DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erneute Flüchtlings-Tragödie im Mittelmeer: Mindestens zehn Menschen sterben vor der Küste Siziliens

04.03.2015, 10:5404.03.2015, 11:12

Bei einem erneuten Unglück mit einem Flüchtlingsboot im Mittelmeer sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Sie waren an Bord eines Bootes, das vor Sizilien kenterte. 121 Menschen konnten in Sicherheit gebracht werden.

Die Einsatzkräfte suchten noch nach weiteren Überlebenden, wie die italienische Küstenwache am Mittwoch mitteilte. 

Insgesamt musste die Küstenwache nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden zu sieben Rettungsaktionen im Mittelmeer ausrücken, 941 Flüchtlinge wurden dabei gerettet. Die Menschen waren auf fünf Schlauchbooten und zwei weiteren Booten auf dem Weg nach Europa. An Bord befanden sich mehrheitlich Flüchtlinge aus Syrien, Libyen und Tunesien.

Die massive Flüchtlingswelle über das Mittelmeer setzt Italien weiterhin massiv unter Druck. Seit Anfang 2015 landeten fast 7900 Flüchtlinge nach gefährlichen Seefahrten in Süditalien. Das sind 43 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014, wie das italienische Innenministerium am Dienstag berichtete. (sda/dpa/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

EU-Länder wollen härter gegen Schleuser am Ärmelkanal vorgehen

Bei einem Krisentreffen zur Migration über den Ärmelkanal haben Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland einen härteren Kampf gegen Schleuser vereinbart. Grossbritannien, das Ziel der mit kleinen Booten übersetzenden Flüchtlinge ist, wurde zur Schaffung legaler Migrationswege aufgerufen, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Sonntagabend nach dem Treffen in Calais. Ausserdem müsse Grossbritannien die illegale Beschäftigung von Flüchtlingen erschweren. Vor einigen Tagen starben im Ärmelkanal 27 Menschen auf dem Weg nach Grossbritannien, weil ihr Boot kenterte.

Zur Story