Naher Osten
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Nahost

Israel tötet drei hohe Hamas-Offiziere aus der Luft



Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Donnerstag massive Angriffe im Gazastreifen geflogen. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv sagte, es seien 20 Ziele an verschiedenen Orten in dem Palästinensergebiet bombardiert worden. Bei den Angriffen wurden nach palästinensischen Angaben ranghohe Militärkommandanten der Hamas getötet. Die Männer seien bei der Bombardierung eines Hauses in der Stadt Rafah ums Leben gekommen, teilte die Hamas am Donnerstag mit.

Bei den getöteten Kommandanten handle es sich um Mohammed Abu Schammala, Raed al-Attar und Mohammed Barhum. Die israelische Armee bestätigte die gezielte Tötung der Kommandanten. Die militanten Palästinenser feuerten in der Nacht nur eine Rakete auf Israel. Das Geschoss sei über der Stadt Ofakim von der Raketenabwehr abgefangen worden, sagte die israelische Armeesprecherin.

Am Mittwoch seien insgesamt 175 Raketen auf Israel abgefeuert worden. Nach Medienberichten war dies die höchste Zahl an einem Tag seit Beginn des Gaza-Kriegs am 8. Juli.

UNO-Sicherheitsrat «tief besorgt»

Der UNO-Sicherheitsrat in New York rief die Konfliktparteien im Nahen Osten «dringend» auf, Verhandlungen über eine erneute und «langanhaltende» Waffenruhe aufzunehmen. Der Rat zeigte sich «tief besorgt» über die am Dienstag wieder aufgeflammten Kämpfe.

Israel und die Palästinenser sollen eine Eskalation des Konflikts verhindern und stattdessen eine sofortige Feuerpause vereinbaren, sagte der Vorsitzende des Rats, der britische UNO-Botschafter Mark Lyall Grant, am Mittwoch in New York. (sda/dpa/reu)

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