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bild: instagram/thefashionfraction

Eine halbe Million schaut ihr zu – aus dem Leben einer Influencerin

Instagram: Michèle Krüsi aus Braunau bedauert, dass ihr Beruf als Influencerin noch immer belächelt wird.

janine bollhalder / schweiz am wochenende



«Eigentlich stehe ich lieber hinter der Kamera», sagt Michèle Krüsi. Eine paradoxe Aussage für die junge Frau aus dem beschaulichen Braunau. Sie trinkt in New York Cocktails, besucht in Paris Kunstgalerien und posiert auf der Tower Bridge – und sie teilt diese Augenblicke mit ihren 473'000 Followern auf der Internetplattform Instagram unter dem Benutzernamen «thefashionfraction».

Die 28-Jährige lädt jeden Tag ein Bild auf die soziale Plattform, das verlange der Algorithmus. Krüsi ist gelernte Polygrafin. Sie wollte sich weiterbilden, besuchte ein Studium in visueller Gestaltung. «Ich habe Montag bis Donnerstag gearbeitet, Freitag und Samstag an der Hochschule studiert und sonntags meine Eltern besucht und gebloggt. Freizeit hatte ich damals keine», sagt Krüsi rückblickend.

Heimliche Leidenschaft wird zum Erfolg

Michèle Krüsi hat vor zehn Jahren heimlich mit dem Bloggen angefangen: «Wenn meine Eltern weg waren, habe ich Kamera und Stativ gepackt und mich vor die Hauswand gestellt.» Sie habe ihre Freude an der Mode teilen wollen. In ihrem näheren Umfeld interessierte sich niemand für das Thema. Im Internet hingegen hat sie viele Gleichgesinnte gefunden: «Mein Instagramprofil gehört inzwischen zu den grössten der Schweiz.» Als das Bloggen mehr Zeit verlangte, hängte Krüsi Job und Studium an den Nagel. «Es ist mir schwergefallen, zu kündigen», sagt sie, die nie den Traum hegte, Influencerin zu werden und von der selbstständigen Tätigkeit zu leben.

Die Bilder von Michèle Krüsi sind bunt und lebendig. Man sieht die 28-Jährige mal mit dem Mund voller Spaghetti, im Bademantel und mit Zeitung auf dem Balkon oder – in einer immer wieder auftauchenden Pose – mit hochgestrecktem Bein, ähnlich einer Ballerina. Krüsi ist sichtbar beweglich und sie scheut sich auch nicht, in Bikini oder Unterwäsche zu posieren. «Das ist doch etwas Natürliches», sagt sie. «Ich will damit den Körper entsexualisieren.»

Krüsi ist auch in ihrem Alltag natürlich unterwegs, zum Interview kommt sie nicht in Designerkleidung gehüllt, sondern ohne Make-up, in einem Rollkragenpulli, Jeans und weissen Sneakern. «Die sind immer trendy», sagt sie, merkt dann aber an, dass sie eigentlich keine Ahnung hat, was gerade «in» ist. «Ich trage einfach, was ich will.» Und das kommt an: Krüsi kann gut von ihren Instagrambeiträgen leben. «Ich verdiene nicht jeden Monat gleich viel, aber ich würde doch sagen, mehr als den durchschnittlichen Schweizer Lohn.»

Trotzdem werde ihr Job oft belächelt. «Man ahnt nicht, wie viel Arbeit hinter einem Beitrag steckt», sagt sie. «Mein Tag startet und endet um sieben Uhr.» Einen Tag lang entwerfe sie Konzepte für die Instagrambilder, an einem anderen Tag beantworte sie Mails und den nächsten Tag widme sie dem Fotografieren. An diesem Punkt habe die Selbstständigkeit aber auch ihre Vorteile: «Ich mache die Bilder oft mit Influencer-Kollegen – so verbringe ich Zeit mit Freunden und arbeite.»

Den veröffentlichten Bildern fügt Krüsi stets eine Bildunterschrift hinzu – in Englisch. «Meine Follower kommen hauptsächlich aus der Schweiz, Deutschland und Amerika», sagt Krüsi. Instagram ist für sie aber keine Werbeplattform – auch wenn die publizierten Werbebeiträge ihr Leben finanzieren. «Ich will meinen Freunden Tipps geben, kein Produkt aufschwatzen.» Der Konsum sei es auch, der sie an Instagram störe. «Ich gebe auf den Bildern nicht an, von wo meine jeweilige Kleidung ist.

Die Outfits sollen lediglich der Inspiration dienen. Ähnliche Stücke finden sich oft bereits im Kleiderschrank.» Und doch ist es die Kauflust der Follower, die Michèle Krüsis Leben schlussendlich finanziert. Eine lange Partnerschaft pflege sie mit Dyson(Interview zum Thema: siehe Box). Man sieht Krüsi vor dem Spiegel die Haare föhnen, in einem langen lila-orangenen Kleid – Vorbereitungen für das Zürich Film Festival. Weiter nach unten gescrollt sieht man Krüsi vor dem Spiegel, in Ballerinaposition – flexibel, wie es der Föhn sei. Dieser liegt am Rande des Bildes, nicht im Fokus. Das ist Krüsi wichtig – es soll nicht werberisch wirken.

Michèle Krüsi zeigt sich auf ihren Bildern mal sexy als Piratenfrau mit Champagner, mal hangelt sie sich wie ein Äffchen auf das Verdeck eines Boots, mal versteckt sie sich hinter Sonnenbrille und Kaffeetasse. Persönlich ist sie aber vor allem natürlich, locker und bodenständig. «Viele Leute sagen, ich sei privat anders als auf Instagram», sagt die gebürtige Thurgauerin.

Aber äusserlich erkennt man Krüsi wieder. Das sei es auch, worauf sie Wert lege: «Natürlich bearbeite ich meine Bilder gewissermassen – etwa die Farben. Aber ich würde mein Aussehen niemals so verändern, dass mich niemand mehr auf der Strasse erkennt.» Authentizität inmitten Perfektion. Aber diese makellose Scheinwelt Instagrams mache Krüsi schon lange nichts mehr aus. «Ich nehme das nicht mehr so ernst.»

Ihre Kreativität kann Krüsi mit einem Instagramkanal nicht ausreichend ausleben. Frecher und freizügiger zeigt sie sich auf ihrem zweiten Account: Leonessa Lingerie. Hier drehen sich die Beiträge um Krüsis Unternehmen – das Unterwäschelabel Leonessa Lingerie. «Ich habe meine Unterwäsche immer im Ausland eingekauft. In der Schweiz habe ich nur ganz selten etwas gefunden, das mir gefällt und auch bequem sitzt.» Die Produkte werden in Portugal hergestellt, versandt aber von Krüsi höchstpersönlich: «Meine Wohnung sieht aus wie ein Warenlager. Ich verpacke alles von Hand und bringe es auf die Post», sagt sie. Krüsi hofft, dass ihr «Baby» schnell wächst und ihre Haupteinkommensquelle wird. «Ich hoffe, Leonessa Lingerie ist meine Zukunft – auch, falls Instagram eines Tages das Zeitliche segnet.»

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121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoci 03.02.2020 10:49
    Highlight Highlight Ich Frage mich woher diese Hetze gegen Influenzerinnen kommt, selbst seriöse. Die Behandlung als wären sie Prostituierte. Genereller Frauenhass?
    Diese Frau macht einen seriösen guten Job. Sie ist erfolgreich, weil sie ein gutes Auge und Fantasie für Mode hat, seriös arbeitet und recherchiert und zu den besten gehört.
    Sie hat deshalb meine volle Bewunderung, wie alle Influenzer, vor allem die die es nicht mit Sex im weitesten Sinne versuchen. Sie haben die Möglichkeiten gesehen und aus dem Nichts ein lukratives Buisness gestartet.
    SInd die Kommentare Neid, weil viel Geld für nichts tun??
  • RAZZORBACK 02.02.2020 23:48
    Highlight Highlight sowhat
    02.02.2020 08:49
    Warum nicht? Sie gehören zu heutigen Leben dazu.

    Echt jetzt? Zu deinem "Leben" vielleicht.

    ZU MEINEM BESTIMMT NICHT.
  • Bruuslii 02.02.2020 11:53
    Highlight Highlight mir ist tatsächlich völlig wurst, wie erfolgreich jemand auf den sozi-medien ist.
    ich gönn ihr und bedem das sogar.

    nur: "«Es ist mir schwergefallen, zu kündigen», sagt sie, die nie den Traum hegte, Influencerin zu werden und von der selbstständigen Tätigkeit zu leben."

    die arme wurde quasi dazu gezwungen oder was? erwartet sie mitleid? fällt mir also eher schwer, hier mitleid zu empfinden.

    den rest des artikels hab ich mir dann auch gespart, weil irelevant.
    • Hoci 03.02.2020 11:09
      Highlight Highlight Es geht nicht um Mitleid, sondern um den mutigen Sprung sich in einem neuen Bereich selbstständig zu machen. Viele scheitern, sie nicht. Für ihr Risiko (harte Arbbeit und Talent) wurde und wird sie belohnt.
      Sie ist eher ein Vorbild im Sinne no risk no chance.
      Es sollten angesichts der krassen Frauendiskriminuerung in der Berufswelt mehr Frauen selbstständig und Unternehmerinnen werden. Es lohnt fast immer extrem. Zumindest für solche mit Köpfchen, Ehrgeiz und Talent.
  • Reptile 02.02.2020 09:47
    Highlight Highlight Ich find sie super und ihren Instaaccount ist fast schon Kunst. Weiblich, authentisch, wunderschön und feministisch. Ich bin ein Fan!
  • SchnippDippDapp 02.02.2020 06:50
    Highlight Highlight Das wird alles mal zurückkommen. Ich glaube kaum, dass die jetzigen Full-Time Influencer in 10 Jahren noch davon leben können. Da diese, oftmals sehr jungen, Menschen sich gegen eine Ausbildung entschieden haben wird das dann sauschwer.
    • sowhat 02.02.2020 08:47
      Highlight Highlight Na, sie hat sich doch ein zweites Standbein erarbeitet.
    • SchnippDippDapp 02.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Ja, hat sie, aber wenn der Insta-Accoubt mal nicht mehr in ist, ist das zweite Standbein auch in Schwierigkeiten.
      Andere Frage, zahlen Influencer auch ALV/IV Beiträge und brav in die PK ein?
    • sowhat 02.02.2020 19:50
      Highlight Highlight Doch, sie kann die Wäsche auch über andere Plattformen vertreiben.
      Und ja zahlen sie. Sie sind selbständig Erwerbende und als solche angemeldet.
      Hatten wir nicht vor Zeiten mal eine Story dazu hier?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hä?Nö! 02.02.2020 06:36
    Highlight Highlight Ernsthaft? auf der einen Seite wird Greta glorifisziert und auf der anderen Seite hat man solche Influencer... Konsumgeilheit in Reinform
    • Hoci 03.02.2020 11:17
      Highlight Highlight Nennt sich Werbung und Mode, gabs schon immer. Die vorgestellte Dame hat dazu Talent und geht schon fast Richtung Kunst.
      Greta ist politisch aktiv, nicht zu vergleichen.
  • Snowy 01.02.2020 21:37
    Highlight Highlight Ich belächle nicht in erster Linie die Influencer, ich belächle die volljährigen und zurechnungsfähigen Follower.
  • öpfeli 01.02.2020 19:37
    Highlight Highlight «Ich will damit den Körper entsexualisieren.»

    😂😂😂 genau.
    • Hoci 03.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Ich finde sie hat recht.
      Ihre Fotos sind nicht sexualisiert.
      Man kann im Bikini und Unterwädche, in allem so und so posieren. Das eine ist ein sachliche Modefoto, ein Verksuffoto, das andere Kunst das dritte Porno. Das ist unterscheidbar aufgrund Posen und Kontext.
  • Namenloses Elend 01.02.2020 19:28
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
  • So oder so 01.02.2020 17:19
    Highlight Highlight So Instagram Menschen brauchts Echt nicht bei Watson.
    • sowhat 02.02.2020 08:49
      Highlight Highlight Warum nicht? Sie gehören zu heutigen Leben dazu.
    • Flötist 02.02.2020 09:05
      Highlight Highlight @sowhat Das ist doch kein Argument. Das Coronavirus gehört zum heutigen Leben auch dazu. Und jetzt?
  • Schniggeding 01.02.2020 16:50
    Highlight Highlight Bild ich mir da was ein oder sind die meisten Instagramerinnen gelangweilte Aussenseiterinnen vom Lande die von der weiten grossen Welt träumen.
    • So oder so 01.02.2020 17:14
      Highlight Highlight Ich Denke eher weniger.
  • landre 01.02.2020 16:40
    Highlight Highlight Kompetent/ fähig und erfolgreich eine digitalisierte Scheinwelt(...) abbilden und vertreten zu können, setzt effektiv mehr oder weniger harte Arbeit voraus. Und solange diese sozial digitalisierten «Influencer-innen» als pure Unterhaltung konsumiert werden, darf man es auch als Kunstgewerbe einordnen. Problematischer könnte es werden wenn immer mehr Erwachsene und vor allem Kinder und Jugendliche dieses Phänomen und dessen Inhalte/ Wirkungen als alltagstaugliches Vor- Leitbild einsetzen.
  • dmark 01.02.2020 16:31
    Highlight Highlight "Trotzdem werde ihr Job oft belächelt..."
    Naja, das geschieht vielen Menschen in "unproduktiven Berufen", wenn "die Arbeit" so rein gar nichts für das eigentliche Leben einbringt.
    Wie sollte ich - als Beispiel - von ihren Blogs profitieren?
    Also ist rein für mich betrachtet ihre "Arbeit" überflüssig und wertlos.

    Der Rest schaut sich wahrscheinlich nur die Bilder an...
    • Team Insomnia 01.02.2020 21:48
      Highlight Highlight Das gilt aber such für Tennis oder Fussballspieler, die bringen auch rein gar nichts für das eigentliche Leben.
    • DuhuerePanane 02.02.2020 10:28
      Highlight Highlight Tennis oder Fussball hat Unterhaltungswert.
  • John Henry Eden 01.02.2020 16:29
    Highlight Highlight Die Modewelt war auch schon vor den Influencern eigen. Wenn sich «künstlerischer» Anspruch mit einem Milliardenbusiness mischt, gelten andere Ansprüche.

    Keine andere Branche veranstaltet mehr Anlässe, die nur der eigenen Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung dienen. Wieso sollte es in den sozialen Medien anders sein?

    Doch alles ist legal. Und da eine Nachfrage besteht, ist ein Angebot vorhanden.



  • Nurmalso 01.02.2020 16:27
    Highlight Highlight Die Menschen sind halt ein Volk der Vojeure ich bin nicht mal ein Influenzer aber Google Microsoft und all die Firmen wollen immer wissen was ich tu.
  • Badummtsss 01.02.2020 16:26
    Highlight Highlight Eltern besuchen giltet nicht als Freizeit? 😂
    omg
  • Gawayn 01.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Liebe Watson
    Ich möchte euch nochmals daran erinnern.
    Ihr habt mal eine Umfrage gestartet,
    Was wir Leser gerne sehenund was wir weniger sehen wollen.

    Influencersachen war das mit Abstand Häufigste, was weniger gesegen werden wollte.

    Bitte erinnert euch daran und lasst den Influencern ihre eigene Plattform.
    Gebt denen bitte nicht hier noch eine.

    Das wird hier, laut letzter Umfrage nicht gemocht!
    • 's all good, man! 01.02.2020 17:33
      Highlight Highlight Hahaha - und alle klicken den Artikel an und schreiben fleissig Kommentare, in denen sie sich über die Instagrammer auslassen und es ach so lächerlich finden. Wenn das wirklich so irrelevant wäre und keinen interessiert, liesse sich das problemlos über das Klickverhalten steuern. Dass dem nicht so ist, kann man sich ja demnach denken und darum ist diese ständige Empörung auch ziemlich entlarvend.
    • Gawayn 01.02.2020 18:00
      Highlight Highlight Das einzige was ich gegen solcher Artikel tun kann, wenn sie hier gezeigt werden ist mich beschweren.

      Gelesen hab ich es nicht.
      Ich finde die Dödel sollen auf Instawasauchimmer Posten was sie wollen.
      Leute ohne eigene Ideen oder Perspektive mögen so geistig bankrott sein die auch zu folgen.

      Aber hier, braucht es keine Plattform für die.
      Oder es läuft als Payd Post gekennzeichnet.
      Just my 50 Cent...
    • Natürlich 01.02.2020 18:57
      Highlight Highlight @s‘all good man
      Du bringst es völlig auf den Punkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 01.02.2020 16:08
    Highlight Highlight ach wie schön ! das Leben der Fassade gewidmet
  • Guybrush Threepwood 01.02.2020 15:17
    Highlight Highlight Natürlich muss der fön etwas in der ecke dezentral sein. Sonst wärs ja keine gute Werbung
    Benutzer Bild
  • BoJack Horseman 01.02.2020 15:12
    Highlight Highlight Unglaublich. Gekaufte Follower, die wenigen Kommentare fast ausschliesslich von anderen ‚Influencern‘, die sich gegenseitig hochpushen.

    Welche Marketingabteilung zahlt für diese narzistische Inszenierung ohne Reichweite?
  • Heinzbond 01.02.2020 15:10
    Highlight Highlight Arme bedauernswerte Person die denkt das influencer tatsächlich ein echter Beruf ist... Ich würde sie gerne mal einladen, eine Woche nacht Schicht auf Station oder im ops. Oder gerne einfach mal drei von fünf woenden jeweils 24 h zu arbeiten... Dann kann sie mich im gegenzug auch gerne mal eine Woche influencen lassen, dann sehen wir wer mehr schafft und bewegt hat...
    • Magnum44 01.02.2020 15:34
      Highlight Highlight Spricht hier der Neid? Offenbar besteht auf dem Markt ein Bedarf nach solchen Inhalten.
    • Heinzbond 01.02.2020 17:34
      Highlight Highlight Magnum44 Neid worauf? Das sie ihr Leben öffentlich zur Schau stellt? Das sie beim richtigen Bekanntheitsgrad nicht mal was trinken gehen kann ohne von fans/followern umgeben zu sein? Das sie kein Gramm zu nehmen darf denn der Sponsor das nicht möchte? Das gnädig Frau und Co wie Maden im Speck von der Allgemeinheit Leben? Denn auch du bezahlst mit den Produkten ihrer Sponsoren ihren lebensstil...
      Das alles vorbei ist wenn sie einen bescheidenen Tag hat und was falsches schreibt oder sagt?
      Worauf soll ich neidisch sein.. Mich ärgert das die das was sie tun als Arbeit bezeichnen...
    • Gummibär 01.02.2020 19:41
      Highlight Highlight Das gleiche gilt für Fußball-, Baseball-, Basketball- , Golf-,Tennis-, Rennsport- und alle anderen Profis in der Unterhaltungsindustrie die vom Unterhaltungswert ihrer Tätigkeit leben.
      Völlig nutzlos aber eben unterhaltend, wie offenbar diese Influencerin. Kein Grund sich zu ärgern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 01.02.2020 15:02
    Highlight Highlight Was zum Geier regt ihr euch eigentlich auf und warum?
    • dä dingsbums 01.02.2020 15:54
      Highlight Highlight Verstehe das auch nicht.

      Mach mit nichts aus Influecer oder Instagram, aber aufregen muss ich mich darüber nich.

      Jedem das seine.

    • Adam Smith 01.02.2020 16:28
      Highlight Highlight Verzweifelte Leute und teilweise spielt auch Neid mit. Sie haben keinen anderen Lebensinhalt als Andere schlecht zu machen und sie pushen sich daran hoch. Wären sie glücklich mit ihrem Leben würden sie die Influencer und deren Follower einfach leben lassen und ihnen die Freude gönnen.
  • flying kid 01.02.2020 15:00
    Highlight Highlight Ich glaube ihr, dass dies eine Menge Zeit braucht und somit mit Arbeit verglichen werden kann. Auch wenn ich Arbeit anders definieren würde.
    Auch gut wird sie bezahlt, wenn auch viele Influencer für zu wenig Arbeit, zu viel verdienen.
    Was ich mich aber immer frage, denken die Leute auch an die Vorsorge? Zahlen sie in die erste, allenfalls sogar in die zweite Säule ein? Ist ja grundsätzlich wie Selbständigkeit und wenn dann, mit zunehmendem Alter, die Schönheit etwas verblasst, ist es dann halt schwierig, diesen Job weiter so erfolgreich zu betreiben.
    • sowhat 02.02.2020 09:01
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen? Sie ist dran sich ein zweites Standbein aufzubauen.
  • Licorne 01.02.2020 14:55
    Highlight Highlight Es wachsen Generationen heran, welche solchen Narzissten huldigen. Daher wird es wohl auch in Zukunft immer lukrativer, Influencer zu sein. Und auch die Akzeptanz für diesen "Beruf" wird so gesamthaft steigen. Oder hören solche Follower irgendwann auf zu followen?

    Ich werde das Ganze wohl nie verstehen und Influencer immer belächeln. Ich finde es beängstigend, wie 'erfolgreich'/'berühmt'/reich man mit reiner Selbstdarstellung und ohne wirklich ersichtlichem Talent sein kann.
    • dä dingsbums 01.02.2020 16:01
      Highlight Highlight Mit reiner Selbstdarstellung konnte man schon mindestens 10-20 Jahre vor Instagram erfolgreich sein.

      Paris Hilton, Verona Feldbusch, all die Supermodels, reality TV Sternchen, usw.

      Jede Generation hat ihre Promis und Hypes.

      Ich glaube all die Boybands in den 90ern waren als Vorbilder nicht wirklich besser geeignet als die Influencer heute.

      Muss man nicht gut oder schlecht finden. Ist einfach anders.
  • Gottlieb Duttweiler 01.02.2020 14:48
    Highlight Highlight Rumposen und umegwagglä soll also ernsthafte Arbeit sein? Sagen Sie das mal einer übermüdeten, unterbezahlten Pflegekraft, einem Strassenkehrer, einem Notfallsanitäter etc.
    • ursus3000 01.02.2020 16:47
      Highlight Highlight Jeder soll so wie er/sie will
  • Inspektor 01.02.2020 14:40
    Highlight Highlight Ohh arme Influenza... Musst um 7 Uhr aufstehen und bloggen und Mails beantworten.. dann noch die Frisur machen etc.. jaaa echt haaart und einsamer job .soooo anstrengend...kenne das von Kommentieren von Watson Artikel...muss nacher gleich ein Entspannungsbad nehmen
  • DerSchöneVomLande 01.02.2020 14:36
    Highlight Highlight Was heute der influencer ist, war früher die werbung auf pro 7 und RTL.
  • who cares? 01.02.2020 14:35
    Highlight Highlight "Körper entsexualisieren" macht man am besten, wenn man sich in Reizwäsche mit offener Jeans präsentiert. Oder nicht?

    Man darf schon sexy Fotos von sich ins Internet stellen, aber dann so heuchlerisch behaupten, dass es darum ja gar nicht geht, ist halt so naja.
    Benutzer Bild
    • alessandro 01.02.2020 15:00
      Highlight Highlight Ich glaube ihr sofort, dass sie das Gesagte auch noch glaubt...
    • BoJack Horseman 01.02.2020 15:13
      Highlight Highlight Als Influencer influencet man sich selber eben am besten
    • Team Insomnia 01.02.2020 21:52
      Highlight Highlight Aber geil sieht sie schon aus. Das wars dann auch 😂
  • Rolf_N 01.02.2020 14:32
    Highlight Highlight Für mich nicht nachvollziehbar wieso das so spannend sein soll irgendwelche Bildli von irgendwelchen Leuten anzuschauen welche man gar nicht kennt. Da schau ich mir sogar lieber die gute alte Diashow bei meinen Grosseltern an.
    • sowhat 02.02.2020 09:05
      Highlight Highlight Hast du tatsächlich noch nie eine Zeitschrift angeschaut?
      Ist doch das Selbe einfach in alt.
  • Cédric Wermutstropfen 01.02.2020 14:26
    Highlight Highlight Ja klar, mit Baguettes vor dem Eiffelturm, weil Frankreich. Das ist ja komplett plump und lächerlich.
  • weissaunöd 01.02.2020 14:25
    Highlight Highlight "Einen Tag lang entwerfe sie Konzepte für die Instagrambilder" - sorry, aber all diese Influencer kopieren Ihre Motive andauernd von einander, da ist null Kreativitaet dabei. Genauso uniform sind die Outfits. Ein kurzer Blick auf das Profil dieser Dame zeigt genau das gleiche.
    Narzissmus und Selbstüberschätzung.
    Benutzer Bild
  • Flötist 01.02.2020 14:22
    Highlight Highlight «Das ist doch etwas Natürliches»

    Kacken ist auch etwas Natürliches. Eine Legitimation es so zur Schau zur stellen und so zu tun als ob es normal sei? Nein.
    • Adam Smith 01.02.2020 16:31
      Highlight Highlight @Flötist Willkommen im 21. Jh. Es ist jetzt normal und das ist gut so. Wenn Menschen dran Freude haben kann man sie doch auch machen lassen und ihnen die Freude gönnen. Oder spielt hier eine gravierende Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben mit, dass du es nötig hast, Andere fertig zu machen?
    • Flötist 01.02.2020 21:06
      Highlight Highlight @Adam Smith In aller Regel wenn Leute persönlich werden sind ihnen die Argumente ausgegangen. Tatsächlich sehe ich in deinem Kommentar keine Argumente.

      Zu meinem Argument. Du hast es nicht mal Ansatzweise auseinandernehmen können. Denn es stimmt. Nur weil etwas "natürlich" ist, heisst das noch lange nicht, dass man es zur Schau stellen soll. Das ist schlichtweg keine Legitimation. Da musst du dir schon etwas mehr aus den Fingern saugen.
    • Hä?Nö! 02.02.2020 07:03
      Highlight Highlight @Adam Smith
      Ist schon ok, wir lassen dir ja deinen Spass aber nicht alle mögen Coprophilia, usw. Auch wenn es das 21 Jahrhundert ist, wäre es trotzdem nett wenn es privat bleiben würde ohne Applaus dafür zu erwarten aber bitte wascht wenigstens die Hände danach.
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  • Flötist 01.02.2020 14:20
    Highlight Highlight «Ich habe meine Unterwäsche immer im Ausland eingekauft. In der Schweiz habe ich nur ganz selten etwas gefunden, das mir gefällt und auch bequem sitzt.»

    Da kommt mir nur das Wort “abartig” in den Sinn. Entwicklungsland Schweiz...
    • Marko 32 01.02.2020 17:43
      Highlight Highlight Ich habe dasselbe Problem, ich finde hier einfach keine bequeme Socken. Bisher musste ich sie immer in Japan bestellen. Ich muss glaubs auch eine eigene Kollektion entwerfen um dieses Problem zu lösen
    • Flötist 01.02.2020 21:07
      Highlight Highlight @Marko 32 Go for it! Die Schweiz ist so arm, wir haben kaum passende Kleider für die Bevölkerung.
    • sowhat 02.02.2020 09:15
      Highlight Highlight Flötist, warum schiesst du dich so auf sie ein? Sie versucht immerhin etwas auf die Beine zu stellen.
      Und du so?
  • Flötist 01.02.2020 14:17
    Highlight Highlight «Ich will meinen Freunden Tipps geben, kein Produkt aufschwatzen.»

    - Jeder unneutrale Verkäufer auf der Welt
    • Flötist 01.02.2020 21:09
      Highlight Highlight Der Punkt ist: Ist es legitim für Geld Werbung zu machen? Yes! Absolut! Do it! Aber deklarier es einfach fair, selbst wenn du das Produkt super mega giga toll findest.
  • arty the pug 01.02.2020 14:14
    Highlight Highlight Wie kann diese ständige Inszenierung erfüllend sein?
  • Wasmanvonhieraussehenkann 01.02.2020 14:05
    Highlight Highlight Hey und mit 3 Baguettes unter dem Arm vor dem Eiffelturm: sooo authentisch. Hat mich echt inspiriert
    • DerSchöneVomLande 01.02.2020 14:37
      Highlight Highlight Danke für den hinweis, hab ich glatt übersehen :D
    • J_Dancekowski 01.02.2020 14:46
      Highlight Highlight 🇫🇷🥖👍🏼
    • Pitefli 01.02.2020 15:13
      Highlight Highlight Also bitte sie war von 7.00 bis 19.00 Uhr an diesem "Konzept" dran.
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  • Magnum44 01.02.2020 14:04
    Highlight Highlight Belächeln sollte man die Zuschauer, sicher nicht die Person, die mit den Bildern ein Vermögen verdient.
  • Scaros_2 01.02.2020 14:02
    Highlight Highlight «Man ahnt nicht, wie viel Arbeit hinter einem Beitrag steckt»

    Ja mag sein. Aber es veranschaulicht eine Welt die keine Realität ist. Guckt man sich die ganzen Instagramprofile an oder Snapchat etc. - Alle machen das gleiche. Wo liegt hier bitteschön die arbeit? Hat nicht watson mal diesen Account präsentiert, der alle gleichen Bilder sammelt?

    Sorry aber "Influencer" ist vielleicht bei den Top 1% oder 0.1% wirklich harte arbeit aber beim ganzen Rest ist das doch nur eine Kopierarbeit. - Niemand hat den Mut das echte Leben zu zeigen. Alle nur immer diese gestellte scheisse.
    • Lichtblau550 01.02.2020 18:45
      Highlight Highlight Influencer? Nichts könnte mich weniger interessieren, vor allem, weil man sich seinen „Style“ ja eher nicht von einem Landei inspirieren lässt.

      Trotzdem: Die oben beschriebene Michèle ist tatsächlich eine ausserordentlich arbeitsame, pflichtbewusste, super zuverlässige und im Alltag eher bescheiden auftretende Person. Aber fragt mich jetzt nicht, woher ich das weiss.
    • sowhat 02.02.2020 09:18
      Highlight Highlight Scaros, die vielen Leute die im Marketing arbeiten sind dann nach deiner Definition auch nicht am Arbeiten?
  • ch.vogel 01.02.2020 13:56
    Highlight Highlight Dass es viel Arbeit ist, täglich perfekte Fotos zu schiessen, neue Ideen zu haben, um den Globus zu reisen etc bezweifle ich nicht.

    Die Frage ist eher, wie sinnvoll das Ganze ist und was es den tausenden von Followern bringt, ständig Einblicke in ihr "Traumleben" zu erhalten.

    Ich habe das Gefühl mit der Zeit macht das eher depressiv, sich ständig eine perfekte Welt anzuschauen, die für einen selbst unerreichbar ist.
    Beliebt ist es aber in vielen Formen schon längst (MTV Cribs, Posen in Musikvideos, ...)

    Was mich jedoch freut ist, dass sie sich ein zweites Standbein aufbaut mit Unterwäsche.
  • I_am_Bruno 01.02.2020 13:53
    Highlight Highlight Ich kann zwar nicht verstehen, dass man seinen Tag damit verbringen kann, das Leben der anderen auf Instagram anzuschauen.
    Doch ich habe Respekt vor den Influencer, die hart daran arbeiten, schöne Bilder, spannende Inhalte und damit eine Community aufzubauen. Ich sehe das als Demokratisierung des Mode-Business. Früher musste man sich bei irgendwelchen Model Scouts und Chefredakteurinnen anbiedern, heute hat man es selber in der Hand.
    Und wenn man sich mal etabliert hat, zu Reisen, Events,... eingeladen wird - das macht ja definitiv auch Spass.
    • Scaros_2 01.02.2020 14:03
      Highlight Highlight Kannst du mir Beispiele von "spannende Inhalte" zeigen. Ich würde gerne wissen was für dich "spannende Inhalte" sind.

      Ps. Es ist weder das zeigen des Arsches beim Fitnesstraining noch die Früstücksmüsli schüssel auf Bali mit dezentem Blick ins Nirvana.

      Also bitte. Was sind "spannende Inhalte".

      Danke - merci
    • I_am_Bruno 01.02.2020 17:56
      Highlight Highlight Herzig, wie neidisch alle auf die Influencer sind. Dabei steht es jedem offen, es ihnen gleich zu machen.
    • DuhuerePanane 01.02.2020 21:40
      Highlight Highlight I am Bruno, wieso beantwortest du nicht einfach die Frage? Mich nimmt es auch wunder, was für dich spannenden Inhalte sind? Selfies oder Fotos von Baguettes findest du spannend?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Optimistic Goose 01.02.2020 13:52
    Highlight Highlight Den Konsum störend finden, aber diesen auf Instagram abfeiern? Authentische Bilder machen, aber alles korrigieren? Den Körper entsexualisieren, aber einen Beruf haben, der nichts anderes ist, als Schönheit zu zeigen? Da muss ich diesen Beruf nicht nur belächeln, sondern auslachen. Habe nichts gegen die, aber authentisch sein wäre halt zuzugeben, dass man genau gar nichts anderes ist als eine Werbung.
  • Bits_and_More 01.02.2020 13:50
    Highlight Highlight Ich glaube ihr, dass eine Menge arbeit dahinter steckt und sie damit auch gutes Geld verdienen kann.
    Mich stören aber mehr Aussagen wie " Der Konsum sei es auch, der sie an Instagram störe". Aber genau davon lebt sie und ohne diesen "Konsum" gäbe es keine Plattformen wie Insta und Co. Auch ihn Unterwäschelabel wird so vermarktet und verkauft.
    Mich stört das Konzept von Insta diesbezüglich auch nicht, aber die Doppelmoral. Steht doch einfach dazu, womit ihr Euer Geld verdient und lasst die Heuchlerei.
  • Mitläufer 01.02.2020 13:46
    Highlight Highlight Die dummen sind nicht die Influencer, sondern deren Follower. Kinder und eher weniger intelligente (nicht böse oder abwertend gemeint, aber ist halt so) Erwachsene. Weil ihr eigenes Leben langweilig ist, schauen sie gerne anderen beim richtig Leben zu. Oder weil Mode/Schminke alles ist, was sie interessiert.
    • Kruk 01.02.2020 13:58
      Highlight Highlight Wir, die Artikel darüber lesen und kommentieren gehören ja irgendwie auch dazu.
      (ist auch nicht abwertend gemeint)

      Es eher etwas voyeuristisches, (ob das mit Intelligenz zu tun hat kann ich als nicht Intelligenter aber auch nicht Follower schlecht beurteilen)
    • 7immi 01.02.2020 14:07
      Highlight Highlight Interessen sind halt verschieden. Erhalte ich jeweils das neue Skynews-Magazin oder den neusten Baumarktprospekt bin ich auch etwas abgelenkt und freue mich darüber. Jedem das Seine. Berufe verschwinden, neue entstehen, das ist nunmal so. Den Schreibmaschinenmechaniker oder Schriftsetzer gibts nicht mehr, dafür Hundecoiffeure, Influencer und Lebenscoach uvm.
    • J_Dancekowski 01.02.2020 14:44
      Highlight Highlight jaja... Richtig leben...:)
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  • Neemoo 01.02.2020 13:39
    Highlight Highlight Ich verstehe das einfach nicht!
    Wenn ich doch etwas schönes sehen will, dann gehe ich raus und schau mir das nicht auf dem PC an.

    Ob man jetzt das als Beruf anerkennt oder nicht, ich finde einfach zum Teil schockierend was diese "Sozialen-Medien" für eine Macht ausübt!
    • Hoci 03.02.2020 11:04
      Highlight Highlight Heute soziale Medien früher Harpers Bazar und Times usw.
      Gut ist das Talente einen niederschwelligen Einsteig finden.
      Bedeutet auch, es gibt viele die crap sind, falsche Wege einschlagen oder schlichts noch Anfönger. Aber hei, schau dir bloss nicht die Anföngerwerke von Klimt Dali und co an.
      Gefährlich ist die politische und gezielte Desinformation durch poitische kommerzielle Interessensgruppen / Parteien/Konzerne und fremde Länder.
  • Critical_thinking 01.02.2020 13:35
    Highlight Highlight Narzissmus in seiner Reinform.
    • Team Insomnia 01.02.2020 13:47
      Highlight Highlight Echt erstaunt?

      Ich nicht.

      Über 200Mio folgen CR7 auf Insta.

      Man muss sich das mal vorstellen: es ist nicht ein Kinderarzt/Ärztin der Leben rettet, es ist nicht ein Feuerwehrman, auch kein Schriftsteller, kein (echter) Musiker oder Künstler oder so dem die Masse folgt.

      Nein, die Leute folgen einem hochgradig narzisstischem, also psychisch krankem, Selbstdarsteller.
      Furchtbare Entwicklung.
    • Hoci 03.02.2020 10:54
      Highlight Highlight Entweder bist du extrem neidisch oder du hast das Buisness nicht verstanden. Die Dame arbeitet als Influenzerin hier eine Mischung aus Mode, Kunst, Unterhaltung.
      Sie steckt offensichtlich viel Arbeit rein und ist richtig richtig gut.
      Narzismus sehe ich keinen. Das wäre dann ja jeder Geschäftsinhaber.
      Und machen kann das auch nicht jeder. Es braucht Köpfchen und die Persönlichkeit dazu.
      Aber vermutlich hast du die Bilder gar nicht angeschaut und von dir auf sie geschlossen.
      Klar gibt auch Nsrzissten, aber ich bezweifle dass sie auf Dauer erfolgreich sind. Sie sind schlecht und nerven.
  • User03 01.02.2020 13:34
    Highlight Highlight Was du brauchst um Influecer zu werden:

    Gutes Aussehen
    Eine Abneigung gegen Kleider
    Gutes Aussehen
    Keine Selbstachtung
    Gutes Aussehen
    Die Überzeugung, dass Influencer ein Job ist

    Muss aber zugeben, dass hinter den schönen, durchtrainierten Körpern auch eine Menge Arbeit steckt. Deshalb kann das auch nicht jeder.
    • Pupsi 01.02.2020 13:46
      Highlight Highlight Können schon, wollen nicht.
    • Hansdamp_f 01.02.2020 13:54
      Highlight Highlight Nein, "Können" stimmt für viele nicht. Es braucht v.a. Glück in der Gen-Lotterie. Gutes Aussehen und Extrovertiertheit hilft. Kaum Interesse an sinnvollem Zeitvertreib auch.
    • Pupsi 01.02.2020 15:34
      Highlight Highlight @Hansdamp_f man kann seine Gene positiv beeinflussen mit Bewegung/gesunder Ernährung. Schminke, Kleider und Filter machen so manchen Makel wett. In der social Media Welt wird gefilterter was das Zeug hält. Ein paar Squats und sit ups könne die meisten von uns machen, weniger Saufen/rauchen und Süsses essen auch. Deshalb bleibe ich bei, können schon, wollen nicht.
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19 Instagram-Fails, die zeigen, dass weniger Photoshop weniger peinlich wäre

Inzwischen sollte wohl allen bewusst sein, dass auf Instagram sehr oft mit Photoshop oder anderen Verschönerungs-Apps getrickst wird. Dagegen ist ja eigentlich auch nicht viel einzuwenden.

Nun, solange das niemandem auffällt, ist es ja auch nicht weiter tragisch. Peinlich wird es erst, wenn offensichtlich wird, wie viel nachgeholfen wurde. Und das ist teils wirklich, wirklich viel.

Hier kommen ein paar der offensichtlichsten Bilder-Lügen, die Social Media gerade so zu bieten hat. Und wieder …

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