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Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh hat noch Einfluss: Eine Pro-Saleh-Demonstration im Jemen.
Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh hat noch Einfluss: Eine Pro-Saleh-Demonstration im Jemen.
Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE
Präsident Abd Rabbo Manur Hadi

Sanktionen gegen seinen Vorgänger gefordert – Jemens Präsident aus Parteiführung geworfen

08.11.2014, 15:1708.11.2014, 15:58
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Jemens Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi ist am Samstag aus der Führung seiner Partei entlassen worden. Hadi sei von den Posten des Vizepräsidenten und des Generalsekretärs der Regierungspartei Allgemeiner Volkskongress abgelöst worden, teilte die Partei mit.

Sie wirft Hadi vor, UNO-Sanktionen gegen seinen Vorgänger Ali Abdullah Saleh gefordert zu haben. Saleh war im Februar 2012 nach blutigen Protesten als Präsident gestürzt worden, ist aber nach wie vor Parteichef des Allgemeinen Volkskongresses.

Bevorstehender Staatsstreich?

Der UNO-Sicherheitsrat hatte am Freitag die Sanktionen gegen Saleh verhängt. Sie wirft ihm vor, Chaos im Jemen stiften zu wollen und sich dabei der Rebellengruppe der Huthi zu bedienen. Ziel sei es, Unsicherheit zu stiften, um einen Staatsstreich starten zu können.

Der Jemen wird seit dem Sturz Salehs von Gewalt und schweren politischen Unruhen erschüttert. Ende September brachten die schiitischen Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa sowie anschliessend auch die strategisch wichtige Hafenstadt Hudeida unter ihre Kontrolle.

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Dutzende Tote bei Doppelanschlag

Das Terrornetzwerk Al-Kaida bekannte sich am Samstag zu einem Doppelanschlag im Zentrum des Landes, bei dem seinen Angaben zufolge Dutzende Huthi-Rebellen getötet wurden. Auch Stammesvertreter sprachen von Dutzenden Toten.

Die Rebellengruppe fordert im Namen der schiitischen Minderheit mehr politische Mitsprache. Angesichts des Huthi-Vormarschs griffen aber inzwischen auch sunnitische Stammesmilizen zu den Waffen und zogen an der Seite Al-Kaidas gegen die Schiiten in den Kampf. (lhr/sda/afp)

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