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Unerwiderte Liebe – Wenn es doch nur einen Ausweg gäbe ... 

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Wir alle haben uns schon in einen Arbeitskollegen oder die Freundin einer Freundin verguckt. Wenn's aber mehr als nur ein kurzer Knall ist und das Verliebt-Sein auch Monate später noch anhält ... dann hilft nur noch: die Liebeserklärung

21.05.17, 15:43 22.05.17, 06:51

Gefühle lassen sich nicht kontrollieren.

Man kann sich nicht für sie entschuldigen, nur ertragen – oder freien Lauf lassen. Sie sind plötzlich einfach da und oftmals stärker als man selbst. Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, einem Menschen seine Liebe zu gestehen.

Wenn man es kann, ist alles gut. Ist man allerdings zu schüchtern und traut sich nicht, dann tut das der eigenen Verliebtheit ja keinen Abbruch. Man bleibt weiterhin verliebt – allerdings heimlich.
Und heimlich verliebt zu sein ist alles andere als ein Zuckerschlecken.

«Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.»

Robert Lembke

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Aber warum tun wir uns das eigentlich an?

Liebe könnte so einfach sein. Ist sie aber nicht. Stattdessen kommt sie ständig ganz furchtbar umständlich daher. Wenn man Gefallen an einem Menschen gefunden hat und tiefe Gefühle für ihn empfindet, könnte man ihm das doch einfach gestehen. Anstatt weiter in aller Heimlichkeit verliebt zu bleiben und in ständiger Ungewissheit zu leben, könnte man sich ja Gewissheit schaffen und dieser Person seine Liebe gestehen und einfach schauen, was dabei herauskommt. Entweder werden die eigenen Gefühle erwidert oder eben nicht. Doch zumindest weiss man endlich, woran man ist und jagt in Gedanken keinen Luftschlössern hinterher.

Wenn es doch nur so einfach wäre ... 

Denn ist man schon so unsterblich verliebt, dann ist es doch oft die Angst vor Zurückweisung, die uns daran hindert, einem anderen seine Liebe preiszugeben. Diese übergrosse Angst, sich lächerlich zu machen und irgendwo auch die Befürchtung aus den wunderschönen Tagträumen aufzuwachen, um anschliessend brutal auf dem Boden der Realität aufzuschlagen.

«Die einzigen Geschöpfe, die weit genug entwickelt sind, um reine Liebe auszudrücken, sind Hunde und Kleinkinder.»

Johnny Depp

Viel zu oft ist es auch einfache eine Frage des Selbstvertrauens. Heimlich Verliebte sind in der Regel eher schüchtern.
Lieber hoffen sie inständig darauf, dass ihre subtilen Signale und nuancierten Botschaften vom Objekt der Begierde richtig gelesen werden. Und dass die andere Person schliesslich den ersten Schritt macht und auf sie zugeht.

Zeit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle, denn Verknallte können unendlich geduldig sein.

Ist man heimlich verliebt, dann zeigt sich das trotzdem – deutlicher als es manchem wohl recht wäre.

Wir benehmen uns ganz offensichtlich anders, wenn sich die Person, für die wir Gefühle hegen, in unserer unmittelbaren Nähe aufhält. Hast du auch schon über Witze gelacht, die tatsächlich gar nicht so witzig waren? Egal, Hauptsache man lacht und nach Möglichkeit auch gleich viel lauter als alle anderen. Hauptsache wir fallen ihr/ihm auf. 

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Sind wir heimlich verliebt, dann suchen wir die ständige Nähe und scheren uns dabei nicht grossartig um den Anstands-Abstand (60 Zentimeter bis 1,20 Meter). Kommt ein Mensch einem näher als die besagten 60 Zentimeter, bewegt er sich in der sogenannten Intimzone.

Gehören die Verliebten allerdings zu den ganz ungeheuer Schüchternen, dann ist genau das Gegenteil der Fall. Dann wird aus der Ferne beobachtet, jede Bewegung, jedes Lächeln taxiert und bewertet. Mit schwitzigen Händen drücken wir uns dann in den Ecken rum und leiden genüsslich, süss-sauer. Während offene Charaktere eher zu einer übertriebenen und sehr gestenreichen Kommunikation neigen und in Gegenwart ihres Schwarmes kaum zu stoppen sind, sind Schüchterne eher irritiert und verwirrt und neigen mit Schamesröte im Gesicht den Kopf zum Boden.

«Das erste Anzeichen wirklicher Liebe ist bei einem jungen Mann Schüchternheit, bei einem jungen Mädchen Kühnheit.»

Victor Hugo

Natürlich nutzen wir dann jede sich bietende Gelegenheit und arrangieren es so, dass sich die eigenen Laufwege so oft wie möglich kreuzen – rein «zufällig» versteht sich.

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Launisch sind wir zwar alle mal ...

Doch sind wir so richtig verschossen, ist es weitaus mehr als das. Dann hängt unsere eigene Laune von der der heimlichen Liebschaft ab. Und davon, ob wir grade eher positive oder negative Signale auffangen.

Wir sammeln Informationen über die Person wie ein altes Poesiealbum. Wollen so viel wie nur irgend möglich über ihre/seine Hobbys, persönlichen Vorlieben, Freunde, Familie, Bekanntschaften, private Probleme und, falls vorhanden, die momentane Beziehung (Aaaahh) erfahren.

Dieses fürchterliche, einseitige Leiden, dass durch undeklarerte Liebe entsteht, ist auch ganz physisch erkennbar: Unsere Pupillen erweitern sich, wenn wir jemanden anschauen, in den wir verliebt sind.

Und warum das alles? 

Weil nach der sechsten Klasse kein aprobates soziales Kommunikationsmittel mehr existiert, seine Gefühle in solchen Momenten adäquat auszudrücken. 

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Der Ausweg: Déclaration d'Amour

Frankreich hat eine Lösung gefunden. Natürlich die Franzosen – die Champions der Liebe. Die Déclaration d'Amour, die Liebeserklärung, ist ein anerkanntes Ventil für diese Momente angestauten Gefühlschaos. Es unterscheidet sich explizit von einer simplen Interessensbekundung. Da gehört schon eine gehörige Dauer des stillen Vor-Sich-Hinleidens dazu, bevor es als ordentliche Déclaration d'Amour anerkannt wird. 

Anschliessend wird damit aber ganz erwachsen umgegangen. Man kann sie annehmen oder mit Bedauern antworten, dass man die Gefühle leider nicht erwiedere. Und das Leben geht weiter. Man ist noch immer in der Lage, sich täglich zu sehen oder ein Gespräch zu führen. 

Hiermit plädiere ich für die offizielle Aufnahme der Liebeserklärung in die sozialen Stilmittel unseres Alltags. 

Für mehr Liebe, für mehr genossene Liebe. 

Und wenn man sich dann endlich gefunden hat: True love 

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    Alle Leser-Kommentare
  • HAL9000 22.05.2017 16:26
    Highlight Moment mal, wieso soll ich mich zum Affen machen und jemandem meine Liebe gestehen, wenn ich anschliessend sowieso eine Abfuhre kassiere.
    Wenn ich der Person zeige, dass ich sie mag und Schritte einleite um diese Kennenzulernen und der Funke nicht springt, dann kann ich das auch alleine aussitzen (das Realisieren, dass da nichts ist und wird)
    Ja ich schäme mich für meine Gefühle, Ja ich habe nur negatives mit Gefühlen verbunden und Liebe ist für mich etwas abgrundtief schreckliches. So wie eine Krankheit, sie geht vorbei.
    Dislikes in 3.2.1....
    Merci
    27 10 Melden
  • PrincessCrazy 22.05.2017 10:33
    Highlight Ich habe auch langsam aber sicher das Gefühl, dass das die einzige Lösung ist. Habe seit zwei (!) Jahren Gefühle für eine Freundin (das erste Mal im Leben für eine Frau) und diese gehen einfach nicht weg... Habe jedoch Angst, dass die Freundschaft daran kaputt gehen könnte.
    Tipps???
    25 0 Melden
  • Theor 22.05.2017 08:51
    Highlight Richtig hart wird es dann, wenn einem der Gegenüber nach der Liebeserklärung weiterhin Hoffnungen macht, obwohl er/sie nicht beabsichtigt, sich auf einen einzulassen. Dann erwacht man als Liebender nicht aus dem Albtraum, sondern gibt sich der Tagträumerei länger hin, als notwendig.

    Ist mir selber passiert und ich bin fast ein ganzes Jahr noch an einer Frau hängen geblieben, mit der es nie eine Zukunft gab. Bis heute meine übelste Erfahrung in Sachen Liebe.
    34 1 Melden
    • HAL9000 23.05.2017 07:24
      Highlight Bitches don't know how to act.
      13 3 Melden
  • JaneDoe 21.05.2017 18:56
    Highlight Gerade als ich wieder in einer Kriese stecke sehe ich den Artikel. 😅 Bin grundsätzlich einverstanden mit dem Text aber die Déclaration d'Amour ist nicht so einfach wenn der Angebetete verheiratet ist aber trotzdem bei jeder Begegnung im Büro flirtet und Andeutungen macht...
    52 4 Melden
    • DieKeksSissi 22.05.2017 11:37
      Highlight Liebe Jane. Willst du wirklich mit jemandem zusammen sein, der so etwas tut?
      37 2 Melden
    • JaneDoe 22.05.2017 14:24
      Highlight Mir ist auch bewusst, dass es falsch ist aber die Verknalltheit nach jedem Gespräch wieder von vorne los.🙁
      15 2 Melden
  • GMB 21.05.2017 17:48
    Highlight Nun ja... Im Grunde ist dieser Artikel sehr treffend, die Panik vor Abweisung kann zu einer riesige Passivität führen... Aber nach einer Liebeserklärung gibt es unzählige Varianten wie es weiter geht als im Text beschrieben. Bspw. Habe ich vergangene Woche einer guten Freundin meine Gefühle offenbart und Sie hat diese erwiedert. Dennoch wird wohl niemals was aus uns da Sie Angst hat etwas zu zerstören oder meinen Ansprüche nicht gerecht zu werden...Nun denn, man darf ja noch hoffen. Das Herz auf der Zunge tragen ist troz allem eine tolle und schöne Sache
    61 5 Melden
    • Findolfin 22.05.2017 07:03
      Highlight Ihr schafft das. :)
      15 1 Melden
  • Blitzableiter 21.05.2017 16:27
    Highlight Und wie geht diese offizielle Liebeserklärung? Eingeschriebener Brief mit Titel: "Liebeserklärung" und darunter Unterschrift ? Wäre ja cool. So voll annerkant und so.
    79 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.05.2017 16:03
    Highlight Im Grunde: Einverstanden!

    Es gibt aber Konstellationen, da würde die Liebeserklärung Probleme schaffen. Etwa wenn die andere Person selbst in einer glücklichen Beziehung steckt, man aber trotzdem das Gefühl hat, dass es auch bei der anderen Seite ein bitzeli "funkt". Dann würde ich raten: Ferien buchen, viel Sport machen und mit sich ins Reine kommen. Und auf keinen Fall irgendwelche verdrucksten Pseudo-Andeutungen!
    66 3 Melden
    • JacquelineM 21.05.2017 16:52
      Highlight Sehe ich auch so. Solche "Pseudo"verliebtheiten könnten nämlich auch nur Charaktere sein, die die andere Person hat und diese Person bei sich selbst vermisst. Sobald diese "Lücke" wieder gefüllt ist, gehen diese dann wieder ihres Weges und haben eine Partnerschaft kaputt gemacht. ABER... wenn eine Partnerschaft nur deswegen bricht, dann war sie eh zu Ende. Meiner Meinung sind Mann wie Frau die offen und ehrlich zueinander stehen und eine ehrliche Partnerschaft pflegen und daran arbeiten, wissen ob es länger hält oder nicht. Ebenso finde ich, wer wirklich liebt, sucht nicht...
      27 3 Melden
    • Samy Kulturattentat D 21.05.2017 17:06
      Highlight Frauen müssen meist wirklich nicht suchen, sie werden gefunden. Bei Männer ist es da eben genau umgekehrt, wir werden ja fast nie angesprochen.
      52 36 Melden
    • JacquelineM 21.05.2017 17:22
      Highlight Naja da sreche ich jetzt nur für mich wenn ich sage, dass ich es nicht tue weil ich scheu bin. Obwohl würde man mir nicht geben
      9 1 Melden
    • River 21.05.2017 17:55
      Highlight @samy: ja genau.. Frauen werden gefunden. Wie Rehe auf der Lichtung. und wer zuerst schiesst, dem gehört sie. Die Frau ist da völlig uninvolviert. ........
      Ne echt, lieber Samy, du solltest dein Frauenbild mal überdenken.
      43 24 Melden
    • Banksy 21.05.2017 18:48
      Highlight Quatsch Sami! Es gibt genau so mutige Frauen die den ersten Schritt wagen!
      Ich hab letzten Sommer zum ersten Mal in meinem Leben eine Art positive Elektroschocks beim Anblick einer fremden Person verspürt. Da wusst ich sofort was zu tun war. Habe ihn paar Tage später glücklicherweise wiedergefunden und ihm Kaffee vorgeschlagen. Er hat ja gesagt, kam mit mir mit und ist auch jetzt noch da!
      41 7 Melden
    • Rendel 21.05.2017 19:12
      Highlight @Bärerklär Klar können Liebeserklärungen Probleme schaffen, wenn das Objekt der Verliebtheit in einer Beziehung ist. Probleme schaffen dann beide. Keiner muss einem andern Probleme abnehmen. Kann auch sein, dass es keine gibt.
      6 0 Melden
    • Samy Kulturattentat D 21.05.2017 19:23
      Highlight Ich muss nicht mein Frauenbild überdenken, ich habe bewusst nicht pauschalisiert. Ich weiss schon, dass es auch Frauen gibt die den ersten Schritt wagen, das finde ich auch Klasse. Die Summe meiner Erfahrung mit insgesamt 15Jahre Singleleben seit 16, zeigt mir aber leider genau das. Viele (auch tolle emanzipierte) Frauen entscheiden sich nicht für einen passiven Mann. Viele Männer verhalten sich auch stark suchend ohne es selber zu merken.
      32 3 Melden
    • Rendel 21.05.2017 22:26
      Highlight Ja, passive Partner sind nicht sehr beliebt, egal welches Geschlecht. Ich stell mir den Sex von zwei passiven Partnern vor, beide liegen nebeneinander und starren an die Decke und warten, dass der andere was tut.
      7 13 Melden
    • Samy Kulturattentat D 22.05.2017 07:11
      Highlight Ach bist du ein Horst es geht hier nicht um Sex wenn du es noch nicht mitbekommen hast sondern ums ansprechen
      24 1 Melden
  • thorbjornsonn 21.05.2017 15:58
    Highlight Ich liege gerade auf meinem Bett, tief betrübt. Heute hätte ich ein Date gehabt, doch leider hat sie nun doch keine Zeit. Ich weiss noch nicht mal obs ein Date gewesen wäre, wurde leider nie offen geklärt. Nun pop eine Push-Nachricht auf übers heimlich verliebt sein. Zufälle gibts. Eine schöne Idee diese Déclaration d'Amour. Ich nehme mir vor genau das zu machen, wenn ich sie das nächste mal sehe. Danke Richard.
    77 1 Melden
    • Mumped 21.05.2017 17:11
      Highlight Das Glück ist bei den Mutigen. Dann Wünsch ich dir: Viel Mut! :)
      55 1 Melden
  • Samy Kulturattentat D 21.05.2017 15:57
    Highlight Nur was ist wenn nach dem zurückgewiesenen Geständnis noch immer sehr starke Gefühle da sind? Die gehen nicht einfach vorbei. So geht es mir gerade.
    59 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.05.2017 16:13
      Highlight Das braucht seine Zeit...
      26 2 Melden
    • I'mGroot 21.05.2017 16:55
      Highlight Geht mir auch grad so. Verstehe daher den Schluss des Artikels nicht. Wie soll nach der Zurückweisung alles gut sein? Stellen bei dir die Gefühle gleich ab? Ich finds extrem schwer. Die Gefühle sind nach wie vor da und trotzdem begenet man der angebeteten noch. Wie geht man nur damit um. Kontakt abbrechen? Freundschaft beibehalten tun als ob nicht wäre?
      31 0 Melden
    • Samy Kulturattentat D 21.05.2017 17:07
      Highlight 5 Monate sind inzwischen vergangen, aber es nimmt nicht ab bislang.
      27 1 Melden
    • thzw 21.05.2017 17:10
      Highlight Ich denke der Artikel zielt darauf ab, dass der wahrhaft peinigende Aspekt an der ganzen Chose nicht die Verliebtheit an sich ist, sondern die Unsicherheit, ob das Spekulationsobjekt der emotionalen Investition genauso fühlt. Diese lähmende Umsicherheit wird mit der Reaktion ausgeräumt und man kann je nach Ergebnis nach vorne schauen.
      26 0 Melden
    • Madison Pierce 21.05.2017 19:46
      Highlight Man wird mit sehr vielem fertig, aber es brauch seine Zeit. Am Anfang muss man sich zuerst eingestehen, dass man (diesen einen Kampf) verloren hat. Schon das braucht Zeit. (Wenn Freunde sterben, ist man ja auch erst nach einer gewissen Zeit traurig.)

      Dann sollte man der Person aus dem Weg gehen. Nicht der Melancholie frönen und Fotos von ihr betrachten, ihren FB-Stream durchscrollen etc. So zieht sich die Trauer nur in die Länge.

      Sich Zeit für sich nehmen, Hobbies ausüben, nicht gleich wieder auf die "Jagd" gehen, es gibt in dieser Phase sowieso keinen "Ersatz".
      18 0 Melden

«Bis ich merkte, dass Le Parfait aus Leber besteht» – 9 Kinderträume und was daraus wurde

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