Naher Osten
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Abrüstungs-Durchbruch

Gaddafis Senfgas-Granaten wurden heimlich zerstört

Nach dem Sturz von Diktator Muammar Gaddafi sorgte sich die Welt um den Verbleib seiner Chemiewaffen. Nun haben die USA und Libyen das Arsenal entsorgt.



• In aller Heimlichkeit haben internationale Experten unter Führung der USA seit November die verblieben rund zwei Tonnen Chemiewaffen aus dem Arsenal von Oberst Muammar Gaddafi zerstört.

• In einer entlegenen Ecke der libyschen Wüste wurden hunderte Bomben und Artilleriegranaten, die mit Senfgas gefüllt waren, in einem transportablen Hightech-Ofen vernichtet.

• Experten sprechen von einem grossen Durchbruch. Trotz der instabilen Lage in Libyen konnte die Operation geheim gehalten werden. Sie gilt auch als Testlauf für die Zerstörung des weit grösseren syrischen Bestands von rund 1300 Tonnen.

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