Musik
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FILE - In this Feb. 15, 2015 file photo, singer Taylor Swift attends the SNL 40th Anniversary Special at Rockefeller Plaza, in New York. Swift has owned the Billboard charts for the last year and she’s the top nominee at the Billboard Music Awards on Sunday, May 17, 2015, in Las Vegas. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP, File)

«Dear Apple, Love Taylor» ist der kritische Brief betitelt. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Taylor Swift legt sich mit Apple an: «Wir verlangen keine Gratis-iPhones – also verlangt von uns keine Gratis-Musik»

In einem offenen Brief kritisiert die Musikerin Taylor Swift Apple dafür, neuen Benutzern des Streaming-Dienstes Apple Music drei Monate lang Gratis-Musik zur Verfügung zu stellen – ohne, dass die Künstler während dieser Zeit dafür bezahlt werden. Sie finde das «Ich finde es schockierend und enttäuschend», schreibt Swift.

«Es geht nicht um mich», schreibt Swift. «Als erfolgreiche Musikerin komme sie zurecht. Es geht um den aufstrebenden Künstler oder die Band, die gerade ihre erste Single veröffentlicht hat und nichts für ihren Erfolg bekommt.»



«Das ist nicht das Gejammer eines verwöhnten Kindes. Das sind die Gefühle jedes Künstlers, Songwriters und Produzenten in meinem sozialen Umfeld, die sich davor fürchten, sich öffentlich zu äussern – weil wir Apple zu sehr bewundern und respektieren. Ich respektiere einfach diese bestimmte Entscheidung nicht.»

«Das ist nicht das Gejammer eines verwöhnten Kindes. Das sind die Gefühle jedes Künstlers, Songwriters und Produzent in meinem sozialen Umfeld.»

Taylor Swift

Der Brief endet mit einem Appell an Apple: «Es ist noch nicht zu spät, dieses Modell zu ändern. Wir verlangen keine Gratis-iPhones von euch. Bitte verlangt nicht von uns, dass wir euch unsere Musik geben, ohne dafür bezahlt zu werden.»

Es ist nicht zum ersten Mal, dass sich die 25-jährige Singer-Songwriterin kritisch über einen Streaming-Dienst äussert. Im November 2014 zog sie ihren ganzen Musikkatalog von Spotify zurück – mit der Begründung, dass die Gratis-Version dem Bezahl-Modell schade. (rey)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oirdnas 22.06.2015 00:05
    Highlight Highlight Sie hat vollkommen recht. Musik sollte nicht gratis sein und die darauf hinführende Bewusstseinveränderung, welche schon länger läuft, sollte unbedingt aufgehalten werden. Wer sich die Musik vor allem von kleinen Künstlern ohne zu bezahlen runterlädt ist ein Zigeuner. Liids am chohle?
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 22.06.2015 01:08
      Highlight Highlight Niemand will das Musik gratis ist, sonst würde es j bald keine Musik mehr geben. Die Frage ist wie viel soll es denn kosten ein Lied abzuspielen? Wie viel soll der einzelne Höhrer zahlen?
    • Oirdnas 22.06.2015 02:00
      Highlight Highlight Und für 1000 Streams öppe 1 Rappen oder so findest du einen gerechten Lohn? (Keine Quelle, da es mir zu spät ist um eine zu suchen).
    • Oirdnas 22.06.2015 02:04
      Highlight Highlight Und insbesondere reden wir von Apple, die auf soviel Geld sitzen, dass sie die Künstler die nächsten 20 Jahre (wieder nur eine Annahme) alleine gerecht bezahlen könnten. *nur so* Dann könnte man immerhin die drei Testmonate ausbezahlen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 21.06.2015 23:25
    Highlight Highlight Ich finde es richtig und mutig, dass sie sich mit Apple anlegt. Nur weil Apple in den ersten drei Monaten des Streaming Diensts von den Usern nichts verlangt, sollen die Musiker, deren Songs gestreamt werden, nichts von Apple verlangen? Geht's noch, Apple?
  • _mc 21.06.2015 23:18
    Highlight Highlight in drei monaten ist die taylor swift weg vom fenster, deswegen die aufregung..!
    • _mc 22.06.2015 22:46
      Highlight Highlight haha 42 dislikes.. echt?
  • Der Tom 21.06.2015 22:50
    Highlight Highlight Die sollten das Marketing wirklich besser Apple überlassen. Die können das sehr gut.
  • Ehringer 21.06.2015 21:34
    Highlight Highlight So Recht sie auch haben mag, ich finde die Aussage von einem Star wie ihr schon sehr spannend. Ich würde wetten, sie hat seit längerem kein Handy mehr bezahlen müssen und hat trotzdem immer die Neusten weil sie alle als Werbegeschenk/Werbeträgerin bekommt.
    • Ehringer 21.06.2015 21:40
      Highlight Highlight Ergänzung: Auch wenn sie das im Namen aller sagt und ich das komplett verstehe und nachvollziehen kann, der Vergleich hinkt in ihrem Fall etwas.
    • Roman Rey 21.06.2015 21:45
      Highlight Highlight Ich finde, genau deshalb kann man ihr den Vorwurf nicht machen. Ich glaube, gerade wegen ihrer Position kann sie es sich erlauben, für die anderen Musiker einzustehen, ohne Kopf und Kragen zu riskieren.
    • Ehringer 21.06.2015 22:15
      Highlight Highlight Ja klar, ich finde es auch stark von ihr das sie sich gegen ein Unternehmen wie Apple stellt. Ebenso wie ich ihre Aktion bei Spotify völlig nachvollziehen kann und es sehr wichtig finde, dass sich auch Musiker die es nicht nötig haben, für fairere Bedingungen für die "Schwächeren" einsetzen. Mir ist klar, dass die Musikindustrie so wie sie heute ist, leider für die Künstler langsam untragbar wird. Das Einzige was ich ihr "vorwerfen" wollte, war der etwas ungeschickte Vergleich.

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