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Smiley zu Paris auf Facebook gestellt und Chef als «durchgeknalltes Arschloch» bezeichnet – «Welt»-Autor Matussek fliegt raus

Social Media fordern ein weiteres Karriere-Opfer. Der deutsche Bestseller-Autor und Kolumnist der Wochenzeitung «Die Welt», Matthias Matussek, ist seinen Job los.



Die führende publizistische Stimme der Katholisch-Konservativen in Deutschland, Matthias Matussek, ist seinen Job bei der «Welt» los. Matussek hatte im Nachgang zu den Attentaten in Paris einen Facebook-Post mit grinsendem Emoticon abgesetzt. 

«Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen», schrieb Matussek. 

Sein Chefredaktor Jan-Eric Peters distanzierte sich auf Facebook sofort von seinem Autor, nannte dessen Posting durchgeknallt und kündigte an, den Rest der Angelegenheit «intern» zu regeln. 

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Wie meedia.de berichtet, ist Matusseks Posting an der Redaktionskonferenz der «Welt» von heute Dienstag erneut zur Sprache gekommen, worauf Matussek Peters als «durchgeknalltes Arschloch» und dessen Stellvertreter Ulf Poschardt als «Arschloch» betitelt haben soll. 

Wie eine Sprecherin des herausgebenden Verlags Axel Springer gegenüber meedia.de bestätigte, trennt sich die «Welt»-Gruppe jedenfalls infolge des Vorfalls mit «sofortiger Wirkung» von Matussek, der auf Facebook weitere Breitseiten gegen seine Chefs und den ehemaligen Bild-Chefredaktor Kai Diekmann abfeuert. 

Zuvor hatte Matussek noch versucht, mit so etwas wie einer Entschuldigung die Wogen zu glätten. 

(thi)

Eine gewaltige Anschlagsserie erschüttert Paris

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Eine gewaltige Anschlagsserie erschüttert Paris
quelle: epa/epa / jack taylor
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