Medien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Smiley zu Paris auf Facebook gestellt und Chef als «durchgeknalltes Arschloch» bezeichnet – «Welt»-Autor Matussek fliegt raus

Social Media fordern ein weiteres Karriere-Opfer. Der deutsche Bestseller-Autor und Kolumnist der Wochenzeitung «Die Welt», Matthias Matussek, ist seinen Job los.

17.11.15, 14:44


Die führende publizistische Stimme der Katholisch-Konservativen in Deutschland, Matthias Matussek, ist seinen Job bei der «Welt» los. Matussek hatte im Nachgang zu den Attentaten in Paris einen Facebook-Post mit grinsendem Emoticon abgesetzt. 

«Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen», schrieb Matussek. 

Sein Chefredaktor Jan-Eric Peters distanzierte sich auf Facebook sofort von seinem Autor, nannte dessen Posting durchgeknallt und kündigte an, den Rest der Angelegenheit «intern» zu regeln. 

Wie meedia.de berichtet, ist Matusseks Posting an der Redaktionskonferenz der «Welt» von heute Dienstag erneut zur Sprache gekommen, worauf Matussek Peters als «durchgeknalltes Arschloch» und dessen Stellvertreter Ulf Poschardt als «Arschloch» betitelt haben soll. 

Wie eine Sprecherin des herausgebenden Verlags Axel Springer gegenüber meedia.de bestätigte, trennt sich die «Welt»-Gruppe jedenfalls infolge des Vorfalls mit «sofortiger Wirkung» von Matussek, der auf Facebook weitere Breitseiten gegen seine Chefs und den ehemaligen Bild-Chefredaktor Kai Diekmann abfeuert. 

Zuvor hatte Matussek noch versucht, mit so etwas wie einer Entschuldigung die Wogen zu glätten. 

(thi)

Eine gewaltige Anschlagsserie erschüttert Paris

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • alex DL 17.11.2015 19:33
    Highlight Endlich und zu spät
    1 0 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 17.11.2015 17:23
    Highlight Wie kann ein logisch denkender Mensch auf die Idee kommen, dass wenn man Flüchtlinge ausweist, es zu weniger Terroristen kommen soll? Das Gegenteil ist der Fall.
    17 7 Melden
    • icarius 17.11.2015 19:09
      Highlight Einverstanden. Dieser Rückschluss ist nicht nur asozial und unethisch, er ist vor allem komplett unlogisch und geschichtsfremd. Das wäre wie wenn man im WWII gesagt hätte man dürfe keine Juden aufnehmen weil man Angst vor den Nazis hat.
      2 2 Melden
  • Mathis 17.11.2015 16:29
    Highlight Der Matussek hat schon seit langem Probleme, jetzt ist es also passiert...
    22 4 Melden
  • goschi 17.11.2015 16:25
    Highlight Und wenn er jetzt noch Diekmann mit in den Abgrund reisst, gewinnt die ganze Medienwelt noch mehr. :-)
    21 5 Melden
  • Calvin Watsn 17.11.2015 15:45
    Highlight So ein arrogantes blödes A........👎🏻💩
    21 7 Melden

Jetzt ist klar, wer hinter dem mysteriösen Kornkreis in Uster steckt 😂

Ist es der grösste Schweizer Medien-Hack der Geschichte? Vermutlich schon. 

Gestern Morgen berichtete die Pendlerzeitung «20 Minuten» von einem Kornkreis in Uster. Ein Leserfoto zeigte die mysteriöse Figur aus der Luft. Der Bauer, dem das Land gehört, mutmasste, es sei das Werk von Ausserirdischen. 

Die Meldung machte schnell die Runde, diverse weitere Medien berichteten ebenfalls über den Kornkreis. (watson machte den Fehler für einmal nicht. Puh, Glück gehabt!) 

Doch nun ist klar: …

Artikel lesen