Luftfahrt
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Debris is seen at the crash site of Air Algerie flight AH5017 near the northern Mali town of Gossi, July 24, 2014. Poor weather was the most likely cause of the crash of an Air Algerie flight in the West African state of Mali that killed all 118 people on board, French officials said on Friday. REUTERS/Burkina Faso Military/Handout via Reuters  (MALI - Tags: DISASTER TRANSPORT TPX IMAGES OF THE DAY)
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Bild: HANDOUT/REUTERS

In Mali abgestürztes Flugzeug

Paris: Piloten wollten vor Crash in Mali umkehren

Die Piloten des in Mali abgestürzten Flugzeugs wollten vor der Katastrophe von ihrer Route abweichen. Bevor der Kontakt abgebrochen sei, habe die Besatzung gebeten, den Kurs zu ändern und zurückzukehren, sagte Frankreichs Aussenminister Laurent Fabius am Montag. «Alle Hypothesen werden im Rahmen der Untersuchungen geprüft», sagte Fabius in Paris zur noch ungeklärten Ursache. «Was wir sicher wissen, ist, dass das Wetter in der Nacht schlecht war». Die in Burkina Faso gestartete Passagiermaschine war am Donnerstag im westafrikanischen Krisenland Mali abgestürzt. Alle 118 Menschen an Bord starben, darunter 54 Franzosen und vier Deutsche.

A picture shows a document presented during a press conference at the French Foreign Affairs ministry in Paris on July 28, 2014, showing an aerial view of the crash site of the Air Algerie flight AH5017, which killed 118 people on board including 54 French nationals. France came a step closer on July 28 to finding out why the Air Algerie plane crashed into the Mali desert on July 24 as black boxes from the crash arrived in Paris. French Foreign Minister Laurent Fabius said the pilots asked to

Eine am 28. Juli publizierte Karte des Crashs. Bild: AFP

Die Flugdatenschreiber der McDonnell Douglas MD-83, die nach Algier fliegen sollte, trafen am Montag in Frankreich ein. Dort sollen sie auf Bitten Malis ausgewertet werden. Dies könne «mehrere Wochen» dauern, sagte der für Verkehr zuständige Staatssekretär Frédéric Cuvillier in Paris – «wenn die Daten ausgewertet werden können». Als Erinnerung an die Toten wurden in Frankreich am Montag die Flaggen an allen öffentlichen Gebäuden auf halbmast gesetzt.

Das Zeichen der Trauer war von Präsident François Hollande angeordnet worden. Die Flaggen sollen drei Tage auf halbmast wehen.  Da die Absturzstelle in einem schwer zugänglichen Savannengebiet liegt, wird damit gerechnet, dass die Bergungsarbeiten Wochen dauern. Fabius wies auf extrem schwierige Bedingungen hin, die Leichen zu bergen. In dem Gebiet seien 200 französische Soldaten im Einsatz, begleitet von Truppen Malis und UNO-Einheiten. (sda/dpa)



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