Mafia & Co
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The cruise ship Costa Serena sails as its sister ship Costa Concordia cruise ship lays on its side after it ran aground off the west coast of Italy at Giglio island in this January 18, 2012 file photo.  An Italian prosecutor has asked a court to sentence the captain of the Costa Concordia  to more than 26 years in jail for his role in the 2012 disaster that killed 32 people. The defence is expected to respond in court starting February 9, with a verdict expected thereafter.  REUTERS/Stringer/Files (ITALY - Tags: DISASTER MARITIME)

ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE IS PART OF PACKAGE 'COSTA CONCORDIA CAPTAIN VERDICT'. TO FIND ALL 20 IMAGES SEARCH 'CONCORDIA VERDICT'

Gekentert: Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» vor der Insel Giglio. Bild: STRINGER/ITALY/REUTERS

Abgehörte Mafiosi: Die «Costa Concordia» hatte Kokain an Bord

Das Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia», das im Januar vor der toskanischen Küste kenterte, soll laut abgehörten Telefongesprächen eine grosse Menge Kokain der 'Ndrangheta mitgeführt haben. 



«Das Schiff, das Italien weltweit zur Lachnummer machte, hat uns ebenfalls zum Narren gehalten.» Das sagte laut der italienischen Justiz der 'Ndrangheta-Boss Michele Rossi seinem Geschäftspartner Massimo Tiralongo. Aus den abgehörten Telefongesprächen der Mafiosi geht hervor, dass sich an Bord der «Costa Concordia» eine grosse Menge von Kokain befand, wie die italienische Zeitung «La Repubblica» berichtet. 

Die Drogenfracht auf dem Kreuzfahrtschiff, das im Januar 2012 vor der toskanischen Insel Giglio kenterte, wurde nie gefunden. Das Kokain soll ohne Wissen der höheren Offiziere oder der Reederei an Bord gekommen sein. Allerdings vermuten die Ermittler der Florentiner Einsatzgruppe gegen organisierte Kriminalität, dass die 'Ndrangheta ein oder mehrere Helfer auf dem Schiff hatte. 

Auch andere Schiffe benutzt

Die 'Ndrangheta, die ihre Basis in Kalabrien hat, soll nicht nur die «Costa Concordia» für Drogentransporte benutzt haben. Auch andere Schiffe der Reederei Costa seien betroffen gewesen. 2008 wurden einige philippinische Besatzungsmitglieder der «Costa Magica» wegen Drogenbesitzes im Hafen von Savona verhaftet. Zudem werden laut «La Repubblica» auch Schiffe der Reedereien MSC und Norwegian Cruise Lines für den Drogenschmuggel eingesetzt. (dhr)

16 Jahre Haft für Schettino

Erst im Februar war der Kapitän des gekenterten Schiffs, Francesco Schettino, zu mehr als 16 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht in Grosseto hielt ihn für verantwortlich für die Havarie und den Tod von 32 Menschen. 
Im Strafmass enthalten sind zehn Jahre für mehrfache fahrlässige Tötung, fünf Jahre für das fahrlässige Verursachen des Schiffbruchs, ein Jahr für das Zurücklassen Minderjähriger oder hilfsbedürftiger Personen sowie ein Monat dafür, dass er nicht Meldung erstattet hatte. 

Costa Concordia: die besten Zitate von und über Capitano Schettino

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Schlafmangel und fast kein Tageslicht: Drogenboss «El Chapo» klagt über Folter im Gefängnis

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