Naher Osten
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Parlamentswahlen im Irak

Brutaler Wahlkampf im Irak: Attentat auf Vize-Regierungschef



Saleh al-Mutlaq, head of the Sunni Arab National Dialog Front, center, speaks at a press conference by the Maram alliance in Baghdad, Iraq, Tuesday, Jan. 3, 2006. The Maram alliance, which includes both Sunni Arabs and secular Shiite factions, claimed that the results of the country's parliamentary elections were tainted with fraud. (KEYSTONE/AP Photo/Xinhua, Ghassan Awad)

Salih al-Mutlak im Januar 2006. Bild: AP XINHUA

Kandidaten, die Wählerausweise kaufen, Politiker, die beschossen werden – der irakische Wahlkampf ist nicht gerade ein Beispiel für gelebte Demokratie. Viele Beobachter glauben, dass am Ende sowieso Al-Maliki gewinnt, auch wenn seine Partei keine Mehrheit erreicht. Zweieinhalb Wochen vor der Parlamentswahl im Irak wurden bei einem Attentat auf den irakischen Vize-Regierungschef Salih al-Mutlak vier seiner Leibwächter verletzt.

Der sunnitische Politiker und sein Begleiter, der Parlamentsabgeordnete Talal al-Soabi, blieben nach Angaben des TV-Senders Al-Raschid unversehrt. Ihr Konvoi geriet am Freitag in der Ortschaft Abu Ghoreib westlich von Bagdad unter Beschuss. Al-Mutlak ist die Nummer Eins auf der Kandidatenliste des Al-Arabija-Bündnisses für die Parlamentswahl Ende April. Al-Soabi belegt den zweiten Platz. Das Bündnis ist gegen eine dritte Amtszeit für den schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki. (rar/sda/dpa)

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