magazins LYRICS. In Zusammenarbeit mit den Autoren wird watson in der letzten Dezember-Woche ausgewählte Artikel online stellen.

Welche Themen behandelt die Sonderausgabe?

Ist Hip-Hop sexistisch? Gewaltverherrlichend? Antisemitisch? Hip-Hop ist im Jahr 2018 die dominante Jugendkultur, Rap das führende Musikgenre in der Hitparade. Die zunehmende Popularität führte in den vergangenen Jahren vermehrt zu kontroversen Debatten. In der Sonderausgabe rollt das grösste Schweizer Hip-Hop/Urban-Medium die Brennpunkte mit interessanten Gästen neu auf.

Die Sonderausgabe gibt es für 10 Franken hier im Shop >>

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cover: lyrics

Ich werde am Bahnhof Frauenfeld abgeholt. DAIF ist Mitte zwanzig und von unruhiger Natur. Schwarzlackierte Fingernägel komplementieren die Anarcho-Tumblr-Ästhetik, die man auch in seiner Musik heraushört. Er als Künstler verschmilzt mit dem Menschen hinter der Musik – was ich nicht erwartet hatte.

Nach Beschaffung von Snacks, Eistee und Dosenprosecco führt mich DAIF im Untergeschoss eines grauen Blocks einen langen Gang entlang, vorbei an Heizräumen und Kellerabteilen.

Das Studio ist ein ziemlich grosser Raum, vollgestellt mit Instrumenten, leeren Flaschen, farbigen Lichterketten, Studioequipment und zwei Sofas. Die Luft riecht ein wenig abgestanden, nach warmen Elektronikgeräten, nach Gras. Und Bier.

DAIF packt Haschisch aus, beginnt, sich einen Joint zu drehen, ich nippe an meinem Eistee und stelle meine erste Interview-Frage.

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bild: yung porno büsi

DAIF, warum tragen deine Songs Titel wie «Keti hilft gege Depressione»? Ist deine Musik eine Art Verarbeitung deiner eigenen (Drogen-)Probleme?
DAIF: Drogen sind sicher zum Teil eine Ablenkung von eigenen Problemen. Es gibt sicherlich Leute, die desillusioniert sind und kein Vertrauen in diverse Dinge haben. Der Glaube fehlt häufig in Bezug darauf, ob man wirklich machen kann, was man will. Vielleicht können Drogen in diesem Fall helfen. Und wenn man das auf die Hip-Hop-Szene beziehen will: Hip-Hop ist schon ein ziemlicher Circle-Jerk und bewegt sich nur schwerfällig aus diesem Kreis hinaus. Aber es ist ja auch okay und wichtig, dass man das Gespräch eröffnet und über den eigenen Konsum spricht. Teils ist der eigene Drogenkonsum und wie man damit umgeht etwas, worüber man sprechen will, und das finde ich nicht per se etwas Schlechtes.

... und deshalb ist «Keti hilft gege Depressione» etwas sehr Reales, weil es deinen Konsum thematisiert. Ich frage mich einfach, ob sich die Diskussion verändern würde, wenn statt Xanax, Lean oder Ketamin Heroin konsumiert werden würde.
Die Reaktion wäre sicher anders, als sie jetzt ist. Aber Lean als Opiat ist ja sowieso nahe verwandt und in diesem Zusammenhang kommt auch diese Frage immer wieder auf. Man darf aber nicht vergessen, dass Heroin extrem stigmatisiert ist, weil Heroin in der Schweiz eine grosse Rolle gespielt hat. Man hat sich damit auseinandergesetzt und die Heroinkrise ziemlich konsequent eingedämmt. Acid beispielsweise wurde ähnlich stigmatisiert: Wenn du durch die Stadt läufst und dir deine Eltern sagen: «Hey, der Typ ist vor zehn Jahren auf LSD hängengeblieben», dann wird dir so ein Stigma weitergegeben irgendwie. Vielleicht ist die Diskussion, die heute geführt wird, einfach wieder eine neue Art, wie wir mit einer neuen Modedroge umgehen.

Machst du einen Unterschied zwischen Gras, LSD und Heroin?
Ich glaube nicht, keine Ahnung. Ich kann ja sowieso nicht über etwas schreiben oder eine Aussage darüber machen, was ich nicht kenne. Heroin ist so stigmatisiert und auch für mich zu weit weg, als dass ich irgendwie in Kontakt damit kommen würde, da das Stigma auch in mir extrem dominant ist. Deshalb: Keine Ahnung, ob ich wirklich einen Unterschied machen würde.

Wir sind auch nicht die Generation, die sich stark mit Heroin auseinandersetzen musste.
Ich fände es wichtig, dass man Drogen offen in der Öffentlichkeit thematisiert. Man weiss als Durchschnittsbürger nicht viel über Drogen, sondern wird oft nur mit Klischees und Halbwahrheiten konfrontiert. Das finde ich das Interessante an Hip-Hop. Es gibt kein Genre oder auch keine Kultur, die sich so ehrlich mit schwierigen Thematiken auseinandersetzt. Ob das nun in Misere oder in Glorifizierung und Lobpreisung ist. Es ist ein Sprachrohr für Anti- und Gegenkultur und das empfinde ich als verdammt guten Rahmen, um Drogen zu thematisieren.

DAIF erzählt mir, dass er in nur einer Woche sein neustes Projekt «Molly und Speed» konzipiert und realisiert hat. Während DAIF mir das Album zeigt, fällt mir auf, dass ich keine Ahnung habe, wie spät es eigentlich ist. Eindrücklich, wie schlecht meine innere Uhr ohne Tageslicht auskommt, obwohl ich doch nur fünf Meter unter dem Boden bin.

Wie kannst du so völlig abgeschnitten vom Geschehen und ohne zu wissen, ob jetzt eigentlich Tag oder Nacht ist, arbeiten?
Dadurch blühe ich erst so richtig auf. In diesem zeitlosen Raum gibt es keinen Grund, zu denken, dass ich vielleicht mal zu Abend essen oder schlafen gehen sollte. So wird die Couch für einen Powernap genutzt und der Name des Albums zum Programm.

Was spielen Drogen für eine Rolle in deinen Aufnahmesessions?
Sie sind Hilfsmittel. Wahrscheinlich könnte ich auch ein paar Monate hardcore meditieren, dann zehn Minuten auf die Couch sitzen und einen Acid-ähnlichen Trip haben, aber ich habe leider die Disziplin nicht dafür. Deshalb bleibt es wohl bei LSD. Drogen sind ein erleichterter Zugang zu anderen Stadien verschiedenster Dinge, sei es das eigene Bewusstsein, sei es die Musik, die Wahrnehmung, was auch immer. Ich kann mich besser auf die Musik konzentrieren und werde nicht abgelenkt. Zudem: Amphetamin hält wach.

Yung Lean wecke in ihm ein Verlangen, Gras zu rauchen, erzählt mir DAIF, sich einen zweiten Joint anzündend. Ich begutachte DAIFs T-Shirt mit einem Backprint, auf welchem riesig «Ecstasy» steht, im Hintergrund läuft Yung Lean.

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Yung Lean. Video: YouTube/Yung Lean

Musstest du dir schon konkrete Kritik auf deine Musikvideos oder deinen offenen Umgang generell mit Drogen hin anhören?
Ja, aber nie direkt. Man spricht ja auch nicht gerne darüber. Ich bekomme es mit, wenn mir Freunde Screenshots von DMs zeigen, in denen steht: «Hä, hat er jetzt wirklich was gezogen?» Direkt wurde ich noch nie damit konfrontiert, vielleicht aber doch und ich habe es einfach verdrängt. Ich glaube schon, dass es mein Umfeld zweiter Hand beispielsweise ziemlich verstört.

Sind Musiker für den Konsum ihrer Hörerschaft mitverantwortlich?
Schwierig. Ich denke, wenn nicht so viele Musiker, die ich gefeiert habe, Drogen genommen hätten, würde ich wohl mehr Distanz zum Thema haben. Ich glaube, Musik kann ein Trigger sein, Lust auf einen Rausch zu haben.

«Ich will kein Vorbild sein und warum sollte ich ein solches sein, nur weil ich Musik mache?»

Heisst das, deine Lieblingskünstler animieren dich irgendwie zum Drogenkonsum?
Man ist sowieso immer selbst für seinen Konsum verantwortlich. Wenn man wirklich eine Hörerschaft hat, dann kann man schon argumentieren, dass ein Vibe vermittelt wird. Aber es rappt ja auch niemand über Safer Use. Bei meiner Musik kann man es vielleicht so sehen: Ich weise einfach jegliche Verantwortung von mir, weil ich in meiner Musik meinen Shit verarbeite. Ich will kein Vorbild sein und warum sollte ich ein solches sein, nur weil ich Musik mache? Kürzlich ist jemand zu mir gekommen und hat gesagt, er habe ziemliche Cravings nach Drogen bekommen, als er meine EP gehört hat. Und ich habe mir dann zum ersten Mal überlegt, dass meine Musik ja so etwas triggern kann. Aber ganz ehrlich: Falls ich jemals in einer Lage wäre, wo ich wirklich viele Leute triggern könnte, Drogen zu nehmen, würde ich sowieso vor dem Druck wegrennen und abtauchen in eine Selbstversorgungs-Kult-Kommune irgendwo im Ödland. Das ist mein Backup-Plan eigentlich. Wenn ich nicht mehr mit den Thematiken spielen kann, mit denen ich mich jetzt auseinandersetze, verliere ich vermutlich die Nerven.

DAIF hat sich daran gestört, dass ich in der Interviewanfrage über die Kunstfigur DAIF sprechen wollte. Er sagt, jetzt sei er mal ehrlich und unverstellt und werde dann als Kunstfigur diffamiert.

DAIF konsumiert Drogen und spricht darüber, unternimmt zumindest den Versuch, es irgendwie offen zu thematisieren. Auf seine Weise.

DAIF zieht eine Line Amphetamin von einer Schallplattenhülle. Es wird wohl wieder eine lange Studiosession in Frauenfeld.

Drogen im Schweizer Abwasser, 2017 – MDMA

Crackpfeifen-Automat sorgt für Verwirrung:

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • CDBS 29.12.2018 20:57
    Highlight Highlight Wen genau hat DAIF beeindruckt, wie das im Anfang des Textes steht. Dass er bei der LYRICS-Leserschafft schlecht ankommt, hat übrigens auch nicht mit seinem (offenen) Drogenkonsum zu tun, sondern ist allein der Tatsache geschuldet, dass seine Musik echt schlecht. Da fehlt für mich einfach alles, was guten Hip Hop ausmacht.
  • Mia_san_mia 29.12.2018 16:48
    Highlight Highlight Da habe ich mehr erwartet... Solche Typen die in irgendeinem Kellerstudio hocken, ein bisschen drauf sind unbelangloses Zeugs reden, gibts viele. Und als Rapper zum eigenen Drogenkonsum zu stehen, ist jetzt auch nicht so speziell...
    • Mia_san_mia 29.12.2018 17:13
      Highlight Highlight Belangloses Zeugs meine ich natürlich 🙈
    • derEchteElch 29.12.2018 19:25
      Highlight Highlight Kann dir in allem zustimmen.
    • Natürlich 29.12.2018 20:43
      Highlight Highlight Natürlich gibts davon einige.
      Aber es gibt bestimmt mehr die jeden Morgen um 6 aufstehen zur Arbeit fahren und um 6 wieder nach hause kommen.
      Was hast du dennionkret erwartet von diesemInterview?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 29.12.2018 15:48
    Highlight Highlight Was will mir dieses Interviews sagen? "Konsumiert Drogen um Ideen zu erhalten". Das wäre ganz schwach. Genau so schwach wie die Menschen dazu. Drogen nach all den Aufklärungen zu nehmen, ist mehr als nur dumm. Sie helfen nur einem, dem Dealer. Wenn man hörte, was die Beatles nach ihrem Indienguru musikalisch geliefert - ein Gedudel. Weg mit dem Zeugs.
    • AdiB 29.12.2018 16:42
      Highlight Highlight Ähm die beatles und allem voran john lennon habe nach bekanntgabe des drogenkonsums die richtig geilen tracks geliefert. Sowie jim morrison noch nie nüchtern beim schreiben und spielen heschweige den an den konzerten. Jimmy hendrix war dauerhaft auf lsd. John lee hooker wsr praktisch ständig besoffen. Also viele der ganz grossen musikalischen kunstwerke wären ohbe drogen nie geschaffen worden.
      Deogen und kunst allgemein sind halt wie pech und schwefel. Drogen können den horizont öffnen und dein denken erweitern.
    • welefant 29.12.2018 16:56
      Highlight Highlight was hast du konsumier adi?
    • Der Kritiker 29.12.2018 17:00
      Highlight Highlight AdiB, das mag ja stimmen. Dies trifft jedoch nur auf den Künstler zu, nicht auf die Fans. Dort führt der Drogenkonsum, v. a. bei vielen Hippi Hoppies, einzig und allein zu Aggression. Und, auch wenn ich gewissen Hip Hop Geil finde, Vergleiche bitte nicht Hip Hop mit den Kunstwerken von Jim Morrison, bitte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • paco95 29.12.2018 15:21
    Highlight Highlight Der Typ ist doch die beste Anti-Drogenwerbung selbst: Umbekannter Rapper welcher in einer versifften Studio-Bude irgendwo in einem thurgauischen Keller lebt und produziert und sich selber einredet er wäre damit glücklich.
    • Natürlich 29.12.2018 20:41
      Highlight Highlight Sorry aber dann hast du dieses Interview nicht verstanden.
      1. spricht er nirgends davon glücklich zu sein.
      2. muss man denn ein berühmter Rapper sein um glücklich zu sein?
  • Gzuz187ers 29.12.2018 15:03
    Highlight Highlight 1. Haben die vorherigen Kommentare was das Interview angeht vollkommen recht.
    2. Gibt es wohl vermutlich keinen Rapper der je seinen Drogenkonsum verheimlicht hat.
    3. Kommt mir das ganze vor wie ein Promomove für einen unbekannten „Rapper“ der es nicht schafft mithilfe seiner Musik zu überzeugen und jetzt mithilfe der ganzen Drogensache probiert Klicks zu generieren. Denn seine Aussagen zu Drogen habe ich alle schon mal irgendwo gehört. Ausserdem gäbe es viele Künstler die spannende Erfahrungen (auch negative) mit Drogen gemacht haben z. Bsp. MC Bogy
    • AdiB 29.12.2018 16:47
      Highlight Highlight Gut aber mc bogy hatte mehr ein alkoholproblem. Natürlich ist alkohol auch eine droge. Mitlerweile kifft bogy nur noch, alles andere hat er abgelegt. Er selbst sagt dass grass ihn am besten auf dem boden hält und er sich kontrollieren kann. Es hat aber auch was mit dem sorgerecht zu tun. Er will sein kind sehen dürfen.
    • loquito 29.12.2018 18:33
      Highlight Highlight @AdiB und Alkohol ist was???? Genau so eine Droge wie Gras oder Heroin...
  • #Technium# 29.12.2018 15:00
    Highlight Highlight Würde gerne mal von Emma Armour lesen, was sie alles so konsumiert im Zürcher Partyleben...😉
  • Ikarus 29.12.2018 14:39
    Highlight Highlight Schwaches interview. Das sind für mich die 9-10 vorbereiteten fragen gewesen aber die jeweils 2-3 vertieften fragen die sich aus dem gespräch ergeben wurden vergessen. Dieses interview hätte genauso per mail geführt werden können dafür musste man nicht vor ort sein. Ich hoffe auf eine zeit wo qualität wieder mehr zählt als quantität..
  • stereo 29.12.2018 14:37
    Highlight Highlight gott ist das ein schlechter song! das ist für mich kein richtiger hip hop/rap mehr! in meinen augen auch eine ganz andere szene.
  • Sauäschnörrli 29.12.2018 14:24
    Highlight Highlight Uns Thurgauern sollte man das musizieren verbieten.

    Play Icon
    • lily.mcbean 29.12.2018 16:58
      Highlight Highlight Uns bündnern auch 🤣
      Play Icon
    • Ruefe 29.12.2018 18:34
      Highlight Highlight Musikalisch ist das Lied halt Schülerband-Standart, nichts Schlimmes dabei. Aber dieser völlig ironiefreie Lokalpatriotismus tut mehr weh als die Musik
    • FloW96 29.12.2018 19:09
      Highlight Highlight @lily.mcbean: Gimma ist meiner Meinung nach der talentierteste Rapper der Schweiz, auch seine neueren Werke überzeugen. Wenn du bisher nur "Superschwiizer" kanntedt - reinhören lohnt sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexenkönig 29.12.2018 14:23
    Highlight Highlight Eine Rolle als Vorbild kann man nicht einfach wegreden oder sich ihr entziehen, man kann sie lediglich ignorieren.
    • ujay 29.12.2018 16:02
      Highlight Highlight Wieso verdammt nochmal müssen Musikerlnnen etc. Vorbilder sein? Auch so ein dummes Cliche.
  • Pümpernüssler 29.12.2018 13:48
    Highlight Highlight Verstehe den Sinn dieses Interviews nicht so ganz. Ist doch viel zu kurz um wirklich vertieft in das Thema eindringen zu können.

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Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

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