Musik
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Plagiatsvorwurf: Adele soll bei kurdischem Sänger kopiert haben

Für ihr Album «25» hat sich Adele nach Ansicht vieler Türken gewaltig im Ton vergriffen. Sie werfen der britischen Sängerin vor, beim kurdischen Musiker Ahmet Kaya abgekupfert zu haben – er ist bereits seit 15 Jahren tot.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Mit ihrem neuen Album «25» hat die britische Sängerin Adele in der Türkei für Proteste gesorgt. Türkische Musikliebhaber sind davon überzeugt, dass «A Million Years Ago», eines ihrer Lieder auf dem Album, verdächtige Ähnlichkeit mit einem Stück des vor 15 Jahren im Exil gestorbenen kurdischen Musikers Ahmet Kaya aufweist.

«Adele hat von uns einen Song gestohlen», warf der Twitter-Nutzer Esra Nur Aydogan nun der 27-jährigen Sängerin vor. Er veröffentlichte zudem ein Foto, auf dem ein Mann, angeblich aus Protest, eine türkische Flagge an seinem Balkon anbringt.

COLOGNE, GERMANY - DECEMBER 06:  Adele attends the television show 2015! Menschen, Bilder, Emotionen - RTL Jahresrueckblick on December 6, 2015 in Cologne, Germany.  (Photo by Sascha Steinbach/Getty Images) ***BESTPIX***

Bild: Getty Images Europe

Kaya hatte das Stück «Acilara Tutunmak» («Sich an den Schmerz klammern») 1985 veröffentlicht, 15 Jahre später starb er mit 43 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt. Seine Witwe Gulten Kaya sagte, sie könne sich kaum vorstellen, dass ein internationaler Star wie Adele plagiiere. Sollte die Sängerin aber bewusst kopiert haben, «wäre es tatsächlich Diebstahl», sagte die Witwe der türkischen Zeitung «Posta».

Der türkischen Nachrichtenseite Daily Sabah zufolge klingt «Acilara Tutunmak» (hier anhören) tatsächlich ähnlich wie Adeles «A Million Years Ago» (hier anhören).

Wessen Song erfolgreicher ist, steht allerdings bereits fest: Adeles drittes Studioalbum ist seit dem Erscheinen am 20. November bereits millionenfach verkauft worden. Allein in Deutschland hatte die 27-jährige Popsängerin mit «25» zuvor den erfolgreichsten Albumstart seit acht Jahren hingelegt, mit «Hello» steht sie an der Spitze der Single-Charts.

apr/AFP

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