Leben
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Diese App eröffnet einen Blick in deinen Körper

bild: shutterstock

Obwohl der Biologie-Unterricht uns den eigenen Körper näher bringt, sind seine Inhalte oft sehr abstrakt. Zwei Briten wollen das nun ändern – mit der Hilfe eines T-Shirts.

24.03.17, 09:12 24.03.17, 16:34


Das Innere unserer Körper können wir uns nur schwer vorstellen. Obwohl wir Niere, Leber und Milz tagtäglich mit uns herumtragen, kennen wir sie nur aus den Abbildungen trockener Biologiebücher. Ihre Funktionsweise wirkt auf uns wie eine Geschichte, deren Verlauf wir zwar kennen aber nicht wirklich nachempfinden können.

«Das ist ein weisser Blutkörper, im Verhältnis zu den roten Blutkörper ist er riesig. Er ist für die Abwehr von Schadstoffen in euren Körpern zuständig.»

Die Worte meines ehemaligen Biologielehrers.

Die zwei Informatiker Ed und Ben haben sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis unseres eigenen Körpers zu revolutionieren. Dafür haben sie ein spezielles T-Shirt entwickelt. 

«Bücher sind tot. Sie können etwas, das lebt, schlecht beschreiben. Die Technologie ist dynamisch, pulsierend und lebendig.»

Ed, Co-Entwickler des Virtuali-Tee.

Das ganze funktioniert folgendermassen: Man zieht sich das T-Shirt an, ladet die dazugehörige App herunter und scannt seinen Körper. Es eröffnet sich ein Blick in die Welt unserer Organe.

Bei der Namensgebung waren die beiden Entwickler «kreativ». Sie nennen das Hightech Shirt «Virtuali-Tee». Video: YouTube/Curiscope

Das T-Shirt brauche es, damit sich die App am Körper der Person orientieren kann und die Organe, Knochen und Muskeln am richtigen Ort und in einem sinnvollen Grössenverhältnis abbilden kann, erklären die beiden Entwickler im Video. Dass es dich dabei nicht um die eigenen Organe, sondern um schematische Abbildungen davon handelt, versteht sich von selbst.

Mit einem Tipp auf das Verdauungssystem, den Herz-Lungen Kreislauf oder das Skelett, gelangt man zu einer Innensicht, die sonst nur Blutkörperchen oder der Magensäure vorenthalten bleibt.

gif: curiscope

Das Produkt steckt zurzeit noch in den Kinderschuhen. Geplant sind nämlich noch viele weitere Features, wie eine Pulssynchronisation oder eine abgeschlossene Abbildung des Nervensystems. Zudem wollen die Entwickler eine Zusatzfunktion schaffen, um das «Virtuali-Tee» mit diversen Smartwatches zu koppeln.

Wer sich das T-Shirt für 20 britische Pfund nicht kaufen will, kann es sich auf den Desktop laden und da aus scannen. Auf diese Weise sieht man sich selber zwar nicht als lächelnder Zombie auf dem eigenen Handyscreen, der Lerneffekt bleibt jedoch der selbe.

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(jin)

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