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Digital Natives? Von wegen! Die Lüge einer Generation

bild: João Silas

Alle denken, die Jungen würden das Neue verstehen. Doch in Tat und Wahrheit überschätzt man die Jahrtausend-Überflieger enorm. Und sie sich selber auch.

04.08.17, 21:17 06.08.17, 10:37

Wir sind eine Generation von Ahnungslosen. Wären da keine Suchmaschinen, hätten wir keinen blassen Schimmer, wie Back-Ups, WLAN-Installationen oder Dokument-Formatierungen funktionieren. Wie auch? Niemand hat es uns wirklich beigebracht!

Und trotzdem gelten wir, die nach anno 1980 Geborenen, als die verheissungsvolle Generation der «Digital Natives». Unsere (zukünftigen) Chefs stellen sich uns als rentable Multitasker vor. Für unsere Eltern sind wir eine Armada von Mark-Zuckerberg-Duplikaten. Und das nur, weil wir das mutmasslich gelöschte Internet wieder auf den Desktop zurückgeholt haben. Oder aus dem Grund, dass wir es schaffen, zwei Bildschirme miteinander zu verbinden. Magie.

Wessen Lieblingsbeschäftigung war das als Kind? Bild: scholastic via imgur

Doch dass manche von uns schon beim Erstellen von Excel-Tabellen oder beim Einrichten eines synchronisierten Posteingangs scheitern, mögen Ü-35er nicht gerne hören. Aber die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, dass die Existenz der sogenannten «Digital Natives» ein Mythos ist.

Alle haben dasselbe Gehirn

Die niederländische Studie, die kürzlich im renommierten Fachjournal «Teaching and Teacher Education» erschienen ist, geht von der Annahme aus, dass es kognitive Differenzen zwischen Digital Immigrants und Digital Natives geben soll. Dass also jemand, der vor der Digitalisierung (vor 1980) geboren ist, seinen Arbeitsalltag anders bewältigen muss, als eine jüngere Person, die mit der digitalen Technik quasi aufgewachsen ist. 

«Digital Natives» vs. «Digital Immigrants»

Geprägt wurden diese zwei Begriffe durch ein 2001 veröffentlichtes Essay von Marc Prensky, das konstatiert, dass Menschen mit Jahrgang 1980 und höher mit der wachsenden Digitalisierung verschmelzen und einen selbstverständlichen Umgang mit ihr entwickeln würden. Sie seien in die Digitalisierung hinein geboren, während alle älteren Semester in dieses neue Zeitalter hinein immigrieren und sich den Umgang mit der neuen Technik mühsam aneignen müssten. Digital Natives sollen indes produktiver arbeiten, da sie es durch ihre Technik-Versiertheit gewohnt sind, mehrere Arbeiten gleichzeitig zu meistern.  

Die Autoren der Studie stellen aber schnell fest, dass es keine grossen Differenzen zwischen den beiden «Generationen» zu finden gibt. Sie halten fest, dass jene Alters-Einordnung eine verklärte Sichtweise darstelle.

Denn auch wenn wir 17 Browser-Tabs gleichzeitig geöffnet haben, konzentriere sich unser Hirn immer nur auf eine Sache aufs Mal. Wir glauben zwar, dass wir an zwei oder mehr Aufträgen gleichzeitig arbeiten können, doch in Wirklichkeit sind wir mit dem Kopf jeweils immer nur bei einem Punkt. 

«Wir alle haben bloss ein Gehirn, das uns jeweils erlaubt, auch nur eine Aufgabe auf einmal zu bearbeiten.» 

Paul A. Kirschner, Co-Autor der Studie
gegenüber dem «Discover Magazine» 

Deshalb werden Arbeitsaufträge von jüngeren Mitarbeiterinnen auch nicht schneller erledigt als von den älteren Kollegen. Im Gegenteil! Die Studie arbeitet heraus, dass das mutmassliche Multitasking der Effizienz sogar schadet. Die sogenannten Digital Natives verzetteln sich während der Arbeit und werden ihrem Ruf der wirtschaftlichen Effizienz-Bomben schliesslich alles andere als gerecht.

Sinnbild: Gehirn-Vorgänge eines Digital Natives bei seinem attestierten Steckenpferd, dem Multitasking. bild: imgur

Und wie steht's um unsere exorbitante Technik-Affinität? Fehlanzeige. Auch hier stellen die Forscher mittels Umfragen fest, dass es empirisch nicht nachweisbar ist, dass Post-80er-Kinder geschickter im Umgang mit Computern und anderen Geräten sind als ältere Jahrgänge. Im pädagogischen Teil der Studie wird darauf hingewiesen, dass mittlerweile schon Bildungsinstitutionen Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten unterstellen, die sie in Wirklichkeit nicht haben. Es würde schlicht angenommen, dass unter 35-Jährige mit Technik umgehen können, weil sie ja damit aufgewachsen seien.

Mensch und Technik verschmelzen – angeblich. bild: tom galle & @ john yuyi

Als Folge davon wird uns der Umgang mit Adobe Programmen wie Photoshop und Illustrator, aber auch rudimentärere Tätigkeiten, wie das Erstellen einer etwas komplexeren Excel-Tabelle, nicht mehr beigebracht. Falls wir es doch können müssen, helfen Youtube-Tutorials und Überstunden. 

«Wir müssen alle Menschen gleich behandeln, nämlich als kognitiv Lernende, und aufhören, einer spezifischen Gruppe spezielle Fähigkeiten zuzuschreiben.»

Paul A. Kirschner, Co-Autor der Studie
gegenüber dem «Discover Magazine»

Unsere Generation der Jahrtausend-Überflieger ist also nicht immun gegen das gelegentliche Abchecken von WhatsApp-Nachrichten während der Arbeit. Wir haben kein an die Digitalisierung angepasstes Gehirn, das uns vor Ablenkung schützt und wir kamen auch nicht mit Photoshop-Skills auf die Welt. Das müssen die älteren Semester verstehen – aber vor allem auch wir selbst.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brätschikovski Lebowski 31.08.2017 10:59
    Highlight Musste kurz schmunzeln beim Bild mit der Zunge. Gibts neuerdings auch LSD Tabs im iPhone Design?😂
    6 0 Melden
  • dracului 06.08.2017 10:30
    Highlight Der Begriff der pädagogischen Kompetenz (Fähigkeit + Fertigkeit + Motivation um ein konktretes Alltagsproblem zu lösen) müsste besser analysiert werden. Die "Überlebenskompetenzen" ändern sich laufend und man zum Digital Outsider, wenn man sich nicht anpassen kann. Früher brauchte es andere Kompetenzen als heute. Im Geschäftleben braucht es immer noch Grundkompetenzen, welche auch die Gen Y/Z erlernen müssen. Da helfen die besseren Alltagskompetenzen z.B Umgang mit Smartphones oder Spielkonsolen beschränkt. In der Regel sind Junge anpassungsfähiger in der schnell ändernden, digitalen Welt.
    4 0 Melden
    • Mister P 07.08.2017 08:23
      Highlight Na ja, den letzten Satz würde ich als Ü40 'immigrant' so nicht unterschreiben - habe da so einschlägige Erfahrungen mit der Anpassungsfähigkeit der Jungen an neue Systeme (bsp. ERP). Die Jungen sind teils stärker in ihren Denkmustern festgefahren als ältere Semester, welche halt über gewisse Lebenserfahrung verfügen.
      5 0 Melden
  • seventhinkingsteps 05.08.2017 20:10
    Highlight Die mediale Aufbauschung von angeblichen Generationen wie Generation X oder Baby Boomern gab es erstens schon immer, mindestens schon vor dem WW2, zweitens ist es völliger Schwachsinn und eine bigotte Generalisierung von Gruppen. Falls man überhaupt Gruppen generalisieren kann, dies nicht gibt. Alles nur Farce, um die arbeitenden Leute gegeneinander aufzuhetzen, damit wir nicht nach oben treten sondern nach der Seite
    26 6 Melden
  • dmark 05.08.2017 12:30
    Highlight Nun, ich erlebe es immer wieder, dass ich der jüngeren Generation zeigen muss, wie man mit der heutigen Technik um zu gehen hat. Liegt aber wohl auch mit daran, dass ich mit dieser ganzen Technik von Anfang an vertraut war, mein Job in der Technik ist und somit eben bereits dadurch schon die Anfänge (u.a. Sinclair ZX80, SPS usw.) bis heute mit erleben konnte.
    Meine Kinder sind zwar damit aufgewachsen, haben aber andere Interessen entwickelt. Allerdings sind sie wenigstens in der Lage ihre Telefone, PCs usw. selbst zu pflegen oder auch mal neu aufsetzen zu können.
    Der Rest findet sich dann.
    21 5 Melden
    • Maria B. 05.08.2017 13:50
      Highlight Absolut zutreffend!

      Habe meinen sonst ach so modernen und intelligenten jungen Sohn schon mehrfach vergeblich um Rat in solchen Artikel-Zusammenhängen gefragt und dies meist eher ergebnislos oder dann nur marginal brauchbar :-)!

      13 2 Melden
    • Zap Brannigan 07.08.2017 19:18
      Highlight Geht mir genau so. Ich hatte das Glück, mit Jg 70 die gesamte Geschichte vom Sinclair über Apple ][, C64, Amiga via PC früh mitzubekommen. Wir sind die echten Digital Natives :-). Und man kann immer noch gut davon Leben. Und ja, paar Worte bei Google eingeben und eine Äpp aufs Smartphone installieren kriegen wir auch hin. Das zählt ja bereits als IT-Kentnisse. Mindestens bei "Millenials".
      10 0 Melden
  • solani 05.08.2017 11:29
    Highlight Es ist doch egal was man schon weiss und was nicht. Das wichtige ist doch die Offenheit neue Dinge zu lernen. Und keine Angst davor zu haben. Ich denke dass die jüngeren Generationen vielleicht schneller mal auf die Idee kommt sich selber die Infos zu holen, die sie brauchen.. während vielleicht ältere sofort zum Chef gehen und eine Schulung von einem Experten verlangen, für etwas was man locker bei Google/YouTube finden könnte...
    31 10 Melden
  • sir_kusi 05.08.2017 10:12
    Highlight Die Studie nimmt an, dass DigitalNatives "multitasker" seien. Wie man darauf kommt ist mir schleierhaft. Ergo finden sie dann auch heraus, dass es in dieser hinsicht keine Unterschiede zu den Immigrants gibt. Genauso wenig sind DN aber Excel-Experten oder Netzwerk-Versteher, wir das einige hier schreiben. Also muss man bei der Definition DN/DI ansetzen. Da gibt es m.E. grosse Unterschiede was den allgemeinen Umgang mit Inf.-Tech. angeht, z.b.: Akzeptanz/Offenheit, Kommunikation, App-Nutzung, Medien, usw. Hier sollte eine Studie ansetzen.
    27 1 Melden
  • giguu 05.08.2017 09:51
    Highlight 2 Bildschirme miteinander zu verbinden?

    o_O
    27 2 Melden
    • dmark 05.08.2017 12:33
      Highlight Ich habe teilweise 4 Schirme nebeneinander laufen... o_^
      10 1 Melden
    • Äschii 05.08.2017 15:12
      Highlight Also wie man zwei Bildschirme miteinander verbindet, wüsste ich jetzt auch nicht... Mir reicht einer. ^^ Aber werde wohl in der falschen Branche arbeiten...
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 02:31
      Highlight @dmark Musste mal in einem Büro mit 6 Schirmen arbeiten. Finanzanalyst bei einer grossen Bank.
      6 1 Melden
    • dmark 06.08.2017 12:00
      Highlight Captain, das klingt nach viel Arbeit...
      Bei mir ist es eher die Bequemlichkeit beim Arbeiten. Einer für das Listing und Compiler, im Zweiten läuft meist ein Debugger, der Dritte zeigt mir Mails usw. und im Vierten läuft i.d.R. Watson. ;)
      Ich könnte auch alles über mehrere Desktops verteilen, aber so hat man einfach eine bessere Übersicht und muss nicht dauernd umschalten.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 15:52
      Highlight @dmark Geht noch, klingt schlimmer als es ist...Ich habe das nur als eine Art Praktikum während des Studiums gemacht. Auf einem Bildschirm läuft übrigens auch immer Watson :D Aber auf den anderen 5 Schirmen sind in der Regel allerlei Aktienkurse, Börsennews usw.
      3 0 Melden
  • FrauMirach 05.08.2017 08:59
    Highlight Word!
    12 1 Melden
  • Idrisi 05.08.2017 08:54
    Highlight Meine Beobachtung ist, dass sich niemand mehr die Zeit nimmt den Umgang mit den Tools zu lernen und die Tatsache das es das braucht nicht mehr dem "commen sense" entspricht. In den späten 80er-Jahren durfte man noch für jedes Tool ein paar Tage bis Wochen investieren. Um mir im Excel eine selten gebrauchte Formel beizubringen ist Youtube wunderbar, die Basis zur Zellenadressierung habe ich im 3 tägigen Lotus 123 Kurs 1987 gelernt.
    22 2 Melden
  • Aglaya 05.08.2017 08:33
    Highlight Anscheinend gehöre ich mit Jahrgang 1981 auch zu den Digital Natives. Mein Vater (Jg. 1947) hatte allerdings schon einen Computer, als ich zur Welt kam. Da wüsste ich nicht, was ich ihm noch beibringen könnte. In Sachen Social Media kenne ich mich deutlich besser aus als er, aber da er damit ohnehin nichts zu tun haben will (und damit sehr gut lebt), kann ich ihm höchstens im Bereich Smartphones noch etwas erklären (und das auch nur über Android, da er selber Apple-User ist).
    27 1 Melden
  • Saul_Goodman 05.08.2017 08:32
    Highlight Ganz im gegenteil. Heute ist alles user freundlich, idiotensicher und selbsterklärend. Da strandet man doch bereits beim kleinsten problem und gibt auf.
    Hinzu kommt das viele jugendliche privat wohl gar keinen pc mehr benutzen nur noch das handy. Trotzdem ist ein pc in der arbeitswelt noch nicht wegzudenken. Da haben die digital natives also null vorteil.

    Wer vor 20 jahren mal selbst ein modem und internet verbindung installieren wollte musste schon ein bisschen ahnung haben und viele arbeitssoftware von heute ist von der nutzung leider noch auf usability stand der 90er jahre.
    48 1 Melden
  • liavivica 05.08.2017 06:42
    Highlight Ich, geboren mitte 80er, konnte zum Glück meinem grossen Bruder in Sachen PC-Anwendung über die Schultern schauen. Er war/ist der Profi in der Familie. Anders hätte ich mir meine Kenntnisse nicht "einfach so" aneignen können.

    Seit ein paar Tage habe ich eine neue Lehrtochter - Jahrgang 2001 mit kaum PC-Kenntnissen. Muss mit Basics beginnen wie Dateien korrekt speichern, neue Ordner erstellen, Mail mit Anhang versenden... 😨 Snapchat kennt sie aber aus dem FF.
    91 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 05.08.2017 06:39
    Highlight Digital Natives ist ein idiotischer Ausdruck, weil jeder Mensch den Umgang mit ICT lernen muss. Wenn schon kämen aber Jahrhänge 2010 und jünger dafür in Frage. Halt diejenigen, die geboren wurden, als das Smartphone schon massenhaft verbreitet war.

    Aber die 1990er? Ich hatte schon PDA, Handy, Intenet, Laptop und mein Heimnetzwerk im Einsatz, als sie geboren wurden und benutze auch viel länger Smartphones als sie. Entsprechend habe ich das schlicht einen Erfahrungsvorsprung.

    45 1 Melden
    • Carry62 05.08.2017 08:27
      Highlight Meistens gehen Deine und meine Meinung auseinander 😳
      Aber heute sind wir ein Herz und eine Seele 😉
      Ich habe mich richtig über den Artikel "gefreut"... Dachte bis jetzt immer, dass ich der Einzige bin, der so über das Ganze denkt.
      22 1 Melden
    • dmark 05.08.2017 12:46
      Highlight So sieht es aus. Wir haben früher schon mit Novell unter DOS PCs übers Netzwerk verbunden, konnten uns etwas später dann mit einem Palm (ggfs. mit Hilfe eines Mobiltelefons) in das mobile Netz einwählen und einige haben Jahre zuvor ihre ersten Computer (Bsp. ZX80) noch selbst zusammen gelötet.
      Auch war man in den Anfängen nicht so sehr durch die ganzen "neuen Medien" abgelenkt, so dass auch weit mehr Zeit verblieb, sich mir der Software auseinander zu setzen und diese auch zu verstehen lernte.
      Dadurch hat man einfach einen Vorsprung.
      12 2 Melden
  • a8976333 05.08.2017 02:10
    Highlight Endlich! Mir als Mediamatiker ist schon lange aufgefallen, dass die meisten Jungen keine Ahnung von Technik haben. Nur weil alle dauernd auf FB sind uns Insta Bildchen posten, haben sie noch lange keine Informatik Skills. In Wahrheit haben fast alle berufsfremden Personen nicht die leiseste Ahnung vom Internet.
    121 3 Melden
    • Me, my shelf and I 05.08.2017 06:47
      Highlight Ich als Informatiker muss dir da zustimmen, auch wenn ich "vom Internet" in "von Computern" ausweiten würde.
      53 1 Melden
    • dä dingsbums 05.08.2017 09:34
      Highlight Ganz genau. Nur weil ich viel Auto fahre, bin ich noch Lange kein Mechaniker.
      49 1 Melden
  • moedesty 05.08.2017 02:04
    Highlight Wie viele von euch wissen wie ein automotor funktioniert? oder anders gesagt, 99% der Leute die ein Auto fahren, haben keine Ahnung wie es funktioniert. Und trotzdem wissen alle wie man damit umgehen muss. ich sehe hier das Problem nicht. Oder ist es eines beim Auto?
    24 17 Melden
    • Firefly 05.08.2017 07:27
      Highlight 90% wissen eben nicht, wie man damit umgehen muss, darum gibt es so viele Regeln und Verbote in Straßenverkehr.
      20 10 Melden
    • _kokolorix 05.08.2017 10:08
      Highlight Der Vergleich von Auto und Computer hinkte schon immer gewaltig. Während ein Auto produziert wurde und als fertiges Ergebnis getestet und betriebsbereit ausgeliefert wird, gleicht ein Computer (Smartphones sind nichts anderes) einer halbfertigen Baustelle. Nicht nur, dass er mit meiner individuellen Netzumgebung verbunden werden muss, kommt noch hinzu, dass er mit einem vom Hersteller und mir abhängigen Softwaremix versehen wird der laufend Seiteneffekte produzieren kann. Als wäre das nicht schon der Unsicherheiten genug, werden täglich einzelne Teile verändert (Updates)
      19 3 Melden
    • seventhinkingsteps 05.08.2017 20:26
      Highlight Schon, aber keiner, der ein Auto kauft hat Mühe den Zpbdschlüssel zu drehen oder den Engine Start Button zu drücken während es Leute gibt, die bei sich bei abgeschaltenem Gerät fragen wieso der Bildschirm schwarz ist
      5 1 Melden
    • _kokolorix 05.08.2017 22:24
      Highlight Und noch ein kleiner Unterschied: Wer Autofahren will muss eine theoretische und praktische Prüfung ablegen und eine Mindestzahl Fahrstunden bei einem Fahrlehrer vorweisen können.
      Müssten alle Computerbenutzer 15 Lektionen absolvieren gäbe es einen Haufen Probleme nicht
      9 0 Melden
  • phoenix81 05.08.2017 01:58
    Highlight Früher konnte man noch was zusammenprogrammieren das dann nicht so weit Entfernt von richtigen Games a la 'Heroes of Might and Magic' war. Heutzutage fangen die Kids an zu programmieren und sind dann enttäuscht, wenn sie nach 2 Studen immer noch kein neues 'Star Citizen' hingebracht haben. Das Problem ist wirklich die Aufmerksamkeitsspanne, also wie lange man sich in etwas "hineinknortzen" kann bis man eine Lösung gefunden hat. Man findet eben nicht für jedes Problem eine Lösung in 20 Minuten...
    39 12 Melden
    • Me, my shelf and I 05.08.2017 06:52
      Highlight Die Coder bei Star-Citizen sind btw. auch nicht viel schneller als frustrierte Kinder :D

      Mit Lösungen wie der Unreal Engine 4 (oder Unity 5 für alle Fanboys) geht das erstellen relativ einfacher Spiele nicht mal soooo lange, und das Ganze sieht am Ende bombastisch aus. Wenn man zusätzlich noch ein wenig C#, Photoshop und Blender kann, dann steht einem guten Indie-Titel nix mehr im Weg (solange das Konzept in Ordnung und gut umsetzbar ist).
      16 1 Melden
    • _kokolorix 05.08.2017 10:12
      Highlight Genau das ist das Problem der Spielebranche. Alles sieht optisch 'bombastisch' aus, aber dahinter stecken null Kreativität. Alles gleicht sich bis auf Details wie aufs Haar, damit die Natives nicht ein Tutorial durchspielen müssen, weil sie das abschrecken würde...
      17 2 Melden
  • Pasch 05.08.2017 01:34
    Highlight Witzig ich hatte vor kurzem diese Diskussion am Znûni-Tisch.
    Die sogenannten Überflieger sind eher versierte User von Intuitiven Apps etc.
    Wirklich die Vorgänge verstehen tun die welche sich dafür auch wirklich Intressieren und damals wie heute sich im Bereich bilden. Ich würde trotzdem behaupten das jemand (wie ich) der Anfang der 80er geboren wurde, einiges besser verstehen wie die sog. Natives.
    Das meiste ist doch heute Plug n Play...
    Was haben wir Mitte der 90er nicht alles für Aufwand betrieben um unsere Kisten zusammen zu schliessen (Lan-Party) und was haben wir alles dabei gelernt!!

    63 3 Melden
  • Fiona Odermatt 05.08.2017 01:12
    Highlight @garbis
    auch das Wissen über "populäre Netzwerke" kann sehr nützlich sein.
    Es ist doch praktisch ungefähr zu wissen was zb mit den Bildern passiert und über Risiken und Möglichkeiten bescheid zu wissen.
    Im Gegensatz zu Openoffice benutzen viele Jugendliche diese Netzwerke täglich.
    7 9 Melden
    • garbis 05.08.2017 08:48
      Highlight eindeutig, der richtige umgang mit social media ist ein wichtiger skill. ich wundere mich aber über die unbeholfenheit beim erledigen von einfachen anwenderaufgaben mit ict angesichts der virtuosität und selbstverständlichkeit im umgang mit dem smartphone
      9 1 Melden
  • fabsli 05.08.2017 01:06
    Highlight Guter Artikel! Einige Digital Natives im Büro können ja nicht mal Outlook bedienen ;)
    33 5 Melden
  • Taggart 05.08.2017 00:58
    Highlight So true! Aber das ist völlig unproblematisch, denn unsere Gesellschaft spezialisiert sich in allen Bereichen. Wieso sollten nun im digitalen Bereich alle drauskommen? Das wäre voll ineffizient.
    10 8 Melden
  • Donald 05.08.2017 00:09
    Highlight Excel vermeiden ist die Kunst, nicht es zu verwenden. Denn es ist und bleibt eine Seuche.
    20 42 Melden
    • Toerpe Zwerg 05.08.2017 06:41
      Highlight Sagt jeder, der die Mächtigkeit des Tools nicht begriffen hat ...
      53 9 Melden
  • Musterschüler 04.08.2017 23:46
    Highlight Digital Natives... Die haben doch keinen blassen Schimmer warum ihr magisches Wunder Handy leuchtet. Geschweige was das Internet ist.
    24 6 Melden
  • Weinglas 04.08.2017 23:36
    Highlight Das mal Word geöffnet zu haben nicht gleich vor der Digitalisierung schützt, ist leider wahr... Empfehle mal den Artikel zu lesen: http://www.goodcom.media/2017/01/05/was-ist-medienkompetenz/
    7 0 Melden
  • Sensenmaa 04.08.2017 22:45
    Highlight Am besten funktioniert die neue moderne Technik je weniger man mit dir zu tun hat. 😁
    14 18 Melden
  • Thanatos 04.08.2017 22:36
    Highlight Meiner Meinung ist die Hypothese der zitierten Studie schon kreuzfalsch.
    Und 1980+ würde ich auch eher mit 1990+ korrigieren. So früh waren diese Geräte noch nicht erschwinglich für den Mittelstand.
    Ab Jahrgang 1990+ sind die Grundlagen im Umgang von ICT im täglichen Gebrauch grösstenteils vorhanden. Aber nur wenige haben mehr Kentnisse was hinter den Kulissen abgeht.
    Vorurteile spielen natürlich auch eine Rolle. Und die treffen auf beiden Seiten nur bedingt zu. Da spreche ich als Informatiker aus Erfahrung 😉
    45 7 Melden
  • Shin Kami 04.08.2017 22:36
    Highlight Danke für diesen Bericht. Ist schon lustig wenn einem als junger Informatiker quasi vorgeworfen wird, dass alle anderen jungen das ja auch können... Viele haben einige Erfahrung im Anwenden, aber keine Ahnung von der Materie hinter dem Bildschirm.
    68 5 Melden
  • kleiner_Schurke 04.08.2017 22:21
    Highlight Universität, Chemiepraktikum 1 (künftige Chemiker, Biologen, Sekundarlehrer, Gymlehrer, Nebenfächler usw): Die Studenten sollen tabellierte Messwerte als Graph darstellen. Es wäre ja schon toll, wenn sie denn nur auf die Idee kämen Excel zu benutzen (von Maple, Mathematica oder sowas ähnlichem wollen wir schon mal gar nicht reden). Wenn sie denn Excel benutzen, dann haben sie nicht den leisesten Schimmer! Es gibt Chemie und Bio Studenten die das können aber ich würde mal sagen von 110 Studenten können es 60 nicht. Von den 60 haben 40 noch nie etwas von Excel gehört. Wie kamen die an die Uni?
    39 19 Melden
    • N. Y. P. 04.08.2017 23:17
      Highlight @kleiner Schurke
      Also, jetzt muss ich nochmals nachfragen. Die Hälfte hat noch nie von Excel gehört ? Und vor ein paar Tagen war der Artikel in watson, dass man (auch) mit Fleiss und durchschnittlicher Intelligenz an der Uni bestehen kann.

      Im Ernst, langsam bin ich sehr verwirrt..
      18 1 Melden
    • Soli 04.08.2017 23:21
      Highlight Um an die Uni zu kommen braucht man die Fähigkeit sich Dinge anzueignen und nachzuvollziehen und nicht das Wissen von etwas! jemand der keine ahnung von Exel hat ist also nicht falsch an der uni sondern nur jemand der es nicht lernen kann!
      21 8 Melden
    • supremewash 04.08.2017 23:50
      Highlight Wahrscheinlich weil, wie im Artikel erwähnt, nie jemand sich die Mühe machte ihnen das beizubringen.
      20 0 Melden
    • xlt 05.08.2017 00:08
      Highlight Einige nahmen wohl das Fahrrad.
      16 2 Melden
    • kleiner_Schurke 05.08.2017 06:09
      Highlight @N.Y.P. Die Spannbreite der Praktikumsberichte die ich erhalte, reicht vom akribischsten 30 seitigen Meisterwerk, verfasst in handgeschriebener Kalligraphie bis zu einem Thermoprinterausdruck der mit Klebeband auf einer schmierigen A4 Seite angeheftet wurde und dem Vermerk "Resultat". Mit ein bisschen Fleiss käme man weit nur eben die Generation Thermoprinterausdruck zeigt keinen Fleiss... und die kommen auch nirgendwo hin an der Uni.
      3 5 Melden
    • N. Y. P. 05.08.2017 08:30
      Highlight Das ist extrem Schade für diese jungen Leute, die so nebenbei studieren wollen.
      Ich bin ja kein Hellseher, aber vielleicht geht es einigen zu gut. Sie haben alles. Die Eltern haben Geld. Den Kindern wurden schon früh alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt.
      Bis sie dann an der Uni das erste Mal auf sich allein gestellt sind.
      Schade.
      8 2 Melden
    • kleiner_Schurke 05.08.2017 11:43
      Highlight Ich glaube du liegst durchaus richtig...
      3 0 Melden
  • N. Y. P. 04.08.2017 22:17
    Highlight Meine Güte, @Jovin Barrer,
    Du scheinst ja voll ins Schwarze getroffen zu haben.
    Wenn man die Jungen so sieht, wie sie mit Smartphones etc umgehen, schliesst man automatisch daraus, dass sie zum Beispiel auch die Office Programme beherrschen.
    Na ja, dem ist also nicht so.
    Da wird ja mächtig am Sockel der Digital Natives gerüttelt.
    29 3 Melden
    • Fiona Odermatt 05.08.2017 01:05
      Highlight Ich denke diesen Sockel haben uns die älteren gebaut.
      Den Begriff Digital Natives habe ich schon ein paar mal gehört jedoch nie aus dem Mund von einem "Digital Native".
      27 1 Melden
  • Thom Mulder 04.08.2017 22:14
    Highlight Es ist tatsächlich so. Ich stelle immer wieder fest dass besonders diejenigen im Alter der sogenannt "digital natives" eigentlich keine Ahnung haben wie das Internet oder die Komponenten eines Computers funktionieren. Für sie sind die Dinge einfach da, ganz selbstverständlich – sie kannten es ja nie anders. Solange alles funktioniert wie es soll, kein Problem. Aber wenn nicht, dann merkt man dass ihnen das Verständnis fehlt um deduktiv die Fehlerquelle zu finden. Eigentlich eine traurige Entwicklung, hin zum Sklaven der Technik.
    43 5 Melden
  • phoenix81 04.08.2017 22:06
    Highlight Die Bedienerfreundlichkeit der Apple-Geraete ist gleichzeitig Segen und Fluch. Ich musste noch fuer die games autoexec.bat konfigurieren damit die maus funtioniert hat. heutzutage ist die technik so einfach und guenstig geworden dass die kinder keinen Anreiz mehr haben es zu verstehen. Fuer unseren Sohn hab ich im Sinn dass er mit 8 Englisch sprechen koennen sollte, mit 12 Javascript programmieren sollte, und mit 14 chinesisch lernen sollte. Leider nimmt unser oeffentliches Bildungssystem keines der drei Themen ernst. Das wird laengerfristig zu einem Verlust unseres Wohlstandes fuehren.
    13 43 Melden
    • supremewash 04.08.2017 23:56
      Highlight Auf das "Soll" seines Sohnes möchte ich nicht eingehen. Aber ist Dir schon mal in den Sinn gekommen dass die Öffentliche Schule andere Sorgen und Aufgaben hat als jedem Schüler die Wunschfächer seiner Eltern aufzutischen?
      30 2 Melden
    • xlt 05.08.2017 00:09
      Highlight Javaskript programmieren? Wenn, dann doch lieber etwas vernünftiges (sofern es ihm Spass macht).
      24 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:27
      Highlight Mit 14 Chinesisch zu lernen ist zu spät. Viel zu spät. Bedenkt man, dass die chinesischen Kinder in den ersten Jahren nichts anderes als Schriftzeichen lesen und schreiben lernen, dann ist 14 definitiv zu spät.
      17 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 05.08.2017 06:44
      Highlight Chinesische Schriftzeichen zu lernen ist für die Katz.
      10 0 Melden
    • DerRabe 05.08.2017 09:45
      Highlight bitte nicht javascript, tu deinem Kind das nicht an :D
      Ich empfehle eine Zukunftsgerichtete funktionale Programmiersprache. Scala / F# sowas in der Richtung
      5 2 Melden
    • karl_e 05.08.2017 10:23
      Highlight Phoenix, dein armer Sohn tut mir leid.
      11 1 Melden
    • phoenix81 05.08.2017 14:14
      Highlight @karl_e er ist momentan noch nicht mal 5 und kann bereits chinesisch und englisch. programmieren bring ich ihm mit spätestens 6 bei :)
      @Toerpe Zwerg am Anfang wuerd ich auch mit PinYin anfangen und nicht gleich mit chinesischen Schriftzeichen
      @DerRabe Javascript ist eine gute Einstiegssprache. Kann man einfach mit HTML und CSS kombinieren und gleich was bauen dass man visuel sieht und überall lauffähig ist. Mit React Native kann man sogar native Android / iOS apps mit Javascript bauen :)
      0 2 Melden
    • karl_e 05.08.2017 17:33
      Highlight @Phoenix, gratuliere zum genialen Spross Deiner Lenden! :-o
      Javascript würde ich ihm noch nicht beibringen, sondern erst mal Analysis und Vektorgeometrie. Programmieren ist zu öde für ein kleines Genie.
      3 2 Melden
    • aglio e olio 24.09.2017 14:13
      Highlight Lass dein Kind doch erstmal Kind sein. Fördere seine Interessen. Auch wenn es malen will und du es hasst bzw. als nicht gut genug erachtest. Echte Liebe ist bedingungslos.
      Du liebst doch dein Kind?
      1 0 Melden
  • garbis 04.08.2017 22:00
    Highlight ist schon ein bisschen so. 16 jährige gymischüler: schreiben alles chaotisch auf papier, kennen dafür alle feinheitlichen unterschiede zwischen instagram, snapchat etc.
    37 5 Melden
    • Thom Mulder 04.08.2017 22:21
      Highlight Genau. Und das ist etwa das gleiche Niveau wie den Unterschied zwischen Nike und Puma zu kennen, schlussendlich sind auch Twitter, Instagram etc. und das bald verstorbene, nur noch für Pensionierte interessante Facebook nichts weiter als Zeug zum Konsumieren für Jugendliche die heute nichts Anderes mehr können als Konsumieren.
      16 12 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:32
      Highlight Korrekt analysiert. Es ist Makulatur. "Wissen", das man nicht benötigt und einen in der persönlichen Entwicklung einbremst. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel - wie immer im Leben.

      Andererseits braucht die Wirtschaft auch nichts anderes als dumme Konsumenten. Diese übernehmen dann auch die weniger anspruchsvollen Jobs wie reinigen, pflegen und das allseits beliebte Hüten von dummem, konsumierendem Nachwuchs.

      Tut mir leid, solch harsche Worte verwenden zu müssen, aber diese Realität kann man nicht mehr schön malen.
      10 7 Melden
  • politico 04.08.2017 22:00
    Highlight Als Mittelschullehrer (Jg. 1980) stelle ich sogar mehr und mehr fest, dass die sog. "Digital Natives" informatisch schwächer sind als meine Generation. Die benutzen fast ausschliesslich ihr Handy und zwar nur zum Konsum von medialen Inhalten. Sobald wir im Unterricht Content selber erstellen, seien es Präsentationen, Videos, Excel-Tabellen oder einfache HTML-Websites, kommen die Jugendlichen an ihre Grenzen. Ich erklär es mir damit, dass wir in unserer Freizeit Basic programmiert haben oder Boot-Disks für unsere Games selber konfigurieren mussten; heute wird den Teens alles serviert.
    97 4 Melden
    • Dilophosaur99 04.08.2017 22:08
      Highlight Nicht alle ;) die meisten aus meiner klasse bauen sich neue PCs selber ink. Mir
      22 3 Melden
    • Shin Kami 04.08.2017 22:38
      Highlight Das stimmt ziemlich genau. Früher war er einfacher in die Technik hereinzukommen aber auch notwendiger, während heute keinerlei spezielle Fähigkeiten mehr benötigt werden um Geräte zu bedienen. Viele denken sie hätten Ahnung von der Materie, dabei schlägt sie jeder, der wie du sagst, mal eine Boot Disc erstellt hat oder ein paar Zeilen programmieren kann...
      13 1 Melden
    • Olaf! 04.08.2017 22:46
      Highlight Auch zu deiner Zeit werden nicht alle Basic programmiert haben. Der Punkt ist eher, es gibt heute Nerds die mehr können als im Appstore Download zu klicken und es gab damals Nerds die in ihrer Freizeit Basic programmierten. Heute wie damals gibt es die 90% welche keinen Blassen haben.
      64 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:09
      Highlight @politico: Excel allerdings (und die ganze Office-Umgebung) sind ein denkbar schlechtes Beispiel. Microsoft hat da einfach ein Monopol mit einer an sich ganz übel zusammengeschusterten Software.
      9 14 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:38
      Highlight @Dilophosaur99: Sagen wir mal, ihr steckt die Komponenten zusammen. Heute sind selbst die im PC-Gehäuse verbauten Kabel mit passenden Steckern versehen.

      Sich dafür auf die Schulter zu klopfen ist nun wirklich etwas übertrieben. Aber natürlich immer noch besser, als sich eine fertig konfektionierte Kiste ins Zimmer zu stellen.
      5 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 05.08.2017 06:47
      Highlight Können Sie "ganz übel zusammengeschusterte Software" etwas genauer ausführen?
      5 1 Melden
    • Me, my shelf and I 05.08.2017 07:03
      Highlight Politico, ich finde du übertreibst ein wenig. Zumindest in einer Mathe-Physik-Klasse, 3. Jahr Langzeit, kann die Hälfte schon mehr als eine Programmiersprache, plus Javascript, Css und Html.


      Aber die andere Hälfte hat gravierend wenig Ahnung der Materie.
      1 1 Melden
  • Oh Dae-su 04.08.2017 22:00
    Highlight Ich sehe das Problem auch bei den heutigen User Interfaces. Die sind mittlerweile so einfach und entkoppelt vom technischen Unterbau, dass man sich durch das Benutzen einer Applikation keinerlei technisches Know-How mehr aneignet. Wenn es dann mal plötzlich etwas weiter in die Tiefe und über das normale UI hinausgeht, stehen die Leute dann sofort auf dem Schlauch, egal ob Digital Native oder nicht.
    49 1 Melden
    • Sauäschnörrli 05.08.2017 00:49
      Highlight Wer z.B. 11.- im Monat für Office abdrückt erwartet auch ein anständiges UI. Aber ich verwende Freeware wo möglich, da muss man sich teils die Dinge selbst erarbeiten.

      P.S. Ich weiss welchen Film ich schon viel zulange nicht mehr gesehen habe.
      1 5 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.08.2017 21:58
    Highlight Watson könnte ja mal spasseshalber einen Reporter auf die Strasse schicken und vornehmlich Teeniegirls fragen, wie ein Touchscreen denn funktioniert und was der Unterschied zwischen kapazitiv und resistiv ist.

    Warum Teeniegirls? Wer, wenn nicht die, sind die häufigsten Smartphonenutzer? Und haben die eine Ahnung von irgendwas, ausser Schminke? Das gilt es, herauszufinden...
    29 43 Melden
    • Chewbacca 04.08.2017 22:25
      Highlight Und warum nur Girls?
      32 6 Melden
    • Olaf! 04.08.2017 22:50
      Highlight "Wer, wenn nicht die, sind die häufigsten Smartphonenutzer? Und haben die eine Ahnung von irgendwas, ausser Schminke?" Geniale Überlegung. Du fährst ein Auto, willst du mir mal im Detail erklären wie das funktioniert? Du benutzt ein Computer, oh und... Musst mir jetzt nicht erzählen , dass du dich bei allem das du benutzt, interessiert was wie genau funktioniert.
      38 4 Melden
    • jjjj 04.08.2017 22:53
      Highlight und warum muss ein Teeniegirl den unterschied zwischen kapazitiv und resistiv kennen?
      Und übrigens heisst das NUKULAR!
      51 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:05
      Highlight Das heisst: Alles haben wollen und von nichts eine Ahnung haben. Wenn man etwas benutzt, sollte man im Minimum, das, womit man quasi ständigen Hautkontakt hat, schon kennen. Könnte man inzwischen unter Allgemeinbildung einstufen.

      Olaf: Man macht so seine Erfahrungen. Und ich bin inzwischen so weit, dass ich mein Fahrzeug wie meinen Computer selbst reparieren kann. Das kommt sicher nicht vom Whatsappen, Instagrammen oder Facebooken.
      5 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:48
      Highlight @Chewbacca: Weil's lustiger ist. Die werden dann kichern und schüchtern "keine Ahnung" über die Lippen hauchen.

      Die Jungs kennen solche Basics einfach. Auch hier: Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Dafür wissen die Mädels, dass ihr Makeup irgendwie "Light Beige", der Lippenstift "Berry Pink Ultra Shine", die Mascara "Midnight Black" und der Lidschatten "Heavenly Blue Glitter" heisst. Ist natürlich auch ganz wichtig, das zu wissen.

      Ich habe (scheinbar) vergeblich alles gegeben, einem jungen Mädchen Füllmaterial für ihre Hirnsubstanz mit auf den Weg zu geben. Mag sein, dass das der Grund ist.
      7 23 Melden
    • Me, my shelf and I 05.08.2017 07:21
      Highlight Huiuiuiii bisch nöd echli sexistisch?


      Interessensgebiete unterscheiden sich nunmal von Mensch zu Mensch. Das zu verurteilen ist Schwachsinn. Du bist, wenn du Kontakt mit geschminkten Frauen hast, sogar intimeren, auch ständig in Hautkontakt mit MakeUp. Warum kannst du mir nicht die 255^3 shades of Lipstick mit ihren genauen Bezeichnungen aufzählen?

      Das kannst du nicht?!
      VOLKSVERBLÖDUNG!

      Merksch öppis?
      18 3 Melden
  • undduso 04.08.2017 21:57
    Highlight Kann ich nur unterschreiben.
    Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die heutigen Lehrlinge den Computer kein bisschen besser bedienen können als ich damals. Meist sogar weniger gut, da diese mit einer Vorstellung an ein Programm herangehen, dass dieses völlig intuitiv sein müsse. Dies ist aber vor allem bei Spezialprogrammen nicht möglich. Da ist dann das Frustpotential doch erhöht.
    39 4 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.08.2017 21:56
    Highlight Ernsthaft: Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass das Gegenteil der Fall ist und je jünger die Menschen sind, umso weniger Ahnung haben sie.

    Begründung: Nehmen wir einen Computer von 1970. Die Geräte damals waren vergleichsweise einfach aufgebaut. Die Transistoren noch von Auge sichtbar. Selbst für den Laien waren Geräte noch zu reparieren. Heute sind wir im Nanometerbereich angekommen und eine CPU ist für die allermeisten Menschen ein kleines, selten gesehenes viereckiges Plättchen. Man ist in der Lage, es sich zu Nutze zu machen, aber wie es funktioniert oder repariert werden kann: k.A.
    30 3 Melden
    • Lars Widmer 04.08.2017 22:59
      Highlight Leider noch schlimmer... Wenn man die CPU erwähnt meinen die meisten entweder den Bildschirm oder den ganzen Computer
      5 6 Melden
  • Gustav.s 04.08.2017 21:54
    Highlight Sehr guter Beitrag! Ich hab den 6502 mit LDA und STA programmiert, während meine Mitbauern damals bei einem Texas Taschenrechner schon versagten (ja ich bin uralt). Heute arbeite ich in der Logistik als Quereinsteiger problemlos mit unterschiedlichen Webshops und SAP während viel jüngere anscheinend schon mit gewissen Qutlook Möglichkeiten überfordert sind.
    Ntürlich code ich nebenbei noch aber nur auf sehr niedrigem Niveau.
    Wichtig ist das Interesse und nicht der Jahrgang.
    38 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:52
      Highlight Am Interesse mangelt's eben. Es ist so einfach und verführerisch, die spassigen Konsumapps zu nutzen. Was darüber hinaus geht, ist dann schon zu anstrengend.
      Es ist tragisch, wenn man solch jungen Menschen die Möglichkeit bietet, etwas zu lernen und die einzige Reaktion ist Desinteresse. Aber sie nutzen die Technologien Tag für Tag.
      3 5 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 04.08.2017 21:54
    Highlight Bin in diesen Sachen nicht völlig unbedarft (29), aber mein 64 Jahre alter Chef ist besser - er hat sich alles autodidaktisch beigebracht.
    25 1 Melden
  • CinaDaVinci 04.08.2017 21:48
    Highlight Warum muss das erste Bild, das des surfenden Jungen, von Scientology sein??
    10 2 Melden
    • Micha Moser 04.08.2017 22:07
      Highlight Scholastic? Hat soviel mir ist nichts mit Scientology zutun
      1 0 Melden
    • CinaDaVinci 05.08.2017 13:45
      Highlight Schulen" werden durch die Scientology-Unterorganisation Applied Scholastics
      0 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.08.2017 21:47
    Highlight Ja, der Begriff müsste heissten Digital Junkies. Oder meinetwegen Social Media Junkies. Junkies. Das ist treffend. Immer rein mit der digitalen Nadel.
    30 10 Melden
    • Olaf! 04.08.2017 22:54
      Highlight "Ja, der Begriff müsste heissten Digital Junkies. Oder meinetwegen Social Media Junkies" Ersetze Social Media und Digital durch Bücher, Rock n Roll, Games oder was auch immer mal der Grund für den angeblichen Untergang der Jugend war.
      18 4 Melden
    • EarlofGrey 04.08.2017 23:25
      Highlight Oder, weil die meisten gar unbedarft damit umgehen:"Digital Naives"
      9 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 05.08.2017 00:11
      Highlight Du willst ernsthaft Bücher, Rock'n'Roll, Games oder was auch immer mit sowas hier vergleichen? Ernsthaft?!
      3 5 Melden
    • Olaf! 05.08.2017 11:18
      Highlight Ja will ich, weil das nämlich von X Jahren auch vollkommen daneben und unverständlich war.
      3 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.08.2017 06:39
      Highlight Ich mache mir gerade Sorgen um dich. Es ist nicht vollkommen daneben und zumindest mir nicht unverständlich, was da gemacht wird nicht. Es demonstriert bloss die eigentliche Verbirnweichlichung einer Jugend, der die Kreativität abhanden gekommen ist. Während die Schriftsteller, die Beatles und Rolling Stones wie auch die Games-Entwickler sich noch etwas aus den Fingern saugen mussten, stellt so ein Schnösel eine Cam auf, drückt die Aufnahmetaste und demonstriert der Allgemeinheit den offensichtlichen Leerraum, der zwischen den Ohren existiert. Man kann ja alles entschuldigen. Das aber nicht.
      1 2 Melden
    • Olaf! 06.08.2017 12:01
      Highlight Du vergleichst Künstler und Konsumenten und verstehst mein Argument nicht. Früher war nicht jeder ein Beatle. Von wo denkst du kommen Apps? Nein nicht aus dem Appstore davor, genau die saugt sich jemand aus den Fingern programmiert sie (stell dir vor das können auch Junge). Ein Platte abzuspielen ist sogar noch passiver als ein Selfie, bei dem immerhin ein selbstgemachtes Foto erstellt wird.
      1 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.08.2017 20:09
      Highlight Du kritisierst Bücher, Musik und Games. Ich kritisiere die Menschen, die etwas tun. Merkst du, wie du völlig am Thema vorbei argumentierst? Eine Platte so aufzulegen, dass sie nachher keine Kratzer hat, ist schwieriger, als ein Selfie zu schiessen. Musik hören ist keineswegs passiv. Das ist eine aktive Tätigkeit (geht ja nicht um's Abspielen, sondern zuhören). Und die alte Mucke aus den 60ern ist ja anspruchsvoller als der Schrott, den man heutzutage den Jugendlichen durch den Äther zukommen lässt. Und erzähl mir nun nicht, ich hätte keine Ahnung von Musik... Dafür hast du zu wenig Infos.
      0 2 Melden
    • Olaf! 06.08.2017 22:36
      Highlight Ich kritisiere dich und deinen Kommentar
      0 1 Melden
  • hallerph 04.08.2017 21:32
    Highlight So isses - jeden Brunz per Snapchat verbreiten aber bei der SBB am Billetautomaten oder beim Skilift/Fussballmatch in der Ticketschlange stehen.
    Keinen Plan von nix.
    30 7 Melden
    • exeswiss 04.08.2017 21:49
      Highlight "SBB am Billetautomaten" bö... nicht jeder hat eine CC zum hinterlegen...
      13 6 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.08.2017 06:48
      Highlight @exeswiss:

      Ihre auf SBB.ch gekauften Billette können Sie auf folgende Arten bezahlen:
      mit Kreditkarten: Visa, Mastercard, Diners Club, American Express Schweiz, myOne.
      mit Debitkarten: PostFinance Card.
      mit Prepaid-Karten: Visa, Mastercard.
      mit E-Gutscheinen.
      1 1 Melden
    • exeswiss 06.08.2017 15:13
      Highlight na also alles kreditkarten. ausser man hat ein postkonto. ich hab z.b. keines
      1 2 Melden

Damit du es nicht wieder verkackst: Hier kommt – zum Welttoilettentag! – der ultimative WC-Knigge

Da wir Menschen ungefähr drei Jahre unseres Lebens auf der Toilette verbringen, ist es an der Zeit, Benimmregeln für die Zeiten auf dem stillen Örtchen aufzustellen.

Hier also – pünktlich zum Welttoilettentag am 19. November – 13 wichtige WC-Regeln, die du befolgen solltest, wenn dir dein Darm und deine Freunde lieb sind: 

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