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In diesen 7 Ländern und Städten herrschen bereits Plastikverbote

01.06.18, 20:08 04.06.18, 14:23


Die EU sagt Einweggeschirr, Strohhalmen, Wattestäbchen und Ballonhaltern aus Plastik den Kampf an. So will sie die Meere und die Umwelt besser schützen. Denn mehr als 80 Prozent des Mülls, der in unseren Ozeanen schwimmt, besteht gemäss der zuständigen EU-Kommission aus Plastik. Doch mit den geplanten Verboten ist die EU kein Vorreiter. In gewissen Ländern und Städten existieren bereits Verbote, um den Plastikmüll zu minimieren.

Hinweis: Die Liste ist nicht abschliessend. Es gibt viele verschiedene Staaten und Städte, die unterschiedliche Gesetze zu Plastikmüll verabschiedet haben.

Kenia

epa06762122 A volunteer collects plastic waste during a clean-up exercise organised by UN Environment near the Nairobi Dam in Kibera slum, Nairobi, Kenya, 25 May 2018. A clean-up and tree-planting event hosted by UN Environment brought together some one thousand volunteers to clean up the Kibera slum. A ban on plastic bags came into effect in Kenya on 28 August 2017, making the manufacturing, selling or even using of them illegal. Those found in violation could face four-year imprisonment or fines of up to 38 thousand US dollars.  EPA/DANIEL IRUNGU

Ein Freiwilliger sammelt während einer Aufräumaktion in der Nähe von Nairobi Müll auf. Bild: EPA/EPA

Plastik stellt in Kenia ein grosses Problem dar. Es verstopft Abflüsse und Wasserläufe, was wiederum zu verschmutztem Trinkwasser führt. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hat die kenianische Regierung am 28. August 2017 ein Gesetz verabschiedet, das Plastiksäcke verbietet. Gegen einen Verstoss drohen Bussen in Höhe von bis zu vier Millionen Schilling, was umgerechnet etwa 37'400 Schweizer Franken entspricht. 

Das Verbot lässt aber auch kritische Stimmen laut werden. So ist Kenia der grösste Exporteur von Plastiksäcken in der Region und daher werden Einbussen in der Wirtschaft und Verlust von Arbeitsplätzen befürchtet. Ausserdem fühlen sich viele Menschen von der Polizei schikaniert.

Neu-Delhi

epa06426411 (24/27) View of domestic solid waste in a drain that leads to the polluted Yamuna river in New Delhi, India, 16 November 2017.
 The Yamuna River, like all other holy rivers in India, has been massively polluted for decades now. The river that originates in a glacier in the pristine and unpolluted Himalayas, and flows through Haryana, Delhi and Uttar Pradesh before merging with the Ganges River in Allahabad, once used to be the lifeline of the Indian capital. Currently, it is no more than a large, open sewer that is choking with industrial and domestic discharge that includes plastic, flowers and debris and has virtually no aquatic life.  EPA/HARISH TYAGI   ATTENTION: For the full PHOTO ESSAY text please see Advisory Notice epa06426387

Zufluss zum verschmutzen Yamuna Fluss in Neu-Delhi, Indien.  Bild: EPA/EPA

In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi sind seit 2009 dünne Plastiksäcke, und seit 2012 alle Einwegtüten, verboten. Anfang 2017 wurden die Regelungen weiter verschärft: Nun sind alle Arten von Einwegplastik nicht mehr erlaubt. Auch in anderen indischen Städten und Bezirken sind gewisse Plastikarten verboten. Die Regelungen unterscheiden sich aber von Region zu Region.

Italien

Italien

Müllansammlung in der italienischen Stadt Neapel. Bild: Shutterstock/Stefano Carnevali

In Italien sind seit dem 1. Januar 2011 Plastiktüten verboten und nur noch Säcke, die aus biologisch abbaubaren Materialien hergestellt wurden, erlaubt. Das Gesetz wurde per 1. Januar 2018 noch verschärft. Nun dürfen die vollständig rezyklierbaren Säcke nur noch gegen eine Gebühr verkauft werden. Allerdings sei es in Italien nicht immer einfach, die Gesetze auch durchzusetzen, wie die Wirtschafts-Woche schreibt. 

Ruanda

Kigali, Ruanda

Stadtteil der Hauptstadt Kigali. Bild: Shutterstock/LMspencer

Ruanda hat 2008 ein Verbot für den Import, die Produktion, den Verkauf und den Besitz von Plastiktüten verhängt. Neben hohen Geldbussen drohen im Fall eines Gesetzesbruchs auch Gefängnisstrafen. In den Schulen werden die Kinder schon früh über die Konsequenzen von Plastikmüll aufgeklärt.

Ausserdem wurde der letzte Samstag jedes Monats zum Aufräumtag erkoren. Allerdings ist das harte Verbot für viele Händler auch mit Schwierigkeiten verbunden, da Papiertüten wesentlich teuerer sind als Plastiksäcke.

San Francisco

In this photo taken on Thursday, April 26, 2018, a city sanitation worker sweeps Market Street in San Francisco. San Francisco may have hit peak saturation with the stinky urine, used syringes and trash littering its filthy streets and city leaders are paying attention. Mayor Mark Farrell has promised $750,000 to hire more people to pick up discarded needles and $13 million over the next two years for more heavy duty steam cleaners and pit stop toilets. (AP Photo/Ben Margot)

Ein Arbeiter beim Putzen in San Francisco. Bild: AP/AP

Seit 2007 gilt in der amerikanischen Stadt San Francisco ein Verbot für Plastiktüten. Als Alternative können in den Läden Papiertaschen gekauft werden. Seit 2014 sind nun auch Plastikflaschen verboten. Allerdings gibt es immer wieder kleine Schlupflöcher.

Beispielsweise sind Sportveranstaltungen von diesem Gesetz ausgeschlossen und grosse Non-Profit-Organisationen haben bis 2018 Zeit, sich nach dem neuen Gesetz zu richten. Wer Plastikflaschen mit weniger als sechs Deziliter Inhalt verkauft, muss mit einer Geldbusse von bis zu 1000 Dollar rechnen. 

Bangladesch

epa06752221 People buy food for breaking the fast during the Muslim's holy fasting month of Ramadan at traditional food market at Chalk bazar in Dhaka, Bangladesh, 20 May 2018. Muslims around the world celebrate the holy month of Ramadan by praying during the night time and abstaining from eating, drinking, and sexual acts daily between sunrise and sunset. Ramadan is the ninth month in the Islamic calendar and it is believed that the Koran's first verse was revealed during its last 10 nights.  EPA/MONIRUL ALAM

Markt in Dhaka, Bangladesch. Bild: EPA/EPA

2002 war Bangladesch das erste Land weltweit, welches dünne Plastiksäcke aus Polyethylen verboten hat. Das Gesetz war eine Reaktion darauf, dass Plastikmüll die Entwässerungssysteme von Dhaka verstopft hatte. Dies führte zu ernsten Umweltproblemen. Vor dem Verbot wurden in Dhaka täglich fast 10 Millionen Polyethylensäcke weggeworfen.

China

China, Hongkong

Ein Müllschiff vor Hong Kong, China. Bild: Shutterstock/Sean Pavone

Im Juni 2008 hat die chinesische Regierung Gratisplastiksäcke verboten, um so der Verschwendung von Ressourcen entgegenzuwirken. Ausserdem wurde die Herstellung von Tüten, die weniger als 0,025 Millimeter dick sind, ganz verboten. Ihre Lebensdauer ist viel zu kurz und sie wurden zu nachlässig entsorgt.

Bonus: Singapur

Singapur

Farbenfroher Stadtteil in Singapur. Bild: Shutterstock/Sam's Studio

Ein besonderes Verbot gibt es im Stadtstaat Singapur. Dort sind nämlich Kaugummis verboten. Die ausgespuckten Rückstände waren für die Stadt zu einem grossen Problem geworden. Aus diesem Grund hat die Regierung bereits im Jahr 1992 den Verkauf von Kaugummis verboten. Im Jahr 2004 wurde das Verbot zwar etwas gelockert, beispielsweise sind mittlerweile Zahnputz-Kaugummis erlaubt, ganz abschaffen konnten es die Gegner aber bis jetzt nicht.

Mehr zum Thema findest du hier:

Ein Schweizer hat eine Lösung gegen die Plastikschwemme

Video: srf/SDA SRF

Plastikmüll im Meer ist für die Tiere tödlich:

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 02.06.2018 13:40
    Highlight Wollte mir kürzlich in Salzburg ein Sackerl greifen und musste feststellen, dass die dort mittlerweile nur noch aus Papier bestehen. Ist geil wenn es regnet.
    Es gibt auch biologisch abbaubaren Plastik.
    4 7 Melden
  • Mirio007 02.06.2018 13:21
    Highlight Was mich wundert ist dass in der Schweiz noch keine Initiativen/Massnahmen ergriffen wurden.

    In meinem Umfeld haben ziemlich alle die Plastikverpackung satt und dass egal on welchem politischen couleur.

    Getreide, Mehl, Bohnen, Reis, Nüsse, Teigwaren, Getränke könnte man doch problemlos im offenausschank anbieten.

    Eine initiative die Grosshändler verpflichtet 30% (exkl. Gemüse) der Lebensmittel plastikfrei anzubieten hätte doch eine chance, oder bin ich da zu utopisch?
    7 8 Melden
    • Posersalami 02.06.2018 17:12
      Highlight Das wäre mit Kosten verbunden und würde darum bekämpft werden. Auch hat man in der Schweiz generell Mühe mit Veränderungen..

      Tipp: In Zh gibts zB das „Foifi“, das ist so ein Laden der alles offen anbietet, Behälter müssen mitgebracht werden. Wenn sie mal in der City sind kaufen sie da ein. Wenn es gut läuft und Erfolg hat wird es mehr solche Läden geben..
      6 1 Melden
    • Mirio007 03.06.2018 09:33
      Highlight Danke für den Tipp!

      Mehrkosten scheint unlogisch, ist auch nicht relevant, Bio kostet ja auch mehr.

      Es währe ja eine angebots Berreicherung nicht andersrum, somit eine Veränderung zum besseren.

      Watson könnte eine Umfrage starten, "Würden Sie ein Angebot unverpackter Lebensmittel befürworten?"
      1 1 Melden
  • Mirio007 02.06.2018 13:05
    Highlight Die Ölmultis haben schon erkannt dass fossile Brennstoffe von erneuerbaren Energien in Bedrängnis geraten werden. Somit haben sie beschlossen die Plastik Produktion von 8% auf 20% zu fördern.

    https://waterkeeper.org/the-fossil-fuel-industrys-plot-to-stay-relevant-is-made-of-plastic/

    Ziemlich skrupellos.
    3 3 Melden
  • Walter Sahli 02.06.2018 06:43
    Highlight Es wäre zu begrüssen, wenn alle Länder eine Sammelprämie für Plastikabfall und ein Verbot von Mikroplastik einführen würden.
    24 1 Melden
  • Adumdum 02.06.2018 03:14
    Highlight Gesetze und Durchsetzung der Gesetze sind leider nicht immer das gleiche - aber immerhin ein guter Anfang! Wo bleiben da die ach so Umwelt bewussten Deutschen?? Ach ja, Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn gibts ja auch noch nicht, der Diesel ist sauber, und Rauchen in Kneipen ist in den meisten Bubdesländern auch noch ein Menschenrecht. (Bin selber Deutscher, umso trauriger)
    7 13 Melden
    • maljian 02.06.2018 10:39
      Highlight Wenn du Deutscher bist, verstehe ich dich nicht. Klar läuft nicht alles super, aber so gross sind die Unterschiede zur Schweiz nicht. Auch hier gibt es ja z.B. Fumoirs.

      Ich finde sowohl die Schweiz als auch Deutschland haben ein gutes Recyclingsystem. Wenn Familie/Freunde aus DE zu Besuch sind, wundern sie sich immer, warum der Plastikmüll mit in den Hausmüll wandert. In DE muss auch dieser getrennt werden.

      Find es immer wieder lustig, wie sowohl DE als auch CH in verschiedenen Sachen behaupten, sie seien die besten (Müll, Berufsbildung) und dabei sind die Unterschiede minimal.
      5 3 Melden
    • dmark 02.06.2018 11:41
      Highlight Ich weiss nicht, was du nun mit deiner Aussage bezwecken willst, aber Deutschland recycelt mit am meisten Müll weltweit. Gibt ja sogar 25ct. Pfand auf PET-Flaschen kohlensäurehaltiger Getränke.
      Und was hat Plastik nun mit Tempolimit, Rauchen und dem Diesel zu tun?
      Traurig sein ist für einen "Grün-Deutschen" wohl der Standard? Wobei... einige sind auch immer "tief betroffen"...
      7 5 Melden
    • meine senf 03.06.2018 08:29
      Highlight Ich empfinde das deutsche Abfallsystem sogar irgendwie logischer und systematischer und weniger historisch gewachsen als das schweizerische.

      Bei uns wird für jede Abfallart das Rad neu erfunden und ein eigenes System eingeführt statt dass man Synergien zu bestehenden nutzt. Deshalb wird manches abgeholt, für manches gibt es öffentliche Sammelstellen (z.B. Glasflaschen), manches muss man in den Laden bringen (z.B. PET-Flaschen).
      3 1 Melden
  • Illuminati 01.06.2018 21:55
    Highlight Schon krass, dann gibt es in Italien ein Verbot von Plastiksäcken und selbst die grossen Discounter (zb Conad) verwenden weiterhin seelenruhig ihre Plastiksäcke🤣 Naja ich liebe das Land aber manchmal kann man schon nur den Kopf schütteln...
    60 4 Melden
    • Littlepage 02.06.2018 08:27
      Highlight Das sind die biologisch abbaubaren.
      14 1 Melden
    • Scalina58 02.06.2018 11:50
      Highlight in den meisten Fällen sind es aber abbaubare Plastiksäcke, die man für die Grünabfuhr/Bio-Müll brauchen kann! es sind also keine „normalen“ Plastiksäcke! und sie müssen bezahlt werden! auch gibt es einmal pro Woche eine Plastik-Abfuhr (Plastiksäcke, PET-Flaschen, Verpackungen etc.)!
      7 0 Melden
  • Miikee 01.06.2018 21:12
    Highlight Hawaii kann auch auf die Liste gesetzt werden.
    21 0 Melden
  • niklausb 01.06.2018 21:10
    Highlight Ist es in Sanfran wirklich so dass alles grösser als 6dl verboten ist? Ist umgekehrt nicht sinnvoller?
    9 6 Melden
    • Midnight 02.06.2018 10:25
      Highlight "Wer Plastikflaschen mit weniger als sechs Deziliter Inhalt verkauft, muss mit einer Geldbusse von bis zu 1000 Dollar rechnen.!

      Alles KLEINER als 6dl ist verboten.
      3 0 Melden
    • niklausb 02.06.2018 14:14
      Highlight @ midnight das stand gestern Abend noch andersrum. Ich hasse es wenn hier korrigiert wird ohne die entsprechenden Kommentare dazu zu schreiben. Das führt zu solchen Missverständnissen.
      5 0 Melden
  • kleiner_Schurke 01.06.2018 21:04
    Highlight Em, New Delhi und San Franzisco sind keine Länder...
    7 52 Melden
    • Michelle Marti 01.06.2018 21:11
      Highlight Titel: In diesen 7 Ländern und Städten herrschen bereits Plastikverbote

      Genaues Lesen hilft 😉
      85 1 Melden
    • kleiner_Schurke 01.06.2018 21:18
      Highlight Ou ja, da war ich wohl zu schnell sorry.
      34 2 Melden
  • Energia 01.06.2018 21:01
    Highlight Wäre es nicht sinnvoll die Duschmittel mit den Plastikperlen zu verbieten? Da geht der Mikroplastik ja direkt in den Wasserkreislauf. Oder hat dort die Wirtschaftslobby mehr zu sagen als die Ballonhalter-Lobby?
    207 4 Melden
    • Scenario 01.06.2018 22:17
      Highlight @Energia: für Ballonhalter gibt es wohl auch ökologische Alternativen... siehe hier: https://www.ballonbox-shop.ch/de/zubehoer/verschluesse

      Aber vermutlich hast du wohl Recht...
      14 0 Melden
    • Jemima761 02.06.2018 08:00
      Highlight Für Plastikperlen im Duschmittel gibt‘s auch eine ökologische Alternative: weglassen. :-)
      13 0 Melden
  • Radiochopf 01.06.2018 21:01
    Highlight Neu Delhi ist ganz schlimm mit dem Abfall wie Indien leider insgesamt.. ob da wirklich etwas, dagegen gemacht wird bezweifle ich.. schön und wichtig wäre es! die Bilder von Kinder und Tiere die in diesem Abfall leben werde ich nie vergessen.. in der Schweiz sieht es ja eigentlich sauber aus, trotzdem solle littring langsam aber sicher hart bestraft werden!
    116 2 Melden
    • watsinyourbrain 01.06.2018 21:12
      Highlight Wird doch schon hart bestraft...gibt Bussen bis ins geht nicht mehr, je nach Fall 🌝
      10 9 Melden
    • Mario Conconi 01.06.2018 22:45
      Highlight Die abschrekende Wirkung dieser Bussen ist beeindruckend wie eine 10s Google Recherche zeigt.....😔 *sarkasmus off*
      Wie können diese Menschen nur in so einem Müll leben frage ich mich...😑
      3 1 Melden
    • Midnight 02.06.2018 10:31
      Highlight @watsinyourbrain Es gibt Städte, da kostet es mal eben pauschal ein durchschnittliches Monatseinkommen, wenn man beim Littering erwischt wird! In London z.B.

      Ich finde, bei uns müssten grade Autofahrer, die ihren Müll (Zigistummel eingeschlossen) einfach aus dem Fenster werfen, mit mindestens solchen Beträgen gebüsst werden!

      Aber kontrollieren tut es halt keiner...
      7 0 Melden

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