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Von Muri nach Belgien und Israel

Am vergangenen Sonntagabend begeisterte die TM Street Band das Publikum im Pflegidach. Die fünfköpfige Band brachte das Publikum zum Mitsingen.
09.09.2019, 09:33
Sydney Müller

Am Sonntagabend startete die Band ihre Tour in Muri. Nach diesem Auftritt geht die Reise weiter nach Belgien und Israel. Die Musiker reisten alle aus den unterschiedlichsten Orten der Welt an. Das letzte Bandmitglied kam erst fünf Minuten vor Konzertbeginn.

Klosterglocken läuten schon

«It’s time to play» (Es ist Zeit zu spielen), das sagte der Bandleader Tal Mashiach als die Klosterglocke halb neun schlug. Die Musiker liessen ihren Gefühlen freien Lauf. Das konnte man gut erkennen, denn Tal Mashiach (Gitarre), Yotam Ben Or (Mundharmonika), Jonathan Peled (Posaune), Khondziau Hanavi (Saxophon) und David Jimenez (Schlagzeug) bewegten sich im Rhythmus der Musik und versprühten positive Energie im Saal. Mit sanften Einstiegen führte die Band das Publikum an den Höhepunkt des Stückes heran. Dadurch gelang es den Musikern die Spannung stets aufrecht zu erhalten, denn einem schnellen zu einem langsamen Rhythmus und von leisen zu lauten Tönen war alles dabei.

Hinweis
Der Autor ist Schüler an der Kanti Wohlen. Im Rahmen ihres Deutschunterrichts verfassen die Schüler auch Konzertberichte, die in die Note einfliessen.

Jedes Bandmitglied konnte individuell sein Können beweisen. Sei es der Mundharmonikaspieler Yotam Ben Or, welcher mit schnellen und geschickten Fingern die Tonleitern mit Leichtigkeit auf- und abspielte oder der Saxophonist Khondziau Hanavi, der mit seinen hohen Tönen, das Publikum während des Stückes zum Klatschen und zu pfeifen brachte. Sogar das Publikum hatte seinen Auftritt. Tal Mashiach forderte die Zuhörer und Zuhörerinnen zum Mitsingen auf, sodass im ganzen Pflegidach «la la la» zu hören war.

TM Street Band - «Rob's New Jam» - @ Musig im Pflegidach, Muri

Ein Affe als Bandlogo

Stephan Diethelm stellte die Band als Affenbande vor. Dies aufgrund des Logos der Band. Dieses ist ein Affe mit einem roten Hut, welcher zwei Becken mit den Buchstaben TM hält. Das Publikum konnte nach dem Konzert T-Shirts mit dem Logo kaufen.

Der Bandleader, welcher aus Israel kommt, brachte den Zuhörer und Zuhörerinnen ein Lied auf hebräisch mit. Bevor die Band zu spielen begann, übersetzte er den Songtitel. Dieser lautet «die Sonne scheint». Mit besonders viel Leidenschaft sangen drei der fünf Bandmitglieder den hebräischen Text. Diese Musik strotze vor Gefühlen wie, Glück, Heiterkeit und Freude. Diese Freude konnte man gut in den Gesichtern der Band erkennen, besonders der Gitarrist strahlte mit seinem Lächeln durch den ganzen Saal.

Zugfahren als Inspiration

Der Bandleader, Gitarrist und Kontrabassspieler Tal Mashiach erzählte dem Publikum, wo er seine Lieder komponiert, nämlich im Zug/ in der Bahn. In New York sagt er, sei die Bahn so laut, dass man problemlos mit der Gitarre spielen könne. Das Musikstück mit dem Titel «Munich», (München) hatte er im Zug zum Münchener Flughafen komponiert.

Das Herzstück der Band

Der Schlagzeugspieler David Jimenez schwärmte vom Bandleader Tal Mashaich,» Er ist das Herzstück der Band, er ist so kreativ und lässt sich auch von neuen Ideen stets begeistern». Deshalb lautet der Bandname auch TM Street Band. TM steht für Tal Mashiach. Er gründete die Band und fand die Musiker alle auf seiner Schule.

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TM Street Band @ «Musig im Pflegidach» Muri

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TM Street Band @ «Musig im Pflegidach» Muri
quelle: marin valentin wolf
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In alter Frische – oder in frischem Alter
Samara Joy (Gesang) aus New York, Ben Paterson (Klavier) aus Philadelphia, Malte Arndal (Schlagzeug) aus dem ländlichem Dänemark und Mathias
Allamane (Bass) aus Südfrankreich zeigten am letzten Sonntagabend bei «Musig im Pflegidach» in Muri, in einer perfekt eingespielten Formation, wie universell und zeitlos Jazz war und bis heute ist.

«Diese Sängerin hier wird einmal ganz gross werden.» Mit diesen Worten begrüsste Stephan Diethelm am letzten Sonntagabend das Publikum und die 22-jährige Samara Joy. Da es sich in den letzten 20 Jahren schon öfter herausstellte, dass Künstler*innen, die bei «Musig im Pflegidach» auftraten, später grössere Erfolge feiern durften, muss man Diethelms Vorhersage ernst nehmen.

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