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Eine Künstlerin schenkt Opfern von häuslicher Gewalt gratis Tattoos. Und die Ergebnisse sind ... einfach unglaublich

07.09.15, 12:29 08.09.15, 13:06


Flavia Carvaldho ist nicht nur Künstlerin, sondern auch eine Heldin. Die Brasilianerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Opfern von häuslicher Gewalt ein Stück Leben zurückzugeben: Mit ihren Tattoo-Kunstwerken lässt sie Narben verschwinden. 

Flavia Carvaldho hilft Missbrauchs-Opfern, zumindest ihre körperlichen Narben verschwinden zu lassen. 

Bild: facebook 

Zu ihrem Projekt erzählte die Künstlerin gegenüber der Huffington Post: «Ich startete das Projekt erst vor kurzem, und ich hätte nie gedacht, dass ich dafür soviel Aufmerksamkeit bekommen würde. Ich mache das zu hundert Prozent freiwillig. Das einzige, was die Frauen zu tun brauchen, ist sich ein schönes Design für das Cover auszudenken.» 

«Am meisten berührte mich die Geschichte einer 17-Jährigen, die von ihrem älteren Freund missbraucht wurde. Als sie mit ihm Schluss machen wollte, stach er ihr mit einem Messer mehrfach in den Bauch.»

bild: facebook 

bild: facebook 

bild: facebook

bild: facebook

Auch Frauen, die sich die Brust amputieren lassen mussten, hilft Flavia Carvaldho gerne.

bild: facebook 

(sim via HuffingtonPost)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blutgruppe 07.09.2015 22:11
    Highlight Weiss jemand vielleicht, obs so was oder so was Ähnliches auch in der Schweiz gibt, kennt da jemand jemanden? Wäre echt froh.
    Weil ich auch Narben von häuslicher Gewalt habe (dies jedoch als Mann...!) und sowas in Betracht ziehe, würde auch dafür zahlen.
    Vom Motiv her ist mir wichtig, dass es auch etwas in der Qualität, farbenfroh, aufgestellt wäre.
    13 0 Melden
    • Pinga 08.09.2015 08:12
      Highlight Würde mal in ein gutes Tattoostudio gehen und fragen.
      1 0 Melden
    • Blutgruppe 08.09.2015 09:26
      Highlight Weisst du ein gutes? Kenne mich da so gar nicht aus.
      0 0 Melden
    • droelfmalbumst 08.09.2015 12:31
      Highlight von wo bist du? Region Zürich hat einige. Giahi und 2nd Skin in ZH City.. in Dübendorf Tattoo Max... oder in Wettingen Greaskull Tattoo... dort ist übrigens Victor Chill aus Spanien zu gast!! einer der härtesten Tätowierer Europas...nznznz
      0 0 Melden
    • Pinga 08.09.2015 13:32
      Highlight Nein, sorry. Ich würde mal im Internet ein bisschen rumschauen/im Freundeskreis runfragen ;)
      0 1 Melden
    • Blutgruppe 08.09.2015 13:36
      Highlight Ich bin aus Zürich. Im Giahi war ich schon mal wegen einer Ex von mir. Mir wäre wichtig, dass es mit viel Liebe zum Detail ähnlich wie von dieser Künstlerin sowie mit unschädlicher Farbe gemacht wird. Ausserdem fände ich es schön, wenn es eine Frau machen würde. Gibt es in den genannten eine, die das beherrschen würde?
      Bin eigentlich gar nicht der Typ für so was, ich wollte nie Tattoos. Doch dieser Artikel mit den gezeigten Beispielen hat mich dafür begeistert, meine Narbe(n) zu verändern und zu verschönern und damit meinen psychischen Umgang damit zu verbessern.
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    • droelfmalbumst 08.09.2015 13:56
      Highlight unschädliche Farben verwenden alle seröse Studios. diesbezüglich brauchst du bei den von mir erwähnten keine angst zu haben. im 2nd Skin sowie im Giahi arbeiten auch Frauen... klopf am besten dort mal an.
      2 0 Melden
    • Blutgruppe 08.09.2015 16:03
      Highlight Vielen Dank =)!
      1 0 Melden
  • Marykate 07.09.2015 18:52
    Highlight Ganz gross, was Flavia da macht.. Verdient den grössten Respekt..!!
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  • NatValCas 07.09.2015 13:16
    Highlight Phantastische Idee. Negatives in Positives umzuwandeln. Die Narben bleiben ja sowieso. Warum also nicht ein neues und buntes Körperbild daraus erschaffen. Ein Sinnbild dafür dass aus jedem Mist eine Rose erblühen kann. Aus dem Negativen kann Positives werden wenn man/frau stark genug ist daran zu wachsen.

    Toller Bericht, danke Watson!
    118 2 Melden

Wann ist es okay geworden, sein Wort nicht mehr zu halten?

«Ich komm dann später. Vielleicht.»

Letztens auf Instagram hab ich sie wieder gesehen: die grafisch einwandfreie Aufforderung, freitagabends doch einfach zuhause zu bleiben nach einer anstrengenden Woche. «Selfcare first» lautet die ungeschriebene Regel des Instaversums.

Hauptsache, man tut sich selbst etwas Gutes, während man ein Klatschheft im Schaumbad liest. Hinter mir die Schaum, äh, Sinnflut! Und was die anderen wollen: auch egal.  

So sehr ich diese Einstellung auch begrüsse – langsam hat sie spürbar negative …

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