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Kampf um Werbegelder

Gebühren müssen reichen: Schweizer Verleger wollen Werbeverbot für die SRF

In der Debatte rund um den Service Public fordern die Verleger ein Werbeverbot für die SRG. Das britische Modell, das die Gebühren dem Radio und Fernsehen zuspricht und die Werbung den privaten Verlegern, sei nachahmenswert. 
06.01.2015, 12:2006.01.2015, 12:33
Den Zeitungen bläst ein rauer Wind entgegen.
Den Zeitungen bläst ein rauer Wind entgegen.Bild: KEYSTONE

Die SRG sollte sich voll auf ein schmäleres, mit wenigen Kanälen ausgestattetes Programm konzentrieren. Aus der Schlacht um grössere Werbeanteile mit den Privaten sollte sie sich zurückziehen, sagte Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am Dienstag anlässlich der Dreikönigstagung des Verbandes Schweizer Medien in Zürich.

Eine Alternative zu einem Werbeverbot wären inhaltliche Einschränkungen der SRG im Internet. Dass die SRG ein vollwertiges Newsportal und topmoderne Apps (für News und Wetter) produziere und kostenlos anbiete, sei schädlich. Glücklicherweise dürfe die SRG keine Onlinewerbung verkaufen, obwohl sie ständig versuche, dieses Verbot zu umgehen.

Durch ihr übertriebenes Textangebot im Internet schade sie den privaten Verlegern. Die SRG fördere die Gratismentalität im Internet. Die Verleger hätten es damit schwerer, Nachfrage für ihre bezahlten Angebote zu finden. (whr/sda)

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