Musik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bestürzung in Luzern

Drama im KKL: Dirigent bricht mitten im Konzert zusammen – Ärzte können nur noch den Tod feststellen

israel yinon

screenshot/youtube

Der israelische Dirigent Israel Yinon ist am Donnerstagabend während eines Konzerts gestorben. Der temperamentvolle Yinon dirigierte die «Alpensinfonie» von Richard Strauss, als er  auf dem Podium zusammenbrach, wie ein Reporter der «Neuen Luzerner Zeitung» berichtete. Unter Schreien von Musikern und Zuschauern stürzte er kopfüber aufs Parkett des Konzertsaals.

Das Konzert wurde anschliessend abgebrochen. Das Publikum wie auch die Musiker der Jungen Philharmonie Zentralschweiz verliessen den Saal. Yinon wurde mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht, wo er am späten Abend für tot erklärt wurde.

Marc Reinhardt, Kommunikationsleiter der Hochschule Luzern, welche das Konzert veranstaltete, bestätige den Tod des Dirigenten. Die Todesursache ist bislang nicht bekannt.

Das Konzert fand im Rahmen des am Sonntag eröffneten Festivals «Szenenwechsel» der Musikhochschule Luzern statt. Die Aufführung hätte am Freitag im Mythen-Forum in Schwyz wiederholt werden sollen.

Israel Yinon war ein international tätiger Dirigent. Der Israeli dirigierte verschiedene europäische Orchester wie das Berliner Sinfonie-Orchester und war für zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen verantwortlich. Yinon machte sich unter anderem einen Namen durch die Entdeckung verschollener Werke aus dem Zweiten Weltkrieg und brachte Opern von unbekannten Komponisten zur Aufführung.

Mit der Jungen Philharmonie Zentralschweiz stand er zum dritten Mal auf der Bühne. Das Ensemble wurde 1987 als Orchester der Hochschule Luzern gegründet. (wst/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nur böse Zungen nennen «Mamma Mia! 2» auch «Ein Shit wird kommen» ...

Es ist so weit: Zehn Jahre nach «Mamma Mia!» geht's jetzt im Kino wieder ab mit ABBA. Here we go again.

Was ABBA ist? Musik, die Babyengel auf den Saiten unserer Herzen spielen, natürlich. Leicht, berauschend und latent melancholisch. Eine Party, die man nie mit einem Kater, aber immer mit einem kleinen Liebeskummer verlässt. Verstrahlte Küsse. Immer Sommer. Das südlichste Lebensgefühl, das jemals aus dem Norden kam. Und die sinnloseste Musicalverfilmung ever. Die jetzt auch noch gekalbt hat. Aus «Mamma Mia!» (2008) wird «Mamma Mia! Here We Go Again». Neues von der fiktiven griechischen …

Artikel lesen
Link to Article