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Dämonen in deinem Bett – Willkommen im lebendigsten aller Albträume, der Schlafparalyse

Sie kommen in der Nacht. Und deine Angst ist ihre Nahrung.

16.02.17, 19:59 17.02.17, 13:26
«Es war irgendwann in der Nacht. Ich lag in meinem Bett und dachte, ich sei wach. Am rechten Rand meines Sichtfeldes lugte ein zotteliges Monster mit runden, leuchtenden Augen seitlich hinter meiner Tür hervor. Es machte kein Geräusch, aber es schüttelte sehr heftig und schnell seinen Kopf. Ich war wortwörtlich in Panik erstarrt und versuchte krampfhaft, nicht zu ihm hinüberzuschauen.

Die ganze Sache dauerte nur etwa zehn Sekunden, bis ich mit Herzrasen und schneller Atmung erlöst aufwachte. Die zehn Sekunden reichten aber aus, um mir den Schnipseldämon für immer ins Gedächtnis zu brennen.»

Rafi Hazera

bild: rafi hazera

Rafi war damals zehn Jahre alt. Ein paar Tage davor hatte er in der Schule eine Zeitungspalme gebastelt – und diese hat ihn in der Nacht mitsamt ihren zottligen Haaren besucht.

Bis heute wird er etwa einmal im Monat von diesem Horror überfallen. Immer im Bett, immer kurz nach dem Einschlafen. Inzwischen sind die «Monster» mit ihm erwachsen geworden und zu schwarzen, humanoiden Wesen herangereift, die ihm ihre grässlich verzerrten Fratzen entgegenrecken. Und manchmal stechen sie ihm mit ihren spitzen Fingern in den Rücken, dass es weh tut.

Mediziner nennen dieses Phänomen Schlafparalyse: Der Körper ist im REM-Schlaf gelähmt, die Skelettmuskulatur ist unbeweglich, damit man die geträumten Bewegungen nicht ausführt. Das ist eine Art Schutzmechanismus. Nur erlebt man diesen Zustand im Normalfall nicht bewusst. Etwa acht Prozent der Gesamtbevölkerung aber kriegt das mit. Sie sind weder ganz wach noch schlafen sie voll, sie sind in einer Art Zwischenstadium, und in diesem fühlen sie die Lähmung ihres Körpers, haben in vielen Fällen sogar das Gefühl zu ersticken, weil sie ihre Atmung nicht spüren. Andere fühlen einen Druck auf der Brust, als ob dort etwas Schweres laste.

Das allein kann schon ziemlich beängstigend sein. Schlimmer wird es noch dadurch, dass 75 Prozent der Betroffenen unter zusätzlichen Halluzinationen leiden – und diese sind niemals erfreulich. 

Schlafparalyse – was ist das?

Die Schlafparalyse ist eine Schlaf-Wach-Störung, bei der die Lähmung der Skelettmuskulatur kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen bewusst erlebt wird. Bei der Mehrheit der Betroffenen geht dieser Zustand mit auditiven, taktilen und visuellen Halluzinationen (hypnagogisch; beim Einschlafen, hypnopompisch; beim Aufwachen) einher. Die visuellen Halluzinationen können neben dem Imaginieren von Gestalten auch ein Gefühl des Fallens, des Fliegens und des Schwebens sein. In manchen Fällen verlässt der Paralysierte seinen Körper und sieht ihn von oben (engl. «out-of-body experience»).
Die Schlafparalyse wird unter die Parasomnien (unerwünschte und unangemessene Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf) gerechnet. Tritt sie ohne andere Schlafstörung (z.B. Narkolepsie) auf, wird sie als isolierte Schlafparalyse bezeichnet.
Die Schlafparalyse ist an sich ungefährlich, kann den Betroffenen aber ängstigen und erschöpfen, seine Schlafgewohnheiten verändern und zu Stress führen. Das Wissen darüber, dass es sich um ein bekanntes, biologisches Phänomen handelt, kann aber schon viel dazu beitragen, die Angst zu reduzieren.

Der schweizerisch-englische Maler Johann Heinrich Füssli hat 1781 das berühmteste Werk geschaffen, das wir im Zusammenhang mit Schlafparalyse kennen. «Der Nachtmahr».

Johann Heinrich Füssli, «Der Nachtmahr», 1781. bild: wikipedia

Der Nachtmahr, den man später auch Nachtalb nannte, war ein furchterregendes Fantasiewesen, das durch Schlüssel- oder Astlöcher ins Schlafzimmer seines Opfers eindringt. Dort hockt es sich auf den Schlafenden und quält ihn. Dank dieses nächtlichen Terrors wurde der Alb zum Gründungsvater des Alb-Traums.

Die Frau auf Füsslis Bild schläft, ihr Körper hängt schlaff über den Bettrand. Sie ist komplett hilflos, während der Mahr auf ihr drauf sitzt und den Betrachter anstarrt.

Lähmung, Wehrlosigkeit, Angst und der auf der Brust lastende Druck sind die bezeichnenden Merkmale, die sich bereits in den frühesten Beschreibungen von Schlafparalyse finden. Allerdings sprach man bis weit ins 19. Jahrhundert vom «Albtraum», der heute nur noch für einen bösen Trauminhalt steht und seine ganze lebendige Dimension verloren hat:

«Sie sind tausend Mal entsetzlicher als die Visionen, die bei Geisterbeschwörungen und Teufelsanbetungen gerufen werden. Sie überbieten alle literarischen Wesen. Dantes höllischer Ugolino, der – auf ewig verdammt – am Kopf des Erzbischofes nagt, verblasst daneben.

Der ganze Geist ist während eines solchen Anfalls erfüllt von unsagbarer Verzweiflung. Das erbarmungswürdige Opfer fühlt sich wie lebendig in seinen Sarg genagelt oder überwältigt von einem nicht nachlassenden Druck.

Alles Schreckliche, Ekelhafte und Furchterregende in der physischen oder moralischen Welt erscheint vor ihm; er wird von Schlangen umzüngelt, von Dämonen gefoltert, sprachlos gemacht durch die hohlen Stimmen und kalten Berührungen der Geisterwesen.»

Robert Macnish, schottischer Chirurg und Philosoph, 1834

Solche nächtlichen Besuche von Dämonen, Geistern oder anderen Wesen sind quer durch die Jahrhunderte und rund um den Erdball überliefert.

Zehn Beispiele aus dem riesigen Sample von Brian A. Sharpless und Karl Dogharamji in «Sleep Paralysis». bild: watson

Im antiken Griechenland sprach man zum Beispiel vom «pan-ephialtes». Pan war der unansehnliche Hirtengott, der zum Leidwesen seiner Mutter mit Ziegenfüssen, Ziegenhörnern und einem Bart zur Welt kam. Er ist die Personifikation der Natur, triebhaft und cholerisch. Verärgerst du ihn, jagt er dich, bis du vor Panik stirbst. In ihm findet sich die wahrscheinlich frühste Verbindung zwischen Schlafparalyse und Panik wieder. Im Mittelalter vermischt sich Pan mit dem Teufel, der auch oft mit tierischen Attributen dargestellt wurde.

Schlafparalyse hat die Menschen auf der ganzen Welt seit jeher beschäftigt. Ganz besonders die furchterregenden Halluzinationen, die in weniger wissenschaftlichen Zeiten stets eine religiöse oder volkstümliche Erklärung erfuhren. Was der Paralysierte im Schlaf halluziniert, ist stets abhängig von der Zeit, in der er lebt und der Kultur, die ihn umgibt. Und nicht zuletzt sind die nächtlichen Besucher geprägt von der Persönlichkeit des Betroffenen, seinem Alter, seinen Erfahrungen, seinem Wissen und Glauben. Waren es im Mittelalter noch Dämonen und Hexen, so sind es heute Aliens und Schattenmenschen.

Dämonen und Hexen

Wovor hat der Mensch Angst? Ist seine Furcht vor gewissen Dingen angeboren oder kulturell bedingt? Sind es die Mythen und Glaubensinhalte, die die Form der Halluzinationen bestimmen, oder ist es genau umgekehrt? Was war zuerst, die Paralyse oder der Glaube?

Mit Sicherheit kann man solche Fragen nicht beantworten, aber man nimmt heute an, dass sich beide Seiten gegenseitig beeinflussen. 

Der Incubus (ein männlicher Alb) verdankt seinen Namen dem lateinischen Verb «incubare», was so viel heisst wie «auf etwas draufliegen». Er ist der nachtaktive Dämon, der Frauen im Schlaf überfällt, manchmal auch vergewaltigt. Dem mittelalterlichen Glauben zufolge konnte die Frau dadurch schwanger werden. Oder vor Erschöpfung sterben.

Der «Hexenhammer» – dieses maliziöse Handbuch für die Hexenverfolgung – diskutiert den Besuch der Incubi im Zusammenhang mit der sexuellen Unersättlichkeit von Frauen. Sein weibliches Pendant – der Succubus – stiehlt seinerseits den Samen des Mannes. Ihn machte man für feuchte Träume verantwortlich – und er war der perfekte Sündenbock, wenn sich ein Mann der lasterhaften Masturbation schuldig gemacht hatte.

Man glaubte, dass der Hahn es vermöge, die Dämonen zu vertreiben. Das scheint nur logisch, weil er den im Schlaf Paralysierten aus seiner Misere herauskrähte. 

In jedem Zeitalter findet sich die Vorstellung, dass einzelne Personen über mehr Macht als die Normalsterblichen verfügen. Ist es heute eine verschwörerische Regierung mit geheimem Wissen, waren es in manchen Ecken der Welt Schamanen mit einer Verbindung zur Geisterwelt – oder Hexen, die ihre schwarzmagischen Kräfte dafür einsetzten, ihren Mitmenschen Böses zu tun. 

Im frühneuzeitlichen Europa fielen geschätzte 120'000 bis neun Millionen Menschen der Hexenverfolgung zum Opfer. Das war mehr als eine Vorstellung. Das war Massenhysterie. Und für einen kleinen Teil davon war die Schlafparalyse verantwortlich:

«Mitten in der Nacht fühlte ich ein grosses Gewicht auf meiner Brust, ich wachte auf, und sah im hellen Mondschein Bridget Bishop, oder eine Gestalt, die aussah wie sie, auf meinem Bauch sitzen. Sie legte ihre Hände um meinen Hals und erstickte mich fast. Und ich hatte keine Kraft, mich zu wehren. Sie würgte mich fast bis zum Morgengrauen.»

John Londer, Zeugenaussage in den «Hexenprozessen von Salem» gegen Bridget Bishop, 1692

Da sind sie wieder, die wohl bekannten Merkmale der Schlafparalyse: Atemschwierigkeiten, Angst, Lähmung. Nur handelt es sich dieses Mal um eine Zeugenaussage in einem Hexenprozess.

Bridget Bishop wurde am 10. Juni 1692 gehängt.

Geister, Schattenmenschen und Aliens

Viele der Schlafparalyse-Ausdrücke – siehe das Beispiel in der obigen Liste aus China – «guai chaak», vom Geist heruntergedrückt werden – verweisen direkt auf ein Geisterwesen. 

Der Glaube an die Existenz solcher Erscheinungen ist so alt wie die Menschheit selbst und findet auch heute noch seine Anhänger. Denn er ernährt sich von vielem: In manchen Kulturen vom Animismus oder der Ahnenverehrung, in unseren Breitengraden vielleicht mehr von der Angst vor dem Ungewissen und dem Tode, der Vorstellung eines Weiterlebens nach diesem und manchmal auch von der verzweifelten Hoffnung, ein geliebter Verstorbener sei doch noch in irgendeiner Weise auf dieser Welt verblieben.

Dass Menschen mit Schlafparalyse kürzlich verstorbene Freunde oder Verwandte halluzinieren, kommt sehr oft vor. Nur sind diese Besuche fast ausschliesslich furchterregend. Ein Betroffener berichtet, dass der Geist seines Vaters mit fremder Stimme sprach und ihm seinen baldigen, gewaltsamen Tod prophezeite.

Auch von Schattenmenschen (engl. «Shadow People») erzählen viele Betroffene. Diese Wesen scheinen den Tod bereits hinter sich gebracht zu haben, sie sind der schemenhafte Rest ihrer einstigen Existenz. Manche glauben, sie seien die reisenden Seelen der Toten, andere halten sie für Gestalten aus einer anderen Dimension.

Jedenfalls sind sie das Produkt unserer dunkelsten Ängste.

Der Dämon der alten Welt hat allmählich ausgedient. Die Menschen des 21. Jahrhunderts halluzinieren in ihren Schlafparalysen moderne Monster. Und manchmal kommen sie nicht einmal mehr von dieser Welt.

Von Alien-Besuchen wird immer wieder berichtet. Dass ausserirdische Lebensformen den Weg in unsere Köpfe finden, ist nicht weiter erstaunlich. Unser Sonnensystem ist nicht das einzige im unendlichen Universum. Allein in der Milchstrasse gibt es zwischen 200 und 400 Milliarden Sterne und sie ist wiederum nur eine von mehr als 100 Milliarden Galaxien. Irgendwo da draussen gibt es vielleicht intelligentes Leben

Eine Umfrage hat 2002 ergeben, dass 1,4 Prozent der US-Bevölkerung – das sind rund fünf Millionen Menschen – glauben, mindestens vier der fünf Anzeichen für eine Alien-Entführung erlebt zu haben. Doch manche von ihnen haben vielleicht auch einfach eine Schlafparalyse erlitten:

Wehrlosigkeit: Die Opfer schildern, dass sie an ein Bett oder einen Tisch gebunden werden, oder durch unbekannte Methoden der grauen Gestalten ihrer Willenskraft beraubt werden. Sie erfahren sich als komplett hilflos und von aussen kontrolliert.

bild: youtube

Experimente: Viele Betroffene berichten von schmerzhaften Untersuchungen. Das besondere Interesse der Aliens gelte den Geschlechtsteilen der Entführten. Sperma und Eizellen würden entnommen, manchmal komme es sogar zu Vergewaltigung. 

Diese sexuelle Komponente erinnert stark an die Beschreibung der Incubi und Succubi, der nachtaktiven Dämonen, die sich ebenfalls an ihren Opfern vergehen. Nur ist das Setting bedeutend moderner, die Aliens arbeiten mit metallenem OP-Besteck und dünnen Sonden, die sie in die Körperöffnungen ihrer Opfer einführen.

Das Halluzinieren einer Vergewaltigung widerfährt vermehrt Menschen, die ein solch traumatisches Erlebnis auch tatsächlich erlebt haben: In einer 2005 herausgegebenen Studie mit kambodschanischen Flüchtlingen berichtet eine Frau von ihrer Schlafparalyse, in der sie ein Roter Khmer gefoltert und misshandelt hatte. 

Der Glaube, persönliche Erlebnisse und Traumata haben also einen grossen Einfluss auf den Inhalt der nächtlichen Halluzinationen. Und nicht zuletzt formt auch die Kunst die Schlafzimmer-Eindringlinge.

Oder ist es sogar umgekehrt?

«Meine Horrorgestalten sind immer menschenähnlich und tragen tiefschwarze Kleidung. Als ich das erste Mal die ‹Dementoren› aus der Filmreihe ‹Harry Potter› sah, dachte ich sofort an meine Schlafparalysen.»

Rafi Hazera

Dementoren saugen alle mentalen Empfindungen aus ihren Opfern. Wenn sie geräuschlos herangleiten, wird alles um sie herum kalt und düster.  bild: casaespiritos

So verschieden diese grausigen Erscheinungen auch sein mögen, sie alle haben etwas gemeinsam. Sie kommen in unserem schwächsten Moment.

Wenn wir schlafen.

«Ich sinke rückwärts in die Matratze und verliere dabei das Gleichgewicht. Das Blut rauscht laut in meinem Kopf. Ich sehe, wie aus der Schlafzimmerdecke ein schwarz glänzender Arm wie ein Tentakel in den Raum fingert ...»

Rafi Hazera

bild: rafi hazera

«... Dort, ganz nah vor meinem Gesicht, hält es an und kriegt die widerwärtigsten Fratzen, bis es zu meinem eigenen Gesicht wird – grässlich verzerrt und verkehrt herum. Mein Herz rast, doch ich starre es an. Ich will es niederstarren.»

Rafi Hazera

bild: rafi hazera

«Langsam entfernt sich der Dämon und bleibt in einer Tür stehen, die in Wirklichkeit keine ist. Ich rufe laut ‹Komm zurück! Komm zurück!› Meine Freundin weckt mich.»

Rafi Hazera

bild: rafi hazera

Methoden zur Bekämpfung der Schlafparalyse

Das Niederstarren der schauderhaften Erscheinungen ist eine der Methoden, die Rafi sich antrainiert hat, um die Monster zu vertreiben. Allerdings kostet dies jedes Mal enorme Überwindungskraft. Es ist ein Kampf gegen die eigene Angst. Das Schreien gelingt den meisten Betroffenen nicht, die Lähmung lässt in 50 Prozent der Fälle nur ein schwaches Röcheln oder Stöhnen zu. Manche versuchen mit viel Willenskraft, einen Zeh oder einen Finger zu bewegen, um sich aus ihrer Paralyse zu befreien.

Um sie gänzlich zu vermeiden, hilft es, nicht auf dem Rücken zu schlafen. Die Seitenlage macht einen Anfall vier Mal unwahrscheinlicher.

Schlafparalyse – Häufigkeit & Behandlung

Auch kerngesunde Menschen können unter dieser Schlafstörung leiden. Etwa 30 % der Erwachsenen haben schon einmal eine Schlafparalyse erlitten. 8 % der Gesamtbevölkerung haben ein Leben lang mit ihr zu kämpfen. Alkoholkonsum und allgemeine Schlafschwierigkeiten können das Risiko erhöhen.
Vermehrt tritt sie bei Studenten auf, am häufigsten kommt sie bei Psychiatrie-Patienten vor. Im Zusammenhang mit anderen psychologischen Erkrankungen tritt sie vor allem bei Trauma-Patienten und Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen auf. Ausserdem kann die Schlafparalyse ein Begleitphänomen von anderen Schlafkrankheiten wie beispielsweise der Narkolepsie sein. Um die Schlafparalysen zu verringern, wird eine gute Schlafhygiene empfohlen, Entspannungsübungen können ebenso hilfreich sein. In schweren Fällen werden Antidepressiva verschrieben.

Ein neurologischer Erklärungsansatz

Es scheint, als ob der Körper der panischen Angst, die er fühlt, Sinn verleihen will:

Am Anfang ihrer Paralyse spüren die Betroffenen stets irgendeine Präsenz im Zimmer. Dann folgt die Angst. Für diese Emotion ist das limbische System im Gehirn verantwortlich – genauer die Amygdala, ein mandelförmiger Kern im rechten und linken Temporallappen. Sie wird aktiviert, wenn Gefahr droht, sie analysiert die Lage, scannt die Umgebung und ist darauf ausgerichtet, dem Organismus das Überleben zu sichern.

Da die Quellen der Bedrohung aber im Falle der Schlafparalyse in Wirklichkeit fehlen, halluziniert sie das Gehirn herbei: Auf der drückenden Brust hockt ein abscheuliches Wesen, man hört die Schritte eines Schattenmenschen näher kommen, oder aus der Decke ragt plötzlich ein langer, schwarzer Arm.

Die Gefahr ist vor den Augen des Träumenden zu seiner schonungslosen Realität geworden. 

bild: redcafe

Und bevor ihr jetzt alle total verängstigt schlafen geht, schreibt uns doch bitte eure Erfahrungen in die Kommentare!

Literatur zum Thema

Dieser Artikel beruht mehrheitlich auf dem Buch von Brian A. Sharpless und Karl Doghramji: Sleep Paralysis – Historical, Psychological, and Medical Perspectives, Oxford University Press 2015. Es bietet einen sehr interessanten Blick über alle Facetten dieser unheimlichen Schlafstörung.

Und nun, zur Beruhigung: Schlafende Büsis ohne Schlafparalyse

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Desito86 27.03.2017 14:04
    Highlight Ich glaube, es wird Zeit, dass ich mich taufen lasse, nach dem Erlebniss heute Nacht, die ich in dem vorherigen Post erwähnt habe.
    Als Studentin im Studentenwohnheim habe ich in der Nacht ein Mann komplett im schwarz, schwarzer Anzug und Hut auf mein Bürostuhl gesehen. Habe mehrmals mit den Augen gezwinkert und er saß da und hat mich beobachtet. Bin umgezogen und hab den nicht mehr gesehen, aber trotzdem war Schock für mich.
    1 1 Melden
  • Desito86 27.03.2017 13:15
    Highlight Hallo zusammen. Ich bin 31 Jahre alt und dachte nicht, dass es mir so etwas passieren wird, denn ich glaube an Jesus Christus und dachte, dass es nur an den Ungläubigen passieren könnte.
    Also, heute nacht, während Schlaf habe ich bemerkt, dass etwas ganz vorsichtig von oben die Decke aufgemacht hat. Ich war im Schlafparalyse und könnte mich nicht bewegen und hörte ein gruselliges Lachen wie: Hahahaha! Ich hab gesagt im meinen Gedanken: Geh weg! Und hab angefangen zu beten und sofort hat sich von meinem Körper etwas abgelöst und hab das Lachen nicht mehr gehört!
    1 7 Melden
  • Waldorf 23.02.2017 21:42
    Highlight Ich habe die schlafparalyse auch schin willentlich herbeigeführt. Das war zu einer zeit, als ich mich intensiv mit luzidem träumen auseinandergesetzt habe. Die schlafparalyse kann ein ausstiegspunkt sein, welcher genutzt werden kann um luzide träume herbeizuführen.
    Kann jeder trainieren. Das internet ist voll mit nützlicheninformationen. Ratsam ist es aber, sich in einem geeigneten forum schlau zu machen, wo sich meistens sehr viele erfahrene "träumer" austauschen.
    6 0 Melden
  • Felina 21.02.2017 12:30
    Highlight Habs bei mir mit Forschergeist und einer kreativen Homöopathin gestoppt. Kurzinfo: Achte aufs 1. Chakra, das kribbelt oft lange danach. Auslöser sind Blockaden dort (schlimmste Attacke hatte ich nach 45min Physiotherapie Gesäss zusammenkneiffen :-D) Alles was den Fluss ins 1. Chakra bringt hilft, Yogaübungen, Sandelholz-Duft, Farbe Rot etc...
    Mit meiner Homöopathin haben wir ein Mittel ausgetestet (blind, wir hatten keine Ahnung was raus kommt). Das Mittel was kam, war Okoubaka, ein Mittel afrikanischer Schamanen zum Dämonen austreiben UND ein Sandelholzgewächs!! Seither ist es weg...
    2 15 Melden
  • blobb 21.02.2017 00:17
    Highlight Echt beeindruckend eure Erfahrungen.
    Könnte es sein, dass Kiffen helfen könnte? Ich hab die Erfahrung gemacht, das ich nie Träume wenn ich Eins rauche. Erst nach drei, vier Tagen ohne, kehren die Träume zurück. Dieser Eindruck wurde mir von praktisch jedem Kiffer bestätigt.
    Oder hat das nichts viel miteinander zu tun?
    14 1 Melden
    • reho 24.02.2017 20:31
      Highlight Ich vermute, dass jede Substanz die den Schlaf irgendwie beeinflusst potenziell helfen, resp. schaden könnte. Im Artikel wird z.B. gesagt, dass die Schlafparalyse durch Alkohol ausgelöst werden kann. Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich nie eine Schlafparalyse bekomme, wenn ich ein Bier getrunken oder gekifft habe. Im Artikel wird ja auch Stress als Ursache genannt, wobei Stress ähnlich wie eine Substanz den Schlaf halt auch irgendwie beeinflusst.
      6 0 Melden
    • caro90 01.05.2017 14:52
      Highlight Jein. Wenn du kiffst, träumst du (fast) nicht mehr. Ich habe täglich geraucht, panische und erschöpfende Träume waren dank dem Kräutli während 3 Jahren kein Thema mehr, die Nächte waren sehr entspannend. ABER umso schlimmer war der Entzug. Mindestens 3 Monate lang hatte ich jede Nacht schlimme Albträume! So sehr, dass ich mich vor dem Schlafengehen gefürchtet habe. Jetzt ist's durch und ich Träume wieder normal. Aber ob sich das lohnt, dafür zu kiffen...?
      2 0 Melden
  • Peter S 20.02.2017 13:33
    Highlight Ein kleiner Trick, der bei mir schon mehrfach aus der Paralyse befreit hat: Versuch mit aller Kraft ein Finger zu bewegen. Zu Beginn geht das natürlich nicht, aber nach einigen Versuchen wache ich meistens auf.
    5 0 Melden
  • Datsyuk * 19.02.2017 09:30
    Highlight Besten Dank für den interessanten Artikel!
    13 0 Melden
  • Krishnabahadur 18.02.2017 09:56
    Highlight Baernduetsch: Toggeli
    7 0 Melden
    • Herr Hasler 19.02.2017 15:50
      Highlight In dr innerschiz ischs au s toggeli, soviel ich weiss
      2 0 Melden
  • Zuzana 18.02.2017 06:09
    Highlight Ich möchte gerne eigene Erfahrungen (seit über 20 J.) Mit euch teilen:

    Körperlich:
    Druck am brustkorb, Wellenartig, schmerzhaft, beängstigend
    "Wibrieren, pulsieren" vom Körper, - 99% am Anfang vorhanden, sehr unangenehm
    Konzentriert auf Kopf und Auge
    Gefühl vom schwerem Körper

    Sinne:
    Auch mit geschlossene Augen sehe ich farben und formen
    Manchmal leider menschen artige schwarze umrisse im raum, immer männlich, böse - das fühle ich
    Wasser tropfen Geräusche, flüsternde Stimme ins Ohr vo man Wärme vom Atem am Nacken spürt, währst du dich, wirst du gebissen. Wind und Gefühl vom fallen...





    6 0 Melden
    • Holla die Waldfee 18.02.2017 08:25
      Highlight Das klingt wie die "Startsequenz" zu einer AKE. Hast du solche? Oder bremst es dich vorher ab, weil du diese - bei vielen vorausgehenden Empfindungen - als stark unangenehm empfindest?

      Was die Sinnesbeschreibungen betrifft, läuft das bei mir alles auch. Als Kind hatte ich auch die "bösen männlichen schwarzen Silhouetten". Allerdings nur so lange bis ich verstanden hatte, dass diese Erscheinungen stark von meinem augenblicken Zustand und meinen Erwartungen abhängen. Seither sind die nie wieder aufgetaucht. Ich kann sozusagen auch diese Erscheinungen steuern. Mal mehr, mal weniger.
      10 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 09:11
      Highlight Bewusst ist mir diese Schlafstörung seit ich 11 bin. Jetzt 33.
      Fast täglich... manchmal mehrmals.

      Unfreiwillig geschlechtsverkehr so in schlafparalyse gefällt mir gaaar nicht. Licht funktioniert nicht. Schreien oder bewegen auch bei grösste anstrengung auch nicht. Beten fluchen ignorieren... das alles hab ich schon hinter mir...
      Wenn ich 15 mal in der nacht mich bemühen muss zum verwachen und dann nicht konzentriert und fit bin beim schaffen kenn ich gut...Aber. Angst hab ich nicht mehr. Es ist einfach nur sehr kräfteraubend..
      4 2 Melden
    • Holla die Waldfee 18.02.2017 16:27
      Highlight Mit 15x pro Nacht bist du weit ausserhalb des normalen Bereichs. Schon jemand, der das 2-3x pro Woche hat, ist weit über Durchschnitt. Aber 15x pro Nacht? Und dann auch noch solche extremen Gewalterfahrungen. (Die ich glücklicherweise nie habe.) Ein Wunder, dass du noch nicht in der geschlossenen Psychiatrie gelandet bist.
      Entweder hast du eine schwere psychische Störung durch ein Trauma oder sonstwas. Oder du hast neurologische Probleme. Ich empfehle dir dringendst, dich von Experten gründlich untersuchen zu lassen. Du braucht auf jeden Fall Hilfe.
      8 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 17:04
      Highlight Also aus meiner sicht bin ich einfach so... nach so lange zeit ist das auch ein teil von mir. Bin selbständig und bin im geschäfft 4-5 pro woche ganz normal. Offen, direkt und social und merke im alltagsleben keine negative auswirkungen. Ob das zu viel oder zu wenig ist weiss ich nicht. Es war schon immer so.
      4 0 Melden
    • Felina 21.02.2017 12:33
      Highlight Lies mal meinen Beitrag (sobald er drauf ist :D) Kann dir gerne auch ausführlicher Berichten wies bei mir abgelaufen ist, falls du interessiert bist. Das ganze war wirklich extrem spannend! Und ich komme ja ansonsten eher von der wissenschaftlichen Seite, hab Neuropsychologie studiert. Aber die ganzen neurologischen Erklärungen greifen meiner Meinung nach viel zu kurz...
      1 1 Melden
    • Felina 21.02.2017 14:04
      Highlight Übrigens habe ich auch schon von jemandem in meinem Umfeld gehört, bei dem regelmässig geschlechtsverkehr dabei auftritt (kenne die Person aber nicht persönlich). Im Internet gibt es viele Berichte. Ist zwar nicht der Normalfall, aber auch sicher nicht pathologisch!
      0 0 Melden
    • Holla die Waldfee 21.02.2017 23:45
      Highlight Felina, es gibt einen wirklich GROSSEN Unterschied zwischen "Geschlechtsverkehr" und "unfreiwilligem Geschlechtsverkehr". Einvernehmlicher Sex ist garantiert nicht dasselbe wie Vergewaltigung. Und jemand, der regelmässig von Vergewaltigung träumt oder wachträumt oder alpträumt hat mit Sicherheit ein Problem.
      0 1 Melden
    • Felina 22.02.2017 23:14
      Highlight Ist wie gesagt bei der anderen Person auch der Fall. Wie man auch im Internet im Bezug auf Schlafparalyse bei vielen Fällen findet: Es fühlt sich einfach an, als ob der Dämon oder das Wesen im Raum einen vergewaltigt. Schlafparalyse hat in den meisten Fällen einen sexuellen Aspekt, was wohl im Zusammenhang steht mit der Durchblutung in den Organen. Nicht zufällig findet man Inkubus/Sukkubus in Legendenform auf jedem Kontinenten. Diese Erlebnisse sind offensichtlich sehr häufig, interkulturell vergleichbar und oft sexueller Natur.

      2 0 Melden
    • Felina 22.02.2017 23:25
      Highlight Mit Angst /Dämonen fühlt sich das natürlich nicht nach einvernehmlichem GV an.
      Wie gesagt, ich habe Psychologie studiert und will das sicher nicht schön reden. Aber ich finde es ist nicht hilfreich solche Dinge zu pathologisieren. Die Erfahrung ist an und für sich schon schlimm genug, nicht? Und wenn man sich daneben gesund fühlt und nicht eingeschränkt, besteht kein Grund ein Drama zu machen..
      Wenn man darunter leidet und Hilfe möchte, wird man sich die auch holen. Ob jemand ein Problem hat oder nicht, entscheidet jeder für sich. Auch von einem Therapeuten lasse ich mir das nicht sagen :-D
      3 0 Melden
  • schnider93 17.02.2017 14:36
    Highlight Ich kenne das bisher zum Glück nur ohne irgendwelche Wesen.
    Dabei habe ich wie oben beschrieben diese Atemnot. Ich versuche dann immer in Not meine Freundin mit Bewegungen zu wecken, jedoch bringe ich keine Bewegungen zu stande. :(
    Ist wirklich sehr beängstigend.
    12 1 Melden
  • Dominique Kim 17.02.2017 13:53
    Highlight Das Übernatürliche (das Gute und Böse) ist nach meinen Erfahrungen Realität. Ich litt sehr viel unter Ängsten bis zum 37. Lebensjahr. Ich hatte mehr als einmal Begegnungen mit Dämonen in der Nacht, obwohl ich sie NIE gerufen hatte mittels Spielchen etc. Aber wissen Sie wann meine Ängstse aufhörten? Als ich im 37. Lebensjahr Jesus Christus als meinen Herrn annahm, eine schöne und befreiende Erfahrung, seither habe ich Frieden mittels Gebet und Bibellesen.
    31 84 Melden
    • Wehrli 17.02.2017 15:31
      Highlight Vom Regen in die Traufe ... aber wenn es glücklich macht, ist es gut.
      47 12 Melden
    • Maya Eldorado 17.02.2017 16:22
      Highlight Warum diese vielen Blitze?
      Versteh ich nicht.....
      15 30 Melden
    • Dominique Kim 17.02.2017 22:32
      Highlight Interessant, dass es Blitze regnet zu meinem Beitrag. Warum gibt es nicht dieselbe Kritik zum eigentlichen Artikel? Was ist der Unterschied? Denn beides sind übernatürliche Erfahrungen: Dämone und Jesus Christus (Hl. Geist)
      14 18 Melden
    • Anna Rothenfluh 18.02.2017 15:58
      Highlight Der Artikel dreht sich um das Phänomen der Schlafparalyse-Halluzinationen. Wenn du generell an Dämonen und Jesus glaubst, darfst du das gerne tun. Aber hier wird erklärt, wie das während der Paralysen neurologisch funktioniert und dass der Inhalt der Halluzinationen abhängig ist von der Kultur und den persönlichen Erfahrungen. Das eine ist Wissenschaft, das andere Glauben.
      36 4 Melden
    • Herr Hasler 19.02.2017 15:59
      Highlight Naja, auch Glauben ist Kultur und es beschäftigen sich unzählige Wissenschaftler mit Glauben und dessen neurologischen Hintergründen. Soo weit liegt ihr gar nicht auseinander.
      5 10 Melden
  • Loegi 17.02.2017 13:41
    Highlight PS: Die Panik fühlte sich an wie Todesangst! So etwas habe ich sonst nie gefühlt und möchte ich auch nie wieder fühlen!
    8 0 Melden
  • Loegi 17.02.2017 13:39
    Highlight Bis ich etwa 4 Jahre alt war, hatte ich jede Nacht Besuch von einer Gestalt. Sie sass neben dem Bett und atmetet laut. Eines Tages nahm ich mir fest vor, die Gestalt anzuschauen. Ich habe es tatsächlich geschafft, und habe prompt eine Ohrfeige kassiert. In dieser Nacht hat auch meine Mutter diese Gestalt im Türrahmen gesehen, doch als sie Licht machte, war sie verschwunden. Seither habe ich das nur noch einmal geträumt, als ich 18 und depressiv war. Die selbe Gestalt kam in mein Zimmer und würgte mich so lange, bis ich dachte ich sterbe. Ich war komplett gelähmt. Seither nie mehr gesehen!
    10 0 Melden
  • Pinhead 17.02.2017 12:11
    Highlight Seit der Lektüre des Artikels habe ich auch eine Schlafparalyse - danke watson!!
    18 2 Melden
    • Anna Rothenfluh 17.02.2017 12:37
      Highlight Tut mir leid. Ist mir während der Recherche auch passiert. War zwar nur eine kleine, aber wenigstens wusste ich sofort, was los ist. Es war so ein Samstagnachmittag-Schläfchen und ich bin auf dem Rücken eingeschlafen, was ich normalerweise nie tu. Beim Versuch aufzuwachen war ich gelähmt, mein Bett schien sich nach vorne zu schieben und ich hörte ein raschelndes Geräusch neben mir. Ich hab mich konzentriert und mir gesagt: Nein, das will ich jetzt nicht auch haben, wach auf! Und das passierte dann auch. Ist aber kein Vergleich mit den schlimmen Paralysen, die andere ein Leben lang verfolgen.
      30 0 Melden
  • c_meier 17.02.2017 11:44
    Highlight Liebe Frau Rothenfluh, wäre es möglich solche Artikel nicht mehr am Abend zu posten?
    Es ist wunderbar beschrieben aber die Illustrationen sind doch etwas "verstörend"... da hätte ich am Abend lieber noch einige schöne Bilder von Delfinen im Sonnenuntergang zur Beruhigung ;)
    29 3 Melden
    • Anna Rothenfluh 17.02.2017 12:42
      Highlight Tut mir leid, wenn ich Sie verstört habe. Es war mehr der Versuch, es möglichst realistisch zu machen für Leute, die das Phänomen nicht kennen. Es ist tatsächlich sehr beängstigend.
      Aber trotz allem: DELFINE GIBT ES GANZ SICHER KEINE, DIE SIND NOCH VIEL VERSTÖRENDER. Haha.
      32 3 Melden
    • Neemoo 17.02.2017 18:51
      Highlight Oder Katzen! Otten gehen auch... :D
      8 1 Melden
  • Boston5 17.02.2017 11:31
    Highlight Das hatte ich auch schon einige male, ich war wach aber ich konnte keinen Muskel bewegen! Das ist ein richtig unheimliches Gefühl. Meine Freundin sagt auch ich zucke während dem Einschlafen, ich merke aber nichts davon.
    Sie hingegen knirscht manchmal mit den Zähnen.
    Toller Artikel übrigens, und viele spannende Kommentare. Da sieht man das der Schlaf eine sehr interessante und spannenden Sache ist.
    21 0 Melden
    • Tscheggsch? 18.02.2017 15:26
      Highlight Hey Boston

      Gemäss meiner Freundin zucke ich auch beim einschlafen, teils würde ich richtiggehend um mich schlagen. Manchmal nehme ich einzelne Zuckungen auch wahr.

      Ich wache des öfteren auf und kann nicht atmen, aber nur für 1-3 Sekunden. Auch Schlucken oder Husten geht jeweils nicht. Soll nach Recherche auch mit dieser Skelettlähmung zusammenhängen. Danach geht mein Schlaf aber zügig normal weiter.
      Hallus habe ich keine.
      4 0 Melden
    • blobb 21.02.2017 00:21
      Highlight Zucken gehört zum normalen Prozess des Einschlafens, wenn der motorische Teil des Gehirn in den Schlafmodus wechselt. Die Einen zucken mehr die Anderen weniger.
      4 0 Melden
  • Andreas Urben 17.02.2017 11:20
    Highlight Hab doch des öfteren mal Schlafparalysen und versuche diese mittlerweile auch zu erzwingen. Ich find's sehr interessant, auch wenn die Angst und Panik zum Zeitpunkt des Erlebten sehr präsent ist.

    Früher waren's harmlose Lichtlein im Zimmer, dann wurden's mal Gestalten, die mich kurz aufgeweckt hatten. Letzten September hatte ich mein bisheriges Highlight --> Gefühlt ging's wohl fast 2-3 Minuten, Begleitet von Halluzinationen einer schwarzen Gestalt, die mit mir im Hotelzimmer war und sich die Zähne geputzt hat, ehe sie sich aufs Bett gesetzt hat und mich von da aus angestarrt hat. Herrlich.
    15 3 Melden
    • Dragon Link 17.02.2017 13:05
      Highlight Vielleicht war es keine Halluzination sondern nur ihre Freundin ohne Make-up.
      82 0 Melden
  • Liederli 17.02.2017 11:04
    Highlight Bei meinem ersten Anfall war ich aus dem Schlaf aufgewacht, also hellwach, konnte mich aber nicht bewegen. Komplett gelähmt. Kein Schreien, Augen zu... ich wusste nicht, ob ich tot bin, oder in eine Steckdose gefasst hatte oder sowas. Sofort kam die Panik. Keine Fabelwesen. Aber eine abgrundtiefe Angst. Keine Ahnung, wieviele Sekunden oder Stunden das jeweils anhielt. Es kam dann immer wieder. Wenn ich zu unüblichen Zeiten schlief. Und ich war jeweils zu Tode erschöpft danach. Schlief wieder ein. Hatte mehrere Anfälle hintereinander so.
    14 0 Melden
    • Mischa Müller 20.02.2017 22:30
      Highlight So ähnlich habe ich das auch einige Male erlebt. Manchmal denke ich: was ist ein Abbild einer Realität, was reine Einbildung? Blöd ist, wenn man meint man sei nun endlich wach (Augen mühsam geöffnet) und dann gehts nochmal los mit dem Träumen. Komisch ist auch wenn ich träume/schlafe und mir das gleichzeitig bewusst bin. Wenn dann ein Horror abläuft versuche ich aus der Traumwelt zu erwachen und wenn dann eine Paralyse da ist, ist das ganz ganz unangenehm. Das mit dem Finger hilft wirklich. Die Augen öffnen nicht immer, machmal erwache ich dann in einem neuen Traum.
      3 0 Melden
  • Homes8 17.02.2017 09:28
    Highlight Hatte vor etwa 10J auch immer wieder den selben Alptraum.
    War in einer kleinen Hütte, manchmal Seilbahngondel, von Aussen wollten grüne Kobolde mit spitzen Gesichtern, zu mir rein. Ich war ständig im Dauerstress die Fenster geschlossen zu halten, weil die reinkomm wollten. Bis ich vor Schreck erwachte.
    Bis ich einmal dachte "ist mir doch egal, auch wenn ihr mich umbringt" und lies sie gewähren. Die Fenster flogen auf die Typen kamen rein, aber statt sich auf mich zu stürzen, flogen sie auf der anderen Seite wieder raus. Die wollten nur durch mein Zimmer durch.
    Von da an kam der Traum nie mehr.
    27 0 Melden
    • Homes8 17.02.2017 10:42
      Highlight Ich denke Träume sind dazu da, uns auf ungefähriche Art zu lernen, mit Angst umzugehen, respektive, uns zu lernen, dass Angst unser Leben einschränkt und unbegründet ist.
      Ein weiterer Aspekt, wiso ich an die Unsterblichkeit unserer Seelen glaube.
      9 10 Melden
    • Homes8 17.02.2017 15:15
      Highlight Zeigt euren Alpträumen den Stinkefinger und sagt: "ihr könnt mich mal" und sie werden euch in Ruhe lassen.
      7 2 Melden
    • Menel 17.02.2017 23:12
      Highlight Ich habe mir als Kind beigebracht meine Träume zu kontrollieren. Das tue ich noch heute, wenn ich sie für blöd halte. 😄
      11 1 Melden
  • Anna Rothenfluh 17.02.2017 09:22
    Highlight Erstmal danke euch allen hier für eure Offenheit. Für weiter Interessierte: Es gibt einen ziemlich guten und verstörenden Dokfilm (The Nightmare, ist auch auf Netflix) mit Erfahrungsberichten von Schlafparalyse-Betroffenen. Allerdings werden hier keinerlei wissenschaftliche Erklärungen geboten. Die eine Frau wird religiös, weil sie Jesus um Beistand gebeten hat und darum glaubt, er würde ihre Dämonen vertreiben. Wahrscheinlich wachte sie aber auf, weil sie es schaffte zu sprechen und nicht, weil sie seinen Namen sagte. Letzten Endes aber hat sie einen Weg gefunden, den Horror zu beenden.
    12 0 Melden
    • reho 19.02.2017 01:38
      Highlight Danke für den Dokfilm. Sehr spannend, da ich selber Schlafparalyse, luzide Träume und ausserkörperliche Erfahrungen kenne. Bezüglich der religiösen Frau: Natürlich kann Sie durch den Gedanken an "Jesus" die Dämonen vertreiben, weil ihr dieser Gedanke die Angst nimmt und wenn die Angst fehlt, halluziniert das Gehirn die Dämonen nicht mehr herbei, weil böse Dämonen nur zur Angst passen sozusagen und eben nicht zu Liebe etc. oder was auch immer diese Frau mit Jesus assoziiert.
      3 0 Melden
    • reho 19.02.2017 01:40
      Highlight Zum Dokfilm: Leider realisiert der Mann im Film bei 1h23min nicht, dass dies der Beginn einer ausserkörperlichen Erfahrung wäre. Dort wo er sein Zimmer schön säuberlich aufgeräumt vorfindet, müsste er sich eigentlich nur noch aus seinem Körper "herauswinden" und könnte dann spazieren gehen.
      5 0 Melden
  • SonOfKaptan 17.02.2017 09:22
    Highlight Hallo Zusammen

    Ich hab alle diese Kommentare gelesen und viele verzweifelte Leute darin erkennen können.

    Ich kann euch eine Lösung zeigen damit ihr eure nächtlichen Besucher los werdet.
    Die Lösung heisst Jesus Christus. Und er ist so real wie dass was ihr erlebt in der Nacht. Das kann ich auch aus meiner Erfahrung erzählen.

    Ich hab schon einige male erlebt wie Menschen frei wurden als sie sich Gott zuwendeten.

    Versuche es denn du hast nichts zu verlieren. Jesus wird dir antworten wenn du Ihn suchst und er wird dich frei machen. Keine Hypnose wird dir dauerhafte Freiheit schenken.
    12 113 Melden
    • samy4me 17.02.2017 09:44
      Highlight Nöd din ärnsht?
      50 5 Melden
    • Anna Rothenfluh 17.02.2017 10:22
      Highlight Ich finde auch, dass hier nicht der Platz ist zu missionieren. Es gibt sicher Leute, denen der Glaube an Gott irgendwie hilft, aber noch hilfreicher ist es zu wissen, dass es sich hierbei um ein biologisches und zu weiten Teilen erklärbares Phänomen handelt. Das kann die Angst während der Schlafparalysen enorm reduzieren. Jemandem zu sagen, die Wesen seien echt, ist nicht hilfreich. Es gibt Fälle, in denen Betroffene dachten, sie seien verrückt geworden, weil sie nicht wussten, worunter sie leiden. Das ist sehr gefährlich und deshalb ist es wichtig, aufzuklären – im wissenschaftlichen Sinne.
      89 4 Melden
    • Chaosss 17.02.2017 10:30
      Highlight Genau.Um Fabelwesen loszuwerden beten man am besten zu anderen Fabelwesen. Feuer mit Feuer bekämpfen, wie es so schön heisst ;)
      47 5 Melden
    • zsalizäme 17.02.2017 11:00
      Highlight @SonOfKaptan Am besten gleich noch einer Sekte beitreten um sicher zu gehen, dass es wirklich aufhört, oder?!

      Glaube nicht, dass hier der geeignete Platz ist um zu missionieren.
      29 6 Melden
    • reho 18.02.2017 02:36
      Highlight Sofern SonOfKaptan mit Jesus Christus Dinge assoziiert, die Angst reduzieren und er gelernt hat bei einer Schlafparalyse an Jesus zu denken, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es ihm hilft. Ganz einfach darum, weil alles hilft was die Angst wegnimmt.
      8 0 Melden
    • JaneSoda 18.02.2017 15:35
      Highlight SonOfKaptan:
      Statt die eine Figur mit der nächsten fiktiven Figur à la Jesus zu ersetzen erlerne ich lieber die Technik des luziden träumens / Klartraum.
      10 2 Melden
  • Shiba 17.02.2017 09:16
    Highlight Seit einigen Jahren leide ich an Schlaflähmungen. Manchmal habe ich mehrere in der Woche, dann wieder einige Monate Ruhe. Mit der Zeit habe ich mich damit abgefunden und weiss auch wie ich mich "wecken" kann. Ich versuche jeweils angestrengt meine Zehen zu bewegen. Das Schlimmste ist jeweils aber das Gefühl nicht mehr atmen zu können. http:// W
    4 0 Melden
  • samy4me 17.02.2017 09:15
    Highlight Vor kurzem erlebte ich sowas. Ich schlief und plötzlich schwebte mein "Geist" von mir weg, ich sah mich von oben steif im Bett liegen und versuchte krampfhaft zurück in meinen Körper "zu schweben". Es war heftig, ich nahm alles rund um mich wahr, die noch laufende Glotze, die Uhrzeit auf dem Wecker... Ich dachte ich wäre gerade dabei zu sterben und brach echt in Panik aus, konnte mich aber nicht bewegen. Plötzlich zischte mein schwebender Geist blitzschnell wieder zurück in meinen Körper und ich wachte mit Herzrasen, schweissgebadet und zitternd auf. Ganz stranger Shit…
    29 0 Melden
    • wepfel 17.02.2017 10:45
      Highlight So wie du es beschreibst, handelt es sich hierbei um eine out-of-body-experience. Dazu gibt es interessante Literatur von William Buhlman, welche dich darüber aufklären könnte.
      11 2 Melden
    • samy4me 17.02.2017 11:35
      Highlight Muss mir das mal ansehen. Hatte während des letzten Open Airs in Frauenfeld auch schon so einen Moment, dachte da aber dass das andere Gründe hat. Haha.
      19 1 Melden
    • wepfel 17.02.2017 15:03
      Highlight Bekanntes Phänomen, am Frauenfeld schweben noch einige über sich hinweg :)
      9 0 Melden
    • Wehrli 17.02.2017 15:34
      Highlight Nimm nächstes mal nur den halben Kaktus ...
      15 0 Melden
  • Dogbone 17.02.2017 09:08
    Highlight Danke Anna für diesen Artikel! Ich kann mir gut vorstellen, dass das rationale Bewusstsein über diese Vorgänge im eigenen Kopf und das Wissen, dass viel andere das auch kennen, den Betroffenen helfen kann. Nicht ganz selbstverständlich übrigens, dass auch Rafi sich hier outet. Hut ab!
    16 0 Melden
  • Joe_Dirt 17.02.2017 09:07
    Highlight Ich habe was gemeinsam mit Rafi? Hätte ich nie gedacht :)
    Bei mir ist es immer das selbe. Begonnen hat es vor ca. 6 Jahren. Beim Einschlafen merke ich, wie ich ins bett versinke, regelrecht eingesogen werde und am vermeintlich tiefsten Punkt, verschwindet es dann.
    Danach ist es zu 60% so, dass ich mich von aussen sehe und nicht in "POV". Die Gestalt, die mich besucht, ist immer die selbe: Ein schwarzer Schatten mit menschlichen Umrissen der sich flach auf mich legt.
    Ist mir schon vor dem TV, im Bett und im WK passiert. Hasse das Gefühlt wenn der Körper nicht macht, was das Hirn befiehlt.
    12 0 Melden
  • Diones 17.02.2017 09:07
    Highlight Ich hatte seit meiner Kindheit mehrmals in der Woche und dann auch mehrmals per Nacht Schlafparalysen.
    Dass man sich daran gewöhnt kann ich leider nicht bestätigen.
    Jeder der aber regelmässig solche Erfahrungen macht, sollte seine Schilddrüsen kontrollieren lassen.
    Seit ich ausgleichende Medikamente nehme gingen die Paralysen enorm zurück und jetzt krieg ich es nur noch wenn ich Stress habe udn auf dem Rücken leigend einschlafe.
    9 0 Melden
  • Driver7 17.02.2017 08:49
    Highlight Habe ich einmal bei einem Nachmittags-Schläfchen erlebt. Hatte keine Halluzination, aber bin aufgewacht und konnte mich nicht bewegen, nur die Augen. Wollte irgendwie in der Panik schreien, aber auch das ging nicht. War schon echt beängstigend. War erst wieder beruhigt als ich nach dem Aufwachen googelte und herausfand das es ein natürliches (nicht über-) und relativ verbreitetes Phänomen ist
    7 0 Melden
  • Wehrli 17.02.2017 08:39
    Highlight Diese Luziden Traumphasen sind ein mächtiges Instrument für selbsterfahrung wenn man sie beherrscht.
    Vor dem Einschlafen immer wieder die Hände heben und anschauen, immer wieder.
    Wenn man dann in einen Luziden Traum herabrutscht, auch wieder die Hände anschauen, man sieht dann das die Hand verzogen, Blumenartig oder 7 Finger hat, in dem Moment realsiert man, dass man im Traum ist und kann ihn steuern. Zuerst muss man aber wieder laufen lernen ist wie eine eigene Welt.
    12 1 Melden
    • Homes8 17.02.2017 09:30
      Highlight Cool, werd ich probieren, danke.
      3 0 Melden
    • suchwow 17.02.2017 11:21
      Highlight Wie soll ich die Hände sehen, wenn es stockdunkel im Zimmer ist?

      Ich schlafe übrigens wie ein Stein. Wenn ich betrunken bin, bin ich noch tiefer in diesem komatösen Zustand haha
      4 0 Melden
    • Homes8 17.02.2017 15:25
      Highlight @ Wehrli
      Wenn man die Träume steuern kann, kann man dann auch unnatürliche Sachen machen wie fliegen?
      Ich hatte mal einen tollen Traum wo ich so schnell rennen konnte, dass ich überall drüber kam und auch an Wänden entlang rennen konnte, wie mit 7Meilen Stiefeln, oder ein Eichhörnchen. Leider kam der nur einmal.
      4 0 Melden
    • Wehrli 17.02.2017 15:28
      Highlight Im luciden Zustand ist alles möglich, ausgefallene Sexorgien, aber auch eigene Bilder in Dir zu finden. Braucht aber sehr viel Training. Es gibt auch ein paar gefährliche Sachen, also fang erst mal mit den 7-Meilenstiefeln an.
      5 1 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 05:48
      Highlight Wenn ich bewusst träume komponiere ich musik für ganze orchester und spiele mir jeder einzelne instrument alleine und dann zusammen. Und wenn es mir nicht gefällt dann kann ich es immer wieder auf neue art abspielen lassen... das macht mega spass...
      4 0 Melden
    • Homes8 18.02.2017 09:56
      Highlight Betreffend gefährlich
      Wird man zum Schlafwandler, wenn man im Traum laufen gelernt hat, oder meinst du damit eine eventuelle Überforderung der Psyche?
      1 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 12:18
      Highlight Nein mir ist einfach nur um das gegangen das ich kann sachen machen so kreativ schön einfach und schnell das ich mir wünsche dies auch im wache zustand hervorrufen.
      0 0 Melden
    • Homes8 18.02.2017 20:52
      Highlight @ Zuzana
      Sorry, wenn du die Kommentare gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass meine Frage an Wehrli war
      0 0 Melden
    • Mischa Müller 20.02.2017 22:41
      Highlight Luzider Traum ist möglich, kenne ich. Siebenmeilenstiefel mag ich auch sehr gerne, öfters. Auch Orgien und sonstige Abenteuer. Meistens verhalte ich mich korekt und Verhältnismässig, weil sonst ist es gefährlich. Aber eben: es funktionieren Dinge, die so sonst nicht möglich sind. Irgendwie scheint der Luzide Traum etwa das Gegenteil von der Schlafparalyse?
      2 0 Melden
    • Homes8 21.02.2017 08:46
      Highlight @ Mischa Müller
      Du bist jetzt schon der zweite der von Gefahren schreibt. Kannst du mich aufklären, was beim Träumen gefährlich werden kann?
      0 0 Melden
    • Wehrli 21.02.2017 09:07
      Highlight Also: Mische, stell Dir vor du erschaffst etwas, oder lösst etwas aus deinem Schatten heraus, das ein eigenleben entwickelt , dass dich nacher auch noch in der Wachphase verfolgt, die Räume (Level) sind nicht so streng abgetrennt, sondern laufen parallel.
      Oder wenn du z.B. in deinem luziden Traum jemanden Dir nahestehenden "entsorgst" und ihn nachher im Alltag triffst kann das eine Dissoziation auslösen. Es gilt auch hier: "Careful What You Wish For"
      3 0 Melden
    • Homes8 21.02.2017 09:48
      Highlight Merci erstmals für die Antwort.

      Betreffend "entsorgen":
      Habe mich nach einem Traum in dem ich einen Freund getroffen habe, auch schon gefragt, ob er zur gleichen Zeit wohl das selbe geträumt hat. Was auf eine Seelenreise schliessen liese.
      Denkt ihr das ist ausgeschlossen?
      Leider kann man sich nach dem Aufwachen selten an Träume erinnern.
      0 0 Melden
    • Wehrli 21.02.2017 10:16
      Highlight Im Traum bist du nur in dir selber Drinn. Wenn du richtig übung hast, kannst du auch ein bisschen die Zeit verschieben in deinen luziden Träumen. Und dann kannst du an einen Ort gehen ein paar Stunden voraus, und wenn du aufwachst gehst du physisch selber dahin, an denselben Ort.
      Aber, eben, dann kanns halt wieder gefährlich werden. Also erst mal Orgien in sieben Meilenstiefeln
      3 0 Melden
    • Homes8 21.02.2017 11:05
      Highlight Ja, grad Zeit ist im Traum etwas relatives. Ich habe schon u-lange Stories innerhalb von 5 min erlebt.
      Oder ein Knall einer real zuschlagenden Tür ist just in dem Moment passiert, als im Traum eine vorbereitete Explosion gezündet wurde. Ich war total perplex.
      2 0 Melden
  • Luisigs Totämuggerli 17.02.2017 07:53
    Highlight Danke Ana für diesen Artikel. Als Kind sah ich immer Gestalten, wenn wir an dem Spielplatz in unserem Dorf mit dem Auto vorbei gefahren sind. Sie schauten mich nur mit leeren Augen an. Seit mein Vater gestorben ist, kamen sie in meinen Träumen vor. Die Augen immer noch leer, jedoch hatten sie die Stimme von meinem Vaters... Nach vielen Abklärungen und Sitzungen ging's dann besser.
    Heute habe ca. einmal im Monat noch Schlafparalyse, allerdings zum Glück ohne die Stimme meines Vaters.
    11 0 Melden
  • Büsi 17.02.2017 07:40
    Highlight Bei mir hilft es, wieder zu versuchen einzuschlafen. Das ist allerdings extrem schwer, weil einem die Angst lähmt und man das (was auch immer sich im Zimmer befindet) nicht so leicht ignorieren kann... Aber bis jetzt hat Schreien, Bewegungsversuche etc. nie was gebracht, erst wenn ich mit Gleichgültigkeit reagierte und zumindest so tat, als würde ich schlafen, bin ich aufgewacht... Fear feeds the Monster sozusagen!

    Da war mal ein Mädel (wie aus The Ring) direkt neben meinem Bett und kam näher. Ich war panisch. Irgendwann dachte ich "geh weg und lass mich schlafen". Zack, war ich wach!
    16 0 Melden
  • Lambda 17.02.2017 07:00
    Highlight Interessanter Artikel, danke. Wohl nicht ganz dasselbe, aber als Kind habe ich immer wieder geträumt, ich sei in die Hecke vor dem Haus gefallen und von dieser sofort umwachsen worden bis sie mich schliesslich erdrückte / ich aufwachte. Da ich dann aber im Zimmer und nicht draussen aufwachte war es sicher um einiges weniger beängstigend.
    Trotzdem war es so prägend, dass ich jeweils Angst, davor hatte wieder in die Hecke zu fallen und mich bis heute daran erinnere.
    4 0 Melden
    • suchwow 17.02.2017 11:23
      Highlight Die Frage ist, was passieren würde, wenn du heute in die Hecke hechtest? :)
      5 0 Melden
  • Matrixx 17.02.2017 06:35
    Highlight Sowas gibts wirklich? Gruselig. Zu meinem Glück kann ich sagen, dass ich das noch nie erlebt habe oder mich nicht daran erinnere.
    Das muss ja schrecklich sein... Da sind meine Albträume, in denen ich zwar Angst habe, aber nicht gelähmt bin, gleich harmlos...
    23 2 Melden
  • Spooky 17.02.2017 03:32
    Highlight "Da die Quellen der Bedrohung aber im Falle der Schlafparalyse in Wirklichkeit fehlen, halluziniert sie das Gehirn herbei: Auf der drückenden Brust hockt ein abscheuliches Wesen..."

    Es ist umgekehrt. Auf der Brust hockt ganz real ein abscheuliches Wesen. Aber weil der heutige Durchnittsmensch nicht daran glauben darf (oder nicht kann), was er da erlebt, ohne verrückt zu werden, reduziert er dieses abscheuliche Wesen - aus psychischen Überlebensgründen - auf Aktivitäten im Gehirn oder mindestens auf eine Halluzination.
    14 75 Melden
    • ElendesPack 17.02.2017 08:38
      Highlight Hähä....genau so ist es. Der Schleier zwischen der Realität und der Welt der Monster ist dünn... *huuuhuuuuuu*
      21 2 Melden
    • Wehrli 17.02.2017 08:42
      Highlight Auch nicht ganz richtig. Was real ist bestimmt das Subjekt, und keine vodoo-hippi-Hexenmeister. Wobei man zwischen Effektträumen (Die auch Albträuem sein können) und Visionären Träumen und Luziden Träumen unterscheiden muss.
      12 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 05:49
      Highlight Oojaaaa wie recht du hast!
      1 1 Melden
  • Spooky 17.02.2017 03:22
    Highlight "Im frühneuzeitlichen Europa fielen geschätzte 12'000 bis 9 Millionen Menschen der Hexenverfolgung zum Opfer."

    Sollte es nicht "geschätzte 120'000" heissen? 💀👻💀👻
    11 3 Melden
    • Wehrli 17.02.2017 08:42
      Highlight So viele Leute wurden von Hexen umgebracht? Krass ... wusste ich nicht.
      10 3 Melden
    • Anna Rothenfluh 17.02.2017 09:07
      Highlight @Spooky: In der Tat. Danke Spooky, ist korrigiert.
      5 1 Melden
  • Kugelblitz 17.02.2017 01:14
    Highlight Riesen Dank für diesen Artikel. Kenne 3 Versionen der Schlafparalyse ohne visuelle Eindrücke. Erlebte mich selbst unangenehm an der Decke klebend; andere male hockte mir etwas auf der Brust. Das letzte Mal fühlte ich, wie ich beim Aufwachen durch die Schädeldecke in mich hineinschlüpfte wie in einen Handschuh. Seither ist Ruhe beim Schlafen.
    Es gibt definitiv mehr hinter dem Mond zu entdecken als man glaubt.
    22 1 Melden
  • trobonus 17.02.2017 00:13
    Highlight heilige makkaroni. wegen dieses artikels (+illustrationen) krieg ich noch den nachtalb in mein bett...
    43 1 Melden
  • Mia_san_mia 17.02.2017 00:07
    Highlight Das ganze ist sehr interessant. Ich hate diese Schlafparalyse früher sehr oft, aber im Gegensatz zu vielem Anderen hier habe ich nie etwas gesehen, das mich bedroht hat... Ich spürte einfach, dass etwas da war und mich meinen Bewegungen usw beraubt und probierte dagegen anzukämpfen. Aber "gesehen" habe ich diese Bedrohung nie 😏
    26 1 Melden
  • DieKeksSissi 17.02.2017 00:03
    Highlight Meine letzte Schlafparalyse vor etwa einem Monat war die schlimmste. Ich bin aus einem Traum aufgewacht in dem ich von einer unsichtbaren Macht nach hinten weggezogen wurde. Im Bett auf der Seite liegend spürte ich dann wie sich zwei Hände in meinen Rücken bohrten, konnte mich aber nicht bewegen. Meine Ohren fingen sehr laut an zu rauschen und mein Herz raste. Nachdem ich wieder zu mir gekommen war musste ich aufstehn, überall Licht machen und ins Wohnzimmer gehn. Ich spürte sicher noch eine Stunde lang eine Präsenz in meiner Wohnung. An Schlafen war nicht mehr zu denken.
    21 1 Melden
  • SamOhO 17.02.2017 00:00
    Highlight Vielen Dank für den Artikel! Das erste Mal als ich von einer Beschreibung der Schlafparalyse gelesen habe war erst vor etwa 3 Jahren.
    Ich weiss noch genau als ich es das erste mal erlebt habe, da war ich höchstens 5. Noch Jahre später war ich davon überzeugt, der Teufel persönlich stand in meinem Türrahmen. Seitdem leide ich in unregelmässigsten Abständen darunter.
    Ich konnte mich bisher am besten daraus befreien, indem ich mit grösster Kraft den rechten Arm versuche zu bewegen.
    Es ist jedes Mal aufs Neue ermüdend...
    Seitdem ich seitwärts schlafe sind sie sehr selten. Auf dem Rücken zu 100%
    10 1 Melden
  • whoisanny 16.02.2017 23:47
    Highlight Als ich noch an einem starkem Eisenmangel litt und deshalb oft nachmittags schlafen ging, hatte ich oft solche Paralysen. Jedoch sah ich nie irgendwelche Gestalten sondern hatte immer das Gefühl, dass ich aufgewacht war und versuchte aufzustehen, was mir aber nie gelang. Mir war dann jeweils irgendwann bewusst, dass ich schlief aber je mehr ich dann versuchte aufzuwachen desto weniger klappte es.
    7 1 Melden
  • The Origin Gra 16.02.2017 23:30
    Highlight Danke Ana für den Artikel. Jetzt weiss ich wenigstens was ich Aktiv tun kann :)
    Bin Regelmässiger Betroffener, Leide auch unter Albträumen sowie sporadischem Nachtwandeln, ist nie schön irgendwo in der Wohnung aufzuwachen ohne zu Wissen wie man hergekommen ist, einmal sass ich auf der Herdplatte aber die war Gottseidank ausgeschalten 😅
    Eine Out of Body Experience möchte ich nie nie wieder erleben. Ich hatte Todesangst, man denkt wirklich, das seis nun gewesen 😥
    Weiss jemand was man gegen Fieberalbträume resp. Fieberhalluzinationen machen kann? ☹
    14 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 16.02.2017 23:27
    Highlight Ich kann gerade nicht schlafen... Danke Anna!

    🐬🐬🐬
    32 1 Melden
  • E7#9 16.02.2017 23:20
    Highlight Es hat nichts mit Schlafparalyse zu tun, doch als Kind muss ich wohl ein traumatisches Erlebnis mit einem Staubsauger gehabt haben. Jedes Mal wenn im Traum ein Staubsauger vorkam (meist erschien er ganz plötzlich) entwickelte sich daraus ein Albtraum. Da ich Angst vor Zombies hatte ging es dann meist in diese Richtung. Mit der Zeit erkannte ich während des Traums den immer wiederkehrenden Staubsauger als schlechtes Omen. Das war echt gruselig. Es hat sich zum Glück von alleine gelegt. Ich mag zwar Staubsauger nach wie vor nicht, doch das hat eher mit Hausarbeit zu tun als mit Zombies.
    17 1 Melden
  • wepfel 16.02.2017 23:17
    Highlight Immer wenn ich die Paralyse hatte, spürte ich Berührungen am Rücken oder an der Schulter. Als wollte mich jemand wachrütteln oder massieren. Habe aber schnell gelernt damit umzugehen und festgestellt, dass ja nichts passieren kann. Das eindrücklichste Erlebnis jedoch war, als ich in der Paralyse von hinten (war querliegend) von irgendetwas in den Rücken geboxt und getreten wurde und es mich vom Bett bis nebendran auf den Boden gedrückt hat. Ich war bei vollem Bewusstsein und stellte am Boden fest, dass ich ja eigentlich im Bett liege. Kennt das jemand?
    14 2 Melden
    • Anna Rothenfluh 17.02.2017 08:50
      Highlight Im Buch von Sharpless, das ich für den Artikel gelesen habe, werden eine Menge solcher Fälle beschrieben, bei denen die Betroffenen das Gefühl haben, aus dem Bett gezerrt oder sonstwo hingeschleudert worden zu sein, und wenn sie aufwachen, sind sie ganz verwirrt, dass sie noch immer im Bett liegen.
      8 1 Melden
    • wepfel 17.02.2017 10:57
      Highlight Danke für den Tipp. Werde mir das Buch von Sharpless zu Gemüte führen. Dieses aus dem Körper gehen könnte auch mit der out-of-body-experience zusammenhängen. Über dieses Phänomen gibt es auch Interessente Bücher. Durch meine Erfahrungen habe ich mich damit auseinander gesetzt und bewusst versucht solche Zustände herzuleiten. Klappt irgendwie :) Aber diese stellen sich ganz anders dar als das beschriebene mit Gewalt aus dem Körper gehen.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 23:13
    Highlight 4 mal in meinem leben war ich in diesen zuständen, 4 mal war ich nicht allein und konnte mich irgendwie bemerkbar machen (3 mal mich nicht artikulieren aber geräusche von mir geben und einmal sogar 'hilfe' rufen) und wurde geweckt. Und 4 mal hatte so panische zustände und fühlte mich komplett ausgeliefert.... die hölle!!!

    Und nach dem ersten mal glaubte uch kurzzeitig an geister...
    11 2 Melden
  • Markus K 16.02.2017 22:50
    Highlight Ich weiss, darüber sollte man keine Witze machen. Aber stellt euch vor, ihr erwacht schweissgebadet aus einer Schlafparalyse und erkennt so langsam, dass ihr nur deswegen eingeschlafen seid, weil ihr euch an einer Albisgüetli-Tagung das Geschwafel von Christoph Blocher anhören musstet... 👿🎃😱👹💩
    23 14 Melden
    • Wehrli 17.02.2017 08:44
      Highlight ... und dann hockt Chrigi auf deiner Brust ... und die Rede geht weiter ...
      12 2 Melden
  • Mockingbird 16.02.2017 22:48
    Highlight Vielen Dank auch – jetzt kann ich nicht einschlafen... Spass beiseite: Gehaltvoller Artikel!
    29 1 Melden
  • s.johannson 16.02.2017 22:45
    Highlight Ich bin im Sprachaufenthalt in England "aufgewacht" weil das Licht schnell an- und ausging und ich einen Hund in der Ferne bellen hörte. Draussen donnerte es ganz laut. Plötzlich waren Schritte auf der Treppe zu meinem Zimmer zu hören, ein Busfahrer trat durch die Tür und sagte leise "now I got you". Er kam mit einem schrecklichen Lachen näher und näher und der Hund bellte immer lauter neben mir. Ich konnte mich nicht bewegen und geriet in Panik.

    Plötzlich erwachte ich und alles war dunkel und ganz ruhig. Ich konnte danach die ganze Nacht nicht mehr schlafen.
    23 1 Melden
  • Gröipschi 16.02.2017 22:43
    Highlight Ich hatte zum Glück erst zweimal, dass ich aufgewacht bin und gelähmt war, auch atmen konnte ich nicht. Ich habs dann geschafft, mich aufzusetzen und ich konnte wieder einatmen. Ich bin sehr froh, hatte ich dazu keine Halluzinationen, ich könnte wohl sonst nie mehr richtig schlafen.
    8 2 Melden
  • Ylene 16.02.2017 22:42
    Highlight Heute Nacht habe ich garantiert keine Schlafparalyse, weil ich wegen all den Bildli gar nicht erst einschlafen kann... 😒 Rafi und alle anderen regelmässig Betroffenen, also mein allerherzlichstes Mitgefühl! Fuuuuck... ☹️ Ich habe genau 1x sowas in der Art erlebt (und das muss reichen). Ich 'wachte auf' und mein Mann stand neben mir am Bett. Er beugte sich dann böse lächelnd runter und fing an mich zu würgen. Ich konnte nix machen und wurde dann in echt von meinem besorgten Mann wach geschüttelt, weil ich krass am röcheln war. PS: Toller Artikel, danke Watson! mint gefällt mir bis jetzt sehr.
    28 2 Melden
    • Ylene 16.02.2017 23:10
      Highlight Das wirklich allerschlimmste war, dass mein Mann so echt wirkte und ich überhaupt nicht begriffen habe, dass das nur ein Albtraum war. Ich dachte nur, aber ich liebe ihn und er mich doch auch, warum tut er mir das jetzt an? Ist er wegen der Situation in seiner Firma jetzt völlig durchgedreht? Und was ist mit unseren Kindern? Vom Gefühl her waren das echt die 10 oder so beschissensten Sekunden meines Lebens. Danach abrupt aus dem Schlaf gerissen resp. geschüttelt zu werden war für einmal wirklich ein herrliches Gefühl.
      12 2 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 06:16
      Highlight Und jetzt stelle dir vor du hast mit ihn sex...
      Unfreiwillig...
      Mehrmals...

      Wilkommen in der Hölle...
      1 1 Melden
  • guby 16.02.2017 22:36
    Highlight Mir läuft es noch heute eiskalt den Rücken runter wenn ich dran denke! Ich hatte meine erste Schlafparalyse mit etwa 10. Mein Nachtlicht hat sich in glühende Augen verwandelt und ist auf mich zugekommen. Ich konnte weder schreien noch mich bewegen. Bin dann schreiend aufgewacht. Dieses Erlebnis hat mich gezeichnet, ich wusste bis etwa 23 nicht was mit mir passiert war. Seit ich es dann rausgefunden habe ist es wieder einige Male passiert. Mittlerweile kann ich sie ziemlich gut erkennen und mittels Luft anhalten beenden.
    10 0 Melden
  • sambeat 16.02.2017 22:33
    Highlight Böse Zungen würden jetzt behaupten, wenn es Rafi nicht mehr als Comedian bringt, muss er sich etwas anderes einfallen lassen! Ich hatte allerdings selbst einen erstaunlich ähnlichen Traum gehabt im Alter von 4 oder 5 Jahren. Ich stehe inter meiner Mutter. Sie schaute aus dem Fenster und schwang ihren Kopf immer hin und her. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie es gestern gewesen wäre. Weit beschissener als solche Träume ist es aber, wenn man schlafwandelt! Auch das kann ich leider aus eigener Erfahrung sagen....
    3 24 Melden
    • Rafi Hazera 16.02.2017 22:41
      Highlight Sad.jpg
      38 1 Melden
    • Rafi Hazera 16.02.2017 22:42
      Highlight Mah sole
      28 1 Melden
    • Rafi Hazera 16.02.2017 22:43
      Highlight Why.jpg
      32 0 Melden
    • sambeat 16.02.2017 22:52
      Highlight 😉
      5 4 Melden
    • Sine 16.02.2017 22:56
      Highlight Ach nöööö! Arme rafi... nid truurig si 😯 *schultertättschel*
      13 0 Melden
  • Julee 16.02.2017 22:32
    Highlight Ich hatte bis jetzt (zum Glück) nur drei Mal eine Schlafparalyse. Das erste Mal als Teenager, damals schon sehr erschütternd. Nun ist es mir jedoch zwei Mal in kuzen Abständen wieder passiert. Bei mir war es jedes Mal, vorher ein Traum, bei dem ich durchs Zimmer geschleudert wurde und an der Decke festgehalten worden bin. In diesem Moment bin ich jeweils "aufgewacht" und habe panisch bemerkt, dass ich mich nicht bewegen kann.. nach kurze Zeit merkte ich, dass ich im Bett liege (und nicht an der Decke) und dann konnte ich mich wieder bewegen. Ich hatte einfach nur panische Angst.
    7 1 Melden
  • Tobias K. 16.02.2017 22:26
    Highlight Ich kenne das Phänomen, wenn ich extrem unter Druck stehe. Ich glaube dann zu hören, dass das Hintergrundrauschen, das jeder hört wenn es ganz leise ist, plötzlich sehr laut und intensiv wird, fast unerträglich. Ich fühle mich wach und anwesend, möchte dann schreien, bringe durch das gelähmt sein jedoch nur ein angestrengtes Wimmern raus. An dem Punkt kann ich jeweils die "Kontrolle" über meinen Körper wieder übernehmen.
    11 1 Melden
  • Lümmel 16.02.2017 22:14
    Highlight Also den Artikel zu lesen war gruselig. Aber noch viel gruseliger sind die ganzen Kommentare hier. Bin echt erstaunt dass es so viele Leure hier gibt die solche Dinge erleben.
    36 0 Melden
  • Tschedai 16.02.2017 21:58
    Highlight Nach diesem Artikel werde ich nie mehr schlafen.
    15 3 Melden
    • sambeat 18.02.2017 00:18
      Highlight Soso. Wetten, Du hast es trotzdem getan?
      2 0 Melden
  • romym 16.02.2017 21:56
    Highlight Als es das erste Mal passierte hatte ich nicht nur Angst wegen der "Person" im Raum, sondern vor allem weil ich dachte ich sei wirklich gelähmt, ich konnte trotz grosser Anstrenung nicht schreien, blinzeln oder mich bewegen. Mittlerweile werde ich teilweise richtig wütend, wenn ich verstehe was läuft, meistens kann ich mich dann auch rasch wieder bewegen aber dann mit so viel Adrenalin im Blut wieder einschlafen ist nicht einfach
    20 0 Melden
  • Holla die Waldfee 16.02.2017 21:36
    Highlight Ich liebe es. Schlaflähmung, luzides Träumen, Out-of-body experience. Alles da bei mir. Schon immer. Negative Erfahrungen = 0. Sicher sind auch 40 Jahre Meditationserfahrung hilfreich. Für mich ist es v.a. eine endlose kreative Quelle! Und ich lese die Erfahrungen zur Selbstarbeit aus. Das dürfte der Hauptgrund sein, warum ich es nur positiv erlebe. Denn selbst die schlimmste Erfahrung wird zum Wegweiser in eine bessere Richtung. Es fördert meine Resilienz und ich konnte sozusagen im Traum meine PTBS heilen.

    Meine Mutter und Schwester haben es auch. Sie hassen es und haben Probleme damit.
    24 11 Melden
    • ast1 16.02.2017 21:50
      Highlight Was für ein Fazit würdest du von deinen Meditationen ziehen? Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen.
      5 1 Melden
    • The Origin Gra 16.02.2017 23:38
      Highlight Du findest eine Out of Body Experience als angenehm? Ich hatte das einmal und hey, ich möchte das nie wieder erleben.
      Hattest Du bei der ersten OOBE auch so Todesangst? Und wenn ja, wie kann man im Wiederholungsfall damit Umgehen?
      Und ja, nur um die Innere Neugierde zu befriedigen, wie Provoziert man eine OOBE?
      Meditation ist immer gut, wobei mir "Hypnotische" zustände am ehesten zusagen weil man danach Fit ist wie nach langem Schlafen
      4 1 Melden
    • Holla die Waldfee 17.02.2017 06:13
      Highlight ast1
      Meditation ist immer gut. Und jeder kriegt es hin. Denn es gibt sehr viele verschiedene Methoden. In Bezug auf Schlaf-Ereignisse hilft es mir, auf alles entspannt zu reagieren.

      Origin
      Du würdest die OBE auch angenehm finden. Das Problem ist der Übergang. Wenn sich ein Teil des Bewusstseins vom Körper zu lösen scheint, erweckt das bei fast allen Todesangst und beendet die Aktion. Mein Vorteil ist, es schon immer zu haben. Hab es immer geliebt und mich sehr drüber gefreut. Darum hatte ich nie diese Probleme.

      Es gibt viele Bücher und Webseiten zum Thema. Such nach OBE (E) oder AKE (D)!
      4 0 Melden
    • Mia_san_mia 17.02.2017 06:13
      Highlight Ja klar Du liebst es...Wenn Du so etwas wirklich schon mal gehabt hättest, würdest Du das nicht sagen!
      2 13 Melden
    • Holla die Waldfee 17.02.2017 12:43
      Highlight @ Mia
      Ich weiss, dass die meisten Menschen solche Erfahrungen schrecklich finden. Ausnahmen bestätigten aber bekanntlich die Regel. Ich sagte bereits, dass ich mich daran gewöhnen konnte, weil ich es von Klein auf hatte. Es war für mich schon vor dem Kindergarten Normalität. Die Erklärungen dafür finden sich im Zusammenhang mit PTBS. Diesen Teil werd ich hier aber sicher nicht weiter ausführen.
      5 1 Melden
    • reho 18.02.2017 03:03
      Highlight Rhabarber. Ich habe auch alle 3 Sachen. Finde es auch nicht schlimm. Habe es aber erst ab ca. 20 und habe keine PTBS.
      2 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 06:24
      Highlight Ja das sage ich auch! Angst? Nach 20 Jahren?
      Das heisst aber nicht das ich prosecco aufmache vor freude, wenn geräusche im hintergrund, und pulsierende schwere gefühl mein körper im bett versinken lässt.. es bleibt ungewollt, unangenehm und anstrengend..
      0 0 Melden
    • Holla die Waldfee 18.02.2017 08:18
      Highlight Na also, Mia, siehst du? Auch andere können das haben. Ohne Angst. Ohne PTBS-Vorgeschichte.

      Ich behaupte, es ist - wie eigentlich der Umgang mit überhaupt allem - eine Frage von Einstellung und Gewohnheit.

      Danke reho und Zuzana für die Kommentare :-)

      Zuzana: Was wenn die Schlafparalyse nur die Ankündigung für eine AKE oder einen luziden Traum wäre? Dann könntest du dich doch freuen. Wenn man das eine hat, lassen sich die beiden anderen Dinge in der Regel besser forcieren.
      4 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 09:44
      Highlight Ooo lucid träumen kann ich jedes mal beim einschlafen wenn keine paralyse kommt. Erschaffe welten, komponiere musik für ganze orchester oder male bilder oder singe oder spiele einfach mit farbe, form... bei mir funktionieren diese 2 sachen irgwie separat...
      Und ja. Falls es wirklich AKE ist. Fühl ich mich wie in fleischwolf dabei...
      3 0 Melden
    • JaneSoda 18.02.2017 15:38
      Highlight Liebe Rhabarber
      schön, dich wieder mal zu lesen :-)
      Luzides Träumen interessiert mich auch sehr - kannst du mir hierzu Literatur empfehlen?
      3 1 Melden
    • Holla die Waldfee 18.02.2017 16:36
      Highlight Hoi Jane :-)
      Ich hab seit vielen Jahren keine Bücher mehr zum Thema gelesen. Daher hab ich keine Ahnung, wie der Markt aktuell aussieht. Abgesehen davon steht eh überall dasselbe drin. Du kannst das günstiger haben. Such einfach im Netz! Es gibt Seiten und Foren, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Dort könntest du dich auch direkt austauschen, wenn du Fragen hast.
      Wie üblich bei diesen Grenzthemen musst du aber ein Auge auf die ganzen Möchtegerngurus haben ;-)
      2 1 Melden
    • JaneSoda 18.02.2017 20:12
      Highlight Danke für deine Antwort! Für Möchtegerngurus bin ich eh nicht anfällig :-) Mich interessiert die Technik.
      1 0 Melden
  • mastermind 16.02.2017 21:22
    Highlight Unschönes Gefühl, aber man gewöhnt sich daran. Ich selber verspüre die Schlafparalyse nur, wenn ich nicht richtig müde in Bett gehe. Bei mir sitzt niemand auf der Brust, aber ich spüre die starke Anwesenheit von etwas in meinem Zimmer, ohne mich wehren zu können...
    Tipp: Versucht bei einem solchen Szenario auf keinen Fall die Augen zu öffnen oder euch zu bewegen. Dann geht es ziemlich fix wieder vorbei. Und versucht auf keinen Fall aufzustehen, meist steht man dann auf und merkt später, dass man eigentlich noch im Bett liegt.... creepy...
    23 0 Melden
    • E-Lisa 16.02.2017 21:38
      Highlight Je ruhiger ich werde, desto heftiger wird die Bedrohung, also versuche ich trotz Körperstarre, so schnell wie möglich das Licht an zubekommen. Denke, dass erlebt jeder anders.
      10 0 Melden
    • guby 16.02.2017 22:38
      Highlight @Lisa: Mir hilft Luft anhalten recht gut.
      4 0 Melden
    • Zuzana 18.02.2017 12:31
      Highlight Bei mir auch. Wenn ich nur ruhig bleibe dann hörts nie auf!!! Probiere wirklich alles schön ü20J...
      0 0 Melden
  • Yelina 16.02.2017 21:15
    Highlight Nach Lesen dieses Artikels hab ich lieber meine Schlafstörungen als Schlafparalyse. Klingt absolut grauenhaft.
    26 0 Melden
  • battlesoldier 16.02.2017 21:09
    Highlight Kenne ich leider nur zu gut. Das beschriebene Gefühl wie gelähmt im bett zu liegen und "gezwungener massen" die schritte, und die ankuft des wesen zu spüren. Du schaust in die andere richtung, weisst es ist hinter dir, bist hellwach kannst dich aber nicht bewegen. Ein wimpernschlag und es steht vor dir. Starrt, schreit dich an und du kannst nichts tun. Geht dann meistens sehr schnell vorbei aber die nacht ist dann gelaufen. Habe ich schon lange nicht mehr erlebt, freue mich aber ehrlich gesagt nichr auf den heutigen schlaf.
    Super Artikel trotzdem!
    31 0 Melden
  • Karl Müller 16.02.2017 20:53
    Highlight Fake News! Rafi hat gar keine Freundin.

    ...

    (Ich weiss nicht, ob es dasselbe ist, aber manchmal, wenn ich schon am wegdämmern bin, erlebe ich wirklich körperlich realistisch, wie ich von irgendwas herunterfalle. Dann bin ich auch abrupt hellwach und habe Herzrasen. Ich kann mich dann aber nicht mehr an ein bestimmtes Szenario erinnern und im Nachklang ist es auch nicht so schlimm. So alle zwei Monate vielleicht.)
    24 2 Melden
    • Das-Malo 16.02.2017 22:31
      Highlight Genau so erleb ich das auch immer mal wieder. Wobei das herunterfallen fühlt sich sehr angenehm, berauschend an. Doch kaum vorbei schrecke ich auf und bin total verwirrt.
      7 0 Melden
    • E7#9 16.02.2017 22:58
      Highlight Hab auch schon erlebt wie ich runter fiel. Es kam mir im Schlaf wie eine Ewigkeit vor. Aufgewacht bin ich dann, weil ich neben dem Bett auf dem Boden aufprallte.
      4 0 Melden
    • Mia_san_mia 17.02.2017 00:01
      Highlight Das mit dem runterfallen kenne ich auch, aber das ist etwas anderes... Echt harmlos 😊
      4 0 Melden
    • bilbo 17.02.2017 10:50
      Highlight So ein Gefühl des Hinunterfallens erlebe ich auch immer wieder, wache dann jeweilsmit heftigem Herzklopfen auf und stelle fest, dass ich sicher im Bett liege. Spannend, endlich weiss ich, dass ich nicht die einzige bin.
      4 0 Melden
    • ShadowSoul 17.02.2017 15:07
      Highlight Das "Herunterfallen" passiert, weil man zu schnell einschläft. Das Gehirn meint, der Körper stirbt und durch das aufschrecken, weckt er den Körper wieder auf. Kann man nachlesen :)
      2 0 Melden
    • Datsyuk * 19.02.2017 09:42
      Highlight Das passiert mir auch ab und zu. Ich schlafe aber sonst eigentlich immer "ohne Probleme". DianaVrdrm, danke für die Erklärung!
      1 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 16.02.2017 20:51
    Highlight Sehr interessanter Artikel. Kann jemand helfen? Wie heisst das Phänomen, dass man beim Einschlafen träumt, man fällt irgendwo runter, macht eine Zuckung und ist wieder wach.
    Habe mal im Zug mein Gegenüber getreten...;)
    36 0 Melden
    • dommen 16.02.2017 21:10
      Highlight Ich nenn das "im Halbschlaf uf d Frässe flüge"
      19 2 Melden
    • LJ. 16.02.2017 21:35
      Highlight Wenn du dich hinlegst, beginnt dein Körper damit, dich in den Schlafmodus zu versetzen. Den Zeitraum zwischen Wach- und Schlafzustand nennt man Hypnagogie.

      In deinem Gehirn arbeiten zu diesem Zeitpunkt zwei Systeme, die jedoch unterschiedliche Ziele verfolgen: Eines möchte, dass du wach bleibst, das andere möchte, dass du schläfst, so beschreibt es der britische “Independent”.

      Durch diesen Kampf der Systeme werden Unmengen an Signalen ausgesendet. Werden diese fehlgeleitet, kann es passieren, dass wir zucken.
      24 0 Melden
    • ShadowSoul 17.02.2017 15:08
      Highlight Soviel ich weiss, denkt das Gehirn dass der Körper stirbt, weil man zu schnell einschläft. Um es zu wecken, hat man dann das Gefühl dass man fällt :)
      0 1 Melden
  • Echo der Zeit 16.02.2017 20:50
    Highlight Hat zwar nichts mit Schlafparalyse zu Tun - 4 Tage Künstliches Koma - 4 Tage in der Hölle - Das Schlimme war, es kam mir vor wie 4 Tage und es war für mich die Realität - auch wen Menschen in die Erde gesogen wurden und sich das Zimmer in eine Tiefgarage verwandelte - es war Realität.
    21 0 Melden
    • AL:BM 16.02.2017 21:36
      Highlight Das klingt grauenhaft. Brauchten Sie danach lange um dieses Erlebnis zu verarbeiten? Ich denke das Koma an sich und die Ursacha dafür, waren sicherlich schon traumatisch.
      10 0 Melden
    • Echo der Zeit 16.02.2017 22:07
      Highlight @AL:BM - Ja, da braucht man lange um das zu verarbeiten - besonders wen mann Jung ist (13). Hab in Träumen und auch auf Drogen (Lsd) nie mehr so etwas Erlebt. Es war ein künstliches Koma - 4 Tage, ein ganz schräger Film.
      13 0 Melden
    • Kugelblitz 17.02.2017 01:33
      Highlight @Echo der Zeit Auch wenn das ins Koma versetzen gut gemeint und vermutlich auch geholfen hat; kann ich mir vorstellen, dass da trotzdem etwas läuft im "Keller, Tiefgarage, etc." Puh...
      3 0 Melden
  • Raembe 16.02.2017 20:46
    Highlight Hatte früher Nächtelang den Traum das ich von einer grossen Schlange auf einen Berg gejagt werde und nicht flüchten kann. Kurz vor dem sie mich kriegte bin ich in Schweiss gebadet aufgewacht. Zum Glück hat das schon lange aufgehört.

    Darum kann ich heute über solche Videos lachen.
    9 0 Melden
  • Money is everything 16.02.2017 20:45
    Highlight Manchmal habe ich das Gefühl kurz vorm einschlafen über eine Türschwelle zu stolpern und dann wache ich mit einem starken Zucken auf. Ist das auch eine Schlafparalyse?
    9 3 Melden
    • Luesae 16.02.2017 21:32
      Highlight nein
      14 0 Melden
    • Mia_san_mia 17.02.2017 00:02
      Highlight Nein ich glaube nicht, das kenne ich auch aber ist niemal so wie eine Schlafparalyse 😊
      2 0 Melden
    • Citation Needed 17.02.2017 00:03
      Highlight Hat jemand (LJ.) weiter oben erklärt. Hypnagogie.
      3 0 Melden
  • Mooncat 16.02.2017 20:31
    Highlight Erst einmal Danke für den sehr interessanten Artikel!
    Bei mir waren es als Kind übergrosse, Gorilla-ähnliche Affen, die herumrannten und den Menschen riesige, tödlich spitze Zahnstocher ins Maul rammten - vertikal. Keine Ahnung woher das kam aber mag bis heute Affen nicht besonders und benutze fast nie Zahnstocher, zumindest nicht für's Rumstochern im Mund.
    Heute sind es meistens Zombies oder der schattenhafte Serienmörder, die mir den Schlaf rauben ...
    19 0 Melden
  • Beastmode 16.02.2017 20:26
    Highlight Guter Artikel, auch wenn die Beschreibung der Dämonen das Ganze etwas überdramatisieren. Ich habe auch ab und zu Schlafparalysen, meist wenn ich gestresst bin oder in den Tagen davor zu wenig geschlafen habe. Auch bei mir sind es schwarze Gestalten, die irgendwo im Zimmer zu sein scheinen. Helfen tut meistens, sich zu beruhigen und in regelmässigen Abständen versuchen, sich zu bewegen.
    10 4 Melden
  • Rafi Hazera 16.02.2017 20:26
    Highlight Hier noch meine erste Schlafparalyse animiert. Hallo Zottelmonster.
    29 0 Melden
    • Rafi Hazera 16.02.2017 20:37
      Highlight Und das ist eine Zeitungspalme.
      31 0 Melden
    • Nausicaä 16.02.2017 21:50
      Highlight Schrecklich. Ich stelle mir eine solche Paralyse bei einem Kind noch schlimmer vor als bei Erwachsenen, denn man kann ja wahrscheinlich noch gar nicht einordnen, was überhaupt abgeht und ist dem Ganzen noch mehr ausgeliefert…? Ich erinnere mich heute noch mit Grausen an einen Fiebertraum/wahn zurück, den ich hatte, als ich klein war. Das war der Horror, weil die Realität unwiederbringlich aus den Fugen zu geraten schien.
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    • The Origin Gra 16.02.2017 23:45
      Highlight Nausicaä, weisst Du wie man mit den Fieberträumen umgeht? Den es ist ein mieses Gefühl durch gedankenkraft einen Raum unendlich Gross werden zu lassen inkl. Bett und Decke und diese dann Hochschweben zu lassen aber das Ding will nicht mehr runter. Ab und zu Fliegen Bilder usw. Diese Vermischung zwischen Fantasy und Realität ist in der Tat Horror und leider alle zwei bis vier Jahre, wenn Du also eine Lösung hast... 😥
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    • Kugelblitz 17.02.2017 01:27
      Highlight Solche Erscheinungen im Fieberwahn habe ich als Kind einfach mit Staunen aber ohne Angst wahrgenommen. Vielleicht hat mir das im Erwachsenenleben geholfen die Schlafparalyse zu überwinden. Quasi neutral das beängstigende von aussen zu betrachten und wahrzunehmen und nicht mehr. Allerdings hatte ich es nur mit einem gefühlsmässigen Monster zu tun.
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    • Lichtblau 17.02.2017 07:54
      Highlight Als kleines Kind hatte ich auch ohne Fieber solche "Träume": Das extrem beklemmende Gefühl, durch einen engen Tunnel gedrückt zu werden, aber ohne visuelle Erscheinungen. Ich nannte das Phänomen damals "Fleischmaschine". Da ich recht genaue Erinnerungen an meine früheste Kindheit habe (z.B. an Erlebnisse als unter 2-Jähriges): Könnte es sein, dass man sich an seine eigene Geburt "erinnert"? Horror, jetzt aber schnell wieder verdrängen ...
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    • Nausicaä 17.02.2017 12:52
      Highlight @TheOrigin: Habe leider keine Lösung, hatte nur einmal als Kind so einen Fieberwahn. Am Besten sprichst du wohl mit deinem Arzt. Vielleicht kann man etwas tun, damit du gar nicht erst so hohes Fieber bekommst?
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  • Robi_27 16.02.2017 20:25
    Highlight Es gibt doch auch eine schweizer Sage dazu? Das Toggeli, das den Opfern auf die Brust sitzt und ihnen den Atem raubt wenn sie schalfen. Erinnert mich stark daran.
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    • DerHans 16.02.2017 23:36
      Highlight An das Toggeli musste ich auch denken. Unser Onkel fand es eine super Idee uns diese Geschichte zu erzählen als wir an einer Familienzusammenkunft auf einer Alp wahren. Von uns Kindern hat niemand richtig geschlafen und von den Erwachsen hatten wohl auch einige mühe😄🙈
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    • St. Just 18.02.2017 01:22
      Highlight Gegen das Toggi gibts ja zum Glück relativ simple Abwehrmethoden, wie das Schlüsselloch verstopfen oder mit einer Axt auf der Brust schlafen gehen.
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  • Mia_san_mia 16.02.2017 20:23
    Highlight Das hatte ich bis vor ca. 3 Jahren (bin jetzt 34) immer wieder... Keine Ahnung wieso das plötzlich aufgehört hat. Echt krass dieses Gefühl 😲
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    • Alienus 16.02.2017 21:33
      Highlight Msm

      Sie wundern sich?

      Bloggen heilt!
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  • E-Lisa 16.02.2017 20:22
    Highlight Leide schon seit Kindheit darunter, manchmal Monatelang jede einzelne Nacht und dann wieder Wochenlang nichts. Ich sehe Gestalten, die mich beobachten, mir etwas antun wollen und das schlimme daran ist, dass ich wach bin und weiss, dass es nicht real ist. Kann mich in solchen Momenten nicht bewegen und bekomme kaum Luft. Wenn ich es dann doch schaffe das Licht anzumachen, ist der Spuk vorbei und meine Nacht auch. Ich schlafe öfters mit Licht. Es ist erschöpfend. Medis möchte ich aber deswegen nicht einnehmen. Entspannungsübungen haben bisher nichts bewirkt.Ich werde wohl oder Übel damit leben.
    34 0 Melden
    • Typu 16.02.2017 20:52
      Highlight Wow, tut mir echt leid für dich. Das hört sich grauenvoll an. Ich hoffe du findest doch noch ein mittel dagegen.
      20 0 Melden
    • AL:BM 16.02.2017 21:39
      Highlight Ich rate dir zu Medikamenten. Ich finde nicht, dass man solche Einschnitte ertragen muss, nur damit man keine Medis nehmen muss.
      7 1 Melden
    • E-Lisa 16.02.2017 21:42
      Highlight @Typu
      Ja, Danke :) Es bleibt auf jeden Fall spannend... Muss es mit Humor nehmen, sonst drehe ich irgendwann durch ...o.0...
      1 0 Melden
    • E-Lisa 16.02.2017 21:46
      Highlight @AL:BM
      Habe das bei meinem Arzt angesprochen, er hat mir Schlafmittel verschrieben, die ich genommen habe, aber nicht gewirkt haben. Stärkeres möchte ich nicht. Das eindringen in meine Psyche mit Medikamenten macht mir mehr Angst, als diese Gestalten in der Nacht.
      10 0 Melden
    • Mia_san_mia 17.02.2017 00:10
      Highlight @E-Lisa: Ich kenne das alles auch... Aber zum Glück konnte ich nach diesen Anfàllen immer ohne Problem einschlafen...
      0 0 Melden
    • Typu 17.02.2017 00:11
      Highlight Was ich nicht verstehe: wenn man diese gestalten und erfahrungen regelmässig sieht und macht, verlieren die nicht an wirkung resp. Schrecken? Im sinne von "hallo, gähn, ihr schon wieder".
      Das stell ich mir zu einfach vor, oder?
      Sorry für meine banalisierung.
      3 1 Melden
  • Raembe 16.02.2017 20:17
    Highlight Frau Rothenfluh hat bestimmt Albträume von Delfininen.... 🤔😂
    47 1 Melden
  • .jpg 16.02.2017 20:10
    Highlight Vor 2 Jahren wollte ich mir das Luzide Träumen aneignen und habe es jede Nacht regelmässig traniert kurz darauf landete ich immer wieder in der Schlafparalyse. Ich habe es bisher nie richtig geschaft Luzid zu Träumen jedoch lande ich regelmässig immer wieder in der Schlafparalyse und habe mich daran einfach jetzt gewöhnt. Ich würde es mir aber gerne wieder entwöhnen. Klappt leider nicht...
    13 1 Melden
    • Teryx 16.02.2017 20:19
      Highlight Ich versuche auch immer wieder Luzid zu träumen, aber immer gerade dann wenn ich Kontrolle bekomme, ist der Traum vorbei...
      13 0 Melden
    • Mia_san_mia 16.02.2017 20:30
      Highlight Was ist Luzid träumen?
      6 3 Melden
    • Wombat94 16.02.2017 20:42
      Highlight Bewusstes Träumen.. Man versucht die Kontrolle über denn Traum zu erlangen bzw. sein Traum ich zu steuern
      9 0 Melden
    • joniboy 5000 16.02.2017 20:43
      Highlight @mia san mia luzides träumen ist (bitte korrigiert mich) wenn man bewusst den traum steuern kann. zb du willst von pandababys träumen also träumst du von ihnen🤗 das kann ab und zu auftreten.
      man kann es sich aber angeblich auch antrainieren😄. mit gewissen übungen, da gibts viele verschiedene tipps.
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    • DomiNope 16.02.2017 20:44
      Highlight @mia
      wenn du dir bewusst bist, dass du träumst und machen kannst, was du willst (fliegen etc.)
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    • Kitten 16.02.2017 20:45
      Highlight Luzides Träumen auch Klartraum genannt. Man träumt, realisiert aber dass man träumt und kann so seinen Traum bewusst steuern.
      Richtig coole Sache. Habe als Kind die Schlafparalyse ganz oft gespürt (ohne Monster) und habe durch das luzide träumen gelernt, nicht in Panik zu verfallen.
      Habe jahrelang nicht gewusst, dass es dafür passende Begriffe gibt.
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    • Money is everything 16.02.2017 20:46
      Highlight @mia_san_mia Ich glaube wenn man seinen Traum bewusst steuern kann.
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    • Aegnor 16.02.2017 20:55
      Highlight @Mia: wenn man sich in einem Traum bewusst ist, dass es lediglich ein Traum ist und diesen entsprechend steuern kann (ähnlich wie bei Inception)...
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    • Mia_san_mia 16.02.2017 21:06
      Highlight Ok danke an alle für die Antworten 😊✌
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    • devilazed 16.02.2017 21:14
      Highlight Google fragen ;-)
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    • Mia_san_mia 16.02.2017 21:31
      Highlight @devilazed: Wie Du siehst ist das nicht nötig 😉
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    • The Origin Gra 16.02.2017 23:52
      Highlight Ich besitze diese Fähigkeit eigentlich schon seit ich denken kann, neben der Fähigkeit die Gedanken komplett auf Befehl abschalten oder Ignorieren, was auch immer ich höre sie dann nicht mehr.
      Dafür braucht es nur wenige Regelmässige Tieffrequentige Töne und ich verfalle rasch in eine Hypnose. MRI ist immer so eine Gute Möglichkeit bis zum völligen Tiefschlaf runterzuhypnotisieren, einfach so.
      Wie man Luzide träumt? Ich sage im Traum "einfach" das jetzt dieses oder jenes passiert, das ich nun hier oder dort bin und entsprechendes sehe.
      Ohne Luzide Träume kann ich so gut wie nicht Einschlafen
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  • Luesae 16.02.2017 20:02
    Highlight ich hasse es 😫
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    • Mia_san_mia 16.02.2017 20:24
      Highlight Ging mir auch so... Irgendwann hats bei mir aber einfach aufgehört und ich vermisse es nicht 😊
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    • joniboy 5000 16.02.2017 20:28
      Highlight ich versuche mich dann möglichst zu entspannen (ja ich weis leichter gesagt als getan) und versuche daran zu denken dass nichts passieren kann
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    • Mia_san_mia 16.02.2017 21:08
      Highlight Ja das mit dem entspannen habe ich irgendwann auch probiert. Sich einfach bewusst machen das ja nichts passieren kann. Aber ist echt nicht einfach wenns passiert 🙄
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