Literatur
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Alexander Skarsgard («True Blood»-Beau) beim Nacktlesen in Åre, Schweden. bild: nudeblog

Ob nackt oder nicht, diese circa 37 Bücher (mit eurer Hilfe 1000!) machen den Sommer richtig geil

Strandlektüre, die ihr aber auch ungeniert lesen dürft, wenn ihr nicht am Strand seid.

14.07.16, 11:45 02.11.17, 15:35


Drogen sind zu loben

Zumindest die Drogen der anderen. Was für grossartige Bücher da doch entstehen! Hier mal drei Lieblinge, viele weitere finden sich in Listen wie The 15 Junkiest Books About Drugs You'll Ever Read oder High Literature: 24 Mind-Expanding Drug Novels. Beginnen wir mit Benjamin von Stuckrad-Barres Autobiografie «Panikherz»: Magersucht trifft auf Kokssucht, Stucki sucht Zuflucht in diversen Kliniken, bei noch mehr Koks, zerstört (Schweizer) Hotelzimmer, wird schliesslich gerettet von Udo «Jesus» Lindenberg. Bei aller Tragik sehr, sehr lustig, toll erzählt, und: ein Buch mit einem grossen, wunden, liebenswürdigen Herzen. Total geile 564 Seiten. Der Autor kann gewaltig nerven, sein Buch tut es null.

«Valley of the Dolls» von Jacqueline Susann ist ein Schlüsselroman der Sixties, drei New Yorker Beauties (Models und so) ernähren sich von Tabletten und Alkohol, Glam-Trash par excellence, dagegen ist «Sex and the City» ein Schlaflied für Babys. Und hier der dazu passende Klassiker, nämlich «The House of Mirth» von Edith Wharton: Junge New Yorker Society-Beauty um 1900 kennt nichts anderes als Luxus, der geht flöten, sie nimmt viele, viele Schlaf- und andere Suchtmittel, Abstieg, Gosse, irrsinnig schön verfilmt übrigens mit «X Files»-Meisterin Gillian Anderson (beide Bücher gibt's nur auf Englisch für Kindle).

Weil er von uns ging 

Markus Werner, dieses Schaffhauser-Schreibtalent, ist eben erst gestorben. Und viele Leute haben in ihren Nachrufen geschrieben, «Am Hang» sei Werners bester Roman. Er ist tatsächlich wunderbar. Aber unvergessen soll auch sein erstes Buch bleiben: «Zündels Abgang». Darin verbringt der Lehrer Konrad Zündel seine Ferien allein in Genua, weil seine Frau gerade genug hat von ihm. Er geniesst den ehrlichen Schmutz, den Unrat der Menschen, der so unverpackt daliegt und stinkt. Vielleicht, weil ihn der Gestank an sein eigenes Leben erinnert. Er trinkt viel und schreibt seine wirren, dunklen Gedanken in sein Tagebuch. Es ist der Alltag, der ihn langsam auffrisst, die Repetition des immer Gleichen. Als er heim kommt, kahlgeschoren und verwirrt, erklärt man ihn für verrückt.

Englands lustigste Bücher

Grob geschätzt tausend Jahre nach den ersten beiden Filmen geht es im Herbst weiter mit «Bridget Jones» im Kino. Aus Nostalgie empfehlen wir hier die ersten beiden BJ-Bücher von Helen Fielding (nicht das dritte mit dem Titel «Bridget Jones – Verrückt nach ihm»! Es ist Mist!), also «Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück» und «Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns». Beide gut gealtert und such sweet fun.

Übrigens: Wer nach einem männlichen Pendant zu Bridget Jones sucht (ebenso verhühnert, stur und britisch), auf den warten noch sämtliche acht «Adrian Mole»-Tagebücher von Sue Townsend, «verfasst» zwischen dem dreizehndreiviertelsten und dem nachneunundreissigsten Jahr des Protagonisten. Auf Englisch alle auch für Kindle, auf Deutsch leider bloss zwei. Die Adrian-Mole-Diaries gelten übrigens als «Englands lustigste Bücher». Direkt vor «Bridget Jones» (Platz 2) und «The Hitchhiker's Guide to the Galaxy» von Douglas Adams (Platz 3).

Von Sue Townsend ist eh alles super, deshalb seien hier auch noch «Downing Street Number 10» (der Premier mischt sich inkognito unters Volk), «Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb» (der Titel sagt alles) und «The Queen and I» (die Monarchie wird abgeschafft, die Royals müssen in den Sozialbau) wärmstens empfohlen.

Englands düstere Beute

Wo wir grad bei Brexit-Country und lustig sind: Hilary Mantel, die für «Game of Thrones»-mässige Historienromane über das grausige alte England («Wölfe», «Falken», «Brüder») weltberühmt ist, hatte 2014 Riesenärger, weil sie in einer Kurzgeschichte einen Sniper auf Margaret Thatcher ansetzte. Nachzulesen im Band «The Assassination of Margaret Thatcher» (erst auf Englisch) und leider grossartig wie auch die andern Kurzgeschichten. Auch auf Deutsch gibt es ganz neu «Jeder Tag ist Muttertag («Mother's Day»), einen sensationell schrägen, frühen Mantel-Roman über eine crazy Tochter und ihre noch viel craziere Mutter, die in einem Spukhaus hausen.

Bella Italia

«Am Strand» heisst Cesare Paveses Sommerbuch, in dem sich sechs Personen an der Riviera tummeln. Verstrickungen, Andeutungen, Verwechslungen. Spektakulär ist das Buch, weil es vom absoluten Trauerkloss der italienischen Literatur geschrieben wurde. Der Mann mit dem längsten Stock im Arsch. In allen anderem Büchern geht es um Selbstmord. Und auch Pavese hat sich am Ende umgebracht. Aber davor hat er dieses leichte, sehr lustige Buch geschrieben. 

Der charmanteste Halb-Isländer Berlins

Sein Vater ist Isländer! Wahrscheinlich so ein richtiger «Hu!»-Isländer! Und dann heisst er auch noch Magnusson, Kristof Magnusson! Also, dieser Kristof Magnusson lebt in Berlin, soll irsinnig nett sein, sagen alle Berliner, und will nichts anderes als unterhaltsame Romane schreiben, wofür wir ihm extrem dankbar sind. Und womit er ein Bestseller-Autor wurde. Seine Besteller heissen zum Beispiel «Das war nicht ich» (Bestsellerautor in der Krise sucht in Amerika das Glück) und – ganz neu – «Arztroman» (Leben und Lieben einer Berliner Notfallärztin). Sympa, angenehme Page-Turner.

Bitz Kulturgeschichte für Zwischendurch

Wir behaupten, es ist das gescheiteste Buch, das je geschrieben wurde: Die «Kulturgeschichte der Neuzeit – Die Krisis der europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg» (1931) von Egon Friedell. Ein Mann, der mit seinem Künstlergeist an die Geschichte herantritt und sie in jedem Satz gnadenlos subjektiv bewertet. Hier wird nicht dauernd relativiert, hier wird pausenlos geurteilt. Das tut gut und ausserdem darf Friedell das, weil er den Jahrhunderten mit seinen scharfen Augen in die Seele gucken kann. Und weil er gleichzeitig originell ist. Seine Sätze sind so schön, dass man sie mit Gold einrahmen und an die Wand hängen will. 

Ein weiteres Schmuckstück aus der Kulturgeschichtskiste ist Stephen Greenblatts «Die Wende – Wie die Renaissance begann» (2013, mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet). Der Harvard-Literaturwissenschaftler erzählt darin von Lukrez' Lehrgedicht «De rerum natura», von dessen langer Reise durch die Jahrhunderte. Es ist die Geschichte eines freien Denkens, das nicht abzutöten ist. Auch nicht durch die Kirche. Es sind die unerhörten Gedanken eines römischen Dichters über die Natur der Dinge, die Basis der modernen Welt, in der der Mensch glücklich sein kann – ohne die Furcht vor Göttern und vor dem Tod. Greenblatt vertritt darin die schöne These, dass ein einzelnes Buch den Lauf der Geschichte verändern kann.

Hitchcock-Style

Wir beten sie an, die Nerds, die seit einem halben Jahr dabei sind, alle Krimis und Psycho-Gesellschafts-Romane von Margaret Millar für Kindle aufzubereiten (im August und September kommen ganz viele neue hinzu!). Bisher alles erst auf Englisch, liest sich aber superleicht und extrem gut. Wer Hitchcock mag, wird ausflippen! Die vorwiegend in den 50er- und 60er-Jahren entstandenen Romane platzen fast vor Style, vor gespenstischen Kleinstädten in denen plötzlich schöne, fremde Mädchen auftauchen, vor unheimlichem Telefonterror, gefährlichen Küsten und Küssen und, und, und. Auf Englisch eine abgründige Fundgrube. Deutsch auch für Kindle erhältlich sind «Liebe Mutter, es geht mir gut ...» («Beast in View»), «Ein Fremder liegt in meinem Grab» («A Stranger in My Grave»), «Die Feindin» («The Fiend»).  

Weil Wien <3 

Aus Wien kommen immer wieder tolle Sachen. Im Moment ist das Robert Seethaler. Und zwar gleich drei Romane von ihm: «Die weiteren Aussichten», «Der Trafikant» und «Ein ganzes Leben». Im ersten geht's um einen Typen, der einen unsäglich unproportionierten Körper hat und mit seinem Goldfisch und seiner Mutter eine Tankstelle betreibt. Und dann radelt ihm eines Tages seine grosse Liebe mitsamt ihren feisten Schenkeln ins Leben. Absurd, wunderbar lustig erzählt und auch auf eine sehr erträgliche Art romantisch. 

«Der Trafikant» handelt vom schlichten Franz, der in Wien eine Lehre als Tabaktrafikant antritt, während Hitler Österreich ans Deutsche Reich anschliesst. Der alte und kranke «Deppendoktor» Sigmund Freud ist sein Kunde. Vieles versteht Franz am Anfang nicht, seine Freunde verschwinden plötzlich. Und am Ende geht auch er.

«Ein ganzes Leben» ist die harte Geschichte eines Bergbewohners, der nicht viel mehr auf den Weg mitbekam als Schläge. Und die ziehen sich auch bis in sein Erwachsenenleben hinein. Gemeinsam mit viel Armut, Elend und Leichen. Doch Andreas Egger erträgt alles still. Und dann trifft er die Liebe in Gestalt der Kellnerin Marie, die nach Schweinebraten riecht. Doch eine Lawine nimmt sie ihm sofort wieder. Und er erträgt auch das wieder still. Eine wundervoll erzählte Geschichte über einen schlichten Mann, der nie etwas vom Leben erwartet hat und auch nichts bekommt. Das alles, ohne sich zu beschweren. 

Dick und dünn

Juli Zeh hat ja 2014 mit dem unheimlichen Taucher-Roman «Nullzeit» schon sowas wie den ultimativen Thriller für den problematischen Paarurlaub geschrieben. Mit 256 Seiten war das ein dünnes Buch. Jetzt folgt ein total Dickes: «Unterleuten», 640 Seiten über ein Provinzkaff, dessen Bewohner einander und ein paar ausgestiegene Berlin-Hipsters bis aufs Blut quälen. Da findet jeder zwischen 20 und 70 seine Identifikationsfigur.

Wo wir schon bei dick und dünn sind: Wie macht Ruth Schweikert das bloss! Da bändigt sie ein fettes Schweizer Familienepos mit mehreren Generation und Geschichten auf schlanken 272 Seiten! «Wie wir älter werden» ist grosse, total fesselnde Erzählkunst, wir haben das in nur einer (langen) Lesenacht verschlungen.

Klassiker, die man wirklich, wirklich lesen muss, weil sie dermassen saumässig gut sind

Die Hauptfigur in Stendhals «Die Kartause von Parma» ist der unsympathischste Typ der Welt. Fabrizio del Dongo. Im idiotischen Klang ist schon der gar nicht mal so subtile Hohn Stendhals zu erkennen. Ein adliger Mailänder, der davon träumt, an der Seite Napoleons zu kämpfen. Er gelangt nach Waterloo, wo er so erschüttert ist vom wilden Kampfgeschehen, dass er sofort eine Flasche Schnaps trinkt. Kurz darauf reitet Napoleon vorbei, aber leider ist er zu besoffen, um es zu bemerken. Die Tragik des Lebens als lächerliche Komödie. Das schönste Buch überhaupt, sagt Walter Benjamin. Und Stendhal hat es den «happy few» gewidmet. 

Dostojewskis «Schuld und Sühne» oder in der Neuübersetzung «Verbrechen und Strafe» ist sowas wie ein psychologisch-philosophischer Krimi. Unheimlich russisch, unheimlich gut und so spannend, dass es einen schier zerreisst. Die Hauptfigur ist Raskolnikow. Er ist arm, er trägt einen krempenlosen Hut mit dem er durch die dreckigen Hinterhöfe von St. Petersburg spaziert. Er muss sein Jurastudium aufgeben, weil er es sich nicht mehr leisten kann. Da kommt er auf die wahnsinnige Idee, eine alte Wucherin umzubringen. Zuerst einfach damit er an Geld kommt. Aber auch, weil er denkt, er sei einer dieser Machtmenschen, er stünde über dem Gesetz. Und über dieser Alten. Also spaltet er ihr mit dem Beil den Schädel. 

E. T. A Hoffmann war einer dieser Universalgenies. Er ist etwas vom Besten, was die Romantik zu bieten hat. Denn er hat sich für die schwarze Seite des Menschen interessiert. Für das Unerklärliche, das Unbewusste und das Unheimliche. In seinen «Nachtstücken» bewegen sich die Menschen immer am Rande des Wahnsinns. Sie verlieben sich in Puppen, werden hypnotisiert, sehen durch Spiegel nicht die Realität, sondern irgendeine grausige Traumwelt. David Lynch im 19. Jahrhundert. 

Etwas mit einem Papagei-Mensch in karierter Hose?

«Globi bi de Führwehr», immer wieder lesenswert. 

Mehr Bücher und Menschen, die du ums Verrecken kennen musst:

Wer diese circa 34 Bücher nicht kennt, hat den Sommer verpennt 

Drei Schweizer Sachbücher, bei denen ihr bestimmt nicht einschlafen werdet!

22 Kinderbücher, die du früher verschlungen hast

Der Mann mit Kaiserin Sisis Milchzahn und den Milliarden, die in Winterthur verrotten

«Maggy! Wenn du in zehn Sekunden noch da bist, drücke ich die Delete-Taste». Claude Cueni, Schweizer Starautor und frischgebackener «Kortison-Onkel», legt mit «Pacific Avenue» erneut einen rasanten Mix aus Traum und Wirklichkeit vor

«Da dachte Nina nach, ob sie biosexuell ist» – wenn Jugendliche schreiben, kommt das nicht immer richtig heraus

«Servus Wolf Haas, haben Sie einen Lieblingsschriftsteller?» – «Eigentlich hat's mich deprimiert, ein Buch zu lesen»

An Halloween beschloss Miranda July, dass es Zeit war, zu sterben

Bücher gehören einfach unter jeden Baum – vor allem diese 7 Exemplare 

Weil es genug hässliche davon gibt: Hier kommen 7 wirklich schöne Kinderbilderbücher 

Dana Grigorcea macht die besten Stalin-Witze – und nebenbei hat sie einen Roman über das fast vergessene Bukarest geschrieben

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53
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mortdecai 16.07.2016 21:53
    Highlight Und natürlich die Kängurutrilogie von Marc Uwe Kling. Der wohl einzige Mensch der es schafft dass es total normal klingt wenn jemand mit einem kommunistischen Känguru in einer WG lebt... (!)
    0 0 Melden
  • mortdecai 16.07.2016 21:51
    Highlight "Strawberryfields Berlin" und "Bushaltestellenhirarchie" sind ziemlich tolle Bücher, auch wenn mensch sie vielleicht etwas als Hipsterliteratur bezeichnen könnte: Von relativ jungen, unbekanten Autoren und auf den ersten Blick nicht sonderlich viel Tiefgang. Auf den zweiten Blick mitreissend. So ähnlich verhält es sich auch mit "Carambole" von Jens Steiner, ein kleines Dorf mit grossen Ereignissen, die jedoch unglaublich nebensächlich wirken weil sich die Geschichte auf das Alltägliche richtet. "Das Gegenteil von Einsamkeit", Geschichtensammlung eines viel zu früh verstorbenen Ausnahmetalents
    1 0 Melden
  • Gröipschi 15.07.2016 17:37
    Highlight Mein Lieblingsbuch ist "die geheime Geschichte" von Donna Tartt.
    Ansonsten mag ich alles von John Irving (Hotel New Hampshire ❤️)
    1 0 Melden
  • YB98 15.07.2016 16:36
    Highlight Bernard Cornwell's Uhtred-Saga für alle die historische Romane lieben;)
    0 0 Melden
  • Zuela7 15.07.2016 12:08
    Highlight "DER IRRWEG...des Herrn Karl"
    Mich hat die Geschichte über Karl Wegmann vollkommen begeistert und ich konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören: Seine Ehe ist zerstört. Niemand schenkt Karl Anerkennung und Respekt. Traurig, voller Selbstzweifel und doch mit einem Funken Hoffnung auf ein neues, anderes, freies Leben ausgestattet, flüchtet Karl Wegmann in abenteuerliche Begegnungen in der Schweiz und in Marokko. Das Buch erzählt die Geschichte wie in einem Film. Einerseits unterhält der Roman mit einer flüssig zu lesenden Sprache, andererseits steckt in den Sätzen enorm trockener Humor.
    1 0 Melden
  • stebu26 14.07.2016 23:05
    Highlight Meine Empfehlungen (auch wenn teilweise bereits erwähnt):
    - Daniel Kehlmann (Die Vermessung der Welt, Ich und Kaminski)
    - Franz Hohler (diverse Kurzgeschichten)
    - Max Frisch (Homo Faber)
    - Friedrich Dürrenmatt (alles!)
    - Harper Lee (Wer die Nachtigall stört)
    - Sven Regener (Herr Lehmann)
    - Hazel Brugger (hat gerade erst ein Buch veröffentlicht)
    - Patrick Salmen (ganz tolle Poetry Slam Texte!)
    Und das sind nur die Bücher, welche sich gut für den Sommer eignen!
    2 0 Melden
  • Scheherezade 14.07.2016 22:55
    Highlight "Frederick" von Perikles Monioudis, ein Buch über den Stepptänzer Fred Astaire, atmosphärisch dicht, Broadway, (Alt-)Hollywood, mit Humor, anekdotisch (z.B. über Frank Sinatras Perücken), sehr bewegend die Familiengeschichten, nachvollziehbar der Aufstieg, kulturkritisch (also erfrischend kulturkritisch!) und überhaupt genial erzählt aus der Perspektive des Teufels.
    6 0 Melden
  • cheeky Badger 14.07.2016 22:42
    Highlight Rumo & die Wunder im Dunkeln von Walter Moers.
    5 0 Melden
  • _kokolorix 14.07.2016 22:16
    Highlight Wer wissen will wie Krieg sich anfühlt: Gert Ledig, Die Stalinorgel.

    Wer die Antike erleben möchte: Gisbert Haef, Hannibal, Caesar, Alexander, ...

    Wer der Geschichte der Menschen 10000 Jahre in die Zukunft folgen will: Isaac Asimov, Der Foundation Zyklus

    Wer moderne Science Fiction mag: Harald Kaup, A.D Reihe

    Wer glaubt die Menschheit ist am Ende: Christoph Zachariae, Ödland

    Wer in die magische Welt der Ritter eintauchen will: Miles Cameron, Der rote Ritter
    5 0 Melden
    • blobb 15.07.2016 01:13
      Highlight Wer wissen will, wie sich das Leben der einfachen Leute, in der Schweiz des 15. Jh anfühlte: Werner Ryser, Walliser Totentanz
      3 0 Melden
  • SuicidalSheep 14.07.2016 21:30
    Highlight So ziemlich alles von Dostojewski und Hitchcock ist lesenwert.
    5 0 Melden
  • azoui 14.07.2016 20:30
    Highlight Andreas Eschbach, die haartepichknüpfer.
    Anonymous, das Buch ohne Namen.
    Don Winslow, das Kartell.
    Die Victoria Bergmann Trilogie.
    2 0 Melden
  • pamayer 14.07.2016 18:40
    Highlight Hansjörg schneider's hunkeler romane
    Friedrich glauser, einfach alles
    dürrenmatt!
    Hohler!
    Ry cooder: in den Straßen von los angeles
    wolf haas wurde schon aufgelistet
    J.d. salinger, catcher in the rye auch schon auf liste
    graphic novel:
    Spiegelmann: maus
    joe sacco: Bosnien
    riad sattouf: der Araber von morgen

    4 0 Melden
  • Steddybär 14.07.2016 17:49
    Highlight Fast alle Bücher von Carlos Ruiz Zafon 😍😍
    6 0 Melden
    • Yelina 14.07.2016 19:36
      Highlight Marina fand ich toll! Aus Gründen!
      1 1 Melden
    • Steddybär 14.07.2016 21:56
      Highlight Hast du "Der Mitternachtspalast" gelesen?
      1 0 Melden
    • Yelina 15.07.2016 07:02
      Highlight Steht auf meiner "zu lesen"-Liste! :-)
      0 0 Melden
  • Kopold 14.07.2016 16:46
    Highlight Das Titelbild stellt den Vampir beim Lesen dar, aber nicht in der Antarktis, sondern in Åre, Schweden.
    ...für etwa 5 Sekunden, bis er in Flammen aufgeht :D
    2 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 14.07.2016 17:18
      Highlight haha, wirklich? Ich ändere es. Habe Dank!
      2 0 Melden
  • sparkling unicorn 14.07.2016 16:20
    Highlight Die Päpstin - Donna W. Cross
    The Kite Runner - Khaled Hosseini
    Jenseits von Eden - John Steinbeck
    3 0 Melden
  • Jürg Müller 14.07.2016 15:50
    Highlight Was mir hier fehlt ist Stephen King. Am liebsten mag ich "Der Turm" !
    6 1 Melden
    • blobb 14.07.2016 17:18
      Highlight Für alle die Fantasy mögen: The Dark Tower Saga (8 Bände) Für mich eine der grössten Geschichten die je geschrieben wurden.
      Never forget the face of your father;)
      3 0 Melden
    • Jürg Müller 14.07.2016 17:41
      Highlight @blobb: Roland ....
      2 0 Melden
    • blobb 14.07.2016 20:23
      Highlight Ich ziele nicht mit der Hand; wer mit der Hand zielt, hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
      Ich ziele mit dem Auge.

      Ich schieße nicht mit der Hand; wer mit der Hand schießt, hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
      Ich schieße mit dem Verstand.

      Ich töte nicht mit meiner Waffe; wer mit seiner Waffe tötet, hat das Angesicht seines Vaters vergessen.
      Ich töte mit dem Herzen.

      Uiuiui Gänsehaut. Glaub ich geb mir das ganze nochmals in Kürze :D
      3 0 Melden
  • ch2mesro 14.07.2016 14:37
    Highlight man sollte aber nicht mehr als 42 bücher lesen. aus gründen 🤓
    7 3 Melden
    • Yelina 14.07.2016 19:35
      Highlight Du meinst aber gleichzeitig, hoffe ich?
      5 0 Melden
    • SuicidalSheep 14.07.2016 21:32
      Highlight Fuck... mit hunderten von gelesenen Büchern hab ich dann wohl verloren. Aus Gründen.
      6 1 Melden
  • Kunibert der fiese 14.07.2016 14:35
    Highlight homo faber von max frisch.
    12 0 Melden
  • Esther Gallusser 14.07.2016 14:25
    Highlight Alles von T.C: Boyle
    10 0 Melden
    • blobb 14.07.2016 14:53
      Highlight Wassermusik gelesen? bin hin und weg...
      4 0 Melden
  • azoui 14.07.2016 14:15
    Highlight Lilly Lindner, "Da vorne wartet die Zeit"
    Fantastisch konstruiert Geschichte, erzählt durch verschiedene individuelle Personen, derren Geschichte sich durch das ganz Buch immer wieder überscheiden.
    1 0 Melden
    • azoui 14.07.2016 14:51
      Highlight ...oft musste ich das Buch weg legen und vorwurfsvoll Fragen, wie konnte die Authorin diese Teilgeschichte nur so Enden lassen, dann wieder war ich glücklich über die Schönheit einer anderen Teilgeschichte. Eines der wenigen Bücher, dass ich zweimal gelesen hab.
      0 0 Melden
  • Asha 14.07.2016 14:11
    Highlight Diese Bilder.... Rrrrrr.
    7 1 Melden
    • Waschgiri 23.07.2016 23:01
      Highlight rrr-weoh!
      0 0 Melden
  • schneeglöggli 14.07.2016 13:46
    Highlight Anna Karenina von Leo Tolstoi
    7 2 Melden
    • phreko 14.07.2016 15:39
      Highlight Da braucht man viiiiel freizeit
      3 0 Melden
  • nilyboy 14.07.2016 13:45
    Highlight Alles von Benedict Wells ist genial!!
    4 1 Melden
  • E-Lisa 14.07.2016 13:07
    Highlight Merci Simone und Anna für den Artikel. Habe mich schon gefragt, ob es auch dieses Jahr einen gibt.
    Der letztes Jahr war schon super. Habe davon einige Bücher gelesen und werde es jetzt bestimmt auch wieder machen 😁
    5 0 Melden
    • Simone M. 14.07.2016 13:16
      Highlight Ohhh, wir herzen dich!
      8 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 14.07.2016 13:22
      Highlight 💕💕
      9 2 Melden
  • Meet The Mets 14.07.2016 13:06
    Highlight Die Brenner Krimis von Wolf Haas sind etwas vom kurligsten, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Empfehlenswert vor allem wegen der Sprache.
    5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SanVilano 14.07.2016 12:56
    Highlight Bücher???
    Die habe ich schon längstens verdrängt
    3 23 Melden
  • wololowarlord 14.07.2016 12:40
    Highlight Grün ist die hoffnung (budding prospects) von t.c. Boyle: ein buch über einen modernen taugenichts der mit seinen freunden in den bergen kaliforniens gras anbauen will. Eines der besten bücher die ich je gelesen habe. Boyle hat einen extrem mitreissenden erzählstil :)
    10 0 Melden
    • Statler 14.07.2016 13:51
      Highlight T.C. Boyle FTW! :)
      Drop City ist mein Favorit.
      Aber auch «Ein Freund der Erde», «América» und viele andere sind grossartig!
      5 0 Melden
    • blobb 14.07.2016 14:55
      Highlight Wassermusik? Bis ich das gelesen habe war Drop City auch mein Favorit.
      3 0 Melden
  • Wagner 14.07.2016 12:37
    Highlight Agatha Christie, einfach toll! Ob Miss Marpel oder Hercule Poirot!

    4 2 Melden
  • Brettspiel 14.07.2016 12:08
    Highlight Alle Bücher von Erich Maria Remarque (wenn man von Happy Endings nicht viel hält), Fabian von Erich Kästner.
    Für alle die ihren Urlaub in Skandinavien verbringen: Schloss Gripsholm von Kurt Tucholsky.
    1 0 Melden
  • JThie 14.07.2016 12:01
    Highlight Irgendwie fehlt mir hier Brecht... Oder habe ich ihn übersehen?
    - Die heilige Johanna der Schlachthöfe
    - Der gute Mensch von Sezuan

    Auch gut (von anderen deutschen Schriftstellern) und absolute Klassiker:
    - Die Schachnovelle
    - Der Vorleser
    - Die Physiker
    10 2 Melden
    • revilo 14.07.2016 13:05
      Highlight Biografie Zlatan Ibrahimovic
      11 0 Melden

Who runs the world? 148 Frauen, die ihr euch zum Vorbild nehmen könnt 

Wir haben einen Kanon gemacht. Das ist dieses Ding, in dem normalerweise steht, welche männlichen Künstler, Wissenschaftler, Denker für die Welt notwendig sind. Aber nicht bei uns. #DIEKANON

In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

Je verwirrender die Welt scheint, um so stärker wird dem Menschen die Sehnsucht nach einer Ordnung. Nach einer Einordnung. Nach anderen Menschen, die ihm Ideen, Anregung und Halt geben. Die ihm Leuchtturm sein können, in der immer wiederkehrenden, scheinbar schrecklichsten aller Zeiten.

Verständlich also die …

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